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Rapidocain 2% 40mg/2ml O Kons 10 Ampullen 2ml buy online
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Rapidocain Inj Lös 40 mg/2ml ohne Konservierungsmittel 10 Amp 2

  • 17.03 CHF

In stock
Safe payments
  • Availability: In stock
  • Brand: SINTETICA SA
  • Product Code: 606122
  • ATC-code N01BB02
  • EAN 7680323810574
Amount in a pack. 10 ml
Storage temp. min 15 / max 25 ℃
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QR Rapidocain 2% 40mg/2ml O Kons 10 Ampullen 2ml buy online

Description

Rapidocain 0,5%, 1% et 2% (ohne Konservierungsmittel)

Wirkstoff: Lidocaini hydrochloridum anhydricum.

Hilfsstoffe: Natrii chloridum, Aqua ad iniectabilia.

Rapidocain 0,5%, 1% et 2%

Wirkstoff: Lidocaini hydrochloridum anhydricum.

Hilfsstoffe: Natrii chloridum, Conserv.: Propylis parahydroxybenzoas (E216) (0,2 mg/ml) und Methylis parahydroxybenzoas (E218) (1,6 mg/ml), Aqua ad iniectabilia.

Rapidocain 1% und 2% mit Epinephrin 5 µg/ml

Rapidocain 1% mit Epinephrin 10 µg/ml

Rapidocain 2% mit Epinephrin 12,5 µg/ml

Wirkstoff: Lidocaini hydrochloridum anhydricum, Adrenalinum ut adrenalini HCl.

Hilfsstoffe: Natrii chloridum, Antiox.: Natrii disulfis (E223) (0,5 mg/ml), Conserv.: Propylis parahydroxybenzoas (E216) (0,2 mg/ml) und Methylis parahydroxybenzoas (E218) (1,6 mg/ml), Aqua ad iniectabilia.

Rapidocain 0,5%, 1% und 2%: 1 ml Injektionslösung enthält 5 mg, 10 mg oder 20 mg Lidocaini hydrochloridum anhydricum.

Rapidocain 1%, 2% mit Epinephrin 5 µg/ml: 1 ml Injektionslösung enthält 10 mg oder 20 mg Lidocaini hydrochloridum anhydricum, 5 µg Adrenalinum.

Rapidocain 1% mit Epinephrin 10 µg/ml: 1 ml Injektionslösung enthält 10 mg Lidocaini hydrochloridum anhydricum, 10 µg Adrenalinum.

Rapidocain 2% mit Epinephrin 12,5 µg/ml: 1 ml Injektionslösung enthält 20 mg Lidocaini hydrochloridum anhydricum, 12,5 µg Adrenalinum.

Lokalinfiltration,

kleinere und grössere Regionalanästhesie,

Epiduralanästhesie,

intraartikuläre Lokalanästhesie bei Arthroskopien.

Um akuten toxischen Reaktionen vorzubeugen, müssen intravaskuläre Injektionen vermieden werden. Eine sorgfältige Aspiration vor und während der Injektion wird empfohlen.

Wenn eine grosse Dosis injiziert werden soll, z.B. bei der Epidural-Blockade, wird eine Testdosis von 3–5 ml Lidocain mit Epinephrin empfohlen. Eine versehentliche intravaskuläre Injektion kann durch eine vorübergehende Zunahme der Herzfrequenz erkannt werden. Die Hauptdosis soll langsam, mit einer Injektionsrate von 100–200 mg/min, oder durch zunehmende Dosierung unter ständigem verbalem Kontakt mit dem Patienten injiziert werden. Bei Auftreten von toxischen Symptomen ist die Injektion sofort abzubrechen.

Eine vollständige Blockade aller Nervenfasern von grossen Nerven erfordert im Allgemeinen grössere Wirkstoffkonzentrationen. Im Allgemeinen wird für die chirurgische Anästhesie (z.B. epidurale Anwendung) eine höhere Konzentration und Dosierung benötigt. Bei Blockaden kleinerer Nerven oder wenn eine weniger intensive Blockade erreicht werden soll (z.B. zur Verminderung von Wehenschmerzen), sind geringere Konzentrationen angezeigt. Das Volumen des verabreichten Arzneimittels bestimmt die Anästhesieausdehnung.

Die Wirkungsdauer kann durch die Verwendung epinephrinhaltiger Lösungen verlängert werden (siehe Tabelle Dosierungsrichtlinien).

Wenn verlängerte Blockaden notwendig sind, z.B. bei wiederholter Verabreichung, muss das Risiko beachtet werden, dass toxische Plasmakonzentrationen erreicht oder lokale Nervenschädigungen verursacht werden können.

Dosierungsempfehlungen für Erwachsene und Kinder über 12 Jahre

In der nachstehenden Tabelle sind die empfohlenen Dosen für die gängigsten Techniken bei einem durchschnittlichen Erwachsenen angegeben. Die klinische Erfahrung und der Allgemeinzustand des Patienten spielen bei der Berechnung der erforderlichen Dosis eine grosse Rolle.

Die in der Tabelle angegebenen Dosierungen sind notwendig um eine erfolgreiche Blockade zu erreichen und dienen als Dosierungsrichtlinie beim Durchschnittserwachsenen (70 kg). Im Allgemeinen ist die Dosierung der epinephrinhaltigen Lösungen gleich wie bei den normalen Lösungen. Bezüglich Wirkungseintritt und Wirkungsdauer bestehen grosse individuelle Schwankungen, was eine präzise Angabe verunmöglicht. Für andere regionale Anästhesie-Techniken müssen entsprechende Standardwerke konsultiert werden.

Beachte: Bei grossen Volumina epinephrinhaltiger Lösungen muss das Risiko systemischer Wirkungen beachtet werden.

BlockadetypKonzentrationDosis mit/ohne
Epinephrin
Wirkungs-
eintritt
Wirkungsdauer
(h)
mg/ml%mlmgMinutenEpinephrin
5 µg/ml
ohnemit

Chirurgische Anästhesie

Lumbale Epiduralanästhesie120215-25300-50015-201,5-22-3
Thorakale Epiduralanästhesie120210-15200-30010-201,5-22-3
Kaudale Epiduralblockade120215-25300-50015-301,5-22-3
Intraartikulärblockade5
10
0,5
1
≤60
≤40
≤300
≤400
5-10
5-10
*
*
*
*

Feldblock

Infiltration5
10
0,5
1
≤80
≤40
≤400
≤400
1-2
1-2
1,5-2
2-3
2-3
3-4
Digitalblockade1011-510-502-51,5-2NE
Interkostalblockade2 (pro Nerv/
Segment)
1012-520-503-51-23-4
retrobulbär2024803-51,5-2NE
peribulbär10110-15100-1503-51,5-2NE
Pudendusblockade101101005-101,5-22-3

Grosse Nervenblockaden

Parazervikalblockade (jede Seite)101101003-51-1,52-2,5
Plexusblockade: brachial10140-50400-50015-301,5-23-4
Supraclavikulär und interskalenär10
15
1
1,5
30-40
20-30
300-400
300-450
15-30
15-30
1,5-2
1,5-3
3-4
3-5
Ischiadus20215-20300-40015-302-33-4
3 in 1 Nervus femoralis, N. obturatorius
und N. cut. Fem. lateralis
10130-40300-40015-301,5-22-4

≤: bis zu.

NE: nicht empfohlen.

* 30–60 Minuten nach der Spülung.

¹ Dosis inklusive Testdosis.

² Maximale Anzahl gleichzeitig blockierter Nerven ≤8.

Achtung: Lösungen von Rapidocain/Rapidocain mit Epinephrin in Mehrdosenbehältern, die Propylis parahydroxybenzoas und Methylis parahydroxybenzoas enthalten, dürfen nicht für eine intrathekale, epidurale (einschliesslich kaudale), intrabulbäre oder retrobulbäre Anästhesie verwendet werden. Konservierungsmittelhaltige lokalanästhetische Lösungen dürfen auch nicht bei anderen Blockaden, bei denen mehr als 15 ml gebraucht werden, verwendet werden.

Spezielle Dosierungsempfehlungen Pädiatrie (1-12 Jahre)

Die folgenden Dosierungen in der Tabelle sind notwendig, um eine erfolgreiche Blockade zu erreichen und dienen als Richtlinie in der Anwendung bei Kindern. Individuelle Schwankungen können auftreten. Bei adipösen Kindern ist oft eine stufenweise Reduktion der Dosierung notwendig, und diese sollte auf dem Idealgewicht basieren. Für Angaben zu anderen Anästhesietechniken und individuelle Bedürfnisse der Patienten, sollten Standardlehrbücher berücksichtigt werden.

