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Flagyl Filmtabl 250 mg of 20 pcs
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Flagyl Filmtabl 250 mg of 20 pcs

Flagyl Filmtabl 250 mg 20 Stk

  • 14.78 CHF

In stock
Safe payments
Size, mm 10
Type Filmtabl
View Filmtablette, rund, weiss, Prägung: F 250
Dose, mg 250
Gen P01AB01SETN000000250FILT
Origin SYNTHETIC
Amount in a pack. 20 Stk
Storage temp. min 15 / max 30 ℃
Keep out of the sun
QR Flagyl Filmtabl 250 mg of 20 pcs

Description

Flagyl enthält einen Wirkstoff, der gegen Infektionen verursachende Bakterien und Einzeller wirkt. Die Erreger, die mit Flagyl bekämpft werden können, leben in sauerstoffarmer oder -freier Umgebung und befallen meistens die Geschlechtsorgane oder den Magen-Darm-Trakt.

Flagyl darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen Flagyl Filmtabletten verschreiben, wenn eine der folgenden Erkrankungen vorliegt: Befall der Geschlechtsorgane mit Gardnerella (unspezifische Vaginitis) oder Trichomonaden; Befall des Darmtraktes mit Lamblien; Befall von Darm und/oder Leber mit Amöben; Befall mit Bakterien, die in mehr oder weniger sauerstoffarmer Umgebung leben (anaerobe Bakterien).

Flagyl Ovula (= Vaginalzäpfchen) wird Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin zur Unterstützung einer Behandlung mit Filmtabletten bei einem Trichomonadenbefall verschreiben.

Der Urin kann bei Einnahme von Flagyl dunkel gefärbt werden.

Infektionen im Genitalbereich sind übertragbare Erkrankungen. Bitte beachten Sie allgemeine Hygienemassnahmen wie regelmässige Körperpflege. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über eine allfällige Partnerbehandlung.

Gleichzeitiger Gebrauch von Ortho (R) -Diaphragma und Präservativen zur Empfängnisverhütung mit Flagyl Ovula ist zu vermeiden, da einerseits die Oberfläche des Diaphragmas oder des Präservatives verändert und andererseits die heilende Wirkung von Flagyl beeinträchtigt werden könnte.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Flagyl ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionen verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Arzneimittels kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an. Auch bei späteren neuen Infektionen dürfen Sie Flagyl nicht ohne erneute ärztliche Konsultationen anwenden.

Falls Sie auf den Wirkstoff von Flagyl oder andere Stoffe der gleichen chemischen Gruppe überempfindlich sind, dürfen Sie Flagyl nicht anwenden (Wirkstoff = Metronidazol; Gruppe = Imidazolderivate).

Während der Behandlung mit Flagyl und einen Tag danach sollten Sie auf alkoholische Getränke und auf Arzneimittel, die Alkohol enthalten, verzichten, da die gleichzeitige Einnahme zu Erbrechen und Magenkrämpfen führt («Antabus-Effekt»). Nehmen Sie Flagyl nicht gleichzeitig mit dem Arzneimittel Antabus® ein.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Bei Anzeichen von unerwünschten Wirkungen wie Verwirrtheit, Schwindel, Halluzinationen, Krämpfen, vorübergehenden Sehstörungen sowie Störungen in der Bewegungskoordination sollten Sie nicht Auto fahren oder eine Maschine oder Werkzeuge bedienen.

Falls die Behandlung mit Flagyl wegen einer Infektion der Geschlechtsorgane erfolgt, ist der Geschlechtsverkehr zu vermeiden.

Beim Auftreten unerwünschter Wirkungen (vgl. Rubrik «Welche Nebenwirkungen kann Flagyl haben?») sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin aufsuchen.

Bei einer Therapiedauer von mehr als 10 Tagen, bei Einnahme von hohen Dosen und bei Blutbildstörungen ist eine regelmässige ärztliche Kontrolle nötig.

Flagyl kann die Wirkung verschiedener Arzneimittel verstärken. Darunter fallen gewisse Arzneimittel zur Blutverdünnung und Ciclosporin. Epilepsiemittel (Phenytoin, Phenobarbital) können die Wirkung von Flagyl senken. Es können aber auch verschiedene Arzneimittel (u.a. Cimetidin, ein Mittel gegen Magenübersäuerung) die Wirkung von Flagyl verstärken. Eine gleichzeitige Lithiumtherapie kann zu unerwünschten Wirkungen führen. Sie ist deshalb vor Beginn der Behandlung mit Flagyl abzusetzen oder mit reduzierter Dosierung und nur unter strenger ärztlicher Überwachung fortzusetzen.

Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems können sich während der Therapie mit Flagyl verschlechtern.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung oder am Cockayne-Syndrom leiden. Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurde im Zusammenhang mit Produkten, die Metronidazol enthalten, über Fälle schwerer Lebertoxizität oder akuter Leberfunktionsstörung berichtet, darunter auch Fälle mit Todesfolge.

Wenn Sie am Cockayne-Syndrom leiden, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin während und nach Ihrer Behandlung mit Metronidazo regelmässig Ihre Leberfunktion überwachen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und beenden Sie die Behandlung mit Metronidazol, wenn bei Ihnen die folgenden Symptome auftreten: Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Unwohlsein, Müdigkeit, Gelbsucht, dunkler Urin, grauer Stuhl oder Juckreiz.

Es wurde über Fälle von schwerwiegenden Hautreaktionen mit möglichem letalem Ausgang berichtet. Falls bei Ihnen Hautausschläge mit Blasenbildung oder mit Hautablösung, die sich auf den gesamten Körper erstrecken kann, oder Blasen auf der Haut (besonders um den Mund, die Augen, die Nase und die Geschlechtsorgane herum), potenziell begleitet von Fieber, auftreten, brechen Sie die Behandlung mit Flagyl ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

In diesem Fall darf die Behandlung mit Metronidazol niemals wieder aufgenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden nie durchgeführt. Die Sicherheit einer Anwendung von Flagyl in der Schwangerschaft ist nicht ausreichend belegt. Während der ersten drei Monate der Schwangerschaft darf Flagyl nicht angewendet werden. Während des zweiten und dritten Trimesters der Schwangerschaft dürfen Sie Flagyl nur anwenden, wenn der Arzt oder die Ärztin Ihnen das Arzneimittel ausdrücklich verschrieben hat.

Während der Anwendung von Flagyl soll nicht gestillt werden (bis zu 24 Stunden nach der letzten Anwendung von Flagyl).

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird je nach Art der Krankheitserreger für Sie die Dosierung und Behandlungsdauer festlegen.

Für die Filmtabletten gelten folgende Dosierungen:

  1. Infektion mit Gardnerella vaginalis: Es sind zwei Behandlungsarten möglich: entweder 2 - 3 mal täglich eine Filmtablette zu 500 mg während 5 - 7 Tagen oder 4 Filmtabletten zu 500 mg gleichzeitig am 1. Tag und 4 Filmtabletten zu 500 mg gleichzeitig am 3. Tag. Die gleiche Therapie ist für den Partner zu empfehlen.
  2. Infektion mit Trichomonaden: Es sind zwei Behandlungsarten möglich: Einmaldosis-Therapie: 4 Filmtabletten zu 500 mg gleichzeitig, am besten abends einnehmen oder 10-Tages-Therapie: während 10 Tagen morgens und abends je 1 Filmtablette zu 250 mg einnehmen. Die gleiche orale Dosis (Filmtabletten) ist für den Partner zu empfehlen.
  3. Infektion mit Lamblien: Behandlung an 5 aufeinanderfolgenden Tagen. Erwachsene: 3× täglich 1 Filmtablette zu 250 mg. Kinder: 15 mg Metronidazol pro kg Körpergewicht und Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen. Die Tabletten können bei Kindern angewendet werden, wenn diese in der Lage sind, eine Tablette zu schlucken und wenn ihr Körpergewicht mindestens 50 kg beträgt. Wenn es der Arzt bzw. die Ärztin als notwendig erachtet, so kann er bzw. sie die Kur nach 8 Tagen Pause wiederholen.
  4. Infektion mit Amöben: Erwachsene: 3 - 4 mal täglich 1 Filmtablette zu 500 mg. Kinder: 40 mg pro kg Körpergewicht und Tag, aufgeteilt in 3 – 4 Einnahmen.Die Tabletten können bei Kindern angewendet werden, wenn diese in der Lage sind, eine Tablette zu schlucken und wenn ihr Körpergewicht mindestens 19 kg beträgt. Behandlungsdauer: 7 - 10 Tage bei akuter Erkrankung.
  5. Infektion mit anaeroben Bakterien: 3-mal täglich 1 Filmtablette zu 500 mg während im Allgemeinen mindestens 10 Tagen.

Für Ovula gilt folgende Dosierung:

Infektion mit Trichomonaden: Zur unterstützenden Behandlung der oralen Standardtherapie während 10 Tagen, während 10 - 20 Tagen abends je ein Ovulum zu 500 mg Metronidazol tief in die Vagina einführen.

Eine begonnene Antibiotika-Therapie sollte so lange wie vom Arzt oder der Ärztin verordnet durchgeführt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Flagyl auftreten:

Häufig treten leichte Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen, Appetitlosigkeit und Anorexie auf.

Selten kommt es zu Entzündungen der Mundschleimhaut.

Beim Auftreten von schwerem anhaltendem Durchfall sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin aufsuchen.

Als Überempfindlichkeitsreaktionen können gelegentlich Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung mit Hitzegefühl, Fieber und sehr selten schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen des Gesichtes, der Zunge, des Kehlkopfes, Herzklopfen, Atemnot, Blutdruckabfall (bis hin zum Kollaps und Schock) auftreten. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls solche Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

Häufig können Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Juckreiz auftreten. Selten kann es zu depressiver Stimmung, Depression, Schlaflosigkeit, Schwächegefühl, Empfindlichkeitsstörungen wie Taubheitsgefühl, das in sehr seltenen Fällen bis zu einem Hörverlust oder Ohrensausen reichen kann, oder Kribbelgefühl und Störungen in der Bewegungskoordination kommen.

Falls eine depressive Stimmung beobachtet wird, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Selten können vorübergehende Sehstörungen (z.B. Doppeltsehen, Kurzsichtigkeit), Halluzinationen, Verwirrtheit und krampfartige Zustände auftreten. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls solche Nebenwirkungen auftreten.

Sehr selten konnten abnorme Werte bei Leberfunktionstests gemessen, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine durch Gallenstauung verursachte Leberentzündung beobachtet werden. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls schwere Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und Augen) auftreten.

Es wurde über Fälle von schwerwiegenden Hautreaktionen mit möglichem letalem Ausgang berichtet. Falls bei Ihnen Hautausschläge mit Blasenbildung oder Hautablösung, die sich auf den gesamten Körper erstrecken kann, oder Blasen auf der Haut (besonders um den Mund, die Augen, die Nase und die Geschlechtsorgane herum), potenziell begleitet von Fieber, auftreten, brechen Sie die Behandlung mit Flagyl ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Bei Pilzbefall kann sich die Zunge verfärben und belegt anfühlen, und es kann zu einer örtlich begrenzten Nekrose der Haut kommen.

Selten kann es zu Blasenentzündung, erschwerter Harnentleerung, Harninkontinenz und Pilzbefall im Genitalbereich kommen.

Bei vaginaler Anwendung kann es zu vorübergehenden Reizungen kommen, die während der Behandlung dann abnehmen.

Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin informieren.

Flagyl darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Das Arzneimittel in der geschlossenen Originalpackung  und vor Licht geschützt aufbewahren.

Die Tabletten sind zwischen 15 und 30 °C aufzubewahren,

Die Ovula sind bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufzubewahren.

  • Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Flagyl enthält den Wirkstoff Metronidazol. Flagyl ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich:

  • Filmtabletten: Metronidazol 250 mg oder 500 mg, Weizenstärke, Povidon, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol 20'000.
  • Vaginalovula: Metronidazol 500 mg, Hartfett.

26313, 26314 (Swissmedic).

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. 20 Filmtabletten zu 250 mg. 4 und 20 Filmtabletten zu 500 mg. 10 Vaginalovula zu 500 mg.

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Flagyl contient une substance active agissant sur les infections causées tant par des bactéries que par des organismes unicellulaires. Les agents infectieux que Flagyl combat vivent dans les milieux pauvres ou exempts d'oxygène, et leurs cibles privilégiées sont les organes génitaux ou le système gastro-intestinal.

Flagyl doit être pris exclusivement sur ordonnance médicale.

Votre médecin vous prescrira des comprimés pelliculés de Flagyl, en présence d'une des affections suivantes: infection génitale à Gardnerella (vaginite non-spécifique) ou à Trichomonas; Infection du système digestif par des Lamblia; Infection du système digestif ou du foie par des amibes; Infection provoquée par des bactéries vivant en milieu pauvre ou exempt d'oxygène (bactéries anaérobes).

