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Lioresal tablets 10 mg 50 pcs
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Lioresal tablets 10 mg 50 pcs

Lioresal Tabl 10 mg 50 Stk

  • 26.03 CHF

In stock
Safe payments
Size, mm 7
Type Tabl
View Tablette, rund, weiss, Prägung: Vorderseite KJ; Rückseite CG
Dose, mg 10
Gen M03BX01SETN000000010TABL
Origin SYNTHETIC
Amount in a pack. 50 Stk
Storage temp. min 15 / max 30 ℃
QR Lioresal tablets 10 mg 50 pcs

Description

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.Lioresal gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Muskelrelaxantien bezeichnet werden.

Lioresal wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet zur Verminderung und Entspannung von Muskelkrämpfen (Spasmen), wie sie bei verschiedenen Krankheiten auftreten können, z.B. bei multipler Sklerose, Erkrankungen oder Verletzungen des Rückenmarks und bestimmten Erkrankungen des Gehirns.

Durch die Muskelentspannung und die dadurch entstehende Schmerzlinderung verbessert Lioresal Ihre Beweglichkeit, so dass Sie Ihre alltäglichen Aktivitäten besser bewältigen können und Ihre Physiotherapie erleichtert wird.

Die Behandlung mit Lioresal sollte erst nach einer gründlichen ärztlichen Untersuchung eingeleitet werden. Lioresal eignet sich für viele Patienten und Patientinnen mit Muskelspasmen, aber nicht für alle.

Bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe von Lioresal.

Sprechen Sie vor der Anwendung von Lioresal mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie eine der folgenden Krankheiten oder Störungen haben oder hatten:

  • bestimmte psychische Erkrankungen, die mit Verwirrtheit oder Depression einhergehen;
  • Epilepsie (Krampfanfälle);
  • akute schmerzhafte Magen- oder Darmbeschwerden (Geschwüre), Atembeschwerden, Erkrankungen der Leber oder Niere, Störungen der Hirndurchblutung;
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen;
  • Zuckerkrankheit (Diabetes);
  • wenn Sie schwanger sind und während der Schwangerschaft Lioresal einnehmen, kann Ihr Neugeborenes Krämpfe und andere Symptome bekommen, die mit einem plötzlichen Absetzen des Arzneimittels direkt nach der Geburt in Verbindung stehen. Möglicherweise muss Ihr Arzt resp. Ihre Ärztin Ihrem Neugeborenen niedrig dosiertes Lioresal geben und die Dosis allmählich reduzieren, um die Symptome zu kontrollieren bzw. zu verhindern.

Informieren Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin, wenn Sie Alkoholismus in Ihrer Vorgeschichte haben, übermässige Alkoholmengen zu sich nehmen oder Arzneimittelmissbrauch oder -abhängigkeit in Ihrer Vorgeschichte haben.

Manche Personen, die mit Baclofen behandelt wurden, entwickelten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, oder sie haben versucht sich das Leben zu nehmen. Die meisten dieser Personen litten zusätzlich an Depressionen, hatten übermässige Alkoholmengen zu sich genommen oder neigten bereits zu Selbstmordgedanken.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt daran denken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin oder begeben Sie sich in ein Spital. Bitten Sie ausserdem eine Ihnen vertraute Person, Ihnen mitzuteilen, wenn diese wegen irgendwelcher Veränderungen Ihres Verhaltens besorgt ist, und bitten Sie die Person, diese Packungsbeilage zu lesen.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin auch mit, falls Sie Arzneimittel anwenden, wie z.B. andere Mittel gegen Muskelkrämpfe, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, Bluthochdruck und Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Diese Arzneimittel sowie Alkohol können die Wirkung von Lioresal beeinflussen.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

In einigen Fällen können unter der Behandlung mit Lioresal Müdigkeit, Schwindel, Schläfrigkeit oder verschwommenes Sehen auftreten. Falls dies bei Ihnen zutrifft, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken, keine Maschine bedienen oder andere Tätigkeiten verrichten, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.

Während der Behandlung sollten Sie auf alkoholische Getränke verzichten, da es zu einer Wechselwirkung zwischen Lioresal und Alkohol kommen kann.

Glutenunverträglichkeiten (incl. Zöliakie) und Weizenallergie

Lioresal Tabletten enthalten Weizenstärke.

Die Weizenstärke in diesem Arzneimittel enthält nur sehr geringe Mengen Gluten und es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie Probleme verursacht, wenn Sie an Zöliakie leiden.

Eine 10 mg Tablette enthält nicht mehr als 6.1 Mikrogramm Gluten.

Eine 25 mg Tablette enthält nicht mehr als 8.3 Mikrogramm Gluten.

Wenn Sie eine Weizenallergie haben (nicht gleichzusetzen mit Zöliakie) dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker resp. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Informieren Sie vor jedem chirurgischen Eingriff (auch beim Zahnarzt) oder vor jeder Notfallbehandlung den behandelnden Arzt oder die Ärztin darüber, dass Sie Lioresal nehmen.

Sie dürfen Lioresal während der Schwangerschaft nicht anwenden, ausser Ihr Arzt oder Ihre Ärztin rät Ihnen dazu.

Der aktive Wirkstoff von Lioresal tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über und sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel regelmässig und genau nach den Vorschriften Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin. Nur so erzielen Sie optimale Ergebnisse und vermindern das Risiko von Nebenwirkungen. Sie dürfen die Behandlung mit Lioresal nicht von sich aus plötzlich unterbrechen, ohne sich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin abzusprechen. Sie werden Ihnen sagen, wie und wann Sie die Behandlung beenden können. Ein plötzliches Absetzen von Lioresal kann Ihre Krankheit verschlimmern.

Wenn Sie die Behandlung plötzlich unterbrechen, können Sie folgende Symptome erleiden: Nervosität, Verwirrtheit, Halluzinationen, abnormes Benehmen, Krämpfe, unkontrolliertes Zucken, ruckartige oder windende Bewegungen, schneller Puls, erhöhte Körpertemperatur, Muskelschmerzen, Fieber und dunkler Urin. Die Überspannung (Spasmen) in Ihren Muskeln kann sich verschlimmern.

Übliche Dosierung

Erwachsene beginnen gewöhnlich mit 5 mg (½ Tablette) dreimal täglich. Die Dosis wird dann allmählich in dreitägigen Abschnitten erhöht, bis das optimale Ergebnis erreicht ist. Das kann bei 30 mg bis 75 mg pro Tag, verteilt auf 3 Einzelgaben, der Fall sein. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Ihnen eventuell auch eine höhere Dosierung verschreiben.

Bei Kindern richtet sich die Höhe der Dosierung nach dem Gewicht und wird vom Arzt oder der Ärztin festgelegt.

Lioresal ist immer in Teildosen, gewöhnlich 3-4mal täglich, zu nehmen.

Falls Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine andere als die obige Dosis vorschreibt, befolgen Sie die Anweisungen des Arztes oder der Ärztin.

Lioresal ist während den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit einzunehmen. Falls nötig, können die Tabletten geteilt werden.

Was tun, wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben?

Wenn Sie einmal vergessen haben, eine Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt einzunehmen, machen Sie sich keine Sorgen. Nehmen Sie diese ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es aber bald Zeit für die nächste Dosis ist, nehmen Sie diese nicht zusammen mit der ausgelassenen Dosis ein, damit die Dosierung niemals verdoppelt wird. Nehmen Sie das Arzneimittel einfach weiter zu den gewohnten Zeiten ein. Wenn Sie aber mehrere Dosen vergessen haben, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen.

Wenn Sie einmal wesentlich mehr Tabletten genommen haben, als Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin verschrieben hat, konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf.

Die hauptsächlichsten Symptome einer Überdosierung sind Benommenheit, Atembeschwerden, Bewusstseinsstörung und Bewusstlosigkeit.

Weitere Symptome sind: Verwirrtheit, Halluzinationen, körperliche Unruhe, Krämpfe, verschwommenes Sehen, ungewohnte Muskelschlaffheit, plötzliche Muskelkontraktionen, geringe oder fehlende Reflexe, hoher oder tiefer Blutdruck, langsamer oder schneller Puls, erniedrigte Körpertemperatur, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, übermässiger Speichelfluss,  Atemstörungen während des Schlafs (Schlafapnoe); Muskelschmerzen, Fieber und dunkler Urin (Rhabdomyolyse).

Falls Sie an einer Nierenerkrankung leiden und versehentlich mehr Tabletten eingenommen haben, als Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen verschrieben hat, könnten bei Ihnen die neurologischen Symptome einer Überdosierung auftreten (z.B. Benommenheit, Verwirrtheit, Halluzinationen).

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Lioresal auftreten:

Einige unerwünschte Wirkungen können schwerwiegend sein. Konsultieren Sie sobald wie möglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, da sie eventuell eine ärztliche Behandlung erfordern:

Verwirrtheit, Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, Verlust der Koordination mit Beeinträchtigung des Gleichgewichts beim Gehen, der Gliedmassen und der Augenbewegungen und/oder der Sprache (Anzeichen von Ataxie), Zittern, Halluzinationen, Alpträume, verschwommenes Sehen/Sehstörungen, Kurzatmigkeit in Ruhe oder unter Belastung, Schwellung in den Beinen und Müdigkeit (Anzeichen einer verminderten Herzleistung), Schwierigkeiten/Schmerzen beim Wasserlassen, Hautausschlag und Nesselsucht, Atembeschwerden, Krämpfe, plötzliche Verringerung der Harnmenge, Überempfindlichkeitsreaktionen, Gelbfärbung der Haut, Augen und Müdigkeit (Anzeichen von Leberfunktionsstörungen).

Weitere auftretende Nebenwirkungen

Sehr häufig: Schläfrigkeit, Sedierung, Übelkeit.

Häufig: Ohnmachtgefühl, Ermüdung, Schwindel, Benommenheit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwäche in Armen und Beinen, Muskelschmerzen, dauernde unkontrollierbare Augenbewegungen, Sehschwäche, Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen, Brechreiz, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, starkes Schwitzen, Hautausschlag, niedriger Blutdruck, häufiges Wasserlassen, Bettnässen.

Selten: Kribbeln oder Gefühllosigkeit in Armen und Beinen, Sprechstörung, Geschmacksstörungen, Bauchschmerzen, plötzliche Verminderung der Harnmenge, Erektionsstörung.

Sehr selten: erniedrigte Körpertemperatur, erhöhter Blutzuckerspiegel, Herzrhythmussstörung.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Die 25 mg Tabletten sind in der Originalpackung nicht über 25 °C aufzubewahren und vor Feuchtigkeit zu schützen.

Die 10 mg Tabletten sind in der Originalpackung unter 30 °C aufzubewahren und vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Filmtablette (mit Bruchrille) 10 mg

Wirkstoffe

10 Baclofen

Hilfsstoffe

Weizenstärke, Cellulose mikrokristallin (E 460), Siliciumdioxid kolloidal wasserfrei (E 551), Magnesiumstearat, Povidon

Filmtablette (mit Bruchrille) 25 mg

Wirkstoff

25 mg Baclofen

Hilfsstoffe

Weizenstärke, Cellulose mikrokristallin (E 460), Siliciumdioxid kolloidal wasserfrei (E 551), Magnesiumstearat, Povidon

36083 (Swissmedic)

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

In Packungen à 50 und 200 Tabletten zu 10 mg und à 50 Tabletten zu 25 mg.

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Selon prescription du médecin. Liorésal appartient à un groupe de médicaments appelés relaxants musculaires.

Liorésal est utilisé selon prescription du médecin pour réduire et décontracter les crampes musculaires (spasmes) pouvant apparaître en présence de différentes maladies telles que p.ex. la sclérose en plaques, des maladies ou des lésions de la moelle épinière et certaines maladies du cerveau.

Grâce à la relaxation musculaire et au soulagement de la douleur qui en résulte, Liorésal améliore votre mobilité; vous pouvez ainsi mieux gérer vos activités quotidiennes et votre physiothérapie est facilitée.

Le traitement par Liorésal ne doit être initié qu'après un examen médical complet. Liorésal convient à de nombreux patients souffrant de spasmes musculaires, mais non à tous les patients.

Liorésal ne doit pas être pris en cas d'hypersensibilité à la substance active ou à l'un des excipients.

Avant d'utiliser Liorésal, avertissez votre médecin si vous souffrez de l'une des maladies ou de l'un des troubles suivants ou si vous en avez souffert:

  • certaines maladies psychiques accompagnées de confusion ou de dépression;
  • épilepsie (crises convulsives);
  • troubles gastriques ou intestinaux douloureux aigus (ulcères), troubles respiratoires, maladies du foie ou des reins, troubles de l'irrigation cérébrale;
  • difficultés à uriner;
  • diabète;
  • si vous êtes enceinte et prenez Liorésal pendant la grossesse, votre nouveau-né peut avoir des crampes et d'autres symptômes liés à l'arrêt brutal du médicament immédiatement après la naissance. Votre médecin devra éventuellement administrer Liorésal à faible dose à votre nouveau-né, puis réduire progressivement la dose, afin de contrôler ou d'éviter ces symptômes de sevrage.

Veuillez informer votre médecin si vous avez des antécédents d'alcoolisme, si vous consommez une quantité excessive d'alcool ou si vous avez des antécédents d'abus ou de dépendance vis-à-vis des médicaments.

Certaines personnes ayant suivi un traitement au baclofène ont développé des désirs de se blesser ou de se suicider, ou ils ont tenté de se suicider. La plupart de ces personnes ont également souffert de dépressions, ont consommé des quantités excessives d'alcool ou étaient déjà enclins à des pensées suicidaires avant le début du traitement.

Si vous envisagez à un moment donné de vous blesser ou de vous suicider, veuillez consulter immédiatement votre médecin ou vous rendre dans un hôpital. Veuillez en outre prier une personne en qui vous avez confiance de vous informer de toute modification de votre comportement en ce sens et veuillez prier cette personne de lire la présente notice.

Prévenez également votre médecin si vous utilisez des médicaments comme par exemple d'autres préparations contre les crampes musculaires, des somnifères, des tranquillisants, des médicaments destinés au traitement des dépressions, de l'hypertension et des médicaments destinés au traitement de la maladie de Parkinson. Les médicaments cités ci-dessus, de même que l'alcool, peuvent influencer l'effet de Liorésal. Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à conduire et la capacité à utiliser des outils ou des machines!

Dans certains cas, le traitement par le Liorésal peut provoquer fatigue, vertiges, somnolence ou vision floue. Si vous ressentez de tels symptômes, il vous faut renoncer à conduire un véhicule, à utiliser des machines ou à exercer d'autres activités nécessitant une attention de tous les instants.

Renoncez à consommer des boissons alcoolisées durant le traitement, car des interactions entre Liorésal et l'alcool peuvent se produire.

Intolérances au gluten (y compris maladies cœliaques) et allergie au blé

Les comprimés de Liorésal contiennent de l'amidon de blé. L'amidon de blé contenu dans ce médicament ne contient que de très faibles quantités de gluten et il est très improbable qu'il pose des problèmes si vous souffrez de la maladie cœliaque.

Un comprimé à 10 mg ne contient pas plus de 6.1 microgrammes de gluten.

Un comprimé à 25 mg ne contient pas plus de 8.3 microgrammes de gluten.

Si vous souffrez d'une allergie au blé (à ne pas confondre avec une maladie cœliaque), vous ne pouvez pas prendre ce médicament.

Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si

  • vous souffrez d'une autre maladie
  • vous êtes allergique
  • vous prenez déjà d'autres médicaments (ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage externe) (même en automédication!).

Avant chaque intervention chirurgicale (chez le dentiste aussi) ou avant chaque prise en charge par un service d'urgence, veuillez informer le médecin traitant que vous prenez du Liorésal.