Bei Kindern muss die Dosis anhand des Gewichtes mit bis zu 5 mg/kg berechnet werden. Bei epinephrinhaltigen Lösungen kann bis zu 7 mg/kg verabreicht werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Rapidocain/Rapidocain mit Epinephrin bei Kindern unter 1 Jahr ist bisher nicht geprüft worden.

Konzentra-
tion
Dosis mit/ohne
Epinephrin
Wirkungs-
eintritt
Wirkungsdauer (h)
mg/ml%MinutenEpinephrin 5 µg/ml
ohnemit
1010,5 ml/kg5 mg/kg10-151-1,51,5-2

Achtung: Lösungen von Rapidocain/Rapidocain mit Epinephrin in Mehrdosenbehältern, die Propylis parahydroxybenzoas und Methylis parahydroxybenzoas enthalten, dürfen nicht für eine intrathekale, epidurale (einschliesslich kaudale), intrabulbäre oder retrobulbäre Anästhesie verwendet werden. Konservierungsmittelhaltige lokalanästhetische Lösungen dürfen auch nicht bei anderen Blockaden, bei denen mehr als 15 ml gebraucht werden, verwendet werden.

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Lidocain, anderen Lokalanästhetika des Amidtyps oder auf einen der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Rapidocain mit Epinephrin ist kontraindiziert bei bekannter Sulfitintoleranz, da es als Antioxydans E 223 (Na-Disulfit) enthält (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Den Stechampullen zu 50 ml ist das Konservierungsmittel E 218 (Methyl-Parahydroxybenzoat) beigefügt. Diese sollten deshalb bei Patienten nicht angewendet werden, die allergisch sind auf Estherlokalanästhetika oder auf den Metaboliten PABA (Parahydroxybenzoat) sowie auf Benzoate.

Epinephrinhaltige Lösungen von Lokalanästhetika dürfen grundsätzlich nicht intravenös injiziert werden.

Epinephrinzusatz ist weiterhin kontraindiziert bei Anästhesien in Endstromgebieten, insbesondere bei Eingriffen an Fingern, Zehen, Penis und Nasenspitze.

Regionale Anästhesien sollten immer mit angemessener Ausrüstung und in entsprechender klinischer Umgebung durchgeführt werden. Die notwendige Ausrüstung und die Medikamente zur Überwachung und notfallmässigen Reanimation sollen in unmittelbarer Nähe sofort zur Verfügung stehen.

Wenn umfangreiche Blockaden durchzuführen sind, oder grosse Dosen eingesetzt werden, sollte vor der Injektion des Lokalanästhetikums eine i.v.-Kanüle eingelegt werden.

Ärzte, die eine Lokalanästhesie durchführen, müssen über eine ausreichende Erfahrung und Übung verfügen, ebenso müssen sie mit der Diagnose und Behandlung möglicher Nebenwirkungen, systemischer Toxizität oder anderer möglichen Komplikationen vertraut sein (siehe «Überdosierung»).

Um das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen zu reduzieren, ist bei folgenden Patienten spezielle Vorsicht erforderlich:

Bei älteren Patienten oder Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand.

Bei Patienten mit partiellem oder komplettem Herzblock, da das Lokalanästhetikum die Erregungsleitung des Myokards schwächen kann.

Bei Patienten, die an einer fortgeschrittenen Lebererkrankung oder schweren Nierenfunktionsstörung leiden.

Bei Patienten mit schwerer Anämie oder Herzinsuffizienz ist das Risiko einer Methämoglobinämie zu berücksichtigen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodaron) behandelt werden, sollten überwacht und eine EKG-Untersuchung muss in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können.

Bei Patienten mit akuter Porphyrie sollte Rapidocain nur in dringenden Fällen verabreicht werden, da es porphyrinogen sein könnte. Bei gefährdeten Patienten müssen entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden.

Gewisse lokalanästhesierende Verfahren können, ungeachtet des angewendeten Lokalanästhetikums, mit ernsten Nebenwirkungen einhergehen. Beispielsweise können zentrale Nervenblockaden eine kardiovaskuläre Depression hervorrufen, insbesondere beim Auftreten von Hypovolämie, und deshalb sollten Epiduralanästhesien bei Patienten mit beeinträchtigter kardiovaskulärer Funktion nur mit der entsprechenden Vorsicht angewendet werden.

Retrobulbär-Injektionen können vereinzelt den kranialen Subarachnoidalraum erreichen, wodurch vorübergehende Blindheit, kardiovaskulärer Kollaps, Apnoe, Konvulsionen etc. auftreten können. Diese müssen diagnostiziert und sofort behandelt werden.

Retrobulbär-Injektionen von Lokalanästhetika beinhalten ein geringes Risiko einer persistierenden Dysfunktion der Augenmuskulatur. Die hauptsächlichen Ursachen schliessen Trauma und/oder lokale toxische Wirkungen auf den Muskel und/oder die Nerven ein.

Die Intensität solcher Gewebsreaktionen steht im Zusammenhang mit dem Schweregrad dieses Traumas, der Lokalanästhetikum-Konzentration und der Expositionszeit des Lokalanästhetikums zum Gewebe. Deshalb muss wie bei allen anderen Lokalanästhetika, die kleinste noch wirksame Konzentration und Dosierung des Lokalanästhetikums verwendet werden.

Vasokonstriktoren können die Gewebereaktion verschlimmern und sollten nur verwendet werden, wenn dies angezeigt ist.

Injektionen im Kopf- und Nackenbereich, die versehentlich in eine Arterie appliziert werden, verursachen zerebrale Symptome bereits bei niedriger Dosierung.

Parazervikal-Blockaden können Bradykardie/Tachykardie bei Feten hervorrufen, so dass eine sorgfältige Überwachung der Herzschläge des Fetus notwendig ist.

Epiduralanästhesie kann zu Hypotonie und Bradykardie führen. Um das Risiko solcher Komplikationen zu reduzieren, kann der Kreislauf zuvor mit kristalloiden oder kolloidalen Lösungen aufgefüllt werden. Eine Hypotonie sollte sofort z.B. mit 5–10 mg Ephedrin i.v. behandelt werden und falls notwendig sollte dies wiederholt verabreicht werden.

Epinephrinhaltige Lösungen sollten mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden mit schwerer oder unbehandelter Hypertonie, ungenügend kontrollierter Hyperthyreose, ischämischen Herzkrankheiten, Herzblockade, zerebrovaskulärer Insuffizienz, Diabetes im fortgeschrittenen Stadium, Glaukom, paroxysmaler Tachykardie, hochfrequenter absoluter Arrhythmie und beim Vorliegen anderer pathologischer Zustände, die durch die Epinephrin-Wirkung verschlimmert werden könnten.

Rapidocain-Lösungen mit Epinephrin enthalten Natriummetabisulfit. Dieses Sulfit kann bei gewissen prädisponierten Personen allergische Reaktionen, einschliesslich anaphylaktische Symptome und lebensgefährliche oder weniger schwere Asthmaanfälle verursachen. Die allgemeine Prävalenz der Sulfit-Sensitivität in der Gesamtpopulation ist nicht bekannt und wahrscheinlich gering. Eine Sulfit-Sensitivität wird häufiger bei Asthmatikern als bei Nicht-Asthmatikern beobachtet.

Lösungen von Rapidocain/Rapidocain mit Epinephrin in Mehrdosenbehältern, die Propylis parahydroxybenzoas und Methylis parahydroxybenzoas enthalten, dürfen nicht für eine intrathekale, epidurale (einschliesslich kaudale), intrabulbäre oder retrobulbäre Anästhesie verwendet werden. Konservierungsmittelhaltige lokalanästhetische Lösungen dürfen auch nicht bei anderen Blockaden, bei denen mehr als 15 ml gebraucht werden, verwendet werden.

Lidocain sollte vorsichtig angewendet werden bei Patienten, die andere Lokalanästhetika erhalten oder Wirkstoffe die mit Lokalanästhetika vom Amidtyp strukturverwandt sind, (Antiarrhythmika wie z.B. Tocainide und Mexiletin), weil sich deren systemische toxische Wirkungen addieren.

Spezifische Interaktionsstudien mit Lidocain und Antiar­rhythmika der Klasse III (z.B. Amiodarone) wurden nicht durchgeführt, jedoch ist Vorsicht geboten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Epinephrinhaltige Lösungen sollten allgemein vermieden oder mit grosser Vorsicht verabreicht werden bei Patienten, die mit trizyklischen Antidepressiva behandelt werden, da eine schwere, lang anhaltende Hypertonie auftreten könnte.

