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Dipiperon tablets 40 mg 200 pcs
Dipiperon tablets 40 mg 200 pcs

Dipiperon tablets 40 mg 200 pcs

Dipiperon Tabl 40 mg 200 Stk

  • 103.80 CHF

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Amount in a pack. 200 Stk
Storage temp. min 15 / max 25 ℃
QR Dipiperon tablets 40 mg 200 pcs

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Description

Dipiperon gehört zur Präparate-Gruppe der sogenannten «Neuroleptika». Dipiperon wird angewendet bei psychischen Krankheiten (sogenannte «chronische Psychosen»), die sich z.B. in den folgenden Symptomen ausdrücken können: Ungewöhnliches Misstrauen, etwas glauben, das nicht wahr ist (Wahnvorstellungen); Rückzug in sich selbst, Fehlen von Gefühlen; etwas hören, sehen oder fühlen, was nicht da ist und was andere Personen nicht wahrnehmen können.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Nehmen Sie Dipiperon nicht ein, wenn Sie:

an der Parkinson'schen Krankheit leiden oder früher gelitten haben;

Schläfrigkeit und Verlangsamung der Reaktion beobachten, entweder im Zusammenhang mit einer Krankheit oder nach Einnahme von Alkohol oder Arzneimitteln, die auf das Nervensystem dämpfend wirken;

überempfindlich allergisch auf einen der Inhaltsstoffe von Dipiperon oder auf ähnliche Arzneimittel reagieren.

Ältere Personen

Dipiperon kann bei älteren Personen eine stärkere Wirkung bzw. stärkere Nebenwirkungen haben, weshalb der Arzt oder die Ärztin dann niedrigere Dosen verschreiben wird.

Vor der Einnahme dieses Arzneimittels sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin davon in Kenntnis setzen, wenn Sie an eine der folgenden Krankheiten leiden:

  • Herz- oder Kreislaufkrankheit,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Parkinson'sche Krankheit, Depressionen oder Epilepsie.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Symptome während der Einnahme von Dipiperon feststellen:

  • Herzrhythmusstörungen,
  • hohes Fieber, steife Muskeln, schnelle Atmung, abnormales Schwitzen oder verminderte Wachsamkeit,
  • Zucken von Zunge, Gesicht, Mund oder Kiefer,
  • Zittern, Steifigkeit, übermässiger Speichelfluss, Trägheit, Ruhelosigkeit, Muskelkrämpfe,
  • Hautausschlag am ganzen Körper mit Verletzungen im Mund und Fieber.

Andere Arzneimittel und Alkohol

Trinken Sie keinen Alkohol während einer Dipiperon-Therapie, da Dipiperon die Wirkung des Alkohols verstärkt.

Es kann zu Wechselwirkungen zwischen Dipiperon und den folgenden Arzneimitteln kommen:

Arzneimittel, die Ihre Reaktion verlangsamen: z.B. starke Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Mittel gegen Depressionen und gewisse Arzneimittel gegen Allergien (sog. Antihistaminika);

Arzneimittel gegen Bluthochdruck;

Arzneimittel gegen die Parkinson'sche Krankheit;

Arzneimittel gegen Epilepsie (Phenytoin, Barbiturate);

Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (z.B. Quinidin und Amiodaron), gewisse Antibiotika (sog. Makrolide).

Teilen Sie Ihrem Arzt, Apotheker resp. Ihrer Ärztin oder Apothekerin mit, welche Arzneimittel Sie momentan einnehmen. Er oder sie wird Sie informieren, welche Präparate Sie zurzeit nicht einnehmen dürfen oder welche Massnahmen (z.B. Dosierungsanpassung) notwendig sind. Beginnen Sie nicht mit der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel, während Sie Dipiperon einnehmen, ohne dass Sie vorher mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Ihrer Ärztin oder Apothekerin Rücksprache genommen haben.

Wichtig

Ältere Patienten mit Demenz, welche eine Dipiperon Behandlung benötigen, können ein höheres Sterberisiko aufweisen als unbehandelte Patienten.

Wenn hohes Fieber, Muskelsteifheit, schnelle Atmung, abnormales Schwitzen oder verminderte Aufmerksamkeit (Bewusstseinsverminderung) auftreten, sollten Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin benachrichtigen. Es könnte sein, dass Ihr Körper nicht richtig auf das Arzneimittel reagiert.

Wenn Sie ausnahmsweise zu viele Tabletten eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin umgehend konsultieren. Wenn Sie zu viel Dipiperon einnehmen, können diejenigen Nebenwirkungen, die bei empfohlenen Dosierungen vorkommen und zusätzliche Symptome auftreten.

Todesfälle sind bei Überdosierungen berichtet worden.

Eine oder mehrere der folgenden Nebenwirkungen können auftreten: Schwäche, Schläfrigkeit, Muskelsteifigkeit, Zittern, Krampfanfälle, tiefer Blutdruck, schneller Puls, Übelkeit vom Magen, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung des Darms, Verengung der Augenpupille, Aggression und Orientierungslosigkeit.

Die folgenden unerwünschten lebensbedrohlichen Wirkungen können auftreten: Herzrhythmusstörungen, Atemstillstand, Herzstillstand, Koma, Hirnschwellung aufgrund einer Erhöhung des Wassergehaltes des Hirngewebes, Reduktion des Blutflusses zum Hirn, verminderte Sauerstoffversorgung des Hirns und ein Zustand, in dem das Blut zu viel Säure enthält.

Autofahren und Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Bedienen Sie also keine Maschinen und lenken Sie kein Fahrzeug, ausser Ihr Arzt oder Ihre Ärztin erlaubt es Ihnen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) anwenden.

Wenn Sie schwanger sind oder planen, schwanger zu werden, müssen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen, welche(r) entscheiden wird, ob Sie Dipiperon einnehmen dürfen. Zittern, Muskelsteifigkeit und/oder Muskelschwäche, Schläfrigkeit, Erregung, Schwierigkeiten beim Atmen oder Probleme beim Füttern können beim Neugeborenen auftreten, wenn die Mutter im letzten Drittel der Schwangerschaft Dipiperon einnimmt.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ärztin unverzüglich im Falle einer Schwangerschaft, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Behandlung soll keinesfalls aus eigenem Ermessen abgesetzt werden. Ein plötzliches Absetzen von Dipiperon kann schwerwiegende Folgen haben.

Bitte informieren Sie auch unverzüglich Ihren Frauenarzt bzw. -ärztin oder Geburtshelfer/-in über eine Einnahme während der Schwangerschaft, insbesondere wenn beschriebene Auffälligkeiten bei Ihrem Kind nach der Geburt auftreten.

Während der Anwendung von Dipiperon soll nicht gestillt werden.

Dipiperon steht in Form von Tabletten zur Verfügung. Sie können Dipiperon-Tabletten mit ein wenig Wasser während oder zwischen den Mahlzeiten schlucken.

Es ist sehr wichtig, dass die richtige Menge von Dipiperon eingenommen wird. Der Arzt oder die Ärztin wird die Dosis so lange ändern, bis die für Sie beste Menge gefunden ist.

Die folgenden Dosierungsangaben geben Ihnen nur eine grobe Idee von der Menge, die Sie einnehmen sollen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen genau mitteilen, wie viele Tabletten Sie brauchen.

Erwachsene

Erwachsene beginnen mit 1 Tablette 3mal täglich. Diese Dosis kann auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin gesteigert werden auf maximal 3 Tabletten 3mal täglich.

Ältere Personen

Ältere Personen starten mit ½ Tablette täglich. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann dann die Dosis weiter steigern bis die gewünschte Wirkung erreicht ist (z.B. ½ bis 1 Tablette 3× täglich).

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Patienten mit Leber- bzw. Niereninsuffizienz

Bei Patienten mit Leber- bzw. Niereninsuffizienz wird Dipiperon nicht empfohlen.

Bei Kindern und Jugendlichen wird Dipiperon nicht empfohlen.

Wichtig

Beenden Sie die Therapie nur nach Absprache mit dem Arzt oder der Ärztin. Wenn Sie zu früh, ohne die Einwilligung des Arztes resp. der Ärztin, die Therapie abbrechen, kann Ihr Problem wieder auftreten. Bleiben Sie also in Kontakt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, von dem Moment an, wo Sie die Therapie beenden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Dipiperon auftreten:

Sehr häufig (mindestens 1 von 10 Patienten)

Schläfrigkeit.

Ruckartiges Nachgeben des Muskeltonus bei passiver Bewegung einer Extremität (Zahnradphänomen).

Häufig (können bei mindestens 1 von 100 Patienten aber weniger als 1 von 10 Patienten auftreten)

Muskelsteifheit, Ruhelosigkeit (Unvermögen still zu sitzen), Gehschwierigkeiten, Blickkrämpfe, Muskelkrämpfe in der Streckmuskulatur des Rückens, die zur Rückwärtsbeugung des Kopfes und zu Überstreckung des Rumpfes und Extremitäten führen (Opisthotonus), anomale Bewegungen von Zunge, Mund und Körper (Dyskinesie). Diese Symptome sind auch als extrapyramidale Symptome bekannt.

Depressionen.

Erbrechen.

