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Ceftriaxon Labatec Trockensubstanz 1g Durchstechflasche 10 Stück buy online
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Description

Wirkstoffe

Ceftriaxonum (ut C.dinatricum).

Hilfsstoffe

Keine.

Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung.

250 mg i.m., Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 250 mg ut C. dinatricum pro vitro korresp. 20.75 mg Natrium.

500 mg i.v., Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 500 mg ut C. dinatricum pro vitro korresp. 41.5 mg Natrium.

1 g i.v./i.m., Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 1 g ut C. dinatricum pro vitro korresp. 83 mg Natrium.

2 g i.v., Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 2 g ut C. dinatricum pro vitro korresp. 166 mg Natrium.

Infektionen, verursacht durch Erreger, die gegen Ceftriaxon empfindlich sind:

  • Atemwegsinfektionen, insbesondere Pneumonien, sowie Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich;
  • abdominale Infektionen (Peritonitis, Infektionen der Gallenwege sowie des Magen-Darm-Traktes);
  • Nieren- und Harnwegsinfektionen;
  • Infektionen der Genitalorgane, einschliesslich Gonorrhoe;
  • Sepsis;
  • Infektionen der Knochen, Gelenke, Weichteile, der Haut sowie Wundinfektionen;
  • Infektionen bei Patienten mit geschwächter Immunabwehr;
  • Meningitis;
  • disseminierte Lyme Borreliose (Stadien II und III).

Perioperative Infektionsprophylaxe bei Operationen im GI-Trakt, in den Gallenwegen, im Urogenital- und gynäkologischen Bereich, aber nur im Fall von potenzieller oder sicherer Kontamination.

Offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollen beachtet werden, insbesondere Anwendungsempfehlungen zur Verhinderung der Zunahme der Antibiotikaresistenz.

Dosierung

Erwachsene und Kinder über zwölf Jahren

Üblicherweise 1 - 2 g Ceftriaxon Labatec einmal pro Tag (alle 24 Stunden). Bei schweren Infektionen oder solchen, die durch mässig empfindliche Keime verursacht werden, lässt sich die tägliche Einzeldosis bis auf 4 g erhöhen.

Neugeborene, Kleinkinder und Kinder bis zu zwölf Jahren

Folgende Dosierungsrichtlinien werden für die tägliche Einzeldosis empfohlen:

Neugeborene (bis 14 Tage alt)

Eine tägliche Dosis von 20 - 50 mg pro kg Körpergewicht; sie darf 50 mg pro kg nicht übersteigen.

Ceftriaxon Labatec ist bei Frühgeborenen bis zu einem postmenstuellen Alter von 41 Wochen (Gestationsalter + postnatales Alter) kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).

Ceftriaxon Labatec ist kontraindiziert bei Neugeborenen (≤28 Tage), die eine Behandlung mit intravenösen calciumhaltigen Lösungen einschliesslich calciumhaltiger Dauerinfusionen z.B. im Rahmen der parenteralen Ernährung benötigen (oder bei denen zu erwarten ist, dass sie eine solche Behandlung benötigen), weil das Risiko einer Ausfällung von Calcium-Ceftriaxon besteht (siehe «Kontraindikationen»).

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder (von 15 Tagen bis zwölf Jahren)

Eine tägliche Dosis von 20 - 80 mg pro kg.

Für Kinder mit einem Körpergewicht von 50 kg oder mehr muss die übliche Erwachsenendosierung verwendet werden.

Intravenöse Dosen von 50 mg oder mehr pro kg Körpergewicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 12 Jahren sollten als langsame Infusion über einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten verabreicht werden. Bei Neugeborenen sollten intravenöse Dosen über einen Zeitraum von 60 Minuten verabreicht werden, um das mögliche Risiko einer Bilirubinenzephalopathie zu reduzieren.

Ältere Patienten

Die für Erwachsene empfohlenen Dosierungen bedürfen im Fall von älteren Patienten keiner Anpassung, vorausgesetzt es liegt keine starke Beeinträchtigung der Nieren- und Leberfunktion vor.

Therapiedauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Indikation und nach dem Krankheitsverlauf.

Kombinationstherapie

Zwischen Ceftriaxon Labatec und Aminoglykosiden wurde experimentell hinsichtlich vieler gramnegativer Bakterien ein Synergismus nachgewiesen. Obwohl eine erhöhte Wirksamkeit solcher Kombinationen nicht immer voraussagbar ist, sollte bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen durch Mikroorganismen wie Pseudomonas aeruginosa eine Kombination in Betracht gezogen werden. Aufgrund der chemischen Inkompatibilität zwischen Ceftriaxon Labatec und Aminoglykosiden müssen die beiden Medikamente getrennt in der empfohlenen Dosierung verabreicht werden.

Auch bei intravenöser Verabreichung von Amsacrin, Vancomycin und Fluconazol wurde eine chemische Inkompatibilität mit Ceftriaxon Labatec beobachtet (siehe «Sonstige Hinweise, Inkompatibilitäten»).

Spezielle Dosierungsanweisungen

Meningitis

Im Falle von bakterieller Meningitis bei Kleinkindern und Kindern beginnt die Behandlung mit Dosen von 100 mg/kg (nicht über 4 g) einmal pro Tag. Sobald der Erreger identifiziert und seine Empfindlichkeit erwiesen ist, kann die Dosierung entsprechend reduziert werden. Die besten Ergebnisse wurden jeweils mit der folgenden Therapiedauer erzielt:

Neisseria meningitidis

4 Tage

Haemophilus influenzae

6 Tage

Streptococcus pneumoniae

7 Tage

Lyme Borreliose

Die Dosierung bei Lyme Borreliose beträgt bei Kindern und Erwachsenen 50 mg/kg bis zu maximal 2 g, einmal täglich verabreicht während 14 Tagen.

Gonorrhoe

Zur Behandlung der Gonorrhoe (Penicillinaseproduzierende und nicht Penicillinaseproduzierende Stämme) wird die einmalige i.m. Verabreichung von 0,25 g Ceftriaxon Labatec empfohlen.

Perioperative Prophylaxe

Um postoperative Infektionen bei einem kontaminierten oder potenziell kontaminierten Eingriff zu vermeiden, wird empfohlen, eine Einzeldosis von – je nach Infektionsrisiko – 1-2 g Ceftriaxon Labatec 30–90 Minuten vor der Operation zu verabreichen. Bei kolorektalen Eingriffen hat sich die gleichzeitige Gabe von Ceftriaxon Labatec und einem 5-Nitroimidazol, zum Beispiel Ornidazol, bewährt.

Eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion

Bei Patienten mit gestörter Nierenfunktion besteht keine Notwendigkeit, die Dosierung von Ceftriaxon Labatec herabzusetzen, sofern die Leberfunktion nicht vermindert ist. Jedoch darf in Fällen von präterminaler Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <10 ml/min) die Tagesdosis Ceftriaxon Labatec 2 g nicht überschreiten.

Ceftriaxon wird durch Peritoneal- oder Hämodialyse nicht ausgeschieden. Bei dialysepflichtigen Patienten ist daher anschliessend an die Dialyse keine zusätzliche Verabreichung erforderlich.

Die Tagesdosis von 2 g sollte bei Dialysepatienten nicht überschritten werden.

Bei Leberschädigung ist es nicht notwendig, die Dosierung von Ceftriaxon Labatec zu reduzieren, sofern die Nierenfunktion nicht vermindert ist.

Patienten mit schwerer Nieren- und Leberinsuffizienz

Bei gleichzeitiger schwerer Nieren- und Leberinsuffizienz empfiehlt sich eine klinische Überwachung der Sicherheit und Wirksamkeit.

Anweisungen für die Applikation: siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung».

Überempfindlichkeit

Ceftriaxon Labatec ist bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ceftriaxon, einem der sonstigen Bestandteile, oder allen anderen Cephalosporinen kontraindiziert. Bei Patienten, die in der Vergangenheit bereits einmal auf Penicillin oder andere Beta-Lactam-Präparate überempfindlich reagiert haben, besteht möglicherweise ein grösseres Risiko für eine Ceftriaxon- Überempfindlichkeit (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen - Überempfindlichkeit»).

Schwere Überleitungsstörungen.

Akute dekompensierte Herzinsuffizienz.

Frühgeborene

Ceftriaxon Labatec ist bei Frühgeborenen bis zu einem postmenstruellen Alter von 41 Wochen (Gestationsalter + postnatales Alter) kontraindiziert.

Neugeborene mit Hyperbilirubinämie

Neugeborene mit Hyperbilirubinämie sollten wegen des Risikos einer Bilirubin-Encephalopathie infolge der Verdrängung von Bilirubin aus seiner Bindung an Serumalbumin durch Ceftriaxon, nicht mit Ceftriaxon Labatec behandelt werden.

Neugeborene und calciumhaltige intravenöse Lösungen

Ceftriaxon Labatec ist bei Neugeborenen (≤28 Tage) kontraindiziert, welche eine parenterale Behandlung mit calciumhaltigen Präparaten benötigen (oder voraussichtlich benötigen werden), einschliesslich calciumhaltige Dauerinfusionen wie parenterale Ernährung, wegen des Risikos letaler Organschäden an Niere und Lunge infolge von Ausfällungen von Ceftriaxon-Calcium-Salzen.

Eine geringe Anzahl von Fällen mit tödlichem Ausgang, bei denen bei der Obduktion ein kristallines Material in der Lunge und in den Nieren festgestellt wurde, wurde bei Neugeborenen berichtet, die Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen erhalten hatten. Bei einigen dieser Fälle war derselbe Infusionsschlauch für Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen verwendet worden, und in einigen Fällen war ein Präzipitat im Infusionsschlauch gefunden worden. Mindestens ein Todesfall wurde bei einem Neugeborenen berichtet, dem Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen zu verschiedenen Zeitpunkten und über verschiedene Infusionsschläuche verabreicht wurden; bei diesem Neugeborenen wurde bei der Obduktion kein kristallines Material festgestellt. Es liegen keine vergleichbaren Berichte bei anderen als neugeborenen Patienten vor (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).

Überempfindlichkeit

Wie bei allen Beta-Lactam-Antibiotika liegen Meldungen über schwerwiegende und gelegentlich tödliche Überempfindlichkeitsreaktionen vor (siehe «Unerwünschte Wirkungen - Nach der Markteinführung»). Bei schweren Überempfindlichkeitsreaktionen ist die Behandlung mit Ceftriaxon sofort zu beenden, und es sind angemessene Notfallmassnahmen einzuleiten. Vor Beginn der Behandlung ist abzuklären, ob der Patient bereits früher einmal Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Ceftriaxon, anderen Cephalosporinen oder einem anderen Beta-Lactam-Präparat entwickelt hat. Bei Verabreichung von Ceftriaxon an Patienten mit Überempfindlichkeit gegenüber anderen Beta-Lactam-Präparaten in der Krankengeschichte ist Vorsicht geboten.

Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Ceftriaxon, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Ceftriaxon Labatec unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.

Verlängerung der Thromboplastinzeit

Ceftriaxon kann die Thromboplastinzeit verlängern. Bei Verdacht auf Vitamin-K-Mangel empfiehlt sich deshalb eine Kontrolle des Quick-Wertes.

Hämolytische Anämie

Eine immunvermittelte hämolytische Anämie wurde bei Patienten beobachtet, die Antibiotika der Cephalosporin-Klasse einschliesslich Ceftriaxon erhalten hatten. Schwere Fälle einer hämolytischen Anämie, einschliesslich Todesfälle, unter der Behandlung wurden sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern berichtet. Wenn ein Patient unter Ceftriaxon eine Anämie entwickelt, sollte die Diagnose einer mit Cephalosporinen assoziierten Anämie in Betracht gezogen werden und Ceftriaxon bis zur Abklärung der Ursache abgesetzt werden.

Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhöe (CDAD)

Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhöe (CDAD) wurde in Zusammenhang mit der Anwendung von fast allen antibakteriellen Wirkstoffen einschliesslich Ceftriaxon berichtet und kann von milder Diarrhöe bis zu tödlicher Kolitis reichen. Die Behandlung mit antibakteriellen Wirkstoffen verändert die normale Flora des Kolons, was zu übermässigem Wachstum von C. difficile führt.

C. difficile produziert Toxin A und B, die zur Entwicklung einer CDAD beitragen. Toxin-überproduzierende Stämme von C. difficile verursachen eine erhöhte Morbidität und Mortalität, da diese Infektionen gegenüber antimikrobieller Therapie refraktär sein können und eine Kolektomie erforderlich machen können. CDAD muss bei allen Patienten in Betracht gezogen werden, bei denen eine Diarrhöe im Anschluss an die Anwendung von Antibiotika auftritt. Eine sorgfältige Anamnese ist erforderlich, da das Auftreten von CDAD bis zwei Monate nach der Verabreichung antibakterieller Wirkstoffe berichtet wurde.

Wenn eine CDAD vermutet oder bestätigt wurde, muss die weitere Anwendung des nicht gegen C. difficile gerichteten Antibiotikums gegebenenfalls abgebrochen werden. Angemessene Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr, Supplementierung von Proteinen, antibiotische Behandlung von C. difficile und chirurgische Beurteilung sollten je nach klinischen Erfordernissen eingeleitet werden.

Peristaltikhemmende Arzneimittel sind in diesem Fall kontraindiziert.

Superinfektionen

Bei langdauerndem Gebrauch von Ceftriaxon Labatec können nicht empfindliche Erreger überhand nehmen. Eine genaue Beobachtung des Patienten ist daher wesentlich. Tritt während der Behandlung eine Superinfektion auf, sind entsprechende Massnahmen zu ergreifen.

Calcium-Ceftriaxon-Ausfällungen

Bei Ultraschalluntersuchungen der Gallenblase von Patienten unter Behandlung mit Ceftriaxon vor allem bei Dosen von 1 g pro Tag und mehr, wurden Calcium-Ceftriaxon-Ausfällungen festgestellt. Die Wahrscheinlichkeit solcher Ausfällungen scheint bei pädiatrischen Patienten am höchsten zu sein. Die Ausfällungen verschwinden nach Absetzen der Ceftriaxon-Therapie wieder und sind selten symptomatisch. In symptomatischen Fällen wird eine konservative, nicht- chirurgische Behandlung empfohlen. Der Arzt sollte zudem, ausgehend von einer individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung, ein Absetzen der Ceftriaxon-Behandlung in Erwägung ziehen.

Pankreatitis

Eine möglicherweise cholestatisch bedingte Pankreatitis ist in seltenen Fällen bei Patienten gemeldet worden, die mit Ceftriaxon Labatec behandelt wurden. Die meisten Patienten wiesen bei der Konsultation Risikofaktoren für eine Cholestase und für Gallenschlamm auf, beispielsweise eine umfangreiche Vorbehandlung, schwere Erkrankung oder vollständige parenterale Ernährung. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass von Ceftriaxon Labatec herrührende Präzipitationen in der Gallenblase als Auslöser oder Cofaktor wirken.

Ceftriaxon kann Bilirubin aus seiner Bindung an Serumalbumin verdrängen. Daher ist die Behandlung von Neugeborenen mit einer Hyperbilirubinämie nicht angezeigt (siehe «Kontraindikationen»).

Überwachung des Blutbilds

Während einer länger dauernden Behandlung sollte in regelmässigen Abständen ein vollständiges Blutbild erstellt werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Vorsicht ist angebracht bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bei gleichzeitiger Behandlung mit Aminoglykosiden und Diuretika.

Neugeborene, Kinder und Jugendliche

Ceftriaxon darf nicht mit calciumhaltigen Lösungen gemischt oder gleichzeitig mit solchen verabreicht werden, auch dann nicht, wenn die Lösungen über unterschiedliche Infusionsleitungen appliziert werden. Fälle mit letalen Reaktionen durch Präzipitate von Calcium-Ceftriaxon in Nieren und Lungen von Neugeborenen wurden beschrieben, und zwar auch dann, wenn für Ceftriaxon und die calciumhaltigen Lösungen unterschiedliche Infusionsleitungen und Verabreichungszeiten verwendet wurden. Deshalb dürfen bei Neugeborenen während mindestens 48 Stunden nach der letzten Gabe von Ceftriaxon Labatec keine intravenösen calciumhaltigen Lösungen verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).

Bei anderen Altersgruppen sind keine Fälle intravaskulärer Ceftriaxon-Calcium-Ausfällungen nach gleichzeitiger Anwendung von Ceftriaxon und intravenösen calciumhaltigen Lösungen bekannt. Trotzdem sollte bei allen Patienten auf eine gleichzeitige Verabreichung verzichtet werden.

Dieses Arzneimittel enthält 83 mg Natrium pro pro Gramm Ceftriaxon, entsprechend 4,15% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 16,6% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme.

Ceftriaxon Labatec gilt als natriumreich. Dies sollte insbesondere bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.

Bei gleichzeitiger Verabreichung hoher Dosen von Ceftriaxon Labatec und stark wirkenden Diuretika wie Furosemid wurde keine Störung der Nierenfunktion beobachtet.