Ebenso kann eine gleichzeitige Gabe von epinephrinhaltigen Lösungen und oxytoxischen Substanzen des Ergotamin-Typs eine schwere, persistierende Hypertonie, sowie mögliche zerebrovaskuläre und kardiale Zwischenfälle verursachen.

Neuroleptika wie Phenothiazine und Butyrophenone können die vasokonstriktorische Wirkung von Epinephrin umkehren und zu einem Blutdruckabfall und Tachykardie führen.

Patienten, die sich einer allgemeinen Anästhesie mit inhalativen Substanzen unterziehen müssen, sollen epinephrinhaltige Lösungen nur mit Vorsicht verabreicht werden, da das Risiko schwerer kardialer Arrhythmien besteht.

Nicht kardioselektive Betablocker wie Propranolol verstärken die konstriktorische Wirkung von Epinephrin, was zu schwerer Hypertonie oder Bradykardie führen kann.

Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Unter diesen Umständen soll das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich. Der Zusatz von Epinephrin kann eine Abnahme des Blutflusses in den Uterus und zu einer verminderten Kontraktilität führen insbesondere bei einer unbeabsichtigten Injektion in die mütterlichen Blutgefässe.

Eine durch verabreichte Lokalanästhetika mögliche Bradykardie des Fetus kann bei einer parazervikalen Anästhesieblockade sichtbar werden; verursacht durch die hohen Konzentrationen des Lokalanästhetikums, die dabei den Fetus erreichen.

Stillzeit

Lidocain tritt in derart kleinen Mengen in die Muttermilch über, dass bei Verwendung therapeutischer Dosen im Allgemeinen kein Risiko für das Kind resultiert.

Es ist nicht bekannt, ob Epinephrin in die Muttermilch gelangt; jedoch ist es unwahrscheinlich, dass Epinephrin das gestillte Kind beeinflusst.

Beim Führen und Lenken von Maschinen muss beachtet werden, dass es in Abhängigkeit von der Dosierung der Lokalanästhetika, zu leichten Konzentrations- und Koordinationsstörungen sowie vorübergehender beeinträchtigter Fortbewegungsfähigkeit kommen kann. Deshalb ist Vorsicht geboten.

Das Sicherheitsprofil von Rapidocain ist vergleichbar mit dem anderer Lokalanästhetika mit Amidtyp.

Die durch das Arzneimittel per se verursachten unerwünschten Wirkungen lassen sich nur schwer unterscheiden von:

  • physiologischen Wirkungen einer Nervenblockade (z.B. Blutdruckabfall, Bradykardie),
  • Ereignissen, die direkt oder indirekt durch die Punktion hervorgerufen wurden (z.B. Nerventrauma bzw. epiduraler Abszess).

Immunsystem

Selten: allergische Reaktionen, anaphylaktische Reaktionen/Schock (siehe «Kontraindikationen»/«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Nervensystem

Häufig: Parästhesie, Schwindel.

Gelegentlich: Anzeichen und Symptome einer ZNS Toxizität (Konvulsionen, Parästhesia circumoralis, Taubheit der Zunge, Hyperacusia, Sehstörungen, Tremor, Tinnitus, Dysarthrie, ZNS-Depression).

Selten: Neuropathie, periphere Nervenverletzung, Arachnoiditis.

Augen

Selten: Doppeltsehen.

Herz

Häufig: Bradykardie.

Selten: Herzstillstand, kardiale Arrhythmien.

Vaskuläres System

Häufig: Hypotonie, Hypertonie.

Respirationsstrakt

Selten: Atemdepression.

Gastrointestinal Trakt

Häufig: Nausea, Erbrechen.

Akute systemische Toxizität

Bei unbeabsichtigter intravaskulärer Injektion wird die toxische Wirkung innerhalb von 1–3 Minuten ersichtlich, während bei einer Überdosierung der maximale Plasmakonzentrationsspiegel in Abhängigkeit vom Injektionsort nicht vor 20‑30 Minuten erreicht wird und somit die Anzeichen einer Toxizität verzögert sind. Toxische Reaktionen betreffen hauptsächlich das Zentralnervensystem und das kardiovaskuläre System.

Toxizität des Zentralnervensystems

Diese verläuft stufenweise mit Anzeichen von zunehmendem Schweregrad. Erste Anzeichen dafür sind normalerweise: zirkumorale Parästhesien, Betäubung der Zunge, Benommenheit, Hyperakusis, Tinnitus und Sehstörungen. Dysarthrie und Muskelzuckungen sind ernster und gehen generalisierten Krämpfen voraus. Diese Anzeichen dürfen nicht irrtümlicherweise mit psychiatrischen Störungen verwechselt werden. Es können Bewusstlosigkeit und Grand-Mal-Konvulsionen folgen, welche von ein paar Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern können. Hypoxie und Hyperkapnie folgen aufgrund zunehmender Muskelaktivität rasch den Krämpfen bei gleichzeitiger Interferenz der Atmung und möglichem Verlust des Atemwegs-Schutzreflexes. In schweren Fällen kann Apnoe auftreten. Hyperkaliämische Azidose, Hypokalzämie und Hypoxie erhöhen und verlängern die toxische Wirkung von Lokalanästhetika.

Die Erholung ist abhängig von der Umverteilung des lokalanästhetischen Arzneimittels vom Zentralnervensystem und der Metabolisierung. Eine Erholung kann schnell eintreten, wenn nicht grosse Mengen von Arzneimitteln injiziert wurden.

Toxizität des kardiovaskulären Systems

In schweren Fällen können Auswirkungen auf das kardiovaskuläre System beobachtet werden. Diese werden im allgemeien durch toxische Anzeichen des Zentralnervensystems eingeleitet. Bei Einnahme starker Sedativa oder unter Allgemeinanästhesie kann es sein, dass die prodromalen ZNS-Symptome ausbleiben, respektive dass die Feststellung der frühen Anzeichen einer Toxizität schwierig sein kann. Hypotonie, Bradykardie, Arrhythmien und sogar Herzstillstand können als Resultat hoher systemischer Konzentrationen von Lokalanästhetika auftreten. In seltenen Fällen ist ein Herzstillstand ohne prodromale ZNS Anzeichen aufgetreten.

Behandlung der akuten Toxizität

Bei Anzeichen akuter systemischer Toxizität sollte die Injektion des Lokalanästhetikums sofort unterbrochen werden.

Wenn ZNS Symptome (Kovulsionen, ZNS Depression) auftreten, sollten folgende Behandlungsziele angestrebt werden:

Die Sauerstoffzufuhr aufrecht erhalten, stoppen der Konvulsionen und unterstützen des Kreislaufs, wenn nötig müssen zusätzlich Maske und Beutel eingesetzt oder eine endotracheale Intubation eingeleitet werden.

Ein krampflösendes Mittel sollte i.v. verabreicht werden, wenn die Konvulsionen sich nicht spontan innert 15–20 Sekunden lösen. Thiopental-Natrium 1–3 mg/kg i.v. unterbindet die Konvulsionen schnell. Als weitere Möglichkeit kann Diazepam 0,1 mg/kg i.v. verabreicht werden, obwohl seine Wirkung langsam eintritt. Anhaltende Konvulsionen können die Atmung und die Sauerstoffaufnahme des Patienten gefährden. Die Injektion eines Muskelrelaxantiums (z.B. Succinylcholin 1 mg/kg) wird die Konvulsionen schnell stoppen, so dass die Atmung erleichtert und die Sauerstoffaufnahme kontrolliert werden kann. In solchen Fällen muss eine endotracheale Intubation früh in Betracht gezogen werden.

Wenn eine kardiovaskuläre Depression (Hypotonie, Bradykardie) offensichtlich wird, sollte ein Sympathomimetikum z.B. Ephedrin 5–10 mg i.v. verabreicht werden und wenn nötig nach 2–3 Minuten wiederholt werden. Die Ephedrindosierung muss bei Kindern dem Alter und dem Gewicht entsprechend angepasst werden.

Sollte ein Kreislaufzusammenbruch auftreten, ist eine rasche kardiopulmonale Reanimation erforderlich: Optimale Sauerstoffzufuhr, Beatmung und Kreislaufunterstützung ebenso wie die Behandlung der Azidose sind lebenswichtig.

