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Primperan Injektionslösung 10mg/2ml i.m./i.v. 12 Ampullen 2ml buy online
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Primperan Inj Lös 10 mg/2ml i.m./i.v. 12 Amp 2 ml

  • 10.30 CHF

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Safe payments
  • Availability: Not available
  • Brand: SANOFI-AVENTIS
  • Product Code: 137704
  • ATC-code A03FA01
  • EAN 7680312060492
Amount in a pack. 12 ml
Storage temp. min 15 / max 30 ℃
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QR Primperan Injektionslösung 10mg/2ml i.m./i.v. 12 Ampullen 2ml buy online

Description

Wirkstoff: metoclopramidi hydrochloridum anhydricum.

Hilfsstoffe:

Tabletten: Lactosum monohydricum, Cellulosum microcristallinum, Maydis amylum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesium stearate.

Injektionslösung: natrii chloridum, aqua ad injectabilia.

Trinklösung: saccharinum natricum, aromatica, vanillinum, Konserv. E216, E218, Hydroxyethylcellulose, Zitronensäuremonohydrat, gereinigtes Wasser.

Teilbare Tabletten: Metoclopramidi hydrochloridum anhydricum 10,0 mg (corresp. Metoclopramid-Base 8,9 mg).

Injektionslösung: Metoclopramidi hydrochloridum anhydricum 10,0 mg (corresp. Metoclopramid-Base 8,9 mg) pro 2 ml.

Trinklösung: Metoclopramidi hydrochloridum anhydricum 10,0 mg, (corresp. Metoclopramid-Base 8,9 mg) pro 10 ml.

Anmerkung: 10 mg Metoclopramid-Base entsprechen 11,22 mg Metoclopramid-Hydrochlorid (wasserfrei) und 11,82 mg Metoclopramid-Hydrochlorid-Monohydrat.

Erwachsene:

Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen.

Symptomatische Therapie von Übelkeit und Erbrechen, auch im Rahmen akuter Migräneattacken.

Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen nach Radiotherapie.

Prophylaxe von verzögerter Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie.

Kinder und Jugendliche (1 bis 18 Jahre) als Zweitlinienbehandlung:

Prophylaxe von verzögerter Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie.

Bei akuter Übelkeit und Erbrechen nach Operationen.

Zur Vermeidung einer Überdosierung ist zwischen den Einnahmen von Metoclopramid ein Dosierungsintervall von mindestens 6 Stunden einzuhalten, selbst wenn die Dosis vollständig erbrochen wurde (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Tabletten und Trinklösung

Erwachsene: für alle Indikationen und Darreichungsformen

Empfohlene Tagesdosis: 10 mg bis zu 3× täglich

Empfohlene Tageshöchstdosis: 30 mg oder 0,5 mg/kg Körpergewicht.

Höchstanwendungsdauer: 5 Tage.

Kinder und Jugendliche (1 bis 18 Jahre):

Zweitlinienindikation: Prophylaxe von verzögerter Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie.

Empfohlene Dosierung: Orale Einnahme von 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht bis zu 3 Mal täglich. Tageshöchstdosis: 0,5 mg/kg Körpergewicht. Höchstanwendungsdauer bei dieser Indikation: 5 Tage.

Dosierungstabelle:

Hinweis: Nicht alle oralen Darreichungsformen sind für die Anwendung bei Kindern mit einem Körpergewicht unter 30 kg geeignet. Bei einem Körpergewicht unter 30 kg ist die Trinklösung vorzuziehen, da diese dank der Messpipette eine sehr genaue Dosierung ermöglicht. (Tabletten können bei Kindern mit einem Körpergewicht zwischen 30 und 60 kg [½ Tablette = 5 mg] sowie bei Kindern mit einem Körpergewicht über 60 kg [1 Tablette = 10 mg] verabreicht werden.)

AlterKörpergewichtDosierungDosierungsintervall
1 bis 3 Jahre10-14 kg1 mgMaximal 3× täglich
3 bis 5 Jahre15-19 kg2 mgMaximal 3× täglich
5 bis 9 Jahre20-29 kg2,5 mgMaximal 3× täglich
9 bis 18 Jahre30-60 kg5 mgMaximal 3× täglich
15 bis 18 JahreÜber 60 kg10 mgMaximal 3× täglich

Ampullen zur Injektion zu 10 mg

Die Injektionslösung kann intravenös (i.v.) oder intramuskulär (i.m.) verabreicht werden. Bei intravenöser Gabe ist die Dosis langsam über einen Zeitraum von mindestens 3 Minuten zu verabreichen.

Erwachsene: alle Indikationen

Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen: einmalige Einzeldosis von 10 mg (1 Ampulle) bei Ende der Operation.

Symptomatische Therapie von Übelkeit und Erbrechen auch im Rahmen akuter Migräneattacken

und

Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen nach Radiotherapie:

Dosis von 10 mg (1 Ampulle), bis zu 3× täglich.

Die empfohlene Tageshöchstdosis beträgt 30 mg oder 0,5 mg/kg Körpergewicht.

Die Dauer der Verabreichung mittels Injektionslösung ist so kurz wie möglich zu halten. Baldmöglichst sollte die Umstellung auf die orale Gabe erfolgen.

Aufgrund des potenziellen Risikos schwerer kardiovaskulärer Reaktionen einschliesslich Herzstillstand ist die Anwendung der Injektionslösung nur zulässig, wenn eine Reanimationsausrüstung bereitsteht (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Besondere Bevölkerungsgruppen:

Pädiatrische Bevölkerungsgruppe (1 bis 18 Jahre): bei für diese Bevölkerungsgruppe gelisteten Zweitlinienindikationen:

Die Anwendung bei Kindern unter 1 Jahr ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»; siehe «Pharmakokinetik»).

Empfohlene Dosierung: 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht bis zu 3× täglich intravenös. Die Tageshöchstdosis beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht.

Höchstanwendungsdauer: 48 Stunden bei Behandlung von akuter Übelkeit und Erbrechen nach Operationen.

Höchstanwendungsdauer: 5 Tage bei Prophylaxe von verzögerter Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Chemotherapie.

