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Desferal Trockensub 500 mg Durchstf 10 pcs

Desferal Trockensub 500 mg Durchstf 10 Stk

  • 135.52 CHF

In stock
Safe payments
Type Trockensub
Dose, mg 500
Gen V03AC01SPPN000000500TRSU
Origin SYNTHETIC
Amount in a pack. 10 Stk
Storage temp. min 15 / max 25 ℃
QR Desferal Trockensub 500 mg Durchstf 10 pcs

Description

Desferal enthält den Wirkstoff Deferoxamin-Mesilat, welcher ein so genannter Chelatbildner ist. Desferal wird verwendet, um überflüssiges Eisen oder Aluminium aus dem Körper zu entfernen. Dies kann bei Patientinnen und Patienten erforderlich sein, die an bestimmten Formen von Anämie wie Thalassämie leiden und häufige Bluttransfusionen benötigen (was zu überschüssigem Eisen führen kann) sowie bei Patientinnen und Patienten mit schweren Nierenerkrankungen, die sich einer regelmässigen Dialyse unterziehen müssen (was zu überschüssigem Aluminium führen kann).

Desferal kann auch eingesetzt werden, um eine akute Eisenvergiftung zu behandeln und um eine Eisen- oder Aluminiumüberladung festzustellen.

Desferal schliesst überschüssiges Eisen oder Aluminium ein und entfernt es, das dann über den Urin und die Faezes ausgeschieden wird.

Desferal kann bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern angewendet werden.

Überwachung während der Behandlung mit Desferal

Vor und während der Behandlung müssen bei Ihnen möglicherweise gewisse Blut- und Urintests durchgeführt werden.

Bei Patientinnen und Patienten mit einer Eisenüberladung werden die Eisenspiegel (Ferritin) in Ihrem Körper überprüft um zu sehen, wie gut Desferal wirkt. Ihr Seh- und Hörvermögen muss ebenfalls getestet werden. Bei Kindern werden in regelmässigen Zeitabständen das Wachstum und das Körpergewicht überprüft. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird diese Tests bei der Bestimmung der für Sie geeignetsten Dosis berücksichtigen.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird auch ihre Herzfunktion überprüfen, falls Sie während der Behandlung mit Desferal Vitamin C einnehmen.

Desferal darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden. Befolgen Sie sorgfältig die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin; sie können von den allgemeinen Angaben in dieser Packungsbeilage abweichen.

Desferal darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit auf die Wirksubstanz Deferoxamin.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Desferal kann Ihr Hör- und Sehvermögen beeinträchtigen, es kann Sie schwindlig machen oder sonstwie die Funktionen Ihres Nervensystems beeinflussen. Wenn Sie diesbezügliche Erscheinungen wahrnehmen, sollten Sie keine Fahrzeuge führen, Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis Sie sich wieder wohl fühlen.

Bevor Sie Desferal anwenden, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden.

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich mit, wenn bei Ihnen während der Behandlung mit Desferal folgende Symptome auftreten:

Hohes Fieber, Halsschmerzen, akuter Durchfall, oder allgemeines Unbehaben (Anzeichen einer Pilz- oder Bakterieninfektion).

Stark verminderte Urinausscheidung (Anzeichen von Nierenerkrankungen).

Seh- oder Hörstörungen.

Schwindel, Benommenheit (Anzeichen von tiefem Blutdruck), Atemlosigkeit; sie können bei zu schneller Verabreichung des Arzneimittels mittels Infusion in eine Vene auftreten.

Störungen der Herzfunktion, ein mögliches Symptom bei Patienten, die Desferal und auch hohe Dosen von Vitamin C anwenden. Falls Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin zusätzlich Vitamin C verordnet, sollten Sie dieses nur in der von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordneten Dosis und erst mindestens einen Monat nach regelmässiger Anwendung von Desferal nehmen. Eine Tagesdosis von 200 mg Vitamin C, in Teildosen verabreicht, sollte für Erwachsene nicht überschritten werden. Für Kinder unter 10 Jahren sind 50 mg Vitamin C täglich ausreichend, für ältere Kinder gewöhnlich 100 mg.

Verwenden Sie Desferal nur in der von Ihrem Arzt bzw. Ärztin empfohlenen Dosierung. Höhere Dosierungen können zu lokalen Reaktionen an der Injektionsstelle führen oder Ihre Hör- und Sehfähigkeit sowie Ihre Lungenfunktion und Ihr Nervensystem beeinträchtigen. Bei Kindern kann dadurch das Wachstum verzögert werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie bemerken, dass das Wachstum bei Ihrem Kind unter der Behandlung mit Desferal langsamer ist als normal.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden. Es sind dies insbesondere Arzneimittel, die Prochlorperazine (zur Behandlung neurologischer Erkrankungen) enthalten, Vitamin C, Gallium-67 oder Gallium-68 (radioaktive Arzneimittel für die bildgebende Diagnose).

Frauen sollten ihren Arzt bzw. ihre Ärztin informieren, wenn sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Grundsätzlich sollte Desferal während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht verwendet werden, es sei denn, der Arzt bzw. die Ärztin hat es ausdrücklich empfohlen. Stillen während der Behandlung mit Desferal wird nicht empfohlen. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie stillen. Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Desferal ist vorgesehen als  Lösung in Wasser zur Injektion zu verabreichen. Lösen Sie Desferal Pulver im «Wasser für Injektionszwecke», das Ihnen Ihr Arzt oder Apothker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin mitgegeben hat. In der empfohlenen Konzentration von 95 mg/ml (für die subkutane Anwendung) ist die zubereitete Lösung klar, farblos oder leicht gelblich. Verwendet werden dürfen nur klare Lösungen. Undurchsichtige oder trübe Lösungen sind zu vernichten.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Behandlung von chronischer Eisenüberladung

Die durchschnittliche Tagesdosis liegt bei 20-60 mg pro kg Körpergewicht. Desferal kann auf drei verschiedene Arten verabreicht werden: durch langsame Infusion unter die Haut (subkutane Infusion mit Hilfe einer Infusionspumpe), durch Injektion in einen Muskel oder durch Infusion in eine Vene.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihr(e) Krankenpfleger(in) wird Ihre Injektion für Sie vorbereiten oder Sie werden darüber instruiert, wie sie dies selber machen können. Für die Langzeitbehandlung von Patientinnen und Patienten mit Eisenüberladung ist die langsame Infusion von Desferal unter die Haut über einen Zeitraum von 8-12 Stunden (z.B. über Nacht) mittels einer tragbaren, leichten Infusionspumpe geeignet. Desferal wird üblicherweise mit einer Pumpe 5 bis 7-mal pro Woche angewendet.

Für die Herstellung der Infusionslösung und für die Verabreichung unter die Haut befolgen Sie bitte die nachstehenden Anweisungen gemäss den dazugehörigen Abbildungen.

1.Wasser für Injektionszwecke in eine Spritze aufziehen.

2.Den Gummistopfen des Desferal-Vials mit Alkohol reinigen und anschliessend den Inhalt der Spritze (vgl. 1.) in das Vial geben.

3.Das Vial sorgfältig schütteln, um das Pulver aufzulösen.

4.Die so entstandene Lösung in die Spritze aufziehen.

5.Das eine Ende des Verlängerungsschlauches mit der Spritze und das andere Ende mit der Butterfly-Nadel verbinden und anschliessend mit der Lösung aus der Spritze den Hohlraum des Schlauches füllen.

6.Die Spritze an die Infusionspumpe anbringen.

7.Zur Infusion wird die Butterfly-Nadel unter die Haut (subkutan) eingestochen. Dies kann an einer Stelle am Bauch, an den Armen oder den Oberschenkeln erfolgen. Die betreffende Stelle muss zuerst mit Alkohol gründlich desinfiziert werden. Der Einstich erfolgt dann wie folgt: Die Nadel wird bis zu den Flügeln in die Hautfalte – welche mit der anderen Hand gebildet wird – eingestochen. Die Nadelspitze sollte sich danach unter der Haut frei hin und her bewegen lassen. Trifft dies nicht zu, sitzt die Nadel zu dicht unter der Haut und der Einstich muss an einer anderen – ebenfalls mit Alkohol desinfizierten Stelle – wiederholt werden.

8.Ist die Nadelspitze unter der Haut frei beweglich, wird die Nadel mit einem Klebstreifen fixiert.

9.Gewöhnlich wird die Pumpe an einem Schulterriemen oder mit einem Gurt am Körper getragen. Für viele Patienten ist es am angenehmsten, die Pumpe über Nacht zu tragen.

Behandlung einer akuten Eisenvergiftung

Desferal kann auch bei Vergiftung mit Eisenpräparaten angewendet werden.

Behandlung einer chronischen Aluminiumüberladung

Gewöhnlich wird Desferal einmal pro Woche langsam in eine Vene infundiert, und zwar entweder während den letzten 60 Minuten einer Dialysebehandlung oder 5 Stunden vor der Dialyse, in Abhängigkeit vom Ausmass der Aluminiumüberladung.

Falls Sie eine ambulante Dauerperitonealdialyse oder zyklische Dauerperitonealdialyse benötigen, wird Desferal vor dem letzten Wechsel der Dialyseflüssigkeit dieses Tages gegeben.

Die Dosierung von Desferal beträgt 5 mg pro kg Körpergewicht.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird bei Ihnen Tests veranlassen um zu bestimmen, wie lange Sie behandelt werden sollen und ob eine Dosisänderung von Desferal notwendig ist.

Überprüfung der Eisen- und Aluminiumüberladung

Wenn bei Ihnen eine Überprüfung auf eine Eisenüberladung vorgenommen werden muss, injiziert man Ihnen Desferal in einen Muskel und Sie werden gebeten, während 6 Stunden den Urin zu sammeln, dessen Eisengehalt bestimmt wird.

Wenn bei Ihnen eine Überprüfung auf eine Aluminiumüberladung vorgenommen werden muss, wird Ihnen während einer Dialysebehandlung eine langsame intravenöse Infusion von Desferal verabreicht. Vor dieser und vor der nächsten Dialysebehandlung wird eine Blutprobe entnommen und deren Aluminiumgehalt bestimmt.

Stellen Sie sicher, dass Sie das Arzneimittel regelmässig und genau so anwenden, wie es Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin gesagt hat. Brechen Sie die Behandlung mit Desferal nicht ab, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weist Sie dazu an.

Verabreichen Sie sich nicht eine höhere Dosis oder Konzentration als diejenige, die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin empfohlen wurde, da dies zu Nebenwirkungen führen kann. Wenn Sie einmal eine Dosis ausgelassen haben oder versehentlich zu viel Desferal verwendet haben, konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das Krankenhaus. Möglicherweise benötigen Sie eine medizinische Behandlung.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Wie bei allen Arzneimitteln können unter der Behandlung mit Desferal unerwünschte Wirkungen auftreten, die aber nicht bei jedem Patient bzw. jeder Patientin vorkommt. Die meisten dieser Nebenwirkungen sind mild bis mässig stark und verschwinden im Allgemeinen nach wenigen Tagen oder Wochen der Behandlung.

Folgende unerwünschte Wirkungen sind am häufigsten:

Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber, Nesselsucht, Übelkeit, Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Juckreiz, Brennen, Bildung von Krusten oder Blasen.

Beim Kind treten oft verlangsamtes Wachstum und Knochenveränderungen auf.

Seltener können folgende unerwünschte Wirkungen auftreten:

Folgende unerwünschten Wirkungen können schwerwiegend sein. Falls diese bei Ihnen auftreten, konsultieren Sie sofort Ihren Arzt/Ihre Ärztin:

Infektionen (Pilz oder Bakterien), die zu hohem Fieber, Kurzatmigkeit, akutem Durchfall, Unterleibschmerzen, allgemeinen Beschwerden oder Halsentzündung führen können.

Hörstörungen, wie z.B. Klingeln oder Geräusch in den Ohren, Hörverlust.

Sehstörungen, wie verschwommenes Sehen, abnormales Farbensehen, Nachtblindheit, schwarze Flecken beim Sehen, Sehverlust, Trübung der Augenlinsen, Sehfelddefekt oder verringerte Sehschärfe.

Blut und Kreislauf, wie Schwindel, Benommenheit (Anzeichen eines niedrigen Blutdrucks, der bei zu schneller Verabreichung des Arzneimittels vorkommen kann), ungewöhnliche Blutung/Bluterguss (Anzeichen einer verminderten Anzahl von Blutplättchen).

Nierenprobleme, wie stark vermindertes Wasserlassen (Zeichen eines Nierenversagens).

Allergische Reaktionen und Atembeschwerden, wie Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atem- und Schluckbeschwerden, Schwellungen hauptsächlich des Gesichts und Rachens, Gefühl von Brustenge mit Keuchen oder Husten, Asthma, Kurzatmigkeit, Atemnot, Blutdruckabfall.

Störungen des Nervensystem, Krämpfe (hauptsächlich bei Dialysepatienten), Taubheit und Kribbeln in Fingern und Zehen.

Weitere mögliche unerwünschte Wirkungen sind

Muskelkrämpfe, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Urinverfärbung, verminderter Kalziumgehalt im Blut und Verschlechterung eines Hyperparathyroidismus (vermehrte Bildung von Nebenschilddrüsenhormon) bei Patienten mit einer Behandlung der Aluminiumüberladung.

Ihr Harn kann sich rötlich-braun verfärben, weil mehr Eisen in Ihrem Harn enthalten ist. Dies sollte Sie normalerweise nicht weiter beunruhigen, doch falls Sie dennoch beunruhigt sind, dann sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Die Vials mit der Trockensubstanz nicht über 25°C lagern.

Ein Desferal-Vial ist nur für eine Anwendung bestimmt. Nach Auflösung des Wirkstoffs sollte die Lösung unmittelbar verwendet werden (Beginn der Behandlung innerhalb von 3 Stunden). Opake oder trübe Lösung sollte verworfen werden.

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

1 Vial enthält 500 mg Deferoxamin-Mesilat.

29668 (Swissmedic)

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Vials zu 7.5 ml mit 500 mg Wirkstofftrockensubstanz: Packung zu 10 Vials.

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Desféral contient comme principe actif le mésilate de déféroxamine, qui est ce que l'on appelle un agent chélateur. Desféral est utilisé pour éliminer des excédents de fer et d'aluminium de l'organisme. Ce traitement peut être nécessaire chez les patients qui souffrent de certaines formes d'anémie, comme la thalassémie,  et qui nécessitent des transfusions sanguines fréquentes, ce qui peut entraîner une surcharge en fer. Il en est de même chez les patients qui souffrent d'une maladie grave des reins et sont régulièrement sous dialyse (risque de surcharge en aluminium).

Desféral peut être utilisé pour traiter une intoxication aiguë par le fer et pour dépister une surcharge en fer ou en aluminium.

Desféral enferme le fer ou l'aluminium présents en quantités excessives, ce qui entraîne alors leur élimination avec l'urine et les selles.

Desféral peut être utilisé chez les adultes, les adolescents et les enfants.

Surveillance pendant le traitement par Desféral

Avant et pendant le traitement, certaines analyses de votre sang et de votre urine doivent éventuellement être effectuées.

Chez les patients présentant une surcharge en fer, les taux de fer (ferritine) dans leur organisme doivent être contrôlés afin d'évaluer si Desféral agit de la bonne façon. Votre vue et votre ouïe doivent également être contrôlées. Chez les enfants, la croissance et le poids doivent être contrôlés à intervalles réguliers. Votre médecin tiendra compte des résultats de ces examens pour déterminer la dose qui est la plus appropriée pour vous.