ATC-Code: Rapidocain N01BB02; Rapidocain mit Epinephrin N01BB52

Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik

Lidocain-Hydrochlorid (Rapidocain) ist ein Lokalanästhetikum vom Amid-Typ. Es verfügt über einen schnellen Wirkungseintritt und eine mittlere Wirkungsdauer.

Die 2%ige Lösung hat bei epiduraler Verabreichung eine Wirkungsdauer von 1,5‑2 Stunden und bei peripherer Nervenblockade bis zu 5 Stunden.

Die 1%ige Lösung verfügt über eine geringere Wirkung auf die motorischen Nervenbahnen und die Wirkungsdauer ist kürzer.

Der Wirkungseintritt und die Wirkungsdauer der lokalanästhetischen Wirkung von Lidocain hängen von der Dosierung und dem Anwendungsort ab. Epinephrin kann die Dauer der Infiltration und der peripheren Nervenblockade verlängern, die Auswirkung auf die Epiduralblockade ist weniger ausgeprägt.

Wie andere Lokalanästhetika bewirkt Lidocain eine reversible Blockade der Impuls-Ausbreitung entlang der Nervenfasern, indem der Einstrom von Natrium-Ionen durch die Nervenmembrane verhindert wird. Es wird vermutet, dass in den Natriumkanälen der Nervenmembranen Rezeptoren für Lokalanästhetika-Moleküle sind.

Lokalanästhetika können über eine ähnliche Wirkung auf erregbare Membrane im Gehirn und Myokard verfügen.

Gelangen exzessive Wirkstoffmengen schnell in den systemischen Kreislauf, treten die toxischen Anzeichen und Symptome hauptsächlich im Bereich des Zentralnerven- und kardiovaskulären Systems auf.

Toxizitätserscheinungen des Zentralnervensystems (siehe «Überdosierung») gehen den kardiovaskulären Wirkungen voraus, da die zentralnervösen Erscheinungen bereits in geringeren Plasmakonzentrationen auftreten.

Direkte kardiovaskuläre Auswirkungen des Lokalanästhetikums sind eine langsame Reizleitung, ein negativ inotroper Effekt und eventuell Herzstillstand.

Indirekte kardiovaskuläre Wirkungen (Hypotonie, Bradykardie) können nach einer epiduralen Verabreichung auftreten; sie sind jedoch abhängig von der Ausdehnung einer gleichzeitigen Sympathikusblockade.

Absorption

Die Absorptionsrate ist abhängig von der Dosis, vom Verabreichungsweg und von der Vaskularität des Injektionsortes.

Bei epinephrinhaltigen Injektionslösungen, ist die Absorption beträchtlich verlangsamt, obwohl wiederum eine Abhängigkeit vom Injektionsort besteht.

Durch die Zugabe von 5 µg/ml Epinephrin ist die Plasmakonzentration bei subkutaner Injektion um 50% reduziert, um 30% bei der Epiduralinjektion und um 20% bei der Interkostal-Blockade.

Distribution

Lidocain hat einen pKa-Wert von 7,9 und einen Öl/Wasser-Verteilungskoeffizienten von 2,9. Die Plasmaproteinbindung beträgt 65%. Lidocain wird hauptsächlich an alpha-1-saures-Glycoprotein gebunden.

Das Verteilungsvolumen im Steady-State beträgt 91 l.

Lidocain passiert leicht die Plazentaschranke und das Gleichgewicht in bezug auf die ungebundene Konzentration stellt sich schnell ein. Die Bindung an Plasmaproteine ist beim Fetus geringer als bei der Mutter, was zu einer tieferen totalen Plasmakonzentration im Fetus führt.

Lidocain wird in die Muttermilch ausgeschieden, jedoch in so geringen Dosen, dass bei Anwendung von therapeutischen Dosen kein Risiko für das gestillte Kind besteht.

Metabolismus

Die Hauptmetaboliten von Lidocain sind Monoethylglycinxylidid (MEGX) Glycinxylidid (GX), 2,6-Xylidin und 4-Hydroxy-2,6-Xylidin. Die Metabolisierung von MEGX erfolgt über N-Dealkylierung mittels CYP1A2 und CYP3A4. 2,6-Xylidin wird über CYP2A6 zu 4-Hydroxy-2,6 Xylidin metabolisiert, welches der Hauptmetabolit im Urin ist.

MEGX hat ähnlich wie Lidocain eine konvulsive Aktivität und eine etwas längere Halbwertszeit. GX hat keine konvulsive Aktivität und hat eine Halbwertszeit von ca. 10 Stunden.

Elimination

Lidocain zeigt eine vollständige und biphasische Absorption vom Epiduralraum mit einer Halbwertszeit von 9,3 Minuten, bzw. 82 Minuten. Die langsame Absorption limitiert die Eliminationsrate von Lidocain. Dies erklärt die langsamere Elimination nach einer epiduralen Injektion im Vergleich mit einer intravenösen Injektion. Die Absorption von Lidocain aus dem subarachnoidalen Zwischenraum ist monophasisch mit einer Halbwertszeit von 71 Minuten.

Lidocain verfügt über eine totale Plasmaclearance von 0,95 l/min und eine Halbwertszeit von 1,6 Stunden. Die Clearance wird praktisch vollständig durch den Metabolismus in der Leber bestimmt und ist somit abhängig von der Leberdurchblutung und der Aktivität der Leberenzyme.

Nur gerade 2% von Lidocain wird unverändert ausgeschieden. Bis zu 70% erscheint im Urin als 4-Hydroxy-2-6-Xylidin.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Neugeborene: Die Halbwertszeit bei Neugeborenen beträgt annähernd das Doppelte (3,2 Stunden) im Vergleich mit Erwachsenen, hingegen ist die Clearance ähnlich (10,2 ml/min kg).

Genotoxizität

Es gibt Hinweise, dass 2,6 Xylidin, ein bei der Ratte, möglicherweise auch beim Menschen, aus Lidocain entstehendes Stoffwechselprodukt, mutagene Wirkungen haben könnte. Diese Hinweise ergeben sich aus in vitro-Tests, in denen dieser Metabolit in sehr hohen, nahezu toxischen Konzentrationen eingesetzt wurde. Dafür, dass auch die Muttersubstanz Lidocain selbst mutagen ist, gibt es derzeit keinen Anhalt.

Karzinogenität

In einer Kanzerogenitätsstudie an Ratten mit transplazentarer Exposition und nachgeburtlicher Behandlung der Tiere über 2 Jahre mit hohen Dosen von 2,6-Xylidin wurden bösartige und gutartige Tumoren vor allem in der Nasenhöhle (Ethmoturbinalia) beobachtet. Die Relevanz dieser Befunde für den Menschen ist nicht klar. Es ist deshalb angezeigt, Lidocain nicht über längere Zeit und in hohen Dosierungen anzuwenden.

Inkompatibilitäten

Die Löslichkeit von Lidocain ist bei einem pH-Wert grösser als 6,5 eingeschränkt. Dies muss insbesondere beachtet werden, wenn Lidocain mit alkalischen Lösungen, z.B. Carbonaten, gemischt werden soll, da es zu Ausfällungen kommen kann.

Bei epinephrinhaltigen Lösungen kann eine Mischung mit alkalischen Lösungen zu einem schnellen Abbau des Epinephrins führen.

Haltbarkeit

Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» aufgedruckten Verfalldatum verwendet werden.

Aufbrauchfrist der Eindosenbehälter, Ampullen ohne und mit Konservierungsmitteln und Stechampullen ohne Konservierungsmittel. Jegliche nicht verbrauchte Lösung muss nach dem Öffnen der Ampulle oder der Stechampulle verworfen werden.

Besondere Lagerungshinweise

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren!

Das Arzneimittel ist in der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt aufzubewahren.

Hinweise für die Handhabung

Vorsichtsmassnahmen sollen getroffen werden, um einen längeren Kontakt zwischen epinephrinhaltigen Lokalanästhetika und Metalloberflächen (z.B. Nadeln oder Metallteile von Spritzen) zu vermeiden. Gelöste Metallionen, besonders Kupferionen, verursachen schwere lokale Irritationen (Schwellungen, Ödema) am Injektionsort und beschleunigen den Epinephrin-Abbau.

Rapidocain-Lösungen mit Epinephrin dürfen aufgrund der Instabilität von Epinephrin nicht resterilisiert werden.

Beim Gebrauch von Mehrdosenbehältern ist das Risiko einer mikrobiellen Kontamination grösser als bei Eindosenbehältern. Wenn immer möglich sollten deshalb Eindosenbehälter verwendet werden.