Dosierungstabelle

AlterKörpergewichtDosierungDosierungsintervall
1 bis 3 Jahre10-14 kg1 mgMaximal 3× täglich
3 bis 5 Jahre15-19 kg2 mgMaximal 3× täglich
5 bis 9 Jahre20-29 kg2,5 mgMaximal 3× täglich
9 bis 18 Jahre30-60 kg5 mgMaximal 3× täglich
15 bis 18 JahreÜber 60 kg10 mgMaximal 3× täglich

Ältere Patienten:

Bei älteren Patienten ist eine Verringerung der Dosis in Betracht zu ziehen, in Abhängigkeit von der Leber- und Nierenfunktion und der allgemeinen körperlichen Verfassung.

Niereninsuffizienz:

Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz: (Creatinin-Clearance ≤15 ml/Min): Tagesdosis um 75% reduzieren.

Bei Patienten mit moderater bis schwerer Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance 15-60 ml/Min): Tagesdosis um 50% reduzieren.

Leberinsuffizienz:

Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz: Dosis reduzieren. Insbesondere bei Leberzirrhose wird eine Dosisreduktion von rund 50% empfohlen.

Anwendung bei Kindern unter 1 Jahr aufgrund des erhöhten Risikos extrapyramidaler Störungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Das Medikament darf nicht angewendet werden, wenn die Anregung der Magen-Darm-Motilität ein Risiko darstellt: bei Magen-Darm-Blutungen, mechanischer Verstopfung oder Darmperforation.

Patienten mit Spätdyskinesie auf Neuroleptika oder auf Metoclopramid darf das Präparat nicht verabreicht werden.

Das Präparat darf im Falle eines bestätigten oder vermuteten Phäochromozytoms nicht angewendet werden, da es zu einem plötzlichen Blutdruckanstieg kommen kann.

Dieses Medikament darf bei bekannter Unverträglichkeit von Metoclopramid, eines der Inhaltsstoffe oder von Procainamid (Struktur-Analogon) nicht angewendet werden.

Aufgrund eines wechselseitigen Antagonismus darf das Produkt nicht in Kombination mit Levodopa oder dopaminergen Agonisten verabreicht werden.

Parkinson-Syndrom

Bekannte Vorgeschichte von Methämoglobinämie in Verbindung mit einer Behandlung mit Metoclopramid oder eines NADH-Zytochrom-B5-Reduktase-Mangels

Auf die Verwendung dieses Medikaments bei Epileptikern sollte verzichtet werden, da Benzamide die Krampfschwelle senken (Gefahr von häufiger und stärker auftretenden Anfällen).

Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sowie bei Patienten mit Leberinsuffizienz empfiehlt es sich, die Dosis zu reduzieren (siehe «Spezielle Dosierungen»).

Primperan darf Kindern unter 14 Jahren nur bei zwingender Notwendigkeit verabreicht werden.

Insbesondere bei Kindern und jungen Erwachsenen und/oder bei Verabreichung erhöhter Dosen können extrapyramidale Störungen auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Nach dem Absetzen des Medikaments oder nach symptomatischer medikamentöser Behandlung (Benzodiazepine beim Kind und/oder anticholinerge Parkinson-Therapeutika beim Erwachsenen) sind diese unerwünschten Wirkungen spontan und komplett reversibel.

Aufgrund der Gefahr einer Spätdyskinesie darf die Behandlung nicht länger dauern als 5 Tage.

Wie bei Neuroleptika kann ein malignes neuroleptisches Syndrom auftreten, das durch Hyperthermie, extrapyramidale Symptome, Instabilität des autonomen Nervensystems und Erhöhung der CPK-Werte gekennzeichnet ist. Deshalb ist bei Fieber, einem der Symptome des malignen Syndroms, höchste Vorsicht geboten. Bei Verdacht auf ein malignes Syndrom ist die Behandlung mit Metoclopramid einzustellen.

Beobachtet wurden ausserdem Fälle von Methämoglobinämie, die möglicherweise durch einen Mangel an NADH-Zytochrom-B5-Reduktase bedingt waren. In diesem Fall muss Metoclopramid sofort und definitiv abgesetzt werden, sowie entsprechende Massnahmen getroffen werden.

Um eine Überdosierung zu vermeiden, ist zwischen den Einnahmen von Metoclopramid ein Dosierungsintervall von mindestens 6 Stunden einzuhalten (siehe «Dosierung/Anwendung»), selbst wenn die Dosis vollständig erbrochen wurde. Injektionen i.v. sollten langsam erfolgen, über einen Zeitraum von mindestens 3 Minuten.

Es wird empfohlen, auf den Genuss alkoholischer Getränke zu verzichten.

Vorsicht geboten ist auch bei Parkinson-Syndrom, bei Nähten im Magen-Darm-Bereich, bei Hypertonie (Steigerung der Konzentration zirkulierender Katecholamine), Brustkrebs (erhöhter Prolaktinspiegel) und bei Patienten, die an Depressionen leiden, insbesondere bei Suizidgefahr.

Metoclopramid kann eine Torsades-de-Pointes-Tachykardie hervorrufen, weshalb besondere Vorsicht geboten ist bei Patienten, die Risikofaktoren aufweisen, die dafür bekannt sind, das QT-Intervall zu verlängern wie z.B.:

  • Nicht korrigierte Elektrolytverschiebungen (z.B.: Hypokaliämie, Hypomagnesiämie)
  • Kongenitales Long-QT-Syndrom
  • Bradykardie

Anwendung begleitender Arzneimittel, die dafür bekannt sind, das QT-Intervall zu verlängern (z.B.: Antiarrhythmika der Klassen IA und III, trizyklische Antidepressiva, Makrolide, Antipsychotika (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Kontraindizierte Kombinationen

Parkinson-Therapeutika wie Levodopa (oder dopaminerge Agonisten), Anticholinergika, Bromocriptin: Verringerung der Wirksamkeit durch wechselseitigen Antagonismus.

Zu vermeidende Kombinationen

Alkohol: Verstärkung des sedierenden Effekts.

