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Procain HCl 2% Amino 40mg/2ml 10 Ampullen 2ml buy online

Procain HCl Amino 40 mg/2ml 10 Amp 2 ml

  • 12.79 CHF

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  • Availability: Not available
  • Brand: AMINO AG
  • Product Code: 163280
  • ATC-code N01BA02
  • EAN 7680565030204
Type Inj Lös
Dose, mg 40
Gen N01BA02LPPN000000040SOIJ
Origin SYNTHETIC
Amount in a pack. 10 ml
Storage temp. min 15 / max 25 ℃
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QR Procain HCl 2% Amino 40mg/2ml 10 Ampullen 2ml buy online

Description

Wirkstoffe

Procaini hydrochloridum.

Hilfsstoffe

Natrii chloridum; Kalii chloridum; Calcii chloridum dihydricum, E223 0.744 mg/ml; Aqua ad iniectabilia. Enthält 3.45 mg Natrium und 0.04 mg Kalium pro 1 ml.

Injektionslösung zur intradermalen Anwendung

Procain HCl Amino 10 mg/ml: Procaini hydrochloridum 10 mg pro 1 ml (20 mg/2 ml, 50 mg/5 ml, 100 mg/10 ml).

Procain HCl Amino 20 mg/ml: Procaini hydrochloridum 20 mg pro 1 ml (40 mg/2 ml, 100 mg/5 ml).

Procain wird zur intradermalen Anwendung an der gesunden Haut im Rahmen der Neuraltherapie bei verschiedenartigen Schmerzzuständen eingesetzt.

Procain HCl Amino soll nur von Personen mit entsprechenden Kenntnissen zur erfolgreichen Durchführung der jeweiligen Anwendungen injiziert werden.

Grundsätzlich gilt, dass bei kontinuierlicher Anwendung nur niedrig konzentrierte Lösungen von Procain appliziert werden.

Erwachsene

Die Dosierung erfolgt individuell. Es sollte grundsätzlich die kleinst mögliche Konzentration und Menge verwendet werden.

Es gilt folgende Dosierungsempfehlung für Erwachsene mit einer durchschnittlichen Körpergrösse: Hautquaddeln: pro Quaddel bis zu 10 mg.

Die empfohlene Maximaldosis bei einzeitiger Anwendung in Geweben, aus denen eine schnelle Aufnahme von Arzneistoffen erfolgt, beträgt 500 mg Procain.

Bei Anwendung im Kopf-, Hals- und Genitalbereich beträgt die empfohlene einzeitige Maximaldosis 200 mg Procain (innerhalb von 2 Stunden).

Bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (Gefässverschlüssen, Arteriosklerose oder Nervenschädigung bei Zuckerkrankheit) ist die Dosis ebenfalls um ein Drittel zu verringern.

Patienten mit Leber-oder Nierenfunktionsstörungen

Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion können besonders bei wiederholter Anwendung erhöhte Plasmaspiegel auftreten. In diesen Fällen wird ebenfalls ein niedrigerer Dosisbereich empfohlen.

Ältere Patienten

Bei älteren Menschen wird eine Dosisanpassung entsprechend des jeweiligen Allgemeinzustandes empfohlen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung und Sicherheit von Procain HCl Amino bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden Procain HCl Amino soll daher bei Kinder und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung. Allergische Reaktionen gegenüber Lokalanästhetika vom Ester-Typ (wie zum Beispiel Procain und Benzocain), Sulfamiden, Benzosäure (Paraben) oder einem der Bestandteile gemäss Zusammensetzung; Myasthenia gravis, Herzerkrankungen (Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen); Hypotension; Hypovolämie; Pseudocholinesterasemangel; intraarterielle, peridurale oder spinale Injektion; Kinder und Jugendliche.

Vorsicht ist geboten:

  • bei Patienten mit Epilepsie
  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Sulfiten
  • bei Störungen des Herz-Reizleitungsystems
  • zur Injektion in ein entzündetes (infiziertes) Gebiet.

Ist eine Allergie gegen Procain bekannt, so kann eine Kreuzallergie gegenüber anderen Ester-Lokalanästhetika und chemisch verwandten Substanzen in Form einer Paragruppenallergie auftreten. Chemische Basis dieser Gruppenallergie ist eine an den Benzolring gebundene Amino- bzw. Hydroxylgruppe, die sich in Parastellung zu den anderen Resten befindet. Auch bei kutaner Form der Procain-Allergie kann sich eine Gruppenallergie entwickeln mit entsprechenden Symptomen auf Sulfonamide, orale Antidiabetika, bestimmte Farbstoffe, usw. Bei bekannter Allergie gegen Sulfonamide ist eine kreuzallergische Reaktion auf Procain nicht auszuschliessen.

Bei Patienten mit Pseudocholinesterasemangel und erheblich herabgesetzter Enzymaktivität muss verstärkt mit toxischen Symptomen bei Procain-Applikation gerechnet werden (siehe «Interaktionen»).

Grundsätzlich ist vor der Injektion eines Lokalanästhetikums darauf zu achten, dass das Instrumentarium zur Wiederbelebung (z.B. zur Freihaltung der Atemwege und zur Sauerstoffzufuhr) und die Notfallmedikation zur Therapie toxischer Reaktionen sofort verfügbar sind. Alle Massnahmen zur Beatmung, antikonvulsiven Therapie und Reanimation müssen vorhanden sein (siehe «Überdosierung»).