Si vous prenez de la vitamine C pendant le traitement par Desféral, votre médecin contrôlera également le fonctionnement de votre cœur.

Desféral ne doit être utilisé que sur prescription du médecin. Suivez soigneusement les consignes de votre médecin; ces consignes peuvent différer des informations générales de cette notice d'emballage.

Desféral ne doit pas être utilisé en cas d'hypersensibilité à la substance active, la déféroxamine.

Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à utiliser des outils ou des machines et l'aptitude à la conduite.

Desféral peut altérer votre vue et votre ouïe et provoquer une sensation d'étourdissement ou d'autres troubles du système nerveux. Si vous ressentez de tels effets, vous ne devez pas conduire un véhicule, utiliser des outils ou des machines, tant que vous ne vous sentez pas rétabli..

Avant d'utiliser Desféral, informez votre médecin si vous souffrez d'une maladie des reins.

Informez immédiatement votre médecin si les symptômes suivants se produisent chez vous pendant le traitement par Desféral:

•Fièvre élevée, maux de gorge, diarrhée aiguë ou malaise général (signes d'une infection par des mycoses ou des bactéries).

•Forte diminution de la quantité d'urine éliminée (signe d'une affection rénale).

•Troubles de la vue ou de l'ouïe.

•Vertiges, obnubilation (signes d'une tension artérielle trop basse), essoufflement ; ces symptômes peuvent apparaître lors d'une administration trop rapide du médicament  par une perfusion veineuse.

•Troubles de la fonction cardiaque, un symptôme possible chez les patients qui reçoivent Desféral et qui prennent également des doses élevées de vitamine C. Si votre médecin vous prescrit de la vitamine C supplémentaire, ne la prenez qu'aux doses que le médecin vous a prescrites et seulement après avoir été traité pendant 1 mois au minimum régulièrement par Desféral. Ne dépassez pas les doses de vitamine C suivantes: pour les adultes 200 mg par jour répartis en plusieurs prises; pour les enfants en dessous de 10 ans: 50 mg par jour répartis en plusieurs prises et pour les enfants plus âgés: 100 mg par jour répartis en plusieurs prises.

N'utilisez Desféral qu'à la posologie que votre  médecin vous a prescrite. Des doses plus élevées peuvent entraîner des réactions locales au site d'injection et altérer votre ouïe, votre vue, votre fonction pulmonaire et votre système nerveux. Chez les enfants, elles peuvent ralentir la croissance.

Informez votre médecin si vous constatez que la croissance de votre enfant est plus lente que la normale sous traitement par Desféral.

Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous souffrez d'une autre maladie, si vous êtes allergique ou vous prenez déjà d'autres médicaments en usage interne ou externe (même en automédication!). Il s'agit en particulier des médicaments qui contiennent de la prochlorpérazine (pour le traitement de maladies neurologiques), de la vitamine C, du gallium 67 et du gallium 68 (substances radioactives utilisées pour l'imagerie diagnostique).

Prévenez votre médecin si vous êtes enceinte ou si vous souhaitez l'être. Desféral ne doit être utilisé ni pendant la grossesse, ni pendant l'allaitement, sauf si votre médecin en décide autrement. Il est déconseillé d'allaiter pendant un traitement par Desféral. Si vous avez des questions à ce sujet, adressez-vous à votre médecin.

Desféral a été conçu pour être administré sous forme de solution préparée avec de l'eau pour préparations injectables. Dissolvez la poudre Desféral dans «l'eau pour préparations injectables» que votre médecin ou votre pharmacien vous a remise. À la concentration recommandée de 95 mg/ml (pour l'administration par voie sous-cutanée), la solution est limpide et incolore ou légèrement jaunâtre. N'employer que des solutions limpides. Jeter toute solution trouble ou opalescente.

Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.

Traitement d'une surcharge chronique en fer

En moyenne, la dose journalière est de 20-60 mg par kg de poids corporel. La solution peut être administrée de trois façons: en perfusion lente sous la peau (perfusion sous-cutanée avec une pompe à perfusion), en injection dans un muscle ou en perfusion dans une veine.

Votre médecin ou votre infirmier ou infirmière préparera l'injection ou vous apprendra à la  préparer vous-même. Lorsqu'une surcharge en fer doit être traitée à long terme, la pompe à perfusion portable et légère est particulièrement pratique car elle permet d'administrer Desféral lentement sous la peau sur une période de 8-12 heures, la nuit par exemple. Desféral est habituellement administré 5 à 7 fois par semaine avec une pompe.

Pour préparer la solution et l'administrer, veuillez suivre exactement les instructions qui suivent:

1.Aspirez l'eau pour préparations injectables dans une seringue.

2.Nettoyez à l'alcool le bouchon en caoutchouc du flacon-ampoule de Desféral puis injectez le contenu de la seringue (cf. point 1.) dans le flacon-ampoule.

3.Agitez soigneusement le flacon-ampoule pour dissoudre la poudre.

4.Remplissez la seringue avec la solution ainsi préparée.

5.Connectez un des bouts de la canule à la seringue et l'autre bout à l'aiguille Butterfly, puis remplissez la canule avec la solution contenue dans la seringue.

6.Fixez la seringue sur la pompe à perfusion.

7.Pour la perfusion, insérez l'aiguille Butterfly sous la peau (sous-cutané) du ventre, du bras ou de la cuisse. L'endroit choisi doit d'abord être bien désinfecté à l'alcool. La piqûre s'effectue alors comme suit: insérez fermement l'aiguille jusqu'aux ailettes dans le pli de la peau que vous formez avec l'autre main. La pointe de l'aiguille doit pouvoir bouger librement sous la peau. Si tel n'est pas le cas, l'aiguille est insérée de manière trop serrée et il vous faut piquer à un autre endroit, que vous aurez aussi bien désinfecté à l'alcool.

8.Lorsque l'aiguille peut bouger librement, fixez-la avec un sparadrap.

9.La pompe se porte habituellement le long du corps à l'aide d'une ceinture ou d'un holster. L'utilisation nocturne a la préférence de nombreux patients.

Traitement de l'intoxication aiguë par le fer

Desféral est aussi utilisé en cas d'intoxication par des produits à base de fer.

Traitement de la surcharge chronique en aluminium

Habituellement Desféral est administré une fois par semaine en perfusion intraveineuse lente, soit pendant la dernière heure de la dialyse, soit 5 heures avant la dialyse, en fonction de l'importance de la surcharge en aluminium.

Si vous êtes sous dialyse péritonéale continue ambulatoire (DPCA) ou sous dialyse péritonéale continue cyclique (DPCC) vous recevrez votre dose de Desféral avant le dernier changement de liquide du jour.

La dose est de 5 mg par kg de poids corporel.

Votre médecin effectuera différents tests pour déterminer la durée de votre traitement et pour évaluer si une modification de la posologie de Desféral est nécessaire.

Test diagnostique pour identifier une surcharge en fer ou en aluminium

Si un test diagnostique doit être effectué chez vous pour dépister une surcharge en fer, on vous injectera Desféral dans un muscle et on vous demandera ensuite de collecter votre urine pendant 6 heures pour y mesurer la teneur en fer.

Si un test diagnostique doit être effectué chez vous pour déceler une surcharge en aluminium, on vous administrera une perfusion intraveineuse lente de Desféral pendant une dialyse. Des prises de sang, effectuées immédiatement avant cette dialyse et avant la suivante, serviront à déterminer la quantité d'aluminium présente dans votre sang.

Veillez à utiliser ce médicament régulièrement et exactement comme votre médecin vous l'a prescrit. N'interrompez pas le traitement par Desféral, sauf si votre médecin vous l'indique.

Ne vous administrez pas une dose ou une concentration supérieures à celles que votre médecin vous a recommandées car cela pourrait provoquer des effets secondaires.Contactez immédiatement votre médecin ou l'hôpital si vous avez oublié votre médicament ou si par accident vous avez reçu une dose trop forte que prévu. Il est possible que vous nécessitiez un traitement médical.

Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien lorsque vous estimez que l'efficacité de votre médicament est trop faible ou au contraire trop forte.

Comme avec tous les médicaments, des effets secondaires peuvent survenir lors d'un traitement par Desféral, effets qui ne se produisent toutefois pas chez tous les patients. La plupart de ces effets secondaires sont légers à modérés et disparaissent en général après quelques jours ou quelques semaines de traitement.

Les effets indésirables suivants sont les plus fréquents:

Maux de tête, douleurs musculaires et articulaires, fièvre, urticaire, nausée, réactions au site d'injection telles que douleurs, gonflement, rougeur, démangeaisons, sensation de brûlure, formation de croûtes ou de vésicules.

Chez l'enfant, on observe souvent un retard de croissance et des altérations osseuses.

Les effets indésirables suivants peuvent survenir plus rarement:

Les effets indésirables mentionnés ci-dessous peuvent être graves. Consultez immédiatement votre médecin si vous observez de tels effets:

Infections (par des mycoses ou des bactéries) pouvant entraîner une forte fièvre, une sensation d'essoufflement, une diarrhée aiguë, des douleurs abdominales basses, des troubles généraux ou une pharyngite.

Troubles auditifs comme par ex. tintement ou bourdonnements d'oreille, perte auditive.

Troubles visuels tels que vision floue, anomalies de la vision des couleurs, cécité nocturne, taches noires dans le champ visuel, perte de la vue, opacification du cristallin, rétrécissement du champ visuel ou diminution de l'acuité visuelle.

Troubles sanguins et troubles de la circulation sanguine tels que vertiges, étourdissements (signes d'une hypotension, pouvant survenir lors d'une administration trop rapide du médicament), hémorragie et hématome inhabituels (signes d'un nombre insuffisant de plaquettes sanguines).

Troubles rénaux tels qu'unbesoin d'uriner fortement diminué (signe de défaillance rénale).

Réactions allergiques et troubles respiratoires tels qu'éruptions cutanées, démangeaisons, urticaire, troubles respiratoires et troubles de la déglutition,  gonflement principalement du visage et de la gorge, sensation d'oppression dans la poitrine avec respiration haletante ou toux, asthme, essoufflement, difficultés respiratoires, chute de la pression artérielle.

Troubles du système nerveux, convulsions (avant tout chez les patients dialysés), engourdissement et fourmillements dans les doigts et les orteils.

D'autres effets indésirables possibles sont:

Crampes musculaires, maux de ventre, vomissements, diarrhée, coloration de l'urine, taux de calcium sanguin diminué et aggravation d'une hyperparathyroïdie (production accrue d'hormone parathyroïdienne) chez les patients traités pour une surcharge en aluminium.

Votre urine peut prendre une coloration brun-rouge parce qu'elle contient davantage de fer. Cela ne devrait pas vous inquiéter particulièrement. Toutefois, si cela vous inquiète parlez-en à votre médecin.

Si vous remarquez des effets secondaires qui ne sont pas mentionnés dans cette notice, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien.

Ne conservez pas les flacons-ampoules contenant la poudre au-dessus de 25°C.

Un flacon-ampoule de Desféral n'est destiné qu'à une utilisation. Après avoir mis la poudre en solution, celle-ci doit être utilisée immédiatement (le traitement doit commencer dans les 3 heures qui suivent). Une solution opaque ou trouble doit être éliminée.

Les médicaments doivent être conservés hors de portée des enfants.

Le médicament ne doit être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.

1 flacon-ampoule contient 500 mg de mésilate de déféroxamine.

29668 (Swissmedic)

En pharmacie, sur ordonnance médicale.

Emballages de 10 flacons-ampoules de 7.5 ml contenant 500 mg de substance active sous forme de poudre.

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domicile: 6343 Rotkreuz

Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en décembre 2011 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).

Desferal contiene il principio attivo deferossamina mesilato, un cosiddetto agente chelante. Desferal si usa per eliminare accumuli di ferro o alluminio superflui dal corpo. Ciò può essere necessario in pazienti che soffrono di determinate forme d'anemia, come la talassemia, e che hanno quindi bisogno di frequenti trasfusioni di sangue (che possono portare ad un accumulo superfluo di ferro), e in pazienti con gravi malattie renali che devono sottoporsi regolarmente a dialisi (che può portare ad un accumulo superfluo d'alluminio).

Desferal può anche essere usato per trattare un'intossicazione acuta da ferro oppure per diagnosticare un accumulo di ferro o alluminio.

Desferal incapsula il ferro o l'alluminio in eccesso che in seguito è eliminato attraverso l'urina e le feci.

Desferal può essere impiegato negli adulti, negli adolescenti e nei bambini.

Monitoraggio durante il trattamento con Desferal

Prima e durante il trattamento è possibile che debbano essere effettuati determinati esami del sangue e dell'urina.

Nei pazienti con accumulo di ferro saranno esaminate le concentrazioni di ferro (ferritina) nel corpo per controllare in che misura Desferal agisca. Anche la sua vista e il suo udito dovranno essere controllati. Nei bambini saranno controllati a intervalli regolari la crescita e il peso. Il suo medico terrà conto di questi test per determinare la dose più adatta per lei.

Il medico esaminerà anche la sua funzione cardiaca se assume vitamina C durante il trattamento con Desferal.

Si può usare Desferal solo su prescrizione medica. Segua attentamente le istruzioni del medico: esse possono anche differire dalle indicazioni generali presenti in questo foglietto illustrativo.

Desferal non dev'essere usato in caso di ipersensibilità al principio attivo deferossamina.

Questo medicamento può ridurre la capacità di reazione, la capacità di condurre un veicolo e la capacità di utilizzare attrezzi o macchine.

Desferal può pregiudicare le sue capacità uditive e visive, può causarle vertigini o influenzare in qualche altro modo le funzioni del sistema nervoso. Se dovesse notare fenomeni di questo tipo, non guidi nessun mezzo di trasporto e non utilizzi attrezzi o macchine finché non si sentirà meglio.
Prima di impiegare Desferal, informi il medico se soffre di una malattia renale.

Informi immediatamente il medico se durante il trattamento con Desferal insorge uno dei seguenti sintomi:

•Febbre alta, mal di gola, diarrea acuta, o un disagio generalizzato (segni di un'infezione batterica o micotica).

•Diminuzione evidente della quantità delle urine (segno di malattie renali).

•Disturbi della vista o dell'udito.

•Vertigini, stordimento (segni di pressione arteriosa bassa), fiato corto: questi possono insorgere nel caso di un'infusione troppo veloce del medicamento direttamente in una vena.

•Disturbi della funzione cardiaca, un sintomo possibile nei pazienti che fanno uso di Desferal e di dosi elevate di vitamina C. Se il suo medico le prescrive anche la vitamina C, ne assuma unicamente la dose da lui prescritta e solo dopo almeno un mese dalla somministrazione regolare di Desferal.

•Gli adulti non dovrebbero assumere più di 200 mg di vitamina C il giorno, suddivisi in diverse somministrazioni; per i bambini sotto i 10 anni bastano 50 mg il giorno e per i bambini più grandi di solito 100 mg.

Usi Desferal esclusivamente nella posologia raccomandatale dal medico. Dosaggi elevati possono condurre a reazioni locali nel sito dell'iniezione o compromettere le capacità visive o uditive, la funzione polmonare e il sistema nervoso. Nei bambini ciò può portare al rallentamento della crescita.

Informi il suo medico se nota che la crescita di suo figlio durante il trattamento con Desferal è più lenta del solito.

Informi il suo medico o il suo farmacista nel caso in cui soffre di altre malattie, soffre di allergie, o assume o applica (medicamento per uso esterno) altri medicamenti (anche se acquistati di sua iniziativa). Si tratta in particolare  di medicamenti che contengono proclorperazina (per il trattamento di malattie neurologiche), la vitamina C, il gallio-67 o il gallio-68 (medicamenti radioattivi per la diagnosi radiologica).