Bezüglich einer möglichen Zunahme der Nierentoxizität von Aminoglykosiden bei Anwendung mit Cephalosporinen liegen widersprüchliche Daten vor. In solchen Fällen sollten die Empfehlungen zur Überwachung der Aminoglykosidspiegel und der Nierenfunktion in der klinischen Praxis sorgfältig eingehalten werden. Beide Präparate müssen jedoch getrennt verabreicht werden (siehe «Inkompatibilitäten»).

Eine «Disulfiram-artige» Wirkung nach Verabreichung von Ceftriaxon Labatec und Alkoholgenuss konnte nicht nachgewiesen werden. Ceftriaxon enthält keinen N-Methylthiotetrazol-Anteil, der eine Ethanolunverträglichkeit und Blutungsprobleme zur Folge haben könnte, wie dies bei anderen Cephalosporinen der Fall ist.

Probenecid hat keinen Einfluss auf die Elimination von Ceftriaxon.

Bakteriostatika können mit der bakteriziden Wirkung von Cephalosporinen ungünstig interferieren.

In einer In-vitro-Studie von Ceftriaxon in Kombination mit Chloramphenicol konnten antagonistische Effekte beobachtet werden.

Zur Rekonstitution von Ceftriaxon Labatec-Durchstechflasche oder zur weiteren Verdünnung einer rekonstituierten Durchstechflasche zur intravenösen Verabreichung dürfen keine calciumhaltigen Lösungsmittel wie Ringer- oder Hartmann-Lösung verwendet werden, weil sich Präzipitate bilden können. Calcium-Ceftriaxon-Präzipitate können sich auch bilden, wenn Ceftriaxon Labatec mit calciumhaltigen Lösungen im selben Infusionsschlauch vermischt wird. Ceftriaxon Labatec darf nicht gleichzeitig mit calciumhaltigen Infusionslösungen, einschliesslich calciumhaltiger Dauerinfusionen wie z.B. im Rahmen der parenteralen Ernährung über ein Y-Verbindungsstück verabreicht werden. Jedoch können mit Ausnahme von Neugeborenen bei anderen Patienten Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen nacheinander verabreicht werden, wenn die Infusionsschläuche zwischen den Infusionen gründlich mit einer verträglichen Lösung gespült werden. In-vitro-Studien mit Plasma von Erwachsenen und aus dem Nabelschnurblut von Neugeborenen haben ein erhöhtes Risiko der Ausfällung von Calcium-Ceftriaxon bei Neugeborenen ergeben (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Kontraindikationen»).

Es liegen keine Berichte vor über Interaktionen zwischen Ceftriaxon und oralen calciumhaltigen Präparaten oder zwischen intramuskulärem Ceftriaxon und calciumhaltigen Präparaten (intravenös oder oral).

Bei gleichzeitiger Anwendung von Ceftriaxon zusammen mit Vitamin-K-Antagonisten kann sich das Blutungsrisiko erhöhen.

Sowohl während als auch nach der Behandlung mit Ceftriaxon sollte eine regelmässige Kontrolle der Gerinnungswerte erfolgen und die Dosis des Antikoagulans entsprechend angepasst werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Schwangerschaft

Ceftriaxon durchdringt die Plazentarschranke (siehe «Pharmakokinetik: Distribution»). Es liegen keine kontrollierten klinischen Studien vor. Obwohl in den entsprechenden präklinischen Untersuchungen keine teratogenen Eigenschaften festgestellt wurden, soll Ceftriaxon Labatec in der Schwangerschaft, besonders in den ersten drei Monaten, nur bei strengster Indikationsstellung angewendet werden.

Stillzeit

Da Ceftriaxon - wenn auch in niedrigen Konzentrationen - in die Muttermilch ausgeschieden werden, soll das Präparat während der Stillzeit nicht angewendet werden. Falls eine Behandlung unbedingt erforderlich ist, soll abgestillt werden.

Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt Während der Behandlung mit Ceftriaxon Labatec können unerwünschte Wirkungen auftreten (z.B. Schwindel), welche die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen können (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Die Patienten sollten Vorsicht walten lassen, wenn sie sich ans Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen.

Die Daten zur Bestimmung der Häufigkeit unerwünschter Arzneimittelreaktionen auf Ceftriaxon stammen aus klinischen Studien. Zur Klassifizierung der Häufigkeit werden die folgenden Kategorien benutzt: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000) und Einzelfälle.

Die häufigsten gemeldeten unerwünschten Reaktionen auf Ceftriaxon sind Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Diarrhöe, Ausschlag und erhöhte Leberenzymwerte.

Während der Behandlung mit Ceftriaxon wurden folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen beobachtet, die entweder spontan oder nach Absetzen des Arzneimittels abklangen:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Gelegentlich: Mykose des Genitaltrakts.

Selten: Pseudomembranöse Kolitis.

Einzelfälle: Superinfektionen mit nicht empfindlichen Organismen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig: Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Verlängerung der Thromboplastinzeit.

Gelegentlich: Granulozytopenie, Anämie, Koagulopathie, Erhöhung des Serumkreatinins.

Einzelfälle von Agranulozytose (<500/mm3) sind beobachtet worden, die meisten davon nach Totaldosen von 20 g oder mehr.

Bei länger dauernder Behandlung sollte das Blutbild regelmässig kontrolliert werden. Über eine geringe Verlängerung der Prothrombinzeit wurde berichtet.

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel.

Einzelfälle: Krämpfe.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten: Bronchospasmus.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Diarrhöe, dünner Stuhl.

Gelegentlich: Nausea, Erbrechen.

Sehr selten: Pseudomembranöse Enterokolitis.

Einzelfälle: Pankreatitis*, Stomatitis, Glossitis.

* möglicherweise verursacht durch die Obstruktion von Gallengängen. Die meisten betroffenen Patienten hatten Risikofaktoren für Gallestauung und Gallengries, z.B. einen grösseren chirurgischen Eingriff, eine schwere Krankheit oder alleinige parenterale Ernährung. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ceftriaxon Labatec bei der Präzipitationsbildung in der Galle eine Rolle als Auslöse- oder Kofaktor spielt.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr häufig: Symptomatische Präzipitation des Kalziumsalzes von Ceftriaxon in der Gallenblase von Kindern, reversible Cholelithiasis bei Kindern. Diese Störung tritt bei Erwachsenen selten auf (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Häufig: Erhöhung der Leberenzyme im Serum (ALT, AST, alkalische Phosphatase).

Selten: Kernikterus.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Häufig: Ausschlag, Ödem.

Gelegentlich: Pruritus.

Selten: Urtikaria.

Einzelfälle: Akute generalisierte exanthemische Pustulose (AGEP), schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme, Stevens Johnson Syndrom oder Lyell's Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: Oligurie, Hämaturie, Glykosurie.

Es wurden Ausfällungen von Ceftriaxon in den Harnwegen beobachtet und zwar meistens bei Kindern, die mit hohen Dosen (zum Beispiel ≥80 mg/kg/Tag oder Gesamtdosen von über 10 g) behandelt worden waren und bei denen andere Risikofaktoren (z.B. Dehydrierung, Bettlägerigkeit usw.) vorlagen. Diese Nebenerscheinung kann asymptomatisch oder symptomatisch sein und zu Harnleiterobstruktion und postrenaler akuter Niereninsuffizienz führen ist aber in der Regel nach Absetzen von Ceftriaxon Labatec reversibel.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Phlebitis, Schmerzen an der Injektionsstelle, Fieber.

Selten: Ödem, Schüttelfrost, anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen.

Auftreten entzündlicher Reaktionen der Venenwand nach i.v.-Verabreichung. Diese können durch langsame Injektion (zwei bis vier Minuten) verringert werden. Intramuskuläre Injektion ohne Lidocainlösung ist schmerzhaft.

Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung

Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Untersuchungen

Falsch-positiver Coombs-Test, falsch-positiver Galaktosämie-Test, falsch-positives Ergebnis bei nicht-enzymatischen Methoden zur Glukosebestimmung.

Interaktionen mit Calcium

Zur Untersuchung der Interaktion zwischen Ceftriaxon und Calcium wurden zwei In-vitro-Studien, eine mit Plasma von Erwachsenen und die andere mit Plasma aus dem Nabelschnurblut von Neugeborenen, durchgeführt. Dabei wurden Konzentrationen von Ceftriaxon bis zu 1 mM (im Konzentrationsüberschuss erreicht in vivo durch eine Infusion von 2 Gramm Ceftriaxon über 30 Minuten) in Kombination mit Konzentrationen von Calcium bis zu 12 mM (48 mg/dl) verwendet. Die Rückgewinnung von Ceftriaxon aus dem Plasma war bei Calcium-Konzentrationen von 6 mM (24 mg/dl) oder höher im Plasma von Erwachsenen bzw. 4 mM (16 mg/dl) oder höher im Plasma von Neugeborenen reduziert. Dies kann eine Ausfällung von Calcium-Ceftriaxon-Präzipitaten widerspiegeln.

Eine geringe Anzahl von Fällen mit tödlichem Ausgang, bei denen bei der Obduktion ein kristallines Material in der Lunge und in den Nieren festgestellt wurde, wurde bei Neugeborenen berichtet, die Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen erhalten hatten. Bei einigen dieser Fälle war derselbe Infusionsschlauch für Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen verwendet worden, und in einigen Fällen war ein Präzipitat im Infusionsschlauch gefunden worden. Mindestens ein Todesfall wurde bei einem Neugeborenen berichtet, dem Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen zu verschiedenen Zeitpunkten und über verschiedene Infusionsschläuche verabreicht wurden; bei diesem Neugeborenen wurde bei der Obduktion kein kristallines Material festgestellt. Es liegen keine vergleichbaren Berichte bei anderen als neugeborenen Patienten vor (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Zu hohe Plasmakonzentrationen von Ceftriaxon können mittels Hämo- oder Peritonealdialyse nicht reduziert werden. Zur Behandlung von Patienten nach Überdosierung werden symptomatische Massnahmen empfohlen.

ATC-Code

J01DD04

Wirkungsmechanismus

Die bakterizide Wirksamkeit von Ceftriaxon ergibt sich aus der Hemmung der Zellwandsynthese. Ceftriaxon entfaltet in vitro ein breites Wirkungsspektrum gegen gramnegative und grampositive Mikroorganismen. Ceftriaxon ist gegen die meisten β-Lactamasen - sowohl Penicillinasen als auch Cephalosporinasen - grampositiver und gramnegativer Bakterien in hohem Masse stabil.

Pharmakodynamik

Ceftriaxon ist gewöhnlich in vitro und bei klinischen Infektionen gegen folgende Mikroorganismen aktiv (siehe «Indikationen»):

Grampositive Aerobier

Medianwerte

MHK50*

(in mg/l)

MHK90**

(in mg/l)

Staphylococcus aureus

(Methicillin-sensibel)

4

4

Staphylokokken, Koagulase-negativ

4

16

Streptococcus pyogenes

(β-hämolysierend, Gruppe A)

0,03

0,03

Streptococcus agalactiae

(β-hämolysierend, Gruppe B)

≤0,06

0,06

Streptokokken, β-hämolysierend

(nicht Gruppe A oder B)

≤0,06

0,06

Streptococcus viridans

0,125

0,5

Streptococcus pneumoniae

≤0,06

0,06

* MHK50 = minimale Hemmkonzentration für 50% der getesteten Stämme.

** MHK90 = minimale Hemmkonzentration für 90% der getesteten Stämme.

Gramnegative Aerobier

Medianwerte

MHK50*

(in mg/l)

MHK90**

(in mg/l)

Acinetobacter lwoffi

2

8

Acinetobacter anitratus¹

(hauptsächlich A. baumanii)

8

32

Aeromonas hydrophila

0,25

4

Alcaligenes faecalis

1

8

Alcaligenes odorans

≤0,25

0,5

Alcaligenes-artige Bakterien

≤0,25

0,5

Borrelia burgdorferi

≤0,06

≤0,06

Burkholderia cepacia

2

16

Capnocytophaga spp.

≤0,06

4

Citrobacter diversus

(einschliesslich C. amalonaticus)

0,125

0,125

Citrobacter freundii¹

0,125

16

Escherichia coli

≤0,06

0,125

Enterobacter aerogenes¹

2

16

Enterobacter cloacae¹

0,5

16

Enterobacter spp. (übrige)¹

0,25

32

Haemophilus ducreyi

0,004

0,004

Haemophilus influenzae

≤0,008

0,06

Haemophilus parainfluenzae

0,016

0,06

Hafnia alvei

0,125

2

Klebsiella oxytoca

≤0,06

0,125

Klebsiella pneumoniae²

≤0,06

0,125

Moraxella catarrhalis

(früher Branhamella catarr.)

0,125

0,5

Moraxella osloensis

≤0,25

≤0,25

Moraxella spp. (übrige)

≤0,25

≤0,25

Morganella morganii

0,06

1

Neisseria gonorrhoeae

≤0,008

0,06

Neisseria meningitidis

≤0,008

0,008

Pasteurella multocida

≤0,06

0,06

Plesiomonas shigelloides

≤0,06

0,06

Proteus mirabilis

≤0,06

0,06

Proteus penneri¹

1

64

Proteus vulgaris

≤0,06

2

Pseudomonas fluorescens¹

16

64

Pseudomonas spp. (übrige)¹

8

16

Providencia rettgeri

≤0,06

2

Providencia spp. (übrige)

≤0,06

0,5

Salmonella typhi

≤0,06

0,125

Salmonella spp. (Enteritidis-Gruppe)

≤0,06

0,06

Serratia marcescens

0,5

2

Serratia spp. (übrige)

0,25

16

Shigella spp.

0,03

0,25

Vibrio spp.

≤0,06

0,25

Yersinia enterocolitica

≤0,125

0,125

Yersinia spp. (übrige)

0,25

2

 

Anaerobier

Medianwerte

MHK50*

(in mg/l)

MHK90**

(in mg/l)

Bacteroides spp.3

(Galle-empfindlich)

2

16

Clostridium spp.

(ohne die C. perfringens-Gruppe)

2

16

Fusobacterium nucleatum

1

2

Fusobacterium spp. (übrige)

0,125

0,25

Gaffkia anaerobica (früher Peptococcus)

0,125

1

Peptostreptokokken

0,125

1

Die Empfindlichkeit gegen Ceftriaxon lässt sich im Disk-Diffusionstest oder im Dilutionstest auf Agar oder Bouillon bestimmen, wobei standardisierte Techniken für die Resistenzprüfung Anwendung finden wie diejenigen, welche vom Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) empfohlen werden. Das CLSI hat für Ceftriaxon die folgenden Grenzwerte zur Interpretation der Tests festgelegt:

Empfindlich

Mässig empfindlich

Resistent

Dilutionstest

Hemmkonzentrationen in mg/l

≤8

16-32

≥64

Diffusionstest (Disk mit 30 µg Ceftriaxon)
Hemmhofdurchmesser in mm

≥21

20-14

≤13

Die Mikroorganismen sollten mit dem Ceftriaxon-Disk getestet werden, da sich bei In-vitro-Tests gezeigt hat, dass er gegen gewisse Stämme aktiv ist, die gegenüber einem Cephalosporin-Klassendisk resistent sind.

An Stelle der Empfehlungen des CLSI können auch andere genormte Richtlinien wie DIN oder ICS für die Resistenzbestimmung angewendet werden.

Resistenzen

1 Einige Isolate dieser Spezies sind aufgrund der Dereprimierung der chromosomalen β-Lactamase gegen Ceftriaxon resistent.

2 Einige Isolate von Klebsiella pneumoniae sind aufgrund der plasmid-abhängigen β-Lactamase-Produktion gegen Ceftriaxon resistent.

3 Einige Isolate von Bacteroides spp. sind gegen Ceftriaxon resistent.

Viele Stämme der β-Lactamaseproduzierenden Bacteroides spp. (namentlich B. fragilis) sind resistent.

Clostridium difficile ist resistent.

Methicillin-resistente Staphylococcus spp. sind gegen Cephalosporine einschliesslich Ceftriaxon resistent. Enterococcus faecalis und Enterococcus faecium sowie Listeria monocytogenes sind im Allgemeinen resistent.

Viele Stämme der gramnegativen Aerobier, die gegen andere Antibiotika wie Amino- und Ureido-Penicilline, ältere Cephalosporine und Aminoglykoside eine Mehrfachresistenz aufweisen, sind gegen Ceftriaxon empfindlich. Treponema pallidum ist in vitro und im Tierexperiment empfindlich. Klinische Prüfungen lassen erkennen, dass primäre und sekundäre Syphilis gut auf eine Behandlung mit Ceftriaxon ansprechen.

Mit wenigen Ausnahmen sind klinische Isolate von Pseudomonas aeruginosa resistent gegen Ceftriaxon.

Klinische Wirksamkeit

Nicht zutreffend.

Ceftriaxon weist eine nichtlineare Pharmakokinetik auf. Alle pharmakokinetischen Parameter, mit Ausnahme der Eliminationshalbwertzeit, sind dosisabhängig, wenn sie auf die Gesamtkonzentration (freies und proteingebundenes Ceftriaxon) bezogen werden, und steigen unterproportional mit der Dosis an. Die Nichtlinearität ist auf die Sättigung der Plasmaproteinbindung zurückzuführen und wird daher in Bezug auf das Gesamt-Ceftriaxon im Plasma, aber nicht in Bezug auf freies (ungebundenes) Ceftriaxon festgestellt.