Schwäche, Schwindel beim Aufstehen, schneller Herzschlag.

Nesselsucht.

Ausbleiben der Menstruation.

Sehr selten (treten bei weniger als 1 von 10'000 Patienten auf)

Verminderte Anzahl weisser Blutkörperchen.

Nasenbluten.

Allergische Reaktion, mit unterschiedlichen Symptomen wie Ausschlag, Anschwellen und/oder Atembeschwerden.

Krampfanfälle.

Ohnmachtsanfälle.

Während einer Langzeittherapie können Zuckungen der Zunge, im Gesicht, des Mundes oder des Kiefers auftreten, die langfristig dauern können. Möglicherweise mit wurmartigen Bewegungen Ihrer Zunge und Ihres Mundes, mit einer begrenzten Fähigkeit Ihren Mund ganz aufzusperren. Diese Symptome können auch nach Absetzen des Arzneimittels noch anhalten.

Zittern.

Tiefer Blutdruck.

Hautausschlag.

Vergrösserung der Brust, auch bei Männern, Ausfluss eines Sekrets aus der Brust, Menstruationsstörungen.

Müdigkeit.

Schwellung der Gliedmassen, des Gesichts oder der Knöchel.

Tiefe Körpertemperatur.

Fieber.

Folgende unerwünschte Wirkungen stellen einen medizinischen Notfall dar:

Malignes neuroleptisches Syndrom, das mit einer Versteifung des Körpers und hohem Fieber einhergeht.

Herz-Rhythmusstörungen, welche zum Tod führen können, wenn unbehandelt.

Ablösen der oberen Schicht der Haut.

Langanhaltende schmerzhafte Erektionen.

Erhöhung der hepatischen Enzyme.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin informieren.

Dipiperon Tabletten sollten bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern. Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

1 Tablette Dipiperon enthält als Wirkstoff 40 mg Pipamperon als Pipamperondihydrochlorid und Hilfsstoffe.

30269 (Swissmedic).

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

30 und 200 Tabletten zu 40 mg.

EUMEDICA Pharmaceuticals AG, Basel, BS.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Dipiperon fait partie du groupe de médicaments appelés «neuroleptiques». Dipiperon est utilisé dans les maladies psychiques (dénommées «psychoses chroniques»), qui peuvent se manifester par les symptômes suivants: méfiance inhabituelle, croire quelque chose qui n'est pas vrai (idées délirantes); repli sur soi-même, absence de sentiments; entendre, voir ou sentir quelque chose qui n'existe pas et que d'autres personnes ne peuvent pas percevoir.

Selon prescription du médecin.

Ne prenez pas Dipiperon si:

vous souffrez ou avez déjà souffert de la maladie de Parkinson;

vous observez une somnolence et un ralentissement des réactions, soit en rapport avec une maladie soit après absorption d'alcool ou de médicaments qui ont un effet sédatif sur le système nerveux;

vous êtes allergique ou hypersensible à l'un des composants de Dipiperon ou si vous réagissez à des médicaments similaires.

Personnes âgées

Dipiperon peut avoir une efficacité plus forte ou provoquer des effets secondaires plus sévères chez les personnes âgées. Dans ce cas, le médecin prescrira des doses plus faibles.

Avant de prendre ce médicament, vous devez informer votre médecin si vous souffrez de l'une des maladies suivantes:

  • maladie cardiaque ou vasculaire,
  • troubles du rythme cardiaque,
  • maladie de Parkinson, dépression ou épilepsie

Contactez votre médecin si vous constatez l'un des symptômes suivants pendant la prise de Dipiperon:

  • troubles du rythme cardiaque,
  • fièvre élevée, rigidité des muscles, respiration rapide, transpiration anormale ou diminution de la vigilance,
  • spasmes de la langue, du visage, de la bouche ou de la mâchoire,
  • tremblements, raideur, salivation excessive, léthargie, agitation, crampes musculaires,
  • éruption cutanée sur l'ensemble du corps avec des lésions dans la bouche et une fièvre.

Autres médicaments et alcool

Ne buvez pas d'alcool pendant un traitement par Dipiperon, car celui-ci renforce l'effet de l'alcool.

Il peut y avoir des interactions entre Dipiperon et les médicaments suivants:

médicaments qui ralentissent vos réactions: p.ex. analgésiques puissants, somnifères, calmants, médicaments contre la dépression et certains médicaments contre les allergies (appelés antihistaminiques);

médicaments contre l'hypertension artérielle;

médicaments contre la maladie de Parkinson;

médicaments contre l'épilepsie (phénytoïne, barbituriques);

médicaments contre les troubles du rythme cardiaque (p.ex. quinidine ou amiodarone), certains antibiotiques (appelés macrolides).

Informez votre médecin ou votre pharmacien des médicaments que vous prenez actuellement. Il vous indiquera quels médicaments vous sont actuellement déconseillés ou quelles sont les mesures à prendre (p.ex. modification des doses). Lorsque vous prenez Dipiperon, ne commencez pas un traitement par un nouveau médicament sans en avoir auparavant discuté avec votre médecin ou pharmacien.

Important

Les patients âgés atteints de démence, qui nécessitent un traitement par Dipiperon, peuvent avoir un risque de mortalité plus élevé que les patients non traités.

En cas de survenue d'une fièvre élevée, d'une rigidité musculaire, d'une respiration rapide, d'une transpiration anormale ou d'une diminution de l'attention (diminution de la conscience), vous devez en informer immédiatement votre médecin. Il se pourrait que votre organisme ne réponde pas correctement au médicament.

Si vous avez pris exceptionnellement trop de comprimés, vous devez consulter immédiatement votre médecin. Lors d'une prise excessive de Dipiperon, les effets secondaires observés aux doses recommandées et des symptômes supplémentaires peuvent survenir.

Des décès ont été rapportés en cas de surdosages.

Un ou plusieurs des effets secondaires suivants peuvent survenir: faiblesse, somnolence, rigidité musculaire, tremblements, crises convulsives, tension artérielle basse, pouls rapide, nausées, vomissements, diarrhée, occlusion intestinale, rétrécissement des pupilles, agression et désorientation.

Les effets indésirables mettant la vie en danger suivants peuvent survenir: troubles du rythme cardiaque, arrêt respiratoire, arrêt cardiaque, coma, gonflement du cerveau en raison d'une augmentation de la teneur en eau du tissu cérébral, réduction du débit sanguin vers le cerveau, diminution de l'oxygénation du cerveau et un état dans lequel le sang contient trop d'acide.

Conduite de véhicules et utilisation de machines

Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à conduire et la capacité à utiliser des outils ou des machines! N'utilisez donc pas de machines et ne conduisez pas de véhicules, sauf si votre médecin vous y autorise.

Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si

  • vous souffrez d'une autre maladie,
  • vous êtes allergique ou
  • vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!).

Si vous êtes enceinte ou avez l'intention de le devenir, vous devez consulter votre médecin qui décidera si vous pouvez ou non prendre Dipiperon. Lors de l'utilisation de Dipiperon pendant le troisième trimestre de la grossesse, des tremblements, une raideur des muscles et/ou une faiblesse des muscles, une somnolence, une excitation, des difficultés à respirer ou des problèmes d'alimentation peuvent survenir chez le nouveau-né.

Veuillez informer immédiatement votre médecin en cas de grossesse, afin de vous entretenir de la conduite à tenir ultérieure. Vous ne devez en aucun cas arrêter le traitement de votre propre initiative. Un arrêt brutal de Dipiperon peut avoir des conséquences graves.

Veuillez informer immédiatement votre gynécologue ou votre médecin accoucheur si vous avez pris Dipiperon pendant la grossesse, surtout si les anomalies décrites apparaissent chez votre enfant après la naissance.

Pendant la prise de Dipiperon, les femmes ne doivent pas allaiter.

Dipiperon est disponible en comprimés. Vous pouvez prendre les comprimés de Dipiperon avec un peu d'eau pendant ou entre les repas.

Il est très important de prendre exactement la dose de Dipiperon qui vous est prescrite. Le médecin ajustera cette dose jusqu'à ce qu'il trouve celle qui vous convient le mieux.

Les indications posologiques suivantes ne vous donnent qu'une idée approximative de la quantité que vous devez prendre. Votre médecin vous dira exactement le nombre de comprimés qu'il vous faut.

Adultes

Les adultes commencent par 1 comprimé 3 fois par jour. Cette posologie peut être augmentée sur prescription du médecin jusqu'à 3 comprimés 3 fois par jour au maximum.

Personnes âgées

Les personnes âgées commencent par ½ comprimé par jour. Votre médecin peut ensuite augmenter la posologie jusqu'à ce que l'efficacité désirée soit atteinte (p.ex. ½ à 1 comprimé 3 fois par jour).

Le comprimé peut être divisé en doses égales.

Patients souffrant d'insuffisance rénale ou hépatique

Dipiperon n'est pas recommandé chez les patients présentant une insuffisance hépatique ou rénale.

Dipiperon n'est pas recommandé chez les enfants et les adolescents.

Important

N'arrêtez le traitement qu'après avoir consulté votre médecin. Si vous arrêtez trop tôt, sans le consentement de votre médecin, votre problème peut réapparaître. Restez donc en contact avec votre médecin à partir du moment où vous cessez le traitement.

Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.

La prise de Dipiperon peut provoquer les effets secondaires suivants:

Très fréquents (au moins 1 patient sur 10)

Somnolence.

Diminution par à-coups du tonus musculaire lors d'un mouvement passif d'une extrémité (phénomène de la roue dentée).

Fréquents (peuvent survenir chez au moins 1 patient sur 100, mais chez moins de 1 patient sur 10)

Rigidité musculaire, agitation (impossibilité de rester assis tranquillement), difficultés à marcher, spasmes visuels, crampes musculaires dans les muscles extenseurs du dos qui entraînent une flexion en arrière de la tête et une hyperextension du tronc et des extrémités (opisthotonos), mouvements anormaux de la langue, de la bouche et du corps (dyskinésie). Ces symptômes sont aussi appelés symptômes extrapyramidaux.

Dépression.

Vomissements.

Faiblesse, vertiges lors du passage en position debout, battements cardiaques rapides.

Urticaire.

Absence de règles.

Très rares (surviennent chez moins de 1 patient sur 10'000)

Diminution du nombre de globules blancs dans le sang.

Saignement de nez.

Réaction allergique, avec différents symptômes tels qu'éruption cutanée, gonflement et/ou troubles respiratoires.

Crises convulsives.

Évanouissements.

Le traitement de longue durée peut provoquer des spasmes de la langue, du visage, de la bouche ou de la mâchoire, qui peuvent persister pendant longtemps. Ceux-ci peuvent éventuellement s'accompagner de mouvements vermiculaires de votre langue et de votre bouche et d'une faculté limitée à ouvrir complètement votre bouche. Ces symptômes peuvent encore persister après l'arrêt du médicament.

Tremblements.

Pression artérielle basse.

Éruption cutanée.

Augmentation de volume des seins, aussi chez l'homme, écoulement par le mamelon, troubles des règles.

Fatigue.

Gonflement des membres, du visage ou des chevilles.

Température corporelle basse.

Fièvre.

Les effets indésirables suivants représentent une urgence médicale:

Syndrome malin des neuroleptiques qui s'accompagne d'une raideur du corps et d'une fièvre élevée.

Troubles du rythme cardiaque qui, en l'absence de traitement, peuvent entraîner le décès.

Décollement de la couche supérieure de la peau.

Érections prolongées et douloureuses.

Augmentation des enzymes hépatiques.

Si vous remarquez des effets secondaires qui ne sont pas mentionnés dans cette notice, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien.

Conserver les comprimés de Dipiperon à température ambiante (15–25 °C). Conserver hors de la portée des enfants.

Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.

1 comprimé de Dipiperon contient comme principe actif 40 mg de pipampérone sous forme de dichlorhydrate de pipampérone, et des excipients.

30269 (Swissmedic).

En pharmacie, sur ordonnance médicale.

30 et 200 comprimés à 40 mg.

EUMEDICA Pharmaceuticals AG, Bâle, BS.

Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en janvier 2017 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).

Dipiperon fa parte del gruppo dei cosiddetti preparati neurolettici. Dipiperon si usa in presenza di malattie psichiche (le cosiddette «psicosi croniche»), che possono manifestarsi ad esempio con i seguenti sintomi: insolita diffidenza, credere a qualcosa che non è vero (idee deliranti); ripiegamento su di sé, assenza di sentimenti; udire, vedere o percepire qualcosa che non c'è e che altre persone non sono in grado di avvertire.

Su prescrizione medica.

Non assuma Dipiperon se:

soffre o ha sofferto in passato del morbo di Parkinson,

osserva sonnolenza e rallentamento dei riflessi, o in relazione a una malattia o dopo l'assunzione di alcool o medicamenti che esplicano azione sedativa sul sistema nervoso,

reagisce in modo ipersensibile o allergico a una delle componenti di Dipiperon o a medicamenti simili.

Persone anziane

Dipiperon può avere un effetto più accentuato oppure effetti collaterali più intensi nelle persone anziane. Per questo motivo il medico prescriverà dosi più basse a tali pazienti.

Prima di assumere questo medicamento deve informare il suo medico se lei soffre di una delle seguenti malattie:

  • malattie cardiache o cardiocircolatorie,
  • disturbi del ritmo cardiaco,
  • morbo di Parkinson, depressioni o epilessia.

Contatti il suo medico se nota uno di questi sintomi durante l'assunzione di Dipiperon:

  • disturbi del ritmo cardiaco,
  • febbre alta, rigidità dei muscoli, respiro accelerato, sudorazione anomala o diminuzione dell'attenzione,
  • spasmi di lingua, viso, bocca o mascella,
  • tremore, rigidità, aumento smisurato della salivazione, lentezza, irrequietezza, crampi muscolari,
  • eruzione cutanea su tutto il corpo con lesioni nella bocca e febbre.

Altri medicamenti e alcool

Non beva alcolici durante la terapia con Dipiperon, poiché Dipiperon potenzia l'azione dell'alcool.

Possono verificarsi interazioni medicamentose tra Dipiperon e i seguenti medicamenti:

medicamenti che rallentano i riflessi: p.es. medicamenti a forte azione analgesica, sonniferi, calmanti, medicamenti contro le depressioni e alcuni medicamenti contro le allergie (i cosiddetti antistaminici),

medicamenti contro l'ipertensione,

medicamenti contro il morbo di Parkinson,

medicamenti contro l'epilessia (fenitoina, barbiturici),

medicamenti contro i disturbi del ritmo cardiaco (p.es. quinidina e amiodarone), alcuni antibiotici (i cosiddetti macrolidi).

Voglia segnalare al medico o al farmacista quali altri medicamenti assume momentaneamente. Il medico o il farmacista le spiegherà quali preparati non può prendere per il momento o quali misure siano necessarie (p.es. adattamento del dosaggio). Non inizi un trattamento con un nuovo medicamento durante l'assunzione di Dipiperon senza averne prima discusso con il medico o il farmacista.

Importante

il rischio di mortalità dei pazienti anziani affetti da demenza che necessitano di un trattamento con Dipiperon può essere più elevato dei pazienti non trattati. Se insorgono febbre alta, rigidità muscolare, respirazione accelerata, sudorazione anomala o diminuzione dell'attenzione (stato di coscienza ridotto), deve informare immediatamente il suo medico. Potrebbe darsi che il suo organismo non reagisca in maniera corretta al medicamento. Se eccezionalmente ha assunto troppe compresse, deve consultare immediatamente il suo medico. Se ha assunto troppo Dipiperon, possono insorgere gli effetti collaterali che si manifestano con i dosaggi consigliati ma anche altri sintomi. In caso di iperdosaggio sono stati documentati casi di decesso.

Possono insorgere uno o più dei seguenti effetti collaterali: debolezza, sonnolenza, rigidità muscolare, tremore, convulsioni, pressione arteriosa bassa, polso accelerato, nausea che parte dallo stomaco, vomito, diarrea, stipsi intestinale, restringimento delle pupille, comportamento aggressivo e perdita dell'orientamento.

Possono insorgere i seguenti effetti collaterali che possono mettere la sua vita in pericolo: disturbi del ritmo del battito cardiaco, arresto respiratorio, arresto cardiaco, coma, tumefazione cerebrale a causa dell'aumento del contenuto di liquidi del tessuto cerebrale, riduzione del flusso sanguigno per il cervello, diminuzione dell'approvvigionamento di ossigeno del cervello e uno stato in cui il sangue contiene troppi acidi.

Capacità di condurre un veicolo e di utilizzare macchine

Questo medicamento può ridurre la capacità di reazione, la capacità di condurre un veicolo e la capacità di utilizzare attrezzi o macchine! Perciò non utilizzi attrezzi o macchine e non guidi alcun veicolo, a meno che il suo medico non glielo permetta esplicitamente.

Informi il suo medico o il suo farmacista nel caso in cui

  • soffre di altre malattie
  • soffre di allergie o
  • assume altri medicamenti (anche se acquistati di sua iniziativa!).

Se è incinta o se sta pianificando una gravidanza, deve consultare il suo medico, che deciderà se lei può assumere Dipiperon. Nei neonati, le cui mamme nell'ultimo trimestre di gravidanza abbiano assunto Dipiperon, possono comparire tremori, rigidità muscolare e/o debolezza muscolare, sonnolenza, agitazione, difficoltà respiratorie o problemi durante l'alimentazione.

In caso di gravidanza, la preghiamo di informarne immediatamente il suo medico per considerare l'ulteriore procedere. In nessun caso, il trattamento deve essere interrotto di propria iniziativa. Una sospensione improvvisa di Dipiperon può comportare gravi conseguenze.

Per favore, informi immediatamente anche il suo ginecologo/l'ostetrica di averne fatto uso durante la gravidanza, in particolare se suo bambino dopo la nascita dovesse presentare i disturbi su descritti.

Durante l'assunzione di Dipiperon non si deve allattare.

Dipiperon è disponibile sotto forma di compresse. Le compresse di Dipiperon possono essere assunte con un po' di acqua durante i pasti o tra un pasto e l'altro.

È molto importante assumere la quantità giusta di Dipiperon. Il medico modificherà il dosaggio finché troverà la quantità più opportuna per lei.

