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Ancopir Injektionslösung 5 Ampullen 2ml buy online
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Ancopir Inj Lös 5 Amp 2 ml

  • 13.58 CHF

Not available
Safe payments
  • Availability: Not available
  • Brand: DISPOSAN AG
  • Product Code: 177804
  • ATC-code A11DB
  • EAN 7680284860144
Type Inj Lös
Origin SYNTHETIC
QR Ancopir Injektionslösung 5 Ampullen 2ml buy online

Description

Dragée

Wirkstoffe: Cyanocobalaminum (Vit. B 12 ), Pyridoxini hydrochloridum (Vit. B 6 ),

Thiamini nitras (Vit. B 1 )

Hilfsstoffe:  Excipiens pro compresso obducto.

Ampulle

Wirkstoffe:  Cyanocobalaminum (Vit. B 12 ), Pyridoxini hydrochloridum (Vit. B 6 ), Thiamini hydrochloridum (Vit. B 1 ), Lidocaini hydrochloridum.

Hilfsstoffe:  Sorbitolum, Conserv: E 218 1,6 mg, Aqua ad injectabilia q.s. ad  solutionem pro 2 ml.

Dragée:

1 Dragée enthält: Cyanocobalamin (Vitamin B 12 ) 0.3 mg, Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B 6 ) 100 mg, Thiaminnitrat (Vitamin B 1 ) 200 mg

Ampullen:

1 Ampulle zu 2 ml enthält: Cyanocobalamin (Vitamin B 12 ) 1.0 mg, Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B 6 ) 50 mg, Thiaminhydrochlorid (Vitamin B 1 ) 200 mg, Lidocainhydrochlorid 10 mg

Vitamin-B 6 -Mangelerscheinungen, Adjuvans bei Neuralgien und Neuritiden, Ischias, Lumbago.

Bei chronischen Intoxikationen, insbesondere Alkoholismus.

Als Adjuvans bei Strahlenkrankheiten.

Erwachsene

1-2 Dragées täglich mit Flüssigkeit einnehmen.

1 Ampulle täglich intramuskulär.

Kinder

Wegen ihres hohen Wirkstoffgehaltes an Vitamin B6 werden Ancopir Dragées und Ampullen nicht für die Anwendung an Kindern empfohlen.

Ancopir darf Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere Komponenten des Präparates nicht verabreicht werden.

Vitamin B12 ist bei Psoriasis kontraindiziert, da Patienten mit einer bestehenden Psoriasis auf Vitamin B12 mit einer sogenannten "flare reaction", einer Verschlimmerung der Psoriasis-Symptome, reagieren können.

Bei Patienten die Levodopa erhalten, ist die Gabe von höheren Dosen Vitamin Bkontraindiziert.

Lidocain

- Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Lokalanästhetika vom Säureamid-Typ.

- Schwere Störungen des Herz-Reizleitungssystems.

- Bradykardie.

- Kardiogener oder hypovolämischer Schock.

Ancopir Ampulle enthält ein Lokalanästhetikum (Lidocain). Überempfindlichkeitsreaktionen (bis hin zum anaphylaktischen Schock) können durch Lidocain ausgelöst werden. Ärzte, welche Lokalanästhetika anwenden, müssen über eine ausreichende Erfahrung verfügen und mit Diagnose und Behandlung möglicher unerwünschter Wirkungen (einschliesslich systemischer Vergiftungserscheinungen) bzw. Komplikationen vertraut sein. Die notwendige Ausrüstung und die erforderlichen Arzneimittel für eine Reanimation sollten in unmittelbarer Nähe sofort zur Verfügung stehen.

Bei Patienten mit bekannter allergischer Disposition ist von einer parenteralen Applikation abzusehen.

Unter Umständen können in seltenen Fällen nach wiederholter i.m.- Injektion von thiaminhaltigen Präparaten bei prädisponierten Patienen anaphylaktische Reaktionen auftreten. Gegenmassnahmen sind Glukokortikoid- und Antihistaminikagaben.

Vorsichtsmassnahmen betreffend Lidocain

In den folgenden Situationen ist das Risiko schwerwiegender unerwünschter Wirkungen von Lokalanästhetika wie Lidocain erhöht:
- Ältere Patienten.
- Patienten in schlechtem Allgemeinzustand.
- AV-Block (da Lokalanästhetika zu einer Verzögerung der Reizleitung führen können).
- Schwere Lebererkrankungen.
- Schwere Niereninsuffizienz.


In diesen Fällen sollte die Anwendung von Ancopir unter besonderer Vorsicht erfolgen.
Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodaron) behandelt werden, sollten überwacht und ein EKG- Monitoring in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können.
Injektionen Lidocain-haltiger Lösungen im Kopf- und Nackenbereich können, falls sie versehentlich intraarteriell erfolgen, bereits bei niedriger Dosierung zentralnervöse Symptome verursachen.

Interaktionen

Vitamin Bhebt in höheren Dosen die Wirkung von Levodopa auf. Weiter kann Vitamin B6 die Toxizität von Isoniazid erhöhen.

Thiosemicarbazon und 5-Fluorouracil heben als Thiaminantagonisten die Wirkung von Vitamin Bauf.

Antazida hemmen die Resorption von Vitamin B1.