Flagyl ovules vaginaux vous est prescrit par votre médecin pour le traitement de votre infection par Trichomonas comme complément aux comprimés pelliculés.

Il peut arriver que Flagyl colore les urines en brun.

Les infections de la sphère génito-urinaire sont des maladies transmissibles. Une hygiène stricte est donc recommandée pour éviter des réinfections. Renseignez-vous aussi au sujet d'un éventuel traitement de votre partenaire.

Il faut éviter d'employer en même temps que les ovules de Flagyl, un diaphragme Ortho-(R) ou des préservatifs à visée contraceptive, car d'une part, la surface du diaphragme ou des préservatifs peut être altérée et d'autre part, l'action des ovules peut être entravée.

N'oubliez pas que ce médicament vous a été prescrit par votre médecin pour le traitement de votre maladie actuelle. Flagyl n'agit pas contre tous les microorganismes qu'induisent des infections. L'utilisation d'un médicament non approprié ou mal dosé peut conduire à des complications. Ce médicament ne doit donc pas être utilisé pour le traitement d'autres maladies et d'autres personnes. Lors d'une récidive, il est important de ne pas prendre le médicament sans nouvelle consultation de votre médecin.

Les personnes allergiques à la substance active de Flagyl ou à des substances chimiquement apparentées doivent s'abstenir d'utiliser ce produit (substance active = métronidazole; famille chimique = dérivés de l'imidazole).

Pendant le traitement par Flagyl, ainsi que le jour après, il est recommandé de renoncer à la consommation de boissons alcoolisées ou à des médicaments contenant de l'alcool, car l'absorption simultanée de ces deux produits entraîne des vomissements et des crampes abdominales («effet antabuse»). Ne prenez pas de Flagyl en même temps que le médicament Antabus®.

Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à la conduite et l'aptitude à utiliser des outils ou des machines. En cas de signes d'effets secondaires tels que confusion, vertige, hallucinations, crampes, troubles visuels transitoires ainsi qu'en cas de troubles de la coordination de mouvement, vous ne devez pas conduire un véhicule ni servir des machines ou des outils.

Si le traitement avec Flagyl est lié à une infection des organes génitaux, des relations sexuelles sont à éviter pendant la durée du traitement.

Lors d'occurrence d'effets secondaires (cf. section «Quels effets indésirables Flagyl peut-il avoir?», il est indispensable de vous rendre chez votre médecin ou votre pharmacien.

Une surveillance médicale régulière est nécessaire pour tout traitement de plus de 10 jours ainsi en cas de prise de hautes doses et lors de troubles de la formule hématologique.

Flagyl peut potentialiser l'effet de différents médicaments, comme certains anticoagulants et la ciclosporine.

Les médicaments contre l'épilepsie peuvent diminuer l'efficacité de Flagyl (phenytoïne, phenobarbital). D'autres médicaments peuvent augmenter l'activité de Flagyl (entre autre cimetidine, un médicament contre l'hyperacidité gastrique).

On a observé des effets indésirables chez des patients ayant reçu simultanément du lithium et du métronidazole. C'est pourquoi un traitement au lithium doit être réduit ou interrompu avant d'administrer du métronidazole. Toute poursuite de traitement doit être strictement contrôlée par votre médecin.

Des troubles du système nerveux central et périphérique peuvent s'aggraver lors du traitement avec Flagyl.

Veuillez informer votre médecin si vous souffrez d'une maladie hépatique grave ou si vous êtes atteints du syndrome de Cockayne. Des cas de toxicité hépatique sévère ou d'insuffisance hépatique aiguë, y compris des cas avec une issue fatale, chez des patients atteints du syndrome de Cockayne ont été rapportés avec des produits contenant du métronidazole.

Si vous êtes atteints du syndrome de Cockayne, votre médecin doit fréquemment surveiller votre fonction hépatique pendant votre traitement par métronidazole et après le traitement.

Informez votre médecin immédiatement et arrêtez de prendre le métronidazole si vous présentez les symptômes suivants: douleur abdominale, anorexie, nausées, vomissements, fièvre, malaise, fatigue, jaunisse, urines foncées, selles de couleur mastic ou démangeaisons.

Des cas de réactions cutanées sévères et pouvant potentiellement mettre la vie en danger ont été rapportés. Si vous développez des éruptions cutanées avec des bulles ou avec décollement de la peau pouvant s'étendre à tout le corps ou des cloques sur la peau, en particulier autour des lèvres, des yeux, de la bouche, du nez et des organes génitaux, potentiellement accompagné de fièvre, arrêtez votre traitement avec Flagyl et prévenez immédiatement votre médecin.

Dans ce cas, le traitement avec métronidazole ne doit plus jamais être utilisé.

Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien, si vous souffrez d'une autre maladie, vous êtes allergiques, vous prenez déjà d'autres médicaments en usage interne ou externe (même en automédication)!

Aucune étude scientifique systématique n'a été effectuée. La sécurité d'une utilisation de Flagyl pendant la grossesse n'est pas suffisamment confirmée. L'utilisation durant les trois premiers mois de grossesse est contre-indiquée. Flagyl ne doit pas être employé durant le deuxième et le troisième trimestre de la grossesse, sauf exclusivement en cas d'ordonnance médicale.

Un allaitement doit être évité durant l'utilisation de Flagyl (jusqu'à 24 heures après la dernière utilisation de Flagyl).

Votre médecin fixe la dose et la durée du traitement selon le germe infectieux incriminé.

Posologie pour les comprimés pelliculés:

  1. Infection à Gardnerella vaginalis: Deux schémas thérapeutiques différents sont possibles: soit un comprimé pelliculé de 500 mg 2 - 3 fois par jour pendant 5 - 7 jours soit une première prise de 4 comprimés pelliculés de 500 mg pris simultanément le premier jour, suivie d'une seconde prise de 4 comprimés pelliculés à 500 mg au 3ème jour de traitement. Le même traitement est à recommander pour le partenaire.
  2. Infection à Trichomonas: Deux schémas thérapeutiques différents sont possibles: Traitement par dose unique: 4 comprimés pelliculés de 500 mg pris simultanément, de préférence au coucher, ou cure de 10 jours: un comprimé pelliculé à 250 mg matin et soir pendant 10 jours. La même dose orale (en comprimés pelliculés) est recommandée pour le partenaire.
  3. Infection à Lamblia: Cure pendant 5 jours consécutifs. Adultes: 3× 1 comprimé pelliculé à 250 mg par jour. Enfants: 15 mg de métronidazole par kg de poids corporel par jour répartis en 3 prises. Les comprimés peuvent être utilisés chez les enfants s'ils sont capables d'avaler un comprimé et s'ils ont un poids corporel d'au moins 50 kg. En cas de nécessité, le médecin peut ordonner une seconde cure après 8 jours d'interruption.
  4. Amibiase: Adultes: un comprimé pelliculé de 500 mg 3 - 4 fois par jour. Enfants: 40 mg par kg de poids et par jour répartis en 3 - 4 prises: Les comprimés peuvent être utilisés chez les enfants s'ils sont capables d'avaler un comprimé et s'ils ont un poids corporel d'au moins 19 kg. Durée du traitement: 7 - 10 jours en cas d'affection aiguë.
  5. Infection par des bactéries anaérobes: 1 comprimé pelliculé à 500 mg trois fois par jour pendant au moins 10 jours.

Posologie pour les ovules:

Infections à Trichomonas: En complément du traitement oral standard de 10 jours, introduire profondément dans le vagin un ovule à 500 mg métronidazole, chaque soir, pendant 10 - 20 jours.

Un traitement antibiotique commencé doit être poursuivi aussi longtemps que le médecin l'a prescrit. Les symptômes disparaissent souvent avant que l'infection elle-même ne soit complètement guérie. Une durée insuffisante, ou un arrêt prématuré du traitement peuvent entraîner une réapparition de l'infection.

Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien, lorsque vous pensez que l'efficacité de votre médicament est trop faible ou au contraire trop forte.

La prise ou l'utilisation de Flagyl peut provoquer les effets secondaires suivants:

Les troubles gastro-intestinaux légers avec nausées, vomissements, diarrhée, douleurs abdominales, troubles du goût, manque d'appétit et anorexie sont fréquents.

La survenue d'une inflammation de la muqueuse orale est rare.

Veuillez-vous rendre immédiatement chez votre médecin ou votre pharmacien si vous constatez une diarrhée grave et persistante.

Des réactions d'hypersensibilités telles que prurit, éruption cutanée, urticaire, rougeur de la peau avec sensation de la chaleur, fièvre peuvent apparaître et très rarement des réactions allergiques graves avec tuméfactions du visage, de la langue ou du larynx et des palpitations, une dyspnée et une chute de la tension artérielle (jusqu'au choc et au collapsus). Il faut avertir immédiatement le médecin si vous observez de telles réactions d'hypersensibilité.

On observe fréquemment des maux de tête et des vertiges prurit.

Rarement, une humeur dépressive, une dépression, une insomnie, une faiblesse, des troubles de la sensibilité tels que sentiment de surdité allant très rarement jusqu'à la perte de l'audition et tintement, ou fourmillement et des troubles de la coordination de mouvement.

Veuillez consulter votre médecin en cas d'observation d'humeur dépressive. Des troubles visuels transitoires (p.ex. diplopie, myopie), des hallucinations et des crampes diffuses peuvent survenir très rarement. Informez immédiatement votre médecin si vous observez de tels effets secondaires.

Des valeurs anormales de la fonction hépatique ont pu être mesurées très rarement. Très rarement on a observé une pancréatite ou une hépatite choléstatique. Veuillez informer immédiatement votre médecin si vous observez des coliques, une nausée, des vomissements ou une jaunisse (coloration en jaune de la peau et des yeux).

Des cas de réactions cutanées sévères et pouvant potentiellement mettre la vie en danger) ont été rapportés. Si vous développez des éruptions cutanées avec des bulles ou avec décollement de la peau pouvant s'étendre à tout le corps ou des cloques sur la peau, en particulier autour des lèvres, des yeux, de la bouche, du nez et des organes génitaux, potentiellement accompagné de fièvre, arrêtez votre traitement avec Flagyl et prévenez immédiatement votre médecin.

Peuvent apparaitre une décoloration de la langue dans le cas d'une prolifération fongique, une sensation de langue pâteuse, une nécrose de la peau localisée.

Rarement, une cystite, des difficultés à la miction, une incontinence urinaire et une mycose dans la région génitale peuvent apparaître.

L'application d'un ovule peut entraîner une sensation de brûlure et une irritation transitoire du vagin qui diminue en cours de traitement.

Si vous remarquez d'autres effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien.

Flagyl ne peut être utilisé au-delà de la date imprimée sur le flacon avec la mention «EXP».

Tenir tout médicament hors de la portée des enfants.

Le médicament est à conserver dans son emballage d'origine, fermé, et à l'abri de la lumière.

Les comprimés sont à conserver entre 15 et 30 °C,

Les ovules sont à conserver à température ambiante (15-25 °C).

A la fin du traitement, rapportez l'emballage entamé à votre médecin ou à votre pharmacien qui s'occuperont de son élimination.

Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux représentants des professions médicales.

La substance active de Flagyl est le métronidazole. Le Flagyl est disponible sous plusieurs formes:

  • comprimés pelliculés: métronidazole 250 mg ou 500 mg; amidon de blé, povidone, stéarate de magnésium, hypromellose, macrogol 20'000.
  • Ovules vaginaux: métronidazole 500 mg, glycérides hémi-synthétiques solides.

26313, 26314 (Swissmedic).

En pharmacie, uniquement sur ordonnance médicale.

Comprimés pelliculés à 250 mg: 20.

Comprimés pelliculés à 500 mg: 4 et 20.

Ovules vaginaux à 500 mg: 10.

sanofi-aventis (suisse) sa, 1214 Vernier/GE.

Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en septembre 2019 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).

Flagyl contiene un principio attivo che agisce contro batteri e organismi monocellulari che causano infezioni. I germi patogeni che possono essere combattuti con Flagyl, vivono in ambiente povero o privo di ossigeno, e colpiscono soprattutto gli organi genitali o il tratto stomaco-intestino. Flagyl può essere usato soltanto dietro prescrizione medica.

Il suo medico curante le prescriverà Flagyl compresse rivestite se si presenta una delle seguenti malattie: Infezione degli organi genitali da Gardnerella (vaginite non specifica) o da Trichomonas: Infezione del tratto intestinale da Lamblia; Infezione dell'intestino e/o del fegato da Ameba; Infezione da batteri che vivono in ambiente più o meno povero di ossigeno (batteri anerobi).

Flagyl ovuli (= supposte vaginali) Le verranno prescritte dal suo medico per il trattamento dell'infezione Trichomonas come supplemento alle compresse rivestite.

Se si assume Flagyl l'urina può diventare scura.