Informi il suo medico se allatta, è incinta, o pianifica una gravidanza. Di principio Desferal non dovrebbe essere impiegato durante la gravidanza o durante l'allattamento, a meno che il medico non l'abbia consigliato espressamente. Non si consiglia di allattare durante il trattamento con Desferal. Informi il suo medico se allatta il suo bambino. Se ha domande in proposito si rivolga al suo medico.

Desferal è destinato alla somministrazione sotto forma di soluzione in acqua per preparazioni iniettabili Sciolga la polvere di Desferal nell'«acqua per preparazioni iniettabili» che le è stata consegnata dal medico o dal farmacista. La soluzione nella concentrazione consigliata  di 95 mg/ml (per l'impiego sottocutaneo) è limpida, incolore o leggermente giallastra. Si possono usare solo le soluzioni limpide. Soluzioni opache o torbide devono essere eliminate.

Non modifichi di propria iniziativa la posologia descritta. Se ritiene che l'azione del medicamento sia troppo debole o troppo forte ne parli al suo medico o al suo farmacista.

Trattamento dell'accumulo cronico di ferro

La dose giornaliera media è di 20-60 mg di Desferal per chilogrammo di peso corporeo. Desferal può essere somministrato in 3 modi diversi: sotto forma di infusione sottocutanea lenta (infusione sotto la pelle effettuata mediante una pompa per infusioni), di iniezione intramuscolare (in un muscolo), o di infusione endovenosa (in una vena).

Il suo medico o il suo infermiere preparerà l'iniezione per lei o le sarà spiegato come può farlo da sé.

Per il trattamento a lungo termine di pazienti con accumulo di ferro è adatta l'infusione sottocutanea lenta di Desferal per 8-12 ore (per esempio di notte) mediante una pompa portatile leggera. Solitamente Desferal è applicato con una pompa da 5 a 7 volte alla settimana.

Per la preparazione della soluzione per l'infusione e per la somministrazione sottocutanea segua per cortesia le seguenti istruzioni e le illustrazioni corrispondenti.

1.Aspirare l'acqua per liquidi iniettabili in una siringa.

2.Disinfettare con alcol il tappo di gomma del flacone di Desferal; iniettare poi il contenuto della siringa (cfr. 1) nel flacone.

3.Scuotere cautamente il flacone per sciogliere la polvere.

4.Aspirare nella siringa la soluzione così ottenuta.

5.Collegare un'estremità del raccordo con la siringa e l'altra estremità con l'ago con supporto a farfalla (Butterfly), quindi riempire con la soluzione contenuta nella siringa lo spazio vuoto del raccordo.

6.Fissare la siringa alla pompa per infusioni.

7.L'ago Butterfly dev'essere introdotto sotto la pelle in un punto del ventre, del braccio o della coscia. Il punto prescelto dev'essere dapprima accuratamente disinfettato con alcol. In seguito si procede in questo modo: introdurre l'ago fino alle alette in una piega della pelle creata con l'altra mano. La punta dell'ago deve potersi muovere liberamente sotto la pelle. Se questo non è possibile significa che la punta dell'ago è troppo in superficie. In questo caso si dovrà provare in un altro punto, precedentemente disinfettato con alcol.

8.Se la punta dell'ago può muoversi liberamente sotto la pelle, fissare l'ago con un cerotto.

9.Generalmente si porta la pompa sul corpo attaccata ad una cinghia a tracolla o fissata con una cintura. Per molti pazienti è più comodo applicare la pompa di notte.

Trattamento dell'intossicazione acuta da ferro

Desferal può anche essere usato in caso di intossicazione con preparati a base di ferro.

Trattamento dell'accumulo cronico di alluminio

Generalmente si esegue un'infusione endovenosa lenta una volta alla settimana e più precisamente durante gli ultimi 60 minuti della dialisi o 5 ore prima della dialisi, a dipendenza del tasso di alluminio.

Nel caso di una dialisi peritoneale ambulatoriale continua o di una dialisi peritoneale ciclica continua, Desferal viene somministrato prima dell'ultimo ricambio della soluzione di dialisi del giorno.

La dose di Desferal è di 5 mg per chilogrammo di peso corporeo.

Il suo medico ordinerà degli esami per determinare per quanto tempo debba essere proseguito il trattamento e se sia necessario adattare la dose di Desferal.

Verifica di un accumulo di ferro e di alluminio

Per stabilire se nel suo organismo vi sia un accumulo di ferro,  le sarà iniettato  Desferal in un muscolo e le sarà chiesto di raccogliere l'urina delle successive 6 ore, che servirà a determinare il contenuto di ferro.

Se è necessario verificare un eventuale accumulo di alluminio nel suo organismo,  le verrà somministrato Desferal lentamente con un'infusione endovenosa durante un trattamento dialitico. Prima di questa e della prossima dialisi le verrà fatto un prelievo di sangue per determinare il contenuto di alluminio.

Si assicuri di impiegare il medicamento regolarmente ed esattamente come le è stato spiegato dal suo medico. Non interrompa la terapia con Desferal, a meno che il medico non le indichi di farlo.

Non si inietti una dose o una concentrazione maggiore rispetto a quella che le è stata raccomandata dal suo medico, poiché ciò potrebbe condurre a effetti collaterali.

Se avesse saltato una dose o se per sbaglio avesse usato troppo Desferal, consulti immediatamente il suo medico o l'ospedale. È possibile che in tal caso abbia bisogno di un trattamento medico.

Non modifichi di propria iniziativa la posologia prescritta. Se ritiene che l'azione del medicamento sia troppo debole o tropo forte ne parli al suo medico o al suo farmacista.

Come per tutti i medicamenti, durante il trattamento con Desferal possono insorgere effetti indesiderati, che tuttavia non insorgono in ogni paziente. La maggior parte di questi effetti collaterali è di entità da lieve a moderatamente forte e scompare dopo qualche giorno o settimana di trattamento.

Gli effetti indesiderati che compaiono con maggiore frequenza sono i seguenti:

mal di testa, dolori muscolari e articolari, febbre, orticaria, nausea, reazioni in corrispondenza della sede dell'iniezione quali dolori, tumefazione, arrossamento, prurito, bruciore, formazione di croste o di bolle.

Nei bambini spesso si manifestano un rallentamento della crescita e alterazioni ossee.

Più raramente possono comparire i seguenti effetti indesiderati:

Gli effetti indesiderati sotto elencati possono essere gravi. Qualora essi dovessero manifestarsi su di lei, consulti immediatamente il suo medico:

Infezioni (micotiche o batteriche), che possono condurre a febbre, fiato corto, diarrea acuta, dolori al basso ventre, disturbi generali o infiammazione della gola.

Alterazioni dell'udito quali per es. tintinnio o ronzio nelle orecchie, sordità.

Alterazioni della vista quali  visione sfocata, visione alterata dei colori, cecità notturna, macchie nere nel campo visivo, perdita della vista, intorbidamento del cristallino, deficit del campo visivo o ridotta nitidezza della visione.

Sangue e apparato circolatorio quali vertigini, stordimento (segni di un abbassamento della pressione arteriosa che può verificarsi dopo somministrazione troppo rapida del medicamento), emorragie o ematomi insoliti (segni di un numero ridotto di piastrine).

Problemi renali, quali forte riduzione della quantità delle urine (segno di insufficienza renale).

Reazioni allergiche e disturbi respiratori, quali eruzione cutanea, prurito, orticaria, disturbi respiratori e della deglutizione, tumefazioni, in particolare del volto e della gola, sensazione di restringimento toracico con respiro ansimante o tosse, asma, affanno, mancanza di respiro, diminuzione della pressione arteriosa.

Disturbi del sistema nervoso, convulsioni (in particolare nei pazienti dializzati), intorpidimento o formicolio delle dita delle mani e dei piedi.

Altri possibili effetti indesiderati sono

crampi muscolari, dolori addominali, vomito, diarrea, alterazione del colore delle urine, diminuzione della concentrazione di calcio nel sangue, peggioramento di un eventuale iperparatiroidismo (aumento della sintesi degli ormoni delle ghiandole paratiroidee) nei pazienti trattati contro un accumulo di alluminio.

Le urine possono assumere una colorazione rossiccio-marrone, perché nelle urine è contenuta una maggiore quantità di ferro. Ciò normalmente non dovrebbe preoccupare. Se tuttavia ciò fosse per lei motivo di preoccupazione, la preghiamo di parlarne con il suo medico.

Se osserva effetti collaterali qui non descritti dovrebbe informare il suo medico o il suo farmacista.

Conservare i flaconi con la sostanza secca non al disopra di 25°C.

Un flacone di Desferal è concepito per una sola somministrazione. Una volta sciolto il principio attivo, la soluzione dev'essere utilizzata immediatamente (inizio del trattamento entro 3 ore). Una soluzione opaca o torbida dev'essere scartata.

Il medicamento dev'essere conservato fuori dalla portata dei bambini.

Il medicamento non dev'essere utilizzato oltre la data indicata con «EXP» sulla confezione.

Il medico o il farmacista, che sono in possesso di documentazione professionale, possono darle ulteriori informazioni.

Un flacone contiene 500 mg di deferossamina mesilato.

29668 (Swissmedic)

In farmacia dietro presentazione della prescrizione medica.

Flaconi da 7.5 ml con 500 mg di principio attivo: confezione da 10 flaconi.

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domicilio: 6343 Rotkreuz

Questo foglietto illustrativo è stato controllato l'ultima volta nel dicembre 2011 dall'autorità competente in materia di medicamenti (Swissmedic).

Wirkstoff: Deferoxamini mesilas.

Praeparatio cryodesiccata: 500 mg pro vitro.

Monotherapie zur Chelatbildung bei chronischer Eisenüberladung, z.B.

– Transfusionshämosiderosen, wie sie bei Thalassaemia major, sideroblastischer Anämie, autoimmun-hämolytischer Anämie und anderen chronischen Anämien auftreten;

– idiopathische (primäre) Hämochromatose bei Patienten, deren Begleiterkrankung (z.B. schwere Anämie, Herzerkrankungen, Hypoproteinämie) einen Aderlass ausschliessen;

– Eisenüberladung im Zusammenhang mit Porphyria cutanea tarda, bei Patienten, bei denen ein Aderlass nicht möglich ist.

Behandlung der akuten Eisenvergiftung.

Behandlung der chronischen Aluminiumüberladung bei Patienten mit terminalem Nierenversagen (Patienten unter Langzeit-Dialyse) mit

– aluminiumbedingten Knochenerkrankungen und/oder

– Dialyse-Enzephalopathie und/oder

– aluminiumbedingter Anämie.

Zur Diagnose der Eisen- und Aluminiumüberladung.

Behandlung der chronischen Eisenüberladung

Das Hauptziel der Chelationstherapie bei Eisenüberladung bei gut kontrollierten Patienten besteht darin, ein Eisengleichgewicht aufrechtzuerhalten und einer Hämosiderose vorzubeugen. Bei Patienten mit Eisenüberladung ist hingegen eine negative Eisenbilanz erwünscht, um die erhöhten Eisenvorräte zu reduzieren und die toxischen Wirkungen von Eisen zu vermeiden.

Behandlung der akuten Eisenvergiftung

Desferal wird zusätzlich zu den für die Behandlung der akuten Eisenvergiftung üblichen therapeutischen Massnahmen angewendet.

In folgenden Situationen ist eine Desferal Behandlung indiziert:

– alle symptomatischen Patienten, welche mehr als geringe, vorübergehende Symptome entwickeln (z.B. mehr als einmaliges Erbrechen oder weichen Stuhlgang);

– Patienten mit evidenter Lethargie, signifikanten Abdominalschmerzen, Hypovolämie oder Azidose;

– Patienten mit positiver Abdominal-Radiographie, welche multiple Strahlenundurchlässigkeit demonstrierten (die grosse Mehrheit dieser Patienten wird Symptome einer Eisenvergiftung entwickeln);

– jegliche symptomatischen Patienten mit einem Serum-Eisenspiegel von mehr als 300–350 µg/dl, unabhängig von der totalen Eisenbindungskapazität (TIBC).

Es ist auch vorgeschlagen worden, dass bei asymptoma­tischen Patienten mit Serum-Eisenspiegeln zwischen 300 und 500 µg/dl, sowie bei Patienten mit selbst-limitierter, nicht blutiger Emesis oder Diarrhoe ohne andere Symptome, ein konservativer Approach ohne Desferal Behandlung in Betracht gezogen werden sollte.

Die kontinuierliche intravenöse Verabreichung von Desferal ist die bevorzugte Applikationsart. Die empfohlene maximale Infusionsrate beträgt 15 mg/kg/h und sollte, sobald es die Umstände erlauben, reduziert werden. In der Regel erfolgt die Reduktion nach 4–6 h, so dass die totale intravenöse Dosis die empfohlenen 80 mg/kg/24 h nicht übersteigt.

Die folgenden Kriterien gelten als angemessene Voraussetzungen für das Absetzen von Desferal. Die Chelationstherapie soll fortgesetzt werden, bis alle der folgenden Kriterien erfüllt sind:

– Der Patient muss frei von Anzeichen oder Symptomen einer systemischen Eisenvergiftung sein (z.B. keine Azidose, keine Verschlechterung der Hepatotoxizität).

– Der korrigierte Serum-Eisenspiegel sollte idealerweise normal oder tief sein (z.B. <100 µg/dl). Da jedoch die Eisenkonzentration im Serum in Gegenwart von Desferal nicht akkurat bestimmt werden kann, ist es akzeptabel, Desferal abzusetzen, wenn alle anderen Kriterien erfüllt und die gemessenen Werte nicht erhöht sind.

– Da multiple Strahlenundurchlässigkeit als Marker für fortgesetzte Eisenabsorption dient, sollte bei Patienten mit initial multipler Strahlenundurchlässigkeit die Abdominal-Radiographie wiederholt werden, um sicherzugehen, dass diese verschwunden sind, bevor Desferal abgesetzt wird.

– Bei Patienten, welche zu Beginn der Desferal Therapie eine rötliche Färbung des Urins beobachtet haben, scheint es vernünftig, Desferal nicht abzusetzen, bevor sich diese Verfärbung normalisiert hat (die Entfärbung des Urins alleine rechtfertigt ein Absetzen von Desferal jedoch nicht).

Die Wirksamkeit der Behandlung hängt von einer genügenden Urinausscheidung ab, damit die Elimination des Eisenkomplexes Ferrioxamin (FO) sichergestellt ist. Beim Auftreten von Oligurie oder Anurie können deshalb Peritoneal-, Hämodialyse oder Hämofiltration notwendig werden, um die Ausscheidung von FO zu gewährleisten.

Behandlung der chronischen Aluminiumüberladung bei Patienten mit terminalem Nierenversagen

Die Eisen- und Aluminiumkomplexe von Desferal sind dialysierbar. Patienten mit Organfunktionsstörungen infolge von Aluminiumüberladung sollten mit Desferal behandelt werden. Selbst bei asymptomatischen Patienten sollte eine Behandlung mit Desferal in Erwägung gezogen werden, wenn die Serum-Aluminiumwerte konstant über 60 ng/ml liegen und der Infusionstest mit Desferal (s. unten) positiv ausfällt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Ergebnisse einer Knochenbiopsie auf eine aluminiumbedingte Knochenerkrankung hinweisen.

