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Prevenar 13 mit Nadeln 10 Fertigspritzen 0.5ml buy online
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Prevenar 13 Inj Susp mit Nadeln 10 Fertspr 0.5 ml

  • 997.47 CHF

In stock
Safe payments
  • Availability: In stock
  • Brand: PFIZER AG
  • Product Code: 4671292
  • ATC-code J07AL02
  • EAN 7680601290029
Amount in a pack. 10 ml
Storage temp. min 2 / max 8 ℃
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Description

Wirkstoffe

Polysaccharida streptococci pneumoniae (serotype 1, 3, 4, 5, 6A, 6B, 7F, 9V, 14, 18C, 19A, 19F, 23F) conjugatum cum proteinum corynebacteriae diphteriae CRM197.

Adjuvans

Aluminii phosphas.

Hilfsstoffe

Natrii chloridum (1.67 mg Natrium), acidum succinicum, polysorbatum 80, aqua ad iniectabilia.

Injektionssuspension in einer Fertigspritze zur i.m. Injektion.

Eine Impfdosis (0.5 ml Injektionssuspension) enthält: je 2.2 μg Pneumokokkenpolysaccharide der Serotypen 1, 3, 4, 5, 6A, 7F, 9V, 14, 18C, 19A, 19F und 23F sowie 4.4 μg des Serotyps 6B (insgesamt: 30.8 μg Polysaccharide) konjugiert an das CRM197-Trägerprotein (insgesamt ca. 32 μg) und adsorbiert an Aluminiumphosphat (insgesamt 0.125 mg Aluminium).

Nach Aufschütteln ist der Impfstoff eine weisse, homogene Injektionssuspension.

Aktive Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen, Pneumonie und akuter Otitis media, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht werden, bei Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Wochen bis 5 Jahren.

Siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen» zu Informationen über den Schutz vor bestimmten Pneumokokken-Serotypen.

Die Anwendung von Prevenar 13 sollte auf Basis offizieller Empfehlungen erfolgen und das Ausmass der invasiven Erkrankungen in den verschiedenen Altersgruppen sowie die epidemiologische Variabilität der Serotypen in den unterschiedlichen geographischen Gebieten berücksichtigen.

Die Impfschemata für Prevenar 13 sollten den offiziellen Impfempfehlungen folgen. Es wird empfohlen, bei Säuglingen, die bei der ersten Impfung Prevenar 13 erhalten, die Impfserie mit Prevenar 13 zu Ende zu führen.

Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.

Übliche Dosierung

Säuglinge im Alter von 6 Wochen - 6 Monaten

Grundimmunisierung mit drei Dosen

Das empfohlene Impfschema besteht aus vier Dosen von je 0.5 ml. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Dosen, wobei die erste Dosis normalerweise im Alter von 2 Monaten verabreicht wird und der Abstand zwischen den Dosen mindestens 1 Monat beträgt. Die erste Dosis kann auch bereits im Alter von 6 Wochen verabreicht werden. Die vierte (Booster-)Impfung wird im Alter von 11-15 Monaten empfohlen.

Grundimmunisierung mit zwei Dosen

Wird Prevenar 13 im Rahmen eines Standard-Impfprogramms für Säuglinge verwendet, kann ein alternatives Impfschema mit drei Dosen von je 0.5 ml angewendet werden. Die erste Dosis kann ab einem Alter von 2 Monaten verabreicht werden, die zweite Dosis 2 Monate danach. Die dritte (Booster)-Dosis wird im Alter von 11-15 Monaten empfohlen (siehe Kapitel «Eigenschaften/Wirkungen»).

Frühgeborene Säuglinge (<37 Schwangerschaftswochen)

Bei frühgeborenen Säuglingen besteht das empfohlene Impfschema aus vier Dosen von je 0.5 ml. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Dosen, wobei die erste Dosis im Alter von 2 Monaten verabreicht wird und der Abstand zwischen den Dosen mindestens 1 Monat beträgt. Die erste Dosis kann auch bereits im Alter von 6 Wochen verabreicht werden. Die vierte (Booster-)Impfung wird im Alter von 11-15 Monaten empfohlen (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).

Ungeimpfte Säuglinge und Kinder ab einem Alter von 7 Monaten

Säuglinge im Alter von 7-11 Monaten

Zwei Dosen von je 0.5 ml im Abstand von mindestens 1 Monat. Eine dritte Dosis wird im zweiten Lebensjahr empfohlen.

Kinder im Alter von 12-23 Monaten

Zwei Dosen von je 0.5 ml im Abstand von mindestens 2 Monaten.

Kinder im Alter von 2-5 Jahren

Eine Einzeldosis von 0.5 ml.

Prevenar 13-Impfschema für Säuglinge und Kinder, die zuvor mit Prevenar (7-valent) (Streptococcus pneumoniae-Serotypen 4, 6B, 9V, 14, 18C, 19F und 23F) geimpft wurden

Prevenar 13 enthält dieselben 7 Serotypen wie Prevenar und verwendet dasselbe Trägerprotein CRM197. Säuglinge und Kinder, bei denen die Impfserie mit Prevenar begonnen wurde, können zu jedem beliebigen Impftermin auf Prevenar 13 umgestellt werden.

Kinder im Alter von 12-23 Monaten

Kinder, die während der Grundimmunisierung weniger als 2 Impfungen Prevenar 13 erhalten haben, sollten zur Vervollständigung des Impfschutzes gegen die sechs zusätzlichen Serotypen zwei Dosen des Impfstoffs (im Abstand von mindestens 2 Monaten zwischen den Dosen) erhalten. Alternativ sollte die Vervollständigung der Impfserie den offiziellen Empfehlungen folgen.

Kinder im Alter von 2-5 Jahren

Eine Einzeldosis.

Art der Anwendung

Der Impfstoff sollte intramuskulär injiziert werden. Die zu bevorzugenden Stellen sind die anterolaterale Seite des Oberschenkels (Musculus vastus lateralis) bei Säuglingen oder der Deltamuskel des Oberarms bei Kleinkindern.

Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, einen der sonstigen Bestandteile oder gegen Diphtherie-Toxoid.

Wie bei anderen Impfstoffen sollte die Verabreichung von Prevenar 13 an Säuglinge und Kinder, die unter einer schweren akuten fiebrigen Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Bei einer leichten Infektion, z.B. einer Erkältung, sollte die Impfung jedoch nicht verschoben werden.

Prevenar 13 darf nicht intravaskulär verabreicht werden.

Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen muss für den seltenen Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffs eine geeignete medizinische Versorgung und Überwachung gewährleistet sein.

Dieser Impfstoff sollte nicht als eine intramuskuläre Injektion an Säuglinge oder Kinder verabreicht werden, die unter Thrombozytopenie oder einer anderen Koagulationsstörung leiden, bei der eine intramuskuläre Injektion kontraindiziert wäre, er kann aber subkutan verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen deutlich die Risiken überwiegt (siehe Kapitel «Eigenschaften/Wirkungen – Immunantwort nach subkutaner Gabe»).

Prevenar 13 schützt ausschliesslich gegen Streptococcus pneumoniae-Serotypen, die in dem Impfstoff enthalten sind. Es bietet keinen Schutz gegen andere Mikroorganismen, die invasive Erkrankungen, Pneumonie oder Otitis media verursachen. Wie bei allen Impfstoffen gilt, dass Prevenar 13 nicht alle Personen, die diesen Impfstoff erhalten, vor einer Pneumokokken-Erkrankung schützen kann.

Kinder mit eingeschränkter Immunantwort, sei es aufgrund einer immunsuppressiven Therapie, eines genetischen Defektes, einer HIV-Infektion oder anderer Ursachen, können auf die aktive Immunisierung mit einer verringerten Antikörperantwort reagieren.

Für Kinder aus anderen bestimmten Hochrisikogruppen für eine invasive Pneumokokken-Erkrankung (wie z.B. Kinder mit einer anderen angeborenen oder erworbenen Milzfunktionsstörung, HIV-Infektion, Krebserkrankung, nephrotischem Syndrom) sind noch keine Daten zur Sicherheit und Immunogenität verfügbar. Über die Impfung in Hochrisikogruppen sollte individuell entschieden werden. Spezifische Daten für Prevenar 13 liegen bislang nicht vor.

In klinischen Studien induzierte Prevenar 13 eine Immunantwort auf alle dreizehn in dem Impfstoff enthaltenen Serotypen. Die Immunantwort auf Serotyp 3 war nach der Booster-Dosis nicht höher als die nach der Impfserie bei Säuglingen gefundenen Werte; die klinische Relevanz dieser Beobachtung im Hinblick auf die Induktion eines immunologischen Gedächtnisses für Serotyp 3 ist nicht bekannt (siehe Kapitel «Eigenschaften/Wirkungen»).

Der Anteil der Responder bezüglich der funktionalen Antikörper (OPA-Titer ≥1:8) war für die Serotypen 1, 3 und 5 jeweils hoch. Die geometrischen Mittelwerte der OPA-Titer waren jedoch niedriger als die der übrigen zusätzlichen Impfstoff-Serotypen; die klinische Relevanz dieser Beobachtung für die Schutzwirkung ist unbekannt (siehe Kapitel «Eigenschaften/Wirkungen»).

Es liegen begrenzte Daten vor, die belegen, dass der 7-valente Impfstoff Prevenar (Grundimmunisierung mit drei Dosen) bei Säuglingen mit Sichelzell-Krankheit eine akzeptable Immunantwort induziert; das beobachtete Sicherheitsprofil war für Kinder mit Sichelzell-Krankheit und Kinder ohne hohes Risiko ähnlich (siehe Kapitel «Eigenschaften/Wirkungen»).

Kinder unter 2 Jahren sollten die altersgerechte Prevenar 13-Grundimmunisierung erhalten (siehe Kapitel «Dosierung/Anwendung»). Die Anwendung des Pneumokokken-Konjugatimpfstoffs ersetzt nicht die Anwendung von 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoffen bei Kindern ab einem Alter von 2 Jahren mit Erkrankungen, durch die sie ein höheres Risiko einer invasiven Erkrankung durch Streptococcus pneumoniae haben (wie Sichelzell-Krankheit, Asplenie, HIV-Infektion, chronische Erkrankungen oder Störungen des Immunsystems). Wann immer empfohlen, sollten Risikokinder ab einem Alter von 24 Monaten, die bereits mit Prevenar 13 geimpft wurden, den 23-valenten Pneumokokken- Polysaccharidimpfstoff erhalten. Der Zeitabstand zwischen dem 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (Prevenar 13) und dem 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff sollte mindestens 8 Wochen betragen. Es liegen keine Daten vor, die zeigen, ob die Gabe eines 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoffs an ungeimpfte Kinder oder an Kinder, die mit Prevenar 13 geimpft wurden, zu einer reduzierten Immunantwort gegenüber weiteren Prevenar 13-Dosen führen könnte.

Das mögliche Risiko von Apnoen und die Notwendigkeit einer 48-72 Stunden dauernden respiratorischen Überwachung sollte erwogen werden, wenn die Grundimmunisierung an extrem Frühgeborene (geboren in oder vor der 28. Schwangerschaftswoche) und insbesondere an solche mit anamnestisch unreifem Atemsystem verabreicht wird. Da der Nutzen der Impfung in dieser Gruppe von Säuglingen hoch ist, sollte die Impfung nicht vorenthalten oder verschoben werden.

Bezüglich Impfstoff-Serotypen ist zu erwarten, dass der Schutz vor Otitis media geringer ist als der Schutz vor invasiven Erkrankungen. Da eine Otitis media nicht nur durch die Pneumokokken-Serotypen des Impfstoffs, sondern auch durch viele andere Erreger verursacht wird, ist der zu erwartende Schutz vor allen Otitis media-Erkrankungen gering (siehe Kapitel «Eigenschaften/Wirkungen»).

Es gibt keine Studien, die die Rate an Fieber, allgemeine Sicherheit und Immunogenität nach gleichzeitiger Verabreichung des konjugierten 13-valenten Pneumokokkenimpfstoffes (Prevenar 13) und Infanrix hexa (DTPa-HepB-IPV+Hib) im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Infanrix hexa untersucht haben. Daten aus einer klinischen Studie mit dem konjugierten 7-valenten Pneumokokkenimpfstoff (Prevenar) zeigten eine höhere Rate an Fieber bei gleichzeitiger Verabreichung von Infanrix hexa mit Prevenar (7-valent) im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Infanrix hexa. Die Fieberreaktionen waren meist moderat (39 °C oder darunter) und vorübergehend (siehe auch unter «Unerwünschte Wirkungen»). Eine Behandlung mit Antipyretika kann in Erwägung gezogen werden.

Die Gabe von Antipyretika sollte entsprechend nationalen Behandlungsstandards bei Kindern mit Anfallsleiden oder Fieberkrämpfen in der Vorgeschichte sowie bei allen Kindern, denen Prevenar 13 gleichzeitig mit Ganzkeim-Pertussis enthaltenden Impfstoffen verabreicht wird, erfolgen.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Impfdosis (0.5 ml Injektionssuspension), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Verschiedene injizierbare Impfstoffe sollten immer an unterschiedlichen Injektionsstellen verabreicht werden.

Prevenar 13 kann mit jedem der folgenden Impfstoffantigene (als monovalenter oder Kombinationsimpfstoff) verabreicht werden: Diphtherie-, Tetanus-, azelluläres oder Ganzkeim-Pertussis-, Haemophilus influenzae-Typ b-, inaktiviertes Poliomyelitis-, Hepatitis B-, Meningokokken-Serogruppe C-, Masern-, Mumps-, Röteln- und Varicella-Antigen. Klinische Studien haben gezeigt, dass die Immunantwort und das Sicherheitsprofil der verabreichten Impfstoffe nicht beeinflusst wurden. In klinischen Studien wurde bei gleichzeitiger Verabreichung von Prevenar 13 und Rotavirus-Impfstoff keine Änderung des Sicherheitsprofils dieser Impfstoffe beobachtet.

In einer 5-armigen klinischen Studie nach der Markteinführung wurde – im Vergleich mit einer Kontrollgruppe - der Einfluss einer prophylaktischen Gabe von Antipyretika (2 bzw. 3 Dosen Paracetamol, 2 bzw. 3 Dosen Ibuprofen) auf die Immunantwort auf Prevenar 13 bei gleichzeitiger Verabreichung von Infanrix hexa untersucht. Das Signifikanzniveau wurde vorher auf p<0.0125 festgelegt. Nach der Grundimmunisierung trat beim Signifikanzniveau von p<0.0125 eine signifikante Verminderung der Immunantwort auf Prevenar 13 bei den Serotypen 3, 4, 5, 6B und 23F durch Paracetamol auf. Die Immunantwort auf die im Alter von 12 Monaten verabreichte Booster-Dosis wurde bei einem Signifikanzniveau von p<0.0125 nicht beeinflusst. Die klinische Relevanz dieser Beobachtung ist nicht bekannt.

Informationen über die Anwendungssicherheit von Prevenar 13 während der Schwangerschaft und Stillzeit sind nicht verfügbar.

Nicht zutreffend.

Nebenwirkungen, die während klinischer Studien oder nach der Markteinführung berichtet wurden, werden in der nachfolgenden Übersicht für alle Altersgruppen nach Organsystem und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Die Sicherheit des Impfstoffs wurde in kontrollierten klinischen Studien untersucht, in denen 4'429 gesunden Säuglingen ab einem Alter von 6 Wochen bei der ersten Impfung und bis zu einem Alter von 11 - 16 Monaten bei der Boosterimpfung 14'267 Dosen verabreicht wurden. In allen Studien an Kindern wurde Prevenar 13 zusammen mit den Standardimpfstoffen für Kinder verabreicht (siehe Kapitel «Interaktionen»).

Die Sicherheit wurde ebenfalls bei 354 bislang ungeimpften Kindern (im Alter von 7 Monaten bis 5 Jahren) untersucht.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Reaktionen an der Injektionsstelle, Fieber, Reizbarkeit, verminderter Appetit sowie vermehrter und/oder verminderter Schlaf.

Es gibt keine Studien, die die Rate an Fieber, allgemeine Sicherheit und Immunogenität nach gleichzeitiger Verabreichung von Prevenar 13 und Infanrix hexa im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Infanrix hexa untersucht haben. In einer klinischen Studie mit Prevenar (7-valent) mit Säuglingen, die im Alter von 2, 3 und 4 Monaten geimpft wurden, wurde das Auftreten von Fieber ≥38 °C häufiger bei Säuglingen berichtet, denen 7-valentes Prevenar zusammen mit Infanrix hexa verabreicht wurde (28.3% bis 42.3%), als bei Säuglingen, die Infanrix hexa allein erhielten (15.6% bis 23.1%). Nach einer Boosterdosis im Alter von 12-15 Monaten hatten 50.0% der Säuglinge, die 7‑valentes Prevenar gleichzeitig mit Infanrix hexa erhalten hatten, Fieber ≥38 °C, verglichen mit 33.6% der Säuglinge, denen Infanrix hexa allein verabreicht wurde. Fieber >39.5 °C wurde bei 2.6% der Impflinge bei gleichzeitiger Verabreichung von Infanrix hexa und 7-valentem Prevenar und bei 1.5% der Impflinge bei alleiniger Verabreichung von Infanrix hexa beobachtet. Diese Reaktionen waren grösstenteils moderat und vorübergehend.

Reaktionen an der Injektionsstelle wurden bei Kindern über 12 Monaten häufiger berichtet als bei Säuglingen während der Grundimmunisierung mit Prevenar 13.