Bei Anwendung im Hals-Kopf-Bereich besteht ein höherer Gefährdungsgrad, weil das Risiko für zentralnervöse Intoxikationssymptome erhöht ist.

Zur Vermeidung von Nebenwirkungen sollten folgende Punkte beachtet werden:

Bei Risikopatienten und bei Verwendung höherer Dosierungen (mehr als 25% der maximalen Einzeldosis bei einzeitiger Gabe) intravenösen Zugang für Infusion anlegen (Volumensubstitution).

  • Dosierung so niedrig wie möglich wählen.
  • Keinen Vasokonstriktorzusatz verwenden.
  • Vor Injektion sorgfältig in zwei Ebenen aspirieren (Drehung der Kanüle).
  • Korrekte Lagerung des Patienten beachten.
  • Vorsicht bei Injektion in infizierte Bereiche (aufgrund verstärkter Resorption bei herabgesetzter Wirksamkeit).
  • Injektion langsam vornehmen.
  • Blutdruck, Puls und Pupillenweite kontrollieren.

Es ist zu beachten, dass unter Behandlung mit Blutgerinnungshemmern (Antikoagulantien, wie z.B. Heparin), nichtsteroidalen Antirheumatika oder Plasmaersatzmitteln nicht nur eine versehentliche Gefässverletzung im Rahmen der Schmerzbehandlung zu ernsthaften Blutungen führen kann, sondern dass allgemein mit einer erhöhten Blutungsneigung gerechnet werden muss. Ggf. sollten die Blutungszeit und die partielle Thromboplastinzeit (PTT), resp. aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) bestimmt, der Quick-Test durchgeführt und die Thrombozytenzahl überprüft werden. Diese Untersuchungen sollten bei Risikopatienten auch im Falle einer Low-dose-Heparinprophylaxe (vorsorgliche Behandlung mit dem Blutgerinnungshemmer Heparin in niedriger Dosis) vor der Anwendung von Procain HCl Amino Injektionslösungen durchgeführt werden. Gegebenenfalls ist die Antikoagulantientherapie zeitig genug abzusetzen.

Eine Injektion bei gleichzeitiger Vorsorgetherapie zur Vermeidung von Thrombosen (Thromboseprophylaxe) mit niedermolekularem Heparin sollte nur unter besonderer Vorsicht durchgeführt werden

Ältere Patienten:

Bei älteren Menschen wird eine Dosisanpassung entsprechend des jeweiligen Allgemeinzustandes empfohlen.

Achtung: Lokalanästhetische Lösungen, die ein Konservierungsmittel oder Antioxidans enthalten (z.B. Lösungen in Mehrdosenbehältern) dürfen nicht für eine intravenöse, intramuskuläre, intrathekale, epidurale (einschliesslich kaudale), intrabulbäre oder retrobulbäre Anästhesie verwendet werden. Die Procain HCl Amino Injektionslösungen sind nur zur intradermalen Anwendung.

Procain HCl Amino enthält E223 (Natriummetabisulfit) und kann in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen.

Dieses Arzneimittel enthält Kalium, jedoch weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro ml, d.h. es ist nahezu «kaliumfrei».

Diese Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Procain und andere Lokalanästhetika vom Ester-Typ vermindern die antibakterielle Wirkung von Sulfonamiden (Entstehung von p-Aminobenzoesäure). Wechselwirkungen mit Vasokonstriktoren (z.B. Epinephrin, Norepinephrin) sind zu beachten. Physostigmin und Ecothiopat verstärken die Wirkung von Procain und anderen Lokalanästhetika vom Ester-Typ (Abnahme der Cholinesteraseaktivität).

Die Wirkung von Procain ist verlängert durch nicht depolarisierende Muskelrelaxanzien.

Procain sollte nicht gemeinsam mit Cholinesterase-Inhibitoren eingesetzt werden. Durch den Einfluss auf den Procain-Metabolismus kommt es zu einer Erhöhung der Procain-Toxizität. Andere pharmakologische Eigenschaften der Cholinesterasehemmer könnten die Procain-Toxizität ebenfalls beeinflussen.

Schwangerschaft

Bei 1340 Mutter-Kind-Paaren traten fetale Anomalien nach Anwendung von Procain im 1. Trimenon nicht überzufällig häufig auf. Bisher sind keine anderen relevanten epidemiologischen Studien verfügbar.

In Tierstudien ist das reproduktionstoxikologische Potential von Procain nur unzureichend abgeklärt (siehe «Präklinische Daten»). Procain passiert die Plazenta schnell und gut. Das Risiko für den Fetus erscheint aber gering, da Procain rasch esterhydrolytisch gespalten wird. In der Schwangerschaft sollte Procain dennoch nur unter sorgfältiger Indikationsstellung zur Anwendung kommen, auch wenn besondere Risiken bisher nicht bekannt geworden sind.

Stillzeit

Procain wird mit der Muttermilch ausgeschieden. Wegen der raschen Esterspaltung ist das Risiko von Auswirkungen auf das Neugeborene gering, doch ist die Plasmahalbwertszeit beim Neugeborenen verlängert.

Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Ist eine wiederholte Behandlung oder eine Behandlung mit höheren Dosen erforderlich, sollte abgestillt werden.

Procain HCl Amino kann aufgrund seiner Wirkung auf das zentrale Nervensystem und in Abhängigkeit von der Dosierung, einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben. Deshalb ist Vorsicht geboten.

Wesentliche dosisabhängige Nebenwirkungen von Procain betreffen das Zentralnerven-und das Herz-Kreislauf-System. Procain kann EKG-Veränderungen (T-Welle abgeflacht, ST-Strecke verkürzt) auslösen. Ein Blutdruckabfall kann ein erstes Zeichen für eine relative Überdosierung im Sinne einer kardiotoxischen Wirkung sein. Als zentralnervöse Störungen können periorale Missempfindungen, Unruhe, Delirium, tonisch-klonische Krämpfe ausgelöst werden (siehe «Überdosierung»).

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten <1/10'000).

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: Allergische Reaktionen (Ödeme, Juckreiz, Asthma-Anfälle), anaphylaktische Reaktionen/Schock

Erkrankungen des Nervensystems

Seh- und Hörstörungen, Nystagmus, Ohrensausen, Schwindel, Frösteln, Desorientiertheit, zeitweiliger Bewusstseinsverlust, Krämpfe, verwirrte unklare Ausdrucksweise, Tremor, Singultus

Herzerkrankungen

Kardiotoxizität mit QT-Verlängerung, Negativ-inotrope Wirkung, Herabsetzung der Leitungsgeschwindigkeit, Sinusbradykardie, Zyanose, Bewusstlosigkeit, schliesslich Kammerflimmern und/oder Asystolie.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Übelkeit, Erbrechen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

An der Injektionsstelle kann ein transientes brennendes Schmerzgefühl auftreten. Ödeme, Schwellungen, Erythem, Hämatome.

Andere Erscheinungen wie Unruhe, Rededrang, Angstzustände, Hyperpnoe, Bradykardie, Blutdruckanstieg und Kopfschmerzen können auch auf der Zugabe vasokonstriktorischer Stoffe wie Epinephrin beruhen.

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Anzeichen und Symptome

Procain HCl Amino wirkt in niedrigen toxischen Dosierungen als zentrales Nervenstimulans, in hohen toxischen Bereichen kommt es zu Depression der zentralen Funktionen.

Die Procainhydrochlorid-Intoxikation verläuft in 2 Phasen:

1. Stimulation

ZNS: Periorale Missempfindungen, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe (tonisch-klonisch).

Kardiovaskulär: Herzfrequenz erhöht, Blutdruck erhöht, Rötung der Haut.

2. Depression

ZNS: Koma, Atemstillstand.

Kardiovaskulär: Pulse nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.

Patienten mit einer beginnenden Lokalanästhetika-Intoxikation fallen zunächst durch exzitatorische Symptome auf. Sie werden unruhig, klagen über Schwindel, akustische und visuelle Störungen sowie Kribbeln, vor allem an Zunge und im Lippenbereich. Die Sprache ist verwaschen, Schüttelfrost und Muskelzuckungen sind Vorboten eines drohenden generalisierten Krampfanfalls. Subkonvulsive Plasmaspiegel von Procainhydrochlorid führen oft auch zu Schläfrigkeit und Sedierung der Patienten. Die Krampfanfälle sind zuerst von klonisch-tonischer Form. Bei fortschreitender ZNS-Intoxikation kommt es zu einer zunehmenden Funktionsstörung des Hirnstammes mit den Symptomen Atemdepression und Koma bis hin zum Tod.

Ein Blutdruckabfall ist häufig das erste Zeichen eines toxischen Effekts auf das kardiovaskuläre System. Die Hypotension wird hauptsächlich durch eine Hemmung bzw. Blockade der kardialen Reizleitung verursacht. Die toxischen Wirkungen sind jedoch klinisch von relativ untergeordneter Bedeutung.

Behandlung

Bei Auftreten zentraler oder kardiovaskulärer Symptome einer Intoxikation sind folgende Gegenmassnahmen erforderlich:

  • Sofortige Unterbrechung der Zufuhr von Procain HCl Amino Injektionslösung.
  • Freihalten der Atemwege.
  • Zusätzlich Sauerstoff zuführen; falls notwendig mit reinem Sauerstoff assistiert oder kontrolliert beatmen.
  • Sorgfältige Kontrolle von Blutdruck, Puls und Pupillenweiten.

Diese Massnahmen gelten auch für den Fall einer akzidentellen totalen Spinalanästhesie, deren erste Anzeichen Unruhe, Flüsterstimme und Schläfrigkeit sind; letztere kann in Bewusstlosigkeit und Atemstillstand übergehen. Weitere mögliche Gegenmassnahmen sind:

Bei einem akuten und bedrohlichen Blutdruckabfall sollte unverzüglich eine Flachlagerung des Patienten mit einer Hochlagerung der Beine erfolgen und ein Beta-Sympathomimetikum langsam intravenös injiziert werden.