Zu berücksichtigende Kombinationen

  • Metoclopramid ist ein CYP2D6-Substrat und -Hemmer. Interaktionen mit anderen CYP2D6-Substraten und -Hemmern ist Rechnung zu tragen (z.B. Fluoxetin, zahlreiche Neuroleptika [dynamische und pharmakokinetische Interaktion siehe unten], Dextromethorphan, Metoprolol). Die Metoclopramidexposition ist bei gleichzeitiger Gabe starker CYP2D6-Hemmer erhöht.
  • Medikamente mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (Morphinderivate, Hypnotika, Anxiolytika, sedierende H1-Antihistaminika, sedierende Antidepressiva, Barbiturate, Clonidin und verwandte Substanzen) und Apomorphin: Verstärkung der Sedierung.
  • Neuroleptika, Medikamente mit extrapyramidalen Effekten: additiver Effekt mit erhöhtem Risiko für extrapyramidale Störungen.
  • Opiate und Anticholinergika: wechselseitiger Antagonismus auf die Magen-Darm-Motilität.
  • Ciclosporin, Mexiletin, Paracetamol, Salizylate, Diazepam, Lithium, Tetrazykline: erhöhte Wirkung durch stärkere Resorption (erhöhte Bioverfügbarkeit).
  • MAO-Hemmer: eventuell verstärkte Wirkungen durch Freisetzung von Katecholaminen.
  • Serotoninerge Arzneimittel:
    Die gemeinsame Anwendung von Metoclopramid und serotoninergen Arzneimitteln wie selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) kann das Risiko eines Serotoninsyndroms erhöhen.
  • Exogenes Insulin: wegen des prokinetischen Effekts von Metoclopramid muss die Dosis angepasst werden.
  • Infolge des prokinetischen Effekts von Metoclopramid kann die Resorption bestimmter Medikamente verändert werden. Cimetidin, Digoxin: verringerte Wirkung durch Hemmung ihrer Resorption (verringerte Bioverfügbarkeit).
  • Mivacurium und Suxamethonium (Succinylcholin): Die Injektion von Metoclopramid kann die Dauer der neuromuskulären Blockade verlängern (über die Hemmung der Plasmacholinesterase).
  • Orale Kontrazeptiva: Die systemische Resorption und die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva können verringert werden. Daher empfiehlt es sich, zusätzliche empfängnisverhütende Massnahmen zu ergreifen.

Schwangerschaft

Tierversuche ergaben keine teratogene Wirkung. Beim Menschen sind bei einer ziemlich grossen Anzahl von exponierten Schwangerschaften keine Missbildungen oder fetotoxischen Wirkungen zutage getreten. Studien bei schwangeren Frauen liegen nicht vor.

Daten von schwangeren Patientinnen (>1000) weisen auf keine fetale/neonatale Toxizität oder Missbildungen während des ersten Schwangerschaftsdrittels hin. Begrenzte Daten von schwangeren Patientinnen (>300) lassen nicht auf neonatale Toxizität im Laufe der folgenden Drittel schliessen. Im Tierversuch zeigte sich keine reproduktionstoxische Wirkung.

Gleichwohl sollte eine Anwendung von Primperan in der Schwangerschaft nur bei zwingender Indikation erfolgen. In Anbetracht der pharmakologischen Eigenschaften, wie auch bei anderen Benzamiden, können bei Metoclopramidgabe in der Schwangerschaft extrapyramidale Störungen beim Neugeborenen nicht ausgeschlossen werden.

Stillzeit

Metoclopramid geht in die Muttermilch über. Weil Wirkungen von Metoclopramid auf das zentrale Nervensystem des gestillten Säuglings nicht ausgeschlossen werden können, dürfen stillende Mütter Primperan nicht einnehmen. Ist eine Behandlung mit Primperan unerlässlich, wird empfohlen, abzustillen.

Primperan kann die Aufmerksamkeit vermindern und die Fähigkeit zum Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

Das Auftreten unerwünschter Wirkungen unter Metoclopramid hängt im Allgemeinen von der Dosis und der Behandlungsdauer ab.

Die unerwünschten Wirkungen werden nach Organsystemklassen (nach MedDRA) und Häufigkeit wie folgt eingeteilt: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100) , «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000)

Störungen des Blut- und Lymphsystems

Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose.

Sehr selten: Methämoglobinämie, insbesondere bei Neugeborenen/Frühgeborenen, möglicherweise im Zusammenhang mit einem Mangel an NADH-Zytochrom-b5-Reduktase (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Sulfhämoglobinämie, im Wesentlichen bei gleichzeitiger Verabreichung hoher Dosen von Medikamenten, die Schwefel freisetzen.

Störungen des Immunsystems

Allergische Reaktionen, darunter Anaphylaxie.

Nicht bekannt: anaphylaktische Reaktionen (einschliesslich anaphylaktischer Schocks, insbesondere nach intravenöser Gabe).

Endokrine Störungen

Gelegentlich: Prolaktin-Stimulierung (Prolaktinämie): Brustdrüsenschwellung, Gynäkomastie, Galaktorrhoe, Menstruationsbeschwerden, Libidostörungen.

Psychiatrische Störungen

Häufig: Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Reizbarkeit (reversibel nach Absetzen des Medikaments) (10%).

Selten: Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Unruhe und Kopfschmerzen, Delirium, Manie, Dysphorie, Herabsetzung des Bewusstseinsniveaus, Verwirrtheit, Halluzinationen.

Nicht bekannt: Suizidgedanken.

Störungen des zentralen Nervensystems

Die folgenden, manchmal kombiniert auftretenden Reaktionen zeigen sich häufiger, wenn erhöhte Dosen verabreicht werden:

Selten: Effekte eines extrapyramidalen Syndroms (Akathisie, gefolgt von Dystonie, schweres Parkinson-Syndrom, Akutdyskinesien), selbst nach Verabreichung einer einzigen Dosis, vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen und bei intravenöser Verabreichung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Sehr selten: epileptische Anfälle, malignes neuroleptisches Syndrom, Depressionen.

Bei intravenöser und hochdosierter Anwendung: Unruhe, Angstzustände, Restless-Legs-Syndrom.

Spätdyskinesie im Falle von Langzeitbehandlungen, insbesondere bei älteren Patienten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Funktionsstörungen des Herzens

Sehr selten: Bradykardie und Herzblock, vor allem bei der injizierbaren Form.

Nicht bekannt: Verlängerung des QT-Intervalls und Torsades-de–Pointe-Tachykardie, atrioventrikulärer Block, insbesondere bei intravenöser Verabreichung, Herzstillstand kurz nach der Injektion, unter Umständen im Anschluss an eine Bradykardie siehe «Dosierung/Anwendung»).

Ansteigen des Blutdrucks bei Patienten mit und ohne Phäochromozytom.