Le infezioni nel campo genito-urinario sono delle malattie trasmissibili. Un'igiene rigorosa è inevitabile. Chieda informazioni al Suo medico per un eventuale trattamento del vostro partner.

Durante l'uso degli ovuli di Flagyl si deve evitare l'uso di un diaframma-Ortho-R e dei preservativi contro la contraccezione, perché da un lato può essere alterata la superficie del diaframma o del preservativo, e dall'altra parte può essere modificata l'azione degli ovuli.

Questo medicamento le è stato prescritto dal suo medico per il trattamento della sua malattia attuale.

Flagyl non agisce contro tutti i microorganismi che conducono ad una infezione. L'uso d'un medicamento non adeguato o non giustamente dosato può provocare delle complicazioni. Per questo il medicamento non dev'essere utilizzato per altre malattie e dato ad altre persone.

In caso di recidiva è importante non riusare il medicamento se questo non è stato nuovamente prescritto dal medico dopo una consultazione.

Se lei è ipersensibile al principio attivo di Flagyl o ad altri elementi dello stesso gruppo chimico, non può usare Flagyl (principio attivo = metronidazolo; gruppo = imidazolo derivati).

Durante la cura con Flagyl, e il giorno successivo, si dovrebbe rinunciare alle bevande alcoliche e ai medicamenti contenenti alcool, in quanto la loro assunzione contemporanea causa vomito e crampi allo stomaco («effetto antabuse»). Flagyl non dovrebbe essere somministrato contemporaneamente con il medicamento Antabus®.

Questo medicamento può compromettere la capacità di reazione, di guidare e di azionare macchine o usare attrezzi. In presenza di effetti indesiderati come stordimento, vertigini, allucinazioni, crampi, disturbi temporanei della vista o disturbi della coordinazione dei movimenti, lei non deve guidare né azionare macchine o usare attrezzi.

Se il trattamento con Flagyl è usato per un'infezione degli organi genitali, i rapporti sessuali sono da evitare.

Consulti immediatamente il suo medico o farmacista se nota la comparsa di effetti indesiderati (cfr. paragrafo «Quali effetti collaterali può avere il Flagyl?»).

Se la terapia dura più di 10 giorni, nell'assunzione di dosi elevate e nelle alterazioni del quadro ematico è necessario un regolare controllo medico.

Flagyl può potenziare l'effetto di altri medicamenti, come ad esempio i medicamenti usati per diluire il sangue e la ciclosporina. I medicamenti contro l'epilessia possono diminuire l'efficacia di Flagyl (fenitoina, fenobarbital). Altri medicamenti possono aumentare l'efficacia di Flagyl (come cimetidina, un medicamento contro l'iperacidità gastrica). Una terapia simultanea con litio può provocare degli effetti indesiderati. Per questo la dose di litio dev'essere ridotta o interrotta al inizio del trattamento con Flagyl e questo solo sotto sorveglianza rigorosa del medico.

Seri disturbi del sistema nervoso centrale e periferico possono aggravarsi con il trattamento con Flagyl.

Informi il suo medico se soffre di una grave malattia del fegato o se è affetto da sindrome di Cockayne. Sono stati riferiti casi di grave tossicità epatica o di insufficienza epatica acuta, compresi i casi con esito letale in pazienti affetti dalla sindrome di Cockayne trattati con prodotti che contengono metronidazolo.

Se soffre di sindrome di Cockayne, il suo medico dovrà esaminare frequentemente la sua funzionalità epatica durante e dopo il trattamento con metronidazolo.

Informi immediatamente il suo medico e sospenda l'assunzione di metronidazolo se si manifestano i seguenti sintomi: dolore addominale, anoressia, nausea, vomito, febbre, malessere, stanchezza, ittero, colorazione scura delle urine, feci di color mastice o prurito.

Sono stati segnalati casi di reazioni cutanee gravi potenzialmente letali. Se manifesta eruzioni cutanee con bolle o esfoliazione della pelle che potrebbero estendersi a tutto il corpo, o vesciche sulla pelle, in particolare intorno alle labbra, agli occhi, alla bocca, al naso e agli organi genitali, accompagnate eventualmente da febbre, sospenda il trattamento con Flagyl e informi immediatamente il suo medico.

In questo caso non dovrà mai più far uso di metronidazolo.

Informi il suo medico o il suo farmacista se soffre di altre malattie, soffre di allergie o assume o applica esternamente altri medicamenti (anche se acquistati di propria iniziativa!).

Non sono stati eseguiti studi scientifici sistematici. La sicurezza dell'uso di Flagyl in gravidanza non è documentata sufficientemente. Flagyl non va utilizzato nei primi tre mesi di gravidanza. Durante il secondo ed il terzo trimestre di gravidanza, è possibile utilizzare Flagyl solo se il medico curante l'abbia espressamente prescritto.

Durante l'utilizzazione di Flagyl, l'allattamento va interrotto (fino a 24 ore dopo l'ultimo impiego di Flagyl).

Il suo medico curante stabilirà la dose e la durata della cura a seconda del tipo del germe patogeno.

Posologia per le compresse rivestite:

  1. Infezione da Gardnerella vaginalis: sono possibili due tipi di cura: o 2 - 3 volte al giorno una compressa rivestita da 500 mg per 5 - 7 giorni, o 4 compresse rivestite da 500 mg contemporaneamente al 1. giorno e 4 compresse da 500 mg contemporaneamente al 3. giorno. La stessa terapia è consigliabile per il partner.
  2. Infezione da Trichomonas: sono possibili due tipi di cura: terapia monodose: 4 compresse rivestite da 500 mg contemporaneamente, da assumere al meglio alla sera o terapia 10 giorni: assumere per 10 giorni mattina e sera ogni volta 1 compressa rivestita da 250 mg. La stessa dose orale (compresse rivestite) è consigliabile per il partner.
  3. Infezione da Lamblia: cura in 5 giorni consecutivi. Adulti: 3× 1 compressa rivestita da 250 mg al giorno. Bambini: 15 mg di metronidazolo per kg di peso corporeo al giorno, divisi in 3 dosi . Le compresse possono essere assunte dai bambini se gli stessi sono in grado di deglutirle e hanno un peso corporeo di almeno 50 kg. Se il medico lo ritenesse necessario, può ripetere la cura dopo una pausa di otto giorni.
  4. Infezione da Ameba: Adulti: 3 - 4 volte al giorno 1 compressa rivestita da 500 mg. Bambini: 40 mg per kg di peso corporeo e giorno suddivisi in 3 - 4 dosi. Le compresse possono essere assunte dai bambini se gli stessi sono in grado di deglutirle e hanno un peso corporeo di almeno 19 kg. Durata della cura: 7 - 10 giorni in caso di malattia acuta.
  5. 5. Infezione da batteri anerobi: 3 volte al giorno 1 compressa rivestita da 500 mg generalmente per 10 giorni al minimo.

Posologia per gli ovuli:

Infezione da Trichomonas: Per sostenere il trattamento orale standard di 10 giorni, introdurre profondamente nella vagina un ovulo di 500 mg metronidazole, tutte le sere, durante 10 - 20 giorni.

Un trattamento iniziato con antibiotici va continuato per tutto il periodo prescritto dal medico. I sintomi spariscono sovente prima che l'infezione sia completamente guarita. Un'applicazione non abbastanza duratura del medicamento o una terminazione anticipata possono procurare una ricaduta della malattia. Non modifichi di propria iniziativa la posologia prescritta. Se ritiene che l'azione del medicamento sia troppo forte o troppo debole, ne parli al suo medico curante o al suo farmacista.

In seguito all'assunzione o l'applicazione di Flagyl possono essere osservati gli effetti collaterali di seguito illustrati.

Disturbi gastrointestinali di lieve entità, con nausea, vomito, diarrea, dolori addominali, alterazioni del gusto, mancanza di appetito e anoressia sono segnalati con una certa frequenza.

L'insorgenza di infiammazione della mucosa orale è rara.

In presenza di diarrea grave e duratura, consulti immediatamente il suo medico o farmacista.

Possono inoltre verificarsi reazioni di ipersensibilità, come occasionalmente eruzioni cutanee, prurito, orticaria, arrossamento della pelle con sensazione di calore, febbre e, molto raramente, gravi reazioni allergiche con gonfiore del viso, della lingua e della laringe, palpitazioni, difficoltà di respirazione, diminuzione della pressione del sangue (fino al collasso o allo choc). Informi immediatamente il suo medico se dovessero comparire tali reazioni di ipersensibilità.

Possono comparire frequentemente mal di testa, vertigini e prutito.

Sono stati osservati raramente depressione, insonnia, debolezza, alterazioni della sensibilità quali un senso sordità che molto raramente sfocia in perdita dell'udito e ronzio, formicolii e disturbi della coordinazione motoria. Consulti il suo medico in caso di umore depresso.

Raramente possono comparire disturbi passeggeri della vista (p. es. diplopia, miopia), allucinazioni, confusione e crampi. Informi immediatamente il suo medico se dovessero comparire tali effetti collaterali.

Molto raramente si possono osservare valori anomali nei test di funzionalità epatica, un'infiammazione del pancreas oppure un'infiammazione del fegato causata dal ristagno di bile. Informi subito il suo medico se compaiano crampi addominali intensi, nausea, vomito o ittero (colorazione giallastra della cute e degli occhi).

Sono stati segnalati casi di reazioni cutanee gravi potenzialmente letali. Se manifesta eruzioni cutanee con bolle o esfoliazione della pelle che potrebbero estendersi a tutto il corpo, o vesciche sulla pelle, in particolare intorno alle labbra, agli occhi, alla bocca, al naso e agli organi genitali, accompagnate eventualmente da febbre, sospenda il trattamento con Flagyl e informi immediatamente il suo medico.

Altri possibili effetti collaterali sono: colorazione della lingua nel caso di una proliferazione fungina, sensazione di lingua impastata e necrosi cutanea localizzata.

Raramente, possono manifestarsi cistiti, difficoltà della minzione, incontinenza urinaria e micosi in ambito genitale.

L'applicazione d'un ovulo può provocare una irritazione transitoria della vagina che diminuisce nel corso del trattamento.

Se osserva effetti collaterali qui non descritti, dovrebbe informare il suo medico o il suo farmacista.

Flagyl può essere usato soltanto fino alla data indicata con «EXP» sul contenitore.

Conservare i medicamenti fuori dalla portata dei bambini. Il medicamento è da conservare nell'imballaggio originale chiuso e al riparo dalla luce.

Le compresse devono essere conservati tra 15 e 30 °C,

Gli ovuli devono essere conservati a temperatura ambiente (15-25 °C).

  • Alla fine del trattamento riporti il medicamento rimasto al suo medico o farmacista per l'adeguato smaltimento.

Il medico o il farmacista, che sono in possesso di documentazione specializzata e dettagliata possono darle ulteriori informazioni.

Flagyl contiene il principio attivo metronidazolo. Flagyl è ottenibile in diverse formulazioni:

  • compresse rivestite: metronidazolo 250 o 500 mg; amido di frumento, povidone, stearato di magnesio, ipromellosa, macrogol 20'000.
  • ovuli vaginali: metronidazolo 500 mg, gliceridi semisintetici solidi.

26313, 26314 (Swissmedic).

In farmacia solo dietro presentazione della ricetta medica.

Compresse rivestite da 250 mg: 20.

Compresse rivestite da 500 mg: 4 e 20.

Ovuli vaginali da 500 mg: 10.

sanofi-aventis (svizzera) ag, 1214 Vernier/GE.

Questo foglietto illustrativo è stato controllato l'ultima volta nel settembre 2019 dall'autorità competente in materia di medicamenti (Swissmedic).

Wirkstoff: Metronidazolum.

Filmtabletten: Metronidazolum 250 resp. 500 mg, Tritici amylum, Povidonum, Magnesii stearas, Hypromellosum, Macrogolum 20'000.

Ovula: Metronidazolum 500 mg, Adeps solidus.

1 Filmtablette enthält: Metronidazolum 250 resp. 500 mg.

1 Ovulum enthält: Metronidazolum 500 mg.

Flagyl eignet sich zur Behandlung von Infektionen, bei denen die Beteiligung anaerober Bakterien nachgewiesen oder vermutet wird, unter Berücksichtigung des angegebenen Wirkspektrums von Metronidazol.

Flagyl Filmtabletten oder Ovula werden eingesetzt bei Amöbiasis (intestinalis und hepatica), Trichomonadeninfektionen im Urogenitaltrakt, Gardnerella vaginalis-Infektionen und Lambliasis.

Flagyl Ovula können eingesetzt werden zur Unterstützung der oralen Behandlung der Trichomoniasis.

Da Metronidazol gegen aerobe Bakterien unwirksam ist, sollte bei aeroben Infektionen oder aerob-anaeroben Mischinfektionen zusätzlich ein geeignetes Chemotherapeutikum eingesetzt werden.

Offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollen beachtet werden, insbesondere Anwendungsempfehlungen zur Verhinderung der Zunahme der Antibiotikaresistenz.

Die Tabletten können bei Kindern ab 6 Jahren angewendet werden, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Das Kind ist in der Lage, eine Tablette zu schlucken.
  • Das Körpergewicht entspricht den Vorgaben für die empfohlene Einzeldosis (siehe unten).

Filmtabletten

Gardnerella-vaginalis-Vaginitis (unspezifische Vaginose)

Es sind zwei Behandlungsarten möglich:

Entweder täglich 1,0 bis 1,5 g Metronidazol (= 2 bis 3 Filmtabl. zu 500 mg) während 5 bis 7 Tagen oder

2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Einnahme am 1. Tag, gefolgt von einer zweiten gleichen Dosis (2,0 g = 4 Filmtabl. zu 500 mg) am 3. Tag.

Die gleiche Therapie ist für den Partner zu empfehlen.

Trichomonadenbefall; Trichomonas-Urethritis und Trichomonas-Vaginitis

Es sind zwei Behandlungsarten möglich:

Entweder Kurztherapie (Einmaldosis): 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabl. zu 500 mg) in einer Dosis bevorzugt am Abend einnehmen, oder

Standardtherapie (10 Tage): Während 10 Tagen morgens und abends je 1 Filmtabl. zu 250 mg Metronidazol einnehmen.

Zur Vermeidung einer Reinfektion sollte der Partner stets mit der gleichen oralen Dosis mitbehandelt werden.

Amöbiasis

Erwachsene: 1 Filmtabl. zu 500 mg Metronidazol, 3 bis 4× täglich.

Kinder: 40 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 bis 4 Einnahmen. Die 250-mg-Tabletten sind für Kinder ab 19 kg Körpergewicht geeignet.

Behandlungsdauer: 7 bis 10 Tage bei akuter Darm- und Leber-Amöbiasis.

Lambliasis

Kurzbehandlung an 5 aufeinanderfolgenden Tagen:

Erwachsene: 1 Filmtabl. zu 250 mg Metronidazol, 3× täglich.

Kinder: 15 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen. Die 250-mg-Tabletten sind für Kinder ab 50 kg Körpergewicht geeignet.

Bei Bedarf kann die Kur nach 8 Tagen Pause wiederholt werden.

Anaerobier-Infektionen

1,5 g Metronidazol täglich in 3 Teildosen (= 3× tägl. 1 Filmtabl. zu 500 mg), eventuell mit einem gegen Aaerobier wirksamen Mittel kombiniert. Die minimale Therapiedauer beträgt im allgemeinen 10 Tage.

Bei einer Therapiedauer von über 10 Tagen, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».

Ovula

Trichomoniasis: Zur unterstützenden Behandlung der oralen Standardtherapie während 10 Tagen, während 10 bis 20 Tagen abends je ein Ovulum zu 500 mg Metronidazol tief in die Scheide einführen.

Spezielle Dosierungsanweisungen:

Niereninsuffizienz:

Bei Niereninsuffizienz kann Flagyl in normaler Dosierung angewendet werden. Bei gleichzeitiger Hämodialyse ist allerdings die verkürzte Halbwertszeit von Metronidazol zu beachten. Eine zusätzliche Dosis nach Hämodialyse kann dadurch notwendig werden. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min ohne Hämodialyse kommt es zur Akkumulation von Metronidazol-Metaboliten. Diese können mit Hilfe von Hämodialyse rasch beseitigt werden; Peritonealdialyse ist nicht wirksam.

Leberinsuffizienz

Bei schwerer Leberinsuffizienz ist die Dosis zu reduzieren und die Plasmakonzentration zu überwachen.

Überempfindlichkeit gegen Imidazolderivate.

Die Dauer der Behandlung mit Flagyl oder anderen nitroimidazolhaltigen Arzneimitteln darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Über diesen Zeitraum hinaus darf die Behandlung nur in Ausnahmefällen und nur bei genau festgelegten Indikationen fortgeführt werden. Ausserdem soll sie so selten wie möglich wiederholt werden. Die Begrenzung der Behandlungsdauer ist äusserst wichtig, da es nicht ausgeschlossen ist, dass die Behandlung die menschlichen Keimzellen schädigen kann. Darüber hinaus wurde in experimentellen Tierstudien ein Anstieg verschiedener Tumorerkankungen beobachtet.

Bei Behandlung mit hohen Dosen und Blutbildanomalien ist eine regelmässige biologische und klinische Kontrolle angezeigt.

Falls aus zwingenden Gründen Flagyl länger als die empfohlene Dauer (Therapiedauer über 10 Tage) verabreicht werden muss, sollten in regelmässigen Abständen Blutbildkontrollen, insbesondere Zählung der Leukozyten, durchgeführt werden. Zudem soll der Patient beobachtet werden, ob unerwünschte Wirkungen, wie periphere und zentrale Neuropathien (z.B. Parästhesie, Ataxie, Schwindel, Krampfanfälle), auftreten.

Blutsystem: Bei Patienten mit Blutdyskrasien in der Anamnese ist vor und nach Behandlung, v.a. bei wiederholten Therapien, eine Kontrolle der Leukozytenzahl durchzuführen.

Niereninsuffizienz und Hämodialyse: siehe spezielle Dosierungsanweisungen im Kapitel «Dosierung/Anwendung».

Leberinsuffizienz: Bei schwerer Leberinsuffizienz ist die Dosis zu reduzieren und die Plasmakonzentration zu überwachen. Flagyl sollte mit Vorsicht bei Patienten mit einer hepatischen Enzephalopathie verabreicht werden.

Cockayne-Syndrom: Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurde im Zusammenhang mit einer Behandlung, die systemisch angewendetes Metronidazol enthielt, über Fälle schwerer Lebertoxizität/akuter Leberfunktionsstörung, darunter auch Fälle mit Todesfolge, berichtet, die kurz nach Behandlungsbeginn eintraten. Bei dieser Population darf Metronidazol erst nach einer sorgfältigen Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden, und nur, falls keine alternative Behandlung zur Verfügung steht.

Vor Behandlungsbeginn sowie während der Behandlung und nach Behandlungsende müssen Leberfunktionstests durchgeführt werden, bis sich die Leberfunktionen wieder normalisiert haben oder bis die Zielwerte erreicht sind. Wenn die Leberfunktionstests während der Behandlung eine deutliche Erhöhung der Werte zeigen, muss die Behandlung abgebrochen werden.

Patienten mit Cockayne-Syndrom müssen dazu aufgefordert werden, bei jeglichen Anzeichen einer Leberschädigung sofort ihren Arzt zu informieren und die Behandlung mit Metronidazol abzubrechen.

Bei Metronidazol wurde über Fälle von schweren bullösen Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxisch-epidermaler Nekrolyse (TEN) oder akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) berichtet (siehe Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»). Wenn Symptome oder Anzeichen eines SJS, einer TEN oder einer AGEP auftreten, muss Flagyl sofort abgesetzt werden und ist für jede weitere Behandlung mit Metronidazol allein oder in Kombination kontraindiziert.

Nervensystem: Aktive und schwere Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems können sich unter Metronidazol verschlechtern, weshalb Metronidazol mit Vorsicht einzusetzen ist. Bei Auftreten von peripheren Neuropathien, Ataxie, Schwindel oder geistiger Verwirrung ist die Behandlung abzubrechen.

Lithiumtherapie: Über Lithiumretention begleitet von Anzeichen einer möglichen Nierenschädigung wurde berichtet bei Patienten, die gleichzeitig Lithium und Metronidazol erhielten. Eine Lithiumtherapie ist deshalb zu reduzieren oder abzusetzen, bevor mit Flagyl behandelt wird. Bei Patienten unter Lithiumtherapie sollten bei Gabe von Metronidazol die Lithium-Plasmakonzentration sowie die Kreatinin- und Elektrolytwerte überwacht werden.

Alkohol: Wegen des Antabus-Effektes (Flush, Erbrechen, Tachykardie) von Metronidazol ist der Patient anzuweisen, während der Therapie mit Flagyl und am Tag danach auf alkoholische Getränke und auf Medikamente, die Alkohol enthalten, zu verzichten.

Candidiasis: Unter Behandlung mit Flagyl kann sich eine bestehende Candidiasis verschlimmern.

Karzinogenese/Mutagenese: Aufgrund positiver Befunde von Metronidazol in Mutagenitäts- und Karzinogenitätstests, sollte eine Überschreitung der empfohlenen Therapiedauer sorgfältig überdacht werden (Siehe Kapitel «Präklinische Daten»).

Latexkompatibilität: Siehe Kapitel «Sonstige Hinweise».

Metronidazol kann die Wirkung oraler Gerinnungshemmer (wie Warfarin) verstärken. Gegebenenfalls sollte die Thromboplastinzeit kontrolliert und die Dosierung des Antikoagulans angepasst werden.

Gleichzeitige Gabe von Disulfiram (Antabus) kann psychotische Reaktionen hervorrufen (siehe auch unter «Unerwünschte Wirkungen»).

Gleichzeitige Gabe von Phenobarbital oder Phenytoin und von anderen Enzyminduktoren senkt die Serumhalbwertszeit von Metronidazol.

Enzyminhibitoren (z.B. Cimetidin) erhöhen die Serumhalbwertszeit von Metronidazol.

Lithium-Plasmaspiegel können durch Metronidazol erhöht werden. Über Interaktionen zwischen Flagyl und Lithiumtherapie resp. Alkohol siehe unter Vorsichtsmassnahmen.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Metronidazol und Ciclosporin besteht das Risiko von erhöhten Ciclosporin-Serumspiegeln. Falls eine Kombination dieser beiden Arzneimittel notwendig ist, sollten der Serumspiegel von Ciclosporin und das Serumkreatinin überwacht werden.

Metronidazol reduziert die Clearance von 5-Fluorouracil und erhöht so dessen Toxizität.

In Kombination mit Busulfan wurde eine erhöhte Toxizität von Busulfan berichtet. Die gleichzeitige Gabe von Busulfan und Metronidazol wird daher nicht empfohlen.

Metronidazol besitzt eine gute Gewebegängigkeit, so dass die Placenta keine Schranke darstellt. Der Gehalt in der Muttermilch ist hoch (mehr als 50% des Serumwertes).

Die Sicherheit einer Anwendung von Metronidazol in der Schwangerschaft ist nicht ausreichend belegt. Insbesondere für die Frühschwangerschaft liegen widersprüchliche Berichte vor. Einige Studien haben Hinweise auf eine erhöhte Fehlbildungsrate ergeben. Das Risiko möglicher Spätfolgen, einschliesslich des kanzerogenen Risikos, ist bisher nicht geklärt. Die Anwendung im 1. Trimenon ist kontraindiziert. Im 2. und dritten Trimenon ist Metronidazol nur anzuwenden, wenn dies klar erforderlich ist.

Im Falle einer uneingeschränkten Anwendung von Nitroimidazolen durch die Mutter besteht für das Ungeborene bzw. Neugeborene das Risiko einer Krebsauslösung oder Erbgutschädigung. Gesicherte Hinweise für eine Schädigung des Embryos oder Feten gibt es bislang nicht.

Während der Anwendung von Flagyl soll nicht gestillt werden (bis zu 24 Stunden nach der letzten Einnahme).

Da Flagyl verschiedene Störungen des Nervensystems und der Augen bewirken kann (siehe Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»), kann die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.

Unerwünschte Wirkungen von Flagyl sind in der Regel dosisabhängig.

Es wurden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Selten: Candida-Superinfektion im Genitaltrakt.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufigkeit nicht bekannt: hämatologische Störungen wie Leukopenie, Agranulozytose, Neutropenie, Thrombozytopenie und Knochenmarkdepression. Wenn diese unerwünschten Wirkungen auftreten, soll die Therapie abgesetzt werden.

Erkrankungen des Immunsystems

Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem und anaphylaktischer Schock.

Psychiatrische Erkrankungen

Häufigkeit nicht bekannt: psychotische Störungen einschliesslich Verwirrtheit und Halluzinationen, depressive Verstimmungen.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel.

Häufigkeit nicht bekannt: periphere Neuropathien (zum Beispiel Sensibilitätsstörungen), Depression, Schlaflosigkeit, Schwächegefühl, Ataxie, Konvulsionen, aseptische Meningitis.

Patienten sollten auf die mögliche Gefahr von schwerwiegenden zentralnervösen Nebenwirkungen aufmerksam gemacht werden und sie sollten angewiesen werden, die Therapie abzubrechen und den Arzt aufzusuchen.

Enzephalopathie (z.B. Verwirrtheit, Fieber, Kopfschmerzen, Halluzinationen, Lähmungen, Lichtempfindlichkeit, Nackensteifigkeit) und subakutes Kleinhirnsyndrom (z.B. Ataxie, Dysarthrie, Gangschwäche, Tremor, Nystagmus), die nach Abbruch der Therapie reversibel sein können.

