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Erythrocin IV Dry sub 1000 mg amp buy online
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Erythrocin i.v. Trockensub 1000 mg Amp

  • 151.35 CHF

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Safe payments
  • Availability: Not available
  • Brand: RECORDATI AG
  • Product Code: 20209
  • ATC-code J01FA01
  • EAN 7680202580475
Amount in a pack. 1 Stk
Storage temp. min 15 / max 25 ℃
QR Erythrocin IV Dry sub 1000 mg amp buy online

Description

Wirkstoff: Erythromycinum.

1 Stechampulle mit 1 g Erythromycinum ut Erythromycini lactobionas pro vitro.

Erythrocin i.v. ist vor allem dort indiziert, wo schnell hohe Serumspiegel an Erythrocin erzielt werden müssen, oder wo eine orale Gabe nicht möglich ist. Es ist indiziert bei Infektionen durch Erreger, die auf Erythromycin empfindlich sind (vgl. in vitro-Spektrum):

Aufgrund des Erregerspektrums kommt der klinische Einsatz von Erythrocin i.v. in Frage bei schweren Verlaufsformen im Bereich:

Hals, Nase, Ohr: Pharyngitis, Tonsillitis, Diphtherie, Scharlach;

der unteren Luftwege: atypische Pneumonie inkl. Legionellen-Pneumonie, Bronchopneumonie, Lobärpneumonie, Pneumokokkenpneumonie;

der Haut: Erysipel, Anthrax, bazilläre Angiomatose, Erythrasma, Phlegmone.

Offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollen beachtet werden, insbesondere Anwendungsempfehlungen zur Verhinderung der Zunahme der Antibiotikaresistenz.

Erwachsene

Die Tagesdosis beträgt in der Regel 15–20 mg/kg KG oder 2 g in 2 Dosen. Sie kann in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit der Erreger oder des Schweregrades der Erkrankung verdoppelt, d.h. bei Erwachsenen bis auf max. 4 g erhöht werden.

Die Einzeldosis sollte im Abstand von 6 bis 24 Stunden verabreicht werden.

Die intravenöse Gabe sollte raschmöglichst durch eine orale Therapie mit Erythromycin ersetzt werden.

Kinder

Die Anwendung und Sicherheit von Erythrocin i.v. Infusionspräparat bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Leber-/Niereninsuffizienz: Bei Vorliegen einer Nieren- und/oder Leberinsuffizienz sollte die Tagesdosis von 1 g nicht überschritten werden.

Ältere Patienten: Wegen der Gefahr der Akkumulation ist bei längerer Behandlung die Dosierung ebenfalls zu reduzieren.

Betreffend Anwendung und Herstellung der Infusionslösung siehe «Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung».

Erythrocin i.v. darf nur intravenös verabreicht werden. Die intraarterielle Injektion ist streng kontraindiziert. Sie kann zu Gefässspasmen mit Ischämie führen. Auch die intramuskuläre Applikation ist kontraindiziert.

Bolusinjektion (IV-Stoss) ist kontraindiziert.

Da eine schnelle Infusion eher zu Arrhythmien oder Hypotonie führen kann, sollte Erythromycin über einen Zeitraum von mindestens 60 Minuten verabreicht werden. Bei Patienten mit bestehenden Risikofaktoren oder Arrhythmien sollte die Infusionsdauer verlängert werden.

Kontinuierliche Infusion von Erythromycin-Lactobionat ist aufgrund der langsameren Infusionsrate und der geringeren Erythromycin-Konzentration zu bevorzugen, jedoch sind intermittierende Infusionen mit Intervallen von maximal sechs Stunden ebenfalls wirksam.

Bekannte Überempfindlichkeit gegen Erythromycin oder andere Makrolide, schwere Leberinsuffizienz.

Erythrocin ist kontraindiziert bei Patienten, welche Ergotamin oder Dihydroergotamin einnehmen (siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen»).

Erythromycin darf nicht gleichzeitig mit HMG-CoA-Reduktasehemmern (Statinen) angewendet werden, die weitgehend über CYP3A4 metabolisiert werden (Lovastatin oder Simvastatin) (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen»).

Erythrocin ist kontraindiziert bei Patienten mit angeborener oder erworbener QT-Intervallverlängerung sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die ebenfalls zu einer Verlängerung des QT-Intervalls führen können (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen»).

Erythromycin ist kontraindiziert bei Patienten, die Astemizol, Terfenadin, Cisaprid, Domperidon oder Pimozid einnehmen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen»).

Bolusinjektion (IV-Stoss) ist kontraindiziert.

Erythromycin-Lactobionat darf nur durch dauernde oder intermittierende Infusion (minimal 60 Minuten) verabreicht werden.

Verlängerung des QT-Intervalls

Unter Erythromycin wurden eine Verlängerung des QT-Intervalls und in selteneren Fällen Arrhythmien beobachtet. Fälle von Torsade de Pointes bei Patienten unter Erythromycin wurden spontan während der Überwachung nach dem Inverkehrbringen gemeldet und es wurde auch über Todesfälle berichtet.