Nebenwirkungen aus klinischen Studien

In klinischen Studien glich das Sicherheitsprofil von Prevenar 13 dem von Prevenar. Die im Folgenden aufgeführten Häufigkeiten basieren auf den Nebenwirkungen, die in den Studien mit Prevenar 13 als mit der Impfung in Zusammenhang stehend bewertet wurden:

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: Überempfindlichkeitsreaktion einschliesslich Gesichtsödem; Dyspnoe; Bronchospasmus.

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich: Krampfanfall (einschliesslich Fieberkrampf).

Selten: Hypotonisch-hyporesponsive Episode.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Appetit vermindert (42%).

Häufig: Erbrechen; Diarrhoe.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Häufig: Ausschlag.

Gelegentlich: Urtikaria oder nesselartiger Ausschlag.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Fieber (43%); Reizbarkeit (69%); Erythem (44%), Verhärtung/Schwellung (33%) oder Schmerzen/Druckschmerz (52%) an der Injektionsstelle; Schläfrigkeit (59%); mangelhafte Schlafqualität (36%); Erythem von 2.5-7.0 cm (12% resp. 38%) oder Verhärtung/Schwellung von 2.5-7.0 cm (12% resp. 25%) an der Injektionsstelle (nach der Boosterdosis resp. bei älteren [2 bis 5 Jahre alten] Kindern).

Häufig: Fieber >39 °C; Bewegungseinschränkung an der Injektionsstelle (aufgrund von Schmerzen); Erythem oder Verhärtung/Schwellung von 2.5-7.0 cm an der Injektionsstelle (nach Grundimmunisierung bei Säuglingen).

Gelegentlich: Erythem, Verhärtung/Schwellung >7.0 cm an der Injektionsstelle; Weinen.

Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung

Nebenwirkungen aus der Spontanerfassung nach Markteinführung von Prevenar

Obwohl die folgenden Nebenwirkungen in Studien mit Prevenar 13 nicht beobachtet wurden, gelten sie als Nebenwirkungen sowohl von Prevenar als auch von Prevenar 13. Die Häufigkeiten basieren auf den Spontanmelderaten bei Prevenar.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Lymphadenopathie (lokalisiert im Bereich der Injektionsstelle).

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: Anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktion einschliesslich Schock; Angioödem.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Sehr selten: Erythema multiforme.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten: Urtikaria, Dermatitis, Jucken an der Injektionsstelle; Flushing.

Nebenwirkungen aus der Spontanerfassung nach Markteinführung von Prevenar 13

Mit Prevenar 13 wurden nach der Markteinführung die folgenden Nebenwirkungen spontan erfasst, wobei aufgrund der geringeren Exposition noch keine Angaben zur relativen Häufigkeit gemacht werden können: Lymphadenopathie, anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen einschliesslich Schock, Angioödeme, Erythema multiforme, Urtikaria, Dermatitis, Pruritus an der Injektionsstelle, Hautrötungen im Gesicht und/oder am Körper.

Zusätzliche Informationen für besondere Personengruppen

Apnoe bei extrem Frühgeborenen (vor oder in der 28. Schwangerschaftswoche, siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

In einer Studie, die ungefähr 100 frühgeborene Säuglinge mit ungefähr 100 termingerecht geborenen Säuglingen verglich, war bei einer Grundimmunisierung mit 3 Dosen nach der 1. und 2. Dosis verminderter Appetit und nach der 2. Dosis Reizbarkeit/mangelhafte Schlafqualität signifikant häufiger bei frühgeborenen Säuglingen (siehe Kapitel «Eigenschaften/Wirkungen»).

Im Vergleich der ungefähr 100 frühgeborenen Säuglinge mit den 100 ungefähr termingerecht geborenen Säuglingen stellten sich die in der Studie beobachteten schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse wie in untenstehender Tabelle 1 gezeigt verteilt dar.

Tabelle 1: Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse - Grundimmunisierung:

Gruppe (wie in die Studie aufgenommen)

Gruppe 1
(Frühgeborene Säuglinge)
N = 100

Gruppe 2
(Termingeborene Säuglinge)
N = 100

Systemorganklassen/Bevorzugte Bezeichnung

Anzahl
Probandena

%

Anzahl
Ereignisseb

Anzahl

Probandena

%

Anzahl
Ereignisseb

p-Wertc

Alle Ereignisse

14

14.0

20

5

5.0

6

0.051

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

3

3.0

3

0

0.0

0

0.246

  • Abdominalschmerz

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

  • gastro-oesophageale Refluxkrankheit

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

12

12.0

14

5

5.0

6

0.126

  • Infektion der oberen Atemwege durch Adenoviren

0

0.0

0

1

1.0

1

>.99

  • Bronchiolitis

4

4.0

4

2

2.0

2

0.683

  • Bronchitis

0

0.0

0

1

1.0

1

>.99

  • Gastroenteritis

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Pneumonie

2

2.0

2

1

1.0

1

>.99

  • Pneumonie durch Respiratory Syncytial Virus

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

  • Akute Pyelonephritis

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Respiratory Syncytial Virus-Bronchiolitis

2

2.0

2

1

1.0

1

>.99

Infektion der oberen Atemwege

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Dehydratation

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Torsion einer Ovarialzyste

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Hyperreagibilität des Bronchialsystems

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

a Anzahl Probanden für die mindestens ein Ereignis gemeldet wurde.

b Es kann mehr als ein Ereignis für einen Probanden gemeldet werden.

c Exakter Fisher Test, 2-seitig, eingesetzt zur Berechnung der Differenz zwischen den Impfstoffgruppen in Prozent der Probanden für die ein Ereignis gemeldet wurde.

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Eine Überdosierung von Prevenar 13 ist aufgrund seiner Darreichungsform als Fertigspritze unwahrscheinlich. Es gab jedoch Berichte von Überdosierungen mit Prevenar 13, die bei einer Unterschreitung des empfohlenen Mindestabstands einer Folgedosis zur vorhergehenden Dosis als solche definiert wurden. Im Allgemeinen waren die nach Überdosierung berichteten Nebenwirkungen vergleichbar mit denen, die bei der Anwendung von Prevenar 13 gemäss den empfohlenen Impfschemata berichtet wurden.

ATC-Code

J07AL02

Prevenar 13 enthält die 7 Pneumokokken-Kapselpolysaccharide, die in Prevenar enthalten sind (4, 6B, 9V, 14, 18C, 19F, 23F), sowie 6 weitere Polysaccharide (1, 3, 5, 6A, 7F, 19A), alle konjugiert an das CRM197-Trägerprotein.

Wirkungsmechanismus

Keine Angaben.

Pharmakodynamik

Keine Angaben.

Krankheitslast bei Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Wochen bis 5 Jahren

Die Prevenar 13 Serotypenabdeckung variiert von Land zu Land und ändert sich im Laufe der Zeit. Auf der Grundlage der Serotypen-Überwachung in Europa, die vor der Einführung von Prevenar durchgeführt wurde, wurde geschätzt, dass 73-100% (abhängig vom Land) der Serotypen, die die Ursache für invasive Pneumokokkenerkrankungen (IPD) bei Kindern unter 5 Jahren sind, durch Prevenar 13 abgedeckt worden sind.

Die akute Otitis media (AOM) ist eine häufige Kinderkrankheit mit unterschiedlicher Ätiologie. Bakterien werden für 60-70% der klinischen AOM-Episoden verantwortlich gemacht. S. pneumoniae ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für bakterielle AOM.

Die Einführung von Prevenar und nachfolgend Prevenar 13 in Europa hat den Anteil der Impfstoffserotypen-bedingten Pneumokokkenerkrankungen signifikant reduziert. Aufgrund von unterschiedlichen epidemiologischen Ausgangswerten, offiziellen Empfehlungen und Impfraten in jedem Land konnte eine Abnahme der Gesamtzahl aller invasiven und nicht invasiven Pneumokokken Infektionen jedoch noch nicht konsistent für alle europäischen Länder und alle Altersgruppen belegt werden. Die grösste relative Reduktion der invasiven Pneumokokken Infektionen insgesamt wird in der Altersgruppe <2 Jahren beobachtet. Aktuellere epidemiologische Daten aus Europa (2013) zeigen eine Prevenar 13 Impfstoffserotypen-abdeckung von ca. 26-68% bei Kindern im Alter von 5 Jahren oder jünger.

Die Anwendung von Prevenar 13 sollte auf Basis offizieller Empfehlungen erfolgen und das Risiko von Pneumokokkenerkrankungen in den verschiedenen Altersgruppen sowie die Serotypen-Epidemiologie in unterschiedlichen geographischen Gebieten berücksichtigen.

Klinische Wirksamkeit

Klinische Immunogenitätsstudien mit Prevenar 13

Die Schutzwirkung von Prevenar 13 gegen IPD wurde nicht klinisch geprüft. Wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, beruht die Bewertung der potentiellen Wirksamkeit gegen IPD auf dem Vergleich der Immunantworten auf die sieben gemeinsamen Serotypen, die sowohl in Prevenar 13 als auch in Prevenar enthalten sind und für die eine Schutzwirkung nachgewiesen wurde. Die Immunantworten auf die 6 zusätzlichen Serotypen wurden ebenfalls gemessen.

Sicherheit und Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten

Immunantworten von Säuglingen nach der Grundimmunisierung mit drei Dosen

Klinische Studien wurden in mehreren europäischen Ländern und in den USA mit verschiedenen Impfschemata durchgeführt; darunter zwei randomisierte Nicht-Unterlegenheits-Studien (in Deutschland unter Anwendung einer Grundimmunisierung im Alter von 2, 3 und 4 Monaten [006] und in den USA unter Anwendung einer Grundimmunisierung im Alter von 2, 4 und 6 Monaten [004]). In diesen zwei Studien wurden die Pneumokokken-Immunantworten verglichen, indem verschiedene Nicht-Unterlegenheits-Kriterien angewendet wurden, z.B. der Prozentsatz der Studienteilnehmer mit Serotyp-spezifischem Antipolysaccharid-Serum-IgG ≥0.35 μg/ml einen Monat nach der Grundimmunisierung und Vergleich des geometrischen Mittels der IgG-Konzentrationen (ELISA GMCs); zusätzlich wurden die funktionalen Antikörpertiter (OPA) von Studienteilnehmern, die Prevenar 13 erhielten, mit denen, die Prevenar erhielten, verglichen. Für die sechs zusätzlichen Serotypen wurden diese Werte mit der niedrigsten Immunantwort von allen sieben gemeinsamen Serotypen bei den Prevenar-Empfängern verglichen.

Der Vergleich der Immunantworten hinsichtlich Nicht-Unterlegenheit aus Studie 006, basierend auf dem Anteil der Säuglinge, die Antipolysaccharid-IgG-Konzentrationen ≥0.35 μg/ml erreichten, wird in Tabelle 2 gezeigt. Die Ergebnisse für Studie 004 waren ähnlich. Nicht-Unterlegenheit von Prevenar 13 (die untere Grenze des 95% KI für die prozentuale Differenz der Responder bei 0.35 μg/ml zwischen den Gruppen war >-10%) wurde für alle 7 gemeinsamen Serotypen gezeigt, jedoch für Serotyp 6B in Studie 006 und für die Serotypen 6B und 9V in Studie 004 knapp verfehlt. Alle 7 gemeinsamen Serotypen erfüllten die vordefinierten Nicht-Unterlegenheitskriterien für IgG ELISA GMCs. Prevenar 13 induzierte für die 7 gemeinsamen Serotypen vergleichbare, jedoch geringfügig niedrigere Antikörperspiegel als Prevenar. Die klinische Relevanz dieser Unterschiede ist nicht bekannt.

Nicht-Unterlegenheit wurde für die 6 zusätzlichen Serotypen in Studie 006 erreicht, basierend auf dem Anteil der Säuglinge, die Antikörperkonzentrationen ≥0.35 μg/ml erreichten, und auf dem Vergleich der IgG ELISA GMCs; ebenso für 5 der 6 Serotypen in Studie 004, mit Ausnahme von Serotyp 3. Für Serotyp 3 betrug der Prozentsatz der Prevenar 13-Empfänger mit einem Serum-IgG ≥0.35 μg/ml 98.2% (Studie 006) bzw. 63.5% (Studie 004).

Tabelle 2: Vergleich des Anteils der Studienteilnehmer, die nach der 3. Dosis der Säuglings-Impfserie eine Pneumokokken-Antipolysaccharid-IgG-Antikörperkonzentration ≥0.35 μg/ml erreichten – Studie 006:

Serotypen

Prevenar 13
%
(N=282-285)

Prevenar (7-valent)
%
(N=277-279)

Unterschied
(95% KI)

Serotypen in Prevenar (7-valent)

4

98.2

98.2

0.0 (-2.5, 2.6)

6B

77.5

87.1

-9.6 (-16.0, -3.3)

9V

98.6

96.4

2.2 (-0.4, 5.2)

14

98.9

97.5

1.5 (-0.9, 4.1)

18C

97.2

98.6

-1.4 (-4.2, 1.2)

19F

95.8

96.0

-0.3 (-3.8, 3.3)

23F

88.7

89.5

-0.8 (-6.0, 4.5)

Zusätzliche Serotypen in Prevenar 13

1

96.1

87.1*

9.1 (4.5, 13.9)

3

98.2

87.1

11.2 (7.0, 15.8)

5

93.0

87.1

5.9 (0.8, 11.1)

6A

91.9

87.1

4.8 (-0.3, 10.1)

7F

98.6

87.1

11.5 (7.4, 16.1)

19A

99.3

87.1

12.2 (8.3, 16.8)

* Serotyp 6B war der Serotyp in Prevenar mit der niedrigsten prozentualen Ansprechrate in Studie 006 (87.1%).

Prevenar 13 induzierte in den Studien 004 und 006 funktionale Antikörper gegen alle 13 Impfstoff-Serotypen. Für die 7 gemeinsamen Serotypen gab es keine Unterschiede zwischen den Gruppen bzgl. des Anteils der Studienteilnehmer mit OPA-Titern ≥1:8. Für jeden der 7 gemeinsamen Serotypen erreichten >96% bzw. >90% der Prevenar 13-Empfänger in den Studien 006 und 004 einen Monat nach der Grundimmunisierung einen OPA-Titer ≥1:8.

Bei jedem der 6 zusätzlichen Serotypen induzierte Prevenar 13 in den Studien 004/006 einen Monat nach der Grundimmunisierung bei 91.4-100% der Geimpften OPA-Titer ≥1:8. Die geometrischen Mittelwerte der funktionalen Antikörper (OPA)-Titer waren für die Serotypen 1, 3 und 5 niedriger als die jeweiligen Titer für die anderen zusätzlichen Serotypen; die klinische Relevanz dieses Befundes für die Schutzwirkung ist nicht bekannt.

Immunantworten nach Grundimmunisierung mit zwei Dosen

Die Immunogenität nach Verabreichung von zwei Dosen an Säuglinge wurde in vier Studien dokumentiert. Der Anteil der Säuglinge, die einen Monat nach der zweiten Dosis eine Pneumokokken-Anti-Kapselpolysaccharid-IgG-Konzentration ≥0.35 μg/ml erreichten, lag bei 11 der 13 Impfstoff-Serotypen zwischen 79.6% und 98.5%. Ein geringerer Anteil der Säuglinge erreichte diesen Grenzwert der Antikörperkonzentration für die Serotypen 6B (27.9-57.3%) und 23F (55.8-68.1%) in allen Studien mit einem 2- und 4-Monats-Impfschema, im Vergleich zu 58.4% (6B) bzw. 68.6% (23F) in einer Studie mit einem 3- und 5-Monats-Impfschema. Nach der Boosterdosis kam es bei allen Impfstoff-Serotypen, einschliesslich 6B und 23F, zu Immunantworten, die einer adäquaten Grundimmunisierung mittels eines 2-Dosen-Grundimmunisierungsschemas entsprachen. In einer britischen Studie waren die funktionalen Antikörper (OPA)-Antworten für alle Serotypen einschliesslich 6B und 23F in den Prevenar- und Prevenar 13-Studienarmen nach der Grundimmunisierung im Alter von zwei und vier Monaten und nach der Boosterdosis im Alter von 12 Monaten vergleichbar. Bei den Prevenar 13-Empfängern betrug der Anteil der Responder mit einem OPA-Titer ≥1:8 nach der Säuglings-Impfserie mindestens 87% und mindestens 93% nach der Boosterdosis. Die geometrischen Mittelwerte der Titer für die Serotypen 1, 3 und 5 waren niedriger als die jeweiligen Titer für die anderen zusätzlichen Serotypen; die klinische Relevanz dieses Befundes ist nicht bekannt.

Boosterantworten nach Grundimmunisierung mit zwei und drei Dosen

Nach Verabreichung der Boosterdosis waren die Antikörperkonzentrationen für alle 13 Serotypen höher als vor der Boosterdosis. Die Antikörperkonzentrationen waren nach der Boosterimpfung für 12 Serotypen höher als nach der Grundimmunisierung. Diese Beobachtungen stehen im Einklang mit einem adäquaten Priming (Induktion eines immunologischen Gedächtnisses). Die Immunantwort war nach Verabreichung der Boosterimpfung für Serotyp 3 nicht stärker als die nach der Grundimmunisierung; die klinische Relevanz dieser Beobachtung im Hinblick auf die Induktion eines immunologischen Gedächtnisses für Serotyp 3 ist unbekannt.