Lidocain

Pharmakokinetische Interaktionen
Lidocain ist ein Substrat der CYP450-Enzyme CAP1A2 und CYP3A4. Der Metabolismus von Lidocain kann daher bei gleichzeitiger Gabe von CYP-Inhibitoren (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Clarithromycin, Erythromycin, Cimeditin) gehemmt und durch gleichzeitige Gabe von Enzyminduktoren (z.B. Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Rifampicin) verstärkt werden.

Pharmakodynamische Interaktionen
Bei gleichzeitiger Anwendung von Wirkstoffen, welche mit Lokalanästhetika vom Amidtyp strukturverwandt sind (z.B. Antiarrhythmika wie Mexiletin oder Tocainid), können sich die systemischen toxischen Effekte addieren. Ancopir sollte daher bei Patienten, welche mit solchen Arzneimitteln behandelt werden, unter besonderer Vorsicht angewendet werden.
Die Wirkung von Muskelrelaxantien kann durch Lidocain verstärkt werden.

Es wird empfohlen, auch die Fachinformation der gleichzeitig verabreichten Arzneimittel zu konsultieren.

Vitamin B 6  hebt in höheren Dosen die Wirkung von Levodopa auf.

Thiosemicarbazon und 5-Fluorouracil heben als Thiaminantagonisten die Wirkung von Vitamin B 1  auf.

Antazida hemmen die Resorption von Vitamin B 1 .

Schwangerschaft

Ancopir Dragées:

Vitamine B1, B6 und B12 können in einer Menge, die dem täglichen Bedarf entspricht, eingenommen werden. Bei Tagesdosen, wie sie mit Ancopir verabreicht werden, sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei Schwangeren verfügbar. Vitamin B6 geht in die Muttermilch über und ist auch plazentagängig. Ancopir Dragées sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.

Ancopir Ampullen:

Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar.

Ancopir Ampullen sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.

Lidocain

Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Lidocain passiert die Plazentaschranke. Unter diesen Umständen soll das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.

Eine durch verabreichte Lokalanästhetika mögliche Bradykardie des Fetus kann bei einer parazervikalen Anästhesieblockade sichtbar werden; verursacht durch die hohen Konzentrationen des Lokalanästhetikums, die dabei den Fetus erreichen.

Stillzeit

Ancopir

Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Ancopir sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.

Lidocain

Lidocain tritt in derart kleinen Mengen in die Muttermilch über, dass bei Verwendung therapeutischer Dosen im Allgemeinen kein Risiko für das Kind resultiert. Es sollte jedoch während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen sind im Folgenden nach Organsystemklassen und absoluter Häufigkeit aufgelistet. Bei der Bewertung wurden folgende Häufigkeitsklassen zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: allergische Reaktionen bis hin zu anaphylaktischem Schock.

Sehr selten: angioneurotische Oedeme

Endokrine Erkrankungen

Einzelfälle: Die Prolaktinfreisetzung wird gehemmt.

Erkrankungen des Nervensystems

Selten: In Einzelfällen ist Unruhe beschrieben worden.

Pyridoxin stimuliert die Decarboxylierung von Levodopa und kann dessen therapeutische Wirkung bei M. Parkinson vermindern, sofern nicht gleichzeitig ein Decarboxylasehemmer verabreicht wird.

Bei hohen Dosen über längere Zeit (>500 mg/Tag) wurde in seltenen Fällen eine reversible periphere sensorische Neuropathie beobachtet.

Einzelfälle: Agitierheit, Angst, Paraesthesie, Somnolenz, Kopfschmerzen.

Herzerkrankungen

Selten: Tachykardie

Gefässerkrankungen

Selten: Kreislaufkollaps

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr selten: In Einzelfällen sind Zyanose und Lungenödem beschrieben worden.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr selten: Übelkeit und Hämorrhagien im Gastrointestinaltrakt sind beschrieben worden.

Affektionen der Leber und Gallenblase

Einzelfälle: Hohe Dosen können zu einer Erhöhung der SGOT im Serum führen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Hohe Dosen können Akne verursachen. Pyridoxin kann eine Akne vulgaris oder ein akneiformes Exanthem auslösen oder verschlimmern.

Selten: Allergische Reaktionen.

Sehr selten: In Einzelfällen sind Hautreaktionen mit Pruritus und Urtikaria beschrieben worden.

Allgemeine Erkrankungen:

Sehr selten: Schweissausbrüche, Schwächegefühl, Globus-Gefühl.

Lidocain

Allergische Reaktionen mit Urtikaria, Ödem, Bronchospasmus oder Atemnotsyndrom sowie Kreislaufreaktionen werden gelegentlich beschrieben.

Durch eine schnelle Anflutung (versehentliche i.v. Injektion, Injektion in stark durchblutetes Gewebe) oder durch Überdosierung kann es zu systematischen Reaktionen mit Schwindel, Benommenheit, Somnolenz, Krämpfen, Verwirrtheitszuständen, Übelkeit, Erbrechen, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall bis zum Schock kommen.

Therapie bei oraler Intoxikation

Giftentfernung (Erbrechen auslösen, Magenspülung); resorptionsmindernde Massnahmen (Kohle-Gabe).

Wird Vitamin B6 in massiv erhöhten Dosen (über 2g/24h) kurzfristig oder in Tagesdosen von 200 mg über Monate hinweg eingenommen, kann es in seltenen Fällen zu peripheren sensorischen Neuropathien kommen, die jedoch nach dem Absetzen des Präparates im allgemeinen reversibel sind.