Liorésal ne doit pas être employé pendant la grossesse, sauf si votre médecin vous le recommande.

Le principe actif de Liorésal passe dans le lait maternel en faible quantité et ne doit pas être utilisé pendant l'allaitement.

Prenez ce médicament régulièrement et exactement selon les prescriptions de votre médecin. C'est le seul moyen d'obtenir des résultats optimaux et de diminuer le risque d'effets secondaires. Vous ne devez pas interrompre le traitement par Liorésal brusquement et de votre propre chef sans avoir consulté votre médecin. Il vous dira comment et quand vous pouvez cesser le traitement. Un arrêt brutal du traitement par Liorésal peut aggraver votre maladie.

Si vous interrompez subitement votre traitement, les symptômes suivants peuvent apparaître: nervosité, confusion, hallucinations, comportement irrationnel, crampes, réactions de sursaut incontrôlées, mouvements saccadés ou de torsion, pouls plus rapide, augmentation de la température corporelle, douleurs musculaires, fièvre et urines foncées. La tension excessive de vos muscles (spasmes) peut encore s'aggraver.

Posologie usuelle

Les adultes commencent habituellement par 5 mg (½ comprimé) 3 fois par jour. La dose est ensuite progressivement augmentée tous les 3 jours, jusqu'à l'obtention d'un résultat optimal, ce qui peut se produire entre 30 mg et 75 mg par jour, répartis en 3 prises. Votre médecin peut éventuellement vous prescrire une posologie plus élevée.

Chez les enfants, le dosage dépend du poids et est établi par le médecin.

La prise de Liorésal doit toujours être fractionnée, habituellement en 3 à 4 doses par jour.

Si votre médecin vous prescrit une posologie différente de celle mentionnée ci-dessus, conformez-vous à ses instructions.

Liorésal doit être pris pendant les repas, avec un peu de liquide. Si nécessaire, vous pouvez fractionner les comprimés.

Que faire si vous avez oublié de prendre une dose?

S'il vous arrive d'oublier de prendre une dose au moment prévu, ne vous faites pas de souci. Prenez cette dose dès que vous y pensez. Cependant, s'il est bientôt temps de prendre la dose suivante, ne la prenez pas en même temps que celle que vous avez oubliée, car il ne faut jamais doubler la posologie. Continuez simplement à prendre le médicament au moment prévu. Si vous avez oublié de prendre plusieurs doses, vous devez consulter votre médecin.

Si vous avez pris beaucoup plus de comprimés que ce que votre médecin vous a prescrit, consultez-le sans tarder ou rendez-vous à l'hôpital le plus proche.

Les principaux symptômes d'un surdosage sont une sensation de vertiges, des troubles respiratoires, des troubles de la conscience et une perte de connaissance.

Parmi les autres symptômes, on peut citer: confusion, hallucinations, instabilité corporelle, crampes, vision floue, baisse inhabituelle du tonus musculaire, contractions musculaires soudaines, manque ou diminution des réflexes, hypertension ou hypotension artérielle, ralentissement ou accélération du pouls, abaissement de la température corporelle, nausée, vomissements, diarrhée, salivation excessive, troubles respiratoires lors du sommeil (apnées du sommeil), douleurs musculaires, fièvre et urines foncées (rhabdomyolyse).

Si vous souffrez d'une insuffisance rénale et avez pris par mégarde plus de comprimés que ce que votre médecin vous a prescrit, vous pourriez présenter les symptômes neurologiques d'un surdosage (p.ex. sensation de vertiges, confusion, hallucinations).

Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.

La prise de Liorésal peut entraîner les effets secondaires cités ci-après:

Certains de ces effets indésirables peuvent être graves. Consultez votre médecin aussi vite que possible si vous observez l'un des effets secondaires suivants, car ils peuvent nécessiter un traitement médical:

Confusion, sautes d'humeur, abattement, perte de la coordination avec atteinte de l'équilibre lors de la marche, perte de coordination des membres et des mouvements oculaires avec ou sans troubles de l'élocution (signes d'ataxie), tremblements, hallucinations, cauchemars, vision trouble/troubles visuels, essoufflement au repos ou dans l'effort, jambes gonflées et fatigue (signes d'une diminution du débit cardiaque), difficultés à uriner/douleurs pendant la miction, éruption cutanée et urticaire, troubles respiratoires, crampes, brusque diminution du volume urinaire, réactions d'hypersensibilité, coloration jaune de la peau et des yeux accompagnée de fatigue (signes de troubles de la fonction hépatique).

Autres effets secondaires pouvant survenir

Très fréquent: somnolence, sédation, nausées.

Fréquent: sensation de faiblesse, fatigue, vertiges, sensation de vertiges, épuisement, maux de tête, insomnie, faiblesse dans les bras et dans les jambes, douleurs musculaires, mouvements oculaires persistants et incontrôlables, faiblesse de la vue, sécheresse buccale, troubles digestifs, nausées, vomissements, constipation, diarrhées, transpiration abondante, éruption cutanée, pression artérielle basse, fréquent besoin d'uriner, énurésie nocturne.

Rare: picotements ou sensation d'insensibilité dans les bras et dans les jambes, troubles de la parole, troubles du goût, douleurs abdominales, brusque diminution du volume urinaire, trouble de l'érection.

Très rare: abaissement de la température corporelle, augmentation du taux de glucose dans le sang, troubles du rythme cardiaque.

Si vous remarquez des effets secondaires qui ne sont pas décrits dans cette notice, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.

Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l'emballage.

Conserver les comprimés à 25 mg dans l'emballage d'origine; ne pas conserver au-dessus de 25 °C et protéger de l'humidité.

Conserver les comprimés à 10 mg dans l'emballage d'origine; conserver en dessous de 30 °C et protéger de l'humidité.

Conserver les médicaments hors de portée des enfants.

Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.

Comprimé pelliculé (sécable) à 10 mg

Principe actif

10 mg de baclofène

Excipients

Amidon de blé, cellulose microcristalline (E 460), dioxyde de silicium colloïdal anhydre (E 551), stéarate de magnésium, povidone

Comprimé pelliculé (sécable) à 25 mg

Principe actif

25 mg de baclofène

Excipients

Amidon de blé, cellulose microcristalline (E 460), dioxyde de silicium colloïdal anhydre (E 551), stéarate de magnésium, povidone

36083 (Swissmedic)

En pharmacie, sur ordonnance médicale.

Emballages de 50 et 200 comprimés à 10 mg et de 50 comprimés à 25 mg.

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; domicile: 6343 Rotkreuz

Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en mai 2020 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).

Su prescrizione medica. Lioresal fa parte di un gruppo di medicamenti definiti miorilassanti.

Lioresal si usa su prescrizione medica per attenuare e sciogliere i crampi muscolari (spasmi), che possono verificarsi nel corso di varie patologie, ad es. nella sclerosi multipla, in presenza di affezioni o lesioni del midollo spinale e di determinate malattie cerebrali.

Favorendo il rilassamento della muscolatura e riducendo, in tal modo, il dolore, Lioresal migliora la mobilità, consentendole di affrontare meglio le attività quotidiane e di svolgere la fisioterapia con più facilità.

Il trattamento con Lioresal dovrebbe essere iniziato solo dopo un'accurata visita medica. Lioresal è indicato per molti pazienti affetti da spasmi muscolari, ma non per tutti.

Non si può assumere Lioresal in caso di ipersensibilità al principio attivo o a una delle sostanze ausiliarie.

Prima di assumere Lioresal, informi il suo medico nel caso in cui soffre o ha sofferto in passato di una delle seguenti patologie o di uno dei seguenti disturbi:

  • determinati disturbi psichici accompagnati da stato confusionale o depressione;
  • epilessia (crisi convulsive);
  • disturbi gastro-intestinali dolorosi a decorso acuto (ulcere), difficoltà respiratorie;
  • malattie epatiche o renali, danno vascolare a livello cerebrale;
  • difficoltà di minzione;
  • diabete;
  • se è incinta e assume Lioresal durante la gravidanza, è possibile che il neonato manifesti crampi e altri sintomi correlati all'improvvisa interruzione del medicamento dopo la nascita. Per controllare o prevenire questi sintomi, il medico potrebbe somministrare al neonato Lioresal a basso dosaggio e ridurne gradualmente la dose.

Informi il suo medico se ha storia di alcolismo, se ha consumato quantità eccessive di alcol o se ha storia di abuso o dipendenza da medicamenti.

Alcuni pazienti trattati con baclofene hanno sviluppato pensieri autolesionistici o suicidari o hanno tentatodi togliersi la vita. La maggior parte di questi pazienti soffriva di depressione, aveva fatto uso di quantità eccessive di alcol o era già incline a pensieri suicidari.

Se in un qualsiasi momento le venisse in mente di procurarsi lesioni o di togliersi la vita, ne parli immediatamente con il suo medico o si rechi in ospedale. Chieda inoltre a una persona di fiducia di confidarsi con lei se è preoccupata per eventuali cambiamenti del suo comportamento e la inviti a leggere il presente foglietto illustrativo.

Segnali al suo medico se assume medicamenti, come ad es. altri preparati per gli spasmi muscolari, sonniferi, calmanti, medicamenti per il trattamento della depressione, dell'ipertensione arteriosa e del morbo di Parkinson. Questi medicamenti, come anche l'alcol possono influenzare l'effetto di Lioresal.

Questo medicamento può ridurre la capacità di reazione, la capacità di condurre un veicolo e la capacità di utilizzare attrezzi o macchine!

In alcuni casi, in corso di terapia con Lioresal, possono manifestarsi stanchezza, vertigini, sonnolenza o visione annebbiata. Nel caso in cui si manifestano tali sintomi, non deve condurre veicoli, non deve utilizzare macchine e non deve svolgere altre attività che richiedono la sua piena attenzione.

Durante il trattamento bisogna rinunciare al consumo di bevande alcoliche, dato che possono verificarsi interazioni fra Lioresal e l'alcol.

Intolleranza al glutine (inclusa. celiachia) e allergia al frumento

Lioresal compresse contiene amido di frumento. L'amido di frumento presente in questo medicamento contiene solamente quantità molto piccole di glutine ed è altamente improbabile che causi problemi nel caso in cui soffra di celiachia.

Una compressa da 10 mg contiene non più di 6.1 microgrammi di glutine.

Una compressa da 25 mg contiene non più di 8.3 microgrammi di glutine.

Se soffre di allergia al frumento (da non confondere con la celiachia), non deve assumere questo medicamento.

Informi il suo medico o il suo farmacista nel caso in cui:

  • soffre di altre malattie
  • soffre di allergie o
  • assume altri medicamenti (anche se acquistati di sua iniziativa) o li applica esternamente.

Prima di ogni intervento chirurgico (anche dal dentista) o di ogni trattamento d'urgenza, informi il medico curante sul fatto che prende Lioresal.

Non deve impiegare Lioresal durante la gravidanza tranne su consiglio del suo medico.

Il principio attivo di Lioresal penetra nel latte materno in quantità esigue e perciò non deve essere impiegato durante l'allattamento.

Prenda il medicamento regolarmente ed esattamente secondo le prescrizioni del suo medico. Solo in questo modo potrà ottenere risultati ottimali e ridurre il rischio di effetti collaterali. Non deve interrompere bruscamente e di sua iniziativa il trattamento con Lioresal, senza aver consultato il suo medico. Sarà il suo medico a dirle come e quando terminare il trattamento. Una brusca sospensione di Lioresal può peggiorare la malattia.

In caso di brusca sospensione del trattamento possono manifestarsi i seguenti sintomi: nervosismo, stato confusionale, allucinazioni, comportamento anomalo, crampi, sussulti non controllati, movimenti bruschi o contorti, polso accelerato, temperatura corporea elevata, dolore muscolare, febbre e urina scura. La tensione eccessiva a livello muscolare (spasmi) può peggiorare.

Posologia usuale

Adulti: di solito, si inizia con 5 mg (½ compressa) tre volte al giorno per poi aumentare gradualmente la dose a intervalli di tre giorni fino a raggiungere il risultato ottimale. La dose ottimale può essere compresa tra 30 mg e 75 mg al giorno, ripartita in 3 somministrazioni singole. Il suo medico può eventualmente prescriverle un dosaggio più alto.

Nei bambini, il dosaggio è in funzione del peso corporeo ed è stabilito dal medico.

Lioresal va sempre assunto in dosi frazionate, solitamente 3–4 volte al giorno.

Nel caso in cui il suo medico le prescrive una posologia diversa da quella sopra indicata, si attenga alle sue istruzioni.

Lioresal va assunto durante i pasti con un po' di liquido. Se necessario, si possono spezzare le compresse.

Cosa fare se ha dimenticato di prendere una dose?

Se per una volta ha dimenticato di prendere una dose all'ora prestabilita, non deve preoccuparsi. Prenda questa dose non appena se ne ricorda. Tuttavia, se è quasi l'ora di assumere la dose successiva, non la prenda insieme alla dose omessa per non raddoppiare mai il dosaggio. Continui semplicemente a prendere il medicamento alle ore prestabilite. Qualora avesse dimenticato di prendere più di una dose, dovrebbe consultare il suo medico.

Se eccezionalmente ha preso molte più compresse di quante gliene ha prescritto il suo medico, consulti immediatamente il suo medico o si rivolga all'ospedale più vicino.

I principali sintomi di un sovradosaggio sono capogiri, difficoltà respiratorie, disturbi della coscienza e perdita dei sensi.

Altri sintomi sono: capogiri, allucinazioni, irrequietezza a livello corporeo, crampi, visione annebbiata, flaccidità muscolare insolita, contrazioni muscolari improvvise, riflessi lenti o assenti, aumento o calo della pressione arteriosa, polso rallentato o accelerato, temperatura corporea bassa, nausea, vomito, diarrea, salivazione eccessiva, difficoltà respiratorie durante il sonno (apnea notturna), dolore muscolare, febbre e urine scure (rabdomiolisi).

Se soffre di un disturbo renale e ha assunto inavvertitamente una quantità di compresse maggiore di quella prescritta dal medico, potrebbero manifestarsi i sintomi neurologici dovuti a sovradosaggio (p. es. capogiri, stato confusionale, allucinazioni).

Non modifichi di propria iniziativa la posologia prescritta. Se ritiene che l'azione del medicamento sia troppo debole o troppo forte, ne parli al suo medico o al suo farmacista.

Con l'assunzione di Lioresal possono manifestarsi i seguenti effetti collaterali:

Alcuni effetti indesiderati possono essere gravi. Consulti il suo medico al più presto possibile nel caso in cui si manifesta uno dei seguenti effetti collaterali poiché richiedono eventualmente delle cure mediche:

Capogiri, sbalzi di umore, senso di scoramento, perdita della coordinazione con compromissione dell'equilibrio nel camminare, dei movimenti degli arti e degli occhi e/o del linguaggio (sintomi di atassia), tremore, allucinazioni, incubi, vista annebbiata/disturbi alla vista, affanno a riposo e sotto sforzo, gonfiore delle gambe e stanchezza (segni di ridotta gittata cardiaca), difficoltà/dolore durante la minzione, eruzione cutanea e orticaria, difficoltà respiratorie, crampi, improvvisa riduzione della quantità delle urine, reazioni da ipersensibilità, colorazione giallastra della pelle e degli occhi e stanchezza (segni di disturbi epatici).

Altri effetti collaterali:

Molto comune: sonnolenza, sedazione, nausea.

Comune: senso di svenimento, affaticamento, capogiri, stordimento, mal di testa, insonnia, debolezza delle braccia e delle gambe, dolore muscolare, movimenti degli occhi continui e incontrollati, debolezza della vista, secchezza della bocca, disturbi di digestione, conato di vomito, vomito, stitichezza, diarrea, intensa sudorazione, eruzione cutanea, calo della pressione arteriosa, minzione frequente, enuresi notturna.