Augenerkrankungen

Häufigkeit nicht bekannt: vorübergehende Sehstörungen wie Diplopie, Myopie, verschwommenes Sehen, verringerte Sehschärfe, veränderte Farbwahrnehmung, Optikusneuropathie/Neuritis.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Einzelfälle: Hörstörungen/Hörverlust (einschliesslich sensorineuraler Schwerhörigkeit), Ohrensausen.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Geschmacksstörungen, Anorexie.

Häufigkeit nicht bekannt: Oberbauchschmerzen, orale Schleimhautentzündung, pseudomembranöse Kolitis; beim Auftreten andauernder Durchfälle ist das Präparat sofort abzusetzen und eine geeignete Therapie (Vancomycin) einzuleiten. Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, sind in diesem Fall kontraindiziert.

Pankreatitis (reversibel), Verfärbung der Zunge, Zungenbelag (aufgrund von Pilzbefall).

Affektionen der Leber und Gallenblase

Häufigkeit nicht bekannt: erhöhte Leberenzymwerte (AST, ALT, alkalische Phosphatase) und cholestatische Hepatitis oder eine Mischform aus cholestatischer und zytolytischer Hepatitis sowie hepatozelluläre Schäden, bisweilen in Verbindung mit einem Ikterus.

Fälle von Leberinsuffizienz, die eine Lebertransplantation erforderlich machten, wurden bei Patienten beobachtet, die mit Metronidazol in Kombination mit anderen Antibiotika behandelt wurden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Pruritus.

Häufigkeit nicht bekannt: vorübergehender Hautausschlag, Flush, Urtikaria und pustulöser Ausschlag, fixiertes Erythem, akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: Dysurie, Cystitis, Harninkontinenz.

Eine mögliche Dunkelfärbung des Urins wird durch einen Metronidazol-Metaboliten verursacht.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich kann nach Applikation von Ovula Brennen und Juckreiz in der Scheide sowie Fieber auftreten.

Nach Einmaldosen von bis zu 15 g Metronidazol in suizidaler Absicht wurden Übelkeit, Erbrechen, Hyperreflexie, Ataxie, Tachykardie, Atemnot und Desorientierung beobachtet. Todesfälle sind nicht beschrieben.

Behandlung im Falle einer Überdosierung: Es gibt kein spezifisches Antidot für Metronidazol. Bei akuter Überdosierung ist eine symptomatische Behandlung (Magenspülung, Aktivkohle, Hämodialyse) einzuleiten.

ATC-Codes

P01AB01, G01AF01

Wirkungsmechanismus

Metronidazol, ein synthetisches Nitroimidazolderivat, ist aktiv gegen die meisten obligat anaeroben Bakterien und gegen Protozoen. Seine antibakterielle und antiparasitäre Wirkung entfaltet Metronidazol durch eine Synthesehemmung der Nukleinsäuren in empfindlichen Bakterien und Protozoen. Der bakterizide Effekt erstreckt sich auf folgende Bakterien und parasitäre Protozoen:

Empfindliche Keime: Bacteroides-Arten (inkl. B. fragilis), Fusobakterien, Peptokokken, Peptostreptokokken, Veillonella sowie Clostridien und Eubakterien, Campylobacter fetus, Gardnerella vaginalis. Die MHK für empfindliche anaerobe Bakterien liegen zwischen 0,1 und 8 µg/ml.

Mässig empfindliche Keime: Actinomyceten, Propionibakterien (MHK 8-16 µg/ml).

Nicht empfindliche Keime: Aerobe und fakultativ anaerobe Erreger (MHK >16 µg/ml).

Empfindliche Parasiten: Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis (MHK <3 µg/ml); Giardia intestinalis (MHK 0,8-32 µg/ml); Balantidium coli.

Resistenzen: Innerhalb der Nitroimidazol-Gruppe herrscht komplette Kreuzresistenz. Selten sind resistente Stämme von Trichomonas vaginalis sowie - im Zusammenhang mit einer Langzeittherapie - resistente Stämme von Bact. fragilis und anderen anaeroben Bakterien aufgetreten.

Absorption

Metronidazol wird zu mindestens 80% aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert. Nach einmaliger oraler Verabreichung von 250 mg, 500 mg resp. 2 g Metronidazol werden innerhalb von 1–3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen von 4,6–6,5 µg/ml, 11,5–13 µg/ml resp. 30–45 µg/ml erreicht. Bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme ist die Resorption etwas verzögert, jedoch nicht verringert.

Die vaginale Resorption ist langsamer als die nach oraler Gabe; ca. 20% der verabreichten Menge sind systemisch verfügbar.

Distribution

Die Plasmaproteinbindung ist gering (unter 20%). Metronidazol diffundiert rasch in fast alle Gewebe und findet sich vor allem in Lungen, Nieren, Leber, Haut, Galle, Zerebrospinalflüssigkeit, Speichel, Samenflüssigkeit und Vaginalsekret; es passiert die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch über.

Metabolismus

30-60% einer oralen Dosis werden in der Leber metabolisiert; der Hauptmetabolit besitzt ebenfalls eine gewisse Wirkung gegen Bakterien und Protozoen.

Elimination

Die Ausscheidung erfolgt zur Hauptsache über die Niere (bis 80% innert 48 Stunden), vor allem als Metaboliten. Die Plasmahalbwertszeit beträgt 6-8 Stunden.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Niereninsuffizienz: Die Plasmahalbwertszeit bleibt unverändert. Unter Hämodialyse ist sie auf 2½ Stunden verkürzt. Mit zunehmendem Alter sinkt die renale Ausscheidung.

Leberinsuffizienz: Die Plasmahalbwertszeit kann verlängert sein.

Mutagenese

In In-vitro-Tests an Bakterien hat Metronidazol mutagene Effekte gezeigt.

Im Hinblick auf genotoxische Effekte liegen widersprüchliche Ergebnisse aus In-vitro-Studien an Säugetierzellen und In-vivo-Studien bei Nagern sowie Menschen vor.

Karzinogenese

Metronidazol wies eine karzinogene Wirkung bei Mäusen und Ratten auf. Ähnliche Studien bei Hamstern jedoch zeigten negative Resultate.

Die Begrenzung der Behandlungsdauer ist äusserst wichtig, da es nicht ausgeschlossen ist, dass die Behandlung die menschlichen Keimzellen schädigen kann. Darüber hinaus wurde in experimentellen Tierstudien ein Anstieg verschiedener Tumorerkankungen beobachtet.

Reproduktionstoxizität

Tierversuche haben bei Ratten bis zu Dosen von 200 mg/kg Körpergewicht und bei Kaninchen bis zu 150 mg/kg Körpergewicht pro Tag keine teratogenen Effekte oder andere embryotoxischen Wirkungen ergeben. Ab 350 mg/kg wurden nach wiederholter Verabreichung an Ratten und Mäuse unerwünschte Wirkungen auf die männlichen Geschlechtsorgane festgestellt.

Inkompatibilität

Die Grundmasse von Flagyl-Ovula kann mit gewissen Latexprodukten (z.B. Vaginaldiaphragma, Präservative) reagieren und dessen Stabilität (Reissfestigkeit) herabsetzen.

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Metronidazol beeinflusst SGOT- und SGPT-Bestimmungen, welche auf einer UV-Absorptionsabnahme aufgrund der Oxidation von NADH zu NAD beruhen. Es resultieren zu tiefe SGOT- und SGPT-Werte.

Haltbarkeit

Flagyl darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Ovula: Bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren. Vor Licht schützen.

Filmtabletten: Zwischen 15 und 30 °C und vor Licht geschützt aufbewahren.

Filmtabletten: 26313, Ovula: 26314 (Swissmedic).

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

September 2019.

Principio attivo: metronidazolo.

Compresse rivestite: metronidazolo 250 risp. 500 mg; tritici, amylum, povidonum, magnesii stearas, hypromellosum, macrogolum 20'000.

Ovuli: metronidazolo 500 mg, adeps solidus.

1 compressa rivestita contiene: metronidazolo 250 risp. 500 mg.

1 ovulo contiene: metronidazolo 500 mg.

Flagyl è indicato per il trattamento delle infezioni in caso di provata o sospetta presenza di batteri anaerobi e tenendo conto dello spettro di attività del metronidazolo.

Flagyl, in forma di compresse o ovuli, può essere utilizzato in caso di amebiasi (intestinale o epatica), infezioni da Trichomonas delle vie urogenitali, infezioni da Gardnerella vaginalis e in caso di lambliasi.

Gli ovuli Flagyl possono essere utilizzati come complemento del trattamento orale della tricomoniasi.

Dal momento che il metronidazolo non è attivo contro i batteri aerobi, nelle infezioni causate da tali batteri o infezioni miste (aerobiche e anaerobiche) dovrà essere somministrata una chemioterapia complementare adeguata.

Consultare le raccomandazioni ufficiali per l'uso appropriato degli antibiotici, in particolare le raccomandazioni volte a ridurre l'aumento della resistenza contro gli antibiotici.

Le compresse possono essere utilizzate nei bambini a partire dai 6 anni fatte salve le seguenti condizioni:

  • capace di deglutire una compressa,
  • peso corporeo compatibile con la dose unitaria raccomandata (vedere sotto).

Compresse rivestite

Gardnerella vaginalis – vaginiti (non specifica)

Sono applicabili due regimi terapeutici:

Da 1,0 a 1,5 g di metronidazolo al giorno (= 2 o 3 compresse rivestite da 500 mg) da 5 a 7 giorni

2,0 g di metronidazolo (= 4 compresse rivestite da 500 mg) in una dose il primo giorno di trattamento, seguiti da una seconda dose identica (2,0 g = 4 compresse rivestite da 500 mg) al terzo giorno di trattamento.

Lo stesso trattamento è da consigliare al partner.

Infezioni da Trichomonas, uretriti e vaginiti da Trichomonas

Sono applicabili due regimi terapeutici:

Terapia minuto (dose unica): dose unica, preferibilmente la sera, da 2 g di metronidazolo (= 4 compresse rivestite da 500 mg)

Terapia standard (10 giorni): nei 10 giorni, mattina e sera, ciascuna dose da una compressa rivestita da 250 mg di metronidazolo.

Al fine di prevenire qualsiasi reinfezione, il partner dovrebbe sempre essere trattato con la stessa dose orale.

Amebiasi

Adulti: 1 compressa rivestita da 500 mg di metronidazolo da 3 a 4×/giorno.

Bambini: 40 mg di metronidazolo/kg di peso corporeo/giorno suddivisi in 3 o 4 dosi. Le compresse da 250 mg sono adatte ai bambini a partire dai 19 kg di peso corporeo.

Durata del trattamento: in caso di amebiasi intestinale o epatica acuta, da 7 a 10 giorni.

Lambliasi

Cura di cinque giorni consecutivi:

Adulti: 1 compressa rivestita da 250 mg di metronidazolo 3 volte al giorno.

Bambini: 15 mg di metronidazolo/kg di peso corporeo/giorno suddivisi in 3 dosi. Le compresse da 250 mg sono adatte ai bambini a partire dai 50 kg di peso corporeo.

In caso di necessità, la cura può essere ripetuta dopo 8 giorni di sospensione.

Infezioni da germi anaerobi

1,5 g di metronidazolo/giorno suddivisi in 3 dosi parziali (= 3× 1 compressa rivestita da 500 mg/giorno), eventualmente in combinazione con una sostanza attiva contro i germi aerobi. La durata minima della terapia è generalmente di 10 giorni.

Per le durate di trattamento superiori a 10 giorni, vedere «Avvertenze e misure precauzionali».

Ovuli

Tricomoniasi: a complemento della terapia orale standard di 10 giorni, introdurre profondamente nella vagina un ovulo da 500 mg di metronidazolo, tutte le sere, per 10-20 giorni.

Posologie speciali:

Insufficienza renale:

Flagyl può essere utilizzato alle dosi normali in caso di insufficienza renale. Bisogna tuttavia tenere conto dell'emivita ridotta del metronidazolo nei pazienti emodializzati. Dopo un'emodialisi può anche risultare necessaria una dose supplementare. Nei pazienti in cui la clearance della creatinina è inferiore a 10 ml/min e che non sono emodializzati è presente un accumulo di metaboliti del metronidazolo. Poiché una dialisi peritoneale non è efficace, questi metaboliti vengono rapidamente eliminati con l'emodialisi.

Insufficienza epatica:

In caso di insufficienza epatica grave, occorre ridurre la dose e monitorare la concentrazione plasmatica del metronidazolo.

Ipersensibilità ai derivati dell'imidazolo.