Lidocain

Die Vergiftungserscheinungen bei Überdosierung von Lidocain betreffen hauptsächlich das Zentralnervensystem und das kardiovaskuläre System. Dabei verlaufen die Vergiftungserscheinungen  progredient, d.h. der Schweregrad der Symptome nimmt kontinuierlich zu.

Bei versehentlicher intravaskulärer Injektion treten die nachfolgend genannten Symptome unmittelbar (d.h. innerhalb von 1-3 Minuten) auf, im Falle einer Überdosierung hingegen erst mit einer Verzögerung von 20-30 Minuten.

Frühsymptome einer Überdosierung sind: Gähnen, Parästhesien (v.a. perioral), Benommenheit, Unruhe, Schwindelgefühl, Tinnitus, Hypakusis, Sehstörungen, Dysarthrie und Ataxie sowie Übelkeit und Erbrechen. Bei mittelschweren Intoxikationen können zudem Muskelzuckungen bzw. Muskelspasmen und nachfolgend generalisierte Krampfanfälle auftreten, unter Umständen gefolgt von Bewusstlosigkeit, Atemdepression und Koma.

In schwerwiegenden Fällen kommt es ausserdem (meist erst nach Auftreten zentralnervöser Symptome) zu Auswirkungen auf das kardiovaskuläre System. Symptome sind Blutdruckabfall, Bradykardie und Arrhythmien. Bei sehr schweren Intoxikationen kann es zu einem kompletten AV-Block und zum Herz-Kreislauf-Stillstand kommen.

Bei Anzeichen einer akuten systemischen Vergiftung sollte die Injektion sofort abgebrochen werden. Es gibt kein spezifisches Antidot, die Behandlung der Überdosierung erfolgt symptomatisch. Im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes ist eine rasche kardiopulmonale Reanimation angezeigt, einschliesslich Behandlung der Azidose.“

ATC-Code: A11DB

Die Wirkstoffe von Ancopir sind von essentieller Bedeutung für die Energieproduktion sowie den Eiweiss- und den Nukleinsäurestoffwechsel in der Zelle.

Thiamin (Vit. B 1 ) ist als Co-Faktor bei einer Vielzahl von Reaktionen im Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Der Vitamin-B 1 -Bedarf ist direkt abhängig vom Umfang der Kohlenhydratresorption. Daher steigt der Bedarf an Vitamin B 1 , wenn die Ernährung reich an Kohlenhydraten ist. In hohen Dosen bestehen Hinweise für eine analgetische Wirkung von Vitamin B 1 .

Vitamin B 6  (Pyridoxin) bildet das Co-Enzym einer Vielzahl von Enzymen, die in den Proteinstoffwechsel und den Aminosäurestoffwechsel eingreifen. Ein Mangel äussert sich vor allem in neurologischen Symptomen.

Vitamin B 12  (Cyanocobalamin) hat wichtige metabolische Funktionen im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Es ist notwendig für die Bildung von Methionin und in der Folge für den Folsäurestoffwechsel und im weiteren Sinn für die DNS-Synthese.

In hohen Dosen übt Vitamin B 12  eine analgetische Wirkung aus.

Lidocain

Lidocain ist ein Lokalanästhetikum vom Anilid-Typ mit einem schnellen Wirkungseintritt und einer mittleren Wirkungsdauer, es blockiert reversibel die Nervenleitung nahe der Injektionsstelle. Die lokalanästhetische Wirkung setzt wenige Minuten nach einer Injektion von Ancopir ein und hält 45 bis 60 Minuten lang an.

Absorption

Orale Einnahme

Die Resorption von Vitamin B1 erfolgt im Gastrointestinaltrakt durch Na+- abhängigen aktiven Transport, bei höheren Konzentrationen auch durch passive Diffusion.

Vitamin B6 wird aus dem Gastrointestinaltrakt nach Hydrolyse seiner phosphorylierten Derivate resorbiert.

Die Resorption von Vitamin B12 ist abhängig von der Präsenz des Intrinsic-Factors in der Magenschleimhaut.

Distribution

Vitamin B1 diffundiert rasch in die organischen Gewebe und Flüssigkeiten, ohne dass eine signifikate Ablagerung in einem bestimmten Organ stattfindet.

Vitamin B1 geht in den Foetus über und wird in die Muttermilch ausgeschieden.

Pyridoxin bindet sich praktisch nicht an Plasmaproteine. Pyridoxalphosphat jedoch macht mindestens 60% des zirkulierenden Vitamin B6 aus.

Vitamin B6 geht in Foetus über und wird in die Muttermilch ausgeschieden.

Vitamin B12 wird an die Plasmaproteine gebunden. Transcobalamin II ist auf Gewebeebene verantwortlich für dessen Transport. Vitamin B12 wird in der Leber gespeichert und geht in den enteropatischen Kreislauf ein. Vitamin B12 wird aktiv in den Foetus transportiert und wird in die Muttermilch ausgeschieden.

Metabolismus

Bei einer täglichen Einnahme von ca. 1 mg Vitamin B1 (ungefähr normaler Tagesbedarf) wird dieses im Gewebe vollständig metabolisiert. Wenn die Einnahme den Tagesbedarf überschreitet, wird Vitamin B1 zuerst im Gewebe abgelagert.

Durch Wirkung der hepatischen Aldehydoxidase wird das freie Pyridoxal in 4- Pyridoxinsäure überführt.

Vitamin B12 unterliegt keiner Metabolisierung.

Elimination

Die Eliminationshalbwertszeit von Vitamin B1 beträgt ca. 0.35 Stunden.