Zusätzlich ist eine Volumensubstitution vorzunehmen (z.B. mit kristalloiden Lösungen). Bei erhöhtem Vagotonus (Bradykardie) wird Atropin (0,5 bis 1,0 mg i.v.) verabreicht. Bei Verdacht auf Herzstillstand sind die erforderlichen Massnahmen der Reanimation durchzuführen. Konvulsionen werden mit Diazepam 5 bis 10 mg i.v. behandelt. Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass in vielen Fällen bei Anzeichen von Krämpfen die obligate Sauerstoffbeatmung zur Behandlung ausreicht. Zentral wirkende Analeptika sind kontraindiziert bei Intoxikation durch Lokalanästhetika.

ATC-Code

N01BA02

Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik

Procainhydrochlorid ist ein Lokalanästhetikum vom Typ der basischen Ester. Die Base hemmt die Funktionen erregbarer Strukturen, wie sensorische, motorische und autonome Nervenfasern sowie die Erregungsleitung des Herzens. Procainhydrochlorid hebt reversibel und örtlich begrenzt das Leitungsvermögen der sensiblen Nervenfasern auf. Nach der Schmerzempfindung wird in fallender Reihenfolge die Empfindung für Kälte bzw. Wärme, für Berührung und Druck herabgesetzt.

Procainhydrochlorid wirkt antiarrhythmisch und tonussenkend an der glatten Muskulatur. Es zeigt ausserdem eine schwache antihistaminerge und parasympatholytische Wirkung.

Procainhydrochlorid setzt die Membranpermeabilität für Kationen, insbesondere für Natriumionen, in höheren Konzentrationen auch für Kaliumionen, herab. Dies führt konzentrationsabhängig zu einer verminderten Erregbarkeit der Nervenfaser, da der zur Ausbildung des Aktionspotentials notwendige, plötzliche Anstieg der Natriumpermeabilität verringert ist. Die Membranstabilisierung beruht auf einer Einlagerung der lipophilen Lokalanästhetika in die Zellmembran. Dadurch tritt eine unspezifische Membranexpansion ein, wodurch Ionenkanäle, besonders Natriumkanäle blockiert werden. Sekundär wird durch den hydrophilen Teil des Lokalanästhetikum-Moleküls, der in die wasserführende Pore hineinragt, der Durchtritt der Elektrolyte beeinträchtigt. Daher ist die Wirkung vom pKa-Wert der Substanz und vom pH-Wert des Milieus abhängig, also vom Anteil an ungeladener Base, die besser als die Kationen in die lipohile Nervenmembran permeieren kann. Der pKa-Wert für Procainhydrochlorid liegt bei 25 °C bei 9,1. Das Verhältnis von dissoziierter Form zu der lipidlöslichen Base wird durch den im Gewebe vorliegenden pH-Wert bestimmt.

Der Wirkstoff diffundiert zunächst als basische Form durch die Nervenmembran zur Nervenfaser, wirkt aber als Procain-Kation erst nach Reprotonierung. Bei niedrigen pH-Werten, z.B. im entzündlich veränderten Gewebe, liegen nur geringe Anteile in der basischen Form vor, so dass keine ausreichende Anästhesie zustande kommen kann.

Klinische Wirksamkeit

Keine Angaben vorhanden.

Absorption

Die Latenzzeit von Procain bis zum Wirkungseintritt beträgt 2-10 Minuten, die Wirkungsdauer 1-2 Stunden. Maximale Plasmakonzentrationen werden 10-45 Minuten nach subkutaner Injektion erreicht.

Distribution

Die Biotransformation von Procain findet nicht im Gewebe, sondern erst nach Abtransport auf dem Blutwege durch Plasma- und Leberesterasen statt. Die Plasmaeiweissbindung beträgt ca. 6%. Procain überwindet in therapeutischer Dosierung die Blut-Hirn-Schranke. Procain passiert ab einer Dosierung von 4 mg/kg KG die Plazenta. Über eine Ausscheidung in die Muttermilch liegen keine Resultate vor.

Metabolismus/Elimination

Die Abbaugeschwindigkeit von Procain beträgt ca. 1 mg/kg/Minute. Bei der Hydrolyse entstehen das gefässerweiternd wirkende Diethylaminoethanol und p-Aminobenzoesäure. 70% des Diethylaminoethanols werden in der Leber metabolisiert, 30% unverändert im Urin ausgeschieden. Ca. 80% der p-Aminobenzoesäure werden unverändert oder als Glucuronid eliminiert. Die Ausscheidung aller Metaboliten erfolgt renal.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Gemäss einer Studie mit Erwachsenen mit eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion wurde im Vergleich zu Gesunden eine langsamere Hydrolysierung von Procain beobachtet. Die Erniedrigung der Hydroxylierungsrate bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist proportional der Harnstoff-Plasmakonzentration.

Langzeit-Untersuchungen zur Beurteilung eines kanzerogenen Potentials liegen nicht vor. In-vitro Untersuchungen zur Genotoxizität verliefen mit Procain negativ.

Das reproduktionstoxikologische Potential von Procain ist nur unzureichend abgeklärt. Es gibt Hinweise darauf, dass Procain in Rattenfeten zur Bildung von Katarakten führen kann.

Inkompatibilitäten

Da keine Verträglichkeitsstudien vorliegen, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Haltbarkeit nach Anbruch

Procain HCl Amino Injektionslösungen enthalten keine Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen ist die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Anbruch zu verwenden. Die verbleibende Restlösung ist zu verwerfen.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt, in der Originalverpackung, sowie ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

56503 (Swissmedic).