Absorption

Nach einer i.m. Injektion von 1 g Ceftriaxon erreichte man eine maximale Plasmakonzentration von 81 mg/l nach 2-3 Stunden. Nach einer einmaligen i.v. Infusion von 1 g erhielt man nach 30 Minuten eine Konzentration von 168,1 ± 28,2 mg/l. Nach einer einmaligen i.v. Infusion von 2 g erhielt man nach 30 Minuten eine Konzentration von 256,9 ± 16,8 mg/l.

Die Flächen unter den Plasmakonzentration-Zeit-Kurven nach i.v. und i.m. Verabreichung sind identisch. Dies bedeutet, dass die Bioverfügbarkeit von i.m. verabreichtem Ceftriaxon 100% beträgt.

Nach intravenöser Bolusgabe von 500 mg und 1 g Ceftriaxon betragen die mittleren Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Plasma ca. 120 bzw. 200 mg/l. Nach intravenöser Infusion von 500 mg, 1 g und 2 g Ceftriaxon liegt die Ceftriaxon-Konzentration im Plasma bei ca. 80, 150 bzw. 250 mg/l. Nach intramuskulärer Injektion ist die mittlere Höchstkonzentration von Ceftriaxon im Plasma etwa halb so hoch wie nach intravenöser Gabe einer entsprechenden Dosis.

Distribution

Das Verteilungsvolumen liegt zwischen 7 und 12 l.

Bei intravenöser Verabreichung tritt Ceftriaxon rasch in die interstitielle Körperflüssigkeit über, wo bakterizide Konzentrationen gegen empfindliche Keime über 24 Stunden aufrechterhalten bleiben.

Nach einer Dosis von 1–2 g zeigt Ceftriaxon eine gute Penetration in Gewebe und Körperflüssigkeiten; Konzentrationen über der minimalen Hemmkonzentration für die meisten pathogenen Keime konnten länger als 24 Stunden in über 60 Geweben bzw. Körperflüssigkeiten gemessen werden, inkl. Lunge, Herz, Gallentrakt, Leber, Mittelohr, Nasenschleimhaut, Knochen sowie Cerebrospinal-, Pleural-, Synovial- und Prostataflüssigkeit.

Ceftriaxon bindet sich reversibel an Albumin. Die Plasmaproteinbindung beträgt bei Plasmakonzentrationen unter 100 mg/l etwa 95%. Die Bindung unterliegt einer Sättigungskinetik und der gebundene Anteil verringert sich mit steigender Konzentration(auf bis zu 85% bei einer Plasmakonzentration von 300 mg/l.

Eindringen in bestimmte Gewebe

Ceftriaxon passiert die Gehirn- und Rückenmarkshäute (Meningen). Die Durchdringung ist am höchsten, wenn die Meningen entzündet sind. Die mittleren Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Liquor von Patienten mit bakterieller Meningitis betragen bis zu 25% des Plasmaspiegels, verglichen mit 2% des Plasmaspiegels bei Patienten ohne Entzündung der Meningen. Die Höchstkonzentrationen von Ceftriaxon im Liquor sind etwa 4 bis 6 Stunden nach der intravenösen Injektion erreicht.

Ceftriaxon durchdringt die Plazentaschranke. Ceftriaxon wird in niedrigen Konzentrationen in der Muttermilch ausgeschieden (3-4% der mütterlichen Plasmakonzentration nach 4-6 Stunden).

Metabolismus

Ceftriaxon wird im Organismus selbst nicht metabolisiert; erst nach biliärer Ausscheidung ins Darmlumen wandelt die Darmflora den Wirkstoff zu inaktiven Metaboliten um.

Elimination

Die Plasmaclearance beträgt 10-22 ml/min.

Die renale Clearance beträgt 5-12 ml/min.

Ceftriaxon wird zu 50-60% unverändert über die Nieren und zu 40–50% unverändert mit der Galle ausgeschieden.

Die Plasmahalbwertszeit beträgt bei Erwachsenen etwa 8 Stunden.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Kinder

Die Halbwertszeit von Ceftriaxon ist bei Neugeborenen verlängert. Innerhalb der ersten 14 Tage nach der Geburt kann sich die Konzentration des freien Ceftriaxons durch Faktoren wie etwa eine reduzierte glomeruläre Filtration und eine veränderte Proteinbindung weiter erhöhen. Im Kindesalter ist die Halbwertszeit niedriger als bei Neugeborenen oder Erwachsenen.

Plasma-Clearance und Distributionsvolumen des Gesamt-Ceftriaxons sind bei Neugeborenen, Säuglingen und Kindern grösser als bei Erwachsenen.

Ältere Patienten

Bei Personen über 75 Jahren ist die durchschnittliche Plasmahalbwertzeit ungefähr 2-3mal so lang wie bei gesunden jungen Erwachsenen.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz oder gestörter Leberfunktion ist die Pharmakokinetik von Ceftriaxon nur leicht verändert. Die Plasmahalbwertzeit steigt geringfügig an (um weniger als das Doppelte), selbst bei Patienten mit stark gestörter Leberfunktion.

Der moderate Anstieg der Halbwertszeit bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung lässt sich durch eine kompensatorische Erhöhung der extrarenalen Clearance des Gesamt-Ceftriaxons aufgrund einer Verringerung der Proteinbindung erklären.

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung ist die Eliminationshalbwertszeit von Ceftriaxon nicht erhöht, weil es zu einer kompensatorischen Erhöhung der renalen Clearance kommt. Ein weiterer Faktor ist die Erhöhung der plasmafreien Fraktion von Ceftriaxon, die zu der beobachteten paradoxen Erhöhung der Gesamt-Clearance des Arzneimittels beiträgt. Entsprechend der Erhöhung der Gesamt-Clearance kommt es auch zu einer Erhöhung des Distributionsvolumens.

Reproduktionstoxizität

In Studien an Maus, Ratte und Affe konnten keine embryotoxischen oder teratogenen Effekte gefunden werden.

Inkompatibilitäten

Ceftriaxon Labatec soll nicht mit calziumhaltigen Lösungen wie Hartmann- oder Ringerlösung gemischt werden.

Ceftriaxon ist inkompatibel mit Amsacrin, Vancomycin, Fluconazol und Aminoglykosiden.

Ceftriaxon Labatec darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Unter Behandlung mit Ceftriaxon Labatec kann der Coombs-Test falsch-positiv ausfallen. Tests auf Galaktosämie können unter Ceftriaxon Labatec, wie bei anderen Antibiotika, ebenfalls falsch-positiv ausfallen.

Ebenso können nichtenzymatische Methoden zur Harnzuckerbestimmung ein falsch-positives Resultat ergeben. Deshalb ist der Harnzucker unter der Therapie mit Ceftriaxon Labatec enzymatisch zu bestimmen.

Ceftriaxon kann verursachen, dass bei gewissen Blutglukoseüberwachungssystemen die geschätzten Blutzuckerwerte fälschlicherweise zu niedrig angegeben werden. Es ist die Gebrauchsanleitung des jeweiligen Messsystems zu beachten. Gegebenenfalls sollten alternative Testmethoden angewendet werden.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Haltbarkeit nach Anbruch

Rekonstituierte Lösungen behalten ihre physikalische und chemische Stabilität bis zu 6 Stunden bei Raumtemperatur (oder bis zu 24 Stunden im Kühlschrank bei 2-8 °C).

Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht länger als 24 Std. bei 2 - 8 °C betragen, ausser wenn die Verdünnung/Rekonstitution unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgte.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern, in der Originalverpackung, vor Licht zu schützen und ausser Reichweite von Kinder aufbewahren.

Hinweise für die Handhabung

Die rekonstituierten Lösungen müssen unmittelbar nach der Zubereitung verwendet werden. Je nach Konzentration zeigen die Lösungen eine Farbe zwischen blassgelb und gelbbraun. Diese Eigenschaft des Wirkstoffs ist ohne Bedeutung für die Wirksamkeit oder Verträglichkeit des Arzneimittels.

Intramuskuläre Injektion

Zur i.m. Injektion wird Ceftriaxon Labatec 0,25 g in 2 ml und Ceftriaxon Labatec 1 g in 3,5 ml einprozentiger Lidocainlösung aufgelöst und mitten in eine relativ grosse Muskelmasse injiziert. Es empfiehlt sich, an einer Stelle nicht mehr als 1 g zu injizieren.

Die lidocainhaltige Lösung darf nie intravenös verabreicht werden.

Intravenöse Injektion

Zur i.v. Injektion wird Ceftriaxon Labatec 0,5 g in 5 ml und Ceftriaxon Labatec 1 g in 10 ml Wasser zu Injektionszwecken gelöst und während einer Applikationsdauer von zwei bis vier Minuten intravenös injiziert.

Intravenöse Infusion

Die Infusion sollte mindestens 30 Minuten dauern. Zur i.v. Infusion werden 2 g Ceftriaxon Labatec in 40 ml einer der folgenden kalziumfreien Infusionslösungen aufgelöst: Natriumchlorid 0,9%, Natriumchlorid 0,45% + Glukose 2,5%, Glukose 5%, Glukose 10%, Dextran 6% in Glukose 5%, Hydroxyethylstärke 6–10%, Wasser zu Injektionszwecken.

Wegen möglicher Inkompatibilität dürfen Lösungen mit Ceftriaxon Labatec nicht mit Lösungen, die andere Antibiotika enthalten, gemischt oder solchen angekoppelt werden. Sie dürfen auch nicht anderen als den oben erwähnten Infusionslösungen beigegeben werden.

2 g Ceftriaxon und 1 g Ornidazol sind jedoch in 250 ml physiologischer Natriumchlorid- oder Glukoselösung physikalisch und chemisch kompatibel.

Zur Rekonstitution von Ceftriaxon Labatec-Flaschen oder zur weiteren Verdünnung einer rekonstituierten Flasche zur intravenösen Verabreichung dürfen keine calciumhaltigen Lösungsmittel wie Ringer- oder Hartmann-Lösung verwendet werden, weil sich Präzipitate bilden können. Calcium-Ceftriaxon-Präzipitate können sich auch bilden, wenn Ceftriaxon Labatec mit calciumhaltigen Lösungen im selben Infusionsschlauch vermischt wird. Ceftriaxon Labatec darf nicht gleichzeitig mit calciumhaltigen Infusionslösungen, einschliesslich calciumhaltiger Dauerinfusionen wie z.B. im Rahmen der parenteralen Ernährung über ein Y-Verbindungsstück verabreicht werden. Jedoch können mit Ausnahme von Neugeborenen bei anderen Patienten Ceftriaxon Labatec und calciumhaltige Lösungen nacheinander verabreicht werden, wenn die Infusionsschläuche zwischen den Infusionen gründlich mit einer verträglichen Lösung gespült werden (siehe «Interaktionen» mit anderen Medikamenten und andere Formen der Interaktion).

Entsorgen nicht verwendeter oder verfallener Arzneimittel

Die Freisetzung pharmazeutischer Präparate in die Umwelt ist auf ein Minimum zu reduzieren. Arzneimittel sollten nicht mit dem Abwasser entsorgt werden und die Entsorgung im Haushaltsabfall ist zu vermeiden. Nach Therapieabschluss oder Verfall sind nicht verwendete Arzneimittel in der Originalpackung der Abgabestelle (Arzt oder Apotheker) zur fachgerechten Entsorgung zu retournieren.

59876 (Swissmedic).

Labatec Pharma SA, 1217 Meyrin (Genève).

Hergestellt von Hikma Farmacêutica (Portugal) S.A., Portugal für Labatec-Pharma S.A, 1217 Meyrin, Schweiz.

Juni 2020.

Principi attivi

Ceftriaxonum (ut C. dinatricum).

Sostanze ausiliarie

Nessuna.

Polvere per soluzione iniettabile/per infusione.

250 mg i.m., polvere per soluzione iniettabile: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 250 mg ut C. dinatricum pro vitro, corrisp. 20.75 mg sodio.

500 mg i.v., polvere per soluzione iniettabile: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 500 mg ut C. dinatricum pro vitro, corrisp. 41.5 mg sodio.

1 g i.v./i.m., polvere per soluzione iniettabile: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 1 g ut C. dinatricum pro vitro, corrisp. 83 mg sodio.

2 g i.v., polvere per soluzione per infusione: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 2 g ut C. dinatricum pro vitro, corrisp. 166 mg sodio.

Infezioni causate da agenti patogeni sensibili al ceftriaxone:

  • infezioni delle vie respiratorie, specialmente polmoniti, e infezioni otorinolaringoiatriche;
  • infezioni addominali (peritonite, infezioni dei dotti biliari e del tratto gastrointestinale);
  • infezioni dei reni e delle vie urinarie;
  • infezioni degli organi genitali, inclusa la gonorrea;
  • sepsi;
  • infezioni di ossa, articolazioni, tessuti molli, pelle e ferite;
  • infezioni in pazienti con difese immunitarie indebolite;
  • meningite;
  • borreliosi di Lyme disseminata (stadi II e III).

Profilassi perioperatoria delle infezioni negli interventi che interessano il tratto gastrointestinale, i dotti biliari, l'area urogenitale e ginecologica, ma solo in caso di potenziale o effettiva contaminazione.

Si raccomanda di seguire le raccomandazioni ufficiali riguardo all'impiego appropriato degli antibiotici, in particolare le raccomandazioni d'uso per impedire l'aumento della resistenza agli antibiotici.

Posologia

Adulti e bambini sopra i 12 anni

Generalmente 1 - 2 g di Ceftriaxon Labatec una volta al giorno (ogni 24 ore). In caso di infezioni gravi o causate da germi con sensibilità moderata, la dose singola giornaliera può essere aumentata fino a 4 g.

Neonati, infanti e bambini fino a 12 anni

Per la dose singola giornaliera si raccomandano le seguenti linee guida posologiche:

Neonati (fino a 14 giorni di vita)

Una dose giornaliera di 20 - 50 mg per kg di peso corporeo; la dose giornaliera non deve superare i 50 mg per kg.

Ceftriaxon Labatec è controindicato nei neonati prematuri di età postmestruale fino a 41 settimane (età gestazionale + età postnatale) (cfr. «Controindicazioni»).

Ceftriaxon Labatec è controindicato nei neonati (≤28 giorni) che necessitano di un trattamento con soluzioni endovenose (e.v.) contenenti calcio, incluse infusioni continue contenenti calcio, ad esempio per la nutrizione parenterale (o per i quali si può prevedere la necessità di tale trattamento), a causa del rischio di formazione di precipitati di calcio-ceftriaxone (cfr. «Controindicazioni»).

Lattanti, infanti e bambini (da 15 giorni a 12 anni)

Una dose giornaliera di 20-80 mg per kg.

Nei bambini con un peso corporeo pari o superiore a 50 kg si deve utilizzare la posologia abituale per gli adulti.

Nei lattanti e nei bambini fino a 12 anni, le dosi e.v. pari o superiori a 50 mg per kg di peso corporeo devono essere somministrate come infusioni lente della durata di almeno 30 minuti. Nei neonati le dosi e.v. devono essere somministrate nell'arco di 60 minuti, per ridurre il possibile rischio di encefalopatia da bilirubina.

Pazienti anziani

La posologia raccomandata per gli adulti non richiede alcun aggiustamento nei pazienti anziani, a condizione che non vi sia una grave compromissione della funzionalità renale ed epatica.

Durata della terapia

La durata del trattamento dipende dall'indicazione e dal decorso della malattia.

Terapia combinata

Una sinergia tra Ceftriaxon Labatec e aminoglicosidi è stata dimostrata sperimentalmente nei confronti di molti batteri gram-negativi. Sebbene con tali combinazioni non sia sempre prevedibile un aumento dell'efficacia, nelle infezioni gravi e potenzialmente fatali mediate da microorganismi quali Pseudomonas aeruginosa si dovrebbe valutare l'uso della terapia combinata. A causa dell'incompatibilità chimica tra Ceftriaxon Labatec e gli aminoglicosidi, i due medicamenti devono essere somministrati separatamente alla posologia raccomandata.

Un'incompatibilità chimica con Ceftriaxon Labatec è stata osservata anche in caso di somministrazione e.v. di amsacrina, vancomicina e fluconazolo (cfr. «Altre indicazioni», «Incompatibilità»).

Istruzioni posologiche speciali

Meningite

In caso di meningite batterica negli infanti e nei bambini, il trattamento inizia con una dose di 100 mg/kg (non più di 4 g) una volta al giorno. Una volta che l'agente patogeno è stato identificato e ne è stata dimostrata la sensibilità, la posologia può essere ridotta di conseguenza. I risultati migliori sono stati ottenuti con terapie delle seguenti durate:

Neisseria meningitidis

4 giorni

Haemophilus influenzae

6 giorni

Streptococcus pneumoniae

7 giorni

Borreliosi di Lyme

La posologia per la borreliosi di Lyme nei bambini e negli adulti è di 50 mg/kg fino a un massimo di 2 g, somministrati una volta al giorno per 14 giorni.