Antikörperantworten auf Boosterdosen waren nach einer Grundimmunisierung mit zwei Dosen bzw. mit drei Dosen für alle 13 Impfstoffserotypen vergleichbar.

Bei Kindern im Alter von 7 Monaten bis 5 Jahren erzeugen altersgemässe Nachhol-Impfschemata (wie in Kapitel «Dosierung/Anwendung» beschrieben) für jeden der 13 Serotypen Anti-Kapselpolysaccharid-IgG-Antikörperantworten, die mindestens vergleichbar sind mit denen nach einer Grundimmunisierung mit drei Dosen bei Säuglingen.

Die dauerhafte Persistenz von Antikörpern wurde weder nach Anwendung von Prevenar 13 als Grundimmunisierung plus Boosterimpfung noch nach Verabreichung als Einzeldosis an ältere Kinder untersucht. Seit der Einführung des 7-valenten Prevenar im Jahr 2000 lassen die Daten zur Überwachung von Pneumokokkenerkrankungen nicht darauf schliessen, dass die im Säuglingsalter durch Prevenar erzeugte Immunität mit der Zeit abgenommen hat.

Frühgeborene Säuglinge

Sicherheit und Immunogenität von Prevenar 13, verabreicht im Alter von 2, 3, 4 und 12 Monaten, wurden bei etwa 100 frühgeborenen Säuglingen beurteilt (mittleres geschätztes Gestationsalter [Estimated Gestational Age, EGA] 31 Wochen; Spannbreite 26-36 Wochen) und mit etwa 100 termingerecht geborenen Säuglingen verglichen (mittleres EGA 39 Wochen; Spannbreite 37-42 Wochen).

Ein Vergleich der Immunantworten bei frühgeborenen mit denen bei termingerecht geborenen Säuglingen erfolgte anhand des Anteils der Säuglinge, die 1 Monat nach der Grundimmunisierung eine Pneumokokken-Polysaccarid-bindende IgG-Antikörperkonzentration ≥0.35 µg/ml erreichten. Dies entspricht dem Vorgehen, das bei den Immunogenitätsvergleichen von Prevenar 13 und Prevenar zur Anwendung kam und auf den Richtlinien der WHO basiert.

Mehr als 85% der Frühgeborenen erreichten 1 Monat nach Grundimmunisierung eine Pneumokokken-Polysaccharid-bindende IgG-Antikörperkonzentration ≥0.35 µg/ml, ausser für die Serotypen 5 (71.7%), 6A (82.7%) und 6B (72.7%). Für diese 3 Serotypen war der Anteil der Responder unter den frühgeborenen Säuglingen signifikant niedriger als unter den termingerecht geborenen Säuglingen. Etwa 1 Monat nach der Boosterdosis betrug der Probandenanteil in jeder Gruppe, der diesen gleichen Grenzwert der Antikörperkonzentration erreichte, >97%, mit Ausnahme für den Serotyp 3 (71% bei frühgeborenen Säuglingen und 79% bei termingerecht geborenen Säuglingen). Es ist unbekannt, ob das immunologische Gedächtnis für alle Serotypen bei Frühgeborenen induziert wird. Im Allgemeinen waren die Serotyp-spezifischen IgG-GMCs bei frühgeborenen Säuglingen niedriger als bei termingerecht geborenen Säuglingen.

Nach der Grundimmunisierung waren die OPA-GMTs bei frühgeborenen und bei termingerecht geborenen Säuglingen ähnlich, ausser für Serotyp 5, der bei Frühgeborenen niedriger war. Nach der Boosterdosis waren die OPA-GMTs im Vergleich zu denen nach der Grundimmunisierung ähnlich oder niedriger für 4 Serotypen (4, 14, 18C, 19F) und waren statistisch signifikant höher für 6 der 13 Serotypen (1, 3, 5, 7F, 9V und 19A) bei frühgeborenen Säuglingen im Vergleich zu 10 der 13 Serotypen (1, 3, 4, 5, 6A, 7F, 9V, 18C, 19A und 23F) bei termingerecht geborenen Säuglingen.

Immunantwort nach subkutaner Gabe

Die subkutane Gabe von Prevenar 13 wurde in einer nicht-vergleichenden Studie an 185 gesunden japanischen Säuglingen und Kindern untersucht, die 4 Dosen im Alter von 2, 4, 6 und 12-15 Monaten erhielten. Die Studie zeigte, dass die Sicherheit und Immunogenität im Allgemeinen vergleichbar war mit Beobachtungen aus Studien mit intramuskulärer Verabreichung.

Schutzwirkung von Prevenar (7-valenter Impfstoff)

Die Wirksamkeit von 7-valentem Prevenar wurde in zwei gross angelegten Studien untersucht – der Northern California Kaiser Permanente (NCKP)-Studie und der finnischen Otitis media (FinOM)-Studie. Bei beiden handelte es sich um randomisierte, doppelblinde, verumkontrollierte Studien an Säuglingen, die entweder Prevenar oder einen Kontrollimpfstoff (NCKP: Meningokokken-Serogruppe C-CRM-Konjugat [MnCC]-Impfstoff, FinOM: Hepatitis B-Impfstoff) nach einem Impfschema mit 4 Dosen im Alter von 2, 4, 6 und 12-15 Monaten erhielten. Die Ergebnisse zur Wirksamkeit aus diesen Studien (bei invasiven Pneumokokkenerkrankungen, Pneumonie und akuter Otitis media) sind unten aufgeführt (Tabelle 3).

Tabelle 3: Zusammenfassung der Wirksamkeit von 7-valentem Prevenar1:

Untersuchung

N

VE2

95% KI

NCKP: Impfstoffserotyp IPD3

30'258

97%

85, 100

NCKP: Klinische Pneumonie mit pathologischem Röntgen-Thorax

23'746

35%

4, 56

NCKP: Akute Otitis media (AOM)4

23'746

  • Episoden gesamt

7%

4, 10

  • Rezidivierende AOM (3 Episoden in 6 Monaten oder 4 Episoden in 1 Jahr)

9%

3, 15

  • Rezidivierende AOM (5 Episoden in 6 Monaten oder 6 Episoden in 1 Jahr)

23%

7, 36

  • Einlage eines Paukenbelüftungsröhrchens

20%

2, 35

FinOM: AOM

1'662

  • Episoden gesamt

6%

-4, 16

  • Alle Pneumokokken-AOM-Fälle

34%

21, 45

  • Impfstoff-Serotyp-AOM

57%

44, 67

1 «per protocol»

2 «Vaccine efficacy»

3 Oktober 1995 bis 20. April 1999

4 Oktober 1995 bis 30. April 1998

Effektivität von Prevenar (7-valent)

Die Effektivität (direkte und indirekte Wirkung) von 7-valentem Prevenar gegen Pneumokokkenerkrankungen wurde sowohl in Grundimmunisierungsprogrammen mit drei Dosen als auch mit zwei Dosen, jeweils gefolgt von einer Boosterdosis, untersucht (Tabelle 4). Nach der breiten Anwendung von Prevenar wurde die Inzidenz von IPD durchgängig und beträchtlich reduziert. In einigen Ländern wurde über eine Zunahme der Inzidenz von IPD-Fällen, die durch Serotypen verursacht wurden, die nicht in Prevenar enthalten waren, z.B. 1, 7F und 19A, berichtet. Die Überwachung wird auch unter Prevenar 13 fortgesetzt; die Informationen in dieser Tabelle können sich ändern, wenn die einzelnen Länder ihre Beobachtungsdaten aktualisieren.

Unter Verwendung der Screeningmethode lagen die Schätzungen bzgl. der Serotyp-spezifischen Effektivität bei Verabreichung von 2 Dosen im Alter unter 1 Jahr in Grossbritannien bei 66% (-29, 91%) und 100% (25, 100%) für die Serotypen 6B bzw. 23F.

Tabelle 4: Zusammenfassung der Effektivitätsdaten von 7-valentem Prevenar bei invasiven Pneumokokken-Erkrankungen

Land
(Jahr der Einführung)

Empfohlenes Impfschema

Rückgang der Krankheit in %

95% KI

UK (England und Wales)1

(2006)

2, 4, + 13 Monate

Impfstoff-Serotypen:

2 Dosen im Alter unter

1 Jahr: 85%

49, 95%

USA (2000)

2, 4, 6, + 12-15 Monate

Kinder <52

Impfstoff-Serotypen: 98%

97, 99%

Alle Serotypen: 77%

73, 79%

Personen ≥653

Impfstoff-Serotypen: 76%

-

Alle Serotypen: 38%

-

Canada (Quebec)4

(2004)

2, 4, + 12 Monate

Alle Serotypen: 73%

Impfstoff-Serotypen:

Grundimmunisierung mit 2 Dosen: 99%

92, 100%

Abgeschlossenes Impfschema: 100%

82, 100%

1 Kinder <2 Jahren. Berechnete Impfstoffeffektivität Stand Juni 2008 (Broome-Methode).

2 Daten von 2005.

3 Daten von 2004.

4 Kinder <5 Jahren. Januar 2005 bis Dezember 2007. Vollständige Effektivitätsdaten für das 2+1-Standardimpfschema noch nicht verfügbar.

Die Effektivität von Prevenar in einem 3+1-Impfschema wurde seit seiner Einführung in einem nationalen Impfprogramm auch bei akuter Otitis media und Pneumonie beobachtet. In einer retrospektiven Auswertung einer grossen US-Versicherungsdatenbank ging im Vergleich zur Häufigkeit vor der Zulassung die Anzahl von Arztbesuchen aufgrund einer AOM bei Kindern unter 2 Jahren um 42.7% (95% KI, 42.4-43.1%), Verschreibungen wegen AOM um 41.9% zurück (2004 im Vergleich zu 1997-1999). In einer ähnlichen Analyse gingen Krankenhausaufenthalte und Praxisbesuche aufgrund von Pneumonien gleich welcher Ursache um 52.4% bzw. 41.1% zurück. Bei Erkrankungen, die spezifisch als Pneumokokkenpneumonie identifiziert wurden, wurden bei Kindern unter 2 Jahren Rückgänge bei Krankenhausaufenthalten und Praxisbesuchen um 57.6% bzw. 46.9% im Vergleich zur Häufigkeit vor der Zulassung verzeichnet (2004 im Vergleich zu 1997-1999). Aus Beobachtungsanalysen dieser Art können zwar nicht die direkte Ursache und Wirkung ermittelt werden, diese Ergebnisse lassen aber darauf schliessen, dass Prevenar eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Krankheitslast durch Schleimhauterkrankungen (AOM und Pneumonie) in der Zielpopulation spielt.

Zusätzliche Daten zur Immunogenität von Prevenar (7-valent): Kinder mit Sichelzell-Krankheit

Die Immunogenität von Prevenar wurde in einer offenen, multizentrischen Studie bei 49 Säuglingen mit Sichelzell-Krankheit untersucht. Die Kinder wurden mit Prevenar geimpft (3 Dosen im Abstand von einem Monat ab einem Alter von 2 Monaten), wobei 46 dieser Kinder zusätzlich im Alter von 15-18 Monaten einen 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff erhielten. Nach der Grundimmunisierung hatten 95.6% der Probanden Antikörper-Spiegel von mindestens 0.35 μg/ml gegen alle sieben Serotypen, die in Prevenar enthalten sind. Nach der Polysaccharidimpfung wurde ein signifikanter Anstieg der Antikörperkonzentrationen gegen die sieben Serotypen beobachtet, was auf ein gut etabliertes immunologisches Gedächtnis hinweist.

Eine Bewertung der pharmakokinetischen Eigenschaften ist für Impfstoffe nicht erforderlich.

Absorption

Nicht zutreffend.

Distribution

Nicht zutreffend.

Metabolismus

Nicht zutreffend.

Elimination

Nicht zutreffend.

Konventionelle Studien mit einer Prevenar 13 entsprechenden Impfstoffformulierung zur Sicherheitspharmakologie, zur Toxizität nach wiederholter Gabe, zur juvenilen Toxizität und zur lokalen Verträglichkeit ergaben kein spezielles Risiko für den Menschen.

Inkompatibilitäten

Prevenar 13 darf nicht mit anderen Impfstoffen/Arzneimittel in derselben Spritze gemischt werden.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Im Kühlschrank (2-8 °C) und vor Licht geschützt aufbewahren.

Nicht gefrieren lassen. Gefrorener Impfstoff ist zu verwerfen.

Während der Lagerung können eine weisse Ablagerung und ein klarer Überstand beobachtet werden.

Prevenar 13 ist bei Temperaturen bis zu 25 °C 4 Tage haltbar. Spätestens am Ende dieses Zeitraums muss Prevenar 13 jedoch verwendet oder entsorgt werden. Diese Angaben stellen keine Empfehlung für den Transport oder die Lagerung dar, sondern dienen lediglich der Orientierung des medizinischen Fachpersonals in Fällen von vorübergehender Überschreitung der Lagerungstemperatur.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Hinweise für die Handhabung

Der Impfstoff muss vor Verabreichung gut geschüttelt werden, um eine homogene weisse Injektionssuspension zu erhalten. Diese sollte vor Anwendung optisch auf Fremdpartikel und/oder eine Veränderung im Aussehen untersucht werden. Verwenden Sie den Inhalt nicht, wenn er anders aussieht.

Jegliche ungebrauchte Produkte oder Abfallmaterial sollten gemäss lokalen Vorschriften entsorgt werden.

60129 (Swissmedic).

Pfizer AG, Zürich.

Mai 2020

LLD V030

Principi attivi

Polysaccharida streptococci pneumoniae (serotype 1, 3, 4, 5, 6A, 6B, 7F, 9V, 14, 18C, 19A, 19F, 23F) conjugatum cum proteinum corynebacteriae diphteriae CRM197.

Adiuvanti

Aluminii phosphas.

Sostanze ausiliarie

Natrii chloridum (1.67 mg di sodio), acidum succinicum, polysorbatum 80, aqua ad iniectabilia.

Sospensione iniettabile in siringa preriempita per iniezione i.m..

Una dose di vaccino (sospensione iniettabile da 0.5 ml) contiene 2.2 μg di polisaccaride pneumococcico di sierotipo 1, 3, 4, 5, 6A, 7F, 9V, 14, 18C, 19A, 19F e 23F e 4.4 μg del sierotipo 6B (complessivamente: 30.8 μg di polisaccaride) coniugato alla proteina vettrice CRM197 (complessivamente circa 32 μg) e adsorbito su fosfato di alluminio (complessivamente 0.125 mg di alluminio).

Dopo agitazione, il vaccino è una sospensione iniettabile bianca omogenea.

Immunizzazione attiva per la prevenzione di malattie invasive, polmonite e otite media acuta causate da Streptococcus pneumoniae in neonati e bambini di età compresa tra 6 settimane e 5 anni.

Per informazioni sulla protezione contro specifici sierotipi di pneumococco, cfr. «Avvertenze e misure precauzionali» e «Proprietà/effetti».

L'uso di Prevenar 13 deve essere valutato sulla base delle raccomandazioni ufficiali, tenendo in considerazione l'entità delle malattie invasive nelle diverse fasce di età e la variabilità epidemiologica dei sierotipi nelle diverse aree geografiche.

Gli schemi vaccinali con Prevenar 13 devono seguire le raccomandazioni vaccinali ufficiali. Si raccomanda che i neonati che ricevono la prima dose di Prevenar 13 completino la serie vaccinale con Prevenar 13.

Per garantire la tracciabilità dei medicamenti biotecnologici, si raccomanda di prendere nota del nome commerciale e del numero di lotto in occasione di ogni trattamento.

Posologia abituale

Neonati di età compresa tra 6 settimane e 6 mesi

Immunizzazione primaria a tre dosi

Lo schema vaccinale raccomandato consiste in quattro dosi da 0.5 ml ciascuna. L'immunizzazione primaria consiste in tre dosi, la prima delle quali somministrata generalmente al 2° mese di età e con un intervallo di almeno 1 mese tra una dose e l'altra. La prima dose può anche essere somministrata già a 6 settimane di età. La quarta dose (richiamo) è raccomandata tra gli 11 e i 15 mesi di età.

Immunizzazione primaria a due dosi

Se Prevenar 13 viene somministrato come parte di un programma di vaccinazione infantile di routine, può essere somministrato uno schema vaccinale alternativo composto da tre dosi da 0.5 ml ciascuna. La prima dose può essere somministrata a partire dai 2 mesi di età, la seconda dose 2 mesi dopo. La terza dose (richiamo) è raccomandata tra gli 11 e i 15 mesi di età (cfr. il capitolo «Proprietà/effetti»).

Neonati pretermine (<37 settimane di gravidanza)

Nei neonati pretermine, lo schema vaccinale raccomandato consiste in quattro dosi da 0.5 ml ciascuna. L'immunizzazione primaria consiste in tre dosi, la prima delle quali somministrata al 2° mese di età e con un intervallo di almeno 1 mese tra una dose e l'altra. La prima dose può anche essere somministrata già a 6 settimane di età. La quarta dose (richiamo) è raccomandata tra gli 11 e i 15 mesi di età (cfr. il capitolo «Avvertenze e misure precauzionali» e «Proprietà/effetti»).

Neonati e bambini di età pari o superiore a 7 mesi non precedentemente vaccinati

Neonati di età compresa tra 7 e 11 mesi

Due dosi da 0.5 ml ciascuna con un intervallo di almeno 1 mese. Una terza dose è raccomandata nel secondo anno di vita.

Bambini di età compresa tra 12 e 23 mesi

Due dosi da 0.5 ml ciascuna con un intervallo di almeno 2 mesi.