Di norma, la durata dei trattamenti con Flagyl o con altri medicamenti a base di nitroimidazolo non può superare i 10 giorni. Il trattamento può essere prolungato oltre tale periodo di tempo soltanto in casi eccezionali e con indicazioni molto precise. Deve inoltre essere ripetuto il meno possibile. Si deve assolutamente limitare la durata del trattamento poiché non è escluso che questo provochi lesioni a livello dei gameti nell'essere umano. Inoltre, negli studi sperimentali condotti sugli animali è stato osservato un aumento di alcuni tumori.

Nelle terapie con forti dosaggi o in caso di anomalie dell'emocromo, sono indicati controlli clinici e di laboratorio regolari.

Se per ragioni imperative risulta necessaria una somministrazione di Flagyl superiore alla durata raccomandata (durata terapeutica superiore a 10 giorni), è opportuno controllare l'emocromo, in particolare la conta leucocitaria a intervalli regolari. Inoltre, il paziente deve essere monitorato per l'insorgenza di effetti indesiderati, quali le neuropatie periferiche e centrali (ad es. parestesia, atassia, vertigini, crisi convulsive).

Ematologia: nei pazienti in cui l'anamnesi rivela una discrasia ematica, si deve effettuare una conta leucocitaria prima e dopo il trattamento, soprattutto se questo è ripetuto.

Insufficienza renale ed emodialisi: vedere posologia speciale nella rubrica «Posologia / impiego».

Insufficienza epatica: In caso di insufficienza epatica grave, occorre ridurre la dose e monitorare la concentrazione plasmatica del metronidazolo. Flagyl deve essere utilizzato con cautela nei pazienti affetti da encefalopatia epatica.

Sindrome di Cockayne: dei casi di epatotossicità grave/insufficienza epatica acuta, compresi casi con esito fatale, insorti rapidamente dopo l'inizio del trattamento, sono stati riportati nei pazienti affetti da sindrome di Cockayne durante un trattamento contenente metronidazolo in uso sistemico. Per questa popolazione, il metronidazolo dovrebbe essere utilizzato dopo un'attenta valutazione del rapporto beneficio-rischio e soltanto se non è disponibile alcun trattamento alternativo.

Test sulla funzionalità epatica devono essere condotti prima, durante e dopo la fine del trattamento fino al ritorno alla normale funzionalità epatica o fino a quando tali valori target non vengono raggiunti. Se i test della funzionalità epatica mostrano un aumento significativo nel corso del trattamento, questo deve essere sospeso.

I pazienti affetti da sindrome di Cockayne dovrebbero essere invitati a segnalare immediatamente al proprio medico qualsiasi segnale di danno epatico e interrompere il trattamento con il metronidazolo.

In associazione al metronidazolo sono stati riportati casi di reazioni cutanee bollose severe come la sindrome di Stevens-Johnson (SJS), la necrolisi epidermica tossica (TEN) o la pustolosi esantematica acuta generalizzata (AGEP) (vedere rubrica «Effetti indesiderati»). Se si manifestano sintomi o segni di SJS, TEN o AGEP, Flagyl deve essere interrotto immediatamente ed è controindicato per qualsiasi nuova somministrazione di metronidazolo in monoterapia o in associazione.

Sistema nervoso: poiché le malattie attive e gravi del sistema nervoso centrale o periferico possono aggravarsi nel corso delle terapie con metronidazolo, è necessario utilizzarlo con cautela. Se si manifestano neuropatie periferiche, atassie, vertigini o allucinazioni, si deve interrompere il trattamento.

Terapia al litio: una ritenzione del litio accompagnata da segni precursori di un'eventuale insufficienza renale è stata osservata nei pazienti sottoposti a una terapia di metronidazolo in concomitanza a un trattamento al litio. Pertanto, è necessario ridurre o interrompere una terapia al litio prima di avviare un trattamento con Flagyl. Sarebbe opportuno monitorare i valori della concentrazione plasmatica del litio, della creatinina e degli elettroliti plasmatici nei pazienti che seguono un trattamento al litio.

Alcol: considerando l'effetto antabuse del metronidazolo (flush, vomito, tachicardia), si deve informare il paziente in modo che rinunci al consumo di bevande alcoliche e di medicamenti contenenti alcol durante il trattamento con Flagyl e il giorno successivo.

Candidiasi: una candidiasi preesistente può aggravarsi durante il trattamento con Flagyl.

Carcinogenesi, mutagenesi: A causa della mutagenicità e della cancerogenicità è necessario agire con particolare prudenza in caso di superamento della durata terapeutica raccomandata (vedere rubrica «Dati preclinici»).

Incompatibilità al lattice: Vedere rubrica «Altre indicazioni»

Il metronidazolo può aumentare l'attività degli anticoagulanti orali (ad es. la warfarina). Se necessario, occorre controllare il tempo di tromboplastina e adattare il dosaggio dell'anticoagulante orale se opportuno.

La somministrazione di disulfiram (Antabuse) e di metronidazolo in concomitanza può scatenare delle reazioni psicotiche (vedere «Effetti indesiderati»).

La somministrazione di metronidazolo in concomitanza con fenobarbital o fenitoina e altri induttori enzimatici potrebbe ridurre l'emivita sierica del metronidazolo.

Gli inibitori enzimatici (ad esempio la cimetidina) aumentano l'emivita plasmatica del metronidazolo.

Le concentrazioni plasmatiche di litio possono essere aumentate dal metronidazolo. Per quanto concerne le interazioni tra Flagyl e i trattamenti con i sali di litio o Flagyl e l'assorbimento di alcool, fare riferimento alle limitazioni d'impiego.

La somministrazione concomitante di metronidazolo e ciclosporina comporta il rischio di livelli sierici elevati di ciclosporina. Se l'associazione di questi due medicamenti risulta indispensabile, è opportuno monitorare il livello sierico di ciclosporina e la creatinina sierica.

Il metronidazolo riduce la clearance del 5-fluorouracile e ne aumenta quindi la tossicità.

In associazione con il busulfan, è stata riportata una tossicità elevata. Per questo motivo l'uso concomitante di busulfan e metronidazolo non è raccomandato.

Dal momento che il metronidazolo attraversa facilmente i tessuti, la placenta non rappresenta una barriera. La sostanza raggiunge concentrazioni elevate nel latte materno (oltre il 50% della concentrazione sierica).

La sicurezza d'impiego del metronidazolo durante la gravidanza non è stata sufficientemente dimostrata. Esistono rapporti contraddittori soprattutto relativamente all'inizio della gravidanza. Alcuni studi hanno rivelato tassi di malformazioni più elevati. Ad oggi, non è noto il rischio di eventuali sequele tardive, compreso il rischio cancerogeno. L'uso durante il primo trimestre è controindicato. Durante il secondo e terzo trimestre il metronidazolo deve essere utilizzato solo se strettamente necessario.

In caso di uso non controllato di nitroimidazoli da parte della madre, il nascituro o il neonato è esposto a un rischio di cancro o di danno cromosomico. Ad oggi, non esiste un'opinione definitiva che indichi una compromissione dell'embrione o del feto.

L'allattamento è sconsigliato durante l'uso di Flagyl (fino a 24 ore dopo la prima dose).

Dato che Flagyl può provocare diversi disturbi al sistema nervoso e alla vista (vedere rubrica «Effetti indesiderati»), la capacità di condurre veicoli e impiegare macchine può essere ridotta.

Gli effetti indesiderati provocati da Flagyl generalmente dipendono dalla dose somministrata.

Sono state utilizzate le seguenti frequenze: «molto comune» (≥1/10), «comune» (≥1/100, <1/10), «non comune» ( ≥1/1000, <1/100), «raro» (≥1/10'000, <1/1000), «molto raro» (<1/10'000), sconosciuto (non può essere stimato sulla base dei dati disponibili).

Infezioni e infestazioni

Raro: infezione genitale superficiale (moniliasi).

Patologie del sistema emolinfopoietico

Frequenza sconosciuta: disturbi ematologici come leucopenia, agranulocitosi, neutropenia, trombopenia e mielosoppressione. Se si manifestano tali effetti indesiderati, occorre interrompere il trattamento.

Disturbi del sistema immunitario

Frequenza sconosciuta: reazioni di ipersensibilità come angioedema e shock anafilattico.

Disturbi psichiatrici

Frequenza sconosciuta: disturbi psicotici inclusi stati di confusione o allucinazioni, depressione.

Patologie del sistema nervoso

Comune: mal di testa, vertigini.

Frequenza sconosciuta: neuropatie periferiche (ad esempio: disturbi della sensibilità), depressione, insonnia, debolezza, atassia, convulsioni, meningite asettica.

I pazienti devono essere informati del potenziale rischio di effetti indesiderati gravi del sistema nervoso centrale. I pazienti devono interrompere il trattamento e informare il medico in caso di insorgenza di tali reazioni.

Encefalopatia (ad es. confusione, febbre, mal di testa, allucinazioni, paralisi, sensibilità alla luce, rigidità del collo) e sindrome cerebellare subacuta (ad es. atassia, disartria, andatura incerta, tremori, nistagmo), che possono essere reversibili dopo l'interruzione del trattamento.

Patologie dell'occhio

Frequenza sconosciuta: disturbi visivi transitori come diplopia, miopia, visione offuscata, diminuzione dell'acuità visiva, alterazione della percezione dei colori, neuropatia ottica/neurite.

Patologie dell'orecchio e del labirinto

Casi isolati: perdita/alterazione dell'udito (anche neurosensoriale), ronzio.

Patologie gastrointestinali

Comune: nausea, vomito, diarrea, disturbi del gusto, anoressia.

Frequenza sconosciuta: disturbi epigastrici, infiammazioni della mucosa orale, colite pseudomembranosa. In caso di comparsa di diarrea persistente, si deve interrompere immediatamente il trattamento e somministrare un trattamento adeguato (vancomicina). In tal caso, la somministrazione di prodotti che favoriscono la stasi fecale è assolutamente vietata.

Pancreatite (reversibile), scolorimento della lingua, lingua pastosa (a causa di una proliferazione fungina).

Patologie epatobiliari

Frequenza sconosciuta: aumento degli enzimi epatici (AST, ALT, fosfatasi alcalina), epatite colestatica o mista e lesione epatocellulare talvolta associati a itterizia.

Sono stati riportati casi di insufficienza epatica che necessitano di un trapianto di fegato nei pazienti trattati con metronidazolo in associazione con altri antibiotici.

Patologie della cute e del tessuto sottocutaneo

Comune: prurito.

Frequenza sconosciuta: eruzioni cutanee transitorie, flush, orticaria ed eruzione pustolosa, eritema pigmentato fisso, pustolosi esantematica acuta generalizzata, sindrome di Stevens-Johnson, necrolisi epidermica tossica.

Patologie renali e urinarie

Raro: disuria, cistite, incontinenza urinaria.

Uno dei metaboliti del metronidazolo rende le urine più scure.

Condizioni relative alla sede di somministrazione

Dopo l'applicazione degli ovuli, di tanto in tanto si sono riscontrati bruciori e prurito vaginale, febbre.

Dopo l'assunzione di singole dosi da 15 g di metronidazolo a scopo suicida, sono stati osservati casi di nausea, vomito, iperreflessia, atassia, tachicardia, dispnea e disorientamento. Non sono stati riportati casi di decesso.

Trattamento in caso di sovradosaggio: non sono disponibili antidoti specifici contro il metronidazolo. In caso di sovradosaggio acuto, si deve procedere con un trattamento sintomatico (lavaggio gastrico, carbone attivo, emodialisi).

Codice ATC

P01AB01, G01AF01

Meccanismo d'azione

Il metronidazolo, derivato sintetico del gruppo dei nitroimidazoli, è attivo contro la maggior parte dei batteri strettamente anaerobi e contro i protozoi. L'attività antibatterica e antiparassitaria del metronidazolo è dovuta a un'inibizione della sintesi degli acidi nucleici dei batteri e protozoi sensibili. I batteri e i protozoi seguenti sono sensibili a tale attività battericida:

Microrganismi sensibili: Bacteroides (anche B. fragilis), Fusobacterium spp, Peptococcus, Peptostreptococcus, Veillonella spp. nonché Clostridium spp. ed Eubacterium spp., Campilobacter fetus, Gardnerella vaginalis. La CMI dei batteri anaerobi sensibili varia da 0,1 a 8 µg/ml.

Microrganismi mediamente sensibili: Actinomycetes, Propionibacterium (CMI 8-16 µg/ml).

Microrganismi non sensibili: batteri aerobi e anaerobi facoltativi (CMI >16 µg/ml).

Parassiti sensibili: Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis (CMI <3 µg/ml), Giardia intestinalis (CMI 0,8-32 µg/ml), Balantidium coli.

Resistenze: All'interno del gruppo dei nitroimidazoli le resistenze crociate sono la norma. I ceppi resistenti di Trichomonas vaginalis o di Bacteroides fragilis (o altri batteri anaerobi) sono emersi raramente dopo terapie a lungo termine.