Funktionsstörungen der Gefässe

Häufig: Hypotonie (insbesondere bei der injizierbaren Form), Hypertonie, Tachykardie (supraventrikulär).

Selten: Schock, Synkope nach intravenöser Verabreichung.

Gastrointestinale Störungen

Häufig: bei rund 10% der Patienten: Diarrhoe.

Selten: Obstipation, Übelkeit.

Allgemeine Störungen

Häufig: Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Reizbarkeit (Symptome verschwinden nach Absetzen des Medikaments).

Andere Wirkungen:

Polyurie, Inkontinenz.

Es kann zu Schläfrigkeit, extrapyramidalen Störungen, Herabsetzung des Bewusstseinsniveaus, Verwirrtheit und Halluzinationen kommen. Extrapyramidale Störungen sind nur symptomatisch zu behandeln: Benzodiazepine beim Kind und/oder anticholinerge Parkinson-Therapeutika beim Erwachsenen.

ATC-Code: A03FA01

Wirkungsmechanismus und Pharmakodynamik

Metoclopramid wirkt antiemetisch, indem es die D2-Dopaminrezeptoren des Zentralnervensystems, insbesondere der Chemorezeptortriggerzone (CTZ), blockiert und die Erregungsfähigkeit der afferenten Nerven des Magen-Darm-Trakts in Richtung CTZ verringert. In hoher Dosierung hemmt Metoclopramid die serotoninergen 5-HT3-Rezeptoren.

Metoclopramid verringert den gastroösophagealen Reflux (durch Verstärkung der Ösophagus-Kontraktionen und Tonussteigerung des unteren Ösophagussphinkters) und beschleunigt die Magenentleerung (durch Verstärkung der Magenkontraktionen, Entspannung von Pylorusschliessmuskel und Bulbus duodeni). Metoclopramid beschleunigt die Magen-Darm-Passage durch eine Steigerung der Peristaltik des Duodenums, des Jejunums und wahrscheinlich des Dickdarms. Auf Rezeptorenebene erzeugt Metoclopramid einen parasympathomimetischen Effekt, indem es auf die neuromuskuläre Synapse wirkt, vermutlich über den Antagonismus von Adrenalin und Dopamin.

Absorption

Die Bioverfügbarkeit von Metoclopramid ist bei jeder Person unterschiedlich und liegt bei oraler Einnahme zwischen 50% und 78%. Zwei Stunden nach oraler Einnahme von 10 mg Metoclopramid betragen die Blutwerte ungefähr 40 ng/ml.

Nach intravenöser Injektion tritt die pharmakologische Wirkung nach 1 bis 3 Minuten ein, nach intramuskulärer Injektion nach 10-15 Minuten und nach oraler Verabreichung nach 30 bis 60 Minuten.

Distribution

Die Plasmaproteinbindung ist gering (zwischen 13% und 30%), das scheinbare Verteilungsvolumen beträgt 2,2 bis 3,5 l/kg. Metoclopramid passiert die Blut-Hirn-Schranke sowie die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch über.

Metabolismus und Elimination

Die Metabolisierung von Metoclopramid ist gering. Im Urin wurde ein Metoclopramid-Metabolit nachgewiesen, dessen eventuelle Aktivität ist jedoch nicht bekannt.

Beim Menschen erfolgt die hauptsächliche Elimination über die Nieren. Nach oraler Einnahme von 10 mg Metoclopramid werden in den ersten 24 Stunden 78% entweder unverändert oder konjugiert im Urin ausgeschieden (85% nach 72 Stunden). Die Gesamtclearance beträgt 630 ml/Min.

Je nach Autor beträgt die Ausscheidungshalbwertszeit durchschnittlich 2 bis 6 Stunden.

Pharmakokinetik bei Niereninsuffizienz

Die Clearance von Metoclopramid (einmalige Verabreichung von 10 mg i.v. oder per os) ist bei niereninsuffizienten Patienten dreimal geringer und die Halbwertszeit mit 14 Stunden deutlich länger. Somit ist eine Dosisanpassung erforderlich (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Pharmakokinetik bei Leberinsuffizienz

In einer Reihe von Studien sind die pharmakokinetischen Parameter von Metoclopramid bei Patienten mit Leberzirrhose mit jenen bei gesunden Freiwilligen verglichen worden. Dabei wurden eine Verringerung der Plasmaclearance und eine Verlängerung der Halbwertszeit beobachtet. Somit ist eine Dosisanpassung erforderlich (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Pharmakokinetik bei Kindern unter 18 Jahren

Vor dem Hintergrund der geltenden europäischen Regulierungsbestimmungen für die Pädiatrie (EU-Verordnung zu Kinderarzneimitteln, Artikel 45) wurden die pharmakokinetischen Daten und das Sicherheitsprofil bei Neugeborenen (weniger als 1 Monat alt) und Kindern unter 1 Jahr analysiert. Dabei ergab sich eine tendenziell reduzierte Ausscheidung von Metoclopramid bei Neugeborenen. Zudem zeigte die Auswertung der im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung erfassten Sicherheitsdaten, dass das Risiko von (für dieses Molekül bereits bekannten) extrapyramidalen Störungen bei Kindern unter 1 Jahr vergleichsweise höher war als bei Kindern und Jugendlichen zwischen 1 und 18 Jahren. Aufgrund dieser Ergebnisse ist Metoclopramid bei Kindern unter 1 Jahr kontraindiziert. Gleichzeitig wurden angesichts der Schlussfolgerungen aus dem EU-Prozess zur Prüfung pädiatrischer Daten die Aussagen zur Anwendung von Metoclopramid bei Kindern und Jugendlichen zwischen 1 und 18 Jahren revidiert.

Mutagenes und kanzerogenes Potenzial:

Mit Metoclopramid wurden keine umfassenden Mutagenitätstests durchgeführt.

Ein Mutagenitätstest mit Metoclopramid an 3 Bakterienstämmen (Salmonella typhimurium) ergab keinerlei Hinweise auf mutagene Eigenschaften.

In einer Kanzerogenitätsstudie mit dem 40-Fachen der oralen therapeutischen Dosis während 77 Wochen an Ratten zeigten sich keine besonderen Manifestationen ausser einem Anstieg des Prolaktinspiegels. Ebenso wurde beim Menschen bis heute weder in klinischen noch in epidemiologischen Studien eine Korrelation zwischen der chronischen Anwendung Prolaktin-stimulierender Substanzen und der Tumorgenese des Mammakarzinoms festgestellt.