Raro: formicolio o insensibilità nelle braccia e gambe, disturbi del linguaggio, alterazioni del gusto, mal di pancia, improvvisa riduzione della quantità delle urine, disturbi dell'erezione.

Molto raro: abbassamento della temperatura corporea, aumento della glicemia, disturbi del ritmo cardiaco.

Se osserva effetti collaterali si rivolga al suo medico o al suo farmacista, soprattutto se si tratta di effetti collaterali non descritti in questo foglietto illustrativo.

Il medicamento non dev'essere utilizzato oltre la data indicata con «EXP» sulla confezione.

Conservare le compresse da 25 mg nella confezione originale non superiori a 25 °C per proteggere il contenuto dall'umidità.

Conservare le compresse da 10 mg nella confezione originale al di sotto dei 30 °C per proteggere il contenuto dall'umidità.

Conservare fuori dalla portata dei bambini.

Il medico o il farmacista, che sono in possesso di un'informazione professionale dettagliata, possono darle ulteriori informazioni.

Compressa pellicolata (con linea di frattura) da 10 mg

Principi attivi

10 mg di baclofene

Sostanze ausiliarie

Amido di frumento, cellulosa microcristallina (E460), silice colloidale anidra (E551), magnesio stearato, povidone.

Compressa pellicolata (con linea di frattura) da 25 mg

Principi attivi

25 mg di baclofene

Sostanze ausiliarie

Amido di frumento, cellulosa microcristallina (E460), silice colloidale anidra (E551), magnesio stearato, povidone.

36083 (Swissmedic)

In farmacia, dietro presentazione della prescrizione medica.

In confezioni da 50 e 200 compresse da 10 mg e in confezioni da 50 compresse da 25 mg.

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domicilio: 6343 Rotkreuz

Questo foglietto illustrativo è stato controllato l'ultima volta nel maggio 2020 dall'autorità competente in materia di medicamenti (Swissmedic).

Wirkstoffe

Baclofen [Beta-(Aminomethyl)-p-chlorhydro-Zimtsäure].

Hilfsstoffe

Tablette (mit Bruchrille) 10 mg

Weizenstärke 61 mg [enthält ≤100 ppm Gluten], Cellulose mikrokristallin (E 460), Siliciumdioxid kolloidal wasserfrei (E 551), Magnesiumstearat, Povidon.

Tablette (mit Bruchrille) 25 mg

Weizenstärke 83 mg [enthält ≤100 ppm Gluten], Cellulose mikrokristallin (E 460), Siliciumdioxid kolloidal wasserfrei (E 551), Magnesiumstearat, Povidon.

Tabletten (mit Bruchrille) zu 10 mg

Jede Tablette enthält 10 mg Baclofen.

Tabletten (mit Bruchrille) zu 25 mg

Jede Tablette enthält 25 mg Baclofen.

Schwere, aber reversible muskuläre Spastizität bei Multipler Sklerose.

Kann bei spinaler Spastizität infektiösen, degenerativen, traumatischen oder neoplastischen Ursprungs angewendet werden.

Die Behandlung soll mit kleinen Dosen Lioresal begonnen und langsam gesteigert werden. Es wird empfohlen, die tiefste, noch wirksame Dosis zu verwenden. Die optimale Dosierung muss den individuellen Bedürfnissen des Patienten so angepasst werden, dass Klonus, Flexor- und Extensor-Spasmen und Spastizität reduziert werden unter bestmöglicher Vermeidung von unerwünschten Wirkungen.

Um übermässige Schwäche und Stürze der Patienten zu vermeiden, ist Lioresal mit Vorsicht anzuwenden, wenn die Spastizität erforderlich ist, um die aufrechte Körperhaltung und das Gleichgewicht des Bewegungsapparats oder sonstige Funktionen beizubehalten. Ein bestimmter Grad an Muskeltonus sowie gelegentliche Spasmen können zur Unterstützung der Kreislauffunktionen und möglicherweise zur Verhütung einer tiefen Venenthrombose wichtig sein.

Zu Beginn der Therapie sind engmaschige Kontrollen notwendig, um mögliche Nebenwirkungen wie allgemeine Muskelschwäche und u.U. abrupten Tonusverlust (Sturzgefahr!), Müdigkeit oder Verwirrtheitszustände rasch zu erkennen und eine Dosisanpassung vornehmen zu können.

Bei längerer Anwendungsdauer (länger als 2-3 Monate) sollte beim Absetzen von Baclofen die Dosis, ausser bei Notfällen infolge Überdosierung oder nach Auftreten schwerwiegender unerwünschter Wirkungen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), schrittweise innert etwa 3 Wochen reduziert werden, da bei abruptem Absetzen gelegentlich Angst- und Verwirrtheitszustände, Halluzinationen, zerebrale Krampfanfälle, Dyskinesie, Tachykardie oder Hyperthermie auftreten können. Das Absetzen von Baclofen sollte ausschleichend erfolgen, weil ein transienter «Rebound-Effekt» erfolgen kann, der mit erhöhter Frequenz bzw. erhöhtem Schweregrad von Spasmen einhergeht (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Tritt innerhalb von 6-8 Wochen nach Erreichen der maximalen Dosierung kein Erfolg ein, ist zu überlegen, ob die Therapie mit Lioresal noch fortgeführt werden sollte.

Erwachsene

Die Dosierung erfolgt einschleichend mit 3 x 5 mg/d in 3 Einzeldosen. Die Einzeldosis sollte je nach Ansprechen in dreitägigen Abständen um jeweils 5 mg vorsichtig gesteigert werden. Als durchschnittlicher Richtwert für die Tagesdosis werden 30-80 mg/d angesehen; in Einzelfällen kann (unter stationärer Überwachung) 100 bis 120 mg/d gegeben werden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Kinder und Jugendliche

Über die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen liegen nur beschränkte Erfahrungen vor. Das Mindestalter ist 12 Monate.

Die Therapie wird gewöhnlich in sehr niedriger Dosierung begonnen, z.B. 0.3 mg/kg/d auf 4 Einzelgaben verteilt. Die Dosierung sollte vorsichtig, in Abständen von etwa 1-2 Wochen erhöht werden, bis sie den individuellen Erfordernissen entspricht. Die Tagesdosis für die Erhaltungstherapie liegt bei 0.75 – 2 mg/kg. Die gesamte Tagesdosis darf für Kinder unter 8 Jahren das Maximum von 40 mg/Tag nicht überschreiten. Bei Kindern über 8 Jahren kann eine maximale Tagesdosis von 60 mg/Tag gegeben werden.

Ältere Patienten (65 Jahre und älter) und Patienten mit Spastizität zerebralen Ursprungs

Besonders langsame Dosissteigerungen sind angezeigt bei älteren und geschwächten Patienten, die unter hirnorganischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unter Ateminsuffizienz oder eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion leiden und bei Patienten mit Spastizität zerebralen Ursprungs.

Anwendung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion soll Lioresal mit Vorsicht gegeben werden. Da bei Patienten unter chronischer Hämodialyse die Baclofenkonzentrationen im Plasma erhöht sind, ist die Dosierung von Lioresal besonders niedrig, etwa mit 5 mg/d anzusetzen. Bei Verabreichung von mehr als 5 mg pro Tag in dieser klinischen Situation wurde über Symptome einer Überdosierung berichtet (s. «Überdosierung»).

Bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz sollte Lioresal nur dann angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen einer weiteren Behandlung das potenzielle Risiko übersteigt. Diese Patienten müssen sorgfältig auf frühe Anzeichen einer Überdosierung überwacht werden (z.B. Somnolenz, Lethargie) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», bzw. «Überdosierung»).

Art der Anwendung

Lioresal ist während der Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Baclofen oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Psychiatrische Störungen

Patienten mit Spastik, die ausserdem an psychotischen Zuständen, Schizophrenie oder Verwirrtheitszuständen leiden, sind mit Vorsicht und unter strenger ärztlicher Kontrolle mit Lioresal zu behandeln, da Exazerbationen dieser Krankheitszustände auftreten können.

Bei mit Baclofen behandelten Patienten wurden Suizid und suizidbezogene Ereignisse berichtet. In den meisten Fällen lagen bei den Patienten zusätzliche Risikofaktoren vor, die mit einem erhöhten Suizidrisiko assoziiert sind, einschliesslich Alkoholmissbrauch, Depression und/oder Suizidversuche in der Anamnese. Während der Arzneimitteltherapie mit Lioresal sind Patienten mit Risikofaktoren für Suizid engmaschig zu überwachen. Patienten (sowie deren Betreuungspersonen) sind anzuweisen, auf Anzeichen einer klinischen Verschlechterung, suizidales Verhalten bzw. Gedanken oder ungewöhnliche Veränderungen des Verhaltens zu achten und unverzüglich ärztliche Hilfe einzuholen, wenn diese Symptome auftreten.

Fälle von unsachgemässem Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit wurden im Zusammenhang mit Baclofen gemeldet. Bei Patienten mit Substanzmissbrauch in der Anamnese ist Vorsicht geboten und der Patient ist auf Symptome von unsachgemässem Gebrauch, Missbrauch, oder Abhängigkeit von Baclofen zu überwachen, z.B. Dosiserhöhungen, drogensüchtiges Verhalten, Entwicklung von Toleranz.

Epilepsie

Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit Epilepsie angezeigt, da sich die Krampfschwelle herabsetzen kann. Gelegentlich wurde über Anfälle beim Absetzen von Lioresal oder bei Überdosierung berichtet. Bei sorgfältiger Überwachung des Patienten sollte die entsprechende Antikonvulsiva-Therapie fortgesetzt werden.

Andere

Da bei älteren Patienten und Patienten mit Spastizität zerebralen Ursprungs das Auftreten unerwünschter Wirkungen wahrscheinlicher ist, sollte bei diesen Patienten ein vorsichtiges Dosierungsschema verwendet werden (s. «Dosierung/Anwendung»).

Anwendung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte Lioresal mit Vorsicht angewendet werden, bei terminaler Niereninsuffizienz nur dann, wenn der erwartete Nutzen einer Behandlung das potenzielle Risiko übersteigt (s. «Dosierung/Anwendung»).

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die Lioresal in Dosierungen von mehr als 5 mg pro Tag einnahmen, wurden neurologische Anzeichen und Symptome einer Überdosierung beobachtet, einschliesslich klinischer Manifestationen einer toxischen Enzephalopathie (z.B. Verwirrtheit, Somnolenz, Halluzinationen). Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten daher engmaschig überwacht werden, damit frühe Anzeichen und Symptome von Toxizitäten umgehend diagnostiziert werden können (siehe Abschnitt «Überdosierung»).

Spezielle Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe von Lioresal mit Arzneimitteln, die einen schädlichen Effekt auf die Nierenfunktion haben. Dabei ist die Nierenfunktion des Patienten sorgfältig zu überwachen und die Tagesdosis

Lioresal entsprechend anzupassen, um einer toxischen Wirkung von Baclofen vorzubeugen.

Anwendung bei eingeschränkter Leberfunktion

Es wurden keine Studien an Patienten mit Leberfunktionsstörungen unter Lioresal-Therapie durchgeführt. Die Leber ist nicht signifikant am Metabolismus von Baclofen nach oraler Gabe von Lioresal beteiligt (s. «Pharmakokinetik»). Dennoch können die Leberenzyme durch Lioresal erhöht werden. Lioresal sollte an Patienten mit Leberfunktionsstörungen mit Vorsicht verschrieben werden.

Bei Patienten, die eine schwerwiegende Baclofen-Intoxikation zeigen, kann nebst dem Absetzen der Medikation eine zusätzliche Hämodialyse vorgesehen werden. Baclofen wird durch Hämodialyse aus dem Körper entfernt. Sie reduziert die klinischen Symptome der Überdosierung und verkürzt die Erholungszeit des Patienten.

Harnretention

Da unter der Behandlung mit Lioresal einerseits neurogene Blasenentleerungsstörungen gebessert werden können, andererseits bei Patienten mit bereits erhöhtem Sphinkter-Tonus akute Harnretention auftreten kann, sollte das Präparat bei diesen Patienten mit Vorsicht angewandt werden.

Baclofen darf nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden bei älteren Patienten, bei schweren Leberfunktionsstörungen, bei akuten oder chronischen Verwirrtheitszuständen und bei zerebralen Anfallsleiden.

Aufgrund der hauptsächlich nach einem Schlaganfall schlechten Verträglichkeit von Baclofen ist bei diesen Patienten ganz besondere Vorsicht angebracht.

Baclofen ist vorsichtig zu dosieren in den Fällen, in denen die Spastizität für den aufrechten Gang und die Fortbewegungsfähigkeit gebraucht wird.

Lioresal ist mit Vorsicht anzuwenden bei Patienten mit Ulcus ventriculi und duodeni (auch in der Anamnese), zerebrovaskulären Erkrankungen, respiratorischer, hepatischer oder renaler Insuffizienz.

Da in seltenen Fällen erhöhte Werte von Aspartataminotransferase, alkalischer Phosphatase und Glukose im Serum aufgetreten sind, sollten periodisch entsprechende Laboruntersuchungen bei Patienten mit Lebererkrankungen oder Diabetes mellitus vorgenommen werden, um sicherzustellen, dass keine medikamentös bedingte Veränderung der Grundkrankheit vorliegt.

Lioresal Tabletten enthalten Weizenstärke; diese kann zwar Gluten enthalten, aber nur spurenweise. Die Anwendung von Lioresal Tabletten bei Patienten mit Zöliakie wird deshalb im Allgemeinen als zulässig beurteilt. Auf mögliche gastrointestinale Symptome sollte aber geachtet werden.

Nach intrauteriner Exposition mit oralem Lioresal wurde über postnatale Krämpfe berichtet (s. «Schwangerschaft/Stillzeit»).

Abruptes Absetzen

Abruptes Absetzen von Baclofen vermeiden. Nach mehrmonatiger, hochdosierter Baclofen-Behandlung kann es nach plötzlichem Absetzen der Therapie oder abrupter Dosisreduktion zu Angst, Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, Delirium, visuellen und akustischen Halluzinationen, psychotischer Störung, Agitierheit, Manie, Paranoia, Krampfanfälle (Status epilepticus), Dyskinesie, Tachykardie, Hyperthermie, Rhabdomyolyse sowie - als Rebound-Erscheinung - zu einer zeitweisen Verstärkung der Spastizität kommen.

Bei Neugeborenen wurde nach intrauteriner Exposition gegenüber oralem Lioresal über Arzneimittelentzugsreaktionen, einschliesslich postnataler Krämpfe, berichtet. Als Vorsichtsmassnahme kann dem Neugeborenen Lioresal verabreicht und schrittweise ausgeschlichen werden. Dies kann dabei helfen, die Entzugsreaktionen zu beherrschen bzw. zu verhindern (s. «Schwangerschaft/Stillzeit»).

Nach dem abrupten Absetzen der intrathekalen Formulierungen von Lioresal wurde ein klinisches Bild beschrieben, das einer autonomen Dysreflexie, maligner Hyperthermie, einem malignem neuroleptischen Syndrom oder anderen Zuständen ähnelte, die mit einem hypermetabolen Zustand oder einer ausgedehnten Rhabdomyolyse einhergehen.

Ausser in Notfällen oder bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen sollte Baclofen nach längerer Anwendungsdauer (länger als 2-3 Monate) nur ausschleichend innerhalb von etwa 3 Wochen abgesetzt werden.