Amino AG, Gebenstorf.

Mai 2020.

Principes actifs

Procaini hydrochloridum.

Excipients

Natrii chloridum; Kalii chloridum; Calcii chloridum dihydricum; E223 0.744 mg/ml; Aqua ad iniectabilia. Contient 3.45 mg de sodium et 0.04 mg de potassium par 1 ml.

Solution injectable pour injection intradermique.

Procaïne HCl Amino 10 mg/ml: Procaini hydrochloridum 10 mg pour 1 ml (20 mg/2 ml, 50 mg/5 ml, 100 mg/10 ml).

Procaïne HCl Amino 20 mg/ml: Procaini hydrochloridum 20 mg pour 1 ml (40 mg/2 ml, 100 mg/5 ml).

La procaïne est utilisée par voie intradermique sur une peau saine dans le cadre de la thérapie neurale pour des cas de douleurs de divers types.

Procaïne HCl Amino ne doit être injecté que par du personnel possédant les connaissances suffisantes en ce qui concerne la réalisation avec succès de l'application en question.

D'une manière fondamentale, il convient d'appliquer la règle qui veut qu'en cas d'utilisation continue, seules des solutions faiblement concentrées de procaïne soient utilisées.

Adultes

Le dosage est déterminé de manière individuelle. D'une manière fondamentale, il convient d'utiliser la concentration et la quantité les plus réduites possibles.

Les recommandations suivantes en matière de dosage sont applicables pour des personnes adultes avec une taille moyenne: réaction érythématopapuleuse: jusqu'à 10 mg par papule.

La dose maximale préconisée est de 500 mg de procaïne en cas d'utilisation unique sur des tissus à partir desquels il y une assimilation rapide de principe actif.

En cas d'utilisation dans la région de la tête, du cou et des parties génitales, la dose maximale recommandée pour une utilisation unique est de 200 mg de procaïne (par tranche de 2 heures).

Pour les patients qui souffrent de certaines autres maladies (occlusions vasculaires, artériosclérose ou lésions nerveuses dans le cas du diabète) il convient également de réduire le dosage d'un tiers de sa valeur.

Patients présentant des troubles de la fonction hépatique ou rénale

Dans le cas de fonctions réduites du foie ou des reins, et particulièrement en cas d'utilisation répétée, il peut y avoir des taux plasmatiques plus élevés. Dans ce cas, il est également recommandé d'utiliser un dosage plus réduit.

Patients âgés

Il est recommandé de faire un ajustement de la dose chez les personnes âgées en fonction de leur état général.

Enfants et adolescents

L'utilisation et les conditions de sécurité concernant la Procaïne HCl Amino n'ont pas encore été vérifiées jusqu'à présent chez les enfants et adolescents. Procaïne HCl Amino ne doit pas être utilisé chez les enfants et adolescents.

Hypersensibilité au principe actif ou à l'un des excipients conformément à la composition. Réactions allergiques envers les anesthésiques locaux de type ester (comme par exemple la procaïne ou la benzocaïne), les sulfamides, l'acide benzoïque (parabènes) ou bien envers l'un des composants conformément à la composition, la myasthénie, les maladies cardiaques (insuffisance cardiaque et arythmies), l'hypotension, l'hypovolémie, l'insuffisance de pseudo-cholinestérase, les injections intra-artérielles, péridurales ou spinales, les enfants et les adolescents.

Soyez prudent:

  • avec les patients souffrant d'épilepsie
  • en cas d'hypersensibilité reconnue envers les sulfites
  • en cas de dysfonctionnements du système cardio-vasculaire
  • en cas d'injection dans une région sujette à inflammation (infectée).

Si une allergie à la procaïne est connue, il est possible de développer une allergie croisée devant d'autres anesthésiques locaux de type «Ester» et des substances chimiquement apparentées. L'origine chimique de ce type d'allergie est constituée par un groupe aminé ou hydroxylé lié à l'anneau de benzène qui se trouve en position para envers les autres restes. Une allergie de groupe avec les symptômes correspondants envers les sulfamides, les antidiabétiques oraux, certains colorants, etc. peut également intervenir dans le cadre de la forme cutanée de l'allergie à la procaïne. En cas d'allergie envers les sulfamides, on ne peut pas exclure une réaction allergique croisée à la procaïne.

Pour les patients présentant un déficit en pseudo-cholinestérase et avec une activité enzymatique sérieusement diminuée, les applications de procaïne augmentent le risque des symptômes toxiques (voir «Interactions»).

D'une manière fondamentale, il faut veiller avant l'injection d'un anesthésique local à ce que le matériel de réanimation (par exemple pour le dégagement des voies respiratoires et l'alimentation en oxygène) et que la médication d'urgence pour le traitement des réactions toxiques soit disponible immédiatement. Toutes les mesures pour la respiration, pour la thérapie contre les convulsions et pour la réanimation doivent être disponibles (voir «Surdosage»).

En cas d'utilisation dans la région de la tête et du cou, il y a un niveau de risque plus important compte tenu du fait que le risque de symptômes d'intoxication du SNC est plus élevé.