Reproduktionstoxizität:

Reproduktionsstudien wurden an 3 verschiedenen Tierspezies durchgeführt (Maus, Ratte und Kaninchen). Bis zum höchsten getesteten Dosisbereich (116,2 oder 200 mg/kg bei oraler Verabreichung) wurde kein Zeichen teratogener oder embryotoxischer Eigenschaften beobachtet. Dosierungen, die zu einem Anstieg des Prolaktinspiegels führten, verursachten eine reversible Störung der Spermatogenese bei der Ratte.

Haltbarkeit

Nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwenden.

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Trinklösung:

Nicht über 30 °C lagern.

Tabletten:

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.

In der Originalverpackung und vor Licht geschützt aufbewahren.

Injektionslösung:

Nicht über 30 °C lagern. Vor Licht geschützt aufbewahren.

Die Injektionslösung ist für den einmaligen Gebrauch bestimmt, weshalb Reste entsorgt werden müssen.

31204, 31205, 31206 (Swissmedic).

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

März 2019.

Principe actif: metoclopramidi hydrochloridum anhydricum.

Excipients:

Comprimés: Lactosum monohydricum, Cellulosum microcristallinum, Maydis amylum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesium stearate.

Solution injectable: natrii chloridum, aqua ad injectabilia.

Soluté buvable: saccharinum natricum, aromatica, vanillinum, conserv. E216, E218, Hydroxyéthylcellulose; Acidum citricum monohydricum; aqua purificatis.

Comprimés sécables: metoclopramidi hydrochloridum anhydricum 10,0 mg (corresp. métoclopramide base 8,9 mg).

Solution injectable: metoclopramidi hydrochloridum anhydricum 10,0 mg (corresp. métoclopramide base 8,9 mg) pro 2 ml.

Soluté buvable: metoclopramidi hydrochloridum anhydricum 10.0 mg (corresp. métoclopramide base 8,9 mg) pro 10 ml.

Note: 10 mg de métoclopramide base correspondent à 11,22 mg de chlorhydrate de métoclopramide anhydre et à 11,82 mg de chlorhydrate de métoclopramide monohydraté.

Chez les adultes:

Prévention des nausées et vomissements postopératoires.

Traitement symptomatique des nausées et vomissements, y compris nausées et vomissements induits par des migraines aigües.

Prévention des nausées et vomissements induits par la radiothérapie.

Prévention des nausées et vomissements retardés induits par la chimiothérapie.

Chez les enfants de 1 à 18 ans en seconde intention:

Prévention des nausées et vomissements retardés induits par la chimiothérapie.

Traitement des nausées et vomissements postopératoires établis.

Respecter un temps d'intervalle minimal de 6 heures entre chaque prise de métoclopramide, même en cas de vomissement et rejet complet de la dose, afin d'éviter un surdosage (voir «Mises en garde et précautions»).

Comprimés et soluté buvable

Adultes: pour toutes les indications et préparations

La dose journalière recommandée est de 10 mg, répétée jusqu'à 3 fois par jour.

La dose maximale journalière recommandée est 30 mg ou 0,5 mg/kg de poids corporel.

La durée maximale de traitement est de 5 jours.

Population pédiatrique (1 à 18 ans):

Pour l'indication de deuxième intention: Prévention des nausées et vomissements retardés induits par la chimiothérapie:

La dose recommandée est de 0,1 à 0,15 mg/kg de poids corporel, répétée jusqu'à 3 fois par jour par voie orale. La dose maximale en 24 h est de 0,5 mg/kg de poids corporel. La durée maximale de traitement est de 5 jours pour cette indication.

Table de dosage:

Information: toutes les présentations orales ne sont pas adaptées à l'utilisation chez les enfants pesant moins de 30 kg. La solution orale sera privilégiée pour les poids corporels de moins de 30 kg, qui permet un dosage optimal avec l'utilisation de la pipette doseuse. (Les comprimés peuvent être utilisés chez les enfants entre 30 et 60 kg (½ comprimé = 5 mg) et de plus de 60 kg (1 comprimé = 10 mg).

AgePoids de l'enfantDoseFréquence
1 à 3 ans10-14 kg1 mgJusqu'à 3 fois par jour
3 à 5 ans15-19 kg2 mgJusqu'à 3 fois par jour
5 à 9 ans20-29 kg2,5 mgJusqu'à 3 fois par jour
9 à 18 ans30-60 kg5 mgJusqu'à 3 fois par jour
15 à 18 ansPlus de 60 kg10 mgJusqu'à 3 fois par jour

Ampoules injectables à 10 mg

La solution peut être injectée par voie intraveineuse (I.V.) ou intramusculaire (I.M.). Par voie intraveineuse, la dose devrait être injectée lentement durant au moins 3 minutes.

Adultes: toutes les indications

Prévention des nausées et vomissements postopératoires: une dose unique de 10 mg (1 ampoule) à la fin de l'opération

Traitement symptomatique des nausées et vomissements, y compris nausées et vomissements induits par les migraines aiguës

et

Prévention des nausées et vomissements induits par la radiothérapie:

La posologie est de 10 mg (1 ampoule) qui peut être répété jusqu'à 3 fois par jour.

La dose maximale journalière recommandée est 30 mg ou 0,5 mg/kg de poids corporel.

La durée de traitement par voie injectable devrait être aussi courte que possible et le transfert à un traitement oral devrait être effectué dès que possible.

En raison du risque potentiel de réactions cardiovasculaires sévères, incluant l'arrêt cardiaque, la solution pour injection est limitée exclusivement à une utilisation en présence d'un équipement de réanimation (voir «Effets indésirables»).

Population spéciales:

Population pédiatrique (de 1 à 18 ans): pour les indications de deuxième intention listées pour cette population:

L'utilisation chez les enfants de moins de 1 an est contre-indiquée (voir «Contre-indications»; voir «Pharmacocinétique»).

La dose recommandée est de 0,1 à 0,15 mg/kg de poids corporel, répétée jusqu'à 3 fois par jour par voie intraveineuse. La dose maximale en 24 h est de 0,5 mg/kg de poids corporel.

La durée maximale de traitement est de 48 h pour le traitement de nausées et vomissements post-opératoires établis.

La durée maximale de traitement est de 5 jours pour la prévention des nausées et vomissements retardés induits par la chimiothérapie.