Gonorrea

Per il trattamento della gonorrea (ceppi produttori e non produttori di penicillinasi) si raccomanda una singola somministrazione i.m. di 0,25 g di Ceftriaxon Labatec.

Profilassi perioperatoria

Per evitare infezioni dopo un intervento chirurgico contaminato o potenzialmente contaminato, si raccomanda di somministrare una dose singola di Ceftriaxon Labatec da 1-2 g – a seconda del rischio di infezione – 30-90 minuti prima dell'intervento. Nella chirurgia colorettale si è dimostrata efficace la somministrazione concomitante di Ceftriaxon Labatec e di un 5-nitroimidazolo, ad esempio ornidazolo.

Ridotta funzionalità renale ed epatica

Nei pazienti con disturbi della funzionalità renale non è necessario ridurre la posologia di Ceftriaxon Labatec, a meno che la funzionalità epatica non sia ridotta. Tuttavia, nei pazienti con insufficienza renale preterminale (clearance della creatinina <10 ml/min) la dose giornaliera di Ceftriaxon Labatec non deve superare i 2 g.

Ceftriaxone non viene eliminato con la dialisi peritoneale o l'emodialisi. Nei pazienti dializzati quindi non è necessaria una somministrazione supplementare dopo la dialisi. Nei pazienti in dialisi non dev'essere superata la dose giornaliera di 2 g.

In presenza di danno epatico non è necessario ridurre la posologia di Ceftriaxon Labatec, a meno che la funzionalità renale non sia ridotta.

Pazienti con grave insufficienza renale ed epatica

In caso di concomitante insufficienza renale ed epatica di grave entità si raccomanda un monitoraggio clinico della sicurezza e dell'efficacia.

Istruzioni per la somministrazione: cfr. «Altre indicazioni», «Indicazioni per la manipolazione».

Ipersensibilità

Ceftriaxon Labatec è controindicato in pazienti con ipersensibilità nota a ceftriaxone, a uno degli altri componenti o a qualsiasi altra cefalosporina. Nei pazienti che hanno già manifestato in passato reazioni di ipersensibilità alla penicillina o ad altri preparati beta-lattamici, il rischio di ipersensibilità a ceftriaxone potrebbe essere più elevato (cfr. «Avvertenze e misure precauzionali», «Ipersensibilità»).

Gravi disturbi della conduzione.

Insufficienza cardiaca acuta scompensata.

Neonati prematuri

Ceftriaxon Labatec è controindicato nei neonati prematuri di età postmestruale fino a 41 settimane (età gestazionale + età postnatale).

Neonati affetti da iperbilirubinemia

A causa del rischio di encefalopatia da bilirubina conseguente allo spiazzamento della bilirubina dai siti di legame del l'albumina sierica attraverso ceftriaxone, i neonati affetti da iperbilirubinemia non devono essere trattati con Ceftriaxon Labatec.

Neonati e soluzioni e.v. contenenti calcio

Ceftriaxon Labatec è controindicato nei neonati (≤28 giorni) che richiedono (o che si prevede potrebbero richiedere) un trattamento parenterale con preparati contenenti calcio, incluse infusioni continue contenenti calcio come la nutrizione parenterale, a causa del rischio di danni letali ai reni ed ai polmoni dovuti alla precipitazione di sali di calcio e ceftriaxone.

In neonati che avevano ricevuto Ceftriaxon Labatec e soluzioni contenenti calcio è stato riportato un numero limitato di casi con esito fatale in cui l'autopsia ha rilevato materiale cristallino nei polmoni e nei reni. In alcuni di questi casi era stato usato lo stesso catetere di infusione per Ceftriaxon Labatec e per soluzioni contenenti calcio, e in alcuni casi è stato riscontrato un precipitato nel catetere di infusione. È stato riportato almeno un decesso in un neonato in cui Ceftriaxon Labatec e soluzioni contenenti calcio erano stati somministrati in momenti diversi e con diversi cateteri di infusione; in questo caso non è stato rilevato materiale cristallino all'autopsia. Non sono stati segnalati casi simili in pazienti diversi dai neonati (cfr. anche «Effetti indesiderati»).

Ipersensibilità

Come per tutti gli antibiotici beta-lattamici, sono state segnalate reazioni di ipersensibilità gravi e occasionalmente fatali (cfr. «Effetti indesiderati», «Effetti indesiderati dopo l'introduzione sul mercato»). In caso di gravi reazioni di ipersensibilità, il trattamento con ceftriaxone dev'essere interrotto immediatamente e si devono adottare misure di emergenza adeguate. Prima di iniziare il trattamento si deve chiarire se il paziente ha già sviluppato in precedenza reazioni di ipersensibilità a ceftriaxone, ad altre cefalosporine o ad un altro preparato beta-lattamico. Si raccomanda prudenza in caso di somministrazione di ceftriaxone a pazienti con anamnesi di ipersensibilità ad altri preparati beta-lattamici.

Nei pazienti in trattamento con antibiotici beta-lattamici, incluso ceftriaxone, sono state riportate gravi reazioni avverse cutanee (SCAR), come sindrome di Stevens-Johnson, necrolisi epidermica tossica, esantema da medicamenti con eosinofilia e sintomi sistemici (DRESS), eritema multiforme e pustolosi esantematica acuta generalizzata (AGEP) (cfr. anche «Effetti indesiderati»). Se insorgono tali reazioni, Ceftriaxon Labatec dev'essere sospeso immediatamente e si deve prendere in considerazione una terapia alternativa.

Prolungamento del tempo di tromboplastina

Ceftriaxone può prolungare il tempo di tromboplastina. Si raccomanda quindi di controllare il tempo di Quick se si sospetta una carenza di vitamina K.

Anemia emolitica

Un'anemia emolitica immuno-mediata è stata osservata in pazienti che hanno ricevuto antibiotici della classe delle cefalosporine, incluso ceftriaxone. Gravi casi di anemia emolitica durante il trattamento, inclusi casi fatali, sono stati riportati sia negli adulti sia nei bambini. Se un paziente in trattamento con ceftriaxone sviluppa anemia, si deve prendere in considerazione una diagnosi di anemia associata a cefalosporine, e ceftriaxone dev'essere sospeso fino all'accertamento delle cause.

Diarrea associata a Clostridium difficile (CDAD)

Una CDAD, i cui sintomi possono andare da una lieve diarrea a una colite fatale, è stata osservata in associazione con l'uso di quasi tutti i principi attivi antibatterici, incluso Ceftriaxon. Il trattamento con principi attivi antibatterici altera la normale flora del colon, portando a una crescita eccessiva di Clostridium difficile (C. difficile).

C. difficile produce le tossine A e B, che contribuiscono allo sviluppo della CDAD. I ceppi di C. difficile con sovrapproduzione di tossine sono causa di maggiore morbilità e mortalità; queste infezioni infatti possono essere refrattarie alla terapia antimicrobica e rendere necessaria una colectomia. Una CDAD dev'essere sospettata in tutti i pazienti che sviluppano diarrea dopo l'impiego di antibiotici. È necessaria un'anamnesi accurata, in quanto l'insorgenza della CDAD è stata riportata fino a due mesi dopo la somministrazione di principi attivi antibatterici.

In caso di CDAD sospetta o confermata, potrebbe essere necessario interrompere l'impiego dell'antibiotico non specifico per C. difficile. È necessario avviare, in base alle esigenze cliniche, un'adeguata reidratazione con liquidi ed elettroliti, l'integrazione di proteine, un trattamento antibiotico specifico per C. difficile e una valutazione chirurgica.

In questo caso, i medicamenti che inibiscono la peristalsi sono controindicati.

Superinfezioni

Con l'uso a lungo termine di Ceftriaxon Labatec, gli agenti patogeni non sensibili possono proliferare. È quindi essenziale monitorare accuratamente il paziente. Se durante il trattamento insorge una superinfezione, è necessario adottare misure adeguate.

Precipitati di calcio-ceftriaxone

Gli esami ecografici della cistifellea di pazienti in trattamento con ceftriaxone, soprattutto con dosi pari o superiori a 1 g al giorno, hanno mostrato precipitati di calcio-ceftriaxone. La probabilità che si formino tali precipitati sembra essere più alta nei pazienti pediatrici. I precipitati scompaiono dopo la cessazione della terapia con ceftriaxone e raramente sono sintomatici. Nei casi sintomatici si consiglia un trattamento conservativo, non chirurgico. Il medico deve inoltre valutare, sulla base di un'analisi individuale dei rischi e dei benefici, se interrompere il trattamento con ceftriaxone.

Pancreatite

In rari casi, nei pazienti trattati con Ceftriaxon Labatec è stata segnalata una pancreatite, probabilmente di origine colestatica. La maggior parte dei pazienti alla visita presentava fattori di rischio per l'insorgenza di colestasi e fango biliare, ad esempio un precedente maggiore trattamento, una patologia grave o la nutrizione parenterale totale. Non si può escludere che precipitati derivati da Ceftriaxon Labatec nella cistifellea fungano da fattori scatenanti o da cofattori.

Ceftriaxone può spiazzare la bilirubina dai siti di legame dell'albumina sierica. Pertanto, il trattamento dei neonati affetti da iperbilirubinemia non è indicato (cfr. «Controindicazioni»).

Monitoraggio dell'emocromo

Durante il trattamento a lungo termine è necessario effettuare a intervalli regolari un emocromo completo.

Funzione renale ridotta

Si raccomanda cautela in caso di trattamento concomitante con aminoglicosidi e diuretici nei pazienti con funzionalità renale ridotta.

Neonati, bambini e adolescenti

Ceftriaxone non dev'essere miscelato o somministrato in concomitanza con soluzioni contenenti calcio, neppure se le soluzioni vengono somministrate utilizzando linee di infusione diverse. Sono stati descritti casi di reazioni letali dovute a precipitati di calcio-ceftriaxone nei reni e nei polmoni di neonati, anche quando ceftriaxone e le soluzioni contenenti calcio erano stati utilizzati con cateteri di infusione e tempi di somministrazione diversi. Nei neonati pertanto non devono essere somministrate soluzioni e.v. contenenti calcio per almeno 48 ore dopo l'ultima somministrazione di Ceftriaxon Labatec (cfr. «Controindicazioni»).

Nelle altre fasce di età non sono noti casi di precipitazione intravascolare di calcio-ceftriaxone dopo uso concomitante di ceftriaxone e soluzioni e.v. contenenti calcio. Ciò nonostante, la somministrazione concomitante dev'essere evitata in tutti i pazienti.

Questo medicamento contiene 83 mg di sodio per grammo di ceftriaxon equivalente a 4,15% dell'assunzione massima giornaliera raccomandata dall'OMS con la dieta.

La dose massima giornaliera di questo medicamento equivale a 16,6% dell'assunzione massima giornaliera raccomandata dall'OMS.

Questo medicamento è considerato ad alto contenuto di sodio. Da tenere in considerazione soprattutto in pazienti che seguono una dieta a basso contenuto di sodio.

Con la somministrazione concomitante di alte dosi di Ceftriaxon Labatec e di diuretici potenti come la furosemide non sono stati osservati disturbi della funzionalità renale. I dati su un possibile aumento della tossicità renale degli aminoglicosidi in caso di impiego con cefalosporine sono contrastanti. In questi casi bisogna attenersi rigorosamente alle raccomandazioni per il monitoraggio dei livelli di aminoglicosidi e della funzionalità renale nella pratica clinica. Tuttavia, i due preparati devono essere somministrati separatamente (cfr. «Incompatibilità»).

Un effetto «disulfiram-simile» dopo la somministrazione di Ceftriaxon Labatec e il consumo di alcol non è stato dimostrato. Al contrario di altre cefalosporine, ceftriaxone non contiene il gruppo N-metiltiotetrazolo, che potrebbe causare intolleranza all'etanolo e problemi di sanguinamento.

Probenecid non ha alcuna influenza sull'eliminazione di ceftriaxone.

I batteriostatici possono interferire negativamente con l'azione battericida delle cefalosporine.

In uno studio in vitro su ceftriaxone in combinazione con cloramfenicolo sono stati osservati effetti antagonisti.

Per la ricostituzione delle fiale di Ceftriaxon Labatec o per diluire ulteriormente una fiala ricostituita per la somministrazione e.v. non devono essere utilizzati solventi contenenti calcio come le soluzioni di Ringer o di Hartmann, poiché potrebbero formarsi dei precipitati. Precipitati calcio-ceftriaxone possono formarsi anche quando Ceftriaxon Labatec viene miscelato con soluzioni contenenti calcio nello stesso catetere di infusione. Ceftriaxon Labatec non dev'essere somministrato in concomitanza con soluzioni per infusione contenenti calcio, incluse infusioni continue contenenti calcio (ad es. per la nutrizione parenterale), mediante connettore a Y. Tuttavia, nei pazienti diversi dai neonati, Ceftriaxon Labatec e soluzioni contenenti calcio possono essere somministrati in sequenza se i cateteri di infusione vengono risciacquati accuratamente tra un'infusione e l'altra con una soluzione tollerata. Studi in vitro con plasma di adulti o derivato dal sangue del cordone ombelicale di neonati hanno evidenziato un rischio più elevato di precipitazione di calcio-ceftriaxone nei neonati (cfr. «Posologia/impiego» e «Controindicazioni»).

Non sono state segnalate interazioni tra ceftriaxone e preparati orali contenenti calcio o tra ceftriaxone i.m. e preparati contenenti calcio (e.v. o orali).

In caso di impiego concomitante di ceftriaxone con antagonisti della vitamina K, il rischio di emorragie può aumentare.

Sia durante sia dopo il trattamento con ceftriaxone devono essere effettuati regolari controlli dei parametri della coagulazione e la dose dell'anticoagulante dev'essere aggiustata di conseguenza (cfr. «Effetti indesiderati»).

Gravidanza

Ceftriaxone attraversa la barriera placentare (cfr. «Farmacocinetica», «Distribuzione»). Non sono disponibili studi clinici controllati. Sebbene nei relativi studi preclinici non siano state riscontrate proprietà teratogene, Ceftriaxon Labatec dev'essere utilizzato in gravidanza, specialmente nei primi tre mesi, solo se rigorosamente indicato.

Allattamento

Poiché ceftriaxone – sebbene a basse concentrazioni – vengono escreti nel latte materno, il preparato non dev'essere utilizzato durante l'allattamento. Qualora il trattamento sia assolutamente necessario, l'allattamento dev'essere interrotto.

Non sono stati effettuati studi in merito.

Durante l'impiego di Ceftriaxon Labatec possono insorgere effetti indesiderati (ad es. vertigini) che possono influenzare la capacità di guidare veicoli e la capacità di utilizzare macchine (cfr. «Effetti indesiderati»). I pazienti devono essere prudenti quando si mettono alla guida di un veicolo o utilizzano macchine.

I dati per la determinazione della frequenza delle reazioni indesiderate a ceftriaxone derivano da studi clinici. Per la classificazione della frequenza vengono utilizzate le seguenti categorie: «molto comune» (≥1/10); «comune» (≥1/100, <1/10); «non comune» (≥1/1'000, <1/100); «raro» (≥1/10'000, <1/1'000), «molto raro» (<1/10'000) e «in singoli casi».

Le reazioni indesiderate a ceftriaxone segnalate più comunemente sono state eosinofilia, leucopenia, trombocitopenia, diarrea, eruzione cutanea e aumento dei livelli degli enzimi epatici.

Durante il trattamento con ceftriaxone sono stati osservati i seguenti effetti indesiderati del medicamento, che sono regrediti spontaneamente o dopo l'interruzione del medicamento.

Infezioni ed infestazioni

Non comune: micosi del tratto genitale.

Raro: colite pseudomembranosa.

In singoli casi: superinfezioni con organismi non sensibili.

Patologie del sistema emolinfopoietico

Comune: eosinofilia, leucopenia, trombocitopenia, prolungamento del tempo di tromboplastina.

Non comune: granulocitopenia, anemia, coagulopatia, aumento della creatinina sierica.

In singoli casi sono stati osservati agranulocitosi (<500/mm3), la maggior parte dei quali con dosi totali pari o superiori a 20 g.

Durante i trattamenti a lungo termine è necessario controllare regolarmente l'emocromo. È stato segnalato un leggero prolungamento del tempo di protrombina.

Patologie del sistema nervoso

Non comune: cefalea, vertigini.

In singoli casi: convulsioni.

Patologie respiratorie, toraciche e mediastiniche

Raro: broncospasmo.

Patologie gastrointestinali

Comune: diarrea, feci molli.

Non comune: nausea, vomito.

Molto raro: enterocolite pseudomembranosa.

In singoli casi: pancreatite*, stomatite, glossite.

* Probabilmente causata dall'ostruzione dei dotti biliari. La maggior parte dei pazienti affetti aveva fattori di rischio per l'insorgenza di colestasi e fango biliare, ad esempio un intervento chirurgico maggiore, una patologia grave o la nutrizione parenterale totale. Non si può escludere che Ceftriaxon Labatec svolga un ruolo come fattore scatenante o cofattore nella formazione di precipitati nella bile.