Afin d'éviter les effets indésirables, il convient de veiller aux points suivants:

En ce qui concerne les patients à risques et en cas d'utilisation de dosages importants (plus de 25% de la dose unitaire maximale en une prise unique), il faut appliquer un dispositif intraveineux pour une perfusion (substitution de volume)

  • Choisir le dosage le plus faible possible.
  • Ne pas utiliser d'additif vasoconstricteur.
  • Avant l'injection, aspirer soigneusement en deux étapes (rotation de la canule).
  • Veiller à une position correcte du patient.
  • Attention en cas d'injection dans une région infectée (du fait d'une résorption plus importante avec une diminution de l'effet).
  • Procéder lentement à l'injection.
  • Contrôler la tension artérielle, le pouls et la dilatation des pupilles.

On doit prendre en considération qu'avec un traitement à base d'anticoagulants (comme par exemple l'Héparine), des anti-inflammatoires non stéroïdiens ou avec des produits de substitution du plasma, il n'y a pas qu'une blessure accidentelle des vaisseaux lors du traitement de la douleur qui puisse entraîner des saignements considérables, il faut compter en règle générale avec une tendance plus prononcée au saignement.

Le cas échéant, le temps de saignement et le temps partiel de thromboplastine (TTP), voire le temps de thromboplastine activé (aTTP), doivent être déterminés, le test de Quick doit être réalisé et le taux de thrombocytes doit être vérifié. Ces examens doivent être réalisés auprès des patients à risques avant l'utilisation des solutions injectables de Procaïne HCl Amino, même dans le cas d'une prophylaxie à l'héparine à faible dose (traitement de précaution avec l'anticoagulant Héparine à faible dose). Le cas échéant, il convient de mettre un terme à la thérapie anticoagulante dans les délais suffisants.

Une injection en même temps qu'une thérapie de précaution pour éviter les thromboses (prophylaxie des thromboses) avec de l'Héparine à faible masse moléculaire ne devrait être réalisée qu'en prenant des précautions particulières.

Patients âgés:

En ce qui concerne les personnes âgées, une adaptation du dosage est recommandée en fonction de l'état de santé général.

Attention: Il ne faut pas utiliser des solutions anesthétiques locales qui contiennent un agent conservateur ou un antioxydant (par exemple des solutions en emballages à usages multiples) pour une application anesthétique intraveineuse, intramusculaire, intrathécale, épidurale (caudal incl.), intrabulbaire et rétrobulbaire.

Procaïne HCl Amino contient E223 (métabisulfite de sodium) et peut, dans de rares cas, provoquer des réactions d'hypersensibilité sévères et des bronchospasmes.

Ce médicament contient moins de 1 mmol (39 mg) de potassium par ml, c.-à-d. qu'il est essentiellement «sans potassium».

Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par ml, c.-à-d. qu'il est essentiellement «sans sodium».

La procaïne et d'autres anesthésiques locaux de type «Ester» réduisent l'effet antibactérien des sulfamides (apparition d'acide p-aminobenzoïque). Il convient de veiller à l'interaction avec les vasoconstricteurs (par exemple adrénaline, noradrénaline). La physostigmine et l'écothiopate renforcent les effets de la procaïne et des autres anesthésiques locaux de type «Ester» (diminution de l'activité de cholinestérase).

L'effet de la procaïne est prolongé par des myorelaxants non dépolarisants.

La procaïne ne doit pas être utilisée en même temps que des inhibiteurs de cholinestérase. De par l'influence sur le métabolisme de la procaïne, cela entraîne une augmentation de la toxicité de cette dernière. D'autres caractéristiques pharmacologiques des anticholinestérasiques peuvent également avoir une influence sur la toxicité de la procaïne.

Grossesse

Pour 1340 ensembles mère-enfant il n'y a pas eu d'apparition plus importante d'anomalies fœtales au cours du 1er trimestre après l'utilisation de la procaïne. Jusqu'à présent il n'y a aucune autre étude épidémiologique de disponible à ce sujet.

En ce qui concerne les études animales, le potentiel de toxicologie de la reproduction de la procaïne a été insuffisamment clarifié (voir «Données précliniques»). La procaïne franchit le placenta vite et bien. Mais le risque pour le fœtus semble minime car la procaïne est rapidement dissociée par l'hydrolyse des esters. Durant la grossesse, la procaïne ne doit cependant être utilisée qu'avec un respect strict des indications, même lorsqu'il n'y a pas connaissance de risques particuliers jusqu'à présent.

Allaitement

La procaïne est éliminée avec le lait maternel. Du fait de la dissociation rapide des esters, le risque des effets sur le nouveau-né est réduit, mais la demi-vie du plasma est prolongée chez le nouveau-né.

Du fait que des inconvénients pour le nourrisson n'aient pas encore été mis en évidence jusqu'à présent, une interruption de l'allaitement ne sera en règle générale pas nécessaire en cas d'utilisation de courte durée. Si on a recours à un renouvellement du traitement ou à un traitement avec des doses plus élevées, il faudra arrêter l'allaitement.

Procaïne HCl Amino, en raison de ses effets sur le système nerveux central et en fonction de la dose, peut avoir une influence sur l'aptitude à la conduite ou l'utilisation de machines. La prudence est donc recommandée.

Les effets indésirables dose-dépendants significatifs de la procaïne concernent le système nerveux central et le système cardio-vasculaire. La procaïne peut influer l'électrocardiogramme (aplatir l'onde T, abréger la distance ST).