Le seguenti indicazioni posologiche le danno solo un'idea approssimativa della quantità che deve assumere. Il medico le indicherà esattamente di quante compresse avrà bisogno.

Adulti

Gli adulti cominciano con 1 compressa 3 volte al giorno. Su prescrizione del medico questa dose può essere aumentata al massimo a 3 compresse 3 volte al giorno.

Persone anziane

Le persone anziane cominciano con ½ compressa al giorno. Il suo medico potrà poi aumentare il dosaggio finché sarà raggiunto l'effetto desiderato (p.es. da ½ a 1 compressa 3 volte al giorno).

La compressa può essere divisa in dosi uguali.

Pazienti affetti da insufficienza epatica o renale

Per i pazienti affetti da insufficienza epatica o renale, Dipiperon è sconsigliato.

Dipiperon è sconsigliato nei bambini e negli adolescenti.

Importante

Interrompa la terapia solo dopo aver consultato il medico. Se interrompe la terapia troppo presto senza il consenso del medico, il suo problema può ripresentarsi. Resti dunque in contatto con il suo medico a partire dal momento in cui interrompe la terapia.

Non modifichi di propria iniziativa la posologia prescritta. Se ritiene che l'azione del medicamento sia troppo debole o troppo forte ne parli al suo medico o al suo farmacista.

Durante l'assunzione di Dipiperon possono manifestarsi i seguenti effetti collaterali:

Molto spesso (almeno 1 paziente su 10)

Sonnolenza

Diminuzione improvvisa del tono muscolare durante il movimento passivo di un'estremità (fenomeno dell'ingranaggio)

Spesso (possono manifestarsi in almeno 1 paziente su 100 ma in meno di 1 paziente su 10)

Rigidità muscolare, irrequietezza (incapacità di stare seduti fermi), difficoltà deambulatorie, spasmi oculari, crampi muscolari della muscolatura di distensione della schiena, che conducono al piegamento indietro della testa e alla iperflessione del tronco e delle estremità (opistotono), movimenti anomali della lingua, della bocca e del corpo (discinesie). Questi sintomi sono conosciuti anche con il nome di sintomi extrapiramidali.

Depressioni

Vomito

Debolezza, vertigini dopo essersi alzati in piedi, battito cardiaco accelerato

Orticaria

Assenza del ciclo mestruale

Molto raramente (si manifestano in meno di 1 paziente su 10'000)

Diminuzione del numero di globuli bianchi

Perdita di sangue dal naso

Reazione allergica con diversi sintomi quali eruzione cutanea, gonfiori e/o disturbi respiratori

Convulsioni

Svenimenti

Durante una terapia prolungata possono insorgere spasmi della lingua, del viso, della bocca o della mascella che possono persistere a lungo. Sono possibili movimenti vermiformi della lingua e della bocca, con diminuzione della capacità di spalancare completamente la bocca. Questi sintomi possono persistere anche dopo aver interrotto l'assunzione del medicamento.

Tremore

Pressione sanguigna bassa

Eruzione cutanea

Ingrossamento del seno, anche negli uomini, secrezione dalle ghiandole mammarie, disturbi mestruali

Stanchezza

Gonfiore degli arti, del viso o delle caviglie

Diminuzione della temperatura corporea

Febbre

I seguenti effetti collaterali rappresentano un'emergenza medica:

Sindrome maligna da neurolettici, che si manifesta con rigidità del corpo e febbre alta,

Disturbi del ritmo del battito cardiaco, che possono portare alla morte se non vengono trattati,

Distaccamento dello strato superiore della pelle,

Erezioni dolorose persistenti a lungo.

Aumento degli enzimi epatici.

Se osserva effetti collaterali qui non descritti, dovrebbe informare il suo medico o il suo farmacista.

Le compresse di Dipiperon devono essere conservate a temperatura ambiente (15-25 °C) e fuori dalla portata dei bambini.

Il medicamento non dev'essere utilizzato oltre la data indicata con «EXP» sul contenitore.

Il medico o il farmacista che sono in possesso di un'informazione professionale dettagliata, possono darle ulteriori informazioni.

1 compressa di Dipiperon contiene 40 mg di pipamperone quale principio attivo sotto forma di pipamperone bicloridrato e sostanze ausiliarie.

30269 (Swissmedic).

In farmacia dietro presentazione della prescrizione medica.

30 e 200 compresse da 40 mg.

EUMEDICA Pharmaceuticals AG, Basilea, BS.

Questo foglietto illustrativo è stato controllato l'ultima volta nel gennaio 2017 dall'autorità competente in materia di medicamenti (Swissmedic).

Wirkstoff: Pipamperonum ut Pipamperoni dihydrochloridum.

Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso.

1 Tablette enthält 40 mg Pipamperon (entsprechend 48 mg Pipamperondihydrochlorid).

Weisse, runde, flache Tablette mit schräger Kante, einer Bruchkerbe und der Aufschrift «DIPIP» auf einer Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Chronische Psychosen.

Übliche Dosierung

Die Dosierung hat einschleichend zu erfolgen. Die optimale Erhaltungsdosis wird individuell bestimmt. Bei einer Erhaltungstherapie ist die minimale effektive Dosis durch regelmässige Dosisanpassungen zu bestimmen.

Bei chronischen Psychosen werden im Allgemeinen 120–360 mg täglich benötigt. Die Behandlung beginnt mit 3× 1 Tablette täglich und wird innerhalb von 2–3 Wochen bis auf 3× 3 Tabletten täglich gesteigert.

Die Tabletten werden mit wenig Wasser während oder zwischen den Mahlzeiten eingenommen.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Ältere Patienten

Es wird empfohlen, die Therapie mit Dipiperon bei älteren Patienten mit niedriger Dosierung, z.B. mit der Hälfte der empfohlenen Anfangsdosis einschleichend zu beginnen und falls notwendig diese graduell zu erhöhen. Der Blutdruck sollte regelmässig überprüft werden. Die mittlere empfohlene Dosis bei dieser Patientengruppe ist 20 bis 40 mg (½ bis 1 Tablette) 3× täglich. Falls notwendig, kann diese Dosis überschritten werden.

Leber und Niereninsuffizienz

Dipiperon wird bei diesen Patienten nicht empfohlen.

Kinder und Jugendliche

Dipiperon wird in der Pädiatrie nicht empfohlen.

Dipiperon ist kontraindiziert bei ZNS-Depression (z.B. Koma, akute Alkohol-, Schlafmittel-, Analgetika-, Psychopharmaka-Intoxikationen) und bei Patienten, welche überempfindlich auf einen der Inhaltsstoffe oder auf ein anderes Butyrophenon reagiert haben.

Dipiperon soll bei der Parkinson'schen Krankheit nicht angewendet werden. Im Übrigen siehe auch unter «Interaktionen».

Plötzliche Todesfälle bei Patienten, die Antipsychotika erhielten

Von psychiatrischen Patienten, welche antipsychotische Arzneimittel, einschliesslich Dipiperon, einnahmen, sind seltene Fälle von plötzlichem und unerklärlichem Tod gemeldet worden. Inwieweit ein Zusammenhang mit Dipiperon besteht, ist unklar.

Erhöhte Mortalität bei älteren Menschen mit Demenz-Erkrankungen

Bei älteren Patienten mit Demenz-bedingter Psychose, die mit Neuroleptika behandelt werden, besteht ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Die Analyse von siebzehn Placebo-kontrollierten Studien (modale Dauer von 10 Wochen, vor allem Patienten unter atypischen Antipsychotika), ergab ein zwischen 1,6- bis 1,7-mal erhöhtes Mortalitätsrisiko bei Verum-behandelten Patienten gegenüber den mit Placebo behandelten Patienten. Während einer typischen 10 Wochen dauernden, kontrollierten Studie lag die Mortalitätsrate in der Verum-Gruppe bei etwa 4,5%, verglichen mit einer Rate von etwa 2,6% in der Placebo-Gruppe. Obwohl die Todesursachen unterschiedlich waren, schienen die meisten Todesfälle entweder kardiovaskulärer (z.B. Herzversagen, plötzlicher Herztod) oder infektiöser (z.B. Pneumonie) Art. Beobachtungsstudien zeigen, dass, ähnlich wie bei atypischen Antipsychotika, die Behandlung mit konventionellen Antipsychotika die Sterblichkeit erhöhen kann. In welchem Ausmass die beobachtete Erhöhung der Sterblichkeit in den Beobachtungsstudien dem Antipsychotikum oder den Patientencharakteristika zuzuordnen ist, ist noch unklar.

Kardiovaskuläre Wirkungen

Von QT-Intervall-Verlängerung und schweren ventrikulären Arrhythmien, einschliesslich Torsade de pointes, wurden in sehr seltenen Fällen unter Dipiperon-Einnahme berichtet. Vorsicht ist geboten, wenn andere Ursachen für QT-Intervall-Verlängerungen vorliegen, wie angeborene Verlängerung des QT-Intervalls, Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie, Bradykardie, vorbestehende Herzerkrankungen oder Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen und gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern können, wie Antiarrhythmika der Klasse Ia (z.B. Quinidin) und III (z.B. Amiodaron).