Patologie epatobiliari

Molto comune: precipitazione sintomatica del sale di calcio di ceftriaxone nella cistifellea dei bambini, colelitiasi reversibile nei bambini. Questo disturbo insorge raramente negli adulti (cfr. «Avvertenze e misure precauzionali»).

Comune: aumento degli enzimi epatici nel siero (ALT, AST, fosfatasi alcalina).

Raro: kernittero.

Patologie della cute e del tessuto sottocutaneo

Comune: eruzione cutanea, edema.

Non comune: prurito.

Raro: orticaria.

In singoli casi: AGEP, gravi reazioni cutanee (eritema multiforme, sindrome di Stevens-Johnson o sindrome di Lyell/necrolisi epidermica tossica).

Patologie renali e urinarie

Raro: oliguria, ematuria, glicosuria.

Sono stati osservati precipitati di ceftriaxone nelle vie urinarie, generalmente in bambini trattati con alte dosi (ad es. ≥80 mg/kg/giorno o dosi complessive superiori a 10 g) e che presentavano altri fattori di rischio (ad es. pazienti disidratati, costretti a letto ecc.). Questo effetto collaterale può essere asintomatico o sintomatico e può portare a ostruzione ureterale e insufficienza renale acuta post-renale, ma solitamente è reversibile dopo l'interruzione di Ceftriaxon Labatec.

Patologie generali e condizioni relative alla sede di somministrazione

Non comune: flebite, dolore nel sito di iniezione, febbre.

Raro: edema, brividi, reazioni anafilattiche o anafilattoidi.

Insorgenza di reazioni infiammatorie della parete venosa dopo somministrazione e.v. Queste possono essere limitate somministrando l'iniezione lentamente (in 2-4 minuti).

Effetti indesiderati dopo l'introduzione sul mercato

Frequenza non nota: SCAR (cfr. anche «Avvertenze e misure precauzionali»).

Esami diagnostici

Test di Coombs falso positivo, test per la galattosemia falso positivo, risultati falso positivi con metodi non enzimatici per la determinazione del glucosio.

Interazioni con il calcio

Per studiare l'interazione tra ceftriaxone e il calcio sono stati condotti due studi in vitro, uno con plasma di adulti e l'altro con plasma di sangue del cordone ombelicale di neonati. Sono state utilizzate concentrazioni di ceftriaxone fino a 1 mM (eccesso di concentrazione raggiunto in vivo con l'infusione di 2 grammi di ceftriaxone in 30 minuti) in combinazione con concentrazioni di calcio fino a 12 mM (48 mg/dl). Nel plasma è stata rinvenuta una quantità ridotta di ceftriaxone con concentrazioni di calcio pari o superiori a 6 mM (24 mg/dl) nel plasma degli adulti e pari o superiori a 4 mM (16 mg/dl) nel plasma dei neonati. Questo potrebbe riflettere la formazione di precipitati di calcio-ceftriaxone.

In neonati che avevano ricevuto Ceftriaxon Labatec e soluzioni contenenti calcio è stato riportato un numero limitato di casi con esito fatale in cui l'autopsia ha rilevato materiale cristallino nei polmoni e nei reni. In alcuni di questi casi era stato usato lo stesso catetere di infusione per Ceftriaxon Labatec e per soluzioni contenenti calcio, e in alcuni casi è stato riscontrato un precipitato nel catetere di infusione. È stato riportato almeno un decesso in un neonato in cui Ceftriaxon Labatec e soluzioni contenenti calcio erano stati somministrati in momenti diversi e con diversi cateteri di infusione; in questo caso non è stato rilevato materiale cristallino all'autopsia. Non sono stati segnalati casi simili in pazienti diversi dai neonati (cfr. anche «Avvertenze e misure precauzionali»).

La notifica di effetti collaterali sospetti dopo l'omologazione del medicamento è molto importante. Consente una sorveglianza continua del rapporto rischio-benefico del medicamento. Chi esercita una professione sanitaria è invitato a segnalare qualsiasi nuovo o grave effetto collaterale sospetto attraverso il portale online ElViS (Electronic Vigilance System). Maggiori informazioni sul sito www.swissmedic.ch.

Concentrazioni plasmatiche eccessive di ceftriaxone non possono essere ridotte con o la dialisi peritoneale o l'emodialisi. Per il trattamento dei pazienti dopo un sovradosaggio si raccomandano misure sintomatiche.

Codice ATC

J01DD04

Meccanismo d'azione

L'efficacia battericida di ceftriaxone deriva dall'inibizione della sintesi della parete cellulare. Ceftriaxone ha un ampio spettro di attività in vitro nei confronti di microorganismi gram-negativi e gram-positivi. Ceftriaxone presenta un'elevata stabilità alla maggior parte delle β-lattamasi – sia penicillinasi sia cefalosporinasi – di batteri gram-positivi e gram-negativi.

Farmacodinamica

Solitamente ceftriaxone è attivo in vitro e nelle infezioni cliniche contro i seguenti microorganismi (cfr. «Indicazioni»):

Aerobi gram-positivi

Valori mediani

MIC50*
(in mg/l)

MIC90**
(in mg/l)

Staphylococcus aureus
(sensibile alla meticillina)

4

4

Stafilococchi coagulasi negativi

4

16

Streptococcus pyogenes
(β-emolitico, gruppo A)

0,03

0,03

Streptococcus agalactiae
(β-emolitico, gruppo B)

≤0,06

0,06

Streptococchi β-emolitici
(non appartenenti ai gruppi A o B)

≤0,06

0,06

Streptococcus viridans

0,125

0,5

Streptococcus pneumoniae

≤0,06

0,06

* MIC50 = concentrazione minima inibente per il 50% dei ceppi testati.

** MIC90 = concentrazione minima inibente per il 90% dei ceppi testati.

Aerobi gram-negativi

Valori mediani

MIC50*
(in mg/l)

MIC90**
(in mg/l)

Acinetobacter lwoffi

2

8

Acinetobacter anitratus1
(principalmente A. baumannii)

8

32

Aeromonas hydrophila

0,25

4

Alcaligenes faecalis

1

8

Alcaligenes odorans

≤0,25

0,5

Batteri simili agli Alcaligenes

≤0,25

0,5

Borrelia burgdorferi

≤0,06

≤0,06

Burkholderia cepacia

2

16

Capnocytophaga spp.

≤0,06

4

Citrobacter diversus
 (incluso C. amalonaticus)

0,125

0,125

Citrobacter freundii1

0,125

16

Escherichia coli

≤0,06

0,125

Enterobacter aerogenes1

2

16

Enterobacter cloacae1

0,5

16

Enterobacter spp. (altre)1

0,25

32

Haemophilus ducreyi

0,004

0,004

Haemophilus influenzae

≤0,008

0,06

Haemophilus parainfluenzae

0,016

0,06

Hafnia alvei

0,125

2

Klebsiella oxytoca

≤0,06

0,125

Klebsiella pneumoniae2

≤0,06

0,125

Moraxella catarrhalis
 (precedentemente Branhamella catarr.)

0,125

0,5

Moraxella osloensis

≤0,25

≤0,25

Moraxella spp. (altre)

≤0,25

≤0,25

Morganella morganii

0,06

1

Neisseria gonorrhoeae

≤0,008

0,06

Neisseria meningitidis

≤0,008

0,008

Pasteurella multocida

≤0,06

0,06

Plesiomonas shigelloides

≤0,06

0,06

Proteus mirabilis

≤0,06

0,06

Proteus penneri1

1

64

Proteus vulgaris

≤0,06

2

Pseudomonas fluorescens1

16

64

Pseudomonas spp. (altre)1

8

16

Providencia rettgeri

≤0,06

2

Providencia spp. (altre)

≤0,06

0,5

Salmonella typhi

≤0,06

0,125

Salmonella spp.

(gruppo Enteritidis)

≤0,06

0,06

Serratia marcescens

0,5

2

Serratia spp. (altre)

0,25

16

Shigella spp.

0,03

0,25

Vibrio spp.

≤0,06

0,25

Yersinia enterocolitica

≤0,125

0,125

Yersinia spp. (altre)

0,25

2

 

Anaerobi

Valori mediani

MIC50*
(in mg/l)

MIC90**
(in mg/l)

Bacteroides spp.3

(sensibili alla bile)

2

16

Clostridium spp.
(escluso il gruppo C. perfringens)

2

16

Fusobacterium nucleatum

1

2

Fusobacterium spp. (altre)

0,125

0,25

Gaffkia anaerobica
 (precedentemente Peptococcus)

0,125

1

Peptostreptococchi

0,125

1

La sensibilità a ceftriaxone può essere determinata nel test di diffusione su disco o nel test di diluizione su agar o in brodo, utilizzando tecniche standardizzate per la valutazione della resistenza come quelle raccomandate dal Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI). Il CLSI ha stabilito i seguenti valori soglia per l'interpretazione dei test con ceftriaxone.

Sensibile

Moderatamente sensibile

Resistente

Test di diluizione
Concentrazione inibente in mg/l

≤8

16-32

≥64

Test di diffusione (disco con 30 µg di ceftriaxone)
Diametro della zona di inibizione in mm

≥21

20-14

≤13

I microrganismi devono essere testati con un disco di ceftriaxone, poiché i test in vitro hanno mostrato che ceftriaxone è attivo contro alcuni ceppi che sono resistenti a dischi della classe delle cefalosporine.

Per la determinazione della resistenza possono essere utilizzate, al posto delle raccomandazioni del CLSI, anche altre linee guida standardizzate, come DIN o ICS.

Resistenza

1 Alcuni isolati di queste specie sono resistenti a ceftriaxone a causa della derepressione della β‑lattamasi cromosomica.

2 Alcuni isolati di Klebsiella pneumoniae sono resistenti a ceftriaxone grazie alla produzione di β‑lattamasi dipendente da plasmide.

3 Alcuni isolati di Bacteroides spp. sono resistenti a ceftriaxone.

Molti ceppi di Bacteroides spp. produttori di β-lattamasi (soprattutto B. fragilis) sono resistenti.

C. difficile è resistente.

Le specie di Staphylococcus spp. resistenti alla meticillina sono resistenti alle cefalosporine, incluso ceftriaxone. Enterococcus faecalis, Enterococcus faecium e Listeria monocytogenes sono generalmente resistenti.

Molti ceppi di aerobi gram-negativi che presentano una resistenza multipla nei confronti di altri antibiotici – come aminopenicilline, ureidopenicilline, cefalosporine meno recenti e aminoglicosidi – sono sensibili a ceftriaxone. Treponema pallidum è sensibile in vitro e negli esperimenti sugli animali. Gli studi clinici indicano che la sifilide primaria e secondaria rispondono bene al trattamento con ceftriaxone.

Con poche eccezioni, gli isolati clinici di Pseudomonas aeruginosa sono resistenti a ceftriaxone.

Efficacia clinica

Non applicabile.

Ceftriaxone presenta una farmacocinetica non lineare. Tutti i parametri farmacocinetici, ad eccezione dell'emivita di eliminazione, sono dose-dipendenti se correlati alla concentrazione totale (ceftriaxone libero e legato alle proteine) e aumentano in misura minore rispetto alla dose. La non linearità è dovuta alla saturazione del legame alle proteine plasmatiche, pertanto viene osservata in rapporto al ceftriaxone totale nel plasma, ma non al ceftriaxone libero (non legato).

Assorbimento

2-3 ore dopo un'iniezione i.m. da 1 g di ceftriaxone è stata raggiunta una concentrazione plasmatica massima di 81 mg/l. 30 minuti dopo una singola infusione e.v. da 1 g è stata raggiunta una concentrazione di 168,1 ± 28,2 mg/l. 30 minuti dopo una singola infusione e.v. da 2 g è stata raggiunta una concentrazione di 256,9 ± 16,8 mg/l.

Le aree sotto le curve concentrazione plasmatica-tempo sono identiche per la somministrazione e.v. e i.m. Questo significa che la biodisponibilità di ceftriaxone somministrato per via i.m. è del 100%.

Dopo la somministrazione e.v. di 500 mg e 1 g di ceftriaxone in bolo, le concentrazioni plasmatiche massime medie di ceftriaxone sono state rispettivamente di circa 120 e 200 mg/l. Dopo l'infusione e.v. di 500 mg, 1 g e 2 g di ceftriaxone, la concentrazione plasmatica di ceftriaxone è rispettivamente di circa 80, 150 e 250 mg/l. In seguito a iniezione i.m., la concentrazione massima media di ceftriaxone nel plasma è circa la metà di quella osservata dopo la somministrazione e.v. di una dose corrispondente.

Distribuzione

Il volume di distribuzione è compreso tra 7 e 12 l.

In seguito a somministrazione e.v., ceftriaxone passa rapidamente nel liquido interstiziale, nel quale vengono mantenute per 24 ore concentrazioni battericide nei confronti dei germi sensibili.

Dopo una dose di 1-2 g, ceftriaxone mostra una buona penetrazione nei tessuti e nei liquidi corporei; concentrazioni al di sopra della concentrazione minima inibente per la maggior parte dei germi patogeni sono state misurate per più di 24 ore in oltre 60 tessuti o liquidi corporei, inclusi polmoni, cuore, tratto biliare, fegato, orecchio medio, mucosa nasale, ossa e liquido cerebrospinale, pleurico, sinoviale e prostatico.

Ceftriaxone si lega reversibilmente all'albumina. Il legame alle proteine plasmatiche è di circa il 95% a concentrazioni plasmatiche inferiori a 100 mg/l. Il legame segue una cinetica di saturazione e la frazione legata diminuisce all'aumentare della concentrazione (fino all'85% con una concentrazione plasmatica di 300 mg/l).

Penetrazione in determinati tessuti

Ceftriaxone attraversa le meningi. La penetrazione è massima quando le meningi sono infiammate. Le concentrazioni massime medie di ceftriaxone nel liquor di pazienti con meningite batterica arrivano fino al 25% dei livelli plasmatici, rispetto al 2% dei livelli plasmatici nei pazienti senza meningite. Le concentrazioni massime di ceftriaxone nel liquor vengono raggiunte circa 4-6 ore dopo l'iniezione e.v.

Ceftriaxone attraversa la barriera placentare. Ceftriaxone viene escreto a basse concentrazioni nel latte materno (3-4% della concentrazione plasmatica materna dopo 4-6 ore).

Metabolismo

Ceftriaxone non viene metabolizzato dall'organismo stesso; solo dopo l'escrezione biliare nel lume intestinale la flora intestinale converte il principio attivo in metaboliti inattivi.

Eliminazione

La clearance plasmatica è di 10-22 ml/min.

La clearance renale è di 5-12 ml/min.

Ceftriaxone viene escreto per il 50-60% immodificato attraverso i reni e per il 40-50% immodificato con la bile.

L'emivita plasmatica negli adulti è di circa 8 ore.

Cinetica di gruppi di pazienti speciali

Bambini

Nei neonati, l'emivita di ceftriaxone è prolungata. Nei primi 14 giorni dopo la nascita, la concentrazione di ceftriaxone libero può aumentare ulteriormente a causa di fattori come una ridotta filtrazione glomerulare e un'alterazione del legame alle proteine. Nell'infanzia, l'emivita è più breve che nei neonati o negli adulti.

La clearance plasmatica e il volume di distribuzione di ceftriaxone totale sono più elevati nei neonati, nei lattanti e nei bambini che negli adulti.

Pazienti anziani

Nelle persone sopra i 75 anni, l'emivita plasmatica media è circa 2-3 volte più lunga che nei giovani adulti sani.

Pazienti con disturbi della funzionalità renale o epatica

Nei pazienti con insufficienza renale da lieve a moderata o con disfunzioni epatiche, la farmacocinetica di ceftriaxone è solo lievemente alterata. L'emivita plasmatica aumenta in misura limitata (meno del doppio) anche nei pazienti con una grave disfunzione epatica.

Il moderato aumento dell'emivita nei pazienti con disturbi della funzionalità renale può essere spiegato dall'aumento compensatorio della clearance extrarenale di ceftriaxone totale dovuto a una riduzione del legame alle proteine.

Nei pazienti con disturbi della funzionalità epatica, l'emivita di eliminazione di ceftriaxone non è aumentata perché si verifica un aumento compensatorio della clearance renale. Un altro fattore è l'aumento della frazione plasmatica libera di ceftriaxone, che contribuisce all'aumento paradossale osservato della clearance totale del medicamento. In linea con l'aumento della clearance totale aumenta anche il volume di distribuzione.

Tossicità per la riproduzione

Negli studi su topi, ratti e scimmie non sono stati riscontrati effetti embriotossici o teratogeni.

Incompatibilità

Ceftriaxon Labatec non dev'essere miscelato con soluzioni contenenti calcio, come le soluzioni di Ringer o di Hartmann.

Ceftriaxone è incompatibile con amsacrina, vancomicina, fluconazolo e aminoglicosidi.

Ceftriaxon Labatec dev'essere miscelato solo con i medicamenti elencati nella rubrica «Indicazioni per la manipolazione».

Influenza su metodi diagnostici

Durante il trattamento con Ceftriaxon Labatec, il test di Coombs può dare risultati falso positivi. Con Ceftriaxon Labatec, come con altri antibiotici, anche il test per la galattosemia può dare risultati falso positivi.