Erythromycin ist zu vermeiden bei Patienten mit bekannter Verlängerung des QT-Intervalls, Patienten mit bestehenden proarrhythmischen Störungen wie unbehandelte Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie, klinisch signifikante Bradykardie sowie bei Patienten unter Behandlung mit Antiarrhythmika der Klasse IA (Chinidin, Procainamid) oder der Klasse III (Dofetilid, Amiodaron, Sotalol), bestimmte Neuroleptika, tri- und tetrazyklische Antidepressiva, Arsentrioxid, Methadon und Budipin, bestimmte Fluorchinolone, Imidazol-Antimykotika und Antimalariamittel sowie Pentamidin i.v.(siehe auch «Interaktionen»).

Bei älteren Patienten kann der medikamentenbedingte Effekt auf das QT-Intervall häufiger auftreten.

Treten unter Therapie mit Erythromycin Symptome wie Palpitationen, Schwindel oder Synkopen auf, die Zeichen von Arrhythmien sein können, ist umgehend eine Untersuchung des Patienten einschliesslich EKG und Bestimmung des QT-Intervalls einzuleiten.

Bei schwerer Niereninsuffizienz (Clearance <10 ml/Min.) und/oder Leberinsuffizienz ist eine Dosisreduktion und eine sorgfältige Überwachung erforderlich. Bei Auftreten von oto- oder hepatotoxischen Anzeichen (s. unter «Unerwünschte Wirkungen») sofortiges Absetzen.

Erythromycin wird primär durch die Leber ausgeschieden. Die Verabreichung von Erythromycin an Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte daher mit Vorsicht erfolgen.

Vorsicht ist auch geboten bei Patienten, die gleichzeitig hepatotoxische Arzneimittel erhalten. Die Patienten sind darauf hinzuweisen, die Behandlung abzubrechen und ärztlichen Rat einzuholen, wenn sich Anzeichen und Symptome einer Lebererkrankung wie Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, Juckreiz oder Druckempfindlichkeit des Bauches entwickeln.

Allergische Reaktionen

Unter Erythromycin-Anwendung können schwere, lebensbedrohliche allergische Reaktionen auftreten, zum Beispiel schwere Hauterscheinungen wie Erythema exsudativummultiforme, Stevens-Johnson-Syndrom oder Toxische Epidermale Nekrolyse sowie angioneurotisches Ödem oder Anaphylaxie.

Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung mit Erythromycin sofort abgebrochen werden und die der Symptomatik entsprechenden erforderlichen Notfallmassnahmen eingeleitet werden.

Eine Kreuzallergie mit anderen Makrolid-Antibiotika kann bestehen, so dass bei bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Makrolide oder verwandte Substanzen (z.B. Ketolide) besondere Vorsicht bei der Anwendung geboten ist.

Es bestehen Berichte über eine Verschlimmerung der körperlichen Schwäche bei einer bereits bestehenden Myasthenia gravis unter Erythromycin (s. unter «Unerwünschte Wirkungen»).

Erythromycin darf nicht gleichzeitig mit HMG-CoA-Reduktasehemmern (Statinen) angewendet werden, die weitgehend über CYP3A4 metabolisiert werden (Lovastatin oder Simvastatin) da ein erhöhtes Risiko von Myopathie, einschl. Rhabdomyolyse, besteht (siehe auch «Interaktionen»).

In Situationen, in denen die gleichzeitige Anwendung von Erythromycin und Statinen nicht vermieden werden kann, wird empfohlen, die geringste angegebene Dosis des Statins zu verwenden. Es sollte ein Statin angewendet werden, das nicht vom CYP3A-Metabolismus abhängig ist (z.B. Fluvastatin). Patienten, die gleichzeitig andere Statine einnehmen, sollten vom Arzt darauf hingewiesen werden, auf Anzeichen einer Myopathie zu achten (z.B. unerklärliche Muskelschmerzen oder Schwäche oder dunkel gefärbter Urin). Wenn eine Myopathie auftritt, muss die Einnahme des Statins sofort beendet werden.

Bei akuter intermittierender Porphyrie intensive Überwachung. Falls Porphyrieanfälle ausgelöst werden, sofortiges Absetzen der Behandlung.

Erythromycin kann mit zahlreichen Arzneimitteln klinisch relevante Interaktionen eingehen (siehe «Interaktionen»). Insbesondere ist die gleichzeitige Gabe von Ergotamin (siehe «Kontraindikationen»), Terfenadin, Astemizol, Domperidon, Cisaprid, Pimozid, Triazolam und Midazolam zu vermeiden.