Une chute de la tension artérielle peut être le premier signe d'un surdosage relatif dans le sens d'un effet cardiotoxique. Pour ce qui est des dysfonctionnements du système nerveux central, il peut y avoir l'apparition de modification des sensations péri-orales, de l'agitation, du délirium, des convulsions tonico-cloniques (voir «Surdosage»).

Catégories des fréquences des effets indésirables: Fréquent (≥1/100, <1/10), occasionnel (≥1/1'000, >1/100), rare (≥1/10'000, <1/1'000), très rare (<1/10'000).

Affections du système immunitaire

Rare: Des réactions allergiques (œdèmes, démangeaison, crises d'asthme), réactions anaphylactiques/choc.

Affections du système nerveux

Troubles de la vue et de l'audition, nystagmus, bourdonnements dans les oreilles, vertiges, frissons, perte de l'orientation, perte de conscience passagère, convulsions, difficultés d'expression, tremblements, hoquets.

Affections cardiaques

Cardiotoxicité avec allongement du segment QT, effet d'inotropisme négatif, baisse de la vitesse de conduction, bradycardie de sinus, cyanose, perte de conscience, et enfin des fibrillations ventriculaires et/ou des asystolies.

Affections gastro-intenstinales

Nausée, vomissement.

Troubles généraux et anomalies au site d'administration

Une sensation passagère de douleur et de brûlure peut apparaître au site d'injection. Œdèmes, gonflements, érythèmes, hématomes.

D'autres manifestations telles que l'agitation, le besoin de parler, les états anxieux, l'hyperpnée, la bradycardie, l'augmentation de la tension artérielle et des maux de tête peuvent également être liés à l'administration de produits vasoconstricteurs tels que l'adrénaline.

L'annonce d'effets secondaires présumés après l'autorisation est d'une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d'effet secondaire nouveau ou grave via le portail d'annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.

Signes et symptômes

La Procaïne HCl Amino agit en dosage à faible toxicité comme un stimulant du système nerveux central et dans les domaines à haute toxicité on constate une dépression des fonctions centrales.

L'intoxication au chlorhydrate de procaïne se déroule en deux phases:

1. Stimulation

SNC: modification des sensations péri-orales, impression de langue engourdie, agitation, délirium, convulsions (tonico-cloniques).

Cardiovasculaire: augmentation du rythme cardiaque, de la tension artérielle et rougeurs de la peau.

2. Dépression

SNC: coma, arrêt de la respiration.

Cardiovasculaire: pouls non palpable, pâleur, arrêt cardiaque.

Les patients présentant un début d'intoxication par anesthésie locale se remarquent d'abord par des symptômes d'excitation. Ils deviennent agités, se plaignent de vertiges, de troubles de l'audition et de la vue ainsi que de picotements tout particulièrement dans la région de la langue et des lèvres. Le langage est diffus, les frissons et les crispations musculaires sont les signes avant-coureurs d'une menace de crise de convulsions généralisée.

Des niveaux de plasma subconvulsifs du chlorhydrate de procaïne entrainent également souvent une somnolence et une sédation du patient. Les crises de convulsions sont d'abord de forme cloni-tonique. En cas de poursuite de l'intoxication du SNC, il y une augmentation des troubles des fonctions du tronc cérébral avec les symptômes de dépression respiratoire et de coma pouvant aller jusqu'au décès.

La chute de la tension artérielle est fréquemment le premier signe d'un effet toxique sur le système cardiovasculaire. L'hypotension est principalement provoquée par un ralentissement ou par un blocage de la conduction cardiaque. Mais les effets toxiques demeurent de signification réduite d'un point de vue clinique.

Traitement

En cas d'apparition de symptômes centraux ou cardiovasculaires d'une intoxication, il convient de prendre les contre mesures nécessaires suivantes:

  • interruption immédiate de l'administration de Procaïne HCl Amino solution injectable
  • assurer le dégagement des voies respiratoires
  • administrer de l'oxygène en plus; si nécessaire assurer une assistance ou un contrôle respiratoire avec de l'oxygène pur.
  • contrôler avec soin la tension artérielle, le pouls et la dilatation des pupilles.

Ces mesures sont également valables en cas d'anesthésie hospitalière totale accidentelle dont les premiers signes sont une agitation, une voix murmurante et une somnolence; cela peut finalement déboucher sur une perte de connaissance et un arrêt respiratoire. Il y a d'autres contre mesures possibles:

En cas de baisse de tension importante et menaçante, il faut immédiatement assurer une position à plat du patient avec les jambes surélevées et injecter lentement un sympathomimétique bêta en intraveineuse.

De plus, il faut procéder à une substitution de volume (par exemple avec des solutions cristalloïdes).

En cas de vagotonie élevée (bradycardie), on administre de l'atropine (de 0,5 à 1,0 mg i.v.).

En cas de doute concernant un arrêt cardiaque, il convient d'appliquer les mesures nécessaires de réanimation.

Les convulsions sont traitées avec du diazépam 5 à 10 mg i.v.

Il convient d'attirer l'attention de manière fondamentale sur le fait que dans de nombreux cas de signes de convulsions, une respiration forcée d'oxygène est suffisante comme traitement.