Desferal sollte einmal wöchentlich, in einer Dosis von 5 mg/kg verabreicht werden. Bei Patienten, die nach dem DFO-Test einen Serum-Aluminiumspiegel von bis zu 300 ng/ml aufweisen, sollte Desferal innerhalb der letzten 60 min einer Dialyse als langsame i.v.-Infusion verabreicht werden. Liegen die Serum-Aluminiumwerte über 300 ng/ml sollte Desferal 5 h vor der Dialyse langsam i.v. infundiert werden. Nach Beendigung des ersten, dreimonatigen Behandlungsdurchgangs mit Desferal sollte, nach einer vierwöchigen Auswaschphase, ein Infusionstest mit Desferal durchgeführt werden. Wenn zwei im Abstand von einem Monat durchgeführte Infusionstests mit Desferal Serum-Aluminiumspiegel von weniger als 50 ng/ml über dem Ausgangswert ergeben, wird eine weitere Behandlung mit Desferal nicht empfohlen.

Bei Patienten mit ambulanter Dauerperitonealdialyse (CAPD) oder zyklischer Dauerperitonealdialyse (CCPD) sollte Desferal einmal pro Woche als Einzeldosis von 5 mg/kg, vor dem letzten Wechsel der Dialyseflüssigkeit dieses Tages, verabreicht werden.

Bei diesen Patienten wird die intraperitoneale Verabreichung empfohlen, aber Desferal kann jedoch auch i.m., s.c. oder durch langsame i.v.-Infusion verabreicht werden.

Kinder und Erwachsene

Die Therapie mit Desferal sollte nach den ersten 10–20 Bluttransfusionen, oder wenn Anzeichen einer Eisenüberladung (z.B. Serum-Ferritin ≥1’000 ng/ml) vorhanden sind, begonnen werden.

Eisenüberladung oder exzessive Desferal-Dosen können zu Wachstumsverzögerung führen. Wird eine Chelationstherapie vor dem 3. Lebensjahr begonnen, muss das Wachstum sorgfältig überwacht werden und die mittlere Tagesdosis sollte 40 mg/kg nicht überschreiten.

Die Dosierung und Art der Verabreichung sollten individuell festgelegt und im Lauf der Therapie aufgrund der Eisenbelastung des Patienten angepasst werden. Es sollte die niedrigste wirksame Dosis gegeben werden.

Um das Ansprechen auf die Chelationstherapie zu überprüfen, kann initial die 24-h-Ausscheidung von Eisen im Urin täglich aufgezeichnet und so das Ansprechen auf steigende Desferal-Dosen ermittelt werden. Ist die angemessene Dosierung ermittelt, kann die Bestimmung der renalen Eiseneliminationsraten in Intervallen von einigen Wochen erfolgen. Alternativ kann die mittlere Tagesdosis auch aufgrund der Ferritin-Spiegel angepasst werden, um den therapeutischen Index unterhalb von 0,025 zu halten (d.h. die mittlere Tagesdosis an Desferal in mg/kg dividiert durch den Serumferritin-Wert in µg/l soll einen Wert unter 0,025 ergeben). Der therapeutische Index ist ein nützliches Hilfsmittel, um den Patienten vor einer übermässigen Chelatbildung zu bewahren, er ist aber kein Ersatz für eine sorgfältige medizinische Überwachung.

Die durchschnittliche Tagesdosis von Desferal liegt in der Regel zwischen 20 und 60 mg/kg. Patienten mit einem Serum-Ferritinspiegel unter 2’000 ng/ml benötigen in der Regel etwa 25 mg/kg/d. Bei einem Serum-Ferritinspiegel zwischen 2’000 und 3’000 ng/ml sind etwa 35 mg/kg/d erforderlich. Patienten mit einem höheren Serumferritin können bis zu 55 mg/kg/d benötigen. Es wird jedoch davon abgeraten, die durchschnittliche Tagesdosis von 50 mg/kg regelmässig zu überschreiten, es sei denn, in Patienten, welche das Wachstum abgeschlossen haben, wird eine sehr intensive Chelationstherapie benötigt. Fallen die Ferritin-Werte unter 1’000 ng/ml ist das Risiko einer Desferalintoxikation erhöht. Daher ist es wichtig, solche Patienten speziell sorgfältig zu überwachen und eventuell eine Senkung der wöchentlichen Totaldosis in Erwägung zu ziehen.

Bei den festgelegten Dosen handelt es sich um durchschnittliche Tagesdosen. Da die meisten Patienten Desferal an weniger als 7 Tagen pro Woche anwenden, unterscheiden sich die tatsächlichen Dosen pro Infusion in der Regel von den durchschnittlichen Tagesdosen (z.B.: Wird eine durchschnittliche Tagesdosis von 40 mg/kg benötigt und der Patient trägt die Pumpe 5 Nächte pro Woche, sollte jede Infusion 56 mg/kg enthalten).

Es konnte gezeigt werden, dass eine regelmässige Chelationstherapie mit Deferoxamin die Lebenserwartung von Thalassämie-Patienten verbessert.

Höhere Dosen sollten nur angewendet werden, wenn der therapeutische Nutzen für den Patienten das Risiko unerwünschter Wirkungen, bedingt durch wiederholte hohe Tagesdosen, übersteigt.

Spezifische Populationen

Ältere Patienten

Es wurden nicht genügend Patienten über 65 Jahre in klinische Studien mit Desferal eingeschlossen um bestimmen zu können, ob sie anders ansprechen als jüngere Patienten. Im Allgemeinen sollte die Auswahl der Dosis für ältere Patienten vorsichtig erfolgen und normalerweise, in Anbetracht der erhöhten Häufigkeit von eingeschränkter Leber-, Nieren- oder Herzfunktion und von Begleiterkrankungen oder anderen medikamentösen Therapien, am unteren Ende des Dosisbereiches.

Eingeschränkte Leberfunktion

Es wurden keine Studien bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion durchgeführt.

Nierenfunktionsstörung

Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion werden die Metallkomplexe ungefähr zur Hälfte im Urin ausgeschieden. Daher ist bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz Vorsicht geboten. Die Eisen- und Aluminiumkomplexe von Deferoxamin sind dialysierbar; ihre Elimination wird durch Dialyse bei Patienten mit Niereninsuffizienz gesteigert.

Einzelfälle von akutem Nierenversagen wurden berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Eine Überwachung der Patienten auf Veränderungen der Nierenfunktion (z.B. erhöhtes Serumkreatinin) sollte erwogen werden.

Art der Anwendung

Desferal sollte durch langsame s.c.-Infusion mittels einer tragbaren, leichten Infusionspumpe, über einen Zeitraum von 8–12 h verabreicht werden. Dies ist für den ambulanten Patienten als besonders geeignet. Desferal kann auch über einen Zeitraum von 24 h verabreicht werden. Desferal sollte 5–7-mal pro Woche angewendet werden.

Die Anwendung von Desferal in Form einer s.c.-Bolusinjektion kann nicht unterstützt werden.

Desferal soll nicht in höheren Konzentrationen als 95 mg/ml verabreicht werden, da dies das Risiko für lokale Hautreaktionen erhöht (s. «Hinweise für die Handhabung»).

Wenn einzig die Möglichkeit einer i.m.-Injektion besteht, kann es nötig sein, höhere Konzentrationen zu verwenden, um die Injektion zu erleichtern (siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»).

Bei s.c.-Injektion sollte die Nadel nicht zu nahe an die Dermis eingeführt werden.

Intravenöse Infusion während Bluttransfusionen

Da während Bluttransfusionen der Weg für eine intravenöse Verabreichung zur Verfügung steht, ist eine intravenöse Infusion z.B. bei Patienten, die bei subkutaner Infusion eine mangelhafte Therapiedisziplin zeigen und/oder sie nicht vertragen. Die Desferal-Lösung sollte nicht direkt in den Blutbeutel gegeben werden, kann aber mittels Y-Stück nahe der Injektionsstelle der laufenden Infusion zugegeben werden. Wie gewöhnlich sollte die Pumpe des Patienten verwendet werden, um Desferal zu verabreichen. Wegen der begrenzten Menge Arzneimittel, die mittels i.v.-Infusion während einer Bluttransfusion gegeben werden kann, ist der klinische Nutzen dieser Verabreichungsart begrenzt. Sowohl Patienten wie auch Krankenschwestern sollten davor gewarnt werden, die Geschwindigkeit der Infusion zu erhöhen, da ein intravenöser Desferal Bolus zu einem Kreislaufkollaps führen kann (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Kontinuierliche intravenöse Infusion

Intravenöse Infusionssysteme zur Implantation können verwendet werden, wenn eine intensive Chelattherapie durchgeführt wird. Eine kontinuierliche intravenöse Infusion ist indiziert bei Patienten, welche die subkutane Infusion nicht weiterführen können, und bei Patienten mit kardialen Problemen infolge Eisenüberladung. Die Desferal-Dosis hängt vom Ausmass der Eisenüberladung ab. Ist eine intensive Chelationstherapie (i.v.) nötig, sollte die 24-h-Eisenausscheidung im Urin regelmässig gemessen und die Dosis entsprechend angepasst werden. Beim Durchspülen des Infusionsschlauches ist Vorsicht geboten, um eine schnelle Infusion von Desferal zu vermeiden, welches sich im Totraum des Schlauches befinden kann. Dies könnte zu einem Kreislaufkollaps führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Intramuskuläre Verabreichung

Da subkutane Infusionen wirksamer sind, werden intramuskuläre Injektionen nur verabreicht, wenn subkutane Infusionen nicht möglich sind.

Unabhängig vom gewählten Darreichungsmodus ist die Erhaltungsdosis individuell festzulegen und hängt von der Eisenausscheidungsrate des Patienten ab.

Gleichzeitige Verabreichung von Vitamin C

Patienten mit Eisenüberladung entwickeln in der Regel einen Vitamin-C-Mangel, der vermutlich auf die Oxidation des Vitamins durch das Eisen zurückzuführen ist. Nach einmonatiger regelmässiger Chelattherapie mit Desferal kann Vitamin C, in einer Dosierung von bis zu 200 mg/d, in aufgeteilten Dosen, als Adjuvans zur Chelattherapie verabreicht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Vitamin C erhöht die Verfügbarkeit von Eisen zur Chelatbildung. Für Kinder unter 10 Jahren sind im Allgemeinen 50 mg, für ältere Kinder 100 mg ausreichend. Höhere Dosen an Vitamin C führen nicht zu einer zusätzlichen Erhöhung der Ausscheidung des Eisenkomplexes.

Diagnostischer Test mit Desferal

Der Test beruht auf dem Prinzip, dass Desferal beim Gesunden die Eisen- und Aluminiumausscheidung nicht über einen bestimmten Grenzwert hinaus steigert.

1. Test mit Desferal zur Feststellung einer Eisenüberladung bei Patienten mit normaler Nierenfunktion

Es sollen 500 mg Desferal intramuskulär injiziert und anschliessend während 6 h der Urin gesammelt und dessen Eisengehalt bestimmt werden. Wurden innerhalb dieser 6 h 1–1,5 mg (18–27 µmol) Eisen im Urin ausgeschieden, besteht Verdacht auf eine Eisenüberladung; Werte über 1,5 mg (27 µmol) können als pathologisch betrachtet werden. Der Test ergibt nur bei normaler Nierenfunktion zuverlässige Resultate.

2. Infusionstest mit Desferal zur Feststellung einer Aluminiumüberladung bei Patienten mit terminalem Nierenversagen

Bei Patienten mit Serum-Aluminiumwerten über 60 ng/ml und Serum-Ferritinwerten über 100 ng/ml empfiehlt sich die Durchführung eines Desferal-Infusionstests.

Unmittelbar vor Beginn einer Hämodialyse wird eine Blutprobe entnommen, um den Ausgangswert des Serum-Aluminiumspiegels zu bestimmen.

Während der letzten 60 min der Hämodialyse wird eine Dosis von 5 mg/kg (s. «Hinweise für die Handhabung») als langsame intravenöse Infusion verabreicht.

Zu Beginn der nächsten Hämodialyse (d.h. 44 h nach der Infusion von Desferal) wird eine zweite Blutprobe entnommen und wiederum der Serum-Aluminiumspiegel bestimmt.

Der Test gilt als positiv, wenn die Serum-Aluminiumwerte um mehr als 150 ng/ml über den Ausgangswert ansteigen. Ein negatives Testergebnis schliesst jedoch eine Aluminiumüberladung nicht mit absoluter Sicherheit aus.

Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber der Wirksubstanz, ausser wenn eine erfolgreiche Desensibilisierung eine Behandlung ermöglicht.

Pädiatrie: Wachstumsverzögerung

Patienten mit niedrigen Serum-Ferritinwerten und hohen Desferal-Dosen, sowie Kleinkinder im Alter von <3 Jahren bei Therapiebeginn, wurden mit Wachstumsverzögerungen (s. «Dosierung/Anwendung: Behandlung der chronischen Eisenüberladung») in Verbindung gebracht.

Wachstumsverzögerungen im Zusammenhang mit hohen Desferal-Dosen müssen von jenen aufgrund von Eisenüberladung unterschieden werden. Wachstumsverzögerungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Desferal sind selten, wenn die Dosis unter 40 mg/kg bleibt. Bei Wachstumsverzögerung im Zusammenhang mit darüber liegenden Dosen kann eine Dosisreduktion zu einer Rückkehr der ursprünglichen Wachstumsgeschwindigkeit führen, wobei die zu erwartende Grösse als Erwachsener nicht erreicht wird.

Bei Anwendung von Desferal in der Pädiatrie sind Körpergewicht und Längenwachstum alle 3 Monate zu kontrollieren.

Infektionen

Bei Patienten mit Eisenüberladung wurde von erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Infektionen inkl. Sepsis (v.a. mit Yersinia enterocolitica und Yersinia pseudotuberculosis) berichtet. Wenn bei Patienten, die mit Desferal behandelt werden, Fieber verbunden mit akuter Enteritis/Enterokolitis, diffusen Bauchschmerzen oder Pharyngitis auftritt, soll die Desferal-Behandlung vorübergehend abgesetzt und entsprechende bakteriologische Untersuchungen sowie unverzüglich eine zweckmässige antibiotische Therapie eingeleitet werden. Nach Abheilung der Infektion kann die Behandlung mit Desferal fortgesetzt werden.

Bei Patienten mit Eisen- oder Aluminiumüberladung, die mit Desferal behandelt wurden, ist in seltenen Fällen über Mucormykose, berichtet worden, welche in einigen Fällen tödlich endeten. Falls verdächtige Anzeichen oder Symptome auftreten, sollte Desferal abgesetzt, mykologische Untersuchungen durchgeführt und sofort eine geeignete Behandlung eingeleitet werden. Eine Mucormykose kann auch bei Patienten auftreten, die nicht mit Desferal behandelt werden; dies ist ein Hinweis darauf, dass unter Umständen auch andere Faktoren, zum Beispiel Dialyse, Diabetes mellitus, Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts, hämatologische Malignität, Behandlung mit Immunsuppressiva oder ein beeinträchtigtes Immunsystem eine Rolle spielen.

Seh- und Hörstörungen

Bei Anwendung von Desferal in hohen Dosen kann es zu Seh- und Hörstörungen kommen, besonders bei Patienten mit niedrigen Ferritin-Plasmaspiegeln (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Patienten mit Niereninsuffizienz, die unter Dauerhämodialyse sind und deren Ferritinwerte niedrig sind, sind unter Umständen besonders anfällig für unerwünschte Arzneimittelwirkungen, und es wurde bereits nach Einzeldosen von Desferal über visuelle Symptome berichtet. Das Risiko von unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist geringer, wenn die Therapie mit niedrigen Dosen erfolgt.