Dipiperon sollte bei Patienten mit kardiovaskulären Krankheiten wegen der Gefahr einer Hypotonie mit Vorsicht angewendet werden.

Besonders zu Beginn der Behandlung kann Dipiperon zu einer vorübergehenden orthostatischen Hypotonie führen.

Patienten mit Neigung zu orthostatischen Kreislaufstörungen (v.a. ältere Patienten) müssen vorsichtig einschleichend dosiert werden, Blutdruck-Kontrollen können notwendig sein.

Thromboembolie-Risiko

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Antipsychotika sind Fälle von venösen Thromboembolien (VTE) berichtet worden. Da Patienten, die mit Antipsychotika behandelt werden, häufig erworbene Risikofaktoren für VTE aufweisen, sollten alle möglichen Risikofaktoren für VTE vor und während der Behandlung mit Dipiperon identifiziert und Präventivmassnahmen ergriffen werden.

Tardive Dyskinesien

Wie allgemein bei Neuroleptika können bei Patienten mit Langzeittherapie oder nach Beendigung der Therapie tardive Dyskinesien auftreten. Das Syndrom ist hauptsächlich durch unwillkürliche rhythmische Bewegungen der Zunge, des Gesichts, des Mundes oder des Kiefers charakterisiert.

Die Symptome können persistieren und scheinen bei einigen Patienten irreversibel. Das Syndrom kann maskiert werden durch eine Wiederaufnahme der Behandlung, wenn die Dosierung erhöht wird oder wenn auf ein anderes antipsychotisches Arzneimittel gewechselt wird. Die Behandlung sollte dann so rasch als möglich abgebrochen werden.

Malignes Neuroleptisches Syndrom (MNS)

In seltenen Fällen traten unter der Behandlung mit Dipiperon Fälle von MNS auf. Dies ist eine seltene idiosynkratische Antwort, charakterisiert durch Hyperthermie, genera­lisierte Muskelsteifheit, vegetative Funktionsstörungen und Bewusstseinsveränderungen. Die Hyperthermie ist oft ein frühes Zeichen dieses Syndroms. Jegliche antipsychotische Therapie sollte dann sofort beendet werden und es sollte mit einer geeigneten unterstützenden Therapie und sorgfältiger Überwachung begonnen werden.

Extrapyramidale Symptome

Wie allgemein bei Neuroleptika können extrapyramidale Symptome wie Tremor, Rigidität, Hypersalivation, Bradykinese, Akathisie, akute Dystonie auftreten. Das Auftreten von extrapyramidalen Effekten ist proportional zur Dosis, aber variiert sehr von Patient zu Patient. Insbesondere ältere Patienten können sensibel sein. Eine Dosisreduktion, falls möglich, oder die Verabreichung anticholinerger Medikation hilft bei der Kontrolle der Symptome.

Krampfanfälle/Konvulsionen

Dipiperon kann die Krampfschwelle erniedrigen und sollte deshalb mit Vorsicht bei Epileptikern angewendet werden. Bei diesen Patienten kann es notwendig sein die Dosierung der antikonvulsiven Therapie anzupassen.

Während der Therapie mit Dipiperon sollte auf Alkohol verzichtet werden wegen gegenseitiger Wirkungsverstärkung.

Schwerwiegende immunologische Hautreaktionen

Von einer toxischen epidermalen Nekrolyse (TEN) und/oder dem Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) wurde in sehr seltenen Fällen berichtet.

Endokrine Wirkungen

Hormonale Effekte aller antipsychotischen neuroleptischen Arzneimittel schliessen die Hyperprolaktinämie, die eine Galaktorrhö, Gynäkomastie und Oligo- oder Amenorrhö verursachen kann, mit ein.

Weitere Hinweise

Wie alle antipsychotischen Substanzen sollte Dipiperon bei einer im Vordergrund stehenden Depression nicht alleine gegeben werden. Es kann mit Antidepressiva kombiniert werden, um solche Zustände zu behandeln, bei denen eine Depression kombiniert mit einer Psychose (z.B. Wahn, Halluzination) auftritt.

Bei Patienten mit Leber- bzw. Niereninsuffizienz wird Dipiperon nicht empfohlen.

Dipiperon wird in der Pädiatrie nicht empfohlen.

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lapplactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Mal­absorption sollten Dipiperon nicht einnehmen.

Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Dipiperon nicht einnehmen.

Von QT-Intervall-Verlängerung und schweren ventrikulären Arrhythmien, einschliesslich Torsade de pointes, wurde in sehr seltenen Fällen unter Pipamperon-Einnahme berichtet. Die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln sollte vermieden werden, die das QT-Intervall verlängern können, wie z.B. Antiarrhythmika der Klasse Ia (z.B. Quinidin) und III (z.B. Amiodaron), Makrolid-Antibiotika, Antihistaminika, Antidepressiva oder die zu einer Hypokaliämie führen können (z.B. bestimmte Diuretika).

Dipiperon kann eine Sedierung, verursacht durch gewisse Arzneimittel (z.B. Barbiturate, Benzodiazepine, Antihistaminika, Opiate) oder durch Alkohol, verstärken.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Antihypertensiva ist zu beachten, dass Dipiperon die blutdrucksenkende Wirkung verstärken kann.

Dipiperon hemmt die Wirkung von Dopamin-Agonisten, wie Bromocriptin, Lisurid und L-Dopa.

Die Kombination mit Medikamenten, welche die Krampfschwelle des Gehirns herabsetzen, sollte vermieden werden. Gleichzeitige Gabe enzyminduzierender Stoffe (z.B. Phenytoin, Barbiturate) kann zu tieferen Plasmaspiegeln von Pipamperon führen.

Dipiperon wies bei Ratten und Kaninchen keine teratogene Wirkung auf. Einzelne Fälle von Geburtsfehlern sind nach fötaler Exposition gegenüber Dipiperon gemeldet worden; die Sicherheit bei schwangeren Frauen ist nicht eindeutig gezeigt worden.

Deshalb soll Dipiperon nur verabreicht werden, wenn es eindeutig erforderlich ist.

Bei Neugeborenen, deren Mütter während des dritten Trimenons der Schwangerschaft Antipsychotika (einschliesslich Pipamperon) einnahmen, besteht nach der Geburt das Risiko für extrapyramidalmotorische und/oder Entzugssymptome. Diese Symptome bei Neugeborenen können Agitation, ungewöhnlich erhöhten oder verminderten Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Atmen oder Probleme beim Füttern einschliessen.

Diese Komplikationen können einen unterschiedlichen Schweregrad aufweisen. Bei einigen Fällen waren sie selbst limitierend, in anderen Fällen benötigten die Neugeborenen eine Überwachung auf der Intensivstation oder eine längere Hospitalisation.

Ist während der Schwangerschaft ein Absetzen der Behandlung erforderlich, soll dies möglichst nicht abrupt geschehen.

Es ist nicht bekannt, ob Pipamperon in die Muttermilch übergeht. Während der Anwendung von Dipiperon sollte nicht gestillt werden.

Es ist zu beachten, dass Dipiperon die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen im Strassenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigen kann.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100; selten (≥1/10'000, <1/1000); sehr selten (<1/10'000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Daten aus offenen klinischen Studien: Die Sicherheit von Dipiperon (40–800 mg/Tag) wurde in zwei offenen klinischen Studien mit 71 Patienten untersucht. In der ersten Studie waren die Indikationen Demenz oder eine psychia­trische Störung (Schizophrenie, manische Depression, Korsakoff-Syndrom, Schwermut). In der zweiten Studie waren die Indikationen psychiatrische Störungen (Schizophrenie, Erregung, Depression).

Nachstehend findet sich eine Auflistung der in klinischen Studien und nach Markteinführung berichteten Nebenwirkungen.

Störungen des Blutsystems

Sehr selten: Leukopenie.

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: Überempfindlichkeit.

Endokrine Störungen

Sehr selten: Hyperprolaktinämie (einschliesslich erhöhte Prolaktinspiegel).

Psychiatrische Störungen

Häufig: Depressionen (5,6%).

Störungen des Nervensystems

Sehr häufig: Somnolenz (22,5%), Zahnradphänomen (11,3%).

Häufig: Hypertonie (8,5%), Akathisie (8,5%), oculogyrische Krise (7,0%), Opisthotonus (2,8%), Dyskinesie (2,8%).

Sehr selten: Krämpfe (schliesst Krämpfe und Grand-Mal-Anfall ein), malignes neuroleptisches Syndrom, Parkinsonismus, Synkope, tardive Dyskinesie, Tremor.

Funktionsstörungen des Herzens

Häufig: Tachykardien (8,5%).

Sehr selten: Kammerflimmern; in einzelnen Fällen Asystolien.

Funktionsstörungen der Gefässe

Häufig: orthostatische Hypotonien (5,6%).

Sehr selten: Hypotonie.

Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen

Sehr selten: Epistaxis.

Gastro-Intestinale Störungen

Häufig: Erbrechen.

Funktionsstörungen der Haut

Häufig: Urtikaria (1,4%).

Sehr selten: Hautausschlag, toxische epidermale Nekrolyse.

Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen

Häufig: muskuläre Spastizität (1,4%).

Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust

Häufig: Amenorrhö (2,8%).