Table de dosage:

AgePoids de l'enfantDoseFréquence
1 à 3 ans10-14 kg1 mgJusqu'à 3 fois par jour
3 à 5 ans15-19 kg2 mgJusqu'à 3 fois par jour
5 à 9 ans20-29 kg2,5 mgJusqu'à 3 fois par jour
9 à 18 ans30-60 kg5 mgJusqu'à 3 fois par jour
15 à 18 ansPlus de 60 kg10 mgJusqu'à 3 fois par jour

Patients âgés:

Chez les patients âgés, une réduction de la dose devrait être considérée en se basant sur les fonctions hépatiques et rénales ainsi que sur la fragilité globale.

Insuffisance rénale:

Chez les patients avec insuffisance rénale sévère: (clairance de créatinine ≤15 ml/min), réduire la dose journalière de 75%.

Chez les patients avec insuffisance rénale modérée à sévère (clairance de créatinine 15-60 ml/min) réduire la dose journalière de 50%.

Insuffisance hépatique:

Les patients avec insuffisance hépatique sévère: réduire la posologie; en particulier une réduction de la posologie d'environ 50% est conseillée en cas de cirrhose hépatique.

L'utilisation chez les enfants de moins de 1 an à cause du risque augmenté de syndromes extrapyramidaux (voir «Mises en garde et précautions»).

Hypersensibilité au principe actif ou à l'un des excipients conformément à la composition.

Ce médicament ne doit pas être utilisé lorsque la stimulation de la motricité gastro-intestinale présente un danger: en cas d'hémorragie gastro-intestinale, obstruction mécanique ou perforation digestive.

Ce produit est contre-indiqué chez les personnes ayant présenté précédemment des dyskinésies tardives aux neuroleptiques ou au métoclopramide.

Cette spécialité ne doit pas être administrée en cas de phéochromocytome confirmé ou suspecté en raison de poussées hypertensives possibles.

Ce médicament ne doit pas être utilisé en cas d'intolérance connue au métoclopramide ou à l'un des composants, voire à la procaïnamide (analogue de structure).

Ce produit ne doit pas être utilisé en combinaison avec la lévodopa ou des agonistes dopaminergiques en raison de l'antagonisme mutuel.

Maladie de Parkinson

Antécédents connus de methémoglobinémie liée au traitement avec le métoclopramide ou d'une carence en NADH cytochrome-B5 réductase.

Il est préférable de ne pas utiliser ce médicament chez les sujets épileptiques puisque les benzamides abaissent le seuil épileptique (risque d'augmentation de la fréquence et de l'intensité des crises).

Il est recommandé de réduire la posologie chez l'insuffisant rénal grave  et chez les patients insuffisants hépatiques (voir «Posologies spéciales»).

Primpéran ne devrait être administré chez les enfants en-dessous de 14 ans qu'en cas d'indication majeure.

Des troubles extrapyramidaux peuvent survenir, en particulier chez les enfants et jeunes adultes, et/ou lorsque des doses élevées sont utilisées (voir «Effets indésirables»). Ces effets indésirables sont spontanément et complètement réversibles à l'arrêt du médicament ou après traitement médicamenteux symptomatique (benzodiazépines chez les enfants et/ou antiparkinsoniens anti-cholinergiques chez les adultes).

La durée du traitement ne doit pas excéder 5 jours en raison du risque de dyskinésie tardive. 

Comme avec les neuroleptiques, il peut apparaître un syndrome malin des neuroleptiques (Neuroleptic Malignant Syndrome) caractérisé par une hyperthermie, des symptômes extrapyramidaux, une instabilité du système nerveux autonome, et une élévation des CPK. Par conséquent, la plus grande prudence doit être observée en cas de fièvre, l’un des symptômes du syndrome malin. Le métoclopramide doit être arrêté si un syndrome malin est suspecté.

Des cas de méthémoglobinémie qui pourraient être provoqués par un déficit en NADH cytochrome B5 réductase ont été observés. Dans ce cas, l’administration de métoclopramide doit être immédiatement arrêtée de manière définitive et les mesures appropriées doivent être prises.

Respecter un temps d’intervalle d’au moins 6 heures entre chaque prise de métoclopramide (voir: «Posologie/Mode d’emploi»), même en cas de vomissement et rejet complet de la dose, afin d’éviter un surdosage. Les injections IV devraient être effectuées lentement, au moins en 3 minutes. 

L'absorption simultanée de boissons alcoolisées est déconseillée.

La prudence est également de mise lors de maladie de Parkinson, en cas de sutures au niveau gastro-intestinal, lors d'hypertension (augmentation des catécholamines circulantes), de tumeur du sein (augmentation de la prolactine) et chez les patients souffrant de dépression, spécialement en cas de tendance suicidaire. 

Le métoclopramide peut induire des Torsade de Pointes, c’est pourquoi il faut apporter une précaution particulière chez les patients ayant des facteurs de risques connus pour la prolongation de l’intervalle QT, par ex:

  • deséquilibre electrolytique non corrigé (ex: hypokaliémie, hypomagnesémie)
  • syndrome congénital de QT long
  • bradycardie 

L’utilisation concomitante de médicaments connus pour prolonger l’intervalle QT (ex: anti-arrhythmiques de Classe IA et III, anti-dépresseurs tricycliques, macrolides, antipsychotiques (voir «Effets indésirables»).

Associations contre-indiquées

Antiparkinsoniens tels que lévodopa (ou agonistes dopaminergiques), anti-cholinergiques, bromocriptine: diminution de leur efficacité par antagonisme mutuel.

Associations déconseillées

Alcool: potentialisation de l'effet sédatif.