Körperhaltung und Gleichgewicht

Lioresal sollte mit Vorsicht angewendet werden, wenn die Spastizität erforderlich ist, um die aufrechte Körperhaltung und das Gleichgewicht in der Fortbewegung beizubehalten (s. «Dosierung/Anwendung»).

Glutenunverträglichkeiten (incl. Zöliakie) und Weizenallergie

Die Weizenstärke in diesem Arzneimittel enthält nur sehr geringe Mengen Gluten und es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie Probleme verursacht, bei Patienten die an Zöliakie leiden.

Eine 10 mg Tablette enthält nicht mehr als 6.1 Mikrogramm Gluten. Eine 25 mg Tablette enthält nicht mehr als 8.3 Mikrogramm Gluten.

Patienten die eine Weizenallergie haben (nicht gleichzusetzen mit Zöliakie) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Levodopa/Dopa Decarboxylase (DDC) Hemmer (Carbidopa)

Bei gleichzeitiger Behandlung von Morbus-Parkinson-Patienten mit Lioresal und Levodopa (allein oder in Kombination mit einem DDC Hemmer, Carbidopa) wurde über Konfusionen, Halluzinationen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Agitiertheit berichtet. Über Verschlechterung der Parkinson-Symptome wurde ebenfalls berichtet. Daher ist Vorsicht geboten bei gleichzeitiger Verabreichung von Lioresal und Levodopa/Carbidopa.

Arzneimittel, die das Zentralnervensystem (ZNS) dämpfen

Eine verstärkte Sedierung kann vorkommen bei gleichzeitiger Verabreichung von Lioresal mit anderen Arzneimittel, die eine ZNS-Depression verursachen, einschliesslich andere Muskelrelaxantien (wie Tizanidin), mit synthetischen Opiaten oder mit Alkohol (s. «Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Das Risiko einer Atemdepression ist ebenfalls erhöht. Ferner wurde über Hypotonie berichtet bei gleichzeitiger Anwendung von Morphin und intrathekalem Baclofen. Die sorgfältige Überwachung der Atem- und Herz-Kreislauffunktionen ist besonders bei Patienten mit Herz-Lungen-Erkrankungen und Schwächung der Atemmuskulatur wichtig.

Insbesondere ist gleichzeitiger Alkoholgenuss zu vermeiden, da die Wechselwirkungen mit Alkohol unvorhersehbar sind.

Antidepressiva

Die gleichzeitige Behandlung mit trizyklischen Antidepressiva kann die Wirkung von Lioresal verstärken und zu erheblicher Muskelhypotonie führen.

Lithium

Die gleichzeitige Anwendung von oral verabreichtem Lioresal und Lithium verursachte schwere hyperkinetische Symptome. Deshalb ist Vorsicht angezeigt, wenn Lioresal gleichzeitig mit Lithium angewendet wird.

Antihypertensiva

Da die gleichzeitige Behandlung mit Antihypertensiva die Blutdrucksenkung wahrscheinlich verstärkt, sollte die Dosierung der antihypertensiven Medikation entsprechend angepasst werden.

Arzneimittel, die die Nierenfunktion herabsetzen

Die gleichzeitige Gabe von Arzneimitteln, die einen Einfluss auf die Nierenfunktion haben, kann zu einer toxischen Überdosierung durch Reduktion der Baclofen-Ausscheidung führen.

Es liegen keine hinreichenden klinischen Daten bei schwangeren Frauen vor.

In tierexperimentelle Studien wurden wurden reproduktionstoxikologische Effekte beobachtet (s. «Präklinische Daten»). Die Substanz ist plazentagängig. Während der Schwangerschaft darf das Medimament nicht verabreicht werden, es sei es ist klar notwendig.

Fetotoxizität

Bei Neugeborenen wurde nach intrauteriner Exposition gegenüber oralem Lioresal über Arzneimittelentzugsreaktionen, einschliesslich postnataler Krämpfe, berichtet (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Stillzeit

Es treten lediglich kleine Mengen von Baclofen in die Muttermilch über. Zu möglichen Auswirkungen auf das Kind fehlen detaillierte Angaben und die Substanz sollte deshalb während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Fertilität

Es liegen keine Daten zur Auswirkung von Baclofen auf die Fertilität des Menschen vor. Beim Tier beeinträchtigte Baclofen in nicht toxischen Dosen weder die männliche noch die weibliche Fertilität (s. «Präklinische Daten»).

Während der Behandlung mit Baclofen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen erheblich beeinträchtigt sein. Dies gilt besonders wenn während der Behandlung Alkohol konsumiert wird. Aus diesem Grunde sollten während des Beginns der Behandlung das Führen von Fahrzeugen oder die Bedienung von Maschinen oder andere gefahrvolle Tätigkeiten von der Entscheidung des behandelnden Arztes abhängig gemacht werden, wobei die individuelle Reaktion und die jeweilige Dosierung berücksichtigt werden müssen.

Lioresal kann unerwünschte Wirkungen wie Benommenheit, Sedierung, Schläfrigkeit, Schwindel und Sehschwäche verursachen (s. «Unerwünschte Wirkungen»), was die Reaktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigen kann. Patienten, bei denen diese unerwünschten Wirkungen auftreten, sollten angewiesen werden, kein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen.

Patienten, die an gefahrvollen Arbeitsplätzen beschäftigt sind, sollten genaue Anweisungen gegeben werden.

Unerwünschte Wirkungen treten vornehmlich am Anfang der Behandlung (z.B. Sedierung, Schläfrigkeit), bei zu rascher Dosissteigerung, bei plötzlichem Absetzen nach längerer Anwendung oder bei Anwendung hoher Dosen auf. Sie sind oft vorübergehend und können durch Dosisreduktion vermindert oder beseitigt werden. Selten sind sie so stark, dass ein Absetzen des Präparats erforderlich ist. Bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen in der Anamnese oder mit zerebrovaskulären Affektionen (z.B. apoplektischer Insult) sowie bei alten Patienten ist im Allgemeinen mit ernsteren unerwünschten Wirkungen zu rechnen.

Eine Herabsetzung der Krampfschwelle und Anfälle sind insbesondere bei Epilepsiepatienten möglich.

Einzelne Patienten zeigten eine erhöhte Muskelspastizität als paradoxe Reaktion auf das Arzneimittel.

Häufigkeit: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000), «Einzelfälle».

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen.

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Erschöpfung, Verwirrtheit, Euphorie, Depression, Halluzinationen, Albträume.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Sedierung und Schläfrigkeit (10.2%).

Häufig: Benommenheit, Ermüdung, Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Ataxie, Tremor, Mundtrockenheit.

Selten: Parästhesie, Dysarthrie, Agitiertheit, Dysgeusia.

Sehr selten: Akute Enzephalopathie mit EEG-Veränderungen.

Bei Patienten mit Niereninsuffizienz treten aufgrund von Akkumulation unter Umständen toxische Symptome wie Psychose und Myoklonie auf. Ältere Patienten weisen ein erhöhtes Risiko von ZNS-Nebenwirkungen auf.

Augenerkrankungen

Häufig: Akkommodationsstörungen, Nystagmus, Sehschwäche.

Herzerkrankungen

Häufig: Herzzeitvolumen vermindert.

Nicht bekannt: Bradykardie

Gefässerkrankungen

Häufig: Hypotonie.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich: Atemdepression.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Übelkeit (10.9%).

Häufig: Magen-Darmstörungen, Brechreiz, Erbrechen, Verstopfung, Diarrhoe.

Selten: Abdominalschmerzen.

Affektionen der Leber und Gallenblase

Selten: Leberfunktionsstörungen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Hyperhidrosis, Hautausschlag.

Nicht bekannt: Urtikaria.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelschmerzen, Muskelschwäche.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Pollakisurie, Enuresis, Dysurie.

Selten: Harnretention.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Selten: erektile Dysfunktion.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr selten: Hypothermie

Nicht bekannt: Arzneimittelentzugssyndrom* (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)

Untersuchungen

Nicht bekannt: Blutglukose erhöht.

* Nach intrauteriner Exposition gegenüber oralem Lioresal wurde auch über ein Arzneimittelentzugssyndrom, einschliesslich postnataler Krämpfe, berichtet

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Symptome

Im Vordergrund steht die Hemmung zentralnervöser Funktionen: Schläfrigkeit, Bewusstseinstrübung, Koma, Atemdepression.

Ferner können auftreten:

Abnormes EEG («Burst suppression»-Muster, triphasische Wellen), Akkommodationsstörungen, gestörter Pupillenreflex, generalisierte Muskelhypotonie, Myoklonie, Hyporeflexie oder Areflexie, periphere Vasodilatation, Hypotonie oder Hypertonie, Bradykardie oder Tachykardie, Herzrhythmusstörungen, Hypothermie, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Hypersekretion von Speichel, erhöhte Leberenzymwerte (LDH-, SGOT- und AP-Werte), Schlafapnoe, Rhabdomyolyse.

Eine Verschlechterung kann eintreten, falls diverse am Zentralnervensystem angreifende Substanzen bzw. Pharmaka gleichzeitig eingenommen wurden, z.B. Alkohol, Diazepam, trizyklische Antidepressiva.

Therapie

Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Bei Hinweisen auf Überdosierung mit Baclofen ist der Patient sofort intensiv zu überwachen. Supportive Massnahmen und symptomatische Behandlung der Komplikationen, wie Hypotonie, Hypertonie, Konvulsionen, gastrointestinale Störungen, Atem- oder Herz-Kreislauf-Depression sind angezeigt.

Da Ateminsuffizienz auftreten kann, ist eine intensive Überwachung der Atemfunktion und ggf. eine assistierte Beatmung notwendig.

Eine Hämodialyse sollte durchgeführt werden bei schwerer Baclofen-Intoxikation und Nierenversagen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Da Baclofen vorwiegend renal ausgeschieden wird, sollte ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden, ggf. eine forcierte Diurese durchgeführt werden.

Physostigmin kann ZNS-Effekte rückgängig machen. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da Physostigmin Herzleitungsstörungen, Bradykardie und/oder epileptische Anfälle erzeugen kann.

ATC-Code

M03BX01

Wirkungsmechanismus

Lioresal ist ein Antispastikum mit spinalem Angriffspunkt. Baclofen dämpft sowohl die mono- als auch die polysynaptische Reflexübertragung im Rückenmark durch Stimulation der GABAB-Rezeptoren, wodurch die Freisetzung der exzitatorischen Aminosäuren Glutamat und Aspartat gehemmt wird.

Pharmakodynamik

Die neuromuskuläre Reizübertragung wird durch Baclofen nicht beeinflusst. Baclofen übt einen antinozizeptiven Effekt aus. Bei neurologischen Krankheiten, die mit Spastizität der Skelettmuskulatur einhergehen, zeigen sich die klinischen Wirkungen von Lioresal durch günstige Beeinflussung der reflektorischen Muskelkontraktionen und deutliche Verminderung von schmerzhaften Spasmen, Automatismen und Kloni. Lioresal verbessert die Beweglichkeit des Patienten und erleichtert dadurch Alltagsaktivitäten, Katheterisierung und Physiotherapie. Als indirekte Wirkung der Behandlung mit Lioresal wurden eine Verhinderung und schnellere Heilung von Dekubitus beobachtet, ferner verbesserter Schlaf aufgrund der Beseitigung schmerzhafter Muskelspasmen und Verbesserung der Blasen- und Sphinkterfunktion, wodurch die Lebensqualität des Patienten verbessert werden kann.

Baclofen stimuliert die Sekretion von Magensäure.

Klinische Wirksamkeit

Nicht anwendbar.

Absorption

Baclofen wird rasch und vollständig aus dem Magen-Darmtrakt resorbiert.

Nach oralen Einzeldosen von 10, 20 und 30 mg Baclofen wurden innerhalb von 0.5 – 1.5 h im Plasma maximale Wirkstoffkonzentrationen von durchschnittlich etwa 180, 340 und 650 ng/ml erreicht. Die zugehörigen Flächen unter den Serum-Konzentrationskurven (AUC) betrugen ca. 1'135, 2'345 und 3'353 ng x h/ml, sie vergrösserten sich proportional zur Dosierung.

Distribution

Das Verteilungsvolumen von Baclofen beträgt 0.7 l/kg. Die Serumproteinbindung beträgt ungefähr 30% und bleibt im Konzentrationsbereich von 10 ng/ml bis 300 μg/ml konstant. Der Wirkstoff erreicht im Liquor cerebrospinalis ca. 8.5-mal niedrigere Konzentrationen als im Plasma.

Metabolismus

Baclofen wird nur geringfügig metabolisiert. Durch Desaminierung entsteht als Hauptmetabolit die pharmakologisch unwirksame Beta-(p-Chlorphenyl)-Gamma-Hydroxybuttersäure.

Elimination

Die Plasma-Eliminationshalbwertszeit liegt im Mittel bei 3-4 h. Baclofen wird grösstenteils in unveränderter Form ausgeschieden. Innerhalb von 72 h werden ca. 75% der Dosis renal ausgeschieden, ungefähr 5% davon in Form von Metaboliten. Der Rest der Dosis, davon 5% als Metaboliten, wird mit den Faeces ausgeschieden.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Ältere Patienten (>65 Jahre)

Die Pharmakokinetik von Baclofen bei älteren Patienten entspricht praktisch der bei Patienten unterhalb von 65 Jahren. Nach Gabe einer oralen Einzeldosis zeigen ältere Patienten eine langsamere Elimination, aber eine vergleichbare systemische Exposition von Baclofen wie Erwachsene unter 65 Jahren. Die Extrapolation dieser Daten auf eine Mehrfachgabe lässt auf keine signifikanten pharmakokinetischen Unterschiede zwischen Patienten unter 65 Jahren und ältere Patienten schliessen.

Kinder

Nach oraler Gabe von 2.5 mg Lioresal Tabletten an Kinder (2 bis 12 Jahre) betrug Cmax 62.8±28.7 ng/ml und Tmax 0.95-2 h. Die mittlere Plasmaclearance (Cl) betrug 315.9 ml/h/kg, das Verteilungsvolumen (Vd) 2.58 l/kg und die Halbwertszeit (T½) 5.10 h.

Leberfunktionsstörungen

Es sind keine pharmakokinetischen Daten nach Gabe von Lioresal an Patienten mit Leberfunktionsstörung verfügbar. Da die Leber nicht siginifikant an der Disposition von Baclofen beteiligt ist, ist es unwahrscheinlich, dass die Pharmakokinetik von Baclofen in Patienten mit Leberfunktionsstörungen in klinisch signifikantem Ausmass verändert wird.

Nierenfunktionsstörungen

Es sind keine Daten aus kontrollierten, klinischen pharmakokinetischen Studien nach Gabe von Lioresal an Patienten mit Nierenfunktionsstörungen verfügbar. Baclofen wird hauptsächlich unverändert im Urin ausgeschieden. Wenige Plasmakonzentrationswerte, die nur in weiblichen Patienten unter chronischer Hämodialyse oder nach kompensiertem Nierenversagen gemessen wurden, weisen bei diesen Patientinnen auf eine signifikant erniedrigte Clearance und eine erhöhte Halbwertszeit von Baclofen hin. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen sollte eine Dosisanpassung basierend auf dem systemischen Spiegel erwogen werden; sofortige Hämodialyse ist eine effiziente Methode, um erhöhte Konzentrationen von Baclofen im systemischen Kreislauf zu reduzieren.