Assorbimento

Una dose di metronidazolo somministrata per via orale viene riassorbita almeno per l'80% dal tratto gastrointestinale. Dopo la somministrazione orale di una dose singola da 250 mg, da 500 mg o da 2 g di metronidazolo, le concentrazioni plasmatiche massime pari a 4,6–6,5 µg/ml, 11,5–13 µg/ml o 30–45 µg/ml vengono raggiunte rispettivamente dopo 1–3 ore. Se si consumano alimenti insieme al medicamento, il suo riassorbimento risulterà leggermente rallentato senza tuttavia essere ridotto.

Il riassorbimento vaginale è più lento rispetto a quando avviene la somministrazione per via orale e la disponibilità sistemica è del 20% della dose somministrata.

Distribuzione

Il legame con le proteine plasmatiche è debole (meno del 20%). Il metronidazolo si diffonde rapidamente e praticamente in tutti i tessuti. Il metronidazolo penetra principalmente nei polmoni, nei reni, nel fegato, nella pelle, nella bile, nel liquido cefalorachidiano, nella saliva, nello sperma e nelle secrezioni vaginali; attraversa la barriera placentare e viene escreto nel latte materno.

Metabolismo

Il fegato metabolizza dal 30 al 60% di una dose somministrata per via orale. Il metabolita principale svolge anche una certa attività contro i batteri e i protozoi.

Eliminazione

L'eliminazione avviene principalmente per via renale (fino all'80% in 48 ore) e vengono eliminati soprattutto i metaboliti. L'emivita plasmatica è di 6 - 8 ore.

Farmacocinetica in gruppi di pazienti speciali

Insufficienza renale: l'emivita plasmatica non viene modificata. Nei pazienti emodializzati l'emivita è ridotta, ossia 2,5 ore. L'eliminazione diminuisce con l'aumentare dell'età.

Insufficienza epatica: l'emivita plasmatica può essere prolungata.

Mutagenesi

Il metronidazolo ha rivelato un effetto mutageno nei test in vitro sui batteri.

Per quanto riguarda l'effetto genotossico, sono stati riportati risultati contraddittori sulle cellule di mammiferi negli studi realizzati in vitro e in vivo su roditori e umani.

Carcinogenesi

Il metronidazolo si è rivelato carcinogeno nei topi e nei ratti. Studi simili nei criceti, tuttavia, hanno mostrato risultati negativi.

Si deve assolutamente limitare la durata del trattamento poiché non è escluso che questo provochi lesioni a livello dei gameti nell'essere umano. Inoltre, negli studi sperimentali condotti sugli animali è stato osservato un aumento di alcuni tumori.

Tossicità riproduttiva

La sperimentazione animale su ratti con dosi fino a 200 mg/kg di peso corporeo e su conigli con dosi fino a 150 mg/kg di peso corporeo al giorno non ha mostrato effetti teratogeni o embriotossici. A partire da 350 mg/kg, sono stati registrati anche effetti indesiderati nel sistema riproduttivo maschile dopo la somministrazione ripetuta a ratti e topi.

Incompatibilità

L'eccipiente dell'ovulo di Flagyl può interagire con diversi prodotti in lattice (ad es. diaframma Ortho-R, preservativi) poiché diminuisce la loro resistenza meccanica (lacerazione).

Influenza sui metodi diagnostici

Il metronidazolo influisce sulle variazioni delle SGOT e delle SGPT che avvengono a seguito di una diminuzione dell'assorbimento degli UV dovuta all'ossidazione del NADH in NAD. Ne risultano valori troppo bassi per le SGOT e SGPT.

Stabilità

Flagyl può essere utilizzato solo entro la data di scadenza indicata con EXP sulla confezione.

Indicazioni particolari concernenti l'immagazzinamento

Ovuli: Conservare a temperatura ambiente (15-25 °C), al riparo dalla luce.

Compresse: Conservare tra 15 °C e 30 °C, al riparo dalla luce.

Compresse rivestite: 26313, ovuli: 26314 (Swissmedic).

sanofi-aventis (svizzera) sa, 1214 Vernier/GE.

Settembre 2019.

Principe actif: Metronidazolum.

Comprimés pelliculés: Metronidazolum 250 resp. 500 mg; tritici, amylum, povidonum, magnesii stearas, hypromellosum, macrogolum 20'000.

Ovules: Metronidazolum 500 mg, adeps solidus.

1 comprimé pelliculé contient: Metronidazolum 250 resp. 500 mg.

1 ovule contient: Metronidazolum 500 mg.

Le Flagyl est indiqué pour le traitement des infections si la présence de bactéries anaérobies est prouvée ou suspectée et en tenant compte du spectre d'activité du métronidazole.

Le Flagyl, sous forme de comprimés ou d'ovule, peut être utilisé en cas d'amibiase (intestinale ou hépatique), d'infections à Trichomonas des voies urogénitales, d'infections à Gardnerella vaginalis et en cas de lambliase.

Les ovules Flagyl peuvent être utilisés pour compléter le traitement oral de la trichomonase.

Dans la mesure où le métronidazole n'est pas actif contre les bactéries aérobies, lors d'infections causées par celles-ci ou d'infections mixtes (aérobies et anaérobies) une chimiothérapie complémentaire adéquate devrait être instaurée.

Veuillez consulter les recommandations officielles pour l'emploi approprié des antibiotiques, en particulier les recommandations visant à réduire l'augmentation de la résistance contre les antibiotiques.

Les comprimés peuvent être utilisés chez l'enfant à partir de 6 ans sous réserve des conditions suivantes:

  • capable d'avaler un comprimé,
  • poids corporel compatible avec la dose unitaire recommandée (voir ci-dessous).

Comprimés pelliculés

Gardnerella vaginalis – vaginites (non spécifique)

Deux schémas thérapeutiques sont applicables:

Soit 1,0 à 1,5 g de métronidazole par jour (= 2 à 3 comprimés pelliculés de 500 mg) durant 5 à 7 jours

Soit 2,0 g de métronidazole (= 4 comprimés pelliculés de 500 mg) en une prise le premier jour de traitement, suivis d'une seconde dose identique (2,0 g = 4 comprimés pelliculés de 500 mg) au troisième jour de traitement.

Le même traitement est à conseiller au partenaire.

Infections à Trichomonas, urétrites et vaginites à Trichomonas

Deux schémas thérapeutiques sont applicables:

Soit thérapie minute (dose unique): prise unique et de préférence le soir de 2 g de métronidazole (= 4 comprimés pelliculés à 500 mg)

Soit thérapie standard (10 jours): durant 10 jours, matin et soir, prise à chaque fois d'un comprimé pelliculé à 250 mg de métronidazole.

Afin de prévenir toute réinfection, le partenaire devrait toujours être traité par la même dose orale.

Amibiase

Adultes: 1 comprimé pelliculé de 500 mg de métronidazole 3 à 4×/jour.

Enfants: 40 mg de métronidazole/kg de poids corporel/jour répartis en 3 à 4 prises. Les comprimés de 250 mg conviennent aux enfants à partir de 19 kg de poids corporel.

Durée du traitement: lors d'amibiase intestinale ou hépatique aiguë, 7 à 10 jours.

Lambliase

Cure de cinq jours consécutifs:

Adultes: 1 comprimé pelliculé à 250 mg de métronidazole 3 fois par jour.

Enfants: 15 mg de métronidazole/kg de poids corporel/jour répartis en 3 prises. Les comprimés de 250 mg conviennent aux enfants à partir de 50 kg de poids corporel.

En cas de nécessité, la cure peut être répétée après 8 jours d'interruption.

Infections à germes anaérobies

1,5 g de métronidazole/jour répartis en 3 doses partielles (= 3× 1 comprimé pelliculé à 500 mg/jour), éventuellement association avec une substance active contre les germes aérobies. La durée minimale de la thérapie est habituellement de 10 jours.

Pour les durées de traitement de plus de 10 jours, voir «Mises en garde et précautions».

Ovules

Trichomonase: pour compléter la thérapie orale standard de 10 jours, appliquer un ovule de 500 mg de métronidazole profondément dans le vagin chaque soir pendant 10 à 20 jours.

Posologies spéciales:

Insuffisance rénale:

Le Flagyl peut être utilisé aux doses normales lors d'insuffisance rénale. Il faut toutefois tenir compte de la demi-vie raccourcie du métronidazole chez les patients hémodialysés. Une dose supplémentaire peut ainsi être nécessaire après une hémodialyse. Il y a accumulation de métabolites du métronidazole chez les patients dont la clearance à la créatinine est inférieure à 10 ml/min et qui ne sont pas hémodialysés. Ces métabolites sont rapidement éliminés par une hémodialyse, une dialyse péritonéale n'étant pas efficace.

Insuffisance hépatique:

En cas d'insuffisance hépatique grave, il faut réduire la dose et surveiller la concentration plasmatique du métronidazole.

Hypersensibilité à l'égard des dérivés de l'imidazole.

En règle générale, la durée des traitements avec Flagyl ou avec d'autres médicaments à base de nitroimidazole ne peut pas dépasser 10 jours. Le traitement ne peut être prolongé au-delà de ce laps de temps que dans des cas exceptionnels et dans des indications très précises. Il doit par ailleurs être répété le moins souvent possible. Il est impératif de limiter la durée du traitement car il n'est pas exclu que ce dernier provoque des lésions au niveau des gamètes chez l'être humain. Par ailleurs, une augmentation de certaines tumeurs a été observée lors d'études expérimentales conduite sur des animaux.

Lors de thérapies avec de fortes doses ou en cas d'anomalies de la formule sanguine, des contrôles biologiques et cliniques réguliers sont indiqués.

Si des raisons impératives imposent une administration de Flagyl dépassant la durée recommandée (durée thérapeutique de plus de 10 jours), il convient de contrôler la formule sanguine, notamment la numération leucocytaire à intervalles réguliers. En outre, le patient doit être surveillé sur l'apparition d'effets indésirables, tels que des neuropathies périphériques et centrales (p.ex. paresthésie, ataxie, vertige, crises convulsives).

Hématologie: chez les patients dont l'anamnèse révèle une dyscrasie sanguine, une numération leucocytaire doit être effectuée avant et après le traitement, surtout si celui-ci est répété.

Insuffisance rénale et hémodialyse: voir posologie spéciale en section «Posologie/Mode d'emploi».

Insuffisance hépatique: En cas d'insuffisance hépatique grave, il faut réduire la dose et surveiller la concentration plasmatique du métronidazole. Flagyl doit être utilisé avec prudence chez les patients souffrant d'une encéphalopathie hépatique.

Syndrome de Cockayne: des cas d’hépatotoxicité sévère/insuffisance hépatique aiguë, y compris des cas avec une issue fatale, survenus rapidement après l’initiation du traitement, ont été rapportés chez les patients atteints du syndrome de Cockayne lors d’un traitement contenant du métronidazole en utilisation systémique. Pour cette population, le métronidazole devrait être utilisé après une évaluation attentive du rapport bénéfice-risque et seulement si aucun traitement alternatif n’est disponible.

Des tests des fonctions hépatiques doivent être effectués avant l’initiation du traitement, pendant et après la fin du traitement jusqu’à un retour à la normale des fonctions hépatiques ou jusqu’à ce que les valeurs cibles soient atteintes. Si les tests de la fonction hépatique montrent une élévation significative au cours du traitement, celui-ci doit être arrêté.

Les patients atteints du syndrome de Cockayne devraient être invités à signaler immédiatement tout signe d’atteinte hépatique à leur médecin et arrêter leur traitement au métronidazole.

Des cas de réactions cutanées bulleuses sévères comme le syndrome de Stevens-Johnson (SJS), la nécrolyse épidermique toxique (TEN) ou la pustulose exanthématique aiguë généralisée (AGEP) ont été rapportés avec le métronidazole (voir section «Effets indésirables»). Si des symptômes ou signes de SJS, TEN ou AGEP apparaissent, Flagyl doit-être immédiatement arrêté et est contre-indiqué pour toute nouvelle administration de métronidazole seul ou associé.

Système nerveux: les maladies actives et graves du système nerveux central ou périphérique peuvent s'aggraver au cours de thérapies avec du métronidazole, c'est pourquoi il faut utiliser le métronidazole avec prudence. Si des neuropathies périphériques, des ataxies, des vertiges ou des hallucinations apparaissent, il faut interrompre le traitement.

Thérapie au lithium: une rétention de lithium accompagnée de signes précurseurs d'une éventuelle insuffisance rénale a été observée chez des patients bénéficiant d'une thérapie de métronidazole en même temps que d'un traitement au lithium. C'est pourquoi il faut réduire ou interrompre une thérapie au lithium avant de débuter un traitement avec du Flagyl. Il faudrait surveiller les valeurs de la concentration plasmatique en lithium, de la créatinine et des électrolytes plasmatiques chez les patients qui suivent un traitement au lithium.