Sehr selten: Galaktorrhö, Gynäkomastie (einschliesslich Brustanschwellung), Oligomenorrhö, Priapismus.

Allgemeine Störungen

Häufig: Gangstörungen (7,0%), Asthenie (7,0%).

Sehr selten: Fatigue, Hypothermie, Ödeme (einschliesslich Gesichtsödeme und periphere Ödeme), Fieber.

Untersuchungen

Sehr selten: Erhöhung der hepatischen Enzyme.

Unerwünschte Wirkungen, welche unter Neuroleptika beobachtet wurden

Extrapyramidalmotorische und/oder Entzugserscheinun­gen beim Neugeborenen

In utero Exposition gegenüber Antipsychotika wurde mit unerwünschten Wirkungen beim Neugeborenen assoziiert, wie Agitation, ungewöhnlich erhöhtem oder vermindertem Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Atmen oder Problemen beim Füttern einschliessen.

Funktionsstörungen des Herzens

Es wurde im Zusammenhang mit Antipsychotika selten über kardiale Effekte wie Verlängerung des QT-Intervalls im EKG, Torsades de pointes, ventrikuläre Arrhythmien einschliesslich Kammerflimmern, ventrikulärer Tachykardie und Herzstillstand, berichtet. Weiter traten ungeklärte plötzliche Todesfälle auf.

Funktionsstörungen der Gefässe

Es wurde im Zusammenhang mit Antipsychotika über Fälle von venösen Thromboembolien, einschliesslich Fälle von pulmonalen Embolien und tiefer Venenthrombosen, berichtet. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Allgemeine Störungen

Es wurde im Zusammenhang mit Antipsychotika über Fälle von Hyperhidrosis und Hypersalivation berichtet.

Anzeichen und Symptome

Nach einer Überdosierung wurden unerwünschte Nebenwirkungen wie extrapyramidale Symptome, Krampfanfällen, Hypotonie, Tachykardie, Somnolenz, Kraftlosigkeit, Erbrechen und Müdigkeit, die bekanntlich auch bei normaler Dosierung auftreten, berichtet.

Im Falle einer Überdosierung wurden zusätzliche Reaktionen berichtet, wie Herzkreislaufstillstand, Torsades de Pointes, respiratorisches Versagen, Koma, Gehirnödem, Anoxie, zerebrale Ischämie, Azidose, paralytischer Darmverschluss, Übelkeit, Durchfall, Aggressionszustände, Desorientiertheit, Blässe, Unwohlsein, Miosis und anomale gastrointestinale Geräusche.

Im Rahmen von Überdosierung wurde über Todesfälle berichtet.

Behandlung

Bei Überdosierung empfehlen sich folgende Gegenmassnahmen: Magenentleerung und Verabreichung von Aktivkohle. Es gibt kein spezifisches Antidot. Aufgrund des Risikos einer QT-Intervall-Verlängerung ist ein EKG-Monitoring unter konstanter Überwachung notwendig. Es ist eine unterstützende und symptomatische Behandlung empfohlen. Die Atemwege sind offen zu halten und wenn notwendig soll beatmet werden. Einer assoziierten Hypotonie resp. einem Kreislaufkollaps können durch unterstützende Massnahmen wie intravenöse Infusion von Flüssigkeit, Plasma oder konzentriertes Albumin und Gabe von vasokonstriktorischen Wirkstoffen, Dopamin oder Dobutamin entgegengewirkt werden. Exprapyramidale Symptome sollten mit einem Anticholinergikum behandelt werden.

ATC-Code: N05AD05

Wirkungsmechanismus

Dipiperon ist ein Neuroleptikum aus der Substanzklasse der Butyrophenone. Es blockiert neben den Dopamin (D2)-Rezeptoren die Noradrenalin (α1)-Rezeptoren und die Serotonin (5-HT2)-Rezeptoren. Dipiperon ist ein sedierendes Neuroleptikum und hat nur wenig anticholinerge Wirkungen. Allein oder in Kombination mit anderen potenten Neuroleptika hat Dipiperon einen günstigen Einfluss auf eine gestörte Wahrnehmung, Autismus und auf eine rigide Persönlichkeit. Dipiperon hat einen positiven Einfluss auf psychotische Störungen (Schizophrenie).

Absorption

Pipamperon wird rasch aus dem Gastrointestinal-Trakt resorbiert. Nach der Einnahme einer 40-mg-Tablette wird die maximale Plasmakonzentration von 47,4 ng/ml nach 1,8 Stunden erreicht.

Distribution

Die menschliche Plasmaprotein-Bindungskapazität von Pipamperon ist gering und beträgt ca. 36%.

Metabolismus

Pipamperon wird hauptsächlich durch oxidative N-Dealkylierung, Piperidin-Oxidation und Keton-Reduktion metabolisiert. Im Plasma können keine Metaboliten von Pipamperon nachgewiesen werden.

Elimination

Es wird von einer Halbwertszeit von 17 bis 22 Stunden bei gesunden Probanden und älteren Individuen berichtet. Die Elimination erfolgt zur Hauptsache über die Nieren in Form von Metaboliten.

Es wurde gezeigt, dass Pipamperon in in vitro-Studien kardiale HERG-Kanäle blockierte und das Aktionspotential bei isolierten, perfundierten Kaninchenherzen verlängerte. In in vivo-Studien an anästhesierten Meerschweinchen verlängerte Pipamperon nicht das QTc-Intervall und hatte keinen signifikanten Effekt auf die EKG-Morphologie.

Die Untersuchungen der Toxizität nach Einmaldosierung in verschiedenen Spezies zeigten, dass Pipamperon gut toleriert wurde und eine breite Sicherheitsspanne aufweist. Nach wiederholter oraler Gabe zeigten die Resultate zur chronischen Toxizität eine generell dosis-abhängige Reduktion der Gewichtszunahme, Nahrungsaufnahme und allgemeinen Aktivität, welche als Folgen der sedativen pharmakologischen Eigenschaften des Arzneimittels eingeschätzt werden, ähnlich wie bei anderen Neuroleptika des Butyrophenontyps.

Eine Zunahme des relativen Gewichtes der Niere, Leber und des Gehirns (nur bei Ratten) wurden bei Ratten und Hunden beobachtet, zudem eine leichte Änderung klinischer Laborparameter in einer subchronischen Studie an Ratten. Eine Zunahme der Brustdrüsenaktivität wurde bei beiden Geschlechtern festgestellt, welche mit grosser Wahrscheinlichkeit auf eine Erhöhung der Prolaktin-Sekretion verursacht durch den Dopamin-antagonistischen Effekt von Pipamperon zurückzuführen ist.

Die langfristige Verabreichung an Ratten (18 Monate) und Hunde (12 Monate) führte zu keiner erhöhten Inzidenz von Tumoren.

In vitro und in vivo-Chromosomenstudien liefern keinerlei Hinweise auf ein genotoxisches Potenzial.

Die in den Reproduktionsstudien festgestellte allgemeine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfunktion steht möglicherweise in direktem Zusammenhang mit der sedierenden Wirkung des Arzneimittels; bei maternal toxischer Dosierung wurde eine geringgradige Embryotoxizität sowie ein potenziell verzögernder Einfluss auf die Embryonalentwicklung festgestellt.

Zusammenfassend entsprachen die klinischen Anzeichen insgesamt der pharmakologischen Aktivität von Pipamperon bzw. standen damit in Zusammenhang; daher liess sich für die meisten dieser Studien am Tier kein NOAEL (No Adverse Effect Level) festlegen.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Die Tabletten sind ausser Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufzubewahren.

30269 (Swissmedic).

EUMEDICA Pharmaceuticals AG, Basel, BS.

Januar 2017.

Principe actif: Pipamperonum ut Pipamperoni dihydrochloridum.

Excipients: Excipiens pro compresso.

1 comprimé contient 40 mg de pipampérone (soit 48 mg de dichlorhydrate de pipampérone).

Comprimé blanc, rond, plat, à bord biseauté, avec une encoche et portant l'inscription «DIPIP» sur une face.

Le comprimé peut être divisé en doses égales.

Psychoses chroniques.

Posologie usuelle

Le traitement doit être instauré de manière progressive. La dose d'entretien optimale sera déterminée au cas par cas. Lors du traitement d'entretien, la dose minimale efficace sera déterminée par des ajustements posologiques réguliers.

En cas de psychose chronique, la posologie nécessaire est généralement de 120–360 mg/jour. Commencer par 1 comprimé 3 fois par jour, puis augmenter progressivement en 2–3 semaines jusqu'à 3 comprimés 3 fois par jour.

Les comprimés se prennent avec un peu d'eau pendant ou entre les repas.

Instructions spéciales pour la posologie

Patients âgés

Chez les patients âgés, il est recommandé de commencer le traitement par Dipiperon par une faible dose, p.ex. la moitié de la dose initiale recommandée, et d'augmenter celle-ci graduellement si nécessaire. La pression artérielle doit être contrôlée régulièrement. Dans ce groupe de patients, la dose moyenne recommandée est de 20 à 40 mg (½ à 1 comprimé) 3 fois par jour. Cette dose peut être dépassée si nécessaire.