Ophthalmologische und audiologische Untersuchungen beim Spezialisten werden vor Beginn einer Desferal-Behandlung sowie danach in regelmässigen Abständen (alle 3 Monate) empfohlen, vor allem dann, wenn die Ferritinwerte niedrig sind. Bei Thalassämie-Patienten kann das Risiko für audiometrische Abnormitäten dadurch vermindert werden, dass das Verhältnis der mittleren Desferal-Tagesdosis (mg/kg) zum Serum-Ferritin (µg/l) unter 0,025 gehalten wird.

Sollten Seh- oder Hörstörungen auftreten, sollte Desferal unverzüglich abgesetzt werden. Die durch Desferal induzierten Veränderungen sind, wenn sie früh identifiziert werden, in der Regel reversibel. Die Behandlung mit Desferal kann später unter enger Überwachung der audiovisuellen Funktionen mit einer reduzierten Dosis unter Berücksichtigung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses wiederaufgenommen werden. In sehr seltenen Fällen wurden Sehstörungen auch nach Verabreichung einer Testdosis beobachtet.

Bei Patienten mit aluminiumbedingter Enzephalopathie können hohe Desferal-Dosen neurologische Funktionsstörungen (Konvulsion) verstärken, wahrscheinlich infolge eines akuten Anstiegs von zirkulierendem Aluminium (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Desferal kann den Beginn einer Dialyse-Demenz beschleunigen. Es ist berichtet worden, dass die Vorbehandlung mit Clonazepam dagegen schützt.

Durch die Behandlung einer Aluminiumüberladung kann es zudem zu Hypokalzämie und zur Verschlimmerung eines Hyperparathyreoidismus kommen.

Akute respiratorische Insuffizienz

Nach der Behandlung mit sehr hohen intravenösen Dosen von Desferal bei akuter Eisenvergiftung und bei Thalassaemie wurde über akute respiratorische Insuffizienz berichtet. Die empfohlenen Tagesdosen sollten daher nicht überschritten werden.

Herzinsuffizienz mit hohen Dosen Vitamin C

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Desferal und Vitamin C sind folgende Vorsichtsmassnahmen zu beachten:

Patienten mit Herzinsuffizienz sollten kein zusätzliches Vitamin C erhalten.

Die Behandlung mit Vitamin C sollte erst nach einmonatiger regelmässiger Behandlung mit Desferal begonnen werden.

Vitamin C sollte nur verabreicht werden, wenn der Patient Desferal regelmässig erhält, am besten bald nach Einsetzen der Pumpe.

Die Tagesdosis von 200 mg Vitamin C, in Teildosen verabreicht, sollte nicht überschritten werden.

Während einer derartigen Kombinationstherapie empfiehlt es sich, die Herzfunktion zu überwachen.

Bei Patienten mit schwerer chronischer Eisenüberladung wurde bei gleichzeitiger Behandlung mit Desferal und Vitamin C (>500 mg/d) über Beeinträchtigung der Herzfunktion berichtet. Die kardiale Dysfunktion war reversibel, wenn Vitamin C abgesetzt wurde.

Schnelle i.v.-Infusion kann zu Hypotonie und Schock (z.B. Rötung, Tachykardie, Kollaps und Urtikaria) führen.

Desferal soll nicht in höheren als den empfohlenen Dosen angewendet werden.

Die Substanz soll nicht in höheren Konzentrationen als 10% verabreicht werden, da dies das Risiko für lokale Hautreaktionen erhöht (s. «Hinweise für die Handhabung»).

Wenn einzig die Möglichkeit einer i.m.-Injektion besteht, kann es nötig sein, höhere Konzentrationen zu verwenden, um die Injektion zu erleichtern.

Bei s.c.-Injektion sollte die Nadel nicht zu nahe an die Dermis eingeführt werden.

Urinverfärbung

Der ausgeschiedene Eisenkomplex kann den Urin rötlichbraun verfärben.

Die gleichzeitige Behandlung mit Desferal und Prochlorperazin, einem Phenothiazinderivat, kann zu vorübergehenden Bewusstseinsstörungen, Pyramidenbahnzeichen und Koma führen.

Bei Patienten mit schwerer chronischer Eisenüberladung ist unter kombinierter Therapie mit Desferal und hohen Dosen von Vitamin C (>500 mg/d) eine Beeinträchtigung der Herzfunktion beobachtet worden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), die sich nach Absetzen von Vitamin C als reversibel erwies.

Gallium-67-Szintigramme können aufgrund der raschen Ausscheidung von an Desferal gebundenem Gallium-67 mit dem Urin verfälscht sein. Es empfiehlt sich daher, Desferal 48 h vor Durchführung einer Szintigraphie abzusetzen.

Schwangerschaft

Es gibt begrenzte Daten zur Anwendung von Deferoxamin bei schwangeren Patientinnen. Studien bei Tieren (Kaninchen) haben eine Reproduktionstoxizität/Teratogenität gezeigt (s. «Präklinische Daten»). Das Risiko für den Fötus und die Mutter ist nicht bekannt. Desferal darf während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen das mögliche Risiko für den Fötus überwiegt.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Deferoxamin in die Muttermilch übertritt. Da viele Arzneimittel in die Muttermilch ausgeschieden werden, und aufgrund von möglichen schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen für den gestillten Neugeborenen/Kleinkind sollte unter Berücksichtigung der Wichtigkeit des Arzneimittels für die Mutter ein Entscheid gefällt werden, auf das Stillen oder auf die Anwendung des Arzneimittels zu verzichten.

Daher sollte während der Stillzeit Deferoxamin nicht verabreicht werden.

Patienten, bei denen es zu Schwindel oder anderen zen­tralnervösen Störungen oder zu Seh- oder Hörstörungen kommt, sollten nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen (s. «Unerwünschte Wirkungen»).

Bei einigen Anzeichen und Symptomen der gemeldeten unerwünschten Wirkungen kann es sich auch um Manifestationen der Grunderkrankung handeln (Eisen- und/oder Aluminiumüberladung).

Die unerwünschten Reaktionen sind nach MedDRA-Systemorganklasse aufgeführt. Die Häufigkeiten waren wie folgt definiert: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1’000), «selten» (<1/1’000, ≥1/10’000), «sehr selten» (<1/10’000).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Reaktionen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Infektionen

Selten: Mucormykose (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Sehr selten: Gastroenteritis, Yersinia, Enterocolitis.

Blut- und Lymphsystem

Sehr selten: Störung der Blutbildung (inkl. Thrombozytopenie, Leukopenie).

Immunsystem

Sehr selten: Anaphylaktischer Schock, anaphylaktische Reaktionen, angioneurotisches Ödem.

Nervensystem

Häufig: Kopfschmerzen.

Sehr selten: Neurologische Störungen einschliesslich Schwindel, Auslösung oder Verstärkung einer aluminiumbedingten Dialyseenzephalopathie, periphere Neuropathie, Parästhesie (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Unbekannt: Konvulsion (siehe «Spezielle Hinweise» unten).

Augen

Selten: Visusverlust, Skotom, Retina-Degeneration, Optikusneuritis, Katarakt, verminderte Sehschärfe, verschwommen Sehen, Nachtblindheit, Gesichtsfeldeinschränkungen, Beeinträchtigung des Farbensehens, Hornhauttrübungen.

Ohr und Innenohr

Gelegentlich: Neurosensorische Taubheit, Tinnitus.

Gefässe

Selten: Hypotonie, Tachykardie und Schock, wenn die empfohlenen Vorsichtsmassnahmen bei der Dosierung von Desferal nicht beachtet werden.

Atmungsorgane

Gelegentlich: Asthma.

Sehr selten: Akute respiratorische Insuffizienz, Lungeninfiltration.

Gastrointestinale Störungen

Häufig: Übelkeit.

Gelegentlich: Erbrechen, Magenschmerzen.

Sehr selten: Diarrhö.

Haut

Häufig: Urtikaria.

Sehr selten: Generalisiertes Exanthem.

Muskelskelettsystem

Sehr häufig: Arthralgie (13%), Myalgie (13%).

Häufig: Wachstumsverzögerung und Knochenveränderungen (z.B. metaphysäre Dysplasie) bei höheren Dosierungen und bei kleinen Kindern.

Beinkrämpfe, Knochenschmerzen, spinale und metaphysäre Deformationen wurden beobachtet.

Unbekannt: Muskelkrämpfe.

Nieren und Harnwege

Unbekannt: Akutes Nierenversagen, renale tubuläre Erkrankung, erhöhter Kreatininspiegel im Blut (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Überdosierung»).

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Sehr häufig: Reaktionen an der Applikationsstelle wie Schmerzen (48%), Schwellung (12%), Infiltration (38%), Erythem (58%), Pruritus (53%), Schorf (19%).

Häufig: Pyrexie.

Spezielle Hinweise

Ausscheidung von Eisenkomplex kann eine rötlich-braune Verfärbung des Urins verursachen.

Konvulsion wurde hauptsächlich bei Dialysepatienten mit Aluminiumüberladung berichtet (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Seltene Fälle von erhöhtem Transaminasespiegel und Einzelfälle von Leberversagen wurden bei Patienten berichtet, die mit Desferal behandelt wurden, allerdings ist eine Kausalität mit dem Arzneimittel nicht nachgewiesen.

Patienten unter Behandlung der chronischen Aluminiumüberladung

Eine Therapie mit Desferal zur Chelatbildung bei Aluminiumüberladung kann zu Hypokalzämie und Verschlimmerung eines Hyperparathyroidismus führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Anzeichen und Symptome

Versehentliche Verabreichung einer Überdosis oder eines i.v.-Bolus/einer schnellen i.v.-Infusion können mit Hypotonie, Tachykardie und gastrointestinalen Störungen einhergehen. Des Weiteren wurde über akuten, aber vorübergehenden Visusverlust, Aphasie, Agitiertheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bradykardie sowie akutes Nierenversagen (s. «Unerwünschte Wirkungen») berichtet.

Nach i.v. Verabreichung von übermässig hohen Dosen von Desferal an Patienten mit einer akuten Eisenintoxikation und auch an Patienten mit Thalassämie wurde über eine akute respiratorische Insuffizienz berichtet (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Therapie

Es gibt kein spezifisches Antidot. Desferal sollte abgesetzt und eine angemessene symptomatische Behandlung eingeleitet werden.

Desferal ist dialysierbar.

ATC-Code: V03AC01

Wirkungsmechanismus

Deferoxamin (DFO) ist ein Chelatbildner, der vorwiegend mit dreiwertigen Eisen- und Aluminiumionen Komplexe bildet: die Komplexbildungskonstanten betragen 1031 bzw. 1025. Die Affinität von DFO zu zweiwertigen Ionen wie Fe2+, Cu2+, Zn2+, Ca2+ ist wesentlich geringer (Komplexbildungskonstanten 1014 oder kleiner). Die Chelatbildung erfolgt im molaren Verhältnis 1:1, so dass 1 g DFO theoretisch 85 mg dreiwertiges Eisen oder 41 mg dreiwertiges Aluminium binden kann.

Pharmakodynamik

Aufgrund seiner chelatbildenden Eigenschaften vermag DFO unter Bildung eines Ferrioxamin-Komplexes (FO) freies Eisen aufzunehmen, sei es im Plasma oder in den Zellen. Die renale Eisenausscheidung von FO im Urin reflektiert vor allem Eisen, welches aus dem Plasma-Turn­over stammt, während fäkales Eisen hauptsächlich intrahepatische Eisenchelation reflektiert. Eisen kann aus Ferritin und Hämosiderin cheliert werden, was jedoch bei klinisch relevanten DFO-Konzentrationen relativ langsam erfolgt. DFO entfernt kein Eisen aus Transferrin, Hämoglobin oder anderen Hämin enthaltenden Substanzen.

Es besteht ein dosisabhängiger Effekt von Deferoxamin auf das Serum-Ferritin, die Eisenkonzentration in der Leber und die Eisen-Ausscheidungsrate.

Unter Bildung eines Aluminoxamin-Komplexes kann DFO auch Aluminium mobilisieren und chelieren.

Da die Komplexe mit Eisen und Aluminium vollständig ausgeschieden werden, fördert DFO die Ausscheidung von Eisen und Aluminium im Urin und den Fäzes, und vermindert so pathologische Eisen- oder Aluminiumablagerungen in den Organen.

Absorption

DFO wird nach intramuskulärer Bolusinjektion oder langsamer subkutaner Infusion rasch resorbiert. Aus dem Magen-Darm-Trakt wird es hingegen bei intakter Schleimhaut nur schlecht resorbiert. Nach oraler Verabreichung von 1 g DFO beträgt die absolute Bioverfügbarkeit weniger als 2%.

DFO wird während der Peritonealdialyse resorbiert, wenn es zur Dialyseflüssigkeit zugegeben wird.

Distribution

Bei gesunden Probanden wurden 30 min nach der intramuskulären Injektion von 10 mg/kg DFO Plasmaspitzenkonzentrationen von 15,5 µmol/l (8,7 µg/ml) gemessen. 1 h nach der Injektion betrug die maximale Plasmakonzentration von Ferrioxamin (FO) 3,7 µmol/l (2,3 µg/ml). Bei gesunden Probanden wurden nach intravenöser Infusion von 2 g (ca. 29 mg/kg) DFO über 2 h mittlere Steady-state Konzentrationen von 30,5 µmol/l erreicht. Die Verteilung von DFO erfolgt sehr schnell, mit einer mittleren Halbwertszeit von 0,4 h. DFO wird in vitro zu weniger als 10% an Serumproteine gebunden.

DFO passiert die Plazentaschranke, doch ist nicht bekannt, ob es auch in die Muttermilch sezerniert wird.

Metabolismus

Aus dem Urin von Patienten mit Eisenüberladung wurden vier DFO-Metaboliten isoliert und identifiziert. Folgende Biotransformationsreaktionen wurden festgestellt: Transaminierung und Oxidation zu einem sauren Metaboliten, Beta-Oxidation ebenfalls zu einem sauren Metaboliten, Decarboxylierung und N-Hydroxylierung zu neutralen Metaboliten.

Elimination

Bei gesunden Probanden werden sowohl DFO als auch der Ferrioxamin-Komplex nach intramuskulärer Injektion biphasisch eliminiert. Die apparente Distributionshalbwertszeit von DFO bzw. des Ferrioxamin-Komplexes beträgt 1 h bzw. 2,4 h. Die apparente terminale Halbwertszeit beträgt für beide 6 h. 22% der injizierten Dosis erscheinen 6 h nach der Injektion im Urin als DFO und 1% als Ferrioxamin-Komplex.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Bei Patienten mit Hämochromatose betrugen die maximalen Plasmaspiegel von DFO bzw. FO 1 h nach intramuskulärer Injektion von 10 mg/kg DFO 7,0 µmol/l (3,9 µg/ml) bzw. 15,7 µmol/l (9,6 µg/ml) FO. Diese Patienten schieden DFO und FO mit einer Halbwertszeit von 5,6 bzw. 4,6 h aus. 6 h nach der Injektion waren 17% der Dosis als DFO und 12% als FO mit dem Urin ausgeschieden worden.

Bei Patienten mit Thalassämie wurden nach intravenöser Infusion von 50 mg/kg/24 h DFO Steady-state Plasmakonzentrationen von 7,4 µmol/l (4,1 µg/ml) gemessen. Die Plasmaelimination von DFO war biphasisch, mit einer mittleren Distributionshalbwertszeit von 0,28 h und einer apparenten terminalen Halbwertszeit von 3 h. Die totale Plasmaclearance betrug 0,5 l/h/kg und das Verteilungsvolumen im Steady-state ca. 1,35 l/kg. Bezogen auf die AUC betrug das Verhältnis des hauptsächlichen eisenbindenden Metaboliten zu DFO ca. 54%. Die apparente monoexponentielle Eliminationshalbwertszeit des Metaboliten betrug 1,3 h.