Associations à prendre en compte

  • le métoclopramide est un substrat et un inhibiteur du CYP2D6. Des interactions avec d’autres substrats et inhibiteurs du CYP2D6 sont à considérer tels la fluoxétine, de nombreux neuroleptiques (interaction pharmacocinétique et –dynamique, cf en bas), dextrométhorphane, le métoprolol, entre autres. L’exposition au métoclopramide est augmentée lors de la co-administration avec des inhibiteurs forts du CYP2D6.
  • Médicaments dépresseurs du système nerveux central (dérivés morphiniques, hypnotiques, anxiolytiques, antihistaminiques H1 sédatifs, antidépresseurs sédatifs, barbituriques, clonidine et apparentés) et apomorphine: potentialisation de l'effet sédatif.
  • Neuroleptiques, médicaments à effets extrapyramidaux: effet additif avec risque augmenté d’apparition de troubles extrapyramidaux.
  • Opiacés et anti-cholinergiques: antagonisme mutuel sur la motilité gastro-intestinale.
  • Cyclosporine, mexilétine, paracétamol, salicylés, diazépam, lithium, tétracyclines: effet augmenté par absorption accrue (biodisponibilité augmentée).
  • Inhibiteurs de la MAO: effets éventuellement augmentés par libération de catécholamines.
  • Médicaments sérotoninergiques:
    L'utilisation du métoclopramide avec des médicaments sérotoninergiques tels que les inhibiteurs sélectifs de la recapture de la sérotonine (ISRS) peut augmenter le risque de syndrome sérotoninergique.
  • Insuline exogène: adapter la dose en fonction de l'effet procinétique du métoclopramide.
  • Dû à l’effet procinétique du métoclopramide, l’absorption de certains médicaments peut être modifiée: cimétidine, digoxine: effet diminué par inhibition de l'absorption (biodisponibilité diminuée).
  • Mivacurium et suxamethonium (succinylcholine): l'injection de métoclopramide peut prolonger la durée du blocage neuromusculaire (via inhibition de la cholinestérase plasmatique).
  • Contraceptifs oraux: l’absorption systémique et l’efficacité de contraceptifs oraux peuvent être diminuées. Il est conseillé d’utiliser des moyens de contraception supplémentaires.

Grossesse

Les études chez l'animal n'ont pas mis en évidence d'effets tératogènes. Dans l'espèce humaine, un nombre assez important de grossesses exposées n'a pas mis en évidence de malformation ou de fœtotoxicité. On ne dispose pas d'étude chez la femme enceinte.

Les données sur des patientes enceintes (>1'000) n'indiquent aucune toxicité fœtal/néonatale ou malformations durant le premier trimestre de la grossesse. Un nombre limité de données sur des patientes enceintes (>300) n'indique aucune toxicité néonatale au cours des autres trimestres. Les études effectuées sur des animaux ne montrent pas de toxicité de reproduction.

Toutefois, l'utilisation de Primpéran durant la grossesse aura lieu uniquement en cas d'indication stricte. Etant données les propriétés pharmacologiques, comme d'autres benzamides, en cas d'administration du métoclopramide avant l'accouchement, les troubles extrapyramidaux chez le nouveau-né ne peuvent pas être exclus.

Allaitement

Le métoclopramide passe dans le lait maternel. Parce que des effets du métoclopramide sur le système nerveux central du nouveau-né nourri au sein ne peuvent pas être exclus, les mères qui allaitent ne doivent pas prendre Primpéran. Si un traitement par Primpéran devait s'avérer indispensable, le sevrage du nouveau-né est recommandé.

Primpéran peut réduire la vigilance et avoir une certaine influence sur l'aptitude à la conduite ou à l'utilisation de machines.

L'apparition d'effets indésirables sous métoclopramide dépend généralement de la dose administrée et de la durée du traitement.

Les effets indésirables sont présentés par classes de systèmes d’organes (selon MedDRA) et leur fréquence comme suit: «très fréquents» (≥1/10), «fréquents» (<1/10, ≥1/100), «occasionnels» (<1/100, ≥1/1000), «rares» (<1/1000, ≥1/10’000), «très rares» (<1/10’000). 

Troubles de la circulation sanguine et lymphatique:

Leucopénie, neutropénie, agranulocytose.

Très rares: méthémoglobinémie, en particulier chez le nouveau-né/prématuré, pouvant être liée à un déficit en NADH cytochrome b5 réductase (voir «Mises en garde et précautions»).

Sulfhémoglobinémie, essentiellement lors de l’administration simultanée de fortes doses de médicaments libérant du sulfure. 

Troubles du système immunitaire:

Réactions allergiques dont anaphylaxie.

Fréquence inconnue: réactions anaphylactiques (y compris choc anaphylactique, particulièrement avec l’injection intraveineuse). 

Troubles endocriniens:

Occasionnels: Stimulation de la prolactine (prolactinémie): augmentation du volume mammaire, gynécomastie, galactorrhée, troubles de menstruation, troubles de la libido. 

Troubles psychiatriques:

Fréquents: assoupissement, fatigue, irritabilité (symptômes réversibles à l'arrêt du médicament) (10%).

Rares: Insomnie, somnolence, agitation et maux de tête, délire, manie, dysphorie, diminution du niveau de conscience, confusion, hallucination.

Fréquence inconnue: idées suicidaires. 

Troubles du système nerveux:

Les réactions suivantes, parfois associées, apparaissent plus souvent lorsque des doses élevées sont administrées:

Rares: effets syndromes extrapyramidaux (akathisie, puis dystonie, sévère syndrome parkinsonisme, dyskinésies aiguës) même après l’administration d’une dose unique, en particulier chez les enfants et les jeunes adultes et lors d'application intraveineuse (voir «Mises en garde et précautions»).

Très rares: crises d’épilepsie, syndrome malin neuroleptique, dépression.

En intraveineuse et à haute dose: agitation, anxiété, impatiences musculaires (restless legs syndrome).

Dyskinésie tardive en cas de traitement prolongé, en particulier chez les patients âgés (voir «Mises en garde et précautions»). 

Troubles cardiaques:

Très rares: bradycardie et blocs cardiaques, en particulier avec la forme injectable.

Fréquence inconnue: prolongation de l’intervalle QT et torsade de pointes, bloc artrioventriculaire, en particulier avec l’utilisation intraveineuse, arrêt cardiaque, survenant rapidement après l’injection, qui peut faire suite à la bradycardie (voir «Posologie/Mode d’emploi»).

Augmentation de la pression sanguine chez les patients, avec ou sans phéochromocytome. 

Troubles vasculaires:

Fréquents: Hypotension (particulièrement avec la forme injectable), hypertension, tachycardie (supraventriculaire).

Rares: choc, syncope après une utilisation intraveineuse. 

Troubles gastro-intestinaux:

Fréquents: chez environ 10% des patients: apparition de diarrhée.

Rarement: constipation, nausée. 

Troubles généraux:

Fréquents: Assoupissement, fatigue, irritabilité (symptômes réversibles à l’arrêt du traitement). 