Beim Gebrauch von Mehrdosenbehältern sind entsprechende Vorsichtsmassnahmen zur Vermeidung einer mikrobiellen Kontamination zu treffen, wie z.B.

Verwendung einer sterilen Einweg-Injektionausrüstung.

Verwendung einer neuen sterilen Nadel und sterilen Spritze bei jeder Lösungsentnahme.

Die Einführung von kontaminierten Materialien oder Flüssigkeiten in Mehrdosenbehälter ist zu vermeiden.

20272, 32381 (Swissmedic).

Sintetica SA, 6850 Mendrisio.

August 2011.

Rapidocain 0,5%, 1% et 2% (sans agent conservateur)

Principe actif: Lidocaini hydrochloridum anhydricum.

Excipients: Natrii chloridum, Aqua ad iniectabilia.

Rapidocain 0,5 %, 1% et 2%

Principe actif: Lidocaini hydrochloridum anhydricum.

Excipients: Natrii chloridum, Conserv.: Propylis parahydroxybenzoas (E216) (0,2 mg/ml) et Methylis parahydroxybenzoas (E218) (1,6 mg/ml), Aqua ad iniectabilia.

Rapidocain 1% et 2% avec Epinéphrine 5 µg/ml

Rapidocain 1% avec Epinéphrine 10 µg/ml

Rapidocain 2% avec Epinéphrine 12,5 µg/ml

Principes actifs: Lidocaini hydrochloridum anhydricum, Adrenalinum ut adrenalini HCl.

Excipients: Natrii chloridum, Antiox.: Natrii disulfis (E223) (0,5 mg/ml), Conserv.: Propylis parahydroxybenzoas (E216) (0,2 mg/ml) et Methylis parahydroxybenzoas E218 (1,6 mg/ml), Aqua ad iniectabilia.

Rapidocaine 0.5%, 1% et 2%: 1 ml de solution injectable contient 5 mg, 10 mg ou 20 mg de Lidocaini hydrochloridum anhydricum.

Rapidocain 1%, 2% avec Epinéphrine 5 µg/ml: 1 ml de solution injectable contient 10 mg ou 20 mg de Lidocaini hydrochloridum anhydricum, 5 µg d'Adrenalinum

Rapidocain 1% avec Epinéphrine 10 µg/ml: 1 ml de solution injectable contient 10 mg de Lidocaini hydrochloridum anhydricum, 10 µg d'Adrenalinum.

Rapidocain 2% avec Epinéphrine 12,5 µg/ml: 1 ml de solution injectable contient 20 mg de Lidocaini hydrochloridum anhydricum, 12.5 µg d'Adrenalinum.

Infiltration locale,

Anesthésie régionale de petite et grande étendue,

Anesthésie épidurale,

Anesthésie intra articulaire lors d'arthroscopies.

Les injections intravasculaires doivent être évitées, afin de prévenir des réactions de toxicité aiguë. Il est recommandé d’aspirer avec précaution avant et pendant l’injection.

Lorsqu’une dose élevée doit être injectée, par exemple lors d’une anesthésie épidurale, il est conseillé d’injecter une dose test de 3–5 ml de lidocaïne contenant de l’epinéphrine (adrénaline). Une injection intravasculaire accidentelle se reconnaît par une accélération passagère du rythme cardiaque. La dose principale doit être injectée lentement, avec une vitesse d’injection de 100–200 mg/min, ou en dose croissante, tout en maintenant un contact verbal avec le patient. En cas de symptômes d’intoxication, l’injection doit être interrompue immédiatement.

Le blocage complet de toutes les fibres nerveuses de grands nerfs requiert généralement de plus fortes concentrations du principe actif. En général, l’anesthésie chirurgicale requiert une concentration et une posologie plus élevées (par ex. utilisation épidurale). Une concentration plus faible est indiquée pour les nerfs plus petits, ou lorsqu’un blocage d’intensité moindre est nécessaire (par ex. pour soulager les douleurs de contractions). Le volume de médicament administré détermine l’étendue de l’anesthésie.

La durée d’action peut être prolongée par l’administration de solutions contenant de l’epinéphrine (voir aussi le tableau posologique).

Lorsqu’un blocage prolongé est nécessaire, par ex. lors d’une administration répétée, le risque qu’un taux plasmatique toxique soit atteint ou que des lésions locales de nerfs soient provoquées doit être pris en considération.

Recommandation posologique chez les adultes et les enfants de plus de 12 ans

Le tableau ci-dessous indique les doses recommandées pour les techniques les plus usuelles chez l’adulte moyen. Pour le calcul de la dose nécessaire, des expériences cliniques et l’état physique général du patient sont très importants.

Les posologies indiquées dans le tableau sont nécessaires pour obtenir un blocage efficace. Elles sont données à titre indicatif pour un adulte moyen (70 kg). En général, la posologie est la même pour les solutions contenant de l’epinéphrine que pour les solutions normales. Comme le délai d’apparition de l’effet et la durée d’action varient beaucoup d’un patient à l’autre, il est impossible de donner des informations précises à cet égard. Pour les autres techniques d’anesthésie régionale, consulter les ouvrages standards sur la question.

Remarque importante: Lors de l’utilisation de volumes importants de solutions contenant de l’epinéphrine, il faut tenir compte du risque d’effets systémiques.

Type de blocageConcentrationDose avec/sans
Epinéphrine
Entrée en
action
Durée d’action
(h)
mg/ml%mlmgMinutesEpinéphrine
5 µg/ml
sansavec

Anesthésie chirurgicale

Anesthésie épidurale lombaire120215-25300-50015-201,5-22-3
Anesthésie épidurale thoracique120210-15200-30010-201,5-22-3
Bloc épidural  caudal120215-25300-50015-301,5-22-3
Bloc intra-articulaire5
10
0,5
1
≤60
≤40
≤300
≤400
5-10
5-10
*
*
*
*

Bloc de champ

Infiltration5
10
0,5
1
≤80
≤40
≤400
≤400
1-2
1-2
1,5-2
2-3
2-3
3-4
Bloc digital1011-510-502-51,5-2NR
Bloc intercostal2 (par nerf/segment)1012-520-503-51-23-4
Rétrobulbaire2024803-51,5-2NR
Péribulbaire10110-15100-1503-51,5-2NR
Bloc honteux101101005-101,5-22-3

Bloc des nerfs principaux

Bloc paracervical(par côté)101101003-51-1,52-2,5
Bloc du plexus: brachialaxillaire10140-50400-50015-301,5-23-4
Supraclaviculaire et inter-scalènesubclavia-
périvasculaire
10
15
1
1,5
30-40
20-30
300-400
300-450
15-30
15-30
1,5-2
1,5-3
3-4
3-5
Sciatique20215-20300-40015-302-33-4
3 in 1 Nerf crural, N. obturateur et N. cut. fem.
(latéral)
10130-40300-40015-301,5-22-4

≤: jusqu’à.

NR: non recommandé.

* 30-60 minutes après lavage.

¹ Dose y compris dose test.

² Nombre maximal de nerfs bloqués simultanément ≤8.

Attention: Les solutions  de Rapidocain/Rapidocain avec Epinéphrine  en récipients multidoses contenant du propylis parahydroxybenzoas et du methylis parahydroxybenzoas ne doivent pas être utilisées pour une anesthésie intrathécale, épidurale (y compris caudale), intrabulbaire ou rétrobulbaire. Les solutions pour anesthésies locales contenant des conservateurs ne doivent pas non plus être utilisées pour d’autres blocages nécessitant plus de 15 ml.

Recommandation posologique chez l'enfant (1 à 12 ans)

Les dosages suivants sont nécessaires pour obtenir un bloc efficace et constituent une référence pour l’utilisation chez l’enfant. Des variations individuelles sont possibles. Une réduction posologique par paliers est souvent nécessaire chez les enfants adipeux et devrait se baser sur le poids idéal.  Pour la recherche d’autres techniques  d’anesthésie  et  pour les besoins individuels des patients, il est conseillé de consulter les traités de référence en matière d’anesthésie.

Chez les enfants, la dose doit être calculée sur la base du poids corporel, et peut aller jusqu’à 5 mg/kg. Les solutions contenant de l’epinéphrine peuvent être administrées jusqu’à 7 mg/kg.

L’utilisation et la sécurité d’emploi de Rapidocain/Rapidocain avec Epinéphrine n’ont pas à ce jour été étudiées chez l’enfant de moins d’1 an.