Bei Dialyse-Patienten mit Niereninsuffizienz, denen innerhalb 1 h 40 mg/kg DFO i.v. infundiert wurde, betrug die Plasmakonzentration am Ende der Infusion 152 µmol/l (85,2 µg/ml), wenn die Infusion zwischen den Dialysen erfolgte. Die Plasmakonzentrationen von DFO waren zwischen 13% und 27% niedriger, wenn die Infusion während der Dialyse erfolgte. Bei allen Patienten lagen die Plasmakonzentrationen von Ferrioxamin bei ca. 7,0 µmol/l (4,3 µg/ml), und die Werte für Aluminoxamin betrugen ca. 2–3 µmol/l (1,2–1,8 µg/ml). Nach Absetzen der Infusion fiel die Plasmakonzentration von DFO rasch ab, mit einer Halbwertszeit von 20 min. Ein kleiner Teil der Dosis wurde mit einer längeren Halbwertszeit von 14 h eliminiert. Die Plasmaspiegel von Aluminoxamin stiegen während bis zu 48 h nach Infusion weiter an und erreichten Werte von ca. 7 µmol/l (4 µg/ml). Nach der Dialyse fiel die Plasmakonzentration von Aluminoxamin auf 2,2 µmol/l (1,3 µg/ml) ab.

Die subkutane Verabreichung hoher DFO-Dosen an Ratten, Hunden und Katzen über einige Wochen führte zu Linsentrübungen und Katarakt-Bildungen.

Für DFO ergaben sich keine Hinweise für einen genotoxischen oder mutagenen Effekt in vitro (Ames-Test) und in vivo (Mikronukleus-Test in Ratten). Langzeit-Karzinogenitätstests wurden nicht durchgeführt.

DFO war in Ratten und Mäusen nicht teratogen. Bei Kaninchen-Föten, die in utero Dosen ausgesetzt waren, die für das Muttertier toxisch waren, wurden einige Missbildungen des Achsenskeletts gefunden.

Inkompatibilitäten

Heparin-Injektionslösung.

Physiologische Kochsalzlösung (0,9%) sollte nicht als Lösungsmittel für die Trockensubstanz verwendet werden; sie kann jedoch nach Rekonstitution der Desferal-Lösung mit Aqua ad iniectabilia zur weiteren Verdünnung der Lösung verwendet werden.

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Deferoxamin stört die kolorimetrische Bestimmung von Eisen in Blut und anderen Körperflüssigkeiten. Es kann auch die kolorimetrische Bestimmung verschiedener Wirkstoffe im Urin stören.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Desferal soll nicht über 25 °C aufbewahrt werden.

Arzneimittel müssen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Ein Desferal-Vial ist nur für eine Anwendung bestimmt und sollte unmittelbar nach Rekonstitution verwendet werden (Beginn der Behandlung innerhalb 3 h). Wird die Rekonstitution unter validierten aseptischen Bedingungen vorgenommen, kann die rekonstituierte Lösung vor der Verabreichung bis maximal 24 h bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.

Hinweise für die Handhabung

Zur parenteralen Verabreichung (i.v. und s.c.) sollte vorzugsweise eine 95 mg/ml-Lösung mit Wasser zur Injektion verwendet werden, ausser bei i.m.-Injektion, wo eine höhere Konzentration nötig sein kann. In das 500 mg Desferal Trockensubstanz enthaltende Vial werden 5 ml Wasser zur Injektion injiziert. Wenn einzig die Möglichkeit einer i.m. Injektion besteht, sollte vorzugsweise eine 213 mg/ml-Lösung mit Wasser zur Injektion verwendet werden. In das 500 mg Desferal Trockensubstanz enthaltende Vial werden 2 ml Wasser zur Injektion injiziert; danach das Vial gut schütteln (siehe «Dosierung/Anwendung»). Nur klare und farblose bis leicht gelbliche Lösungen dürfen verwendet werden.

Die 95 mg/ml Desferal-Lösung nach der Rekonstitution kann mit den üblichen Infusionslösungen weiter verdünnt werden (NaCl 0,9%, Glukose 5%, Ringer-Lösung, Ringer-Laktat-Lösung, Peritonealdialyselösungen wie Dianeal PD4 Glukose 2,27% und CAPD/DPCA 2 Glukose 1,5%).

Zur Durchführung des Desferal-Infusionstests und zur Behandlung der chronischen Aluminiumüberladung ist die Menge von 5,3 ml Desferal-Lösung im 500 mg Vial eine geeignete Dosis (5 mg/kg) für einen Patienten mit einem Körpergewicht von 100 kg (s. «Dosierung/Anwendung»). Je nach Körpergewicht des Patienten wird die geeignete Menge an Desferal-Lösung aus dem Vial entnommen und 150 ml 0,9%iger NaCl-Lösung beigegeben.

Das Arzneimittel darf nur mit den oben aufgeführten Lösungen gemischt werden.

Für die Langzeitanwendung von Patienten mit Eisenüberladung ist die Applikation mittels einer tragbaren Infusionspumpe geeignet. Die Herstellung der Lösung bzw. die Verabreichung erfolgt gemäss nachstehenden Anweisungen:

1. Wasser für Injektionszwecke in eine Spritze aufziehen.

2. Den Gummistopfen des Desferal-Vials mit Alkohol reinigen und anschliessend den Inhalt der Spritze (vgl. 1.) in das Vial geben.

3. Das Vial kräftig schütteln, um das Pulver aufzulösen.

4. Die dadurch entstandene Lösung in die Spritze aufziehen.

5. Das eine Ende des Verlängerungsschlauches mit der Spritze und das andere Ende mit der «Butterfly»-Nadel verbinden und anschliessend mit der Lösung aus der Spritze den Hohlraum des Schlauches füllen.

6. Die Spritze an die Infusionspumpe anbringen.

7. Zur Infusion wird die «Butterfly»-Nadel unter die Haut (subkutan) eingestochen. Dies kann an einer Stelle am Bauch, an den Armen oder den Oberschenkeln erfolgen. Die betreffende Stelle muss zuerst vor dem Einstechen mit Alkohol gründlich desinfiziert werden. Der Einstich erfolgt dann wie folgt: Die Nadel wird bis zu den Flügeln in die Hautfalte – welche mit der anderen Hand gebildet wird – eingestochen. Die Nadelspitze sollte sich danach unter der Haut frei hin- und herbewegen lassen. Trifft dies nicht zu, sitzt die Nadel zu dicht unter der Haut und der Einstich muss an einer anderen – ebenfalls mit Alkohol desinfizierten Stelle – wiederholt werden.

8. Ist die Nadelspitze unter der Haut frei beweglich, wird die Nadel mit einem Klebstreifen fixiert.

Gewöhnlich wird die Pumpe an einem Schulterriemen oder mit einem Gurt am Körper getragen. Viele Patienten finden es am angenehmsten, die Pumpe über Nacht zu tragen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

29668 (Swissmedic).

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz

Dezember 2011.

Principe actif: Deferoxamini mesilas.

Praeparatio cryodesiccata: 500 mg pro vitro.

Monothérapie chélatrice en cas de surcharge martiale chronique, p.ex.

– hémosidéroses post-transfusionnelles survenant lors de thalassémie majeure, d’anémie sidéroblastique, d’anémie hémolytique auto-immune et d’autres anémies chroniques;

– hémochromatose primitive ou idiopathique, lorsque des troubles concomitants (p.ex. anémie grave, cardiopathie, hypoprotéinémie) interdisent toute phlébotomie;

– surcharge martiale accompagnée de porphyrie cutanée tardive, lorsqu’une phlébotomie ne peut être pratiquée.

Traitement de l’intoxication martiale aiguë.

Traitement de la surcharge chronique en aluminium lors d’insuffisance rénale terminale (en dialyse chronique) et

– ostéopathie aluminique et/ou

– encéphalopathie des dialysés et/ou

– anémie en relation avec l’aluminium.

Mise en évidence de surcharges en fer et en aluminium.

Traitement d’une surcharge martiale chronique

Chez les patients bien contrôlés présentant une surcharge en fer, le principal objectif du traitement chélateur est de maintenir une balance équilibrée du fer et de prévenir une hémosidérose; en revanche, chez les patients présentant une surcharge en fer, une balance négative du fer est souhaitable afin que les stocks de ce métal diminuent et que les effets toxiques du fer soient évités.

Traitement de l’intoxication martiale aiguë

Desféral est un complément aux mesures standard généralement utilisées dans le traitement de l’intoxication martiale aiguë.

Desféral est indiqué dans les situations suivantes:

– chez tous les patients présentant des symptômes plus que mineurs et passagers (p.ex. plus d’un épisode de vomissements ou d’exonération de selles molles).

– chez les patients présentant une léthargie manifeste, des douleurs abdominales significatives, une hypovolémie ou une acidose.

– chez les patients dont la radiographie abdominale positive montre une radio-opacité multiple (la grande majorité de ces patients présentera plus tard les symptômes d’une intoxication martiale).

– chez tous les patients symptomatiques présentant une sidérémie >300–350 µg/dl, indépendamment de la capacité totale de fixation du fer (TIBC).

Une approche conservatrice, sans recours au Desféral, peut être aussi envisagée chez les patients asymptomatiques présentant une sidérémie comprise entre 300 et 500 µg/dl ainsi que chez les patients souffrant d’émèses ou de diarrhées non sanglantes à rémission spontanée mais ne présentant pas d’autres symptômes.

L’administration intraveineuse continue de Desféral est le mode d’application préféré. La vitesse de perfusion maximale est de 15 mg/kg/h; elle doit être réduite dès que la situation le permet, le plus souvent après 4–6 h afin que la dose intraveineuse totale n’excède pas les 80 mg/kg/24 h recommandés.

Les critères suivants sont considérés comme des raisons valables d’arrêter le Desféral. Le traitement chélateur doit être poursuivi jusqu’à ce que tous les critères suivants soient remplis:

– Le patient ne doit pas présenter de signes ou symptômes d’une intoxication martiale systémique (p.ex. pas d’acidose, pas d’aggravation de la toxicité hépatique).

– Après correction, le taux de fer sérique devrait être normal ou bas (<100 µg/dl). Mais puisque ce taux ne peut être déterminé avec précision en présence du Desféral, il est admissible d’arrêter le traitement chélateur à la condition que tous les autres critères soient remplis et que les valeurs mesurées ne soient pas trop élevées.

– Etant donné que la radio-opacité multiple est un indicateur de l’absorption de fer continue, il serait souhaitable de refaire une radiographie abdominale chez les patients qui présentaient initialement une radio-opacité multiple, ceci afin de s’assurer que celle-ci a disparu avant que l’on arrête le Desféral.

– Chez les patients ayant observé une coloration rougeâtre de l’urine en début de traitement, il vaut mieux attendre que ce phénomène se soit normalisé avant d’arrêter le Desféral (à noter que la décoloration de l’urine ne justifie pas à elle seule l’arrêt du médicament).

L’efficacité du traitement dépend d’un débit urinaire adéquat qui assure l’évacuation du complexe de fer ferrioxamine (FO). Une dialyse péritonéale, une hémodialyse ou une hémofiltration peuvent s’avérer nécessaire lors d’oligurie ou d’anurie.

Traitement d’une surcharge chronique en aluminium lors d’insuffisance rénale terminale

Les complexes de fer et d’aluminium du Desféral sont dialysables. Les patients présentant des symptômes ou une atteinte fonctionnelle organique par surcharge aluminique devraient être traités avec Desféral. Ce traitement devrait être envisagé même chez les patients asymptomatiques si l’aluminémie se maintient au-dessus de 60 ng/ml et si la perfusion-test au Desféral donne des résultats positifs (voir ci-dessous). Ceci vaut particulièrement si une biopsie osseuse met en évidence une atteinte en rapport avec l’aluminium.

Desféral devrait être administré une fois par semaine à la dose de 5 mg/kg. Si le taux d’aluminium sérique atteint des valeurs proches de 300 ng/ml après le test à la DFO, il est conseillé d’administrer Desféral en perfusion i.v. lente pendant la dernière heure de la dialyse. Si l’aluminémie est supérieure à 300 ng/ml, Desféral devrait être administré 5 h avant la dialyse en perfusion i.v. lente. On effectuera une perfusion-test au Desféral après la première cure de 3 mois avec Desféral, en ayant ménagé préalablement un intervalle libre de 4 semaines. Il n’est pas recommandé de continuer le traitement avec Desféral si deux perfusions-tests effectuées à 1 mois d’intervalle montrent que l’aluminémie dépasse les valeurs initiales de moins de 50 ng/ml.

Lors de dialyse péritonéale continue ambulatoire (DPCA) ou de dialyse péritonéale continue cyclique (DPCC), on donnera une dose unique de 5 mg/kg de Desféral 1×/semaine avant la dernière séance de la journée.

L’administration intrapéritonéale est recommandée chez ces patients. Cependant, Desféral peut aussi être administré par voie i.m., s.c. ou en perfusion i.v. lente.

Enfants et adultes

Le traitement par Desféral doit être commencé après les 10 à 20 premières transfusions sanguines ou en présence de signes d’une surcharge en fer (p.ex. taux de ferritine sérique ≥1’000 ng/ml).

La surcharge martiale ou l’administration de doses excessives de Desféral peuvent entraîner un retard de croissance. Si le traitement chélateur est instauré avant l’âge de 3 ans, la croissance doit faire l’objet d’une surveillance attentive et la dose journalière moyenne ne doit pas excéder 40 mg/kg.

Le schéma posologique et le mode d’administration devraient être fixés au cas par cas puis adaptés en cours de traitement en fonction de la surcharge martiale. Choisir la dose minimale efficace.

La réponse au traitement chélateur peut être évaluée en dosant chaque jour, en début de traitement, la sidérurie de 24 h et en observant ensuite les effets de doses croissantes de Desféral. Une fois la posologie appropriée établie, les taux d’excrétion urinaire du fer peuvent être déterminés à intervalles de quelques semaines. Une autre solution consiste à ajuster la dose journalière moyenne en fonction de la concentration de ferritine afin de maintenir la marge thérapeutique (c.-à-d. le chiffre obtenu en divisant la dose journalière moyenne de Desféral en mg/kg par le taux de ferritine sérique en µg/l) en dessous de 0,025. La marge thérapeutique représente un outil utile pour protéger les patients d’une chélation excessive mais ne remplace pas une surveillance médicale soigneuse.

La dose journalière moyenne de Desféral est habituellement comprise entre 20 et 60 mg/kg. En règle générale, il faut prévoir environ 25 mg/kg/d lorsque la concentration de ferritine sérique est inférieure à 2’000 ng/ml, environ 35 mg/kg/d lorsqu’elle est comprise entre 2’000 et 3’000 ng/ml et même jusqu’à 55 mg/kg/d lorsqu’elle est supérieure à 3’000 ng/ml. Il est toutefois déconseillé de dépasser régulièrement la dose journalière moyenne de 50 mg/kg, à moins qu’un traitement chélateur intensif s’avère être nécessaire chez des patients ayant achevé leur croissance. Si la concentration de ferritine sérique s’abaisse au-dessous de 1’000 ng/ml, le risque d’intoxication à la déféroxamine augmente. C’est pourquoi il importe de surveiller ces patients de très près et d’envisager le cas échéant une réduction de la dose hebdomadaire totale.