Autres effets:

Polyurie, incontinence.

Somnolence et troubles extrapyramidaux, diminution du niveau de conscience, confusion, hallucination peuvent survenir. Le traitement des troubles extrapyramidaux est uniquement symptomatique: benzodiazépines chez les enfants et/ou antiparkinsoniens anti-cholinergiques chez les adultes.

Code ATC: A03FA01

Mécanisme d'action et pharmacodynamique

Le métoclopramide développe une action antiémétique en bloquant les récepteurs dopaminergiques D2 au niveau du système nerveux central en particulier de la C.T.Z. (chemoreceptor trigger-zone) et en diminuant la sensibilité des nerfs afférents du système gastro-intestinal vers la C.T.Z. A haute dose, le métoclopramide inhibe les récepteurs sérotoninergiques 5-HT3.

Le métoclopramide diminue le reflux gastro-œsophagien (par accroissement des contractions œsophagiennes et du tonus du sphincter inférieur de l'œsophage) et augmente la vidange du contenu gastrique (par augmentation des contractions gastriques, relaxation du sphincter pylorique et du bulbe du duodénum). Le métoclopramide accélère le transit gastro-intestinal par augmentation du péristaltisme du duodénum, du jéjunum et probablement aussi du gros intestin. Au niveau des récepteurs, le métoclopramide a un effet parasympathomimétique en agissant sur la jonction neuromusculaire, probablement par antagonisme de l'adrénaline et de la dopamine.

Absorption

Par voie orale, la biodisponibilité du métoclopramide est variable d'un individu à l'autre et comprise entre 50 et 78%. Dans les deux heures suivant la prise orale de 10 mg de métoclopramide, des taux sanguins de l'ordre de 40 ng/ml sont retrouvés.

Les délais d'action pharmacologique sont de 1 à 3 minutes après injection intraveineuse, 10 à 15 minutes après injection intramusculaire et 30 à 60 minutes après administration orale.

Distribution

La liaison aux protéines plasmatiques est faible (entre 13 et 30%), le volume de distribution apparent est compris entre 2,2 et 3,5 l/kg. Le métoclopramide franchit la barrière céphalo-rachidienne, le placenta et se retrouve également dans le lait maternel.

Métabolisme et excrétion

Le métoclopramide est faiblement métabolisé. Un métabolite a été identifié dans l'urine, mais son éventuelle activité est inconnue.

Chez l'homme, la principale voie d'élimination est rénale. Après administration orale de 10 mg de métoclopramide, 78% du produit sont excrétés par l'urine dans les premières 24 heures sous forme inchangée ou sous forme conjuguée (85% après 72 heures). La clairance totale est de 630 ml/min.

Selon les auteurs, la demi-vie d'élimination est en moyenne de 2 à 6 heures.

Pharmacocinétique chez l'insuffisant rénal

La clairance du métoclopramide (administré en dose unique 10 mg i.v. ou per os) est 3 fois moindre chez les insuffisants rénaux et la demi-vie est plus longue, atteignant 14 heures. Une adaptation posologique est donc nécessaire (voir «Posologie/Mode d'emploi»).

Pharmacocinétique chez l'insuffisant hépatique

Des études ont été publiées comparant les paramètres pharmacocinétiques du métoclopramide administré à des patients souffrant de cirrhose hépatique par rapport à des volontaires sains: une diminution de la clairance plasmatique et un allongement de la demi-vie ont été observés. Une adaptation posologique est donc nécessaire (voir «Posologie/Mode d'emploi»).

Pharmacocinétique chez les enfants de moins de 18 ans

Dans le contexte de la régulation pédiatrique européenne (Article 45), une analyse des données pharmacocinétiques et du profil de sécurité chez les nouveau-nés (âgés de moins de 1 mois) et les enfants âgés de moins de 1 an a été menée. Les données pharmacocinétiques ont montré que la clairance du métoclopramide avait tendance à être réduite chez les nouveau-nés. L'évaluation des données de sécurité post-marketing a montré que le risque des troubles extrapyramidaux, déjà connus pour cette molécule, était augmenté chez les enfants de moins de 1 an, en comparaison aux enfants âgés de 1 à 18 ans. Sur la base de ces résultats, le métoclopramide est contre-indiqué chez les enfants de moins de 1 an. De même, sur la base des conclusions de la procédure pédiatrique européenne, l'utilisation du métoclopramide a été révisée chez les enfants et adolescents âgés de 1 à 18 ans.

Potentiel mutagène et cancérogène:

Le métoclopramide n'a pas fait l'objet de tests extensifs de mutagénèse.

Un test de mutagénèse mené avec le métoclopramide sur 3 souches bactériennes (Salmonella typhimurium) n'a révélé aucun signe de propriétés mutagènes.

Dans une étude de cancérogénèse menée pendant 77 semaines chez le rat avec des doses orales 40 fois supérieures à la dose thérapeutique, aucune manifestation particulière n'a été observée, à l'exception d'une élévation du taux de prolactine. Chez l'homme, à ce jour, aucune corrélation n'a été établie entre l'utilisation chronique de substances stimulant la prolactine et l'apparition de cancer mammaire, ni dans les études cliniques, ni dans les études épidémiologiques.

Toxicité sur la reproduction:

Des études sur la reproduction ont été menées sur 3 espèces animales différentes (souris, rat et lapin). Aucun signe de propriétés tératogènes ou embryotoxiques n'a été observé jusqu'au plus haut domaine posologique testé (116,2 ou 200 mg/kg par voir orale). Les posologies conduisant à une élévation du taux de prolactine, ont provoqué des troubles réversibles de la spermatogenèse chez le rat.

Stockage

Ne pas utiliser au-delà de la date indiquée sur l'emballage avec la mention «EXP».

Tenir hors de portée des enfants.

Soluté buvable:

Ne pas conserver au-dessus de 30 °C.

Comprimés:

À conserver à température ambiante (15-25 °C).

Conserver le récipient dans le carton d'origine à l'abri de la lumière.

Solution injectable:

Ne pas conserver au-dessus de 30 °C. Stocker à l'abri de la lumière.

La solution injectable est destinée à un usage unique; ainsi, les restes doivent être éliminés.

31204, 31205, 31206, (Swissmedic).

sanofi-aventis (suisse) sa, 1214 Vernier/GE.

Mars 2019.

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