Bei einer täglichen Einnahme von ca. 1 mg wird wenig oder kein Vitamin B1 im Urin ausgeschieden.

Überflüssiges Vitamin B1 wird als unverändertes Thiamin und Pyrimidin, welches aus dem Abbau von Thiamin entsteht, im Urin ausgeschieden. Vitamin B1 wird um so mehr unverändert ausgeschieden, je höher der Überschuss im Körper ist.

Vitamin B6 wird hauptsächlich im Urin als 4- Pyridoxinsäure ausgeschieden.

Vitamin B12 wird biliär, zum Teil auch renal ausgeschieden. Überschüssiges Vitamin B12 wird im Urin ausgeschieden, grösstenteils in den ersten 8 Stunden nach Einnahme.

Lidocain

Absorption

Lidocain wird schnell resorbiert, wobei die Absorptionsrate abhängig ist von der Vaskularisierung des Injektionsortes.

Distribution

Die Plasmaproteinbindung von Lidocain ist konzentrationsabhängig. Die Bindung vermindert sich mit steigender Konzentration. Bei Konzentrationen von 1 bis 5 µg/ml liegen 60 bis 80 % des Lidocains proteingebunden vor. Das Verteilungsvolumen im Steady-state beträgt 91 Liter.

Lidocain passiert die Plazentaschranke. Die Gesamtkonzentrationen beim Feten sind jedoch niedriger als bei der Mutter, da die Plasmaproteinbindung beim Feten geringer ist als bei der Mutter.

Lidocain tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Metabolismus

Lidocain wird hauptsächlich in der Leber unter Beteiligung mehrerer CYP450-Enzyme (z.B. CYP3A4 und CYP1A2) metabolisiert. Die Hauptmetaboliten von Lidocain sind Monoethylglycinxylidid, Glycinexylidid, 2,6-Dimethylanilin und 4-Hydroxy-2,6-Dimethylanilin. Monoethylglycinxylidid und Glycinexylidid sind pharmakologisch aktiv, ihre Aktivität ist jedoch schwächer als jene der Muttersubstanz.

Elimination

Lidocain wird überwiegend renal eliminiert, wobei sich etwa 73 % der applizierten Dosis als 4-Hydroxy-2,6-Dimethylanilin-Metabolit im Urin finden. Nur 3 % des Lidocains werden unverändert über die Nieren ausgeschieden.

Die Plasma-Clearance von Lidocain nach Verabreichung einer intravenösen Bolus-Injektion beträgt 9 bis 10 ml/min/kg.

Nach intravenöser Bolus-Injektion von Lidocain betrug die Eliminationshalbwertszeit 1,5 bis 2 Stunden, jene der aktiven Metaboliten bis zu 10 Stunden. Bei längerfristiger Gabe ist eine Akkumulation von Glycinexylidid möglich.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Pädiatrische Population:

Die Eliminationshalbwertszeit bei Neugeborenen beträgt annähernd das Doppelte (3,2 Stunden) der Eliminationszeit bei Erwachsenen.

Leberfunktionsstörungen:

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen war nach intravenöser Verabreichung die Halbwertszeit von Lidocain etwa 3-fach erhöht.

Nierenfunktionsstörungen:

Leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörungen (Clcr 30 bis 60 ml/min) beeinträchtigen die Pharmakokinetik von Lidocain nicht, können jedoch die Akkumulation des Glycinexylidid-Metaboliten verstärken. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörungen (Clcr < 30 ml/min) war die Clearance von Lidocain um ca. die Hälfte reduziert und die Halbwertszeit in etwa verdoppelt.

Lidocain ist dialysierbar.

Ancopir

Es sind keine für die Anwendung relevanten präklinischen Daten vorhanden.

Lidocain

Es liegen zahlreiche Untersuchungen an unterschiedlichen Tierarten zur akuten Toxizität von Lidocain vor. Anzeichen einer Toxizität waren ZNS-Symptome. Dazu zählten auch Krampfanfälle mit tödlichem Ausgang. Die beim Menschen ermittelte toxische (kardiovaskuläre oder zentralnervöse Symptome, Krämpfe) Plasmakonzentration von Lidocain wird mit 5 Mikrogramm/ml bis >10 Mikrogramm/ml Blutplasma angegeben.

Kanzerogenität, Mutagenität

Lidocain zeigte in Mutagenitätsstudien weder genotoxisches noch kanzerogenes Potenzial. Dagegen gibt es aus in vitro-Studien Hinweise darauf, dass der Metabolit 2,6-Xylidin mutagene Eigenschaften besitzt. Darüber hinaus zeigte 2,6-Xylidin in einer Kanzerogenitätsstudie an Ratten über 2 Jahre ein tumorigenes Potenzial (Tumoren vor allem in der Nasenhöhle). Zwar ist die Relevanz für den Menschen nicht hinreichend sicher auszuschliessen, demzufolge sollte Lidocain nicht über längere Zeit in hohen Dosen verabreicht werden.

Reproduktionstoxizität

Studien zur Reproduktionstoxizität ergaben keine Hinweise auf teratogene Eigenschaften. In einer Studie an männlichen und weiblichen Ratten erhielten diese täglich oral 30 mg/kg Lidocain über 8 Monate. Bis zum Abstillen der Nachkommen wurden keinerlei Hinweise auf Reproduktionstoxizität gefunden.

Haltbarkeit / Aufbewahrung

Trocken und bei Raumtemperatur (15 - 25 C), vor Kinder geschützt aufbewahren. Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwendet werden.