Bambini di età compresa tra 2 e 5 anni

Una dose singola da 0.5 ml.

Schema vaccinale con Prevenar 13 per neonati e bambini precedentemente vaccinati con Prevenar (7-valente) (sierotipi di Streptococcus pneumoniae 4, 6B, 9V, 14, 18C,19F e 23F)

Prevenar 13 contiene gli stessi 7 sierotipi di Prevenar e utilizza la stessa proteina vettrice CRM197. I neonati e i bambini che hanno iniziato la serie vaccinale con Prevenar possono passare a Prevenar 13 in qualsiasi stadio del programma vaccinale.

Bambini di età compresa tra 12 e 23 mesi

Per completare la copertura vaccinale contro gli altri sei sierotipi, i bambini che durante l'immunizzazione primaria hanno ricevuto meno di 2 vaccinazioni con Prevenar 13 devono ricevere due dosi di vaccino (con un intervallo di almeno 2 mesi tra una dose e l'altra). In alternativa deve essere completata la serie vaccinale prevista dalle raccomandazioni ufficiali.

Bambini di età compresa tra 2 e 5 anni

Una singola dose.

Modo di somministrazione

Il vaccino deve essere somministrato per iniezione intramuscolare. Le sedi da preferire sono la parte anterolaterale della coscia (muscolo vasto laterale) nei neonati oppure il muscolo deltoide del braccio negli infanti.

Ipersensibilità a uno dei principi attivi, a uno qualsiasi degli altri componenti o al tossoide difterico.

Come per gli altri vaccini, la somministrazione di Prevenar 13 deve essere rimandata a un momento successivo nei neonati e nei bambini che presentano una grave malattia febbrile acuta. In caso di infezione lieve, ad es. un raffreddore, la vaccinazione non deve invece essere rimandata.

Prevenar 13 non deve essere somministrato per via intravascolare.

Come per tutti i vaccini iniettabili, devono essere sempre garantiti assistenza medica e una supervisione adeguate per la rara eventualità che si manifesti una reazione anafilattica successivamente alla somministrazione del vaccino.

Questo vaccino non deve essere iniettato per via intramuscolare nei neonati e nei bambini affetti da trombocitopenia o da altri disturbi della coagulazione che possano rappresentare una controindicazione all'iniezione intramuscolare, ma può essere somministrato per via sottocutanea se il potenziale beneficio supera in modo significativo i rischi (cfr. il capitolo «Proprietà/effetti – Risposta immunitaria dopo somministrazione sottocutanea»).

Prevenar 13 protegge solo dai sierotipi di Streptococcus pneumoniae inclusi nel vaccino. Non fornisce alcuna protezione contro altri microrganismi che causano malattie invasive, polmonite od otite media. Come per tutti i vaccini, Prevenar 13 non protegge da malattia pneumococcica tutti gli individui che ricevono il vaccino.

I bambini con risposta immunitaria ridotta a causa di una terapia immunosoppressiva, di un difetto genetico, di un'infezione da HIV o per altre cause possono avere una risposta anticorpale ridotta all'immunizzazione attiva.

Per i bambini appartenenti a determinati altri gruppi ad alto rischio di malattia pneumococcica invasiva (come ad es. bambini con una disfunzione splenica congenita o ereditaria, infezione da HIV, cancro, sindrome nefrosica) non sono ancora disponibili dati sulla sicurezza e sull'immunogenicità. La vaccinazione in questi gruppi ad alto rischio deve essere decisa caso per caso. A oggi non sono disponibili dati specifici per Prevenar 13.

Negli studi clinici, Prevenar 13 ha indotto una risposta immunitaria verso tutti i tredici sierotipi inclusi nel vaccino. La risposta immunitaria verso il sierotipo 3 registrata dopo la dose di richiamo non è stata superiore ai livelli rilevati dopo la serie vaccinale nei neonati; la rilevanza clinica di questa osservazione per quanto riguarda l'induzione di una memoria immunologica per il sierotipo 3 non è nota (cfr. il capitolo «Proprietà/effetti»).

La percentuale di responder per quanto riguarda gli anticorpi funzionali (titolo OPA ≥1:8) contro i sierotipi 1, 3 e 5 è risultata elevata. Le medie geometriche dei titoli OPA sono risultate comunque più basse di quelle degli altri sierotipi rimanenti del vaccino; la rilevanza clinica di questa osservazione ai fini dell'efficacia protettiva non è nota (cfr. il capitolo «Proprietà/effetti»).

Esistono dati limitati a dimostrazione del fatto che il vaccino Prevenar 7-valente (immunizzazione primaria con tre dosi) induca una risposta immunitaria accettabile nei neonati con malattia a cellule falciformi; il profilo di sicurezza nei bambini con malattia a cellule falciformi è risultato simile a quello osservato in bambini non ad alto rischio (cfr. il capitolo «Proprietà/effetti»).

I bambini di età inferiore a 2 anni devono ricevere l'immunizzazione primaria di Prevenar 13 appropriata per la loro età (cfr. il capitolo «Posologia/impiego»). L'uso del vaccino pneumococcico coniugato non sostituisce l'uso del vaccino pneumococcico polisaccaridico 23-valente nei bambini di età pari o superiore a 2 anni con malattie che li rendono a più elevato rischio di malattia invasiva da Streptococcus pneumoniae (quali malattia a cellule falciformi, asplenia, infezione da HIV, malattie croniche o disturbi del sistema immunitario). Quando raccomandato, i bambini a rischio di età pari o superiore a 24 mesi già vaccinati con Prevenar 13 devono ricevere il vaccino pneumococcico polisaccaridico 23-valente. L'intervallo tra il vaccino pneumococcico 13-valente coniugato (Prevenar 13) e il vaccino pneumococcico polisaccaridico 23-valente deve essere di almeno 8 settimane. Non sono disponibili dati che indichino se la somministrazione di un vaccino pneumococcico polisaccaridico 23-valente a bambini non vaccinati o vaccinati con Prevenar 13 possa portare a una ridotta risposta immunitaria ad altre dosi di Prevenar 13.

Quando l'immunizzazione primaria viene effettuata in neonati estremamente prematuri (nati prima della 28° settimana di gravidanza) e in particolare nei neonati con anamnesi di immaturità dell'apparato respiratorio, devono essere considerati il rischio potenziale di apnea e la necessità di un monitoraggio continuo della respirazione di 48-72 ore. Poiché il beneficio della vaccinazione in questo gruppo di neonati è elevato, la vaccinazione non deve essere sospesa o posticipata.

Per i sierotipi inclusi nel vaccino, è da prevedersi una protezione contro l'otite media più bassa rispetto alla protezione contro le malattie invasive. Poiché l'otite media non è causata solo dai sierotipi pneumococcici presenti nel vaccino, bensì anche da molti altri patogeni, la protezione prevista contro tutte le otiti medie è bassa (cfr. il capitolo «Proprietà/effetti»).

Non vi sono studi che abbiano esaminato l'incidenza di febbre, la sicurezza generale e l'immunogenicità dopo la somministrazione concomitante del vaccino pneumococcico 13-valente coniugato (Prevenar 13) e Infanrix hexa (DTPa-HBV-IPV+Hib) rispetto alla somministrazione di Infanrix hexa da solo. I dati provenienti da uno studio clinico del vaccino pneumococcico 7-valente coniugato (Prevenar) hanno dimostrato un'incidenza più alta di febbre con la somministrazione concomitante di Infanrix hexa e Prevenar (7-valente) rispetto alla somministrazione di Infanrix hexa da solo. Le reazioni febbrili sono state perlopiù moderate (39 °C o meno) e temporanee (cfr. anche la voce «Effetti indesiderati»). Può essere considerato un trattamento con antipiretici.

La somministrazione di antipiretici deve avvenire in conformità agli standard terapeutici nazionali nei bambini con un'anamnesi di disturbi epilettici o convulsioni febbrili e in tutti i bambini che ricevono Prevenar 13 contemporaneamente a vaccini contro la pertosse a cellule intere.

Questo medicamento contiene meno di 1 mmol (23 mg) di sodio per dose di vaccino (0.5 ml di sospensione iniettabile), cioè è essenzialmente «senza sodio».

Vaccini iniettabili diversi devono sempre essere somministrati in sedi di iniezione differenti.

Prevenar 13 può essere somministrato con ciascuno dei seguenti antigeni vaccinali (come vaccini sia monovalenti sia in combinazione): antigeni di difterite, tetano, pertosse acellulare o a cellule intere, Haemophilus influenzae tipo b, antipolio inattivato, epatite B, meningococchi di sierotipo C, morbillo, parotite, rosolia e varicella. Gli studi clinici hanno dimostrato che ciò non ha influito sulla risposta immunitaria e sul profilo di sicurezza dei vaccini somministrati. Negli studi clinici, con la somministrazione concomitante di Prevenar 13 e del vaccino contro il rotavirus non sono stati osservati cambiamenti nel profilo di sicurezza di questi vaccini.

In uno studio clinico a 5 bracci condotto dopo l'introduzione sul mercato è stato esaminato, rispetto a un gruppo di controllo, l'effetto della somministrazione profilattica di antipiretici (2 o 3 dosi di paracetamolo, 2 o 3 dosi di ibuprofene) sulla risposta immunitaria a Prevenar 13 in caso di somministrazione concomitante di Infanrix hexa. Il livello di significatività è stato fissato in precedenza a p <0.0125. Dopo l'immunizzazione primaria, al livello di significatività di p <0.0125 è stata riscontrata una diminuzione significativa della risposta immunitaria a Prevenar 13 per i sierotipi 3, 4, 5, 6B e 23F causata dal paracetamolo. La risposta immunitaria alla dose di richiamo somministrata all'età di 12 mesi non è stata influenzata a un livello di significatività di p <0.0125. La rilevanza clinica di questa osservazione non è nota.

Non sono disponibili informazioni sulla sicurezza dell'utilizzo di Prevenar 13 durante la gravidanza e l'allattamento.

Non applicabile.

Gli effetti collaterali segnalati durante gli studi clinici o dopo l'introduzione sul mercato sono riportati nel seguente riepilogo secondo la Classificazione sistemica organica e in ordine di frequenza per tutte le fasce di età. Le frequenze sono definite come segue: molto comune (≥1/10), comune (≥1/100, <1/10), non comune (≥1/1'000, <1/100), raro (≥1/10'000, <1/1'000), molto raro (<1/10'000).

All'interno di ciascuna classe di frequenza, gli effetti collaterali sono presentati in ordine decrescente di gravità.

La sicurezza del vaccino è stata valutata in studi clinici controllati che hanno visto la somministrazione di 14'267 dosi a 4'429 bambini sani dalle 6 settimane di età alla prima vaccinazione agli 11-16 mesi di età alla vaccinazione di richiamo. In tutti gli studi condotti nei bambini, Prevenar 13 è stato co-somministrato con vaccini pediatrici di routine (cfr. il capitolo «Interazioni»).

La sicurezza è stata valutata anche in 354 bambini precedentemente non vaccinati (dai 7 mesi ai 5 anni di età).

Gli effetti collaterali più frequentemente riportati sono stati reazioni in sede di iniezione, febbre, irritabilità, appetito ridotto e aumento e/o diminuzione del sonno.

Non vi sono studi che abbiano esaminato l'incidenza di febbre, la sicurezza generale e l'immunogenicità dopo la somministrazione concomitante di Prevenar 13 e Infanrix hexa rispetto alla somministrazione di Infanrix hexa da solo. In uno studio clinico di Prevenar (7-valente) su neonati vaccinati a 2, 3 e 4 mesi di età, l'insorgenza di febbre ≥38 °C è stata riportata più frequentemente nei neonati cui era stato somministrato Prevenar 7-valente contemporaneamente a Infanrix hexa (28.3-42.3%) rispetto ai neonati che avevano ricevuto solo Infanrix hexa (15.6-23.1%). Dopo una dose di richiamo a 12-15 mesi di età, il 50.0% dei neonati che avevano ricevuto contemporaneamente Prevenar 7‑valente e Infanrix hexa ha manifestato febbre ≥38 °C, rispetto al 33.6% dei neonati cui era stato somministrato solo Infanrix hexa. Febbre >39.5 °C è stata osservata nel 2.6% dei vaccinati in caso di somministrazione concomitante di Infanrix hexa e Prevenar 7-valente e nell'1.5% dei vaccinati che avevano ricevuto Infanrix hexa da solo. Queste reazioni sono state perlopiù moderate e temporanee.

Nei bambini di età superiore ai 12 mesi, le reazioni in sede di iniezione sono state riportate con maggiore frequenza rispetto a quanto osservato nei neonati durante l'immunizzazione primaria con Prevenar 13.

Effetti collaterali osservati negli studi clinici

Negli studi clinici, il profilo di sicurezza di Prevenar 13 è risultato simile a quello di Prevenar. Le frequenze riportate di seguito si basano sugli effetti collaterali ritenuti correlati alla vaccinazione negli studi clinici con Prevenar 13:

Disturbi del sistema immunitario

Raro: reazione da ipersensibilità incluso edema della faccia; dispnea; broncospasmo.

Patologie del sistema nervoso

Non comune: crisi convulsiva (inclusa convulsione febbrile).

Raro: episodio ipotonico-iporeattivo.

Patologie gastrointestinali

Molto comune: appetito ridotto (42%).

Comune: vomito; diarrea.

Patologie della cute e del tessuto sottocutaneo

Comune: eruzione cutanea.

Non comune: orticaria o eruzione simile a orticaria.

Patologie generali e condizioni relative alla sede di somministrazione

Molto comune: febbre (43%); irritabilità (69%); eritema (44%), indurimento/tumefazione (33%) o dolore/dolorabilità (52%) in sede di iniezione; sonnolenza (59%); sonno di cattiva qualità (36%); eritema di 2.5-7.0 cm (rispettivamente 12% e 38%) o indurimento/tumefazione di 2.5‑7.0 cm (rispettivamente 12% e 25%) in sede di iniezione (rispettivamente dopo la dose di richiamo e nei bambini più grandi [da 2 a 5 anni]).

Comune: febbre >39 °C; mobilità ridotta in sede di iniezione (a causa del dolore); eritema o indurimento/tumefazione di 2.5-7.0 cm in sede di iniezione (dopo l'immunizzazione primaria nei neonati).

Non comune: eritema, indurimento/tumefazione >7.0 cm in sede di iniezione; pianto.

Effetti indesiderati dopo l'introduzione sul mercato

Effetti collaterali basati sulle segnalazioni spontanee raccolte dopo l'introduzione sul mercato di Prevenar

Sebbene i seguenti effetti collaterali non siano stati osservati negli studi con Prevenar 13, vanno considerati come effetti collaterali sia di Prevenar sia di Prevenar 13. Le frequenze si basano sul tasso di segnalazioni spontanee con Prevenar.

Patologie del sistema emolinfopoietico

Molto raro: linfoadenopatia (localizzata nella regione della sede di iniezione).

Disturbi del sistema immunitario

Raro: reazione anafilattica/anafilattoide incluso lo shock; angioedema.

Patologie della cute e del tessuto sottocutaneo

Molto raro: eritema multiforme.

Patologie generali e condizioni relative alla sede di somministrazione

Raro: orticaria, dermatite, prurito in sede di iniezione; rossore.

Effetti collaterali basati sulle segnalazioni spontanee raccolte dopo l'introduzione sul mercato di Prevenar 13

Con Prevenar 13, i seguenti effetti indesiderati sono stati riportati spontaneamente dopo l'introduzione sul mercato, anche se non è possibile fornire indicazioni sulla relativa frequenza a causa dell'esposizione limitata: linfoadenopatia, reazioni anafilattiche e anafilattoidi incluso lo shock, angioedema, eritema multiforme, orticaria, dermatite, prurito in sede di iniezione, arrossamento cutaneo sul viso e/o sul corpo.

Ulteriori informazioni per le popolazioni speciali

Apnea in neonati estremamente prematuri (nati alla 28° settimana di gravidanza o prima, cfr. il capitolo «Avvertenze e misure precauzionali»).

In uno studio che ha messo a confronto circa 100 neonati pretermine con circa 100 neonati nati a termine in un'immunizzazione primaria a 3 dosi, appetito ridotto dopo la 1° e la 2° dose e irritabilità/sonno di cattiva qualità dopo la 2° dose sono stati significativamente più frequenti nei neonati pretermine (cfr. il capitolo «Proprietà/effetti»).

Nel confronto tra i circa 100 neonati pretermine e i 100 neonati nati pressoché a termine, gli eventi indesiderati gravi osservati nello studio erano distribuiti come illustrato nella seguente Tabella 1.