Toutes les doses établies ci-dessus sont des doses journalières moyennes. Etant donné que la plupart des patients utilisent Desféral moins de 7 jours par semaine, la dose administrée à chaque perfusion ne correspond généralement pas à la dose journalière moyenne (par exemple, si une dose journalière moyenne de 40 mg/kg est nécessaire et que le patient ne porte la pompe que 5 nuits par semaine, chaque perfusion devrait contenir 56 mg/kg).

Il a été démontré que le traitement chélateur par la déféroxamine augmente l’espérance de vie des patients atteints de thalassémie.

N’administrer des doses plus fortes que si l’avantage pour le patient l’emporte sur le risque d’effets indésirables associés à une posologie quotidienne itérative élevée.

Populations particulières

Patients âgés

Le nombre de patients âgés de plus de 65 ans inclus dans les études cliniques portant sur Desféral a été insuffisant pour permettre de déterminer s’ils répondent différemment des patients plus jeunes. En règle générale, la posologie chez les patients âgés doit être déterminée avec précaution et doit normalement se situer à la limite inférieure du domaine posologique, compte tenu de la fréquence élevée des insuffisances hépatique, rénale et cardiaque, des comorbidités ainsi que des autres traitements médicamenteux.

Insuffisance hépatique

Aucune étude n’a été conduite avec des patients présentant une insuffisance hépatique.

Troubles de la fonction rénale

Chez les patients présentant une fonction rénale normale, environ la moitié des complexes formés avec les métaux sont éliminés par voie urinaire. Pour cette raison, la prudence est de rigueur chez les patients présentant une insuffisance rénale sévère. Les complexes formés par la déféroxamine avec le fer et l’aluminium sont dialysables; leur élimination est accrue par la dialyse chez les patients insuffisants rénaux.

Des cas isolés d’insuffisance rénale aiguë ont été rapportés (voir aussi «Effets indésirables»). Une surveillance des patients à la recherche de modifications de la fonction rénale (p.ex. élévation de la créatininémie) doit être envisagée.

Mode d’administration

Desféral doit être administré par voie sous-cutanée lente au moyen d’une pompe à perfusion miniaturisée portable pendant une période de 8–12 h. Ce mode d’administration est particulièrement pratique chez les patients ambulatoires. Il est possible également de prolonger la durée de la perfusion de Desféral à 24 h. Desféral devrait être administré 5 à 7 fois par semaine.

L’administration de Desféral en bolus sous-cutané est déconseillée.

Desféral ne doit pas être administrée en concentrations supérieures à 95 mg/ml car cela renforcerait le risque de réactions cutanées locales (cf. «Remarques concernant la manipulation»).

Lorsque le médicament ne peut être administré que par voie intramusculaire, il peut être nécessaire de l’utiliser en concentrations plus fortes afin de faciliter l’injection (voir «Autres remarques/Remarques concernant la manipulation»).

Lors de l’injection sous-cutanée, il faut éviter que l’aiguille ne pénètre trop près du derme.

Perfusion intraveineuse lors de transfusion sanguine

Comme on dispose déjà d’une voie veineuse lors d’une transfusion sanguine, une perfusion i.v. est possible p.ex. lorsque l’observance des patients au traitement s.c. est insuffisante et/ou lorsque ce dernier est mal toléré. La solution de Desféral ne doit pas être injectée directement dans la poche de sang, mais dans le raccord en Y qui se trouve près du site d’injection de la perfusion en cours. Comme d’habitude, on utilisera la pompe du patient pour administrer Desféral. En raison de la quantité limitée de médicament pouvant être administrée par perfusion i.v. pendant une transfusion sanguine, le bénéfice clinique de ce mode d’administration est limité. On déconseillera fortement au patient et même aux infirmières d’augmenter la vitesse de perfusion, car un bolus intraveineux de Desféral peut provoquer un collapsus circulatoire (cf. «Mises en garde et précautions»).

Perfusion intraveineuse continue

Des systèmes implantables peuvent être utilisés pour un traitement chélateur intensif. La perfusion i.v. continue est indiquée chez les patients qui ne peuvent pas continuer la perfusion sous-cutanée ou qui présentent une pathologie cardiaque par surcharge martiale. La dose de Desféral dépendra de la gravité de cette surcharge. Si une chélation intensive (i.v.) est nécessaire, un dosage de la sidérurie de 24 h devra être effectué régulièrement et la dose ajustée en conséquence. La prudence est de rigueur lors du rinçage de la tubulure de perfusion, car il peut subsister dans l’espace mort du tube suffisamment de Desféral pour provoquer un collapsus circulatoire (cf. «Mises en garde et précautions»).

Administration intramusculaire

On n’aura recours à cette voie que si les perfusions sous-cutanées (plus efficaces) s’avèrent impossibles.

Quelle que soit la voie d’administration retenue, la dose individuelle d’entretien sera établie en fonction du taux d’excrétion de fer du patient.

Traitement concomitant à la vitamine C

Les patients porteurs d’ une surcharge martiale développent souvent une carence en vitamine C, sans doute du fait d’une oxydation de cette vitamine par le fer. On peut administrer, à titre d’adjuvant, des doses de vitamine C pouvant atteindre 200 mg/d en plusieurs prises, et ce après un mois de traitement chélateur régulier avec Desféral (cf. «Mises en garde et précautions»). La vitamine C accroît la disponibilité du fer pour la chélation. 50 mg suffisent généralement chez l’enfant de moins de 10 ans et 100 mg pour les enfants plus âgés. Les doses de vitamine C plus élevées ne permettent pas d’augmenter encore plus l’excrétion du complexe ferrique.

Test au Desféral

Ce test repose sur le principe selon lequel Desféral n’augmente pas l’excrétion de fer et d’aluminium au-delà d’un certain seuil chez le sujet bien portant.

1. Test au Desféral pour le dépistage des surcharges martiales chez les normorénaux

Injecter 500 mg de Desféral en i.m., puis collecter les urines pendant les 6 h suivantes et déterminer leur teneur en fer. Si 1–1,5 mg (18–27 µmol) de fer ont été excrétés par les urines durant ces 6 h, on peut suspecter une surcharge martiale; au-delà de 1,5 mg (27 µmol), les valeurs peuvent être considérées comme pathologiques. Le test ne donne des résultats fiables qu’en présence d’une fonction rénale normale.

2. Perfusion-test au Desféral pour le dépistage d’une surcharge aluminique lors d’insuffisance rénale terminale

Il est recommandé de faire une perfusion-test au Desféral chez les patients dont l’aluminémie dépasse 60 ng/ml et dont la ferritine sérique est supérieure à 100 ng/ml.

On effectuera un prélèvement sanguin immédiatement avant l’hémodialyse, afin d’avoir des valeurs de base pour l’aluminémie avant traitement.

On donnera une perfusion i.v. lente de 5 mg/kg (cf. «Remarques concernant la manipulation») pendant la dernière heure de l’hémodialyse.

Au début de l’hémodialyse suivante (soit 44 h après la perfusion de Desféral), un second prélèvement sanguin permettra de doser une nouvelle fois l’aluminémie.

Le test au Desféral est considéré comme positif si l’augmentation de l’aluminémie par rapport aux valeurs initiales excède 150 ng/ml. Cependant, un résultat négatif ne suffit pas à exclure toute surcharge aluminique.

Antécédents d’hypersensibilité à la substance active, sauf lorsqu’une désensibilisation réussie permet le procéder au traitement.

Pédiatrie: Retard de croissance

Le cas de patients présentant des faibles taux de ferritine sérique et recevant des doses élevées de Desféral ainsi que le cas des enfants de moins de 3 ans au début du traitement ont été mis en relation avec des retards de croissance (voir «Posologie/Mode d’emploi: Traitement d’une surcharge martiale chronique»).

Il faut faire la distinction entre les retards de croissance imputables à de fortes doses de Desféral et ceux qui sont dus à la surcharge en fer. Les retards de croissance en relation avec l’administration de Desféral sont rares lorsque la posologie reste inférieure à 40 mg/kg. Lors d’un retard de croissance imputable à des doses plus élevées, une réduction de la posologie permet de ramener la vitesse de la croissance à son niveau d’origine, mais la taille escomptée à l’âge adulte ne sera cependant pas atteinte.

Le poids corporel et la croissance staturale doivent être contrôlés tous les 3 mois lors d’une utilisation de Desféral en pédiatrie.

Infections

Des rapports indiquent que les patients présentant une surcharge en fer sont particulièrement sensibles aux infections (septicémie incluse), notamment aux infections à Yersinia enterocolitica et Yersinia pseudotuberculosis. Lors de fièvre s’accompagnant d’entérite/entérocolite aiguë, de douleurs abdominales diffuses ou de pharyngite, il conviendra d’interrompre temporairement la médication, de demander des tests bactériologiques et d’instaurer immédiatement une antibiothérapie adaptée. Après la disparition de l’infection, on pourra reprendre le traitement avec Desféral.

De rares cas de mucormycose qui, dans quelques cas, ont eu une issue mortelle, ont été signalés chez des patients traités par Desféral pour une surcharge aluminique ou martiale. L’administration de Desféral sera interrompue aux premiers signes évocateurs de cette maladie; on demandera les tests appropriés et on instituera immédiatement l’antibiothérapie correspondante. Une mucormycose peut également apparaître chez des patients ne recevant pas Desféral, ce qui indique que d’autres facteurs peuvent être jouer un rôle dans le développement de cette infection, par exemple la dialyse, un diabète sucré, un déséquilibre acido-basique, une leucémie, un traitement immunosuppresseur ou une défaillance du système immunitaire.

Troubles de la vue et de l’ouïe

Des troubles visuels et auditifs risquent de se produire avec de fortes doses de Desféral (cf. «Effets indésirables»), surtout lorsque les taux de ferritine sont faibles. Les insuffisants rénaux sous dialyse chronique sont particulièrement exposés si leurs taux de ferritine sont bas; des troubles visuels ont été décrits après des doses uniques de Desféral. Un traitement à faibles doses permet de réduire le risque d’effets indésirables.

Il est recommandé d’effectuer des examens ophtalmologiques et audiométriques chez un spécialiste avant le début du traitement avec Desféral puis tous les 3 mois, surtout si les taux de ferritine sont faibles. Il est possible de réduire le risque d’anomalies audiométriques chez les patients atteints de thalassémie en veillant à ce que le rapport entre la dose journalière moyenne de Desféral (mg/kg) et la ferritine sérique (µg/l) reste au-dessous de 0,025.

L’apparition de troubles visuels et/ou auditifs nécessite l’arrêt immédiat de Desféral. En général, les altérations induites par Desféral sont réversibles lorsqu’elles sont décelées à temps. Le traitement peut être repris plus tard à dose réduite en surveillant attentivement les fonctions audiovisuelles et en tenant compte du rapport risque/bénéfice. Dans de très rares cas, des troubles visuels sont apparus après l’administration de la dose test.

Dans l’encéphalopathie aluminique, de fortes doses de Desféral peuvent exacerber les symptômes neurologiques (convulsions), vraisemblablement par une augmentation subite de l’aluminium circulant (cf. «Effets indésirables»). Il arrive que Desféral précipite la survenue d’une démence des dialysés. Selon certains rapports, un prétraitement par le clonazépam protège contre cette péjoration neurologique.

Le traitement de la surcharge en aluminium peut aussi entraîner une hypocalcémie et l’aggravation d’une hyperparathyroïdie.

Détresse respiratoire aiguë

Un syndrome de détresse respiratoire a été décrit après de très fortes doses de Desféral i.v., lors d’intoxication martiale aiguë et lors de thalassémie. C’est pourquoi la posologie quotidienne recommandée ne devrait pas être dépassée.

Insuffisance cardiaque lors de doses élevées de vitamine C

Les précautions suivantes doivent être prises lorsque l’on prescrit un traitement concomitant à la vitamine C:

pas de supplémentation en vitamine C en présence d’une insuffisance cardiaque;

ne donner la vitamine C qu’après 1 mois de traitement régulier avec Desféral;

seuls les patients régulièrement traités avec Desféral pourront recevoir de la vitamine C, de préférence peu après la pose de la pompe;

ne pas dépasser la dose quotidienne de 200 mg de vitamine C, en plusieurs prises;

il est recommandé de surveiller la fonction cardiaque pendant le traitement combiné.

Des troubles de la fonction cardiaque ont été observés pendant le traitement avec le Desféral et la vitamine C (>500 mg/d) chez des patients présentant une grave surcharge martiale chronique. Le dysfonctionnement cardiaque s’est avéré réversible après l’arrêt de la vitamine C.

L’injection intraveineuse rapide peut entraîner une hypotension et un choc circulatoire (p.ex. érythème, tachycardie, collapsus et urticaire).

Desféral ne doit pas être administré à des doses plus fortes que celles qui sont recommandées.

La substance ne sera pas administrée à des concentrations supérieures à 10%, car le risque de réactions cutanées locales s’en trouverait augmenté (cf. «Remarques concernant la manipulation»).

Lorsqu’il n’existe pas d’alternative à la voie intramusculaire, il peut être nécessaire d’utiliser des concentrations plus fortes afin de faciliter l’injection.

Lors de l’injection sous-cutanée, il faut éviter que l’aiguille ne pénètre trop près du derme.

Coloration de l’urine

L’excrétion du complexe de fer peut provoquer une coloration brun-rougeâtre des urines.

Un traitement simultané par Desféral/prochlorpérazine, dérivé de la phénothiazine, peut entraîner des troubles temporaires de l’état de conscience, des signes pyramidaux ou un coma.

Lors de surcharge en fer chronique grave, on a observé qu’un traitement associant Desféral et de fortes doses de vitamine C (>500 mg/d), pouvait provoquer une altération de la fonction cardiaque, réversible après l’arrêt de la vitamine C (cf. «Mises en garde et précautions»).

L’excrétion urinaire rapide du gallium 67 lié par Desféral risque de fausser les résultats lorsque les techniques d’imagerie ont recours à ce procédé. Il est recommandé de cesser l’administration de Desféral 48 h avant une scintigraphie.

Grossesse

Les données disponibles sont limitées en ce qui concerne l’utilisation de déféroxamine chez les patientes enceintes. Les études chez l’animal (lapin) ont mis en évidence une toxicité de la reproduction/un effet tératogène (cf. «Données précliniques»). Le risque pour le foetus et la mère est inconnu. Desféral ne doit être utilisé pendant la grossesse que si le bénéfice attendu prédomine sur le risque possible pour le foetus.

Allaitement

On ne sait pas si la déféroxamine passe dans le lait maternel. Comme de nombreux médicaments sont excrétés dans le lait maternel et en raison de possibles effets indésirables sévères chez le nouveau-né/nourrisson nourris au sein, il faut prendre une décision de renoncer soit à allaiter, soit à utiliser le médicament, tout en tenant compte de l’importance du médicament pour la mère.

La dexféroxamine ne doit donc pas être administrée pendant l’allaitement.

Les patients souffrant de vertiges ou d’autres troubles nerveux centraux ou d’une altération des facultés visuelles ou auditives, ne devraient ni conduire un véhicule ni utiliser de machines (cf. «Effets indésirables»).

Certains effets indésirables signalés à ce jour peuvent être des manifestations de la maladie de base (surcharge martiale ou aluminique).

Les réactions indésirables sont répertoriées selon le système de classes d’organes MedDRA. Leurs fréquences ont été définies de la manière suivante: «Très fréquent» (≥1/10), «fréquent» (<1/10, ≥1/100), «occasionnel» (<1/100, ≥1/1’000), «rare» (<1/1’000, ≥1/10’000), «très rare» (<1/10’000).