Concen-
tration
Dose avec/sans
Epinéphrine
Entrée en
action
Durée d’action
(h)
mg/ml%MinutesEpinéphrine
5 µg/ml
sansavec
1010,5 ml/kg5 mg/kg10-151-1,51,5-2

Attention: Les solutions  de Rapidocain/Rapidocain avec Epinéphrine en récipients multidoses contenant du propylis parahydroxybenzoas et du methylis parahydroxybenzoas ne doivent pas être utilisées pour une anesthésie intrathécale, épidurale (y compris caudale), intrabulbaire ou rétrobulbaire. Les solutions pour anesthésies locales contenant des conservateurs ne doivent pas non plus être utilisées pour d’autres blocages nécessitant plus de 15 ml.

Hypersensibilité au principe actif, la lidocaïne, à d’autres anesthésiques locaux de type amide ou à un des excipients conformément à la composition.

Rapidocain avec Epinéphrine est contre-indiqué en cas d’intolérance connue aux sulfites, qui sont contenus comme antioxydant E 223 (disulfite de sodium) dans la préparation (voir «Mises en garde et précautions»).

Les flacons de Rapidocain avec agent conservateur contiennent les agents conservateurs E 216 et E 218 (parahydroxybenzoate de propyle et de méthyle). Ils ne doivent par conséquent pas être administrées à des patients présentant une allergie aux anesthésiques locaux de type ester ou aux métabolites PABA (parahydroxybenzoate) tels que le benzoate.

Les solutions d’anesthésiques locaux contenant de l’epinéphrine ne doivent par principe pas être injectées par voie intraveineuse.

De plus, une adjonction d’epinéphrine est contre-indiquée lors d’anesthésie des territoires terminaux notamment lors d’interventions au niveau des doigts, des orteils, du pénis et du bout du nez.

Les anesthésies régionales ou locales doivent toujours être effectuées avec un matériel approprié et dans un environnement hospitalier adéquat. Le médecin doit avoir à portée de main le matériel nécessaire et les médicaments permettant de surveiller le patient et de le réanimer en urgence, au besoin.

Lors de blocages importants ou d’administration de doses importantes, une canule i.v. doit être introduite avant l’injection de l’anesthésique local.

Les médecins pratiquant l’anesthésie locale doivent disposer d’une expérience et d’un entraînement suffisants. De même, ils doivent impérativement maîtriser le diagnostic et le traitement d’effets secondaires potentiels, et savoir gérer la toxicité systémique ou d’autres complications éventuelles (voir «Surdosage»).

Afin de réduire les risques d’effets secondaires dangereux, il convient d’accorder une attention particulière aux patients suivants:

Patients âgés ou patients en mauvais état général,

Patients avec bloc cardiaque partiel ou complet, car l’anesthésique local peut affaiblir la conduction du myocarde.

Patients souffrant d’une maladie hépatique avancée ou d’insuffisance rénale sévère.

Le risque d’une méthémoglobinémie doit être envisagé chez les patients souffrant d’une anémie sévère ou d’une insuffisance cardiaque (voir «Effets indésirables»).

Les patients  traités par des anti-arythmiques de classe III (comme par ex. l’amiodarone) doivent être surveillés et un  examen par ECG doit être pris en considération car les effets cardiaques peuvent être additifs.

Chez les patients atteints de porphyrie aigüe, Rapidocain ne doit être administré que dans des cas d’urgence car il pourrait être porphyrinogène. Des mesures de précaution  appropriées doivent être prises dans le cas de patients présentant de tels risques.

Certaines formes d’anesthésies locales peuvent, quel que soit le produit d’anesthésie utilisé, provoquer des effets secondaires graves, par exemple:

Les blocages centraux de nerfs peuvent provoquer des dépressions cardiovasculaires, particulièrement lors de l’apparition d’une hypovolémie; par conséquent, les anesthésies épidurales ne devraient être appliquées qu’avec prudence chez les patients souffrant d’insuffisance cardiovasculaire.

Dans des cas isolés, les injections rétrobulbaires peuvent atteindre l’espace sous-arachnoïdien crânien et provoquer: cécité passagère, collapsus cardiovasculaire, apnée, convulsions etc. Ces symptômes doivent être diagnostiqués et traités immédiatement.

Le risque d’une dysfonction permanente de la musculature oculaire est minime lors d’injections rétrobulbaires et péribulbaires. Les causes principales en sont un traumatisme et/ou des effets locaux toxiques sur les muscles et/ou sur les nerfs. L’intensité de ces réactions tissulaires est en rapport avec la gravité du traumatisme, la concentration de l’anesthésique local et le temps d’exposition du tissu à l’anesthésique local. C’est pourquoi, comme pour tous les autres anesthésiques locaux, la plus petite concentration et la plus faible posologie de l’anesthésique local encore efficaces seront administrées.

Les vasoconstricteurs peuvent aggraver les réactions tissulaires, et ne doivent être appliqués que si nécessaire.

Les injections au niveau de la tête et de la nuque qui ont été effectuées accidentellement dans une artère, provoquent des symptômes cérébraux à une dose faible déjà.

Le bloc paracervical peut provoquer une bradycardie/tachycardie chez le fœtus de sorte qu’une surveillance étroite du rythme cardiaque du fœtus est nécessaire.

L’anesthésie épidurale peut provoquer une hypotension et une bradycardie. Afin de réduire le risque de telles complications, il convient de procéder à une expansion préalable de la volémie avec des solutions cristalloïdes ou colloïdales. Une hypotension doit être traitée immédiatement par l’administration par ex. de 5–10 mg d’éphédrine i.v. et qui sera répétée si nécessaire.

Des solutions contenant de l’epinéphrine doivent être appliquées avec prudence chez les patients avec hypertension sévère ou non traitée, hyperthyroïdie mal contrôlée, cardiopathie ischémique, bloc cardiaque, insuffisance cérébrovasculaire, diabète en stade avancé, glaucome, tachycardie paroxystique, arythmie complète de fréquence rapide et autres états pathologiques qui peuvent être aggravés par l’effet de l’epinéphrine.

Les solutions de Rapidocain contenant de l’epinéphrine contiennent du métabisulfite de sodium. Ce sulfite peut provoquer, chez certaines personnes prédisposées, des réactions allergiques, y compris des symptômes anaphylactiques et des crises d’asthme mettant en jeu le pronostic vital ou moins sévères. La prévalence générale de la sensibilité au sulfite parmi la population générale n’est pas connue, et est probablement faible. Une sensibilité au sulfite est observée plus fréquemment chez les patients asthmatiques que chez les personnes non asthmatiques.

Les solutions de Rapidocain/Rapidocain avec Epinéphrine en récipients multidoses contenant du propylis parahydroxybenzoas et du methylis parahydroxybenzoas  ne doivent pas être utilisés pour l’anesthésie intrathécale, épidurale (y compris caudale), intrabulbaire ou rétrobulbaire.

Les solutions pour anesthésies locales contenant des conservateurs ne doivent pas non plus être utilisées pour d’autres blocages nécessitant plus de 15 ml.

La lidocaïne devrait être utilisée avec prudence chez les patients traités simultanément par d’autres anesthésiques locaux ou d’autres principes actifs de structure apparentée aux anesthésiques locaux de type amide (anti-arythmiques comme par ex. la tocaïnide et la méxilétine), car leurs effets toxiques systémiques sont additifs.

Aucune étude d’interactions spécifique entre la lidocaïne et les anti-arythmiques de classe III (par ex. l’amiodarone) n’a été effectuée. La prudence est toutefois recommandée (voir «Mises en garde et précautions»).

En règle générale, les solutions contenant de l’epinéphrine doivent être évitées ou administrées avec extrême prudence chez les patients sous traitement par antidépresseurs tricycliques, car elles peuvent provoquer une hypertension sévère durable.

De même, l’administration concomitante de solutions contenant de l’epinéphrine et de substances ocytociques de type ergotamine peut induire une hypertension grave et persistante ainsi que des incidents vasculaires cérébraux et cardiaques.

Les neuroleptiques comme la phénothiazine et la butyrophénone peuvent inverser l’effet vasoconstricteur de l’epinéphrine et provoquer une chute tensionnelle et une tachycardie.

Chez les patients devant subir une anesthésie générale à l’aide de substances à inhaler, les solutions contenant de l’epinéphrine ne doivent être administrées qu’avec une prudence particulière, car il existe un risque d’arythmie cardiaque sévère.

Les bêtabloquants non cardio-sélectifs comme le propranolol renforcent l’effet vasoconstricteur de l’epinéphrine, ce qui peut provoquer une hypertension sévère ou une bradycardie.