Tabella 1: eventi indesiderati gravi - immunizzazione primaria:

Gruppo (come da studio)

Gruppo 1
(neonati pretermine)
N = 100

Gruppo 2
(neonati a termine)
N = 100

Classificazione sistemica organica/
denominazione preferita

Numero di soggetti in studioa

%

Numero di eventib

Numero di soggetti in studioa

%

Numero di eventib

Valore pc

Tutti gli eventi

14

14.0

20

5

5.0

6

0.051

Patologie gastrointestinali

3

3.0

3

0

0.0

0

0.246

  • Dolore addominale

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

  • Malattia da reflusso gastroesofageo

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Infezioni ed infestazioni

12

12.0

14

5

5.0

6

0.126

  • Infezioni delle vie respiratorie superiori causate da adenovirus

0

0.0

0

1

1.0

1

>.99

  • Bronchiolite

4

4.0

4

2

2.0

2

0.683

  • Bronchite

0

0.0

0

1

1.0

1

>.99

  • Gastroenterite

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Polmonite

2

2.0

2

1

1.0

1

>.99

  • Polmonite da virus respiratorio sinciziale

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

  • Pielonefrite acuta

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Bronchiolite da virus respiratorio sinciziale

2

2.0

2

1

1.0

1

>.99

  • Infezione delle vie respiratorie superiori

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

Disturbi del metabolismo e della nutrizione

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Disidratazione

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Patologie dell'apparato riproduttivo e della mammella

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Torsione di cisti ovarica

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Patologie respiratorie, toraciche e mediastiniche

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Iperreattività bronchiale

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

a. Numero di soggetti in studio per i quali è stato segnalato almeno un evento.

b. Può essere segnalato più di un evento per soggetto in studio.

c. Test esatto di Fisher a 2 code, impiegato per calcolare la differenza tra i gruppi di vaccini in percentuale di soggetti in studio per i quali è stato segnalato un evento.

La notifica di effetti collaterali sospetti dopo l'omologazione del medicamento è molto importante. Consente una sorveglianza continua del rapporto rischio-beneficio del medicamento. Chi esercita una professione sanitaria è invitato a segnalare qualsiasi nuovo o grave effetto collaterale sospetto attraverso il portale online ElViS (Electronic Vigilance System). Maggiori informazioni sul sito www.swissmedic.ch.

Un sovradosaggio con Prevenar 13 è improbabile, data la sua forma farmaceutica in siringa preriempita. Sono stati tuttavia segnalati casi di sovradosaggio con Prevenar 13, definiti tali per il mancato rispetto dell'intervallo minimo raccomandato tra una dose e l'altra. In generale, gli effetti collaterali riportati in seguito al sovradosaggio erano coerenti con quelli riportati con la somministrazione di Prevenar 13 secondo gli schemi vaccinali raccomandati.

Codice ATC

J07AL02

Prevenar 13 contiene i 7 polisaccaridi capsulari pneumococcici presenti in Prevenar (4, 6B, 9V, 14, 18C, 19F, 23F) più altri 6 polisaccaridi (1, 3, 5, 6A, 7F, 19A), tutti coniugati alla proteina vettrice CRM197.

Meccanismo d'azione

Nessuna indicazione.

Farmacodinamica

Nessuna indicazione.

Carico di malattia in neonati e bambini di età compresa tra 6 settimane e 5 anni

La copertura sierotipica di Prevenar 13 varia da Paese a Paese e cambia nel corso del tempo. Sulla base della sorveglianza dei sierotipi in Europa condotta prima dell'introduzione di Prevenar, è stato stimato che Prevenar 13 copre il 73-100% (a seconda del Paese) dei sierotipi causa di malattia pneumococcica invasiva (IPD) in bambini di età inferiore a 5 anni.

L'otite media acuta (OMA) è una malattia infantile comune con differenti eziologie. I batteri sono ritenuti responsabili del 60-70% degli episodi clinici di OMA. Lo S. pneumoniae è una delle cause più comuni di OMA batterica a livello globale.

L'introduzione di Prevenar e successivamente di Prevenar 13 in Europa ha ridotto in misura significativa la percentuale di malattie pneumococciche causate dai sierotipi inclusi nei vaccini. Date le diversità dei valori epidemiologici di partenza, delle raccomandazioni ufficiali e dei tassi di vaccinazione nei singoli Paesi, non è tuttavia stato possibile documentare una diminuzione del numero totale di tutte le infezioni pneumococciche invasive e non invasive in modo coerente per tutti i Paesi europei e per tutte le fasce di età. Complessivamente, la massima riduzione relativa delle infezioni pneumococciche invasive è osservata nella fascia di età <2 anni. Dati epidemiologici più recenti per l'Europa (2013) mostrano una copertura per i sierotipi inclusi nel vaccino Prevenar 13 di ca. il 26-68% nei bambini di età pari o inferiore a 5 anni.

L'uso di Prevenar 13 deve avvenire sulla base delle raccomandazioni ufficiali e si deve tenere in considerazione il rischio di malattie pneumococciche nelle diverse fasce di età e l'epidemiologia dei sierotipi nelle diverse aree geografiche.

Efficacia clinica

Studi clinici di immunogenicità con Prevenar 13

L'efficacia protettiva di Prevenar 13 contro le IPD non è stata valutata clinicamente. Come raccomandato dall'Organizzazione Mondiale della Sanità (OMS), la valutazione dell'efficacia potenziale contro le IPD è basata sul confronto delle risposte immunitarie ai sette sierotipi comuni a Prevenar 13 e Prevenar di cui è stata dimostrata l'efficacia protettiva. Sono state valutate anche le risposte immunitarie ai 6 sierotipi aggiuntivi.

Sicurezza ed efficacia nei pazienti pediatrici

Risposte immunitarie dei neonati a seguito dell'immunizzazione primaria a tre dosi

Studi clinici sono stati condotti in diversi Paesi europei e negli Stati Uniti con diversi schemi vaccinali, tra cui due studi randomizzati di non inferiorità (in Germania con l'uso di un'immunizzazione primaria a 2, 3, 4 mesi [006] di età e negli Stati Uniti con l'uso di un'immunizzazione primaria a 2, 4, 6 mesi [004]) di età. In questi due studi sono state confrontate le risposte immunitarie pneumococciche utilizzando una serie di criteri di non inferiorità, ad es. la percentuale di partecipanti che un mese dopo l'immunizzazione primaria presentava IgG sieriche antipolisaccaridiche sierotipo-specifiche ≥0.35 μg/ml e il confronto della media geometrica delle concentrazioni di IgG (ELISA GMC); inoltre, sono stati confrontati i titoli anticorpali funzionali (OPA) dei partecipanti che ricevevano Prevenar 13 con quelli dei partecipanti che ricevevano Prevenar. Per i sei sierotipi aggiuntivi, questi valori sono stati confrontati con la risposta immunitaria più bassa tra tutti i sette sierotipi comuni in coloro che avevano ricevuto Prevenar.

Il confronto delle risposte immunitarie per la non inferiorità nello studio 006, basato sulla percentuale di neonati che hanno raggiunto concentrazioni di IgG antipolisaccaridiche ≥0.35 μg/ml, è mostrato nella Tabella 2. I risultati dello studio 004 sono stati simili. La non inferiorità di Prevenar 13 (il limite inferiore dell'IC 95% per la differenza percentuale tra responder a 0.35 μg/ml tra i gruppi era >‑10%) è stata dimostrata per tutti i 7 sierotipi comuni, mentre il sierotipo 6B nello studio 006 e i sierotipi 6B e 9V nello studio 004 hanno mancato di poco la soglia. Tutti i 7 sierotipi comuni hanno soddisfatto i criteri prestabiliti di non inferiorità per le ELISA GMC delle IgG. Prevenar 13 ha indotto livelli di anticorpi paragonabili, seppur leggermente più bassi, a quelli di Prevenar per i 7 sierotipi comuni. La rilevanza clinica di queste differenze non è nota.

La non inferiorità è stata dimostrata nello studio 006 per i 6 sierotipi aggiuntivi, sulla base della percentuale di neonati che hanno raggiunto concentrazioni anticorpali ≥0.35 μg/ml e del confronto delle ELISA GMC delle IgG; lo stesso dicasi per 5 sierotipi su 6, ad eccezione del sierotipo 3, nello studio 004. Per il sierotipo 3, la percentuale di soggetti vaccinati con Prevenar 13 con IgG sieriche ≥0.35 μg/ml era rispettivamente del 98.2% (studio 006) e del 63.5% (studio 004).

Tabella 2: confronto della percentuale di partecipanti che hanno raggiunto una concentrazione di anticorpi IgG antipolisaccaridici pneumococcici ≥0.35 μg/ml dopo la 3° dose della serie vaccinale nei neonati – studio 006:

Sierotipi

Prevenar 13
%
(N=282-285)

Prevenar (7-valente)
%
(N=277-279)

Differenza
(IC 95%)

Sierotipi di Prevenar (7-valente)

4

98.2

98.2

0.0 (-2.5, 2.6)

6B

77.5

87.1

-9.6 (-16.0, -3.3)

9V

98.6

96.4

2.2 (-0.4, 5.2)

14

98.9

97.5

1.5 (-0.9, 4.1)

18C

97.2

98.6

-1.4 (-4.2, 1.2)

19F

95.8

96.0

-0.3 (-3.8, 3.3)

23F

88.7

89.5

-0.8 (-6.0, 4.5)

Sierotipi aggiuntivi di Prevenar 13

1

96.1

87.1*

9.1 (4.5, 13.9)

3

98.2

87.1

11.2 (7.0, 15.8)

5

93.0

87.1

5.9 (0.8, 11.1)

6A

91.9

87.1

4.8 (-0.3, 10.1)

7F

98.6

87.1

11.5 (7.4, 16.1)

19A

99.3

87.1

12.2 (8.3, 16.8)

* In Prevenar, il sierotipo 6B ha evidenziato il più basso tasso di risposta percentuale nello studio 006 (87.1%).

Negli studi 004 e 006, Prevenar 13 ha indotto anticorpi funzionali contro tutti i 13 sierotipi inclusi nel vaccino. Per i 7 sierotipi comuni non sono emerse differenze tra i gruppi per quanto riguarda la percentuale di partecipanti con titoli OPA ≥1:8. Per ciascuno dei 7 sierotipi comuni, rispettivamente >96% e >90% dei soggetti vaccinati con Prevenar 13 negli studi 006 e 004 hanno raggiunto un titolo OPA ≥1:8 un mese dopo l'immunizzazione primaria.

Per ciascuno dei 6 sierotipi aggiuntivi, negli studi 004/006 Prevenar 13 ha indotto titoli OPA ≥1:8 nel 91.4-100% dei vaccinati un mese dopo l'immunizzazione primaria. Le medie geometriche dei titoli degli anticorpi funzionali (OPA) per i sierotipi 1, 3 e 5 erano più basse di ciascuno dei titoli per gli altri sierotipi aggiuntivi; la rilevanza clinica di questa osservazione ai fini dell'efficacia protettiva non è nota.

Risposte immunitarie in seguito all'immunizzazione primaria a due dosi

L'immunogenicità dopo la somministrazione di due dosi ai neonati è stata documentata in quattro studi. La percentuale di neonati che hanno raggiunto una concentrazione di IgG anti-polisaccaride capsulare pneumococcico ≥0.35 μg/ml un mese dopo la seconda dose oscillava tra il 79.6% e il 98.5% in 11 dei 13 sierotipi inclusi nel vaccino. Una percentuale minore di neonati ha raggiunto questa soglia di concentrazione anticorpale per i sierotipi 6B (27.9-57.3%) e 23F (55.8-68.1%) in tutti gli studi con schema vaccinale a 2 e 4 mesi rispetto al 58.4% (6B) e al 68.6% (23F) in uno studio con schema vaccinale a 3 e 5 mesi. Dopo la dose di richiamo, per tutti i sierotipi del vaccino, inclusi il 6B ed il 23F, sono state osservate risposte immunitarie compatibili con un'immunizzazione primaria adeguata con uno schema di immunizzazione primaria a 2 dosi. In uno studio britannico, le risposte degli anticorpi funzionali (OPA) erano paragonabili per tutti i sierotipi, inclusi il 6B e il 23F, nei bracci con Prevenar e Prevenar 13 dopo l'immunizzazione primaria a due e quattro mesi di età e dopo la dose di richiamo a 12 mesi di età. Per i soggetti vaccinati con Prevenar 13, la percentuale di responder con titolo OPA ≥1:8 è stata di almeno l'87% dopo la serie vaccinale nei neonati e di almeno il 93% dopo la dose di richiamo. Le medie geometriche dei titoli per i sierotipi 1, 3 e 5 erano più basse di ciascuno dei titoli per gli altri sierotipi aggiuntivi; la rilevanza clinica di questo risultato non è nota.

Risposte immunitarie alla dose di richiamo in seguito all'immunizzazione primaria a due e tre dosi

Dopo la somministrazione della dose di richiamo, le concentrazioni anticorpali sono risultate più alte rispetto al livello precedente alla dose di richiamo per tutti i 13 sierotipi. Per 12 sierotipi, dopo la vaccinazione di richiamo le concentrazioni anticorpali erano più alte rispetto a quelle raggiunte dopo l'immunizzazione primaria. Queste osservazioni sono coerenti con una stimolazione adeguata (induzione di una memoria immunologica). Per il sierotipo 3, la risposta immunitaria dopo la somministrazione della vaccinazione di richiamo non è aumentata rispetto a dopo l'immunizzazione primaria; la rilevanza clinica di questa osservazione ai fini dell'induzione della memoria immunologica per il sierotipo 3 non è nota.

Le risposte anticorpali in seguito alle dosi di richiamo dopo l'immunizzazione primaria a due e tre dosi erano paragonabili per tutti i 13 sierotipi inclusi nel vaccino.

Nei bambini di età compresa tra i 7 mesi e i 5 anni, gli schemi vaccinali di recupero adeguati all'età (come descritto nel capitolo «Posologia/impiego») consentono di raggiungere risposte di anticorpi IgG anti-polisaccaride capsulare per ciascuno dei 13 sierotipi almeno paragonabili a quelle ottenute dopo un'immunizzazione primaria a tre dosi nei neonati.

La persistenza degli anticorpi non è stata valutata nei bambini più grandi né dopo l'uso di Prevenar 13 come immunizzazione primaria più vaccinazione di richiamo, né dopo la somministrazione in dose singola. Dall'introduzione di Prevenar 7-valente nel 2000, i dati sulla sorveglianza delle malattie pneumococciche non portano a ritenere che l'immunità indotta da Prevenar in età neonatale sia diminuita nel corso del tempo.

Neonati pretermine

La sicurezza e l'immunogenicità di Prevenar 13 somministrato a 2, 3, 4 e 12 mesi di età sono state valutate in circa 100 neonati pretermine (età gestazionale media [estimated gestational age, EGA] 31 settimane; intervallo 26-36 settimane) e confrontate con circa 100 neonati nati a termine (EGA media 39 settimane; intervallo 37-42 settimane).

Le risposte immunitarie nei neonati pretermine e nei neonati nati a termine sono state confrontate sulla base della percentuale di neonati che hanno raggiunto una concentrazione di anticorpi IgG leganti il polisaccaride pneumococcico ≥0.35 µg/ml 1 mese dopo l'immunizzazione primaria. Ciò è in linea con l'approccio utilizzato per i confronti sull'immunogenicità fra Prevenar 13 e Prevenar e basato sulle linee guida dell'OMS.

Oltre l'85% dei neonati pretermine ha raggiunto una concentrazione di anticorpi IgG leganti il polisaccaride pneumococcico ≥0.35 µg/ml 1 mese dopo l'immunizzazione primaria, ad eccezione dei sierotipi 5 (71.7%), 6A (82.7%) e 6B (72.7%). Per questi 3 sierotipi, la percentuale di responder tra i neonati pretermine era significativamente inferiore rispetto ai neonati nati a termine. Circa 1 mese dopo la dose di richiamo, la percentuale di soggetti in studio di ciascun gruppo che ha raggiunto la stessa soglia di concentrazione anticorpale era >97%, con l'eccezione del sierotipo 3 (71% nei neonati pretermine e 79% nei neonati nati a termine). Non è noto se nei neonati pretermine la memoria immunologica sia indotta per tutti i sierotipi. In generale, le GMC di IgG sierotipo-specifiche erano inferiori per i neonati pretermine rispetto ai neonati nati a termine.

Dopo l'immunizzazione primaria, le GMT di OPA erano simili tra i neonati pretermine e in quelli nati a termine, tranne che per il sierotipo 5, risultato più basso nei neonati pretermine. Dopo la dose di richiamo, le GMT di OPA erano simili o inferiori ai livelli rilevati dopo l'immunizzazione primaria per 4 sierotipi (4, 14, 18C, 19F) ed erano più alte, in misura statisticamente significativa, per 6 sierotipi su 13 (1, 3, 5, 7F, 9V e 19A) nei neonati pretermine rispetto a 10 sierotipi su 13 (1, 3, 4, 5, 6A, 7F, 9V, 18C, 19A e 23F) nei neonati nati a termine.

Risposta immunitaria dopo somministrazione sottocutanea

La somministrazione sottocutanea di Prevenar 13 è stata valutata in uno studio non comparativo in 185 neonati e bambini giapponesi sani che hanno ricevuto 4 dosi a 2, 4, 6 e 12-15 mesi di età. Lo studio ha dimostrato che sicurezza e immunogenicità erano generalmente paragonabili a quanto osservato negli studi con somministrazione intramuscolare.

Efficacia protettiva di Prevenar (vaccino 7-valente)

L'efficacia di Prevenar 7-valente è stata valutata in due studi di grandi dimensioni, lo studio Northern California Kaiser Permanente (NCKP) e lo studio Finnish Otitis Media (FinOM). Si trattava in entrambi i casi di studi randomizzati, in doppio cieco, con controllo attivo, condotti in neonati che avevano ricevuto Prevenar o un vaccino di controllo (NCKP: vaccino meningococcico di sierotipo C CRM‑coniugato [MnCC]; FinOM: vaccino antiepatite B) secondo uno schema vaccinale a 4 dosi somministrato a 2, 4, 6 e 12-15 mesi di età. I risultati di efficacia ottenuti da tali studi (per le malattie pneumococciche invasive, la polmonite e l'otite media acuta) sono elencati di seguito (Tabella 3).