Ampullen nach öffnen sofort verwenden und allfällige Resten verwerfen.

28486 Ampullen (Swissmedic)

34662 Dragées (Swissmedic)

Dr. Grossmann AG Pharmaca 4127 Birsfelden/Schweiz

Januar 2017

Dragée

Principes actifs:  Cyanocobalamine (vitamine B 12 ), chlorhydrate de pyridoxine (vitamine B 6 ), nitrate de thiamine (vitamine B 1 ).

Excipients:  Excipiens pro compresso obducto.

Ampoules

Principes actifs:  Cyanocobalamine (vitamine B 12 ), chlorhydrate de pyridoxine (vitamine B 6 ), chlorhydrate de thiamine (vitamine B 1 ), chlorhydrate de lidocaine.

Excipients:  sorbitol; conservateur: E 218 1, 6 mg mg, Aqua ad injectabilia q.s. ad solutionem pro 2 ml.

Dragée:

1 dragée contient: 0,3 mg de cyanocobalamine (Vitamine B 12 ), 100 mg de chlorhydrate de pyridoxine (Vitamine B 6 ), 200 mg de nitrate de thiamine (Vitamine B 1 )

Ampoules:

1 ampoule de 2 ml contient: 1,0 mg de cyanocobalamine (Vitamine B 12 ), 50 mg de chlorhydrate de pyridoxine (Vitamine B 6 ), 200 mg de chlorhydrate de thiamine (Vitamine B1), 10 mg de chlorhydrate de lidocaïne

Symptômes de carence en vitamine B 6 , traitement adjuvant dans les névralgies et les névrites, sciatique, lombago.

Dans les intoxications chroniques, en particulier dans l'alcoolisme.

Traitement adjuvant après irradiation.

Adultes

1-2 dragées par jour à prendre avec de l'eau.

1 ampoule par jour, par voie intramusculaire.

Enfants

En raison de la teneur élevée en vitamine B6, les dragées et ampoules Ancopir ne sont pas recommandées pour l'enfant.

Ne pas administrer Ancopir à des patients présentant une allergie connue à un ou plusieurs composants du produit.

La Vitamine B12 est contre-indiquée en cas de psoriasis, parce que de vitamine B12 peut entraîner ce qu'on appelle une «poussée» chez les patients déjà atteints d'un psoriasis, c'est-à-dire une aggravation des symptômes du psoriasis.

L'administration de doses élevées de vitamine B6 est contre-indiquée chez les patients qui reçoivent de la lévodopa.

Lidocaïne

- Hypersensibilité connue aux anesthésiques locaux de type acide aminé.

- Troubles graves du système de conduction cardiaque.

- Bradycardie.

- Choc cardiogénique ou hypovolémique.

L'ampoule d'Ancopir contient un anesthésique local (lidocaïne). Des réactions d'hypersensibilité (jusqu'au choc anaphylactique) peuvent être déclenchées par la lidocaïne. Les médecins qui utilisent des anesthésiques locaux doivent posséder une expérience suffisante pour être capables de diagnostiquer et de traiter correctement d'éventuels effets indésirables (y compris les symptômes d'empoisonnement systémique) ou complications. L'équipement et les médicaments nécessaires à une éventuelle réanimation devraient toujours être disponibles à proximité immédiate.

Une application parentérale est à éviter chez les patients ayant une disposition allergique connue.

Le cas échéant, dans de rares cas, après des injections i.m. répétées de produits contenant de la thiamine, des réactions anaphylactiques peuvent apparaître chez les patients prédisposés. Les antidotes de ces effets sont les glucocorticoïdes et les antihistaminiques.

Précautions d'emploi concernant la lidocaïne

Dans les situations suivantes, l'utilisation d'anesthésiques locaux comme la lidocaïne présente un risque accru d'effets indésirables graves:
- patients très âgés.
- patients à la santé fragile.
- bloc AV (parce que les anesthésiques locaux peuvent retarder la conduction).
- troubles hépatiques sévères.
- insuffisance rénale sévère.


Dans de tels cas, Ancopir doit être utilisé avec précautions.
Les patients traités avec des antiarythmiques de classe III (p.ex. de l'amiodarone) doivent être surveillés et un monitoring ECG doit être envisagé, car les effets cardiaques peuvent être additifs.
Des injections de lidocaïne administrées accidentellement par voie intra-artérielle dans la tête et la nuque peuvent déclencher des troubles du système nerveux central, même à faible dose.

Un surdosage en vitamine B6 neutralise les effets de la lévodopa. De plus, la vitamine B6 peut augmenter la toxicité de l'isoniazide.

La thiosemicarbazone et le 5-fluorouracile, antagonistes de la thiamine, s'opposent aux effets de la vitamine B 1 .

Les antiacides inhibent l'absorption de la vitamine B1.

Lidocaïne

Interactions pharmacocinétiques
La lidocaïne est un substrat enzymatique CYP450 CAP1A2 et CYP3A4. Le métabolisme de la lidocaïne peut donc être retardé par l'administration simultanée d'inhibiteurs de CYP (p.ex. Itraconazole, voriconazole, fluconazole, clarithromycine, érythromycine, ciméditine) et renforcé par l'administration simultanée d'inducteurs enzymatiques (p.ex. barbituriques, carbamazépine, phénytoïne, primidone, rifampicine).