Reproduktionstoxizität

Oral verabreichtes Baclofen in maternal nicht toxischen Dosen zeigte keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität oder die postnatale Entwicklung von Ratten. Baclofen ist nicht teratogen in Ratten in Dosierungen, die mindestens das 0.4-Fache der maximalen oralen Erwachsenendosis betragen. Oral verabreichtes Lioresal erhöhte in Dosen von ca. dem 1.6-Fachen der maximalen oralen Erwachsenendosis die Inzidenz von Omphalocelen (Bauchwandhernien) bei Rattenfoeten. Diese Fehlbildung wurde bei Mäusen und Kaninchen nicht beobachtet. Die parenterale Gabe hoher Dosen von GABA-Agonisten inklusive Baclofen (2.4-fache humane Maximaldosis) induzierte Malformationen vom Spina bifida-Typ in Ratten. Oral verabreichtes Lioresal zeigte in Dosen, welche bei Mäusen, Ratten und Kaninchen maternal toxisch waren (0.8 bis 1.6-Faches der maximalen oralen Erwachsenendosis), eine Verlangsamung des foetalen Wachstums (Ossifikation der Knochen).

Mutagenität und Kanzerogenität

Baclofen zeigte in Tests an Bakterien, Säugetierzellen, Hefe und chinesischen Hamstern kein genotoxisches Potential.

In einer 2-Jahresstudie an Ratten zeigte Baclofen kein kanzerogenes Potential. Bei weiblichen Ratten, die 2 Jahre lang Baclofen erhalten hatten, beobachtete man eine dosisabhängige Zunahme der Inzidenz von Ovarialzysten und bei maximaler Dosis (50 bis 100 mg/kg entsprechend dem 4-Fachen der humanen Maximaldosis) eine Zunahme von vergrösserter und/oder hämorrhagischen Nebennieren.

Inkompatibilitäten

Nicht anwendbar.

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Nicht anwendbar.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Die 25 mg Tabletten sind in der Originalpackung nicht über 25 °C aufzubewahren und vor Feuchtigkeit zu schützen.

Die 10 mg Tabletten sind in der Originalpackung unter 30 °C aufzubewahren und vor Feuchtigkeit zu schützen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

36083 (Swissmedic).

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.

Mai 2020.

Principi attivi

Baclofene [acido beta-(aminometil)-p-cloridro-cinnamico].

Sostanze ausiliarie

Compressa (con linea di frattura) da 10 mg

Amido di mais 61 mg [contiene ≤ 100 ppm di glutine], cellulosa microcristallina (E 460), silice colloidale anidra (E 551), magnesio stearato, povidone.

Compressa (con linea di frattura) da 25 mg

Amido di mais 83 mg [contiene ≤ 100 ppm di glutine], cellulosa microcristallina (E 460), silice colloidale anidra (E 551), magnesio stearato, povidone.

Compresse (con linea di frattura) da 10 mg

Una compressa contiene 10 mg di baclofene.

Compresse (con linea di frattura) da 25 mg

Una compressa contiene 25 mg di baclofene.

Ipertonia muscolare spastica grave, ma reversibile in corso di sclerosi multipla.

Il medicamento può essere utilizzato nell'ipertonia muscolare spastica nelle malattie del midollo spinale di origine infettiva, degenerativa, traumatica o neoplastica.

Il trattamento con Lioresal deve essere iniziato con dosi basse, aumentandole poi gradualmente. Si raccomanda di somministrare la dose efficace più bassa. Si deve ricercare per ciascun paziente la posologia ottimale utile a ridurre gli stati clonici, gli spasmi dei muscoli flessori ed estensori e la spasticità, ma evitando il più possibile la comparsa di effetti indesiderati.

Per prevenire un'eccessiva debolezza e cadute, Lioresal deve essere usato con cautela nel caso in cui un certo grado di spasticità sia necessario per mantenere la postura eretta e per bilanciare la locomozione oppure per favorire il mantenimento di altre funzioni. Un certo grado di tono muscolare e spasmi occasionali possono essere importanti per supportare la funzione circolatoria e prevenire possibilmente la trombosi venosa profonda.

All'inizio della terapia sono necessari rigorosi controlli per identificare rapidamente possibili effetti collaterali come debolezza muscolare generale ed eventualmente improvvisa perdita di tono (rischio di cadute!), stanchezza o stati confusionali, nonché per poter aggiustare la dose.

Se il baclofene viene sospeso dopo un periodo prolungato (più di 2–3 mesi), tranne nei casi di emergenza derivante da sovradosaggio o di comparsa di gravi effetti collaterali (vedere la rubrica «Avvertenze e misure precauzionali»), la dose deve essere ridotta gradualmente nell'arco di circa 3 settimane, poiché la sospensione improvvisa può causare talvolta stati d'ansia o confusionali, allucinazioni, crisi convulsive conseguenti a sofferenza cerebrale, discinesia, tachicardia o ipertermia. La sospensione del baclofene deve avvenire gradualmente, poiché può verificarsi un «effetto rebound» transitorio, che è associato a una maggiore frequenza o maggiore gravità degli spasmi (vedere «Avvertenze e misure precauzionali»).

In assenza di miglioramento entro 6–8 settimane dal raggiungimento della dose massima, occorre valutare se la terapia con Lioresal debba essere proseguita.

Adulti

Il trattamento inizia con 3 × 5 mg al giorno in 3 dosi singole. La dose singola deve essere aumentata con cautela di 5 mg ogni tre giorni. Il valore indicativo medio per la dose giornaliera è di 30–80 mg al giorno; in singoli casi (pazienti ospedalizzati accuratamente monitorati) possono essere somministrate dosi da 100 a 120 mg al giorno.

Istruzioni posologiche speciali

Bambini e adolescenti

L'esperienza di utilizzo nei bambini e negli adolescenti è limitata. L'età minima è di 12 mesi.

La terapia viene iniziata di solito con una dose molto bassa, ad es. 0.3 mg/kg al giorno, suddivisa in 4 dosi singole. La posologia deve essere incrementata con cautela, a intervalli di circa 1–2 settimane, fino a che risulti sufficiente ai bisogni del singolo paziente. La dose giornaliera per la terapia di mantenimento è di 0.75–2 mg/kg. La dose giornaliera totale non deve superare la dose massima di 40 mg al giorno per i bambini di età inferiore a 8 anni. Ai bambini di età superiore a 8 anni può essere somministrata una dose massima giornaliera di 60 mg.

Pazienti anziani (dai 65 anni in su) e pazienti con stati spastici di origine cerebrale

Nei pazienti anziani e debilitati affetti da patologie cerebrali organiche, patologie cardiovascolari, insufficienza respiratoria o disturbi della funzionalità epatica e renale, come anche nei pazienti con stati spastici di origine cerebrale si raccomanda l'adozione di uno schema posologico particolarmente cauto.

Impiego in caso di disturbi della funzionalità renale

Nei pazienti con ridotta funzionalità renale Lioresal deve essere usato con cautela. Nei pazienti sottoposti a emodialisi cronica le concentrazioni plasmatiche di baclofene sono elevate e per questo il trattamento con Lioresal deve essere iniziato con una dose particolarmente bassa, ad es. circa 5 mg al giorno. Con la somministrazione di oltre 5 mg al giorno in tale situazione clinica sono stati osservati sintomi da sovradosaggio (vedere la rubrica «Posologia eccessiva»).

Nei pazienti con insufficienza renale terminale, Lioresal deve essere usato solo se il beneficio atteso di un ulteriore trattamento sia superiore al rischio potenziale. Questi pazienti devono essere monitorati attentamente per identificare tempestivamente eventuali segni di tossicità (ad es. sonnolenza, letargia) (vedere le rubriche «Avvertenze e misure precauzionali» e «Posologia eccessiva»).

Modo di somministrazione

Lioresal deve essere assunto durante i pasti con un po' di liquido.

Ipersensibilità nota al baclofene o a una delle sostanze ausiliarie secondo la composizione.

Disturbi psichiatrici

I pazienti con stati spastici che soffrono inoltre di disturbi psicotici, schizofrenia o stati confusionali devono essere trattati con Lioresal con cautela e sotto stretto controllo medico, poiché possono verificarsi esacerbazioni di tali stati patologici.

In pazienti trattati con baclofene sono stati riportati suicidio ed eventi correlati al suicidio. Nella maggior parte dei casi, i pazienti presentavano fattori di rischio aggiuntivi associati a un aumentato rischio di suicidio, inclusi abuso di alcol, depressione e/o storia di tentato suicidio. I pazienti con fattori di rischio per il suicidio devono essere sottoposti a rigorosa sorveglianza durante la terapia con Lioresal. I pazienti (così come le persone che li assistono) devono essere allertati circa la necessità di prestare attenzione a segni di peggioramento clinico, comportamento o pensieri suicidari o cambiamenti insoliti nel comportamento e di consultare immediatamente un medico se si verificano tali sintomi.

Con baclofene sono stati segnalati casi di uso improprio, abuso e dipendenza. Occorre prestare cautela nei pazienti con storia di abuso di sostanze. Il paziente deve essere monitorato per la comparsa di sintomi da uso improprio, abuso o dipendenza dal baclofene, come ad es. aumenti della dose, comportamenti di ricerca di sostanze, sviluppo di tolleranza.

Epilessia

Particolare cautela deve essere riservata ai pazienti epilettici, in quanto si può verificare un abbassamento della soglia convulsiva. Sono stati segnalati episodi di crisi convulsive collegati alla sospensione del trattamento con Lioresal o a sovradosaggio. La terapia anticonvulsiva adeguata deve essere proseguita sotto attento monitoraggio del paziente.

Altri

Poiché l'insorgenza di effetti indesiderati è più probabile nei pazienti anziani e nei pazienti con stati spastici di origine cerebrale, in questi pazienti si consiglia di utilizzare un regime posologico cauto (vedere la rubrica «Posologia/impiego»).

Impiego in caso di disturbi della funzionalità renale

Lioresal deve essere usato con cautela nei pazienti con compromissione della funzionalità renale, mentre in presenza di insufficienza renale terminale deve essere impiegato solo quando il beneficio atteso del trattamento sia superiore al rischio potenziale (vedere la rubrica «Posologia/impiego»).

Nei pazienti con disturbi della funzionalità renale che assumevano Lioresal a dosi superiori a 5 mg al giorno, sono stati osservati segni e sintomi neurologici di sovradosaggio, fra cui manifestazioni cliniche di encefalopatia tossica (ad es. confusione, sonnolenza, allucinazioni). Pertanto, i pazienti con disturbi della funzionalità renale devono essere monitorati attentamente in modo da diagnosticare rapidamente i primi segni e sintomi di tossicità (vedere la rubrica «Posologia eccessiva»).

È necessaria particolare cautela in caso di somministrazione concomitante di Lioresal con medicamenti che hanno un effetto tossico sulla funzionalità renale.

La funzionalità renale del paziente deve essere monitorata attentamente e la dose giornaliera di Lioresal deve essere aggiustata di conseguenza per prevenire un effetto tossico del baclofene.

Impiego in caso di disturbi della funzionalità epatica

Non sono stati effettuati studi in pazienti con compromissione della funzionalità epatica in trattamento con Lioresal. Il fegato non ha un ruolo significativo nel metabolismo del baclofene dopo somministrazione orale di Lioresal (vedere la rubrica «Farmacocinetica»). Tuttavia, Lioresal può indurre un innalzamento degli enzimi epatici. Lioresal deve essere prescritto con cautela nei pazienti con compromissione della funzionalità epatica.

Per i pazienti con grave intossicazione da baclofene, è possibile considerare il ricorso all'emodialisi oltre che la sospensione del medicamento. In questi pazienti l'emodialisi rimuove il baclofene dall'organismo, allevia i sintomi clinici da sovradosaggio e abbrevia i tempi di recupero.

Ritenzione urinaria

Poiché nei pazienti già affetti da ipertonia dello sfintere il trattamento con Lioresal da un lato può migliorare i disturbi neurogeni della minzione e dall'altro può causare ritenzione urinaria acuta, il medicamento deve essere usato con cautela in questi pazienti.

Il baclofene deve essere usato con particolare cautela nei pazienti anziani, in presenza di gravi disfunzioni epatiche, stati confusionali acuti o cronici e crisi convulsive secondarie a sofferenza cerebrale.

Data la scarsa tollerabilità del baclofene principalmente dopo un ictus, si richiede particolare cautela in questi pazienti.

Il baclofene deve essere dosato con attenzione nei casi in cui un certo grado di spasticità sia necessario per mantenere la postura eretta e per bilanciare la locomozione.

Lioresal deve essere usato con cautela nei pazienti con ulcera gastrica e duodenale (anche pregressa), disturbi cerebrovascolari, insufficienza respiratoria, epatica o renale.

Poiché in rari casi si sono verificati innalzamenti dei livelli sierici di aspartato aminotransferasi, fosfatasi alcalina e glicemia, è necessario eseguire periodicamente esami di laboratorio appropriati nei pazienti con disfunzioni epatiche o diabete mellito per essere sicuri che il medicamento non induca alterazioni della malattia sottostante.

Le compresse di Lioresal contengono amido di mais. L'amido di mais può contenere glutine, ma solo in piccole tracce. Pertanto, l'uso di Lioresal compresse è considerato in genere sicuro per i pazienti celiaci. Tuttavia, è necessario prestare attenzione a possibili sintomi gastrointestinali.

Sono state riportate convulsioni postnatali in seguito a esposizione intrauterina a Lioresal orale (vedere la rubrica «Gravidanza/allattamento»).

Sospensione improvvisa

Evitare la sospensione improvvisa del baclofene. In seguito a sospensione improvvisa della terapia o a riduzione brusca della terapia, soprattutto se protratta per diversi mesi e in dosi elevate, possono manifestarsi ansia, disturbi della concentrazione, stati confusionali, delirio, allucinazioni visive e uditive, disturbi psicotici, agitazione, mania, paranoia, crisi convulsive (stato epilettico), discinesia, tachicardia, ipertermia, rabdomiolisi e temporaneo peggioramento della spasticità noto come «fenomeno di rebound».

Nei neonati, dopo esposizione intrauterina a Lioresal orale, sono state segnalate reazioni da astinenza da farmaco, incluse convulsioni postnatali. In via precauzionale, Lioresal può essere somministrato al neonato e ridotto gradualmente. Ciò può contribuire a controllare o prevenire le reazioni da astinenza (vedere la rubrica «Gravidanza/allattamento»).

In seguito alla sospensione improvvisa della formulazione intratecale di Lioresal, è stato descritto un quadro clinico simile a quello osservato in caso di disreflessia autonomica, ipertermia maligna, sindrome neurolettica maligna o altre condizioni associate a stati ipermetabolici o rabdomiolisi diffusa.

Tranne che in caso di emergenza o in presenza di effetti collaterali gravi, la terapia con il baclofene, dopo un periodo prolungato (più di 2–3 mesi), deve essere sospesa solo gradualmente nell'arco di circa 3 settimane.

Postura ed equilibrio

Lioresal deve essere usato con cautela quando la spasticità è necessaria per mantenere una postura eretta e per bilanciare la locomozione (vedere la rubrica «Posologia/impiego»).

Intolleranza al glutine (inclusa celiachia) e allergia al mais

L'amido di mais presente in questo medicamento contiene solamente quantità molto piccole di glutine ed è altamente improbabile che causi problemi ai pazienti celiaci.

Una compressa da 10 mg contiene non più di 6.1 microgrammi di glutine. Una compressa da 25 mg contiene non più di 8.3 microgrammi di glutine.

I pazienti con allergia al mais (da non confondere con la celiachia) non devono assumere questo medicamento.

Levodopa/inibitore delle dopa-decarbossilasi (DDC) (carbidopa)

Nei pazienti con morbo di Parkinson in trattamento concomitante con Lioresal e levodopa (in monoterapia o in combinazione con un inibitore della DDC, carbidopa), sono stati riportati casi di confusione mentale, allucinazioni, cefalea, nausea e agitazione. È stata riportata anche un'esacerbazione dei sintomi di parkinsonismo. Pertanto, occorre prestare cautela durante la somministrazione concomitante di Lioresal e levodopa/carbidopa.