Tabella 3: riassunto dell'efficacia di Prevenar 7-valente1:

Studio

N

EV2

IC 95%

NCKP: IPD da sierotipo del vaccino3

30'258

97%

85, 100

NCKP: polmonite clinica con radiografia toracica patologica

23'746

35%

4, 56

NCKP: otite media acuta (OMA)4

23'746

  • Episodi totali

7%

4, 10

  • OMA recidivante (3 episodi in 6 mesi o 4 episodi in 1 anno)

9%

3, 15

  • OMA recidivante (5 episodi in 6 mesi, o 6 episodi in 1 anno)

23%

7, 36

  • Posizionamento di tubo timpanostomico

20%

2, 35

FinOM: OMA

1'662

  • Episodi totali

6%

-4, 16

  • Tutti i casi di OMA pneumococcica

34%

21, 45

  • OMA da sierotipo incluso nel vaccino

57%

44, 67

1 «per protocollo»

2 «Efficacia del vaccino»

3 Ottobre 1995-20 aprile 1999

4 Ottobre 1995-30 aprile 1998

Efficacia di Prevenar (7-valente)

L'efficacia (effetto diretto e indiretto) di Prevenar 7-valente contro le malattie pneumococciche è stata valutata nel quadro di programmi di immunizzazione primaria sia a tre sia a due dosi, in entrambi i casi con successiva dose di richiamo (Tabella 4). In seguito alla diffusione dell'uso di Prevenar, l'incidenza di IPD è stata generalmente e notevolmente ridotta. In alcuni Paesi è stato riportato un aumento dell'incidenza dei casi di IPD causati da sierotipi non inclusi in Prevenar, ad es. 1, 7F e 19A. La sorveglianza prosegue anche con Prevenar 13; le informazioni presentate in questa tabella potrebbero variare nel momento in cui i singoli Paesi provvedano all'aggiornamento dei propri dati osservazionali.

Utilizzando il metodo di screening, le stime relative all'efficacia specifica per sierotipo valutata per 2 dosi somministrate al di sotto di 1 anno di età nel Regno Unito erano pari rispettivamente al 66% (‑29, 91%) e al 100% (25, 100%) per i sierotipi 6B e 23F.

Tabella 4: riassunto dei dati di efficacia di Prevenar 7-valente nelle malattie pneumococciche invasive

Paese
(anno di introduzione)

Schema vaccinale raccomandato

Riduzione della malattia in %

IC 95%

Regno Unito (Inghilterra e Galles)1

(2006)

2, 4, + 13 mesi

Sierotipi inclusi nel vaccino:

2 dosi al di sotto di

1 anno di età: 85%

49, 95%

Stati Uniti (2000)

2, 4, 6, +12-15 mesi

Bambini <52

Sierotipi inclusi nel vaccino: 98%

97, 99%

Tutti i sierotipi: 77%

73, 79%

Adulti ≥653

Sierotipi inclusi nel vaccino: 76%

-

Tutti i sierotipi: 38%

-

Canada (Quebec)4

(2004)

2, 4, + 12 mesi

Tutti i sierotipi: 73%

Sierotipi del vaccino:

Immunizzazione primaria a 2 dosi: 99%

92, 100%

Schema vaccinale completo: 100%

82, 100%

1 Bambini <2 anni di età. Efficacia del vaccino calcolata a giugno 2008 (metodo Broome).

2 Dati del 2005.

3 Dati del 2004.

4 Bambini <5 anni di età. Da gennaio 2005 a dicembre 2007. Non sono ancora disponibili dati completi di efficacia per lo schema vaccinale di routine 2+1.

L'efficacia di Prevenar in uno schema vaccinale 3+1 è stata osservata, a partire dalla sua introduzione nel programma di vaccinazione nazionale, anche nell'otite media acuta e nella polmonite. Un'analisi retrospettiva di un'ampia banca dati assicurativa statunitense ha rivelato che nei bambini di età inferiore a 2 anni il numero di visite mediche per OMA si è ridotto del 42.7% (IC 95%: 42.4-43.1%) e le prescrizioni per OMA si sono ridotte del 41.9% rispetto alla frequenza registrata prima dell'omologazione (confronto tra 2004 e 1997-1999). In un'analisi simile, le ospedalizzazioni e le visite ambulatoriali per polmoniti di qualsiasi eziologia sono diminuite rispettivamente del 52.4% e del 41.1%. Per le malattie specificatamente identificate come polmoniti pneumococciche, le riduzioni osservate nelle ospedalizzazioni e nelle visite ambulatoriali erano rispettivamente del 57.6% e del 46.9% nei bambini di età inferiore a 2 anni, rispetto alla frequenza registrata prima dell'omologazione (confronto tra 2004 e 1997-1999). Benché il rapporto diretto causa-effetto non possa essere estrapolato da analisi osservazionali di questo tipo, questi risultati suggeriscono che Prevenar svolge un ruolo importante nel ridurre il carico di malattia causato da malattie della mucosa (OMA e polmonite) nella popolazione target.

Ulteriori dati sull'immunogenicità di Prevenar (7-valente): bambini con malattia a cellule falciformi

L'immunogenicità di Prevenar è stata valutata in uno studio multicentrico in aperto condotto in 49 neonati affetti da malattia a cellule falciformi. I bambini sono stati vaccinati con Prevenar (3 dosi a intervalli di un mese a partire dai 2 mesi di età), 46 dei quali hanno ricevuto anche un vaccino pneumococcico polisaccaridico 23-valente all'età di 15-18 mesi. Dopo l'immunizzazione primaria, il 95.6% dei soggetti in studio presentava livelli anticorpali di almeno 0.35 μg/ml per tutti i sette sierotipi inclusi in Prevenar. Dopo la vaccinazione polisaccaridica è stato osservato un aumento significativo delle concentrazioni anticorpali contro i sette sierotipi, segno di una memoria immunologica ben radicata.

I vaccini non richiedono una valutazione delle caratteristiche farmacocinetiche.

Assorbimento

Non applicabile.

Distribuzione

Non applicabile.

Metabolismo

Non applicabile.

Eliminazione

Non applicabile.

Studi convenzionali su farmacologia di sicurezza, tossicità per somministrazione ripetuta, tossicità giovanile e tollerabilità locale effettuati con una formulazione vaccinale equivalente a Prevenar 13 non hanno evidenziato alcun rischio particolare per l'essere umano.

Incompatibilità

Prevenar 13 non deve essere miscelato nella stessa siringa con altri vaccini/medicamenti.

Stabilità

Il medicamento non deve essere utilizzato oltre la data indicata con «EXP» sul contenitore.

Indicazioni particolari concernenti l'immagazzinamento

Conservare in frigorifero (2-8 °C) e protetto dalla luce.

Non congelare. In caso di congelamento, il vaccino deve essere eliminato.

Durante la conservazione, si può osservare la formazione di un deposito bianco e di un surnatante limpido.

Prevenar 13 è stabile a temperature fino a 25 °C per 4 giorni. Al più tardi alla fine di questo periodo, Prevenar 13 deve essere tuttavia utilizzato o eliminato. Queste indicazioni non costituiscono una raccomandazione per il trasporto o l'immagazzinamento, ma servono esclusivamente come guida per il personale sanitario in caso di superamento temporaneo della temperatura di conservazione.

Conservare fuori dalla portata dei bambini.

Indicazioni per la manipolazione

Il vaccino deve essere agitato accuratamente prima della somministrazione per ottenere una sospensione iniettabile bianca e omogenea. Questa deve essere ispezionata visivamente prima dell'uso per verificare la presenza di particelle estranee e/o di alterazioni nell'aspetto. Non utilizzare se il contenuto appare diverso.

L'eventuale prodotto non utilizzato o il materiale di scarto devono essere smaltiti in conformità alla normativa locale vigente.

60129 (Swissmedic).

Pfizer AG, Zürich.

Maggio 2020.

LLD V030

Principes actifs

Polysaccharida streptococci pneumoniae (serotype 1, 3, 4, 5, 6A, 6B, 7F, 9V, 14, 18C, 19A, 19F, 23F) conjugatum cum proteinum corynebacteriae diphteriae CRM197.

Adjuvant

Aluminii phosphas.

Excipients

Natrii chloridum (1.67 mg de sodium), acidum succinicum, polysorbatum 80, aqua ad iniectabilia.

Suspension injectable en seringue préremplie pour injection i. m..

Une dose de vaccin (suspension injectable de 0.5 ml) contient: 2.2 μg de polyosides pneumococciques de chacun des sérotypes 1, 3, 4, 5, 6A, 7F, 9V, 14, 18C, 19A, 19F et 23F, et 4.4 μg du sérotype 6B (30.8 μg de polyosides au total) conjugués à la protéine porteuse CRM197 (env. 32 μg au total) et adsorbés sur phosphate d'aluminium (0.125 mg d'aluminium au total).

Une fois agité, le vaccin se présente sous la forme d'une suspension injectable homogène blanche.

Immunisation active pour la prévention des maladies invasives, de la pneumonie et de l'otite moyenne aiguë causées par Streptococcus pneumoniae chez les nourrissons et les enfants âgés de 6 semaines à 5 ans.

Voir rubriques «Mises en garde et précautions» et «Propriétés/Effets» pour les informations sur la protection contre des sérotypes pneumococciques spécifiques.

Prevenar 13 doit être utilisé selon les recommandations officielles en tenant compte de l'impact des maladies invasives dans les différentes classes d'âge ainsi que de la variabilité de l'épidémiologie des sérotypes en fonction des zones géographiques.

Les schémas vaccinaux avec Prevenar 13 doivent suivre les recommandations officielles en la matière. Chez les nourrissons qui ont reçu une première dose de Prevenar 13, il est recommandé de terminer le schéma de vaccination avec Prevenar 13.

Afin d'assurer la traçabilité des médicaments biotechnologiques, il convient de documenter pour chaque traitement le nom commercial et le numéro de lot.

Posologie usuelle

Nourrissons âgés de 6 semaines à 6 mois

Primovaccination en trois doses

Le schéma vaccinal recommandé comprend quatre doses de 0.5 ml chacune. La primovaccination comprend trois doses, la première dose étant généralement administrée à l'âge de 2 mois et l'intervalle entre les doses devant être d'au moins 1 mois. La première dose peut être administrée dès l'âge de 6 semaines. La quatrième dose (rappel) est recommandée entre l'âge de 11 et 15 mois.

Primovaccination en deux doses

Comme alternative, lorsque Prevenar 13 est administré dans le cadre d'un programme de vaccination standard chez le nourrisson, un schéma à trois doses, de 0.5 ml chacune, peut être utilisé. La première dose peut être administrée à partir de l'âge de 2 mois, puis une deuxième dose 2 mois plus tard. La troisième dose (rappel) est recommandée entre l'âge de 11 et 15 mois (voir rubrique «Propriétés/Effets»).

Prématurés (<37 semaines de grossesse)

Chez les prématurés, le schéma vaccinal recommandé comprend quatre doses, de 0.5 ml chacune. La primovaccination comprend trois doses, la première dose étant administrée à l'âge de 2 mois et l'intervalle entre les doses devant être d'au moins 1 mois. La première dose peut également être administrée dès l'âge de 6 semaines. La quatrième dose (rappel) est recommandée entre l'âge de 11 et 15 mois (voir rubrique «Mises en garde et précautions» et «Propriétés/Effets»).

Nourrissons et enfants non vaccinés âgés de ≥7 mois

Nourrissons âgés de 7 à 11 mois

Deux doses, de 0.5 ml chacune, avec un intervalle d'au moins 1 mois entre les doses. Une troisième dose est recommandée au cours de la deuxième année de vie.

Enfants âgés de 12 à 23 mois

Deux doses, de 0.5 ml chacune, avec un intervalle d'au moins 2 mois entre les doses.

Enfants âgés de 2 à 5 ans

Une seule dose de 0.5 ml.

Schéma vaccinal de Prevenar 13 pour les nourrissons et enfants préalablement vaccinés par Prevenar (7-valent) (sérotypes 4, 6B, 9V, 14, 18C, 19F et 23F de Streptococcus pneumoniae)

Prevenar 13 contient les 7 mêmes sérotypes que ceux inclus dans Prevenar et utilise la même protéine porteuse CRM197. Les nourrissons et enfants qui ont commencé la vaccination par Prevenar peuvent passer à Prevenar 13 à tout moment du schéma.

Enfants âgés de 12 à 23 mois

Les enfants ayant reçu moins de 2 doses de Prevenar 13 durant la primovaccination du nourrisson doivent recevoir deux doses du vaccin (avec un intervalle d'au moins 2 mois entre les doses) afin de compléter le schéma d'immunisation pour les six sérotypes additionnels. Comme alternative, compléter la vaccination conformément aux recommandations officielles.

Enfants âgés de 2 à 5 ans

Une seule dose.

Mode d'administration

Le vaccin doit être administré par voie intramusculaire. Les sites recommandés sont la face antérolatérale de la cuisse (Musculus vastus lateralis) chez les nourrissons, ou le muscle deltoïde du bras chez les jeunes enfants.

Hypersensibilité à l'un des principes actifs, à l'un des autres composants ou à l'anatoxine diphtérique.

Comme pour les autres vaccins, l'administration de Prevenar 13 doit être différée chez les nourrissons et les enfants présentant une maladie fébrile aiguë sévère. En revanche, une infection mineure, telle qu'un rhume, ne doit pas conduire à différer la vaccination.

Prevenar 13 ne doit pas être administré par voie intravasculaire.

Comme pour tous les vaccins injectables, une prise en charge médicale et une surveillance adéquates doivent être garanties pour les rares cas de survenue d'une réaction anaphylactique après l'administration du vaccin.

Ce vaccin ne doit pas être administré par injection intramusculaire à des nourrissons ou à des enfants présentant une thrombopénie ou tout autre trouble de la coagulation dans lequel une injection intramusculaire serait contre-indiquée, mais peut être administré par voie sous-cutanée si le bénéfice potentiel est clairement supérieur aux risques (voir rubrique «Propriétés/Effets - Réponses immunitaires après administration sous-cutanée»).

Prevenar 13 protège uniquement contre les sérotypes de Streptococcus pneumoniae inclus dans le vaccin et ne protège pas contre d'autres micro-organismes causant une maladie invasive, une pneumonie ou une otite moyenne. Comme tout autre vaccin, Prevenar 13 peut ne pas protéger tous les sujets vaccinés contre les maladies pneumococciques.

Les enfants ayant une altération de la réponse immunitaire, en raison d'un traitement immunosuppresseur, d'une anomalie génétique, d'une infection par le VIH, ou pour d'autres raisons, peuvent avoir une réponse vaccinale en anticorps réduite.

Les données de sécurité et d'immunogénicité ne sont pas encore disponibles chez les enfants d'autres groupes spécifiques à haut risque de maladie invasive à pneumocoques (tels que les enfants présentant un autre dysfonctionnement splénique congénital ou acquis, une infection par le VIH, un cancer, un syndrome néphrotique). La vaccination dans les groupes à haut risque doit être envisagée au cas par cas. Il n'existe pas encore de données spécifiques disponibles pour Prevenar 13.

Au cours des études cliniques, Prevenar 13 a induit une réponse immunitaire vis-à-vis de la totalité des treize sérotypes inclus dans le vaccin. La réponse immunitaire pour le sérotype 3, après la dose de rappel, n'était pas plus élevée que les niveaux observés après la primovaccination chez le nourrisson; la pertinence clinique de cette observation concernant l'induction de la mémoire immunitaire pour le sérotype 3 n'est pas connue (voir rubrique «Propriétés/Effets»).

Les proportions de répondeurs en ce qui concerne les anticorps fonctionnels (titres OPA ≥1:8) étaient élevées pour les sérotypes 1, 3 et 5. Cependant, les titres des moyennes géométriques en OPA étaient plus bas que ceux contre chacun des autres sérotypes vaccinaux additionnels; la pertinence clinique de cette observation concernant l'efficacité protectrice n'est pas connue (voir rubrique «Propriétés/Effets»).

Des données limitées ont démontré que Prevenar 7-valent (avec une primovaccination de trois doses) induit une réponse immunitaire convenable chez les nourrissons drépanocytaires, avec un profil de tolérance similaire à celui observé chez les enfants qui ne sont pas à haut risque (voir rubrique «Propriétés/Effets»).

Les enfants de moins de 2 ans doivent recevoir le nombre de doses de Prevenar 13 approprié pour leur âge (voir rubrique «Posologie/Mode d'emploi»). L'utilisation d'un vaccin pneumococcique conjugué ne se substitue pas à celle de vaccins pneumococciques polysaccharidiques 23-valents chez les enfants d'au moins 2 ans présentant un risque accru de maladie invasive due à Streptococcus pneumoniae (par exemple drépanocytose, asplénie, infection par le VIH, maladies chroniques ou immunosuppression). Les enfants à risque âgés de 24 mois et plus et ayant déjà reçu une primovaccination avec Prevenar 13 doivent recevoir le vaccin pneumococcique polysaccharidique 23-valent lorsque celui-ci est recommandé. L'intervalle entre le vaccin pneumococcique conjugué 13-valent (Prevenar 13) et le vaccin pneumococcique polysaccharidique 23-valent ne doit pas être inférieur à 8 semaines. Il n'existe aucune donnée indiquant si l'administration du vaccin pneumococcique polysaccharidique 23-valent à des enfants ayant ou non reçu une primovaccination par Prevenar 13 pourrait entraîner une diminution de la réponse immunitaire lors de l'administration ultérieure de doses de Prevenar 13.