Interactions pharmacodynamiques
Si on utilise en même temps des substances actives structurellement apparentées à des anesthésiques locaux de type amide (par exemple des antiarythmiques comme la mexilétine ou la tocaïnide), les effets toxiques systémiques peuvent s'additionner. Ancopir doit donc être utilisé avec une prudence particulière chez les patients traités par de tels médicaments.
L'effet des relaxants musculaires peut être renforcé par la lidocaïne.

Il est également recommandé de consulter les informations pour le personnel médical des médicaments administrés en même temps.

Grossesse

Ancopir Dragées:

Les vitamines B 1 , B 6  et B 12  peuvent être prises à une dose qui correspond aux besoins quotidiens. Pour les doses quotidiennes apportées par Ancopir, on ne dispose d'études contrôlées ni chez les animaux ni chez les femmes enceintes. La vitamine B6 passe dans le lait maternel et traverse également le placenta. Ancopir Dragées ne doit pas être administré pendant la grossesse, sauf en cas de nécessité absolue.

Ancopir Ampoules:

On ne dispose d'études contrôlées ni chez les animaux ni chez les femmes enceintes. Ancopir Ampoules ne doit pas être administré pendant la grossesse, sauf en cas de nécessité absolue.

Lidocaïne

Aucune étude contrôlée n'a été réalisée, ni sur des animaux, ni auprès de femmes enceintes. La lidocaïne traverse la barrière placentaire. Dans ces conditions, ce médicament ne devrait pas être administré à moins que ce ne soit absolument nécessaire.

Une éventuelle bradycardie du fœtus causée par l'administration d'anesthésiques locaux peut se manifester lors d'un blocage anesthésique paracervical en raison des concentrations élevées d'anesthésique local atteignant le fœtus.

Allaitement

Ancopir

Les principes actifs passent dans le lait maternel. En conséquence, Ancopir ne doit pas être administré pendant l'allaitement, sauf en cas de nécessité absolue.

Lidocaïne

La lidocaïne pénètre dans le lait maternel en si petites quantités qu'il n'y a généralement pas de risque pour l'enfant lorsque des doses thérapeutiques sont administrées. Elle ne doit cependant pas être utilisée pendant l'allaitement.

Aucune étude correspondante n'a été effectuée.

Les effets indésirables sont listés ci-dessous par classe de systèmes d'organes et selon leur fréquence absolue. Les classes de fréquence suivantes ont servi de base à l'évaluation: très fréquents (≥1/10), fréquents (≥1/100, <1/10), occasionnels (≥1/1'000, <1/100), rares (≥1/10'000, <1/1'000), très rares (<1/10'000). Au sein de chaque groupe de fréquence, les effets secondaires sont présentés suivant un ordre décroissant de gravité.

Troubles du système immunitaire

Rares: réactions allergiques pouvant aller jusqu'au choc anaphylactique.

Très rares: œdèmes angioneurotiques

Maladies endocriniennes

Cas isolés: La libération de prolactine est inhibée.

Maladies du système nerveux

Rarement: Dans certains cas, un état d'agitation a été constaté.

La pyridoxine stimule la décarboxylation de la lévodopa et peut réduire son effet thérapeutique sur la maladie de M. Parkinson, à moins qu'un inhibiteur de la décarboxylase ne soit administré en même temps.

Si des doses élevées ont été administrées pendant une longue période (>500 mg/jour), on a pu observer dans de rares cas une neuropathie sensorielle périphérique réversible.

Cas isolés: agitation, anxiété, paresthésie, somnolence, céphalées.

Maladies cardiaques

Rarement: Tachycardie

Maladies vasculaires

Rarement: collapsus circulatoire

Maladies des voies respiratoires, de la cage thoracique et du médiastin

Très rarement: Dans certains cas, une cyanose et un œdème pulmonaire ont été décrits.

Affections gastro-intestinales

Très rarement: Des nausées et des hémorragies dans le tractus gastro-intestinal ont été décrites.

Troubles hépato-biliaires

Cas isolés: Des doses élevées peuvent entraîner une augmentation du SGOT dans le sérum.

Maladies de la peau et du tissu sous-cutané

Parfois: <Des doses élevées peuvent causer de l'acné. La pyridoxine peut causer ou aggraver une acné juvénile ou un exanthème cutané acnéiforme.

Rarement: réactions allergiques.

Très rarement: Dans certains cas, des réactions cutanées avec prurit et urticaire ont été décrites.

Effets indésirables:

Très rarement: Accès de transpiration, sensation de faiblesse générale, impression de boule dans la gorge (globus pharyngien).

Lidocaïne

Des réactions allergiques avec de l'urticaire, un œdème, un bronchospasme ou un syndrome de détresse respiratoire ainsi que des réactions circulatoires sont parfois décrites.

Un afflux rapide (injection intraveineuse par inadvertance, injection dans des tissus fortement irrigués) ou un surdosage peut entraîner des réactions systématiques avec des étourdissements, des vertiges, de la somnolence, des crampes, un état confus, des nausées, des vomissements, de la bradycardie, des arythmies cardiaques, une chute de la tension artérielle et même un choc.

Traitement en cas d'intoxication orale

Élimination des toxines (déclenchement de vomissements, lavage gastrique); mesures de réduction de l'absorption (administration de carbone).

Si la vitamine B6 est prise en surdosage massif (plus de 2g/24h) pendant une courte période ou en doses quotidiennes de 200 mg pendant plusieurs mois, des neuropathies sensorielles périphériques peuvent se produire dans de rares cas, généralement réversibles après l'arrêt de cette médication.