Anche i metodi non enzimatici per la determinazione della glicosuria possono produrre risultati falso positivi. La glicosuria dev'essere quindi determinata con metodi enzimatici durante la terapia con Ceftriaxon Labatec.

Con alcuni sistemi per il monitoraggio della glicemia, ceftriaxone può far sì che il valore della glicemia venga erroneamente sottostimato. Consultare le istruzioni per l'uso del sistema di misurazione. Se necessario, devono essere utilizzati metodi di analisi alternativi.

Stabilità

Il medicamento non dev'essere utilizzato oltre la data indicata con «EXP» sul contenitore.

Stabilità dopo apertura:

Le soluzioni ricostituite mantengono la loro stabilità chimico-fisica per un massimo di 6 ore a temperatura ambiente (o per un massimo di 24 ore in frigorifero a 2-8 °C).

La soluzione estemporanea deve essere utilizzata fin dall'inizio per motivi microbiologici. Se la soluzione non viene utilizzata immediatamente, la durata e le condizioni di conservazione sono a carico dell'utente. Fintanto che la ricostituzione/diluizione non è stata effettuata in condizioni asettiche controllate e convalidate, può essere conservata per un massimo di 24 ore e ad una temperatura da 2 a 8 °C.

Indicazioni particolari concernenti l'immagazzinamento

Conservare a temperatura ambiente (15-25 °C), nella scatola originale, al riparo dalla luce e fuori dalla portata dei bambini.

Indicazioni per la manipolazione

Le soluzioni ricostituite devono essere impiegate immediatamente dopo la preparazione. A seconda della concentrazione, le soluzioni presentano una colorazione tra il giallo pallido e il giallo-marrone. Questa proprietà del principio attivo non influisce sull'efficacia e sulla tollerabilità del medicamento.

Per l'iniezione i.m., Ceftriaxon Labatec 0,25 g viene sciolto in 2 ml di una soluzione di lidocaina all'uno per cento e Ceftriaxon Labatec 1 g viene sciolto in 3,5 ml di soluzione di lidocaina e iniettato al centro di una massa muscolare relativamente grande. Si raccomanda di non iniettare più di 1 g nello stesso sito.

La soluzione contenente lidocaina non deve mai essere somministrata per via e.v. (cfr. «Controindicazioni»).

Iniezione e.v.

Per l'iniezione e.v., Ceftriaxon Labatec 0,5 g viene sciolto in 5 ml e Ceftriaxon Labatec 1 g in 10 ml di acqua per preparazioni iniettabili; il medicamento viene quindi somministrato mediante iniezione e.v. della durata di 2-4 minuti.

Infusione e.v.

L'infusione deve durare almeno 30 minuti. Per l'infusione e.v., 2 g di Ceftriaxon Labatec vengono sciolti in 40 ml di una delle seguenti soluzioni per infusione senza calcio: cloruro di sodio 0,9%, cloruro di sodio 0,45% + glucosio 2,5%, glucosio 5%, glucosio 10%, destrano 6% in glucosio 5%, amido idrossietilico 6-10%, acqua per preparazioni iniettabili.

A causa di possibili incompatibilità, le soluzioni contenenti Ceftriaxon Labatec non devono essere miscelate o accoppiate con soluzioni contenenti altri antibiotici. Inoltre non devono essere aggiunte a soluzioni per infusione diverse da quelle sopra menzionate.

Tuttavia, 2 g di ceftriaxone e 1 g di ornidazolo sono fisicamente e chimicamente compatibili in 250 ml di soluzione fisiologica di cloruro di sodio o glucosio.

Per la ricostituzione delle flaconcino di Ceftriaxon Labatec o per diluire ulteriormente un flaconcino ricostituita per la somministrazione e.v. non devono essere utilizzati solventi contenenti calcio come le soluzioni di Ringer o di Hartmann, poiché potrebbero formarsi dei precipitati. Precipitati calcio-ceftriaxone possono formarsi anche quando Ceftriaxon Labatec viene miscelato con soluzioni contenenti calcio nello stesso catetere di infusione. Ceftriaxon Labatec non dev'essere somministrato in concomitanza con soluzioni per infusione contenenti calcio, incluse infusioni continue contenenti calcio (ad es. per la nutrizione parenterale), mediante connettore a Y. Tuttavia, nei pazienti diversi dai neonati, Ceftriaxon Labatec e soluzioni contenenti calcio possono essere somministrati in sequenza se i cateteri di infusione vengono risciacquati accuratamente tra un'infusione e l'altra con una soluzione tollerata (cfr. «Interazioni» con altri medicamenti e altre forme di interazione).

Smaltimento di medicamenti non usati o scaduti

Il rilascio di preparati farmaceutici nell'ambiente va ridotto al minimo. I medicamenti non devono essere smaltiti nelle acque di scarico; dev'essere evitato anche lo smaltimento nei rifiuti domestici. Al termine della terapia o dopo la data di scadenza i residui di medicamento non utilizzati devono essere riportati nella confezione originale al punto di dispensazione (medico o farmacista) per uno smaltimento appropriato.

44625 (Swissmedic).

Labatec Pharma SA, 1217 Meyrin (Ginevra).

Fabbricato da Hikma Farmacêutica (Portugal) S.A., Portogallo per Labatec, Pharma S.A, 1217 Meyrin, Svizzera.

Giugno 2020.

Principes actifs

Ceftriaxonum (ut C.dinatricum).

Excipients

Aucun.

Poudre pour solution injectable/pour perfusion.

250 mg i.m., poudre pour solution injectable: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 250 mg ut C. dinatricum pro vitro, corresp. 20.75 mg sodium.

500 mg i.v., poudre pour solution injectable: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 500 mg ut C. dinatricum pro vitro, corresp. 41.5 mg sodium.

1 g i.v./i.m., poudre pour solution injectable: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 1 g ut C. dinatricum pro vitro, corresp. 83 mg sodium.

2 g i.v., poudre pour solution pour perfusion: Praeparatio sicca: Ceftriaxonum 2 g ut C. dinatricum pro vitro, corresp. 166 mg sodium.

Infections dues à des germes sensibles à la ceftriaxone, telles que:

  • les infections de l'appareil respiratoire, en particulier les pneumonies, ainsi que les infections de la sphère ORL;
  • les infections abdominales (péritonite, infections des voies biliaires et du tractus gastro-intestinal);
  • les infections des reins et des voies urinaires;
  • les infections des organes génitaux, blennorragie incluse;
  • la septicémie;
  • les infections des os, des articulations, des tissus mous, de la peau et des plaies;
  • les infections chez les patients dont les défenses immunitaires sont affaiblies;
  • la méningite;
  • la maladie de Lyme disséminée (stades II et III).

Prophylaxie périopératoire des infections en cas d'interventions sur le tractus gastro-intestinal, les voies biliaires, l'appareil génito-urinaire, mais uniquement en cas de contamination potentielle ou certaine.

Les recommandations officielles concernant l'emploi approprié des antibiotiques doivent être respectées, en particulier les recommandations d'emploi destinées à empêcher l'augmentation des résistances aux antibiotiques.

Posologie

Adultes et enfants de plus de douze ans

En général, 1 - 2 g de Ceftriaxon Labatec une fois par jour (toutes les 24 heures). Lors d'infections sévères ou en présence de germes moyennement sensibles, la dose quotidienne unique peut être augmentée jusqu'à 4 g.

Nouveau-nés, nourrissons et enfants jusqu'à douze ans

Les schémas posologiques suivants s'appliquent à l'administration d'une dose quotidienne unique:

Nouveau-nés (jusqu'à 14 jours)

Une dose quotidienne de 20 - 50 mg/kg de poids corporel; ne pas dépasser 50 mg par kg. Ceftriaxon Labatec est contre-indiqué chez les prématurés jusqu'à un âge post-menstruel de 41 semaines (âge gestationnel + âge postnatal) (voir «Contre-indications»).

Ceftriaxon Labatec est contre-indiqué chez les nouveau-nés (≤28 jours) qui ont besoin (ou auront probablement besoin) d'un traitement par des solutions intraveineuses contenant du calcium, y compris les perfusions continues de solutions contentant du calcium, par ex. pour la nutrition parentérale, en raison du risque de formation de précipités de calcium-ceftriaxone (voir «Contre-indications»).

Nourrissons, enfants en bas âge et enfants (de 15 jours à 12 ans)

Une dose quotidienne de 20 - 80 mg/kg.

Chez les enfants d'un poids corporel de 50 kg ou plus, il faut avoir recours à la posologie usuelle pour adultes.

L'administration intraveineuse de doses égales ou supérieures à 50 mg par kg de poids corporel chez les nourrissons et les enfants jusqu'à 12 ans doit avoir lieu par perfusion d'une durée minimale de 30 minutes. Chez les nouveau-nés, les doses intraveineuses doivent être administrées sur une durée de 60 minutes afin de diminuer le risque potentiel d'encéphalopathie bilirubinique.

Patients âgés

Les posologies recommandées chez l'adulte ne nécessitent aucune adaptation chez les patients âgés, pour autant qu'ils ne présentent pas de troubles sévères de la fonction rénale et hépatique.

Durée du traitement

La durée du traitement est fonction de l'indication et de l'évolution de la maladie.

Traitement associé

Une synergie a été mise en évidence sur le plan expérimental entre Ceftriaxon Labatec et des aminosides en ce qui concerne de nombreuses bactéries Gram négatives. Bien que l'efficacité accrue d'une telle association ne soit pas toujours prévisible, il convient de la prendre en considération lors d'infections sévères mettant la vie en danger, telles celles à Pseudomonas aeruginosa. Compte tenu de l'incompatibilité chimique entre Ceftriaxon Labatec et les aminosides, les deux médicaments doivent être administrés séparément dans leur posologie recommandée respective.

Une incompatibilité chimique avec Ceftriaxon Labatec a également été observée lors de l'administration intraveineuse d'amsacrine, de vancomycine et de fluconazole (voir «Remarques particulières, incompatibilités»).

Instructions spéciales pour la posologie

Méningite

En cas de méningite bactérienne chez l'enfant en bas âge et l'enfant, le traitement est instauré à raison de 100 mg/kg (pas plus de 4 g) une fois par jour. Dès que le germe a été identifié et que sa sensibilité a été déterminée, la posologie peut être réduite en conséquence. Les meilleurs résultats ont été obtenus avec les durées de traitement suivantes:

Neisseria meningitidis

4 jours

Haemophilus influenzae

6 jours

Streptococcus pneumoniae

7 jours

Maladie de Lyme

La posologie en cas de maladie de Lyme est de 50 mg par kg, 2 g au maximum, chez l'enfant et l'adulte, administrés une fois par jour pendant 14 jours.

Blennorragie

Dans le traitement de la blennorragie (souches produisant ou non des pénicillinases), il est recommandé de procéder à l'administration unique de 0,25 g de Ceftriaxon Labatec par voie i.m.

Prophylaxie périopératoire

Pour éviter des infections postopératoires lors de chirurgie contaminée ou susceptible de l'être, il est recommandé – en fonction du risque d'infection – d'administrer une dose unique de 1 - 2 g de Ceftriaxon Labatec 30 à 90 minutes avant l'intervention. Lors d'interventions colorectales, l'administration simultanée de Ceftriaxon Labatec et d'un dérivé du 5-nitroimidazole, l'ornidazole par exemple, a fait ses preuves.

Troubles des fonctions rénale et hépatique

Chez les patients présentant un trouble de la fonction rénale, il n'est pas nécessaire de réduire la posologie de Ceftriaxon Labatec, à condition que la fonction hépatique ne soit pas altérée. Ce n'est que dans les cas d'insuffisance rénale préterminale (clairance de la créatinine <10 ml/min) que la dose quotidienne de Ceftriaxon Labatec ne doit pas dépasser 2 g.

La ceftriaxone n'est pas éliminée par dialyse péritonéale ou hémodialyse. Chez les patients dialysés, aucune administration supplémentaire n'est donc nécessaire à l'issue de la dialyse. Ne pas dépasser 2 g/jour chez les dialysés.

En cas d'atteinte hépatique, il n'est pas nécessaire de réduire la posologie de Ceftriaxon Labatec, à condition que la fonction rénale ne soit pas altérée.

Patients présentant une insuffisance rénale et hépatique grave

En cas de trouble concomitant grave des fonctions rénale et hépatique, une surveillance clinique de la sécurité et de l'efficacité est recommandée.

Consignes pour l'administration: voir «Remarques particulières/Remarques concernant la manipulation».

Hypersensibilité

Ceftriaxon Labatec est contre-indiqué chez les patients présentant une hypersensibilité connue à la ceftriaxone, à l'un des excipients ou à toute autre céphalosporine. Chez les patients ayant des antécédents d'hypersensibilité à la pénicilline ou à d'autres préparations contenant des bêta-lactamines, il peut exister un risque accru d'hypersensibilité à la ceftriaxone (voir «Mises en garde et précautions – Hypersensibilité»).

Troubles sévères de la conduction.

Insuffisance cardiaque aiguë décompensée.

Prématurés

Ceftriaxon Labatec est contre-indiqué chez les prématurés jusqu'à un âge post-menstruel de 41 semaines (âge gestationnel + âge postnatal).

Nouveau-nés présentant une hyperbilirubinémie

Les nouveau-nés présentant une hyperbilirubinémie ne devraient pas être traités par Ceftriaxon Labatec, en raison du risque de développer une encéphalopathie bilirubinique consécutive au délogement de la bilirubine de son site de liaison sur l'albumine sérique par la ceftriaxone.

Nouveau-nés et solutions calciques intraveineuses

Ceftriaxon Labatec est contre-indiqué chez les nouveau-nés (≤28 jours) pour lesquels un traitement parentéral par des préparations à base de calcium est nécessaire (ou le sera vraisemblablement), y compris les perfusions continues contenant du calcium, telle que l'alimentation parentérale, en raison du risque de lésions fatales aux reins et aux poumons consécutives à la précipitation de sels calciques de ceftriaxone.

Les quelques cas ayant eu une issue fatale, dont l'autopsie a mis en évidence du matériel cristallin dans les poumons et les reins concernaient des nouveau-nés qui avaient reçu Ceftriaxon Labatec et des solutions contenant du calcium. Pour certains de ces cas, les mêmes tubulures avaient été utilisées pour administrer Ceftriaxon Labatec et les solutions contenant du calcium, et dans certains cas, un précipité a été retrouvé dans la tubulure. Un cas mortel au moins a été rapporté chez un nouveau-né qui avait reçu à des moments distincts et dans des tubulures différentes Ceftriaxon Labatec et des solutions contenant du calcium; chez ce nouveau-né, aucun matériel cristallin n'a été retrouvé à l'autopsie. Il n'existe aucun rapport comparable concernant des patients autres que des nouveau-nés (voir aussi «Effets indésirables»).

Hypersensibilité

Comme pour tous les antibiotiques contenant des bêta-lactamines, des cas de réactions d'hypersensibilité graves et parfois même mortelles ont été rapportés (voir «Effets indésirables – Après la commercialisation»). En présence de réactions d'hypersensibilité graves, le traitement par la ceftriaxone doit être immédiatement interrompu et des mesures d'urgence adéquates doivent être prises. Avant d'instaurer le traitement, le médecin doit interroger le patient afin de découvrir si celui-ci présente des antécédents de réactions d'hypersensibilité à la ceftriaxone, à d'autres céphalosporines ou à un autre médicament contenant des bêta-lactamines. La prudence est de mise lors de l'administration de la ceftriaxone à des patients ayant des antécédents d'hypersensibilité à d'autres préparations à base de bêta-lactamines.

De graves réactions cutanées d'origine médicamenteuse (SCAR) telles qu'un syndrome de Stevens-Johnson, une nécrolyse épidermique toxique, un syndrome DRESS (exanthème médicamenteux avec éosinophilie et symptômes systémiques), un érythème polymorphe et une pustulose exanthématique aiguë généralisée (PEAG) ont été rapportées chez des patients traités par des antibiotiques bêtalactames, y compris par ceftriaxone (voir «Effets indésirables»). En cas de survenue de telles réactions, il convient d'interrompre immédiatement le traitement par Ceftriaxon Labatec et d'envisager un autre traitement.

Prolongation du temps de thromboplastine

La ceftriaxone peut prolonger le temps de thromboplastine. Lors de carence supposée en vitamine K, il est donc recommandé de contrôler la valeur de Quick.

Anémie hémolytique

Une anémie immuno-hémolytique a été constatée chez des patients ayant reçu des antibiotiques de la classe des céphalosporines, y compris la ceftriaxone. Des cas graves d'anémie hémolytique, y compris ayant une issue fatale, ont été rapportés sous traitement, aussi bien chez des adultes que chez des enfants. Lorsqu'un patient développe une anémie sous ceftriaxone, le diagnostic d'anémie associée aux céphalosporines doit être pris en considération et la ceftriaxone doit être interrompue jusqu'à la clarification de son origine.