Medicamenti che deprimono il sistema nervoso centrale (SNC)

La somministrazione concomitante di Lioresal con altri medicamenti che causano depressione del SNC, inclusi altri miorilassanti (come la tizanidina), oppioidi sintetici o alcol, può intensificare l'effetto sedativo (vedere le rubriche «Effetti sulla capacità di condurre veicoli e sull'impiego di macchine» e «Avvertenze e misure precauzionali»). Aumenta anche il rischio di depressione respiratoria. Inoltre, è stata riportata ipotensione con l'uso concomitante di morfina e baclofene intratecale. Nei pazienti con disfunzioni cardiopolmonari e debolezza dei muscoli respiratori si raccomanda un attento monitoraggio della funzione respiratoria e cardiovascolare.

In particolare, si deve evitare il consumo concomitante di alcol, poiché le interazioni con l'alcol sono imprevedibili.

Antidepressivi

Il trattamento concomitante con antidepressivi triciclici può potenziare l'effetto di Lioresal, causando una marcata ipotonia muscolare.

Litio

La somministrazione concomitante di Lioresal orale e litio ha causato gravi sintomi ipercinetici. Pertanto, occorre prestare cautela in caso di somministrazione concomitante di Lioresal e litio.

Antipertensivi

Poiché il trattamento concomitante con medicamenti antipertensivi può rafforzarne l'azione ipotensiva, la posologia dell'antipertensivo deve essere aggiustata di conseguenza.

Medicamenti che riducono la funzionalità renale

La somministrazione concomitante di medicamenti che influiscono sulla funzionalità renale può ridurre l'escrezione del baclofene, con conseguente effetti tossici da sovradosaggio.

Non sono disponibili dati clinici sufficienti sull'utilizzo nelle donne in gravidanza.

Gli studi condotti sugli animali hanno dimostrato la presenza di effetti tossicologici sulla riproduzione (vedere la rubrica «Dati preclinici»). Il baclofene attraversa la barriera placentare. Per questo non deve essere somministrato durante la gravidanza a meno che non sia strettamente necessario.

Fetotossicità

Nei neonati, dopo esposizione intrauterina a Lioresal orale, sono state segnalate reazioni da astinenza da farmaco, incluse convulsioni postnatali (vedere la rubrica «Avvertenze e misure precauzionali»).

Allattamento

Solo piccole quantità di baclofene passano nel latte materno. Data l'assenza di informazioni dettagliate sui possibili effetti sul lattante, la sostanza non deve essere utilizzata durante l'allattamento.

Fertilità

Non sono disponibili dati sull'effetto del baclofene sulla fertilità umana. Negli animali, il baclofene somministrato a dosi non tossiche non ha compromesso la fertilità né maschile né femminile (vedere la rubrica «Dati preclinici»).

Durante il trattamento con baclofene, la capacità di condurre veicoli e di impiegare macchine può essere gravemente compromessa. Ciò vale in particolar modo se durante il trattamento si fa uso di bevande alcoliche. Per tali ragioni, la guida di veicoli o l'impiego di macchine così come altre attività pericolose devono essere subordinate alla decisione del medico curante all'inizio del trattamento, il quale dovrà tenere conto della reazione individuale e della rispettiva posologia.

Lioresal può causare effetti indesiderati come sensazione di testa vuota, sedazione, sonnolenza, capogiri e compromissione della capacità visiva (vedere la rubrica «Effetti indesiderati»), che possono pregiudicare la capacità di reazione dei pazienti. I pazienti che manifestano tali effetti indesiderati devono essere avvisati di non guidare e di non utilizzare macchine.

I pazienti che lavorano in luoghi pericolosi dovrebbero ricevere istruzioni precise in merito.

Gli effetti indesiderati si verificano soprattutto all'inizio del trattamento (ad es. sedazione, sonnolenza), se la dose viene incrementata troppo rapidamente oppure viene sospesa bruscamente dopo un uso prolungato o in dosi elevate. Tali sintomi sono spesso transitori e possono essere attenuati o eliminati diminuendo la dose. In casi rari sono così gravi da richiedere la sospensione del trattamento. Nei pazienti con pregresse patologie psichiatriche o con disturbi cerebrovascolari (ad es. insulto apoplettico) e nei pazienti anziani, si devono prevedere in genere effetti indesiderati più gravi.

In particolare, nei pazienti epilettici è possibile una diminuzione della soglia convulsiva e delle crisi convulsive.

Alcuni pazienti hanno mostrato un aumento della spasticità muscolare come reazione paradossa al medicamento.

Frequenza: «molto comune» (≥1/10), «comune» (<1/10, ≥1/100), «non comune» (<1/100, ≥1/1000), «raro» (<1/1000, ≥1/10'000), «molto raro» (<1/10'000), «casi isolati».

Disturbi del sistema immunitario

Raro: reazioni di ipersensibilità.

Disturbi psichiatrici

Comune: spossatezza, stato confusionale, euforia, depressione, allucinazioni, incubi.

Patologie del sistema nervoso

Molto comune: sedazione e sonnolenza (10.2%).

Comune: sensazione di testa vuota, stanchezza, vertigini, cefalea, insonnia, atassia, tremore, bocca secca.

Raro: parestesia, disartria, agitazione, disgeusia.

Molto raro: encefalopatia acuta con alterazioni all'EEG.

In pazienti con insufficienza renale, possono eventualmente verificarsi sintomi tossici quali psicosi e mioclonia secondari ad accumulo della sostanza. I pazienti anziani presentano un maggior rischio di effetti collaterali a carico del SNC.

Patologie dell'occhio

Comune: disturbi dell'accomodazione, nistagmo, disturbi visivi.

Patologie cardiache

Comune: diminuzione della gittata cardiaca.

Frequenza non nota: bradicardia.

Patologie vascolari

Comune: ipotensione.

Patologie respiratorie, toraciche e mediastiniche

Non comune: depressione respiratoria.

Patologie gastrointestinali

Molto comune: nausea (10.9%).

Comune: disturbi gastrointestinali, conati di vomito, vomito, stitichezza, diarrea.

Raro: dolore addominale.

Patologie epatobiliari

Raro: disturbi della funzionalità epatica.

Patologie della cute e del tessuto sottocutaneo

Comune: iperidrosi, esantema della cute.

Frequenza non nota: orticaria.

Patologie del sistema muscoloscheletrico e del tessuto connettivo

Comune: dolore muscolare, debolezza muscolare.

Patologie renali e urinarie

Comune: pollachiuria, enuresi, disuria.

Raro: ritenzione urinaria.

Patologie dell'apparato riproduttivo e della mammella

Raro: disfunzione erettile.

Patologie generali e condizioni relative alla sede di somministrazione

Molto raro: ipotermia.

Frequenza non nota: sindrome da astinenza da farmaco* (vedere la rubrica «Avvertenze e misure precauzionali»).

Esami diagnostici

Frequenza non nota: aumento della glicemia.

*Dopo esposizione intrauterina a Lioresal orale, sono state segnalate anche sindromi da astinenza da farmaco, incluse convulsioni postnatali.

La notifica di effetti collaterali sospetti dopo l'omologazione del medicamento è molto importante. Consente una sorveglianza continua del rapporto rischio-benefico del medicamento. Chi esercita una professione sanitaria è invitato a segnalare qualsiasi nuovo o grave effetto collaterale sospetto attraverso il portale online ElViS (Electronic Vigilance System). Maggiori informazioni sul sito www.swissmedicinfo.ch

Sintomi

In primo piano vi sono i segni di inibizione delle funzioni del SNC: sonnolenza, alterazione dello stato di coscienza, coma, depressione respiratoria.

Inoltre sono possibili:

EEG anormale (pattern di «burst suppression», onde trifasiche), disturbi dell'accomodazione, riflesso pupillare alterato, ipotonia muscolare generalizzata, mioclonia, iporiflessia o areflessia, vasodilatazione periferica, ipotensione o ipertensione, bradicardia o tachicardia, aritmia cardiaca, ipotermia, nausea, vomito, diarrea, ipersecrezione salivare, innalzamento dei valori degli enzimi epatici (LDH, SGOT e AP), apnea notturna, rabdomiolisi.

Un peggioramento della sintomatologia può verificarsi in caso di assunzione concomitante di diverse sostanze o medicamenti che agiscono sul SNC, ad es. alcol, diazepam, antidepressivi triciclici.

Terapia

Non è noto un antidoto specifico.

In presenza di sindrome da sovradosaggio da baclofene, il paziente deve essere sottoposto immediatamente ad attento monitoraggio. Misure di supporto e trattamento sintomatico sono indicati per complicanze quali ipotensione, ipertensione, convulsioni, disturbi gastrointestinali, depressione respiratoria o cardiovascolare.

Poiché può insorgere insufficienza respiratoria, è necessario un monitoraggio intensivo della funzionalità respiratoria ed eventualmente il ricorso alla ventilazione assistita.

L'emodialisi deve essere eseguita in caso di grave intossicazione da baclofene e di insufficienza renale (vedere la rubrica «Avvertenze e misure precauzionali»). Poiché il baclofene viene escreto principalmente per via renale, occorre fornire un apporto sufficiente di liquidi e, se necessario, somministrare un diuretico.

La fisostigmina può rendere reversibili gli effetti sul SNC. Tuttavia, occorre cautela poiché la fisostigmina può causare disturbi della conduzione cardiaca, bradicardia e/o crisi epilettiche.

Codice ATC

M03BX01

Meccanismo d'azione

Lioresal è un agente antispastico attivo a livello spinale. Il baclofene deprime la trasmissione dei riflessi monosinaptici e polisinaptici nel midollo spinale mediante la stimolazione dei recettori GABA‑B, che inibiscono il rilascio degli aminoacidi eccitatori, glutammato e aspartato.

Farmacodinamica

La trasmissione neuromuscolare non è influenzata dal baclofene. Il baclofene esercita un'azione antinocicettiva. Nei disturbi neurologici associati a spasmi dei muscoli scheletrici, l'effetto clinico del baclofene assume la forma di un'azione benefica sulle contrazioni del riflesso muscolare e riduce sensibilmente lo spasmo doloroso, l'automatismo e il clono. Lioresal migliora la mobilità del paziente, facilitando le attività quotidiane, la cateterizzazione e la fisioterapia. La prevenzione e la guarigione in tempi più brevi delle piaghe da decubito, come pure il miglioramento della qualità del sonno (grazie all'eliminazione degli spasmi muscolari dolorosi) e delle funzioni della vescica e dello sfintere sono stati osservati come effetti indiretti del trattamento con Lioresal. Tutto ciò contribuisce a migliorare la qualità di vita del paziente.

Il baclofene stimola l'escrezione dell'acido gastrico.

Efficacia clinica

Non applicabile.

Assorbimento

Il baclofene viene assorbito rapidamente e completamente dal tratto gastrointestinale.

Dopo la somministrazione orale di dosi singole da 10, 20 e 30 mg di baclofene, i picchi di concentrazione plasmatica del principio attivo sono stati raggiunti rispettivamente in media a circa 180, 340 e 650 ng/ml in un tempo oscillante tra 0.5 e 1.5 ore. Le corrispondenti aree sotto le curve di concentrazione sierica (AUC) sono state pari a circa 1135, 2345 e 3353 ng × h/ml e sono aumentate proporzionalmente alla dose.

Distribuzione

Il volume di distribuzione del baclofene è di 0.7 l/kg. Il legame alle proteine sieriche è pari a circa il 30% e rimane costante nel range di concentrazione compreso tra 10 ng/ml e 300 μg/ml. Le concentrazioni del principio attivo nel liquido cerebrospinale sono circa 8.5 volte inferiori rispetto a quelle plasmatiche.

Metabolismo

Il baclofene è metabolizzato solo in minima parte. Il principale metabolita, l'acido β (p-clorofenil)-gamma-idrossibutirrico, ottenuto per deaminazione, è farmacologicamente inattivo.

Eliminazione

L'emivita plasmatica di eliminazione del baclofene è pari a circa 3–4 ore. Il baclofene viene escreto principalmente in forma immodificata. Entro 72 ore circa il 75% della dose viene escreto per via renale, di cui il 5% circa sotto forma di metaboliti. Il resto della dose, incluso il 5% dei metaboliti, viene escreto con le feci.

Cinetica di gruppi di pazienti speciali

Pazienti anziani (dai 65 anni in su)

La farmacocinetica del baclofene nei pazienti anziani è praticamente la stessa di quella che si riscontra nei pazienti al di sotto dei 65 anni. Dopo la somministrazione di una singola dose orale, i pazienti anziani evidenziano un'eliminazione più lenta, ma un'esposizione sistemica del baclofene simile a quella degli adulti al di sotto dei 65 anni. L'estrapolazione di tali dati ottenuti con il trattamento con dosi ripetute suggerisce che non vi sono differenze farmacocinetiche significative tra i pazienti di età inferiore ai 65 anni e i pazienti anziani.

Bambini

In seguito a somministrazione orale di 2.5 mg di Lioresal compresse nei bambini (da 2 a 12 anni), sono stati registrati valori di Cmax pari a 62.8 ± 28.7 ng/ml e di Tmax pari a 0.95–2 ore, una clearance plasmatica (Cl) media di 315.9 ml/h/kg, un volume di distribuzione (Vd) di 2.58 l/kg e un'emivita (T1/2) di 5.10 ore.

Disturbi della funzionalità epatica

Non sono disponibili dati di farmacocinetica nei pazienti con disturbi della funzionalità epatica trattati con Lioresal. Tuttavia, poiché il fegato non gioca un ruolo significativo nel metabolismo del baclofene, è improbabile che la farmacocinetica del baclofene sia modificata in modo clinicamente significativo nei pazienti con disturbi della funzionalità epatica.

Disturbi della funzionalità renale

Non sono stati condotti studi controllati di farmacocinetica clinica nei pazienti con disturbi della funzionalità renale trattati con Lioresal. Il baclofene viene eliminato in forma prevalentemente immodificata nelle urine. Alcuni valori di concentrazione plasmatica misurati solo in pazienti di sesso femminile in emodialisi cronica o in seguito a insufficienza renale compensata indicano che la clearance è significativamente ridotta e l'emivita del baclofene è più lunga in tali pazienti. Nei pazienti con disturbi della funzionalità renale occorre prendere in considerazione un aggiustamento della posologia del baclofene in base ai livelli sistemici; la tempestiva emodialisi è un mezzo efficace per rimuovere le concentrazioni di baclofene in eccesso nel circolo sistemico.

Tossicità per la riproduzione

Nel ratto, il baclofene, somministrato per via orale a dosi non tossiche per la madre, non ha mostrato effetti indesiderati sulla fertilità o sullo sviluppo postnatale. Il baclofene non è teratogeno nei ratti a dosi pari ad almeno 0.4 volte la dose orale massima per gli adulti. La somministrazione orale di Lioresal a dosi pari a circa 1.6 volte la dose orale massima per gli adulti ha aumentato l'incidenza di onfalocele (ernia della parete addominale) nei feti di ratto. Tale malformazione non è stata osservata nel topo e nel coniglio. La somministrazione parenterale di dosi elevate di GABA‑agonisti incluso il baclofene (2.4 volte la dose massima nell'uomo) ha indotto malformazioni di tipo spina bifida nel ratto. Lioresal somministrato per via orale ha mostrato di causare un ritardo nella crescita fetale (ossificazione delle ossa) a dosi tossiche per la madre (da 0.8 a 1.6 volte la dose orale massima per gli adulti) nel topo, nel ratto e nel coniglio.