Lidocaïne

Les effets toxiques d'un surdosage de lidocaïne affectent principalement le système nerveux central et le système cardiovasculaire. Les symptômes d'empoisonnement présentent alors une évolution progressive, ce qui signifie que la gravité des symptômes augmente continuellement.

En cas d'injection intravasculaire accidentelle, les symptômes suivants se manifestent immédiatement (c. -à-d. dans les 1 à 3 minutes) et en cas de surdosage, seulement avec un décalage de 20 à 30 minutes.

Les symptômes précoces de surdosage sont les suivants: bâillements, paresthésies (surtout péribuccales), somnolence, agitation, étourdissements, acouphènes, hypoacousie, troubles visuels, dysarthrie et ataxie ainsi que nausées et vomissements. Dans le cas d'intoxications modérées, des contractions musculaires ou des spasmes musculaires suivis de convulsions généralisées peuvent également survenir, suivis éventuellement d'une perte de conscience, d'une dépression respiratoire et d'un coma.

Dans les cas graves, le système cardiovasculaire est également affecté (généralement seulement après l'apparition des symptômes dans le système nerveux central). Les symptômes comprennent une chute de la tension artérielle, une bradycardie et des arythmies. En cas d'intoxications très sévères, un blocage AV complet et un arrêt cardiovasculaire peuvent se produire.

Si des signes d'intoxication systémique aiguë apparaissent, il faut interrompre immédiatement l'injection. Il n'y a pas d'antidote spécifique, le surdosage est symptomatique. En cas d'arrêt cardiovasculaire, il faut prévoir une réanimation cardiorespiratoire immédiate et traiter également l'acidose."

Code ATC: A11DB

Les principes actifs d'Ancopir jouent un rôle essentiel dans la production énergétique et dans le métabolisme des protéines et des acides nucléiques cellulaires.
La thiamine (vitamine B1) est un cofacteur d'une multitude de réactions du métabolisme des hydrates de carbone et des lipides. Les besoins en vitamine B1 dépendent directement de l'importance de l'absorption des hydrates de carbone. C'est pourquoi les besoins en vitamine B1 sont accrus lorsque l'alimentation est riche en hydrates de carbone. Certains éléments font penser que la vitamine B1 exerce une action analgésique à des doses élevées.

La vitamine B6 (pyridoxine) exerce la fonction de coenzyme d'une multitude d'enzymes qui agissent sur le métabolisme des protéines et des acides aminés. Une carence se manifeste avant tout par des symptômes neurologiques.

La vitamine B12 (cyanocobalamine) exerce des fonctions métaboliques importantes au point de vue métabolisme des lipides et des hydrates de carbone. Cette vitamine est indispensable à la formation de méthionine et donc au métabolisme de l'acide folique et dans un sens plus large à la synthèse de l'ADN.

La vitamine B12 présente à des doses élevées une action analgésique.

Lidocaïne

La lidocaïne est un anesthésique local de type anilide à action rapide et de durée d'action moyenne, elle bloque de façon réversible la conduction nerveuse près du site d'injection. L'effet de l'anesthésie locale commence quelques minutes après l'injection d'Ancopir et dure de 45 à 60 minutes.

Absorption

Prise orale

L'absorption de la vitamine B1 a lieu dans le tractus gastro-intestinal par transport actif Na+-dépendant et à haute concentration aussi par diffusion passive.

La vitamine B6 est absorbée dans le tractus gastro-intestinal après hydrolyse de ses dérivés phosphorylés.

L'absorption de la vitamine B12 est dépendante de la présence du facteur intrinsèque contenu dans la muqueuse gastrique.

Distribution

La vitamine B1 diffuse rapidement dans tous les tissus et liquides organiques sans dépôt majeur et sans prédilection particulière.

La vitamine B1 traverse la barrière placentaire et se retrouve dans le lait maternel.

La pyridoxine ne se lie pratiquement pas aux protéines plasmatiques. Par contre le phosphate de pyridoxal représente au moins 60% de la vitamine B6 circulante.

La vitamine B6 traverse la barrière placentaire et diffuse dans le lait maternel.

La vitamine B12 se lie aux protéines plasmatiques. La transcobalamine II est responsable de son transport dans l'ensemble tissulaire. La vitamine B12 est stockée dans le foie puis est transportée vers la circulation entérohépatique. La vitamine B12 passe activement la poche foetale et se retrouve dans le lait maternel.

Métabolisme

Lors d'une prise journalière d'environ 1 mg de vitamine B1 (environ le besoin journalier normal), celle-ci est totalement métabolisée au niveau tissulaire. Lorsque la prise dépasse le besoin journalier, la vitamine B1 est tout d'abord stockée au niveau tissulaire.

Sous effet de l'aldéhyde-oxydase hépatique, le pyridoxal  libre est transformé en acide 4-pyridoxique.

La vitamine B12 n'est pas métabolisée.

Elimination

La demi-vie d'élimination de la vitamine B1 est d'environ 0,35 heure.

Lors d'une prise journalière d'environ 1 mg, la vitamine B1 n'est que peu ou pas éliminée dans l'urine.

Le surplus de vitamine B1 est éliminé dans l'urine sous forme de thiamine inchangée ou de pyrimidine, résultante de la destruction de la thiamine. La vitamine B1 est d'autant plus éliminée sous forme inchangée lorsque le surplus corporel est élevé.