Diarrhée associée à Clostridium difficile (CDAD)

Des diarrhées associées à Clostridium difficile (CDAD) ont été rapportées dans un contexte d'utilisation de presque tous les principes actifs antibactériens, y compris ceux de ceftriaxone; elles peuvent s'étendre des diarrhées modérées à des colites mortelles. Le traitement par des substances actives antibactériennes modifie la flore colique normale, ce qui induit une prolifération excessive de C. difficile.

C. difficile produit les toxines A et B, qui contribuent au développement d'une CDAD. Les souches de C. difficile produisant ces toxines en excès sont à l'origine d'une plus haute morbidité et mortalité, puisque ces infections peuvent être réfractaires aux traitements antibactériens et potentiellement induire une colectomie. Les CDAD doivent être prises en considération chez tous les patients développant une diarrhée suite à l'utilisation d'antibiotiques. Il est nécessaire de procéder à une anamnèse soigneuse, la CDAD pouvant apparaître jusqu'à deux mois après l'utilisation de principes actifs antibactériens.

En cas de CDAD suspectée ou avérée, l'utilisation de cet antibiotique non dirigé contre C. difficile doit être le cas échéant interrompue. Les impératifs cliniques détermineront la nécessité d'un apport liquidien et électrolytique suffisant, la supplémentation protéique, le traitement antibiotique de C. difficile et l'évaluation chirurgicale.

Les inhibiteurs du péristaltisme sont contre-indiqués dans ce cas.

Surinfections

Lors de traitement prolongé par Ceftriaxon Labatec, des germes non sensibles peuvent proliférer. Une observation attentive du patient est donc essentielle. Si une surinfection survient en cours de traitement, il convient de prendre les mesures appropriées.

Précipités de calcium-ceftriaxone

Des précipités de calcium-ceftriaxone ont été mis en évidence lors d'examens échographiques de la vésicule biliaire chez des patients traités par la ceftriaxone, notamment à des doses de 1 g par jour et plus. La probabilité de développer ce type de précipités semble être la plus importante au sein de la population pédiatrique. Les précipités disparaissent après l'interruption du traitement par la ceftriaxone et n'occasionnent que rarement des symptômes. Dans les cas symptomatiques, un traitement conservateur non chirurgical est recommandé. En outre, après une évaluation individuelle des risques et des bénéfices, le médecin devrait envisager l'arrêt du traitement par la ceftriaxone.

Pancréatite

Une pancréatite d'origine éventuellement cholestatique a été signalée dans de rares cas chez des patients traités par Ceftriaxon Labatec. Lors de la consultation, la plupart des patients présentaient des facteurs de risque de cholestase et de lithiase biliaire, tels que traitement préalable important, maladie grave ou alimentation exclusivement parentérale. Dans ce contexte, on ne peut exclure que des précipitations provoquées par Ceftriaxon Labatec dans la vésicule biliaire jouent le rôle de facteur déclenchant ou de co-facteur.

La ceftriaxone peut déloger la bilirubine de sa liaison à l'albumine sérique. Le traitement n'est donc pas indiqué chez le nouveau-né atteint d'une hyperbilirubinémie (voir «Contre-indications»).

Surveillance des paramètres sanguins

En cas de traitement prolongé, des analyses de sang complètes devront être effectuées régulièrement.

Insuffisance rénale

La prudence est de rigueur chez les insuffisants rénaux traités simultanément par des aminosides ou des diurétiques.

Nouveau-nés, enfants et adolescents

La ceftriaxone ne doit être ni mélangée, ni administrée simultanément, à des solutions contenant des ions calcium, ni même lorsque les solutions sont administrées par deux tubulures de perfusion distinctes. Des cas de réactions fatales dues à la précipitation de sels calciques de ceftriaxone dans les reins et les poumons de nouveau-nés ont été décrits, y compris lorsque la ceftriaxone et les solutions calciques avaient été administrées par des tubulures séparées et à des moments différents. C'est pourquoi, on ne doit pas administrer par voie intraveineuse des solutions contenant des ions calcium à des nouveau-nés pendant au moins 48 heures suivant la dernière administration de Ceftriaxon Labatec (voir «Contre-indications»).

Dans d'autres groupes d'âge, on n'a pas connaissance de cas de précipitations intravasculaires de sels calciques de ceftriaxone après administration simultanée de ceftriaxone et de solutions calciques intraveineuses. Néanmoins, on renoncera chez tous les patients à une administration simultanée.

Ce médicament contient 83 mg de sodium par gramme de ceftriaxon, ce qui équivaut à 4,15% de l'apport alimentaire quotidien maximal de sodium recommandé par l'OMS.

La dose quotidienne maximale du médicament correspond à 16,6% de l'apport quotidien maximal recommandé par l'OMS.

Ceftriaxon Labatec est considéré comme riche en sodium. Il convient d'en tenir compte, notamment chez les patients suivant un régime pauvre en sodium.

Jusqu'à présent, l'injection simultanée de fortes doses de Ceftriaxon Labatec et de diurétiques puissants tels que le furosémide n'a donné lieu à aucun trouble de la fonction rénale. Concernant une éventuelle augmentation de la toxicité rénale des aminosides lors d'une administration simultanée avec des céphalosporines, les données sont contradictoires. Dans de tels cas, les recommandations relatives à la surveillance des taux d'aminosides et de la fonction rénale doivent être scrupuleusement respectées dans le cadre de la pratique clinique. Toutefois, les deux préparations doivent être administrées séparément (voir «Incompatibilités»).

Aucun effet «de type disulfirame» n'a pu être mis en évidence après que de l'alcool a été absorbé consécutivement à l'administration de Ceftriaxon Labatec. La ceftriaxone ne contient pas de fraction N-méthylthiotétrazole, qui pourrait entraîner une intolérance à l'éthanol ainsi que des problèmes hémorragiques, comme c'est le cas avec certaines autres céphalosporines.

Le probénécide n'a pas d'influence sur l'élimination de la ceftriaxone.

Des bactériostatiques peuvent interférer défavorablement avec l'effet bactéricide des céphalosporines.

Au cours d'une étude in vitro, des effets antagonistes ont été observés avec une association de chloramphénicol et de ceftriaxone.

Après la reconstitution du flacon perforable de Ceftriaxon Labatec ou pour diluer un flacon reconstitué en vue de son administration intraveineuse, il ne faut utiliser aucune solution contenant du calcium, telle que les solutions de Ringer ou de Hartmann, en raison de la formation possible de précipités. Les précipités de calcium-ceftriaxone peuvent aussi se former lorsque Ceftriaxon Labatec est mélangé à des solutions contenant du calcium dans la même tubulure. Ceftriaxon Labatec ne doit pas être utilisé en même temps que des solutions de perfusion contenant du calcium, y compris des perfusions continues contenant du calcium avec une tubulure en Y, comme par ex. dans le cadre de nourriture parentérale. À l'exception des nouveau-nés, Ceftriaxon Labatec et des solutions contenant du calcium peuvent toutefois être utilisés successivement chez les autres patients, si les tubulures de perfusion sont soigneusement rincées avec une solution tolérée entre les perfusions. Dans les études in vitro réalisées sur le plasma des adultes et sur le sang du cordon ombilical de nouveau-nés, un risque élevé de précipités de calcium-ceftriaxone a été mis en évidence chez les nouveau-nés (voir «Posologie/Mode d'emploi» et «Contre-indications»).

Aucune interaction n'a été rapportée entre la ceftriaxone et les préparations contenant du calcium administrées par voie orale ou entre la ceftriaxone administrée par voie intramusculaire et les préparations contenant du calcium (administration par voies intraveineuse ou orale).

Lors de l'administration simultanée de la ceftriaxone avec des antagonistes de la vitamine K, le risque d'hémorragie peut être augmenté.

Durant et après le traitement par la ceftriaxone, un contrôle régulier des paramètres de la coagulation s'impose et la dose de l'anticoagulant doit être adaptée en conséquence (voir «Effets indésirables»).

Grossesse

La ceftriaxone passe la barrière placentaire (voir «Pharmacocinétique: Distribution»). Aucune étude contrôlée n'a été effectuée dans le cadre de la grossesse. Bien que les études précliniques n'aient permis de déceler aucune propriété mutagène ou tératogène, Ceftriaxon Labatec ne doit être administré pendant la grossesse, particulièrement au cours des trois premiers mois, que lorsqu'il est formellement indiqué.

Allaitement

Étant donné que la ceftriaxone est excrétée dans le lait maternel, même si ce n'est qu'en faible quantité, la préparation ne doit pas être utilisée pendant la période d'allaitement. Si un traitement s'avère absolument nécessaire, l'allaitement doit être interrompu.

Aucune étude correspondante n'a été effectuée.

Durant le traitement par Ceftriaxon Labatec des effets indésirables (par ex. des vertiges) susceptibles d'influencer l'aptitude à la conduite et à l'utilisation de machines peuvent se manifester (voir «Effets indésirables»). Les patients devraient faire preuve de prudence lorsqu'ils prennent le volant ou utilisent une machine.

Les données servant à déterminer la fréquence des effets médicamenteux indésirables liés à la ceftriaxone proviennent d'études cliniques. Les catégories suivantes sont utilisées pour classifier la fréquence de survenue de ces effets: très fréquents (≥1/10); fréquents (≥1/100 à <1/10); occasionnels (≥1/1000 à <1/100); rares (≥1/10 000 à <1/1000); très rares (<1/10 000) et cas isolés.

Les réactions indésirables à la ceftriaxone les plus fréquemment rapportées sont l'éosinophilie, la leucopénie, la thrombopénie, la diarrhée, l'exanthème et l'élévation des taux d'enzymes hépatiques.

Pendant le traitement par ceftriaxone, les effets indésirables suivants, qui se sont avérés réversibles soit spontanément soit après arrêt de la médication, ont été observés:

Infections et infestations

Occasionnels: mycoses du tractus génital.

Rares: colite pseudomembraneuse.

Cas isolés: surinfections par des organismes non sensibles.

Affections hématologiques et du système lymphatique

Fréquents: éosinophilie, leucopénie, thrombopénie, prolongation du temps de thromboplastine.

Occasionnels: granulocytopénie, anémie, coagulopathie, augmentation de la créatinine sérique.

Des cas isolés d'agranulocytose (<500/mm3) ont été signalés, la majorité d'entre eux après l'administration de doses totales de 20 g ou plus.

La formule sanguine doit être régulièrement contrôlée lors d'un traitement prolongé. Il a été fait état d'un léger allongement du temps de prothrombine.

Affections du système nerveux

Occasionnels: céphalées, vertiges.

Cas isolés: convulsions.

Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales

Rares: bronchospasme.

Affections gastro-intestinales

Fréquents: diarrhée, selles molles.

Occasionnels: nausées, vomissements.

Très rares: entérocolite pseudomembraneuse.

Cas isolés: pancréatite*, stomatite, glossite.

*éventuellement causée par une obstruction des voies biliaires. La plupart des patients concernés présentaient des facteurs de risque de cholestase et de microlithiase biliaire comme p.ex. une intervention chirurgicale majeure, une maladie sévère ou une alimentation exclusivement parentérale. Il n'est pas exclu que Ceftriaxon Labatec puisse jouer un rôle dans la formation de précipités biliaires en tant que facteur déclenchant ou comme co-facteur.

Affections hépatobiliaires

Très fréquents: précipitation symptomatique du sel calcique de ceftriaxone dans la vésicule biliaire de l'enfant, cholélithiase réversible chez l'enfant. Cette perturbation ne survient que très rarement chez l'adulte (voir «Mises en garde et précautions»).

Fréquents: élévation des enzymes hépatiques dans le sérum (ALAT, ASAT, phosphatase alcaline).

Rares: ictère nucléaire.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Fréquents: exanthème, œdème.

Occasionnels: prurit.

Rares: urticaire.

Cas isolés: pustulose exanthématique aiguë généralisée (PEAG), graves réactions cutanées (érythème multiforme, syndrome de Stevens-Johnson ou syndrome de Lyell/épidermolyse nécrosante suraiguë).

Affections du rein et des voies urinaires

Rares: oligurie, hématurie, glycosurie.

Des précipités de ceftriaxone ont été observés au niveau des voies urinaires, principalement chez des enfants traités par des doses élevées (par exemple ≥80 mg/kg/jour ou doses totales de plus de 10 g) et présentant d'autres facteurs de risque (par ex. déshydratation, alitement, etc.). Cette manifestation collatérale peut être symptomatique ou asymptomatique et entraîner une obstruction de l'uretère ainsi qu'une insuffisance post-rénale aiguë, mais elle est généralement réversible après l'arrêt du traitement par Ceftriaxon Labatec.

Troubles généraux et anomalies au site d'administration

Occasionnels: phlébite, douleurs au niveau du site d'injection, fièvre.

Rares: œdème, frissons, réactions anaphylactiques ou anaphylactoïdes.

Apparition de réactions inflammatoires de la paroi veineuse après administration i.v. Une injection lente (deux à quatre minutes) permet d'en réduire l'importance. L'injection intramusculaire sans solution de lidocaïne est douloureuse.

Effets indésirables après commercialisation

Fréquence inconnue: graves réactions cutanées d'origine médicamenteuse (SCAR) (voir «Mises en garde et précautions»).

Investigations

Test de Coombs avec faux positif, test de galactosémie avec faux positif, résultat avec faux positif pour les méthodes non enzymatiques de mesure de la glycémie.

Interactions avec le calcium

Deux études in vitro ont été effectuées afin d'examiner les interactions entre la ceftriaxone et le calcium, l'une utilisant le plasma d'adultes et l'autre le plasma issu du sang du cordon ombilical de nouveau-nés. Des concentrations de ceftriaxone allant jusqu'à 1 mM (l'excès de concentration in vivo étant atteint par une perfusion de 2 grammes de ceftriaxone sur 30 minutes) en association à des concentrations de calcium allant jusqu'à 12 mM (48 mg/dl) ont été utilisées. La récupération de la ceftriaxone dans le plasma était réduite à des concentrations de calcium égales ou supérieures à 6 mM (24 mg/dl) dans le plasma des adultes, et à des concentration supérieures ou égales à 4 mM (16 mg/dl) dans le plasma des nouveau-nés. Ceci peut refléter la formation de précipités de calcium-ceftriaxone.

Les quelques cas ayant eu une issue fatale, dont l'autopsie a mis en évidence du matériel cristallin dans les poumons et les reins concernaient des nouveau-nés qui avaient reçu Ceftriaxon Labatec et des solutions contenant du calcium. Pour certains de ces cas, les mêmes tubulures avaient été utilisées pour administrer Ceftriaxon Labatec et les solutions contenant du calcium, et dans certains cas, un précipité a été retrouvé dans la tubulure. Un cas mortel au moins a été rapporté chez un nouveau-né qui avait reçu à des moments distincts et dans des tubulures différentes de Ceftriaxon Labatec et des solutions contenant du calcium; chez ce nouveau-né, aucun matériel cristallin n'a été retrouvé à l'autopsie. Il n'existe aucun rapport comparable concernant des patients autres que des nouveau-nés (voir aussi «Mises en garde et précautions»).

L'annonce d'effets secondaires présumés après l'autorisation est d'une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d'effet secondaire nouveau ou grave via le portail d'annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.

Des concentrations plasmatiques trop élevées de ceftriaxone ne peuvent pas être réduites par hémodialyse ou dialyse péritonéale. Des mesures symptomatiques sont recommandées pour le traitement des patients en cas de surdosage.

Code ATC

J01DD04

Mécanisme d'action

L'efficacité bactéricide de la ceftriaxone résulte de l'inhibition de la synthèse de la paroi cellulaire de la bactérie. La ceftriaxone possède in vitro un large spectre d'action à l'égard de micro-organismes Gram négatifs et Gram positifs. La ceftriaxone reste stable dans une très large mesure à l'égard de la plupart des β-lactamases - tant les pénicillinases que les céphalosporinases - produites par des bactéries Gram positives et Gram négatives.

Pharmacodynamique

La ceftriaxone est généralement active à l'égard des micro-organismes suivants, tant in vitro qu'en clinique lors d'infections (voir sous «Indications/Possibilités d'emploi»):

Germes aérobies
Gram positifs

Valeurs médianes

CMI50*
(en mg/l)

CMI90**
(en mg/l)

Staphylococcus aureus
(sensible à la méticilline)

4

4

Staphylocoques, coagulase-négatifs

4

16

Streptococcus pyogenes
(β-hémolytique, groupe A)

0,03

0,03

Streptococcus agalactiae
(β-hémolytique, groupe B)

≤0,06

0,06

Streptocoques, β-hémolytique
(ni du groupe A ni du groupe B)

≤0,06

0,06

Streptococcus viridans

0,125

0,5

Streptococcus pneumoniae

≤0,06

0,06

* CMI50 = concentration minimale inhibitrice à l'égard de 50% des souches testées.

** CMI90 = concentration minimale inhibitrice à l'égard de 90% des souches testées.

Germes aérobies
Gram négatifs

Valeurs médianes

CMI50*
(en mg/l)

CMI90**
(en mg/l)

Acinetobacter lwoffi

2

8

Acinetobacter anitratus¹(principalement A. baumanii)

8

32

Aeromonas hydrophila

0,25

4

Alcaligenes faecalis

1

8

Alcaligenes odorans

≤0,25

0,5

Bactéries du genre Alcaligenes

≤0,25

0,5

Borrelia burgdorferi

≤0,06

≤0,06

Burkholderia cepacia

2

16

Capnocytophaga spp.