Mutagenicità e cancerogenicità

Sulla base di test condotti in batteri, cellule di mammifero, lieviti e hamster cinese, il baclofene non ha mostrato alcun potenziale genotossico.

In uno studio condotto nel ratto per un periodo di 2 anni, il baclofene non ha evidenziato alcun potenziale cancerogeno. In femmine di ratti trattate per 2 anni con il baclofene è stato osservato un aumento dose-dipendente nell'incidenza di cisti ovariche e alla dose massima (50–100 mg/kg, pari a 4 volte la dose massima per l'uomo) un aumento di ipertrofia e/o emorragia delle ghiandole surrenali.

Incompatibilità

Non applicabile.

Influenza su metodi diagnostici

Non applicabile.

Stabilità

Il medicamento non deve essere utilizzato oltre la data indicata con «EXP» sul contenitore.

Indicazioni particolari concernenti l'immagazzinamento

Le compresse da 25 mg devono essere conservate nella confezione originale a temperature non superiori a 25 °C e devono essere protette dall'umidità.

Le compresse da 10 mg devono essere conservate nella confezione originale a una temperatura inferiore a 30 °C e devono essere protette dall'umidità.

Conservare fuori dalla portata dei bambini.

36083 (Swissmedic).

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domicilio: 6343 Rotkreuz.

Maggio 2020.

Principes actifs

Baclofène [Acide bêta-(aminométhyl)-p-chlorhydrocinnamique].

Excipients

Comprimé (sécable) à 10 mg

61 mg d'amidon de blé [contient ≤100 ppm de gluten], cellulose microcristalline (E 460), dioxyde de silicium colloïdal anhydre (E 551), stéarate de magnésium, povidone.

Comprimé (sécable) à 25 mg

83 mg d'amidon de blé [contient ≤100 ppm de gluten], cellulose microcristalline (E 460), dioxyde de silicium colloïdal anhydre (E 551), stéarate de magnésium, povidone.

Comprimés (sécables) à 10 mg

Chaque comprimé contient 10 mg de baclofène.

Comprimés (sécables) à 25 mg

Chaque comprimé contient 25 mg de baclofène.

Spasticité musculaire grave, mais réversible, en cas de sclérose en plaques.

Peut être utilisé en cas de spasticité médullaire d'origine infectieuse, dégénérative, traumatique ou néoplasique.

Le traitement doit être débuté par de petites doses de Liorésal et augmenté lentement. Il est recommandé d'utiliser la dose efficace la plus faible possible. La posologie optimale doit être ajustée aux besoins individuels du patient, de sorte à réduire le clonus, les spasmes des muscles fléchisseurs et extenseurs et la spasticité, tout en évitant le plus possible des effets indésirables.

Pour prévenir une faiblesse excessive et des chutes des patients, Liorésal doit être utilisé avec prudence lorsque la spasticité est nécessaire pour permettre le maintien de la position debout, l'équilibre de l'appareil locomoteur ou d'autres fonctions. Un certain degré de tonus musculaire et des spasmes occasionnels peuvent être importants pour soutenir les fonctions circulatoires et prévenir éventuellement une thrombose veineuse profonde.

Au début du traitement, il est nécessaire de procéder à des contrôles stricts destinés à déceler rapidement des effets indésirables potentiels tels qu'une faiblesse musculaire généralisée et, selon les circonstances, une brusque perte de tonus (risque de chute!), une fatigue ou des états confusionnels, et à pouvoir ajuster la posologie en conséquence.

Lors de l'arrêt du traitement par le baclofène après une utilisation prolongée (plus de 2 à 3 mois) et sauf cas urgents suite à un surdosage ou à la survenue d'effets indésirables graves (voir «Mises en garde et précautions»), il convient de diminuer la posologie par paliers sur une durée d'environ 3 semaines, car un arrêt brusque peut occasionnellement engendrer des états anxieux et confusionnels, des hallucinations, des crises convulsives cérébrales, une dyskinésie, une tachycardie ou une hyperthermie. L'arrêt du baclofène doit s'effectuer de manière progressive vu la survenue possible d'un effet rebond transitoire qui se manifeste par une augmentation de la fréquence ou de la sévérité des spasmes (cf. «Mises en garde et précautions»).

Si aucune amélioration ne se manifeste 6 à 8 semaines après avoir atteint la posologie maximale, il faut réévaluer la nécessité de poursuive le traitement par Liorésal.

Adultes

L'ajustement posologique se fait progressivement en commençant par 3 fois 5 mg/j en trois prises unitaires. En fonction de la réponse obtenue, augmenter prudemment la dose unitaire de 5 mg tous les 3 jours. La dose journalière optimale se situe en moyenne entre 30 et 80 mg/j; des doses journalières de 100 à 120 mg/j peuvent être administrées (sous surveillance hospitalière) dans certains cas.

Instructions posologiques particulières

Enfants et adolescents

On ne dispose actuellement que de peu d'expérience chez les enfants et les adolescents. L'âge minimal est de 12 mois.

Le traitement est généralement débuté à des doses très faibles, par exemple 0.3 mg/kg/j répartis en 4 prises unitaires. La posologie doit être augmentée prudemment à intervalles d'environ 1 à 2 semaines, jusqu'à ce qu'elle corresponde aux besoins individuels. Pour un traitement d'entretien, la dose journalière se situe entre 0.75 et 2 mg/kg. La dose journalière totale pour les enfants de moins de 8 ans ne doit pas dépasser un maximum de 40 mg/jour. Pour les enfants de plus de 8 ans, il est cependant possible d'administrer une dose journalière maximale de 60 mg/jour.

Patients âgés (65 ans et plus) et patients atteints de spasticité d'origine cérébrale

Des augmentations de doses particulièrement lentes sont indiquées chez les patients âgés et affaiblis souffrant d'atteintes cérébrales organiques, de maladies cardiovasculaires, d'insuffisance respiratoire ou d'insuffisance hépatique et rénale et chez les patients atteints d'une spasticité d'origine cérébrale.

Utilisation en cas d'insuffisance rénale

Chez les patients insuffisants rénaux, Liorésal doit être administré avec prudence. Étant donné que chez les patients sous hémodialyse chronique les concentrations plasmatiques de baclofène sont plus élevées, il convient de commencer le traitement avec une posologie particulièrement faible de Liorésal - environ 5 mg/j. Des symptômes d'un surdosage ont été signalés lors de l'administration de plus de 5 mg par jour dans cette situation clinique (cf. «Surdosage»).

Chez les patients présentant une insuffisance rénale terminale, Liorésal ne doit être utilisé que si le bénéfice attendu de la poursuite du traitement est supérieur aux risques potentiels. Ces patients doivent être étroitement surveillés afin de déceler les premiers signes de surdosage (p.ex. somnolence, léthargie). (cf. «Mises en garde et Précautions» et «Surdosage»).

Mode d'administration

Liorésal doit être pris pendant les repas avec un peu de liquide.

Hypersensibilité connue au baclofène ou à l'un des excipients conformément à la composition.

Troubles psychiatriques

Les patients présentant une spasticité et souffrant par ailleurs d'états psychotiques, de schizophrénie ou d'états confusionnels doivent être traités par Liorésal avec prudence et sous contrôle médical étroit, étant donné le risque d'exacerbations de ces états pathologiques.

Des cas de suicide et d'événements suicidaires ont été signalés chez les patients traités par le baclofène. Dans la plupart des cas, ces patients présentaient des facteurs de risque supplémentaires associés à un risque accru de suicide, notamment des antécédents d'abus d'alcool, de dépression et/ou de tentatives de suicide. Dans le cadre du traitement médicamenteux avec Liorésal, les patients présentant des facteurs de risque de suicide doivent être surveillés étroitement. Il convient d'informer les patients (ainsi que le personnel soignant) de la nécessité de prêter attention aux signes d'une péjoration de l'état clinique, aux comportements et pensées suicidaires ou aux modifications inhabituelles du comportement et de consulter immédiatement un médecin si ces symptômes surviennent.

Des cas d'utilisation inappropriée, d'abus et de dépendance ont été signalés dans le cadre du traitement au baclofène. Chez les patients présentant des antécédents d'abus de substances, une grande prudence est recommandée et le patient doit faire l'objet d'une surveillance afin de détecter tout symptôme d'utilisation inappropriée, d'abus et de dépendance vis-à-vis du baclofène, p.ex. des augmentations du dosage, un comportement toxicomane, le développement d'une tolérance.

Épilepsie

Une prudence particulière est de rigueur chez les patients épileptiques, car le seuil de convulsions peut s'abaisser. Des crises convulsives ont occasionnellement été rapportées lors de l'arrêt de Liorésal ou en cas de surdosage. Un traitement anticonvulsivant approprié doit être poursuivi sous surveillance étroite du patient.

Autres

La probabilité de survenue d'effets indésirables étant plus élevée chez les patients âgés et les patients atteints de spasticité d'origine cérébrale, il faut adopter un schéma posologique prudent chez ces patients (cf. «Posologie/Mode d'emploi»).

Utilisation en cas d'insuffisance rénale

Liorésal doit être utilisé avec prudence chez les patients insuffisants rénaux. En cas d'insuffisance rénale terminale, il ne doit être utilisé que si le bénéfice attendu d'un traitement est supérieur aux risques potentiels (cf. «Posologie/Mode d'emploi»).

Chez des patients insuffisants rénaux qui ont pris Liorésal à des doses supérieures à 5 mg par jour, des signes neurologiques et des symptômes d'un surdosage ont été observés, y compris les manifestations cliniques d'une encéphalopathie toxique (par ex. confusion, somnolence, hallucinations). Les patients insuffisants rénaux doivent donc faire l'objet d'une surveillance étroite afin de pouvoir diagnostiquer rapidement les premiers signes et symptômes de toxicité (cf. «Surdosage»).

Une prudence particulière est de rigueur en cas d'administration simultanée de Liorésal et de médicaments exerçant un effet délétère sur la fonction rénale. La fonction rénale du patient doit être étroitement surveillée et la dose journalière de Liorésal adaptée en conséquence afin de prévenir un effet toxique du baclofène.

Utilisation en cas d'insuffisance hépatique

Aucune étude n'a été réalisée chez des patients présentant des troubles de la fonction hépatique traités par Liorésal. Le foie ne participe pas de manière significative au métabolisme du baclofène après la prise orale de Liorésal (cf. «Pharmacocinétique»). Les taux des enzymes hépatiques peuvent malgré tout être accrus par Liorésal. La prudence est de mise en cas de prescription de Liorésal à des patients présentant des troubles de la fonction hépatique.

Chez les patients présentant une intoxication sévère au baclofène, une hémodialyse peut être envisagée en plus de l'arrêt du médicament. Le baclofène est éliminé de l'organisme par hémodialyse, laquelle réduit les symptômes cliniques d'un surdosage et raccourcit la durée de rétablissement du patient.

Rétention urinaire

Étant donné que sous le traitement par Liorésal les troubles mictionnels neurogènes peuvent s'améliorer, mais qu'une rétention urinaire aiguë peut survenir en cas d'hypertonie sphinctérienne préexistante, le médicament doit être utilisé avec précaution chez ces patients.

Le baclofène doit être utilisé avec une prudence particulière chez les patients âgés, en cas de troubles graves de la fonction hépatique, d'états confusionnels aigus ou chroniques et de troubles convulsifs cérébraux.

En raison de la mauvaise tolérance au baclofène, principalement à la suite d'un AVC, une prudence particulière s'impose chez ces patients.

Le baclofène doit être dosé avec prudence dans les cas où la spasticité est nécessaire pour la marche debout et la locomotion.

Liorésal doit être utilisé avec prudence chez les patients souffrant d'ulcère gastrique et duodénal (aussi dans l'anamnèse), d'atteintes cérébrovasculaires, d'insuffisance respiratoire, hépatique ou rénale.

Étant donné que de rares cas d'augmentation des taux d'aspartate aminotransférase, de phosphatase alcaline et de glucose sériques ont été observés, des examens de laboratoire appropriés doivent être effectués périodiquement chez les patients atteints d'affections hépatiques ou de diabète pour s'assurer que le médicament n'a pas entraîné de modifications de la maladie sous-jacente.

Les comprimés de Liorésal contiennent de l'amidon de blé; celui-ci peut contenir du gluten, mais seulement en quantités infimes. C'est pourquoi l'utilisation de comprimés de Liorésal par les patients souffrant de maladie cœliaque est en général jugée admissible. Il faut cependant être attentif à d'éventuels symptômes gastro-intestinaux.

Des convulsions postnatales ont été rapportées après une exposition intra-utérine à Liorésal administré par voie orale (cf. «Grossesse, Allaitement»).

Arrêt brutal

Éviter tout arrêt brutal du baclofène. Après un traitement par le baclofène à fortes doses pendant plusieurs mois, un arrêt soudain du traitement ou une réduction brutale de la dose peut provoquer une anxiété, des troubles de la concentration, une confusion, un délire, des hallucinations visuelles et auditives, un trouble psychotique, une agitation, un état maniaque ou une paranoïa, des convulsions (état de mal épileptique), une dyskinésie, une tachycardie, une hyperthermie, une rhabdomyolyse ainsi qu'une accentuation passagère de la spasticité liée à un effet rebond.

Des réactions de sevrage médicamenteux, y compris des convulsions postnatales, ont été rapportées chez des nouveau-nés exposés in utero à Liorésal administré par voie orale. Par précaution, il est possible d'administrer Liorésal au nouveau-né et de le sevrer progressivement. Cela peut aider à contrôler ou empêcher les réactions de sevrage (cf. «Grossesse, Allaitement»).

Des tableaux cliniques ressemblant à une dysréflexie autonome, une hyperthermie maligne, un syndrome malin des neuroleptiques ou à d'autres états pathologiques allant de pair avec un état hypermétabolique ou une rhabdomyolyse étendue ont été décrits après l'arrêt brutal des formulations intrathécales de Liorésal.

Après une utilisation prolongée (plus de 2 à 3 mois), le baclofène doit toujours être arrêté progressivement sur une période d'environ 3 semaines, sauf en cas d'urgence ou de survenue d'effets indésirables sévères.

Posture et équilibre

Liorésal doit être utilisé avec prudence lorsque l'état de spasticité est requis pour le maintien postural et l'équilibre lors des déplacements (cf. «Posologie/Mode d'emploi»).

Intolérances au gluten (y compris maladie cœliaque) et allergie au blé

L'amidon de blé contenu dans ce médicament ne contient que de très faibles quantités de gluten et il est très improbable qu'elles provoquent des réactions chez les patients souffrant d'une maladie cœliaque.

Un comprimé à 10 mg ne contient pas plus de 6.1 microgrammes de gluten. Un comprimé à 25 mg ne contient pas plus de 8.3 microgrammes de gluten.

Les patients souffrant d'une allergie au blé (à ne pas confondre avec une maladie cœliaque) ne peuvent pas prendre ce médicament.

Lévodopa/inhibiteurs de la dopa-décarboxylase (DDC) (carbidopa)

Des états confusionnels, des hallucinations, des céphalées, des nausées et de l'agitation ont été rapportés chez les patients parkinsoniens traités simultanément par Liorésal et la lévodopa (seule ou en association avec un inhibiteur de la DDC, carbidopa). Des aggravations des symptômes parkinsoniens ont également été rapportées. La prudence est donc de mise lors de l'administration concomitante de Liorésal et de lévodopa/carbidopa.