Le risque potentiel d'apnées avec nécessité de surveillance respiratoire continue pendant 48 à 72 h doit être soigneusement pris en compte lors de l'administration de doses de primovaccination chez les grands prématurés (nés à 28 semaines de grossesse ou moins) et particulièrement chez ceux ayant des antécédents d'immaturité respiratoire. En raison du bénéfice élevé de la vaccination chez ces nourrissons, l'administration ne doit pas être suspendue ou reportée.

S'agissant des sérotypes vaccinaux, la protection attendue contre les otites moyennes est plus faible que la protection contre les maladies invasives. La protection attendue contre toutes les otites moyennes est faible, car les otites moyennes ne sont pas seulement dues aux sérotypes pneumococciques contenus dans le vaccin, mais aussi à de nombreux autres agents pathogènes (voir rubrique «Propriétés/Effets»).

Il n'existe aucune étude ayant examiné le taux de fièvre, la sécurité générale et l'immunogénicité suite à l'administration concomitante du vaccin pneumococcique conjugué 13-valent (Prevenar 13) et d'Infanrix hexa (DTCa-HepB-IPV + Hib) en comparaison de l'administration isolée d'Infanrix hexa. À l'issue d'un essai clinique, les données concernant le vaccin pneumococcique conjugué 7-valent (Prevenar) ont fait observer un taux plus élevé de fièvre après l'administration concomitante d'Infanrix hexa et de Prevenar (7-valent) en comparaison d'Infanrix hexa administré seul. Les réactions fébriles étaient pour la plupart modérées (39 °C ou moins) et temporaires (voir aussi «Effets indésirables»). Il est possible d'envisager un traitement antipyrétique.

Un traitement antipyrétique doit être instauré conformément aux recommandations thérapeutiques nationales en vigueur pour les enfants présentant des antécédents de convulsions ou de convulsions fébriles ainsi que pour tous les enfants recevant Prevenar 13 simultanément à un vaccin coquelucheux à germes entiers.

Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par dose de vaccin (0.5 ml de suspension injectable), c.-à-d. qu'il est essentiellement «sans sodium».

Les différents vaccins injectables doivent toujours être administrés en différents points d'injection.

Prevenar 13 peut être administré avec chacun des antigènes vaccinaux suivants (sous forme de vaccins monovalents ou de vaccins combinés): diphtérique, tétanique, coquelucheux acellulaire ou à germes entiers, Haemophilus influenzae type b, poliomyélitique inactivé, hépatite B, méningococcique de sérogroupe C, rougeole, oreillons, rubéole et varicelle. Les études cliniques ont montré que les réponses immunitaires et les profils de sécurité des vaccins co-administrés n'étaient pas affectés. Au cours des études cliniques avec co-administration de Prevenar 13 et d'un vaccin contre le rotavirus, aucune modification des profils de sécurité de ces vaccins n'a été observée.

Dans une étude clinique à 5 bras menée après la commercialisation, en comparaison avec un groupe témoin, l'influence d'une prise prophylactique d'antipyrétiques (2 et 3 doses de paracétamol, 2 et 3 doses d'ibuprofène) sur la réponse immunitaire à Prevenar 13 en cas de co-administration d'Infanrix hexa a été étudiée. Le seuil de signification avait été préalablement fixé à p<0.0125. Après la primovaccination, une diminution significative de la réponse immunitaire à Prevenar 13 pour les sérotypes 3, 4, 5, 6B et 23F a été induite par le paracétamol, à un seuil de signification de p<0.0125. La réponse immunitaire à la dose de rappel administrée à l'âge de 12 mois n'a pas été influencée à un seuil de signification de p<0.0125. La pertinence clinique de cette observation est inconnue.

On ne dispose pas d'informations concernant la sécurité d'emploi de Prevenar 13 pendant la grossesse et l'allaitement.

Non pertinent.

Les effets indésirables rapportés lors des études cliniques ou depuis la commercialisation sont listés ci-après par système d'organes et par fréquence pour tous les groupes d'âge. Les fréquences sont définies comme suit: très fréquents (≥1/10), fréquents (≥1/100 à <1/10), occasionnels (≥1/1'000 à <1/100), rares (≥1/10'000 à <1/1'000), très rares (<1/10'000).

Au sein de chaque groupe de fréquence, les effets indésirables sont présentés suivant un ordre décroissant de gravité.

La sécurité du vaccin a été évaluée lors d'études cliniques contrôlées, au cours desquelles 14'267 doses ont été administrées à 4'429 nourrissons en bonne santé âgés d'au moins 6 semaines lors de la première vaccination et de 11 à 16 mois lors de la dose de rappel. Dans toutes les études chez les enfants, Prevenar 13 a été co-administré avec les vaccins pédiatriques habituels (voir rubrique «Interactions»).

La sécurité chez 354 enfants (âgés de 7 mois à 5 ans) non préalablement vaccinés a également été étudiée.

Les effets indésirables les plus fréquemment rapportés ont été des réactions au site d'injection, de la fièvre, une irritabilité, un appétit diminué et une hypersomnie et/ou un sommeil diminué.

Il n'existe aucune étude ayant examiné le taux de fièvre, la sécurité générale et l'immunogénicité suite à l'administration concomitante de Prevenar 13 et d'Infanrix hexa en comparaison de l'administration isolée d'Infanrix hexa. Dans une étude clinique portant sur Prevenar (7-valent) chez des nourrissons de 2, 3 et 4 mois, la survenue de fièvre ≥38 °C a été rapportée plus fréquemment chez ceux vaccinés avec Prevenar 7-valent en association avec Infanrix hexa (28.3% à 42.3%) que chez les nourrissons ayant reçu Infanrix hexa seul (15.6% à 23.1%). Après une dose de rappel à un âge compris entre 12 et 15 mois, pour 50.0% de ces nourrissons vaccinés avec Prevenar 7-valent en association avec Infanrix hexa, la fièvre était ≥38 °C, en comparaison de 33.6% des nourrissons chez lesquels Infanrix hexa avait été administré seul. Une fièvre >39.5 °C a été observée chez 2.6% des sujets suite à l'inoculation simultanée d'Infanrix hexa et Prevenar 7-valent et chez 1.5% des sujets vaccinés uniquement avec de l'Infanrix hexa. Les réactions fébriles étaient pour la plupart modérées et temporaires.

Les réactions au site d'injection ont été rapportées plus fréquemment chez les enfants âgés de plus de 12 mois que chez les nourrissons au cours de la primovaccination par Prevenar 13.

Effets indésirables au cours des études cliniques

Au cours des études cliniques, le profil de sécurité de Prevenar 13 a été comparable à celui de Prevenar. Les fréquences suivantes sont basées sur les effets indésirables issus des études cliniques avec Prevenar 13 et considérés comme liés à la vaccination:

Affections du système immunitaire

Rares: réaction d'hypersensibilité, y compris œdème de la face; dyspnée; bronchospasme.

Affections du système nerveux

Occasionnels: convulsion (y compris convulsion fébrile).

Rares: épisode hypotonique-hyporéactif.

Affections gastro-intestinales

Très fréquents: appétit diminué (42%).

Fréquents: vomissement; diarrhée.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Fréquents: rash.

Occasionnels: urticaire ou rash de type urticarien.

Troubles généraux et anomalies au site d'administration

Très fréquents: fièvre (43%); irritabilité (69%); érythème (44%), induration/tuméfaction (33%) ou douleur/sensibilité (52%) du site d'injection; envie de dormir (59%); sommeil de mauvaise qualité (36%); érythème de 2.5 à 7.0 cm (12% resp. 38%) ou induration/tuméfaction de 2.5 à 7.0 cm (12% resp. 25%) au site d'injection (après la dose de rappel resp. chez les enfants plus âgés [âgés de 2 à 5 ans]).

Fréquents: fièvre >39 °C; altération de la mobilité au site d'injection (due à la douleur); érythème ou induration/tuméfaction au site d'injection de 2.5 à 7.0 cm (après primovaccination chez le nourrisson).

Occasionnels: érythème, induration/tuméfaction >7.0 cm au site d'injection; pleurs.

Effets indésirables après commercialisation

Effets secondaires de Prevenar rapportés spontanément après commercialisation

Bien que les effets secondaires suivants n'aient pas été observés au cours des études cliniques avec Prevenar 13, ils sont considérés comme des effets secondaires non seulement de Prevenar, mais aussi de Prevenar 13. Les fréquences mentionnées sont basées sur les taux de notification spontanée avec Prevenar.

Affections hématologiques et du système lymphatique

Très rares: lymphadénopathie (localisée dans la région du site d'injection).

Affections du système immunitaire

Rares: réaction anaphylactique/anaphylactoïde, y compris choc; angio-œdème.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Très rares: érythème polymorphe.

Troubles généraux et anomalies au site d'administration

Rares: urticaire, dermatite, prurit au site d'injection; bouffée congestive.

Effets secondaires de Prevenar 13 rapportés spontanément après commercialisation

Les effets secondaires suivants de Prevenar 13 ont été rapportés spontanément après sa commercialisation, mais aucune indication ne peut pour le moment être donnée en ce qui concerne leurs fréquences relatives en raison d'une moindre exposition au produit: lymphadénopathie, réactions anaphylactiques et anaphylactoïdes, y compris choc, angio-œdèmes, érythème polymorphe, urticaire, dermatite, prurit au site d'injection, rougeurs cutanées au niveau du visage et/ou du corps.

Informations complémentaires pour certains groupes particuliers

Apnée chez les grands prématurés (nés à 28 semaines de grossesse ou avant, voir rubrique «Mises en garde et précautions»).

Dans une étude comparant environ 100 prématurés et environ 100 nourrissons nés à terme, dans le cadre d'une primovaccination à 3 doses, on a observé de façon significativement plus fréquente chez les prématurés un appétit diminué après la 1ère et la 2e dose, et une irritabilité/un sommeil de mauvaise qualité après la 2e dose (voir rubrique «Propriétés/Effets»).

Le tableau 1 ci-dessous reprend les événements indésirables graves observés lors de cette étude et compare la centaine de prématurés à la centaine de nourrissons nés à terme.

Tableau 1: Événements indésirables graves – Primovaccination:

Groupe (tel qu'inclus dans l'étude)

Groupe 1
(Prématurés)
N = 100

Groupe 2
(Nourrissons nés à terme)
N = 100

Classes de systèmes d'organes/dénomination préférée

Nombre de sujetsa

%

Nombre d'événementsb

Nombre de sujetsa

%

Nombre d'événementsb

Valeur pc

Tous les événements

14

14.0

20

5

5.0

6

0.051

Affections gastro-intestinales

3

3.0

3

0

0.0

0

0.246

  • Douleur abdominale

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

  • Maladie de reflux gastro-œsophagien

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Infections et infestations

12

12.0

14

5

5.0

6

0.126

  • Infection des voies aériennes supérieures à adénovirus

0

0.0

0

1

1.0

1

>.99

  • Bronchiolite

4

4.0

4

2

2.0

2

0.683

  • Bronchite

0

0.0

0

1

1.0

1

>.99

  • Gastroentérite

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Pneumonie

2

2.0

2

1

1.0

1

>.99

  • Pneumonie à virus respiratoire syncytial

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

  • Pyélonéphrite aiguë

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Bronchiolite due au virus respiratoire syncytial

2

2.0

2

1

1.0

1

>.99

  • Infection des voies aériennes supérieures

2

2.0

2

0

0.0

0

0.497

Troubles du métabolisme et de la nutrition

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Déshydratation

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Affections des organes de reproduction et du sein

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Torsion d'un kyste ovarien

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

  • Hyperréactivité bronchique

1

1.0

1

0

0.0

0

>.99

a. Nombre de sujets pour lesquels au moins un événement a été rapporté.

b. Il est possible que plus d'un événement soit rapporté pour un même sujet.

c. Test exact de Fisher, bilatéral, utilisé pour calculer la différence entre les groupes vaccinaux, en pourcentage des sujets pour lesquels un événement a été rapporté.

L'annonce d'effets secondaires présumés après l'autorisation est d'une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d'effet secondaire nouveau ou grave via le portail d'annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.

Un surdosage de Prevenar 13 est peu probable compte tenu de sa présentation en seringue préremplie. Des cas de surdosage avec Prevenar 13 ont toutefois été rapportés, définis comme des situations où l'intervalle entre l'administration de doses consécutives était inférieur au délai minimal recommandé. En général, les événements indésirables rapportés suite à un surdosage étaient comparables à ceux rapportés avec les doses administrées conformément aux schémas vaccinaux recommandés de Prevenar 13.

Code ATC

J07AL02

Prevenar 13 contient les 7 polyosides capsulaires pneumococciques contenus dans Prevenar (4, 6B, 9V, 14, 18C, 19F, 23F) plus 6 polyosides supplémentaires (1, 3, 5, 6A, 7F, 19A), tous conjugués à la protéine porteuse CRM197.

Mécanisme d'action

Aucune donnée.

Pharmacodynamique

Aucune donnée.

Fardeau de la maladie chez les nourrissons et les enfants âgés de 6 semaines à 5 ans

La couverture sérotypique de Prevenar 13 varie d'un pays à l'autre et au fil du temps. Sur la base de la surveillance des sérotypes effectuée en Europe avant la commercialisation de Prevenar, il était estimé que Prevenar 13 devrait couvrir entre 73% et 100% (selon le pays) des sérotypes à l'origine des infections invasives à pneumocoques (IIP) chez les enfants âgés de moins de 5 ans.

L'otite moyenne aiguë (OMA) est une maladie infantile fréquente d'étiologies variées. Les bactéries sont responsables de 60 à 70% des épisodes cliniques d'OMA. S. pneumoniae est l'une des causes les plus fréquentes d'OMA bactérienne dans le monde.

L'introduction en Europe de Prevenar et de Prevenar 13 par la suite a réduit significativement la proportion des infections pneumococciques liées aux sérotypes de ces vaccins. En raison de différences dans la base épidémiologique, les recommandations officielles et la couverture vaccinale dans chaque pays, une diminution du nombre total d'infections pneumococciques invasives et non invasives n'a cependant pas pu être démontrée de manière consistante pour tous les pays européens et pour tous les âges. La réduction relative la plus significative des infections invasives à pneumocoques a été observée, au total, dans le groupe d'âge <2 ans. Les données épidémiologiques plus récentes concernant l'Europe (2013) montrent une couverture sérotypique du vaccin d'environ 26 à 68% pour Prevenar 13 chez les enfants âgés de 5 ans ou moins.

L'utilisation de Prevenar 13 doit être déterminée conformément aux recommandations officielles en tenant compte du risque de maladie pneumococcique dans différents groupes d'âge ainsi que de l'épidémiologie sérotypique en fonction de la zone géographique.

Efficacité clinique

Immunogénicité de Prevenar 13 au cours des études cliniques

L'efficacité protectrice de Prevenar 13 contre les MPI n'a pas été étudiée sur le plan clinique. Comme recommandé par l'Organisation mondiale de la Santé (OMS), l'évaluation de l'efficacité potentielle contre les MPI est basée sur une comparaison des réponses immunitaires aux sept sérotypes communs à Prevenar 13 et à Prevenar, contre lesquels l'efficacité protectrice a été prouvée. Les réponses immunitaires aux 6 sérotypes supplémentaires ont également été mesurées.

Sécurité et efficacité en pédiatrie

Réponses immunitaires après une primovaccination en trois doses chez les nourrissons

Des études cliniques ont été conduites dans plusieurs pays européens et aux États-Unis avec différents schémas vaccinaux, dont deux études randomisées de non-infériorité (en Allemagne, en utilisant un schéma de primovaccination à 2, 3 et 4 mois [006] et aux États-Unis, en utilisant un schéma de primovaccination à 2, 4 et 6 mois [004]). Dans ces deux études, les réponses immunitaires à l'égard des pneumocoques ont été comparées en utilisant différents critères de non-infériorité, dont le pourcentage de participants avec un taux sérique d'IgG antipolyosidiques spécifiques du sérotype ≥0.35 μg/ml un mois après la primovaccination et la comparaison des moyennes géométriques des concentrations d'IgG (MGC mesurées par ELISA); en outre, les titres d'anticorps fonctionnels (OPA) entre les participants recevant Prevenar 13 et ceux recevant Prevenar ont été comparés. Pour les six sérotypes supplémentaires, ces valeurs ont été comparées à la réponse immunitaire la plus faible observée parmi l'ensemble des sept sérotypes communs chez les sujets recevant Prevenar.

Pour l'étude 006, les comparaisons des réponses immunitaires concernant la non-infériorité, basées sur la proportion de nourrissons atteignant des concentrations d'IgG anti-polyosidiques ≥0.35 μg/ml, sont présentées dans le tableau 2. Les résultats pour l'étude 004 étaient similaires. La non-infériorité de Prevenar 13 (la limite inférieure de l'IC 95% pour la différence de pourcentage de répondeurs à 0.35 μg/ml entre les groupes était >-10%) a été démontrée pour l'ensemble des 7 sérotypes communs, à l'exception du sérotype 6B dans l'étude 006, et des sérotypes 6B et 9V dans l'étude 004, pour lesquels le critère de non-infériorité n'était pas tout à fait atteint. L'ensemble des 7 sérotypes communs a satisfait aux critères de non-infériorité prédéfinis pour les MGC en IgG mesurés par ELISA. Prevenar 13 a induit des taux d'anticorps comparables à ceux de Prevenar pour les 7 sérotypes communs, bien que légèrement plus faibles. La pertinence clinique de ces différences n'est pas connue.