Insuffisance hépatique et rénale

Dipiperon n'est pas recommandé chez ces patients.

Enfants et adolescents

Dipiperon n'est pas recommandé en pédiatrie.

Dipiperon est contre-indiqué en cas de dépression du SNC (p.ex. coma, intoxications aigües à l'alcool, aux somnifères, aux analgésiques, aux psychotropes) et chez les patients présentant une hypersensibilité à l'un des composants ou à d'autres butyrophénones.

Ne pas utiliser Dipiperon en cas de maladie de Parkinson. En outre voir «Interactions».

Cas de mort subite chez des patients ayant reçu des médicaments antipsychotiques

On a signalé de rares cas de mort subite et inexpliquée chez des patients psychiatriques qui prenaient des médicaments antipsychotiques, Dipiperon compris. On ignore s'il existe un lien avec la prise de Dipiperon.

Mortalité plus élevée chez des patients âgés atteints de démence

Le risque de mortalité est plus élevé chez les patients âgés présentant une psychose liée à une démence et traités par des neuroleptiques. L'analyse de dix-sept études contrôlées contre placebo (durée modale de 10 semaines, surtout patients sous antipsychotiques atypiques), a montré que le risque de mortalité était 1,6 à 1,7 plus élevé chez les patients traités par le médicament verum que chez les patients ayant reçu le placebo. Au cours d'une étude contrôlée typique de 10 semaines, le taux de mortalité a été d'environ 4,5% dans le groupe traité par le médicament verum et d'environ 2,6% dans le groupe sous placebo. Bien que les décès aient eu des causes diverses, la plupart des décès semblait être d'origine cardiovasculaire (p.ex. défaillance cardiaque, mort subite d'origine cardiaque) ou infectieuse (p.ex. pneumonie). Des études observationnelles montrent que le traitement par des antipsychotiques classiques peut augmenter la mortalité de la même manière qu'un traitement par des antipsychotiques atypiques. On ignore encore dans quelle mesure l'augmentation de la mortalité observée dans les études observationnelles est due à l'antipsychotique ou à certaines caractéristiques des patients.

Effets cardiovasculaires

Dans de très rares cas, lors de la prise de Dipiperon ont été rapportés un allongement de l'intervalle QT et des arythmies ventriculaires graves, y compris torsades de pointes. La prudence est recommandée s'il y a d'autres causes d'allongement de l'intervalle QT, comme allongement congénital du QT, hypokaliémie ou hypomagnésémie, bradycardie, maladies ou troubles cardiaques préexistants, troubles du rythme cardiaque et utilisation concomitante de médicaments susceptibles d'allonger l'intervalle QT, comme antiarythmiques de la classe Ia (p.ex. quinidine) et III (p.ex. amiodarone).

En raison du risque d'hypotension, utiliser Dipiperon avec prudence chez les patients atteints d'une maladie cardiovasculaire.

Dipiperon peut entraîner une hypotension orthostatique passagère, surtout au début du traitement.

Chez les patients sujets aux troubles circulatoires orthostatiques (en particulier les personnes âgées), le traitement doit être instauré progressivement et prudemment. Des contrôles réguliers de la tension peuvent s'avérer nécessaires.

Risque de thromboembolie

Des cas de thromboembolies veineuses (TEV) ont été rapportés en rapport avec l'utilisation d'antipsychotiques. Les patients traités par des antipsychotiques présentant souvent des facteurs de risque acquis de TEV, il convient d'identifier tous les facteurs de risque éventuels de TEV avant et pendant le traitement par Dipiperon et de prendre des mesures préventives.

Dyskinésie tardive

Comme c'est généralement le cas avec les neuroleptiques, une dyskinésie tardive peut survenir chez les patients traités au long cours ou après l'arrêt du traitement. Ce syndrome se caractérise principalement par des mouvements involontaires et rythmiques de la langue, du visage, de la bouche ou de la mâchoire.

Les symptômes peuvent persister et semblent être irréversibles chez certains patients. Le syndrome peut être masqué par la reprise du traitement, par l'augmentation de la dose, ou par le changement d'antipsychotique. Le traitement doit alors être interrompu dès que possible.

Syndrome malin des neuroleptiques (SMN)

De rares cas de SMN sont survenus sous le traitement par Dipiperon. Cette complication idiosyncrasique rare se caractérise par une hyperthermie, une rigidité musculaire généralisée, des troubles végétatifs et des troubles de la conscience. L'hyperthermie constitue souvent un signe précoce du syndrome. Suspendre alors immédiatement tout traitement antipsychotique, débuter un traitement de soutien approprié et surveiller attentivement le patient.

Symptômes extrapyramidaux

Comme c'est généralement le cas avec les neuroleptiques, des symptômes extrapyramidaux tels que tremblements, rigidité, hypersalivation, bradykinésie, akathisie, dystonie aigüe peuvent survenir. La survenue d'effets extrapyramidaux est proportionnelle à la dose, mais varie beaucoup d'un patient à l'autre. Les sujets âgés peuvent en particulier y être très sensibles. Une réduction de la dose, si possible, ou l'administration d'anticholinergiques aident à contrôler les symptômes.

Crises épileptiques/convulsions

Dipiperon peut abaisser le seuil épileptogène et doit donc être utilisé avec précaution chez les épileptiques. Chez ces patients, il peut s'avérer nécessaire d'ajuster la posologie du traitement anticonvulsivant.

Il convient de renoncer aux boissons alcoolisées pendant le traitement par Dipiperon en raison du renforcement réciproque de l'effet de ces substances.

Réactions cutanées immunologiques sévères

Une nécrolyse épidermique toxique (NET) et/ou un syndrome de Stevens-Johnson (SSJ) a été très rarement rapporté.

Effets endocriniens

Les effets hormonaux de tous les neuroleptiques antipsychotiques comportent une hyperprolactinémie qui peut provoquer une galactorrhée, une gynécomastie, une oligoménorrhée ou une aménorrhée.

Autres indications

Comme toutes les substances antipsychotiques, Dipiperon ne doit pas être administré seul en cas de dépression prédominante. Il peut être combiné à des antidépresseurs pour traiter de tels états associant une dépression et une psychose (p.ex. délire, hallucinations).

Dipiperon n'est pas recommandé chez les patients insuffisants hépatiques ou rénaux.

Dipiperon n'est pas recommandé en pédiatrie.

Les patients atteints de la rare intolérance héréditaire au galactose, d'un déficit en lactase de Lapp ou d'une malabsorption du glucose et du galactose ne doivent pas prendre Dipiperon.

Les patients atteints de la rare intolérance héréditaire au fructose, d'une malabsorption du glucose et du galactose ou d'un déficit en saccharase-isomaltase ne doivent pas prendre Dipiperon.

Dans de très rares cas, sous traitement par la pipampérone ont été rapportés un allongement de l'intervalle QT et des arythmies ventriculaires graves, y compris des torsades de pointes. Il convient d'éviter la prise concomitante de médicaments susceptibles d'allonger l'intervalle QT, comme p.ex. antiarythmiques de la classe Ia (p.ex. quinidine) et III (p.ex. amiodarone), antibiotiques macrolides, antihistaminiques, antidépresseurs, ou susceptibles d'entraîner une hypokaliémie (p.ex. certains diurétiques).

Dipiperon peut majorer la sédation provoquée par certains médicaments (comme les barbituriques, benzodiazépines, antihistaminiques, opiacés) ou par l'alcool.

En cas de traitement simultané par un antihypertenseur, tenir compte du fait que Dipiperon peut renforcer l'effet hypotenseur.

Dipiperon inhibe l'action des agonistes de la dopamine, tels la bromocriptine, le lisuride ou la L-dopa.

Éviter l'association de médicaments connus pour abaisser le seuil épileptogène dans le cerveau. La prise simultanée d'inducteurs enzymatiques (comme la phénytoïne, les barbituriques) peut diminuer le taux plasmatique de la pipampérone.

Dipiperon n'a pas provoqué d'effets tératogènes chez le rat et le lapin. Des cas isolés de malformations ont été signalés après exposition fœtale à Dipiperon; la sécurité n'a pas été établie avec certitude chez la femme enceinte.

C'est pourquoi, Dipiperon ne doit pas être administré, sauf en cas de nécessité absolue.

Les nouveau-nés dont les mères ont pris des antipsychotiques (dont la pipampérone) pendant le troisième trimestre de la grossesse, présentent un risque de symptômes extrapyramidaux moteurs et/ou de symptômes de sevrage après la naissance. Ces symptômes chez le nouveau-né peuvent comprendre agitation, augmentation ou diminution inhabituelle du tonus musculaire, tremblements, somnolence, difficultés respiratoires ou problèmes d'alimentation.

Ces complications peuvent avoir un degré de sévérité variable. Dans certains cas, ils ont été autolimitants; dans d'autres cas, les nouveau-nés ont nécessité une surveillance en service de soins intensifs ou une hospitalisation prolongée.

Si un arrêt du traitement s'avère nécessaire pendant la grossesse, celui-ci devra, dans la mesure du possible, ne pas être brutal.

On ignore si la pipampérone passe dans le lait maternel. Pendant la prise de Dipiperon, les femmes ne doivent pas allaiter.