Au sein de chaque catégorie de fréquence, les effets indésirables sont énoncés par ordre décroissant de sévérité.

Infections

Rare: mucormycose (cf. «Mises en garde et précautions»).

Très rare: gastroentérite, Yersinia, entérocolite.

Circulation sanguine et lymphatique

Très rare: troubles de l’hématopoïèse (dont thrombocytopénie, leucopénie).

Système immunitaire

Très rare: choc anaphylactique, réactions anaphylactiques, oedème de Quincke.

Système nerveux

Fréquent: céphalées.

Très rare: troubles neurologiques y compris vertiges, déclenchement ou exacerbation d’une encéphalopathie aluminique des dialysés, neuropathie périphérique, paresthésies (cf. «Mises en garde et précautions»).

Inconnu: convulsions (cf. remarque à ce propos ci-dessous).

Troubles oculaires

Rare: perte de la vue, scotome, dégénérescence de la rétine, névrite optique, cataracte, diminution de l’acuité visuelle, vue floue, cécité nocturne, rétrécissements du champ visuel, troubles de la vision des couleurs, opacités cornéennes.

Oreille et conduit auditif

Occasionnel: surdité neurosensorielle, acouphènes.

Troubles vasculaires

Rare: hypotension, tachycardie et choc si les mesures de précautions recommandées ne sont pas respectées pour la posologie de Desféral.

Organes respiratoires

Occasionnel: asthme.

Très rare: insuffisance respiratoire aiguë, infiltrats pulmonaires (cf. «Mises en garde et précautions»).

Troubles gastro-intestinaux

Fréquent: nausées.

Occasionnel: vomissements, gastralgies.

Très rare: diarrhée.

Peau

Fréquent: urticaire.

Très rare: exanthème généralisé.

Troubles musculo-squelettiques

Très fréquent: arthralgies (13%), myalgies (13%).

Fréquent: retards de croissance et altérations osseuses (p.ex. dysplasie métaphysaire) en cas de fortes doses et chez les enfants en bas âge.

Des crampes dans les jambes, des douleurs osseuses, des déformations rachidiennes et métaphysaires ont été observées.

Inconnu: crampes musculaires.

Troubles rénaux et urinaires

Inconnu: insuffisance rénale aiguë, tubulopathie rénale, élévation des taux sanguins de créatinine (cf. «Mises en garde et précautions» et «Surdosage»).

Troubles généraux et accidents liés au site d’administration

Très fréquent: réactions au site d’administration telles que douleurs (48%), tuméfaction (12%), infiltration (38%), érythème (58%), prurit (53%), croûte (19%).

Fréquent: pyrexie.

Remarques

L’élimination des complexes formés avec le fer peut provoquer une coloration rouge-brune de l’urine.

Des convulsions ont été observées principalement chez les patients dialysés présentant une surcharge en aluminium (cf. «Mises en garde et précautions»).

De rares cas d’augmentation des taux de transaminases et des cas isolés de défaillance hépatique ont été rapportés chez des patients traités par Desféral. Toutefois, aucun lien de cause à effet n’a pu être démontré.

Patients traités pour une surcharge chronique en aluminium

Un traitement par Desféral destiné à la formation de chélates lors d’une surcharge en aluminium peut entraîner une hypocalcémie et aggraver une hyperparathyroïdie (voir «Mises en garde et précautions»).

Signes et symptômes

L’administration accidentelle d’une surdose ou d’un bolus i.v./d’une perfusion i.v. rapide peut provoquer une hypotension, une tachycardie et des troubles gastro-intestinaux. De plus, une cécité subite mais passagère, une aphasie, une agitation, des céphalées, des nausées, une bradycardie et une insuffisance rénale aiguë ont été signalées (cf. «Effets indésirables»).

Une détresse respiratoire aiguë a été rapportée après l’administration intraveineuse de doses excessivement élevées de Desféral à des patients présentant une intoxication aiguë au fer ainsi qu’à des patients présentant une thalassémie (voir aussi «Mises en garde et précautions»).

Traitement

Il n’existe pas d’antidote spécifique. Il convient d’arrêter Desféral et d’instaurer un traitement symptomatique approprié.

Desféral est dialysable.

Code ATC: V03AC01

Mécanisme d’action

La déféroxamine (DFO) est un agent chélateur qui forme des complexes surtout avec l’ion ferrique et l’ion aluminium trivalents: les constantes de formation des complexes sont respectivement de 1031 et 1025. L’affinité de la DFO pour les ions divalents tels que Fe++, Cu++, Zn++, Ca++ est nettement moindre (constantes de formation des complexes inférieures ou égales à 1014). La chélation a lieu sur une base molaire 1:1, de sorte que 1 g de DFO peut théoriquement lier 85 mg de Fe+++ ou 41 mg d’Al+++.

Propriétés pharmacodynamiques

Grâce à ses propriétés de chélateur, la DFO est capable de fixer le fer libre, que ce soit dans le plasma ou les cellules, en formant avec lui un complexe, la ferrioxamine (FO). Le fer excrété avec la FO dans les urines provient principalement du turnover plasmatique, tandis que le fer excrété dans les fèces provient essentiellement de la chélation intrahépatique. La DFO peut chélater le fer de la ferritine et de l’hémosidérine, mais le processus est relativement lent lorsque les concentrations du médicament sont cliniquement importantes. Cependant, la DFO ne fixe pas le fer de la transferrine, de l’hémoglobine ou d’autres substances contenant de l’hémine.

Il existe un effet dose-dépendant de la déféroxamine sur la ferritine sérique, sur la concentration de fer dans le foie et sur le taux d’élimination du fer.

La DFO peut aussi mobiliser et chélater l’aluminium tissulaire pour former l’aluminoxamine.

Les complexes formés avec le fer et l’aluminium étant complètement excrétés, la DFO favorise l’excrétion de fer et d’aluminium dans les urines et les fèces, réduisant ainsi les dépôts pathologiques de ces deux métaux dans les organes.

Absorption

La DFO est rapidement absorbée après administration intramusculaire en bolus ou injection sous-cutanée lente. En revanche, elle est mal absorbée par la paroi du tube digestif lorsque la muqueuse est intacte. Après administration orale de 1 g de DFO, la biodisponibilité absolue est inférieure à 2%.

La DFO est absorbée pendant la dialyse péritonéale lorsqu’on l’administre dans le liquide de dialyse.

Distribution

Chez des volontaires sains, des pics plasmatiques de 15,5 µmol/l (8,7 µg/ml) ont été enregistrés 30 min après l’injection intramusculaire de 10 mg/kg de DFO. 1 h après l’injection, la concentration maximale de ferrioxamine (FO) était de 3,7 µmol/l (2,3 µg/ml). Chez des volontaires sains, des concentrations à l’état d’équilibre de 30,5 µmol/l en moyenne ont été enregistrées après perfusion intraveineuse de 2 g de DFO (env. 29 mg/kg) pendant 2 h. La distribution de la DFO est très rapide, la demi-vie moyenne étant de 0,4 h. La liaison de la DFO aux protéines sériques est inférieure à 10% in vitro.

La DFO traverse la barrière placentaire mais on ne sait pas si elle passe dans le lait maternel.

Métabolisme

On a isolé et identifié 4 métabolites de la DFO dans les urines de patients présentant une surcharge martiale. Les réactions de biotransformation suivantes ont été mises en évidence: transamination et oxydation produisant un métabolite acide, bêta-oxydation formant également un métabolite acide, décarboxylation et N-hydroxylation donnant des métabolites neutres.

Élimination

Après injection intramusculaire, la DFO et le complexe ferrioxamine ont tous deux une élimination biphasique chez le volontaire sain. La demi-vie de la première phase rapide est de 1 h pour la DFO et de 2,4 h pour le complexe ferrioxamine. La demi-vie de la seconde phase lente est de 6 h pour les deux. 22% de la dose apparaissent dans les urines 6 h après l’injection sous forme de DFO et 1% sous forme de complexe ferrioxamine.

Cinétique chez des groupes de patients spécifiques

Chez des patients atteints d’une hémochromatose, des pics plasmatiques de 7 µmol/l (3,9 µg/ml) pour la DFO et de 15,7 µmol/l (9,6 µg/ml) pour la FO ont été mesurés 1 h après l’injection intramusculaire de 10 mg/kg de DFO. Ces patients éliminaient la DFO et la FO avec des demi-vies de 5,6 et 4,6 h respectivement. 6 h après l’injection, 17% de la dose étaient excrétés dans les urines sous forme de DFO et 12% sous forme de FO.

Chez des patients atteints d’une thalassémie, des concentrations plasmatiques à l’état d’équilibre de 7,4 µmol/l (4,1 µg/ml) ont été mesurées après perfusion intraveineuse de 50 mg/kg de DFO pendant 24 h. L’élimination plasmatique de la DFO était biphasique, la demi-vie de la première phase étant en moyenne de 0,28 h, celle de la seconde phase de 3 h. La clairance plasmatique totale était de 0,5 l/h/kg et le volume de distribution à l’état d’équilibre d’environ 1,35 l/kg. Concernant la SSC, le rapport entre le principal métabolite fixant le fer et la DFO était d’environ 54%. La demi-vie d’élimination monoexponentielle apparente du métabolite était de 1,3 h.

Chez les patients dialysés pour insuffisance rénale qui recevaient 40 mg/kg de DFO en perfusion i.v. en 1 h, la concentration plasmatique en fin de perfusion atteignait 152 µmol/l (85,2 µg/ml) lorsqu’on posait la perfusion entre les séances de dialyse. Les concentrations plasmatiques de DFO étaient inférieures de 13 à 27% lorsque les patients recevaient la perfusion pendant la dialyse. Les concentrations de ferrioxamine étaient dans tous les cas d’environ 7,0 µmol/l (4,3 µg/ml) et celles d’aluminoxamine d’environ 2–3 µmol/l (1,2–1,8 µg/ml). Après l’arrêt de la perfusion, la concentration plasmatique de DFO diminuait rapidement avec une demi-vie de 20 min. Une fraction mineure de la dose était éliminée avec une demi-vie plus longue (14 h). Les concentrations plasmatiques d’aluminoxamine continuaient d’augmenter dans les 48 h suivant la perfusion et atteignaient des valeurs d’environ 7 µmol/l (4 µg/ml). Après dialyse, la concentration plasmatique d’aluminoxamine tombait à 2,2 µmol/l (1,3 µg/ml).

L’administration sous-cutanée de hautes doses de la DFO à des rats, chiens et chats sur une durée de quelques semaines a conduit à une opacité du cristallin et à la formation d’une cataracte.

Aucune signe de l’effet génotoxique ou mutagène de la DFO n’a été constaté suite aux tests in vitro (Ames) et in vivo (test micronucleus chez le rat). Des études de longue durée sur la carcinogénicité n’ont pas été effectuées.

La DFO n’était pas tératogène chez le rat et chez la souris. Chez les foetus de lapin, qui avaient été exposés in utero à des doses toxiques pour la mère, quelques malformations du squelette axial ont été observées.

Incompatibilités

Solution injectable d’héparine.

Ne pas utiliser une solution de NaCl (0,9%) pour dissoudre la poudre; il est possible en revanche de l’employer pour diluer la solution reconstituée de Desféral avec de l’eau pour préparations injectables.

Influence sur les méthodes diagnostiques

La déféroxamine interfère dans le dosage du fer par colorimétrie, dans le sang ou dans d’autres liquides organiques. Il peut en être de même pour le dosage colorimétrique d’autres substances dans les urines.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l’emballage.

Remarques concernant le stockage

Desféral ne doit pas être conservé au-dessus de 25 °C.

Tenir les médicaments hors de portée des enfants.

Le flacon-ampoule de Desféral est à usage unique et devrait être utilisé juste après la reconstitution (début du traitement dans les 3 h). Si la reconstitution est effectuée dans des conditions aseptiques appropriées, la solution extemporanée peut être conservée à température ambiante pendant 24 h au maximum.

Remarques concernant la manipulation

Pour l’administration parentérale (i.v. et s.c.), utiliser de préférence le médicament sous forme de solution à 95 mg/ml dans de l’eau pour préparations injectables; la voie i.m. nécessite souvent une concentration plus élevée. Injecter 5 ml d’eau pour préparations injectables dans le flacon-ampoule contenant 500 mg de poudre de Desféral et bien agiter. Lorsque seule une injection i.m. est possible, il faut utiliser de préférence une solution à 213 mg/ml dans de l’eau pour préparations injectables. Injecter alors 2 ml d’eau pour préparations injectables dans le flacon-ampoule contenant 500 mg de Desféral sous forme de substance sèche, puis bien agiter le flacon-ampoule (voir «Posologie/Mode d’emploi»). N’utiliser que des solutions limpides et incolores, voire légèrement jaunâtres.

Après avoir été reconstituée, la solution à 95 mg/ml de Desféral peut être diluée dans les liquides de perfusion usuels (NaCl 0,9%, glucose 5%, solution de Ringer, solution de lactate Ringer, solutions pour dialyse péritonéale telles que Dianeal PD4 glucose 2,27% et CAPD/DPCA 2 glucose 1,5%).

Pour la perfusion-test au Desféral et pour le traitement d’une surcharge chronique en aluminium, les 5,3 ml de solution obtenue dans le flacon-ampoule de 500 mg constituent une dose adéquate (5 mg/kg) pour un patient ayant un poids corporel de 100 kg (voir «Posologie/Mode d’emploi»). Une dose adéquate correspondant au poids du patient sera prélevée du flacon-ampoule puis ajoutée à 150 ml de soluté physiologique (NaCl à 0,9%).

Le médicament ne doit être mélangé qu’avec les solutions mentionnées ci-dessus.

Pour l’utilisation à long terme chez les patients présentant une surcharge martiale, l’administration au moyen d’une pompe à perfusion portable est conseillée. La préparation de la solution et son administration se feront suivant les recommandations suivantes:

1. Aspirez l’eau pour préparations injectables dans une seringue.

2. Nettoyez à l’alcool le bouchon en caoutchouc du flacon-ampoule de Desféral puis injectez le contenu de la seringue (cf. point 1.) dans le flacon-ampoule.

3. Agitez fortement le flacon-ampoule pour dissoudre la poudre.

4. Remplissez la seringue avec la solution ainsi préparée.

5. Connectez un des bouts de la canule à la seringue et l’autre bout à l’aiguille Butterfly, puis remplissez la canule avec la solution contenue dans la seringue.

6. Fixez la seringue sur la pompe à perfusion.

7. Pour la perfusion, insérez l’aiguille Butterfly sous la peau (sous-cutané) du ventre, du bras ou de la cuisse. L’endroit choisi doit d’abord être bien désinfecté à l’alcool avant de piquer. Puis piquez comme suit: insérez fermement l’aiguille jusqu’aux ailettes dans le pli de la peau que vous formez avec l’autre main. La pointe de l’aiguille doit pouvoir bouger librement sous la peau. Si tel n’est pas le cas, l’aiguille est insérée de manière trop serrée et il vous faut piquer à un autre endroit, que vous aurez aussi bien désinfecté à l’alcool.

8. Lorsque l’aiguille peut bouger librement, fixez-la avec un sparadrap.

La pompe se porte habituellement le long du corps à l’aide d’une ceinture ou d’un holster. L’utilisation nocturne a la préférence de nombreux patients.

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date indiquée sur l’emballage sous la mention «EXP».

29668 (Swissmedic).

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domicile: 6343 Rotkreuz

Décembre 2011.

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