Médicaments inhibant le système nerveux central (SNC)

Une sédation renforcée peut se produire lors de l'administration concomitante de Liorésal et de médicaments causant une dépression du SNC, y compris d'autres relaxants musculaires (comme la tizanidine), d'opiacés synthétiques ou d'alcool (cf. «Effet sur l'aptitude à la conduite et l'utilisation de machines» et «Mises en garde et précautions»). Le risque de dépression respiratoire est également accru. Des cas d'hypotension lors de l'administration concomitante de morphine et de baclofène par voie intrathécale ont également été rapportés. Il est important de surveiller attentivement les fonctions respiratoire et cardiovasculaire, surtout chez les patients atteints de maladies cardiopulmonaires et de faiblesse de la musculature respiratoire.

En particulier, la consommation d'alcool durant le traitement doit être évitée, les interactions avec l'alcool étant imprévisibles.

Antidépresseurs

Un traitement concomitant par des antidépresseurs tricycliques peut renforcer l'effet de Liorésal et provoquer une hypotonie musculaire marquée.

Lithium

L'administration concomitante de Liorésal administré par voie orale et de lithium a induit des symptômes hyperkinétiques sévères. La prudence est donc de mise lors de l'utilisation concomitante de Liorésal et de lithium.

Antihypertenseurs

Étant donné que le traitement concomitant par des antihypertenseurs renforce probablement l'action hypotensive de ces derniers, la posologie de l'antihypertenseur doit être adaptée en conséquence.

Médicaments affectant la fonction rénale

L'administration concomitante de médicaments ayant une incidence sur la fonction rénale peut entraîner un surdosage toxique par réduction de l'excrétion du baclofène.

Il n'existe pas de données cliniques suffisantes concernant l'emploi chez la femme enceinte.

Des effets toxiques sur la reproduction ont été observés lors d'expérimentations animales (cf. «Données précliniques»). La substance franchit la barrière placentaire. Le médicament ne doit pas être administré pendant la grossesse, sauf en cas de nécessité absolue.

Fœtotoxicité

Des réactions de sevrage médicamenteux, y compris des convulsions postnatales, ont été rapportées chez des nouveau-nés exposés in utero à Liorésal (cf. «Mises en garde et précautions»).

Allaitement

Seules de faibles quantités de baclofène passent dans le lait maternel. On manque de données précises sur d'éventuels effets sur l'enfant; par conséquent la substance ne doit pas être administrée pendant la période d'allaitement.

Fertilité

Il n'existe pas de données sur l'incidence du baclofène sur la fertilité chez l'être humain. Chez l'animal, le baclofène administré à des doses non-toxiques n'a affecté la fertilité ni chez la femelle, ni chez le mâle (cf. «Données précliniques»).

Le traitement par le baclofène peut considérablement affecter l'aptitude à conduire des véhicules ou à utiliser des machines. Ceci vaut tout spécialement si le patient consomme de l'alcool durant le traitement. Pour cette raison, il est préférable qu'en début de traitement, le médecin traitant détermine si les patients sont aptes à conduire des véhicules, utiliser des machines ou exercer d'autres activités dangereuses sur la base des réactions individuelles et de la posologie utilisée.

Liorésal peut provoquer des effets indésirables tels que sensations de vertige, sédation, envie de dormir, vertiges et déficience visuelle (cf. «Effets indésirables»), effets susceptibles de diminuer la capacité de réaction du patient. Il convient d'informer les patients qui présentent de tels effets indésirables qu'ils ne doivent pas conduire des véhicules ou utiliser des machines.

Les patients occupant des postes dangereux doivent recevoir des instructions précises.

Les effets indésirables se manifestent surtout en début de traitement (p.ex. sédation, envie de dormir), en cas d'augmentation trop rapide de la dose, en cas d'arrêt brusque du traitement prolongé ou d'administration de doses importantes. Ils sont souvent transitoires et peuvent être atténués ou éliminés par diminution de la dose. Il est rare qu'ils soient assez graves pour nécessiter l'arrêt du traitement. Des effets indésirables plus sérieux sont en général à prévoir chez les patients dont l'anamnèse fait état d'affections psychiatriques, d'affections cérébrovasculaires (p.ex. apoplexie) ou chez les patients âgés.

Un abaissement du seuil de convulsions et des crises peut se produire, notamment chez les épileptiques.

Certains patients ont présenté une réaction paradoxale au médicament qui s'est traduite par une augmentation de la spasticité musculaire.

Fréquence: «très fréquents» (≥1/10); «fréquents» (≥1/100 à <1/10); «occasionnels» (≥1/1000 à <1/100); «rares» (≥1/10'000 à <1/1000); «très rares» (<1/10'000), «cas isolés»).

Affections du système immunitaire

Rares: réactions d'hypersensibilité.

Affections psychiatriques

Fréquents: épuisement, confusion, euphorie, dépression, hallucinations, cauchemars.

Affections du système nerveux

Très fréquents: sédation et envie de dormir (10.2%).

Fréquents: sensation de vertige, fatigue, vertiges, céphalées, insomnies, ataxie, tremblements, bouche sèche.

Rares: paresthésie, dysarthrie, agitation, dysgueusie.

Très rares: encéphalopathie aiguë avec modifications de l'EEG.

Chez les insuffisants rénaux, des symptômes toxiques tels que psychose et myoclonie peuvent, selon les circonstances, apparaître à la suite d'une accumulation de la substance. Les patients âgés présentent un risque plus élevé d'effets indésirables touchant le SNC.

Affections oculaires

Fréquents: troubles de l'accommodation, nystagmus, déficience visuelle.

Affections cardiaques

Fréquents: diminution du débit cardiaque.

Fréquence inconnue: bradycardie.

Affections vasculaires

Fréquents: hypotension artérielle.

Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales

Occasionnels: dépression respiratoire.

Affections gastro-intestinales

Très fréquents: nausées (10.9%).

Fréquents: troubles gastro-intestinaux, nausées (envie de vomir), vomissements, constipation, diarrhée.

Rares: douleurs abdominales.

Affections hépatobiliaires

Rares: troubles de la fonction hépatique.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Fréquents: hyperhidrose, rash cutané.

Fréquence inconnue: urticaire.

Affections musculo-squelettiques et du tissu conjonctif

Fréquents: myalgies, faiblesse musculaire.

Affections du rein et des voies urinaires

Fréquents: pollakiurie, énurésie, dysurie.

Rares: rétention urinaire.

Affections des organes de reproduction et du sein

Rares: dysfonction érectile.

Troubles généraux et anomalies au site d'administration

Très rares: hypothermie

Fréquence inconnue: syndrome de sevrage médicamenteux* (cf. «Mises en garde et précautions»).

Investigations

Fréquence inconnue: augmentation de la glycémie.

* Un syndrome de sevrage médicamenteux, y compris des convulsions postnatales, a été rapporté après une exposition in utero à Liorésal administré par voie orale

L'annonce d'effets secondaires présumés après l'autorisation est d'une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d'effet secondaire nouveau ou grave via le portail d'annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.

Symptômes

On observe principalement une inhibition des fonctions nerveuses centrales: envie de dormir, trouble de la conscience, coma, dépression respiratoire.

Peuvent également apparaître:

Anomalies de l'EEG (tracé de «burst suppression», ondes triphasiques), troubles de l'accommodation, anomalie du réflexe pupillaire, hypotonie musculaire généralisée, myoclonie, hyporéflexie ou aréflexie, vasodilatation périphérique, hypotension ou hypertension, bradycardie ou tachycardie, troubles du rythme cardiaque, hypothermie, nausées, vomissements, diarrhées, hypersécrétion de salive, augmentation des taux d'enzymes hépatiques (LDH, SGOT et phosphatase alcaline), apnée du sommeil, rhabdomyolyse.

L'état du patient peut s'aggraver si d'autres substances ou médicaments agissant sur le SNC, p.ex. alcool, diazépam, antidépresseurs tricycliques, ont été pris simultanément.

Traitement

On ne connaît aucun antidote spécifique.

Une surveillance immédiate et intensive du patient est impérative en cas de signes de surdosage dus au baclofène. Des mesures de soutien et un traitement symptomatique des complications telles qu'hypotension, hypertension, convulsions, troubles gastro-intestinaux, dépression respiratoire ou cardiovasculaire sont indiquées.

Une insuffisance respiratoire étant susceptible de se manifester, une surveillance intensive de la fonction respiratoire et, le cas échéant, une assistance respiratoire sont nécessaires.

Une hémodialyse doit être réalisée en cas d'intoxication sévère au baclofène et d'insuffisance rénale (cf. «Mises en garde et précautions»). Le baclofène étant essentiellement éliminé par voie rénale, il faut assurer un apport liquidien suffisant et procéder éventuellement à une diurèse forcée.

La physostigmine peut annuler les effets centraux. La prudence est toutefois de rigueur, car elle peut causer des troubles de la conduction cardiaque, une bradycardie et/ou des crises épileptiques.

Code ATC

M03BX01

Mécanisme d'action

Liorésal est un antispasmodique à point d'impact médullaire. Au niveau de la moelle épinière, le baclofène inhibe aussi bien la transmission des réflexes monosynaptique que polysynaptique par stimulation des récepteurs GABAB; la libération des acides aminés excitateurs glutamate et aspartate est ainsi inhibée.

Pharmacodynamique

La transmission neuromusculaire n'est pas affectée par le baclofène. Le baclofène exerce un effet antinociceptif. Dans les affections neurologiques accompagnées d'une spasticité de la musculature squelettique, les effets cliniques de Liorésal se manifestent par une influence favorable des contractions réflexes des muscles et une nette diminution des spasmes douloureux, des automatismes et des clonies. Liorésal améliore la motilité du patient et facilite ainsi les activités quotidiennes, la cathétérisation et la physiothérapie. Le traitement par Liorésal a comme effet indirect d'empêcher la formation des ulcères de décubitus et d'accélérer leur guérison; il améliore également la qualité du sommeil en éliminant les spasmes musculaires douloureux et en améliorant les fonctions vésicale et sphinctérienne, ce qui permet d'améliorer la qualité de vie du patient.

Le baclofène stimule la sécrétion d'acide gastrique.

Efficacité clinique

Ne s'applique pas.

Absorption

L'absorption du baclofène à partir du tractus gastro-intestinal est rapide et complète.

Après administration orale de doses uniques de 10, 20 et 30 mg de baclofène, on a mesuré en l'espace de 0.5 à 1.5 h des concentrations plasmatiques maximales de principe actif d'environ 180, 340 et 650 ng/ml en moyenne. Les aires sous les courbes de concentration sérique (AUC) correspondantes ont atteint environ 1135, 2345 et 3353 ng × h/ml; elles ont se sont accrues proportionnellement à la posologie.

Distribution

Le volume de distribution du baclofène est de 0.7 l/kg. La liaison aux protéines sériques s'élève à environ 30% et reste constante dans la plage de concentrations allant de 10 ng/ml à 300 µg/ml. Les concentrations de principe actif mesurées dans le liquide céphalorachidien sont environ 8.5 fois plus faibles que les concentrations plasmatiques.

Métabolisme

Le baclofène n'est que faiblement métabolisé. Le métabolite principal, formé par désamination, est l'acide bêta-(p-chlorophényl)-gamma-hydroxybutyrique, qui n'a pas d'action pharmacologique.

Élimination

La demi-vie d'élimination plasmatique se situe en moyenne entre 3 et 4 h. Le baclofène est principalement éliminé sous forme inchangée. En l'espace de 72 h, environ 75% de la dose sont excrétés par les reins, dont approximativement 5% sous forme de métabolites. Le reste de la dose, dont 5% sous forme de métabolites, est éliminé dans les selles.

Cinétique pour certains groupes de patients

Patients âgés (>65 ans)

Chez les patients âgés, la pharmacocinétique du baclofène correspond pratiquement à celle des patients de moins de 65 ans.

Après l'administration d'une dose orale unique, les patients âgés présentent une élimination plus lente, mais leur exposition systémique au baclofène est comparable à celle des adultes de moins de 65 ans. L'extrapolation de ces données à des doses multiples ne permet pas de conclure à des différences pharmacocinétiques significatives entre les patients âgés et ceux de moins de 65 ans.

Enfants

Après l'administration par voie orale de comprimés de 2.5 mg de Liorésal à des enfants (âgés de 2 à 12 ans), la Cmax était de 62.8 ± 28.7 ng/ml et la Tmax de 0.95 à 2 h. La clairance plasmatique moyenne (Cl) était de 315.9 ml/h/kg, le volume de distribution (Vd) de 2.58 l/kg et la demi-vie (T1⁄2) de 5.10 h.

Troubles de la fonction hépatique

On ne dispose pas de données pharmacocinétiques après l'administration de Liorésal chez des patients présentant une insuffisance hépatique. Le foie ne contribuant pas de façon significative au métabolisme du baclofène, il est peu probable que la pharmacocinétique du baclofène soit cliniquement significativement modifiée chez les patients présentant des troubles de la fonction hépatique.

Troubles de la fonction rénale

On ne dispose pas de données issues d'études de pharmacocinétique clinique contrôlées après l'administration de Liorésal chez des patients présentant des troubles de la fonction rénale. Le baclofène est principalement éliminé dans l'urine sous forme inchangée. Un petit nombre de valeurs de concentration plasmatique, mesurées exclusivement chez des femmes sous hémodialyse chronique ou après insuffisance rénale compensée, suggèrent que la clairance du baclofène est significativement abaissée et que sa demi-vie est augmentée chez ces patientes. Un ajustement posologique basé sur les taux systémiques doit être envisagée chez les patients présentant des troubles de la fonction rénale; une hémodialyse immédiate constitue une méthode efficace pour réduire les concentrations de baclofène dans la circulation systémique.

Toxicité sur la reproduction

Le baclofène administré par voie orale à des doses non toxiques pour la mère n'a pas induit d'effets indésirables sur la fertilité ou sur le développement postnatal des rats. Le baclofène n'a pas d'effet tératogène chez le rat à des doses correspondant à au moins 0.4 fois la dose orale maximale pour l'adulte. Liorésal administré par voie orale à raison d'environ 1.6 fois la dose orale maximale pour l'adulte a augmenté l'incidence des omphalocèles (hernies de la paroi abdominale) chez des fœtus de rat. Cette malformation n'a en revanche pas été observée chez la souris et le lapin. L'administration parentérale de fortes doses d'agonistes GABA, y compris de baclofène (2.4 fois la dose maximale pour l'être humain) a induit des malformations de type spina bifida chez le rat. Liorésal administré par voie orale a entraîné, à des doses toxiques pour la mère (0.8 à 1.6 fois la dose orale maximale pour l'adulte) chez la souris, le rat et le lapin, un ralentissement de la croissance du fœtus (ossification du squelette).

Mutagénicité et carcinogénicité

Dans le cadre de tests effectués sur des bactéries, des cellules de mammifères, des levures et chez le hamster chinois, le baclofène n'a pas présenté de potentiel génotoxique.

Le baclofène n'a pas présenté de potentiel carcinogène au cours d'une étude sur 2 ans menée chez des rats. Chez des rates ayant reçu du baclofène pendant 2 ans, une augmentation dose dépendante de l'incidence de kystes ovariens a été observée ainsi qu'une augmentation de l'incidence de surrénales hypertrophiées et/ou hémorragiques pour une dose maximale (50–100 mg/kg, correspondant à 4 fois la dose maximale pour l'être humain).

Incompatibilités

Ne s'applique pas.

Influence sur les méthodes de diagnostic

Ne s'applique pas.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Remarques particulières concernant le stockage

Les comprimés à 25 mg doivent être conservés dans l'emballage d'origine; ils ne doivent pas être conservés au-dessus de 25° C et doivent être protégés de l'humidité.

Les comprimés à 10 mg doivent être conservés dans l'emballage d'origine, en dessous de 30° C et doivent être protégés de l'humidité.

Conserver hors de portée des enfants.

36083 (Swissmedic).

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; domicile: 6343 Rotkreuz.

Mai 2020.

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