Des études contrôlées chez la femme enceinte ou chez l’animal ne sont pas disponibles. Dans ces conditions, le médicament ne doit être administré, sauf nécessité absolue. L’adjonction d’epinéphrine peut provoquer une diminution du flux sanguin dans l’utérus et une diminution de la contractilité, particulièrement en cas d’injection accidentelle dans les vaisseaux sanguins de la mère.

Une éventuelle bradycardie chez le fœtus due à l’administration d’un anesthésique local peut se manifester lors d’un blocage anesthésique paracervical, en raison des concentrations élevées d’anesthésique local atteignant le fœtus.

Allaitement

La lidocaïne passe dans le lait maternel en quantités si faibles, qu’elle ne représente généralement aucun risque pour le nourrisson lorsqu’elle est utilisée à des doses thérapeutiques.

On ignore si l’epinéphrine passe dans le lait maternel; il est toutefois peu probable que l’epinéphrine exerce un effet sur l’enfant allaité au sein.

Les conducteurs d’automobiles et de machine doivent tenir compte du fait que les anesthésiques locaux peuvent, en fonction de la dose, provoquer des légers troubles de la concentration et de la coordination et restreindre passagèrement la capacité de locomotion. Par conséquent, la prudence est de mise.

Le profil de sécurité de Rapidocain est semblable à celui d’autres anesthésiques locaux de type amide.

Les effets indésirables provoqués par le médicament en soi ne peuvent que difficilement être distingués:

  • des effets physiologiques d’une anesthésie par blocage nerveux (par ex. chute tensionnelle, bradycardie),
  • des événements qui ont été provoqués directement ou indirectement par la ponction (par ex. traumatisme du nerf, abcès épidural).

Système immunitaire

Rare: Les réactions allergiques, réactions anaphylactiques, choc anaphylactique (voir «Contre-indications»/«Mises en garde et précautions»).

Système nerveux

Fréquent: paresthésie, vertiges.

Occasionnel: signes et symptômes d’une toxicité du SNC (convulsions, paresthésie circumorale, insensibilité de la langue, hyperacousie, trouble de la vision, tremblements, acouphène, dysarthrie, dépression du SNC).

Rare: neuropathie, lésion nerveuse périphérique, arachnoïdite.

Yeux

Rare: diplopie.

Coeur

Fréquent: bradycardie.

Rare: arrêt cardiaque, arythmie cardiaque.

Système vasculaire

Fréquent: hypotension, hypertension.

Organes respiratoires

Rare: dépression respiratoire.

Système digestif

Fréquent: nausées, vomissements.

Toxicité systémique aiguë

Lors d’une injection intravasculaire accidentelle, l’effet toxique se fait ressentir au bout de 1‑3 minutes, alors qu’en cas de surdosage, la concentration plasmatique maximale n’est pas atteinte avant 20–30 minutes en fonction du site d’injection, les signes d’une toxicité étant ainsi retardés. Les réactions toxiques apparaissent principalement au niveau du système nerveux central et du système cardiovasculaire.

Toxicité au niveau du système nerveux central

Elle se manifeste progressivement avec des signes d’aggravation croissante. Les premiers signes en sont normalement: paresthésies circumorales, anesthésie de la langue, torpeur, hyperacousie, acouphènes et troubles de la vision. La dysarthrie et les spasmes musculaires sont plus sévères et précèdent des spasmes généralisés. Ces signes ne doivent pas être confondus avec des troubles psychiatriques. Ils peuvent être suivis de perte de connaissance et de crises de grand mal, qui peuvent durer de quelques secondes à quelques minutes. Une hypoxie et une hypercapnie surviennent rapidement, du fait de l’augmentation de l’activité musculaire, en même temps qu’une interférence de la respiration normale et une perte du réflexe de protection des voies aériennes. Dans les cas graves, une apnée peut apparaître.

L’acidose hyperkaliémique, l’hypocalcémie et l’hypoxie augmentent et prolongent l’effet toxique des anesthésiques locaux.

Le rétablissement dépend de la redistribution du médicament anesthésique local depuis le système nerveux central et de la métabolisation. Le rétablissement peut être rapide si la quantité d’anesthésique injectée n’était pas trop importante.

Toxicité cardiovasculaire

Dans des cas graves, des effets sur le système cardiovasculaire peuvent apparaître. Ceux-ci commencent généralement par des signes de toxicité au niveau du système nerveux central. Lorsque des sédatifs puissants ont été administrés ou sous anesthésie générale, il est possible que les symptômes SNC prodromiques ne se manifestent pas ou que la détection des premiers signes d’une toxicité soit difficile. Une hypotension, une bradycardie, une arythmie et même un arrêt cardiaque peuvent survenir comme conséquence de concentrations systémiques élevées d’anesthésiques locaux. Il est arrivé dans des cas rares qu’un arrêt cardiaque se produise sans symptômes SNC prodromiques.

Traitement de la toxicité aiguë

Interrompre immédiatement l’injection de l’anesthésique local dès l’apparition de signes d’une toxicité systémique.

Lorsque des symptômes SNC apparaissent (convulsions, dépression du SNC), les objectifs thérapeutiques suivants doivent être visés:

Maintenir l’apport d’oxygène. Faire cesser les convulsions et soutenir la circulation, au besoin en utilisant en plus un masque et un masque à ballon ou en procédant à une intubation endotrachéale.

Si les convulsions ne disparaissent pas spontanément en 15–20 secondes, injecter un myorelaxant par voie i.v. Thiopental sodique 1–3 mg/kg en i.v. fait rapidement cesser les convulsions. Une autre possibilité consiste à administrer du diazépam 0,1 mg/kg en i.v. bien qu’il agisse lentement. Des convulsions persistantes peuvent mettre en danger la respiration et l’apport en oxygène du patient. L’injection d’un relaxant musculaire (par ex. succinylcholine 1 mg/kg) stoppera rapidement les convulsions, facilitant la respiration et permettant le contrôle de l’apport en oxygène. Dans de tels cas, une intubation endotrachéale doit rapidement être envisagée.

Si une dépression cardiovasculaire (hypotonie, bradycardie) est évidente, l’injection i.v. d’un sympathomimétique, par ex. éphédrine 5 à 10 mg, doit être administrée et si nécessaire renouvelée après 2 à 3 minutes. Chez les enfants, la posologie de l’éphédrine doit être adaptée en fonction de l’âge et du poids.

En cas de collapsus circulatoire, une réanimation cardio-pulmonaire rapide est nécessaire: un apport optimal d’oxygène, un soutien de la respiration et de la circulation ainsi qu’un traitement de l’acidose sont vitales.

Code ATC: Rapidocain N01BB02; Rapidocain avec Epinéphrine N01BB52

Mécanisme d’action/pharmacodynamie

Le chlorhydrate de lidocaïne (Rapidocain) est un anesthésique local de type amide. Il est doté d’une entrée en action rapide et d’une durée d’action moyenne.

Une solution à 2% en injection épidurale a une durée d’action de 1,5–2 heures, et jusqu’à 5 heures en injection périphérique.

Une solution à 1% a un effet moindre sur les fibres nerveuses motrices, et la durée d’action est plus courte.

L’entrée en action et la durée d’action de l’effet anesthésiant local induit par la lidocaïne dépendent de la posologie et du lieu d’application. L’epinéphrine peut prolonger la durée de l’infiltration et du bloc nerveux périphérique; son effet est moins prononcé lors d’une injection épidurale.

Comme d’autres anesthésiques locaux, la lidocaïne provoque un blocage réversible de la propagation de l’influx nerveux en inhibant le passage d’ions sodiques vers l’intérieur de la membrane des cellules nerveuses. On suppose la présence de récepteurs de molécules d’anesthésiques locaux dans les canaux sodiques des membranes nerveuses.

Les anesthésiques locaux peuvent avoir un effet semblable sur d’autres membranes excitables du cerveau et du myocarde.

Lorsque des quantités excessives de principe actif passent rapidement dans la circulation générale, les signes et les symptômes de toxicité apparaissent principalement au niveau du système nerveux central et du système cardiovasculaire.

Des symptômes de toxicité au niveau du système nerveux central (voir «Surdosage») précèdent habituellement les effets sur le système cardiovasculaire, car les manifestations nerveuses centrales apparaissent déjà à des concentrations plasmatiques faibles. Des effets immédiats cardiovasculaires de l’anesthésique local sont: une conduction lente, une inotropie négative et éventuellement un arrêt cardiaque.