La vitamine B6 est éliminée essentiellement dans l'urine sous forme d'acide 4-pyridoxique.

La vitamine B12 est éliminée par voie biliaire et partiellement par voie rénale. L'excès en vitamine B12 est éliminé dans l'urine et la plus grande partie dans les 8 heures qui suivent l'administration.

Lidocaïne

Absorption

La lidocaïne est rapidement résorbée, le taux d'absorption dépendant de la vascularisation du site d'injection.

Distribution

La liaison de la lidocaïne aux protéines plasmatiques dépend de sa concentration. Le taux de fixation diminue proportionnellement à l'augmentation de la concentration. Pour des concentrations de 1 à 5 µg/ml, 60 à 80 % de la lidocaïne seront liés aux protéines. Le volume de distribution en régime permanent est de 91 litres.

La lidocaïne traverse la barrière placentaire. Toutefois, les concentrations totales chez le fœtus sont plus faibles que chez la mère, car la fixation des protéines plasmatiques chez le fœtus est plus limitée que chez la mère.

La lidocaïne ne passe dans le lait maternel qu'en quantités réduites.

Métabolisme

La lidocaïne est principalement métabolisée dans le foie, implicant plusieurs enzymes CYP450 (par exemple CYP3A4 et CYP1A2). Les principaux métabolites de la lidocaïne sont le monoéthylglycine-xylidide, le xylidide de glycine, la 2,6-diméthylaniline et la 4-hydroxy-2,6-diméthylaniline. Le monoéthylglycine-xylidide et le xylidide de glycine sont des composés pharmacologiquement actifs, mais leur activité est plus faible que celle de la substance mère.

Élimination

La lidocaïne est principalement éliminée par voie rénale, ce qui signifie qu'environ 73 % de la dose appliquée se retrouvent sous forme de métabolite de 4-hydroxy-2,6-diméthylaniline dans l'urine. Seulement 3 % de la lidocaïne sont excrétés sous forme inchangée par les reins.

La clairance plasmatique de la lidocaïne après l'injection d'un bolus intraveineux est de 9 à 10 ml/min/kg.

Après l'injection d'un bolus intraveineux de lidocaïne, la demi-vie d'élimination était de 1,5 à 2 heures, celle des métabolites actifs jusqu'à 10 heures. Une administration prolongée peut entraîner une accumulation de xylidide de glycine.

Cinétique des groupes de patients spécifiques

Population pédiatrique:

La demi-vie d'élimination chez les nouveau-nés est environ deux fois plus longue (3,2 heures) que la durée d'élimination chez l'adulte.

Dysfonctionnement hépatique:

Chez les patients atteints de dysfonction hépatique, la demi-vie de la lidocaïne était plus ou moins 3 fois plus longue après l'administration en intraveineuse.

Dysfonctionnement rénal:

Une dysfonction rénale légère à modérée (Clcr 30 à 60 ml/min) n'affecte pas la pharmacocinétique de la lidocaïne, mais peut augmenter l'accumulation du métabolite du xylidide de glycine. Chez les patients atteints d'un dysfonctionnement rénal sévère (Clcr < 30 ml/min), la clairance de la lidocaïne a été réduite d'environ la moitié et la demi-vie a été plus ou moins doublée.

La lidocaïne est dialysable.

Ancopir

Aucune donnée préclinique pertinente pour l'utilisation n'est disponible.

Lidocaïne

Il existe de nombreuses études sur la toxicité aiguë de la lidocaïne chez différentes espèces animales. Les indices d'une toxicité étaient des symptômes du SNC. Des crises épileptiques mortelles en faisaient notamment partie. La concentration plasmatique toxique (symptômes cardiovasculaires ou du système nerveux central, spasmes) de lidocaïne constatée chez l'être humain est de 5 microgrammes par ml jusqu'à >10 microgrammes/ml de plasma sanguin.

Cancérogénicité, mutagénicité

La lidocaïne n'a révélé aucun potentiel génotoxique ni cancérigène suite à des études de mutagénicité. Par contre, il existe des indices issus d'études in vitro prouvant que le métabolite 2,6-xylidine possèderait des propriétés mutagènes. De plus, la 2,6-ylidine a révélé un potentiel tumorigène (tumeurs localisées principalement dans la cavité nasale) dans une étude de cancérogénicité chez le rat de plus de 2 ans. Bien que la pertinence de ces résultats ne puisse être exclue avec suffisamment de certitude pour l'être humain, la lidocaïne ne devrait pas être administrée en doses élevées sur une longue durée.

Toxicité sur la fonction reproductrice

Des études de toxicité pour la reproduction n'ont révélé aucun signe de propriétés tératogènes. Dans une étude réalisée sur des rats mâles et femelles, ces rongeurs ont reçu 30 mg/kg de lidocaïne par voie orale chaque jour pendant 8 mois. Aucun signe de toxicité pour la reproduction n'a été constaté jusqu'au sevrage de la progéniture.

Stabilité/Remarques concernant le stockage

Conserver à un endroit sec et à température ambiante (15-25 °C), hors de la portée des enfants. Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Utilisez les ampoules immédiatement après ouverture et jetez le produit restant inutilisé.

28486 Ampoules (Swissmedic)

34662 Dragées (Swissmedic)

Dr. Grossmann SA Pharmaca 4127 Birsfelden/Suisse

Janvier 2017

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Gute Leute und Ort .Sollten mehr so gute Apotheken existieren.Super!!!!!

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