La non-infériorité a été atteinte pour les 6 sérotypes supplémentaires dans l'étude 006 sur la base de la proportion de nourrissons atteignant des concentrations d'anticorps ≥0.35 μg/ml et de la comparaison des MGC en IgG mesurés par ELISA, et pour 5 des 6 sérotypes, à l'exception du sérotype 3, dans l'étude 004. Pour le sérotype 3, le pourcentage de sujets ayant reçu Prevenar 13 présentant des IgG sériques ≥0.35 μg/ml était de 98.2% (étude 006) et 63.5% (étude 004).

Tableau 2: Comparaison des proportions de participants atteignant une concentration en anticorps IgG anti-polyosidiques pneumococciques ≥0.35 μg/ml après la 3e dose de la primovaccination chez le nourrisson – étude 006:

Sérotypes

Prevenar 13
%
(N=282-285)

Prevenar (7-valent)
%
(N=277-279)

Différence
(IC 95%)

Sérotypes de Prevenar (7-valent)

4

98.2

98.2

0.0 (-2.5, 2.6)

6B

77.5

87.1

-9.6 (-16.0, -3.3)

9V

98.6

96.4

2.2 (-0.4, 5.2)

14

98.9

97.5

1.5 (-0.9, 4.1)

18C

97.2

98.6

-1.4 (-4.2, 1.2)

19F

95.8

96.0

-0.3 (-3.8, 3.3)

23F

88.7

89.5

-0.8 (-6.0, 4.5)

Sérotypes additionnels de Prevenar 13

1

96.1

87.1*

9.1 (4.5, 13.9)

3

98.2

87.1

11.2 (7.0, 15.8)

5

93.0

87.1

5.9 (0.8, 11.1)

6A

91.9

87.1

4.8 (-0.3, 10.1)

7F

98.6

87.1

11.5 (7.4, 16.1)

19A

99.3

87.1

12.2 (8.3, 16.8)

* Le sérotype de Prevenar présentant le taux de réponse en pourcentage le plus faible était le 6B dans l'étude 006 (87.1%).

Prevenar 13 a induit des anticorps fonctionnels contre chacun des 13 sérotypes vaccinaux dans les études 004 et 006. Pour les 7 sérotypes communs, il n'y avait pas de différence entre les groupes quant à la proportion de participants présentant des titres OPA ≥1:8. Pour chacun des 7 sérotypes communs, respectivement plus de 96% et plus de 90% des sujets ayant reçu Prevenar 13 ont atteint un titre OPA ≥1:8 un mois après la primovaccination dans les études 006 et 004.

Pour chacun des 6 sérotypes additionnels, Prevenar 13 a induit des titres OPA ≥1:8 un mois après la primovaccination chez 91.4% à 100% des enfants vaccinés dans les études 004 et 006. Les moyennes géométriques des titres en anticorps fonctionnels (OPA) pour les sérotypes 1, 3 et 5 étaient plus faibles que les moyennes géométriques des titres pour chacun des autres sérotypes additionnels; la pertinence clinique de cette observation concernant l'efficacité protectrice n'est pas connue.

Réponses immunitaires après une primovaccination en deux doses

L'immunogénicité après l'administration de deux doses chez le nourrisson a été documentée dans quatre études. La proportion de nourrissons atteignant une concentration d'IgG polyosidiques anticapsulaires pneumococciques ≥0.35 μg/ml un mois après la seconde dose a été comprise entre 79.6% et 98.5% pour 11 des 13 sérotypes vaccinaux. Des proportions plus faibles de nourrissons ont atteint ce seuil de concentration en anticorps pour le sérotype 6B (27.9% à 57.3%) et le sérotype 23F (55.8% à 68.1%) dans toutes les études utilisant un schéma vaccinal à 2 et 4 mois en comparaison de 58.4% pour le sérotype 6B et 68.6% pour le sérotype 23F dans une étude utilisant un schéma vaccinal à 3 et 5 mois. Après la dose de rappel, tous les sérotypes vaccinaux, y compris le 6B et le 23F, ont présenté des réponses immunitaires correspondant à une immunisation de base adéquate avec la primovaccination en 2 doses. Dans une étude conduite au Royaume-Uni, les réponses en anticorps fonctionnels (OPA) ont été comparables dans les bras Prevenar et Prevenar 13 pour tous les sérotypes, y compris le 6B et le 23F, après la primovaccination à l'âge de deux mois et de quatre mois et après la dose de rappel à l'âge de 12 mois. Chez les enfants recevant Prevenar 13, la proportion de répondeurs avec des titres OPA ≥1:8 était d'au moins 87% après la primovaccination du nourrisson, et d'au moins 93% après la dose de rappel. Les moyennes géométriques des titres en OPA pour les sérotypes 1, 3 et 5 étaient plus faibles que les moyennes géométriques des titres pour chacun des autres sérotypes additionnels; la pertinence clinique de cette observation n'est pas connue.

Réponses à la dose de rappel suite à une primovaccination en deux ou trois doses

Suite à la dose de rappel, les concentrations en anticorps ont augmenté par rapport aux taux observés avant le rappel, pour chacun des 13 sérotypes. Les concentrations en anticorps après la dose de rappel ont été plus élevées pour 12 sérotypes que celles atteintes après la primovaccination. Ces observations sont cohérentes avec une sensibilisation immunologique (induction de la mémoire immunitaire, «priming»). La réponse immunitaire pour le sérotype 3 constatée après la dose de rappel n'était pas supérieure à celle observée après la primovaccination; la pertinence clinique de cette observation concernant l'induction de la mémoire immunitaire pour le sérotype 3 n'est pas connue.

Les réponses en anticorps après des doses de rappel suivant une primovaccination en deux ou trois doses ont été comparables pour les 13 sérotypes vaccinaux.

Pour les enfants âgés de 7 mois à 5 ans, des schémas vaccinaux de rattrapage appropriés à l'âge (tels que décrits à la rubrique «Posologie/Mode d'emploi») se traduisent par des taux d'anticorps IgG polyosidiques anti-capsulaires pour chacun des 13 sérotypes qui sont au moins comparables à ceux atteints après une primovaccination en trois doses chez le nourrisson.

La persistance à long terme d'anticorps n'a pas été étudiée après administration de Prevenar 13 en primovaccination suivie d'un rappel, ni en primovaccination en une seule dose chez les enfants plus âgés. Depuis la commercialisation de Prevenar 7-valent en 2000, les données de surveillance des maladies pneumococciques n'ont pas montré que l'immunité induite par Prevenar chez le nourrisson diminuait avec le temps.

Prématurés

La sécurité et l'immunogénicité de Prevenar 13, administré à l'âge de 2, 3, 4 et 12 mois, ont été évaluées chez environ 100 prématurés (âge gestationnel estimé [Estimated Gestational Age, EGA] moyen de 31 semaines; intervalle de 26 à 36 semaines) et comparées avec celles d'environ 100 nourrissons nés à terme (EGA moyen de 39 semaines; intervalle de 37 à 42 semaines).

La comparaison de la réponse immunitaire des prématurés par rapport à celle des nourrissons nés à terme a été effectuée en déterminant la proportion de nourrissons atteignant une concentration en anticorps IgG anti-polyosides pneumococciques ≥0.35 µg/ml 1 mois après la primovaccination. Il s'agit de l'approche conforme aux directives de l'OMS, utilisée lors des comparaisons d'immunogénicité entre Prevenar 13 et Prevenar.

Plus de 85% des prématurés avaient atteint une concentration en anticorps IgG anti-polyosides pneumococciques ≥0.35 µg/ml 1 mois après la primovaccination, à l'exception des sérotypes 5 (71.7%), 6A (82.7%) et 6B (72.7%). Pour ces 3 sérotypes, la proportion de répondants parmi les prématurés était significativement inférieure à celle des nourrissons nés à terme. Environ 1 mois après le rappel, la proportion de sujets atteignant cette même concentration seuil en anticorps était >97% dans les deux groupes, à l'exception du sérotype 3 (71% chez les prématurés et 79% chez les nourrissons nés à terme). On ne sait pas si la mémoire immunologique pour tous les sérotypes chez les prématurés est induite. En général, les MGC en IgG spécifiques aux sérotypes étaient plus faibles chez les prématurés que chez les nourrissons nés à terme.

Après la primovaccination, les titres OPA MGT étaient similaires chez les prématurés en comparaison des nourrissons nés à terme, excepté pour le sérotype 5 qui était inférieur chez les prématurés. Après administration de la dose de rappel, les titres OPA MGT étaient similaires ou inférieurs pour 4 sérotypes (4, 14, 18C et 19F) en comparaison de ceux après la primovaccination et étaient statistiquement significativement supérieurs pour 6 des 13 sérotypes (1, 3, 5, 7F, 9V et 19A) chez les prématurés, en comparaison de 10 des 13 sérotypes (1, 3, 4, 5, 6A, 7F, 9V, 18C, 19A et 23F) chez les nourrissons nés à terme.

Réponses immunitaires après administration sous-cutanée

L'administration sous-cutanée de Prevenar 13 a été évaluée dans une étude non comparative chez 185 nourrissons et enfants japonais en bonne santé qui ont reçu 4 doses à 2, 4, 6 et 12-15 mois. L'étude a démontré que la sécurité et l'immunogénicité étaient généralement comparables à celles observées dans les études où l'administration était intramusculaire.

Efficacité protectrice de Prevenar (vaccin 7-valent)

L'efficacité de Prevenar 7-valent a été évaluée au cours de deux grandes études – l'étude Northern California Kaiser Permanente (NCKP) et l'étude finlandaise dans l'otite moyenne (FinOM). Ces deux études étaient des études randomisées, en double aveugle, contrôlées contre un traitement actif, dans lesquelles les nourrissons ont été randomisés pour recevoir soit Prevenar soit un vaccin témoin (NCKP: vaccin méningococcique du sérogroupe C conjugué à la protéine CRM [MnCC]; FinOM: vaccin contre l'hépatite B) selon un schéma en 4 doses à l'âge de 2, 4, 6 et 12-15 mois. Les résultats d'efficacité de ces études (pour les maladies pneumococciques invasives, la pneumonie et l'otite moyenne aiguë) sont présentés ci-dessous (tableau 3).

Tableau 3: Résumé d'efficacité de Prevenar 7-valent1:

Test

N

EV2

IC 95%

NCKP: MPI dues à un sérotype vaccinal3

30'258

97%

85, 100

NCKP: Pneumonie clinique avec examen radiographique pulmonaire anormal

23'746

35%

4, 56

NCKP: Otite moyenne aiguë (OMA)4

23'746

  • Nombre total d'épisodes

7%

4, 10

  • OMA récidivantes (3 épisodes en 6 mois, ou 4 épisodes en 1 an)

9%

3, 15

  • OMA récidivantes (5 épisodes en 6 mois, ou 6 épisodes en 1 an)

23%

7, 36

  • Mise en place d'aérateurs transtympaniques

20%

2, 35

FinOM: OMA

1'662

  • Nombre total d'épisodes

6%

-4, 16

  • Tous les cas d'OMA pneumococciques

34%

21, 45

  • OMA dues à un sérotype vaccinal

57%

44, 67

1 Per protocole

2 Efficacité du vaccin

3 D'octobre 1995 au 20 avril 1999

4 D'octobre 1995 au 30 avril 1998

Efficacité de Prevenar (7-valent)

L'efficacité (effet aussi bien direct qu'indirect) de Prevenar 7-valent contre les maladies pneumococciques a été étudiée dans des programmes de primovaccination en trois doses ou deux doses, chacun suivi d'une dose de rappel (tableau 4). Suite à l'utilisation répandue de Prevenar, l'incidence des MPI a été réduite de façon constante et substantielle. Une augmentation de l'incidence des cas de MPI dus aux sérotypes non contenus dans Prevenar, tels que les sérotypes 1, 7F et 19A, a été rapportée dans certains pays. La surveillance se poursuivra avec Prevenar 13 et à mesure que les pays actualiseront leurs données de surveillance, les informations de ce tableau pourront être modifiées.

En utilisant la méthode de criblage, les estimations de l'efficacité spécifique d'un sérotype pour 2 doses administrées avant l'âge de 1 an au Royaume-Uni ont été respectivement de 66% (-29; 91%) et 100% (25; 100%) pour le sérotype 6B et le sérotype 23F.

Tableau 4: Résumé des données d'efficacité de Prevenar 7-valent dans les maladies pneumococciques invasives

Pays
(année de commercialisation)

Schéma vaccinal recommandé

Recul de la maladie, %

IC 95%

Royaume-Uni (Angleterre et Pays de Galles)1

(2006)

2, 4, + 13 mois

Sérotypes vaccinaux:

2 doses avant l'âge
de 1 an: 85%

49, 95%

États-Unis (2000)

2, 4, 6, + 12-15 mois

Enfants <52

Sérotypes vaccinaux: 98%

97, 99%

Tous sérotypes: 77%

73, 79%

Personnes ≥653

Sérotypes vaccinaux: 76%

-

Tous sérotypes: 38%

-

Canada (Québec)4

(2004)

2, 4, + 12 mois

Tous sérotypes: 73%

Sérotypes vaccinaux:

Primovaccination en 2 doses: 99%

92, 100%

Schéma vaccinal complet: 100%

82, 100%

1 Enfants âgés <2 ans. Efficacité du vaccin calculée, mise à jour juin 2008 (méthode de Broome).

2 Données de 2005.

3 Données de 2004.

4 Enfants âgés <5 ans. De janvier 2005 à décembre 2007. Données d'efficacité complètes du schéma standard 2+1 non encore disponibles.

L'efficacité de Prevenar dans le cadre d'un schéma vaccinal 3 + 1 a également été observée vis-à-vis de l'otite moyenne aiguë et de la pneumonie depuis son introduction dans un programme national de vaccination. Dans une évaluation rétrospective d'une vaste base de données de compagnies d'assurances aux États-Unis, les consultations médicales pour OMA ont été réduites de 42.7% (IC 95%, 42.4 à 43.1%) et les prescriptions pour OMA de 41.9% chez les enfants âgés de moins de 2 ans, en comparaison des valeurs avant l'introduction de Prevenar (2004 en comparaison de 1997-99). Dans une analyse similaire, les hospitalisations et les consultations en cabinet pour pneumonie, toutes causes confondues, ont été réduites respectivement de 52.4% et 41.1%. Pour ces maladies spécifiquement identifiées comme étant des pneumonies pneumococciques, les réductions observées des hospitalisations et des consultations en cabinet ont été respectivement de 57.6% et 46.9% chez les enfants âgés de moins de 2 ans, en comparaison des valeurs avant l'introduction de Prevenar (2004 en comparaison de 1997-99). S'il n'est pas possible de déduire une relation directe de cause à effet à partir d'analyses observationnelles de ce type, ces observations suggèrent néanmoins que Prevenar joue un rôle important dans la réduction du fardeau des maladies muqueuses (OMA et pneumonie) dans la population cible.

Données complémentaires d'immunogénicité de Prevenar (7-valent): enfants drépanocytaires

L'immunogénicité de Prevenar a été évaluée au cours d'une étude en ouvert, multicentrique chez 49 nourrissons drépanocytaires. Les enfants ont été vaccinés par Prevenar (3 doses à un mois d'intervalle à partir de l'âge de 2 mois) et 46 de ces enfants ont également reçu un vaccin pneumococcique polysaccharidique 23-valent à l'âge de 15 à 18 mois. Après la primovaccination, 95.6% des sujets avaient des taux d'anticorps d'au moins 0.35 μg/ml contre les sept sérotypes contenus dans Prevenar. Une augmentation significative des concentrations d'anticorps contre les sept sérotypes a été observée après vaccination par le vaccin polysaccharidique, ce qui suggère une mémoire immunitaire bien établie.

L'évaluation des propriétés pharmacocinétiques n'est pas nécessaire pour les vaccins.

Absorption

Non pertinent.

Distribution

Non pertinent.

Métabolisme

Non pertinent.

Élimination

Non pertinent.

Les études conventionnelles de pharmacologie de sécurité, de toxicité par administration répétée, de toxicité juvénile et de tolérance locale conduites avec un vaccin de formulation correspondant à Prevenar 13 n'ont pas révélé de risque particulier pour l'être humain.

Incompatibilités

Prevenar 13 ne doit pas être mélangé avec d'autres vaccins/médicaments dans la même seringue.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Remarques particulières concernant le stockage

Conserver au réfrigérateur (2-8 °C) et à l'abri de la lumière.

Ne pas congeler. Un vaccin congelé doit être jeté.

Lors du stockage, un dépôt blanc et un surnageant clair peuvent être observés.

Prevenar 13 peut se conserver 4 jours à des températures inférieures ou égales à 25 °C. Prevenar 13 doit cependant être utilisé au plus tard à la fin de cette période ou doit être jeté. Ces informations ne constituent pas des recommandations de transport ou de stockage, mais servent uniquement à orienter les professionnels de santé dans les cas de dépassement temporaire de la température de stockage.

Tenir hors de portée des enfants.

Remarques concernant la manipulation

Avant l'administration, le vaccin doit être bien agité afin d'obtenir une suspension injectable homogène blanche et doit être examiné visuellement afin de détecter toute particule étrangère et/ou altération de l'aspect. Ne pas utiliser si le contenu présente un aspect inhabituel.

Tout produit non utilisé ou déchet doit être éliminé conformément à la réglementation locale en vigueur.

60129 (Swissmedic).

Pfizer AG, Zürich.

Mai 2020

LLD V030

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