Prendre en compte le fait que Dipiperon peut altérer l'attention et la capacité de réaction en cas de conduite de véhicules et d'utilisation de machines.

Les indications de fréquence des effets indésirables reposent sur les catégories suivantes:

Très fréquents (≥1/10); fréquents (≥1/100, <1/10); occasionnels (≥1/1000, <1/100); rares (≥1/10'000, <1/1000); très rares (<1/10'000); fréquence inconnue (ne peut être estimée sur la base des données disponibles).

Données issues d'études cliniques ouvertes: la sécurité de Dipiperon (40–800 mg/jour) a été évaluée dans deux études cliniques ouvertes menées chez 71 patients. Dans la première étude, les indications étaient une démence ou un trouble psychiatrique (schizophrénie, maladie maniaco-dépressive, syndrome de Korsakoff, mélancolie). Dans la deuxième étude, les indications étaient des troubles psychiatriques (schizophrénie, excitation, dépression).

Les effets secondaires énumérés ci-dessous ont été rapportés dans les études cliniques et après la commercialisation.

Troubles de la circulation sanguine

Très rares: leucopénie.

Troubles du système immunitaire

Très rares: hypersensibilité.

Troubles endocriniens

Très rares: hyperprolactinémie (y compris augmentation de la prolactinémie).

Troubles psychiatriques

Fréquents: dépression (5,6%).

Troubles du système nerveux

Très fréquents: somnolence (22,5%), phénomène de la roue dentée (11,3%).

Fréquents: hypertonie (8,5%), akathisie (8,5%), crise oculogyre (7,0%), opisthotonos (2,8%), dyskinésie (2,8%).

Très rares: convulsions (comprend convulsions et crise de grand mal), syndrome malin des neuroleptiques, parkinsonisme, syncopes, dyskinésie tardive, tremblements.

Troubles cardiaques

Occasionnels: tachycardies (8,5%).

Très rares: fibrillation ventriculaire; cas isolés d'asystolie.

Troubles vasculaires

Fréquents: hypotension orthostatique (5,6%).

Très rares: hypotension.

Troubles respiratoires, thoraciques et médiastinaux

Très rares: épistaxis.

Troubles gastro-intestinaux

Fréquents: vomissements.

Troubles cutanés

Fréquents: urticaire (1,4%).

Très rares: éruption cutanée, nécrolyse épidermique toxique.

Troubles musculosquelettiques, du tissu conjonctif et des os

Fréquents: spasticité musculaire (1,4%).

Troubles des organes de reproduction et des seins

Fréquents: aménorrhée (2,8%).

Très rares: galactorrhée, gynécomastie (y compris gonflement des seins), oligoménorrhée, priapisme.

Troubles généraux

Fréquents: troubles de la marche (7,0%), asthénie (7,0%).

Très rares: fatigue, hypothermie, œdèmes (y compris œdème facial et œdèmes périphériques), fièvre.

Investigations

Très rares: augmentation des enzymes hépatiques.

Effets indésirables observés sous neuroleptiques

Symptômes extrapyramidaux moteurs et/ou symptômes de sevrage chez le nouveau-né

Une exposition in utero à des antipsychotiques a été associée à des effets indésirables chez le nouveau-né, tels qu'agitation, augmentation ou diminution inhabituelle du tonus musculaire, tremblements, somnolence, difficultés respiratoires ou problèmes d'alimentation.

Troubles cardiaques

Des effets cardiaques tels qu'allongement de l'intervalle QT à l'ECG, torsades de pointes, arythmies ventriculaires, y compris fibrillation ventriculaire, tachycardie ventriculaire et arrêt cardiaque, ont été rapportés. Des morts subites inexpliquées sont également survenues.

Troubles vasculaires

Des cas de thromboembolies veineuses, y compris des cas d'embolies pulmonaires et de thromboses veineuses profondes, ont été rapportés en rapport avec des antipsychotiques. Leur fréquence n'est pas connue.

Troubles généraux

Des cas d'hyperhidrose et d'hypersalivation ont été rapportés en rapport avec des antipsychotiques.

Signes et symptômes

Des effets indésirables, tels que symptômes extrapyramidaux, convulsions, hypotension, tachycardie, somnolence, manque de force, vomissements et fatigue, connus pour survenir aussi à une posologie normale, ont été rapportés après un surdosage.

Les réactions supplémentaires suivantes ont été rapportées lors d'un surdosage: arrêt cardio-vasculaire, torsades de pointes, défaillance respiratoire, coma, œdème cérébral, anoxie, ischémie cérébrale, acidose, iléus paralytique, nausées, diarrhée, états agressifs, désorientation, pâleur, malaise, myosis et bruits gastro-intestinaux anormaux.

Des décès ont été rapportés dans le cadre d'un surdosage.

Traitement

Les mesures suivantes sont recommandées en cas de surdosage: lavage gastrique et administration de charbon actif. Il n'existe pas d'antidote spécifique. En raison du risque d'allongement de l'intervalle QT, un monitoring par ECG sous surveillance constante est nécessaire. Procéder à un traitement symptomatique et de soutien. Assurer la perméabilité des voies aériennes et, au besoin, recourir à la respiration assistée. Une chute de la pression artérielle ou un collapsus associés peuvent être combattus par des mesures de soutien, telles que perfusion intraveineuse de liquide, de plasma ou d'albumine concentrée, ainsi que par l'administration d'un vasopresseur comme la dopamine ou la dobutamine. Traiter les symptômes extrapyramidaux par un anticholinergique.

Code ATC: N05AD05

Mécanisme d'action

Dipiperon est un neuroleptique de la classe des butyrophénones. Il bloque les récepteurs D2 de la dopamine, ainsi que les récepteurs α1 noradrénergiques et 5-HT2 sérotoninergiques. Dipiperon est un neuroleptique sédatif qui n'exerce que peu d'effets anticholinergiques. Administré seul ou en association avec d'autres neuroleptiques puissants, Dipiperon influe favorablement sur les troubles de la perception et l'autisme, ainsi que sur les personnalités rigides. Dipiperon exerce un effet positif sur les troubles psychotiques (schizophrénie).

Absorption

La pipampérone est rapidement résorbée par voie gastro-intestinale. Après la prise d'un comprimé à 40 mg, la concentration plasmatique maximale de 47,4 ng/ml est atteinte en 1,8 heure.

Distribution

La capacité de liaison aux protéines plasmatiques humaines de la pipampérone est faible et s'élève à env. 36%.

Métabolisme

Les principales voies de métabolisation de la pipampérone sont la N-désalkylation, l'oxydation de la pipéridine et la réduction cétonique. Aucun métabolite de la pipampérone n'a été décelé dans le plasma.

Élimination

Chez les sujets sains et les individus âgés, la demi-vie d'élimination est comprise entre 17 et 22 heures. L'élimination est essentiellement rénale et sous forme de métabolites.

Lors d'études in vitro, la pipampérone a bloqué les canaux cardiaques HERG et a allongé le potentiel d'action dans des cœurs isolés et perfusés de lapin. Dans des études in vivo sur des cobayes anesthésiés, la pipampérone n'a pas allongé l'intervalle QTc et n'a pas eu d'effet significatif sur la morphologie de l'ECG.

Les études de toxicité après dose unique dans différentes espèces ont montré une bonne tolérance et une large marge de sécurité de la pipampérone. Après administration orale répétée, les résultats concernant la toxicité chronique ont montré une réduction généralement dose-dépendante de la prise de poids, de la prise alimentaire et de l'activité générale, considérées comme des conséquences des propriétés pharmacologiques sédatives du médicament, comme cela est aussi observé avec d'autres neuroleptiques de type butyrophénone.

Une augmentation du poids relatif des reins, du foie et du cerveau (seulement chez le rat) a été observée chez le rat et le chien; en outre, une légère modification des paramètres de laboratoire clinique a été constatée dans une étude de toxicité subchronique chez le rat. Une augmentation de l'activité des glandes mammaires a été constatée dans les deux sexes; celle-ci est très vraisemblablement due à une augmentation de la sécrétion de prolactine provoquée par l'effet antagoniste dopaminergique de la pipampérone.

L'administration prolongée au rat (18 mois) et au chien (12 mois) n'a provoqué aucune augmentation de l'incidence des tumeurs.

Les études chromosomiques in vitro et in vivo ne révèlent aucun indice en faveur d'un potentiel génotoxique.

La diminution générale de la fonction reproductrice observée dans les études de reproduction est vraisemblablement en rapport direct avec l'effet sédatif du médicament. Une faible embryotoxicité ainsi qu'une influence pouvant potentiellement retarder le développement embryonnaire ont été observées à une posologie toxique pour la mère.

En conclusion, les signes cliniques ont correspondu dans l'ensemble à l'activité pharmacologique de la pipampérone ou y étaient liés; c'est pourquoi, dans la majorité de ces études, une dose sans effet nocif observé (NOAEL, No Adverse Effect Level) n'a pas pu être déterminée chez l'animal.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l'emballage.

Remarques concernant le stockage

Conserver les comprimés hors de portée des enfants et à température ambiante (15–25 °C).

30269 (Swissmedic).

Eumedica Pharmaceuticals AG, Bâle, BS.

Janvier 2017.

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