≤0,06

4

Citrobacter diversus (y compris C. amalonaticus)

0,125

0,125

Citrobacter freundii¹

0,125

16

Escherichia coli

≤0,06

0,125

Enterobacter aerogenes¹

2

16

Enterobacter cloacae¹

0,5

16

Enterobacter spp. (autres)¹

0,25

32

Haemophilus ducreyi

0,004

0,004

Haemophilus influenzae

≤0,008

0,06

Haemophilus parainfluenzae

0,016

0,06

Hafnia alvei

0,125

2

Klebsiella oxytoca

≤0,06

0,125

Klebsiella pneumoniae²

≤0,06

0,125

Moraxella catarrhalis (autrefois Branhamella catarr.)

0,125

0,5

Moraxella osloensis

≤0,25

≤0,25

Moraxella spp. (autres)

≤0,25

≤0,25

Morganella morganii

0,06

1

Neisseria gonorrhoeae

≤0,008

0,06

Neisseria meningitidis

≤0,008

0,008

Pasteurella multocida

≤0,06

0,06

Plesiomonas shigelloides

≤0,06

0,06

Proteus mirabilis

≤0,06

0,06

Proteus penneri¹

1

64

Proteus vulgaris

≤0,06

2

Pseudomonas fluorescens¹

16

64

Pseudomonas spp. (autres)¹

8

16

Providencia rettgeri

≤0,06

2

Providencia spp. (autres)

≤0,06

0,5

Salmonella typhi

≤0,06

0,125

Salmonella spp. (type enteritidis)

≤0,06

0,06

Serratia marcescens

0,5

2

Serratia spp. (autres)

0,25

16

Shigella spp.

0,03

0,25

Vibrio spp.

≤0,06

0,25

Yersinia enterocolitica

≤0,125

0,125

Yersinia spp. (autres)

0,25

2

 

Germes anaérobies

Valeurs médianes

CMI50*
(en mg/l)

CMI90**
(en mg/l)

Bacteroides spp.³
(sensibles à la bile)

2

16

Clostridium spp.
(sans le groupe C. perfringens)

2

16

Fusobacterium nucleatum

1

2

Fusobacterium spp.

(autres)

0,125

0,25

Gaffkia anaerobica
(autrefois Peptococcus)

0,125

1

Peptostreptocoques

0,125

1

La sensibilité à la ceftriaxone peut être déterminée par le test de diffusion (avec disque) ou par le test de dilution (gélose ou bouillon), des techniques standardisées étant utilisées pour la détermination de la résistance, telles celles recommandées par le Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI). En ce qui concerne la ceftriaxone, le CLSI a fixé les valeurs limites suivantes pour l'interprétation des tests:

Sensibilité

Sensibilité moyenne

Résistance

Test de dilution
Concentrations inhibitrices en mg/l

≤8

16-32

≥64

Test de diffusion (disque imprégné de 30 µg de ceftriaxone)
diamètre de la zone d'inhibition en mm

≥21

20-14

≤13

Il conviendrait de tester les micro-organismes avec des disques à la ceftriaxone, étant donné que des tests in vitro ont montré qu'ils sont actifs à l'égard de certaines souches elles-mêmes résistantes à un disque contenant des antibiotiques de la classe des céphalosporines.

Au lieu des recommandations du CLSI, d'autres normes standardisées, DIN ou ICS par exemple, peuvent être utilisées pour la détermination de la résistance.

Résistances

1 Quelques isolats de ces espèces sont résistants à la ceftriaxone, par la suite d'une dérépression des β-lactamases chromosomiques.

2 Quelques isolats de Klebsiella pneumoniae sont résistants à la ceftriaxone par suite de la production de β-lactamases d'origine plasmidique.

3 Quelques isolats de Bacteroides spp. sont résistants à la ceftriaxone.

De nombreuses souches de Bacteroides spp. (notamment B. fragilis) productrices de β-lactamases sont résistantes à la ceftriaxone.

Clostridium difficile est résistant.

Certaines espèces de Staphylococcus résistantes à la méticilline sont résistantes aux céphalosporines, y compris à la ceftriaxone. En général, Enterococcus faecalis, Enterococcus faecium et Listeria monocytogenes sont résistants.

De nombreuses souches des germes aérobies Gram négatifs présentant une résistance multiple à d'autres antibiotiques tels que les aminopénicillines et les uréidopénicillines, d'anciennes céphalosporines et des aminosides sont sensibles à la ceftriaxone. Treponema pallidum est sensible in vitro et chez l'animal. Des études cliniques font apparaître que la syphilis primaire et secondaire répond bien à un traitement par la ceftriaxone.

À peu d'exceptions près, les isolats cliniques de Pseudomonas aeruginosa sont résistants à la ceftriaxone.

Efficacité clinique

Non pertinent.

La ceftriaxone témoigne d'une cinétique non linéaire. Tous les paramètres pharmacocinétiques, à l'exception de la demi-vie d'élimination, sont dose-dépendants lorsque l'on considère la concentration totale (ceftriaxone libre et ceftriaxone liée aux protéines), et augmentent de manière proportionnellement inférieure à la dose. La non-linéarité s'explique par la saturation de la liaison aux protéines plasmatiques et est de ce fait déterminée en fonction de la ceftriaxone plasmatique totale, et non de la ceftriaxone libre (non liée).

Absorption

Lors de l'injection intramusculaire de 1 g de ceftriaxone, une concentration plasmatique maximale de 81 mg/l a été atteinte après 2 à 3 heures. Lors de la perfusion i.v. d'une dose unique de 1 g, on a obtenu après 30 minutes une concentration de 168,1 ± 28,2 mg/l. Lors de la perfusion i.v. d'une dose unique de 2 g, la concentration obtenue après 30 minutes était de 256,9 ± 16,8 mg/l.

Les aires sous la courbe de la concentration plasmatique en fonction du temps après administration i.v. et administration i.m. sont identiques. Cela signifie que la biodisponibilité de la ceftriaxone administrée par voie i.m. est de 100%.

Après l'administration intraveineuse d'un bolus de 500 mg et de 1 g de ceftriaxone, les concentrations maximales moyennes de ceftriaxone dans le plasma s'élèvent à env. 120 et 200 mg/l, respectivement. Après une perfusion intraveineuse de 500 mg, 1 g et 2 g de ceftriaxone, la concentration plasmatique de ceftriaxone s'élève à env. 80, 150 et 250 mg/l, respectivement. Après une injection intramusculaire, la concentration maximale moyenne de ceftriaxone dans le plasma correspond à environ la moitié d'une dose équivalente administrée par voie intraveineuse.

Distribution

Le volume de distribution se situe entre 7 et 12 l.

Lors d'une administration intraveineuse, la ceftriaxone diffuse rapidement dans le liquide interstitiel, où des concentrations bactéricides à l'égard des germes sensibles persistent pendant plus de 24 heures.

Après administration d'une dose de 1 à 2 g, la ceftriaxone témoigne d'une bonne pénétration dans les tissus et les liquides biologiques; des concentrations supérieures aux concentrations minimales inhibitrices requises à l'égard de la plupart des germes pathogènes ont été mesurées pendant plus de 24 heures dans plus de 60 tissus et liquides biologiques, dont les poumons, le cœur, les voies biliaires, le foie, l'oreille moyenne, la muqueuse nasale, les os, les liquides céphalorachidien, pleural et prostatique, ainsi que la synovie.

La ceftriaxone se lie de manière réversible à l'albumine. La liaison aux protéines plasmatiques s'élève à 95% environ pour des concentrations plasmatiques inférieures à 100 mg/l. La liaison est soumise à une cinétique de saturation et la fraction liée diminue au fur et à mesure que la concentration augmente (jusqu'à 85% pour une concentration plasmatique de 300 mg/l).

Pénétration dans certains tissus

La ceftriaxone traverse les membranes du cerveau et de la moelle épinière (méninges). La pénétration est maximale lorsque les méninges sont enflammées. Les concentrations maximales moyennes de ceftriaxone dans le liquide céphalo-rachidien de patients atteints de méningite bactérienne atteignent jusqu'à 25% de la concentration plasmatique, contre 2% de la concentration plasmatique chez des sujets sans inflammation des méninges. Les concentrations maximales de ceftriaxone dans le liquide céphalo-rachidien sont atteintes environ 4 à 6 heures après l'injection intraveineuse.

La ceftriaxone passe la barrière placentaire. La ceftriaxone est excrétée en faible quantité dans le lait maternel (3 à 4% de la concentration plasmatique chez la mère après 4 à 6 heures).

Métabolisme

La ceftriaxone n'est pas métabolisée par l'organisme proprement dit; ce n'est qu'après avoir été excrétée avec la bile dans la lumière intestinale qu'elle est transformée en métabolites inactifs par la flore intestinale.

Élimination

La clairance plasmatique est de 10-22 ml/min.

La clairance rénale est de 5-12 ml/min.

La ceftriaxone est éliminée sous forme inchangée à raison de 50-60% par les reins et de 40-50% par la bile.

La demi-vie plasmatique chez l'adulte est de 8 heures environ.

Cinétique pour certains groupes de patients

Enfants

La demi-vie de la ceftriaxone est prolongée chez le nouveau-né. Dans les 14 premiers jours suivant la naissance, la concentration de la ceftriaxone libre peut continuer à augmenter sous l'influence de facteurs tels qu'une diminution de la filtration glomérulaire et une modification de la liaison aux protéines. Chez les enfants, la demi-vie est moins élevée que chez le nouveau-né ou chez l'adulte.

La clairance plasmatique et le volume de distribution de la ceftriaxone totale sont plus élevés chez les nouveau-nés, les nourrissons et les enfants que chez les adultes.

Patients âgés

Chez les personnes de plus de 75 ans, la demi-vie plasmatique moyenne est environ 2 à 3 fois plus longue que chez le jeune adulte en bonne santé.

Patients présentant des troubles de la fonction rénale ou hépatique

Chez les patients présentant une insuffisance rénale ou un trouble de la fonction hépatique d'intensité faible à modérée, la pharmacocinétique de la ceftriaxone n'est que peu modifiée. La demi-vie plasmatique augmente légèrement (moins du double), même chez les patients dont la fonction hépatique est fortement altérée.

L'augmentation modérée de la demi-vie chez les patients présentant des troubles de la fonction rénale s'explique par une augmentation compensatoire de la clairance extrarénale de la ceftriaxone totale due à une diminution de la liaison aux protéines.

Chez les patients présentant des troubles de la fonction hépatique, la demi-vie d'élimination de la ceftriaxone n'est pas prolongée, car il se produit une augmentation compensatoire de la clairance rénale. L'augmentation de la fraction plasmatique libre de la ceftriaxone constitue un autre facteur contribuant à l'augmentation paradoxale observée de la clairance totale du médicament. L'augmentation de la clairance totale entraîne également une augmentation du volume de distribution.

Toxicité pour la reproduction

Dans le cadre d'études réalisées sur des souris, des rats et des singes, aucun effet embryotoxique ou tératogène n'a pu être mis en évidence.

Incompatibilités

Ceftriaxon Labatec ne doit pas être ajouté à des solutions contenant du calcium, telles les solutions de Hartmann et de Ringer.

La ceftriaxone est incompatible avec l'amsacrine, la vancomycine et le fluconazole, ainsi qu'avec les aminosides.

Ceftriaxon Labatec ne peut être mélangé qu'aux médicaments mentionnés sous «Remarques concernant la manipulation».

Influence sur les méthodes de diagnostic

Chez des patients traités par Ceftriaxon Labatec, le test de Coombs peut donner des résultats faussement positifs. Comme d'autres antibiotiques, Ceftriaxon Labatec peut conduire à des résultats faussement positifs lors des tests de galactosémie.

De même, les méthodes non enzymatiques de détermination du glucose dans l'urine peuvent donner des résultats faussement positifs. C'est pourquoi toute détermination de la glycosurie effectuée pendant le traitement par Ceftriaxon Labatec doit l'être selon une méthode enzymatique.

Sous l'effet de la ceftriaxone, certains systèmes de mesure de la glycémie peuvent indiquer à tort une valeur trop basse de la glycémie. Le mode d'emploi du système de mesure concerné doit être pris en compte. Le cas échéant, des méthodes de mesure alternatives doivent être employées.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Stabilité après ouverture

Les solutions reconstituées conservent leur stabilité physique et chimique jusqu'à 6 heures à température ambiante (ou jusqu'à 24 heures au réfrigérateur à 2-8 °C).

La solution extemporanée doit être utilisée d'emblée pour des raisons microbiologiques. Au cas où la solution ne serait pas immédiatement utilisée, la durée et les conditions d'entreposage relèvent de la responsabilité de l'usager. Autant que la reconstitution/dilution n'a pas été effectuée dans des conditions d'asepsie contrôlées et validées, elle peut être conservée pendant 24 heures au maximum et à une température de 2 à 8 °C.

Remarques particulières concernant le stockage

Conserver à température ambiante (15-25 °C), dans l'emballage d'origine à l'abri de la lumière et hors de portée des enfants.

Remarques concernant la manipulation

Les solutions reconstituées doivent être utilisées immédiatement après leur préparation. En fonction de la concentration, les solutions présentent une coloration allant du jaune pâle à l'ambre. Cette propriété du principe actif est sans importance du point de vue de l'efficacité ou de la tolérance.

Injection intramusculaire

Pour l'injection intramusculaire, on dissout Ceftriaxon Labatec 0,25 g dans 2 ml de solution de lidocaïne à 1% et Ceftriaxon Labatec 1 g dans 3,5 ml de cette même solution et on réalise l'injection dans une zone musculaire relativement étendue. Il est recommandé de ne pas injecter plus de 1 g au même endroit.

La solution contenant de la lidocaïne ne doit jamais être injectée par voie intraveineuse («voir «Contre-indications»).

Injection intraveineuse

Pour l'injection intraveineuse, dissoudre 0,5 g de Ceftriaxon Labatec dans 5 ml d'eau pour préparations injectables ou encore, 1 g de Ceftriaxon Labatec dans 10 ml d'eau pour préparations injectables. L'injection intraveineuse doit être effectuée en l'espace de deux à quatre minutes.

Perfusion intraveineuse

La perfusion doit durer au moins 30 minutes. Pour effectuer une perfusion intraveineuse, dissoudre 2 g de Ceftriaxon Labatec dans 40 ml de l'une des solutions pour perfusion suivantes, solutions qui ne contiennent pas de calcium: chlorure de sodium à 0,9%, chlorure de sodium à 0,45% + glucose à 2,5%, glucose à 5%, glucose à 10%, dextran à 6% dans du glucose à 5%, solution d'hydroxyéthylamidon à 6-10%, eau pour préparations injectables.

Par suite d'incompatibilités éventuelles, les solutions contenant Ceftriaxon Labatec ne doivent pas être mélangées ou associées à des solutions contenant d'autres antibiotiques, ni être diluées dans des solutés autres que ceux mentionnés précédemment.

Toutefois, 2 g de ceftriaxone et 1 g d'ornidazole sont physiquement et chimiquement compatibles dans 250 ml de soluté physiologique de chlorure de sodium ou de soluté glucosé.

Pour la reconstitution des flacons de Ceftriaxon Labatec ou pour diluer un flacon reconstitué en vue de son administration intraveineuse, il ne faut utiliser aucune solution contenant du calcium telle que les solutions de Ringer ou de Hartmann, en raison de la formation possible de précipités. Les précipités de calcium-ceftriaxone peuvent aussi se former lorsque Ceftriaxon Labatec est mélangé à des solutions contenant du calcium dans la même tubulure. Ceftriaxon Labatec ne doit pas être utilisé en même temps que des solutions de perfusion contenant du calcium, y compris des perfusions continues contenant du calcium avec une tubulure en Y, comme par ex. dans le cadre de nourriture parentérale. À l'exception des nouveau-nés, Ceftriaxon Labatec et des solutions contenant du calcium peuvent toutefois être utilisés successivement chez les autres patients, si les tubulures de perfusion sont soigneusement rincées avec une solution tolérée entre les perfusions (voir «Interactions» avec les autres médicaments et autres formes d'interactions).

Élimination des médicaments non utilisés ou périmés

Le rejet des préparations pharmaceutiques dans l'environnement est à réduire au minimum. Les médicaments ne doivent pas être éliminés avec les eaux usées et il faut éviter de les éliminer avec les déchets ménagers. À la fin du traitement, ou lorsque les médicaments sont périmés, les médicaments non utilisés doivent être rapportés dans leur emballage original au lieu de dépôt (médecin ou pharmacien); ils pourront ainsi être éliminés selon les règles.

59876 (Swissmedic).

Labatec Pharma SA, 1217 Meyrin (Genève).

Fabriqué par Hikma Farmacêutica (Portugal) S.A., Portugal pour Labatec Pharma S.A, 1217 Meyrin, Suisse.

Juin 2020.

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