Alcool: en raison de l'effet antabus du métronidazole (flush, vomissement, tachycardie), il faut informer le patient afin qu'il renonce à la consommation de boissons alcoolisées et des médicaments contenant de l'alcool durant le traitement avec du Flagyl et le jour après.

Candidiase: une candidiase préexistante peut s'aggraver durant un traitement de Flagyl.

Carcinogenèse, mutagenèse: A cause de la mutagénicité et de la cancérogénicité il faut être particulièrement prudent lors d'un dépassement de la durée thérapeutique recommandée (voir section «Données précliniques»).

Incompatibilité au latex: Voir section «Remarques particulières».

Le métronidazole peut augmenter l'activité d'anticoagulants oraux (telle la warfarine). Si nécessaire, il faudrait contrôler le temps de thromboplastine et adapter le dosage de l'anticoagulant oral si nécessaire.

L'administration de disulfiram (Antabus) et de métronidazole dans le même temps peut avoir pour conséquence des réactions psychotiques (voir «Effets indésirables»).

L'administration de métronidazole en même temps que du phénobarbital ou phénytoïne et d'autres inducteurs enzymatiques a pour conséquence de faire diminuer la demi-vie sérique du métronidazole.

Les inhibiteurs enzymatiques (par exemple la cimétidine) augmentent la demi-vie plasmatique du métronidazole.

Les concentrations plasmatiques de lithium peuvent être augmentées par le métronidazole. En ce qui concerne les interactions entre Flagyl et les traitements avec les sels de lithium ou Flagyl et l'absorption d'alcool, veuillez s.v.p. vous référer aux limitations d'emploi.

L'administration simultanée de métronidazole et de ciclosporine comporte le risque de taux sériques élevés de ciclosporine. Si l'association de ces deux médicaments s'avère indispensable, il convient de contrôler le taux sérique de ciclosporine et la créatinine sérique.

Le métronidazole réduit la clairance du 5-fluorouracil et augmente ainsi sa toxicité.

En association avec le busulfan, il a été rapporté une toxicité élevée. C'est pourquoi la prise concomitante de busulfan et de métronidazole n'est pas conseillée.

Etant donné que le métronidazole traverse facilement les tissus, le placenta ne représente pas une barrière. La substance atteint des concentrations élevées dans le lait maternel (plus de 50% de la concentration sérique).

La sécurité d'utilisation du métronidazole pendant la grossesse n'a pas été suffisamment démontrée. Des rapports contradictoires existent notamment en ce qui concerne le début de la grossesse. Certaines études ont révélé des taux de malformations plus élevés. Le risque d'éventuelles séquelles tardives, y compris le risque cancérigène, n'est pas connu à ce jour. L'utilisation durant le premier trimestre est contre-indiquée. Au cours des deuxième et troisième trimestres, le métronidazole ne doit être utilisé qu'en présence d'une indication stricte.

Dans le cas d'une utilisation non limitée de nitroimidazoles par la mère, l'enfant à naître ou le nouveau-né est exposé à un risque de cancer ou d'atteinte chromosomique. Il n'existe à ce jour aucun avis sûr indiquant un effet défavorable sur l'embryon ou le fœtus.

L'allaitement est contre-indiqué pendant l'utilisation de Flagyl (jusqu'à 24 heures après la dernière prise).

Puisque le Flagyl peut provoquer de différents troubles du système nerveux et des yeux (voir section «Effets indésirables»), l'aptitude à la conduite et l'utilisation de machines peut être réduite.

Les effets indésirables provoqués par le Flagyl sont généralement dépendants de la dose administrée.

Les fréquences suivantes ont été utilisées: «très fréquents» (≥1/10), «fréquents» (≥1/100, <1/10), «occasionnels» (≥1/1000, <1/100), «rares» (≥1/10'000, <1/1000), «très rares» (<1/10'000), «inconnue» (fréquence ne peut être estimée sur la base des données disponibles).

Infections et infestations

Rares: surinfection génitale (moniliase).

Affections hématologiques et du système lymphatiques

Fréquence inconnue: perturbations hématologiques telles que leucopénie, agranulocytose, neutropénie, thrombopénie et dépression médullaire. Si ces effets indésirables surviennent, il faut interrompre le traitement.

Affections du système immunitaire

Fréquence inconnue: réactions d'hypersensibilité telles que angiooedème et choc anaphylactique.

Affections psychiatriques

Fréquence inconnue: troubles psychotiques incluant des confusions ou des hallucinations, humeur dépressive.

Affections du système nerveux

Fréquents: maux de tête, vertiges.

Fréquence inconnue: neuropathies périphériques (par exemple. troubles de la sensibilité), dépression, insomnie, faiblesse, ataxie, convulsions, méningite aseptique.

Les patients doivent être informés du risque possible d'effets indésirables graves du système nerveux central. Les patients doivent arrêter le traitement et avertir le médecin en cas d'occurrence de telles réactions.

Encéphalopathie (ex: confusion, fièvre, maux de tête, hallucinations, paralysie, sensibilité à la lumière, raideur du cou) et syndrome cérébelleux subaiguë (ex: ataxie, dysarthrie, faiblesse dans la démarche, tremblements, nystagmus), qui peuvent être réversibles à l'arrêt du traitement.

Affections oculaires

Fréquence inconnue: troubles visuels transitoires tels que diplopie, myopie, vision trouble, diminution de l'acuité visuelle, modification dans la vision des couleurs, neuropathie optique/névrite.

Affections de l'oreille et du labyrinthe

Cas isolés: perte/altération de l'audition (y compris neurosensitive), tintement.

Affections gastro-intestinales

Fréquents: nausées, vomissements, diarrhée, troubles du goût, anorexie.

Fréquence inconnue: troubles épigastriques, inflammations de la muqueuse orale, colite pseudo-membraneuse. Lors de l'apparition de diarrhées persistantes, il faut immédiatement arrêter le traitement et administrer un traitement adéquat (vancomycine). Dans ce cas, l'administration de produits favorisant la stase fécale est formellement proscrite.

Pancréatite (réversible), décoloration de la langue, langue pâteuse (à cause d'une prolifération fongique).

Affections hépato-biliaires

Fréquence inconnue: augmentation des enzymes hépatiques (AST, ALT, alkaline phosphatase), et une hépatite cholestatique ou mixte et lésion hépatocellulaire parfois associées à une jaunisse.

Des cas d'insuffisance hépatique nécessitant une transplantation du foie ont été rapportés chez les patients traités avec métronidazole en combinaison avec d'autres antibiotiques.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Fréquent: prurit

Fréquence inconnue: éruptions cutanées transitoires, flush, urticaire et éruption pustuleuse, érythème pigmenté fixe, pustulose exanthémique aiguë généralisée, syndrome de Stevens Johnson, nécrolyse épidermique toxique.

Affections du rein et des voies urinaires

Rares: dysurie, cystite, incontinence d'urine.

Un des métabolites du métronidazole a pour effet de rendre les urines plus foncées.

Troubles au site d'administration

Après l'application d'ovules, on a remarqué de temps à autres des brûlures et un prurit au niveau du vagin, fièvre.

Après des doses uniques allant jusqu'à 15 g de métronidazole dans des intentions suicidaires, des cas de nausées, vomissements, hyperréflexie, ataxie, tachycardie, dyspnée et désorientation ont été observés. Aucun cas de décès n'a été rapporté.

Traitement en cas de surdosage: il n'existe pas d'antidote spécifique contre le métronidazole. Lors d'un surdosage aigu, il faut procéder à un traitement symptomatique (lavage gastrique, charbon actif, hémodialyse).

Code ATC

P01AB01, G01AF01

Mécanisme d'action

Le métronidazole, dérivé synthétique du groupe des nitro-imidazoles, est actif contre la majorité des bactéries strictement anaérobies ainsi que contre les protozoaires. L'activité antibactérienne et antiparasitaire du métronidazole est due à une inhibition de la synthèse des acides nucléiques des bactéries et protozoaires sensibles. Les bactéries et protozoaires suivants sont sensibles à cette activité bactéricide:

Micro-organismes sensibles: Bacteroides (également B. fragilis), Fusobacterium spp, les Peptocoques, les Peptostreptocoques, Veillonella spp. ainsi que Clostridium spp. et Eubacterium spp., Campilobacter fetus, Gardnerella vaginalis. La CMI des bactéries anaérobies sensibles est située entre 0,1 et 8 µg/ml.

Micro-organismes moyennement sensibles: Actinomycètes, Propionibacterium (CMI 8-16 µg/ml).

Micro-organismes non sensibles: Bactéries aérobies et anaérobies facultatives (CMI >16 µg/ml).

Parasites sensibles: Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis (CMI <3 µg/ml), Giardia intestinalis (CMI 0,8-32 µg/ml), Balantidium coli.

Résistances: Au sein du groupe des nitro-imidazoles, les résistances croisées sont de règle. Des souches résistantes de Trichomonas vaginalis ou de Bacteroides fragilis (ou autres bactéries anaérobies) sont rarement apparues après des thérapies au long cours.

Absorption

Une dose de métronidazole administrée par voie orale est résorbée au minimum à 80% par le tractus gastro-intestinal. Après administration orale d'une dose unique de 250 mg, de 500 mg ou de 2 g de métronidazole, les concentrations plasmatiques maximales de 4,6–6,5 µg/ml, de 11,5–13 µg/ml ou de 30–45 µg/ml sont respectivement atteintes après 1–3 heures. Si des aliments sont consommés en même temps que le médicament, la résorption de celui-ci est quelque peu ralentie sans toutefois être diminuée.

La résorption vaginale est plus lente que lors de l'administration orale et la disponibilité systémique est de 20% de la dose administrée.

Distribution

La liaison aux protéines plasmatiques est faible (moins de 20%). Le métronidazole diffuse rapidement et dans pratiquement tous les tissus. On retrouve le métronidazole principalement dans les poumons, les reins, le foie, la peau, la bile, le liquide céphalo-rachidien, la salive, le sperme et dans les sécrétions vaginales; il passe la barrière placentaire et dans le lait maternel.

Métabolisme

Le foie métabolise 30 à 60% d'une dose administrée par voie orale. Le métabolite principal a également une certaine activité contre les bactéries et les protozoaires.

Elimination

L'élimination se fait principalement par voie rénale (jusqu'à 80% en 48 heures), ce sont surtout les métabolites qui sont éliminés. La demi-vie plasmatique est de 6-8 heures.

Cinétique pour certains groupes de patients

Insuffisance rénale: la demi-vie plasmatique n'est pas modifiée. Chez les patients hémodialysés, elle est raccourcie et n'est que de 2½ heures. L'élimination rénale diminue en fonction de l'augmentation de l'âge.

Insuffisance hépatique: la demi-vie plasmatique peut être prolongée.

Mutagénèse

Le métronidazole a révélé un effet mutagène dans les tests in vitro sur des bactéries.

Des résultats contradictoires, quant à l'effet génotoxique, ont été rapportés sur des cellules de mammifères dans des études réalisées in vitro et in vivo sur des rongeurs ainsi que chez l'homme.

Carcinogenèse

Le métronidazole s'est avéré carcinogène chez des souris et des rats. Des études similaires chez des hamsters ont cependant montré des résultats négatifs.

Il est impératif de limiter la durée du traitement car il n'est pas exclu que ce dernier provoque des lésions au niveau des gamètes chez l'être humain. Par ailleurs, une augmentation de certaines tumeurs a été observée lors d'études expérimentales conduites sur des animaux.

Toxicité de reproduction

L'expérimentation animale chez des rats avec des doses pouvant aller jusqu'à 200 mg/kg de poids corporel et chez des lapins avec des doses pouvant aller jusqu'à 150 mg/kg de poids corporel par jour n'a pas montré d'effets tératogènes ou d'autres effets embryotoxiques. A partir de 350 mg/kg, des effets indésirables ont également été enregistrés au niveau du système reproductif masculin après administration répétée à des rats et à des souris.

Incompatibilité

L'excipient de l'ovule de Flagyl peut interagir avec divers produits en latex (p.ex. diaphragmes ortho-R, préservatifs) en diminuant leur résistance mécanique (déchirement).

Influence sur les méthodes de diagnostic

Le métronidazole influe sur les déterminations des SGOT et des SGPT qui se font sur la base d'une diminution de l'absorption des UV en raison de l'oxydation du NADH en NAD. Il en résulte des valeurs trop basses pour les SGOT et les SGPT.

Stabilité

Le Flagyl ne peut être utilisé que jusqu'à la date de péremption figurant sur l'emballage en regard de la mention EXP.

Remarques concernant le stockage

Ovules: Conserver à température ambiante (15-25 °C) et à l'abri de la lumière.

Comprimés: Conserver entre 15 et 30 °C et à l'abri de la lumière.

Comprimés pelliculés: 26313, ovules: 26314 (Swissmedic).

sanofi-aventis (suisse) sa, 1214 Vernier/GE.

Septembre 2019.

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