Des effets indirects cardiovasculaires (hypotonie, bradycardie) peuvent se manifester après une application épidurale; ils dépendent toutefois de l’étendue du blocage sympathique simultané.

Absorption

Le taux d’absorption dépend de la dose, de la voie d’administration et de la vascularisation du lieu d’injection.

Lors de l’emploi de solutions injectables contenant de l’epinéphrine, l’absorption est considérablement ralentie, bien qu’elle dépende aussi du site d’injection.

L’adjonction de 5 µg/ml d’adrénaline se traduit par une réduction de 50% de la concentration plasmatique lors d’injection sous-cutanée, de 30% lors d’injection épidurale et de 20% lors d’un blocage intercostal.

Distribution

La lidocaïne présente un pKa de 7,9 et un coefficient de répartition huile/eau de 2,9. La liaison aux protéines plasmatiques se monte à 65%. La lidocaïne est principalement liée à la glycoprotéine alpha-1 acide.

Le volume de distribution à l’état stationnaire est de 91 l.

La lidocaïne traverse rapidement la barrière placentaire et l’équilibre par rapport à la concentration libre est vite atteint. Chez le fœtus, le taux de liaison aux protéines plasmatiques est inférieur à celui de la mère, ce qui conduit à une concentration plasmatique totale plus faible chez le fœtus.

La lidocaïne passe dans le lait maternel, mais en quantité si faible qu’elle ne représente pratiquement aucun risque pour le nourrisson lorsqu’elle est utilisée à des concentrations thérapeutiques.

Métabolisme

Les principaux métabolites de la lidocaïne sont le mono-éthyl-glycine-xylidide (MEGX), le glycine-xylidide (GX), la 2,6-xylidine et la 4-hydroxy-2,6-xylidine. Le métabolisme du MEGX se fait par N-désalkylation et implique les CYP1A2 et CYP3A4. Le métabolisme de la 2,6-xylidine en 4-hydroxy-2,6-xylidine, métabolite principal dans les urines, passe par le CYP2A6.

Comme la lidocaïne, le MEGX déploie une activité anticonvulsive, sa demi-vie est toutefois un peu plus longue. Le GX ne possède aucune activité anticonvulsive et possède une demi-vie d’environ 10 heures.

Elimination

La lidocaïne présente une absorption complète et biphasique depuis l’espace épidural, avec des demi-vies de 9,3 min et de 82 min respectivement. La lente absorption limite le taux d’élimination de la lidocaïne. Cela explique que l’élimination soit plus lente après une injection épidurale qu’après une injection intraveineuse. L’absorption de la lidocaïne depuis l’espace sous-arachnoïdien est monophasique avec une demi-vie de 71 minutes.

La lidocaïne présente une clairance plasmatique totale de 0,95 l/min et une demi-vie de 1,6 heures. La clairance de la lidocaïne dépend pratiquement exclusivement du métabolisme hépatique, et varie ainsi en fonction de l’irrigation du foie et de l’activité des enzymes hépatiques.

Seuls 2% de lidocaïne sont éliminés sous forme inchangée. Une fraction pouvant aller jusqu’à 70% se retrouve dans les urines sous forme de 4-hydroxy-2,6-xylidine.

Cinétique pour certains groupes de patients

Nouveau-nés: La demi-vie d’élimination des nouveau-nés se monte à environ le double de celle des adultes (3,2 heures), alors que la clairance est semblable (10,2 ml/min×kg).

Genotoxicité

Certains signes indiquent que la 2-6-xylidine, un produit du métabolisme de la lidocaïne retrouvé chez le rat, éventuellement aussi chez l’être humain, pourrait avoir des effets mutagènes. Ces informations sont issues de tests in vitro dans lesquels ce métabolite a été utilisé à des concentrations très élevées, pratiquement toxiques. Actuellement, rien n’indique que la substance mère, la lidocaïne, soit également mutagène.

Cancérogénicité

Dans une étude sur la cancérogénicité menée chez le rat avec exposition trans-placentaire et traitement post-partum des animaux sur 2 ans avec des doses élevées de 2-6-xylidine, des tumeurs malignes et bénignes, principalement dans la cavité nasale (ethmoturbinalia) ont été observées. La pertinence de ces observations pour l’homme n’est pas élucidée. Il est par conséquent indiqué de ne pas utiliser la lidocaïne à long terme à des posologies élevées.

Incompatibilités

La solubilité de la lidocaïne est limitée à un pH supérieur à 6,5. Cette propriété doit être prise en considération principalement lorsque la lidocaïne doit être mélangée à des solutions alcalines, par ex. du carbonate, car un précipité peut se former.

Lorsque des solutions contenant de l’epinéphrine sont mélangées à des solutions alcalines, l’epinéphrine peut se décomposer rapidement.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date de péremption figurant après la mention «EXP» sur l’emballage.

Délai d’utilisation des solutions à usage unique, ampoules sans et avec agent conservateur et flacons sans agent conservateur. Après l’ouverture de l'ampoule ou du flacon à usage unique, jeter toute solution non utilisée.

Remarques concernant le stockage

Tenir hors de portée des enfants!

Les solutions de Rapidocain/Rapidocain avec Epinéphrine sont à conserver dans l'emballage original, à température ambiante (15–25 °C) et à l'abri de la lumière.

Remarques concernant la manipulation

Prendre des mesures de précaution pour éviter un contact prolongé entre des solutions d’anesthésique local et des surfaces métalliques (par ex. aiguilles ou parties métalliques de seringues). Les ions métalliques dissous, particulièrement les ions de cuivre, provoquent des irritations locales sévères (gonflements, œdèmes) au site d’injection, et accélèrent la dégradation de l’epinéphrine.

Lors de l’usage des flacons à usage multiple, le risque de contamination microbienne est plus important qu’avec les récipients à usage unique.

Par conséquent, il convient d’utiliser les solutions sans agent conservateur chaque fois que cela est possible.

Lors de l’emploi des flacons à usage multiple, il convient de prendre les mesures de précaution adéquates pour éviter une contamination microbienne, par exemple:

utiliser un système d’injection stérile à usage unique,

utiliser une aiguille stérile neuve et une seringue stérile lors de chaque prélèvement de solution,

éviter l’introduction de substances ou de liquides contaminés dans les flacons à usage multiple.

20272, 32381 (Swissmedic)

Sintetica SA, 6850 Mendrisio.

Août 2011.

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Bewertungen

Ten Soldier 42 Rezensionen

Super freundliche Angeschtelte.Sehr gute Bedienung u.hilfsbereit. Einfach die Beste Apotheke d.ganzen Stadt St.Gallen.

David Lauber 41 Rezensionen

Toller Service und sehr freundliche Angestellte! Leider etwas klein, aber ansonsten nicht zu bemängeln!

Géraldine Schmid 7 Rezensionen

Gute Leute und Ort .Sollten mehr so gute Apotheken existieren.Super!!!!!

Bootsschule L. 91 Rezensionen

Kompetente Beratung, äusserst freundlich Bedienung, übersichtliche Apotheke, nur zum Weiterempfehlen

Michael Kobler 156 Rezensionen

Trotz sehr viel Arbeit mit Corona, ausserordentlich flexibel und freundlich!

Reto kuratli 3 Rezensionen

Super kompetent und angenehme, freundliche Bedienung

Marcel Baumgartner 35 Rezensionen

Hier wird der Kunde sehr freundlich und mit viel Fachwissen beraten und bedient. Komme gerne wieder was bei euch kaufen.

Branka Simic-Zorc 1 Rezensionen

Kompetent, freundlich und wirklich service-orientiert!

D. R. 26 Rezensionen

Das Personal ist sehr freundlich und kompetent. Die Apotheke hat einen sehr heimeligen Charme. Hier geht man immer gerne hin.

Daniela Blescher 21 Rezensionen

Mir wurde diese Apotheke wärmstens empfohlen. Die Apothekerin ist sehr kompetent und extrem freundlich. Als Kunde wird man mit jeglichem Anliegen/ Sorge ernst genommen und fühlt sich wohl und in guten Händen. Kann sie nur weiter empfehlen!!!

Thomas Müller 4 Rezensionen

Sehr freundliche und kompetente Apothekerin.

Peter Müller-A. N. 20 Rezensionen

freundliche Bedienung viel Auswahl.!!

Urs Berger 416 Rezensionen

sympathisches, hilfsbereites personal

Skyfly _ 11 Rezensionen

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David Fleitas 3 Rezensionen

Gute Aufmerksamkeit und Service.

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