Les analeptiques à effet central sont contre-indiqués en cas d'intoxication par une anesthésie locale.

Code ATC

N01BA02

Mécanisme d'action/Pharmacodynamique

Le chlorhydrate de procaïne est un anesthésique local du type de l'ester basique. La base empêche les fonctions des structures irritables telles que les fibres nerveuses sensorielles, motrices et autonomes ainsi que la stimulation du cœur. Le chlorhydrate de procaïne réduit de manière réversible et localisée la capacité conductrice des fibres nerveuses sensibles. Après la sensation de douleur, ce sont, dans l'ordre décroissant, la sensation de chaud et froid, de contact et de pression qui sont réduites.

Le chlorhydrate de procaïne a un effet anti arythmique et réducteur de tonicité sur la musculature lisse. Elle présente en outre un faible effet antihistaminergique et parasympatholytique.

Le chlorhydrate de procaïne diminue la perméabilité de la membrane pour les cations, en particulier pour les ions de sodium, et à forte concentration pour les ions de potassium. Cela entraîne, en fonction de la concentration, une réduction de l'irritabilité des fibres nerveuses car l'augmentation brutale de la perméabilité du sodium nécessaire à la formation du potentiel d'action se trouve diminuée. La stabilisation de la membrane repose sur une accumulation des anesthésiques locaux lipophiles dans la membrane cellulaire. De ce fait il y a une expansion non spécifique de la membrane par laquelle les canaux des ions, et en particuliers des canaux de sodium, sont bloqués. De manière secondaire, le passage de l'électrolyte est empêché par la partie hydrophile de la molécule d'anesthésique local qui pénètre dans les pores conducteurs d'eau. De ce fait l'effet dépend de la valeur de pKa de la substance et de la valeur du pH du milieu, c'est à dire de la partie de base non chargée qui peut mieux pénétrer dans la membrane nerveuse lipophile que les cations. La valeur pKa pour le chlorhydrate de procaïne si situe autour de 9,1 à 25 °C. Le rapport de la forme dissociée de la base soluble est déterminé par la valeur du pH présent dans le tissu.

Le principe actif se répand d'abord sous forme basique au travers de la membrane nerveuse vers la fibre nerveuse, mais n'agit en qualité de cation de procaïne uniquement après la reprotonisation. Pour les valeurs faibles de pH, par exemple sur les tissus modifiés par inflammation, il n'y a que peu de parts sous forme basique, si bien qu'il n'est pas possible de procéder à une anesthésie suffisante.

Efficacité clinique

Aucune information disponible.

Absorption

Le temps de latence de la procaïne jusqu'au début des effets est de 2 à 10 minutes et la durée des effets de 1 à 2 heures. Les concentrations maximales de plasma sont obtenues entre 10 et 45 minutes après l'injection sous-cutanée.

Distribution

La biotransformation de la procaïne ne se fait pas dans le tissu, mais uniquement après son acheminement par voie sanguine par les estérases du plasma et du foie. La fixation protéique du plasma est d'env. 6%. En dosage thérapeutique, la procaïne franchit le barrage hémato-encéphalique. A partir d'un dosage de 4 mg/kg de poids corporel, la procaïne franchit le placenta. En ce qui concerne une élimination par le lait maternel, nous ne disposons pas de résultats.

Métabolisme/Elimination

La vitesse d'élimination de la procaïne est de l'ordre de 1 mg/kg/minute. Lors de l'hydrolyse, il y a production de diméthylaminoéthanol et d'acide p-aminobenzoïque qui ont un effet de dilatation des vaisseaux. 70% du diméthylaminoéthanol sont métabolisés dans le foie et 30% sont évacués sans transformation dans l'urine. Env. 80% de l'acide p-aminobenzoïque sont éliminés sans transformation ou sous forme de glucuronide. L'élimination de tous les métabolites est assurée par les reins.

Cinétique pour certains groupes de patients

Conformément à une étude avec des adultes présentant des fonctions réduites des reins et/ou du foie, on a observé une hydrolyse plus lente de la procaïne par rapport à des personnes en bonne santé. La réduction du taux d'hydroxylisation chez les patients souffrant d'une insuffisance rénale est proportionnelle à la concentration d'urée et de plasma.

Des examens de longue durée afin de déterminer un potentiel cancérigène ne sont pas disponibles. Des examens in-vitro concernant la génotoxicité avec la procaïne ont eu des résultats négatifs.

Le potentiel toxicologique de reproduction de la procaïne n'a été établi que de manière insuffisante. Il y a des indications qui laissent à penser que la procaïne peut entraîner la formation de cataractes chez les fœtus de rats.

Incompatibilités

Compte tenu du fait qu'il n'y a pas d'étude de compatibilité disponible, ce médicament ne doit pas être mélangé avec d'autres médicaments.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Stabilité après ouverture

Procaïne HCl Amino solution injectable ne contient aucun agent conservateur. Pour des raisons microbiologiques, la préparation prête à l'emploi doit être utilisée immédiatement après ouverture. La solution non utilisée doit être jetée.

Remarques concernant le stockage

A conserver à température ambiante (15-25 °C) et à l'abri de la lumière, dans l'emballage d'origine et hors de portée des enfants.

56503 (Swissmedic).

Amino AG, Gebenstorf.

Mai 2020.

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