Kinder

Die Anwendung und Sicherheit von Erythrocin i.v. Infusionspräparat bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Neugeborene

Es liegen Berichte über hypertrophische Pylorusstenosen bei Neugeborenen unter Erythromycin-Behandlung vor. Von 157 Neugeborenen, welchen zur Pertussisprophylaxe Erythromycin verabreicht wurde, entwickelten 7 (5%) Symptome wie nicht-biliärer Vomitus oder Irritabilität beim Füttern. Die resultierende Diagnose war hypertrophe Pylorusstenose, welche eine chirurgische Pylorusmyotomie erforderte. Da Erythromycin bei Neugeborenen zur Behandlung von Erkrankungen mit signifikanter Mortalität und Morbidität (wie z.B. Pertussis oder Chlamydien) eingesetzt werden kann, muss der Nutzen einer Therapie mit Erythromycin gegen das potenzielle Risiko einer hypertrophischen Pylorusstenose abgewogen werden. Die Eltern sollten informiert werden, dass sie beim Auftreten von Vomitus oder Irritabilität beim Füttern den behandelnden Arzt aufsuchen.

Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) wurde bei Anwendung fast aller antibakterieller Substanzen einschliesslich Erythromycin beobachtet und kann im Schweregrad von leichtem Durchfall bis zu Pseudomembranöser Colitis mit tödlichen Folgen reichen. CDAD ist bei allen Patienten zu erwägen, die nach Antibiotikaeinnahme an Durchfall leiden. Eine sorgfältige Anamnese ist unabdingbar, da CDAD auch schon über zwei Monate nach Verabreichung von antibakteriellen Substanzen aufgetreten ist.

Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Erythromycin unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.

Berichten zufolge reichen die Erythromycin-Konzentrationen, die im Foetus erreicht werden, nicht aus, um eine kongenitale Syphilis zu verhindern. Säuglinge von Müttern, die in der Schwangerschaft mit oralem Erythromycin gegen frühe Syphilis behandelt wurden, sind mit einem entsprechenden Penicillin-Regime zu behandeln.

Langdauernde oder wiederholte Anwendung von Erythromycin kann zu exzessivem Wachstum nicht-sensitiver Bakterien oder Pilze führen. Im Fall einer Superinfektion ist Erythromycin abzusetzen und eine geeignete Therapie einzuleiten.

Nach Anwendung von Erythromycin besteht ein Risiko von Sehstörungen. Bei einigen Patienten spielt dabei möglicherweise eine vorbestehende Dysfunktion des mitochondrialen Stoffwechsels eine Rolle, z.B. Lebersche hereditäre Optikusneuropathie (LHON) oder autosomal-dominante Optikusatrophie (ADOA).

Laboruntersuchungen

Erythromycin beeinflusst die fluorometrische Bestimmung von Katecholaminen im Urin.

Erythromycin ist ein Hemmer Cytochrom P 450 abhängiger Enzyme (besonders Cytochrom 450 3 A) und beeinflusst dadurch den Metabolismus zahlreicher Arzneimittel (vgl. Kontraindikationen und Vorsichtsmassnahmen):

Erythromycin beeinträchtigt den Metabolismus von Domperidon, Terfenadin, Astemizol und Cisaprid, was zu schweren kardiovaskulären Störungen (QT-Verlängerung, Arrhythmien) führen kann. Ähnliche Effekte wurden bei Patienten beobachtet, welche gleichzeitig Pimozid und Clarithromycin, ein anderes Makrolidantibiotikum, einnahmen.

Bei Patienten mit Aids, die gleichzeitig Erythromycin i.v. und Pentamidin i.v. erhielten, wurden vereinzelt Herzrhythmusstörungen (torsades de pointes) beobachtet.

Bromocriptin-Konzentrationen sind nach Erythromycin-Anwendung erheblich erhöht.

Rifabutin-Konzentrationen können nach Erythromycin-Anwendung erhöht sein.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Erythrocin mit Colchizin wurde über Colchizin-Toxizität berichtet.

Aus der Postmarketing Überwachung ergaben sich Hinweise, dass die gleichzeitige Verabreichung von Erythrocin und Ergotamin oder Dihydroergotamin zu akuter Ergotamin-Toxizität führen kann, welche sich in Gefässspasmen und Ischämien der Extremitäten und anderer Gewebe inklusive des Zentralnervensystems äussert.

Triazolobenzodiazepine (wie Triazolam und Alprazolam) und verwandte Benzodiazepine: Es wurde berichtet, dass Erythromycin die Elimination von Triazolam und Midazolam reduziert und dadurch die pharmakologischen Effekte dieser Benzodiazepine verstärken und verlängern kann.

Obwohl diese Interaktionen bei i.v.-Verabreichung von Midazolam weniger ausgeprägt sind, ist auch hier Vorsicht geboten.

Verstärkung der nephrotoxischen Wirkung von Ciclosporin bei gleichzeitiger Anwendung von Erythromycin.

Bei gleichzeitiger Gabe von Erythromycin und Theophyllin kann die Theophyllin-Konzentration im Blut erhöht sein, so dass Nebenwirkungen durch Theophyllin auftreten können. Dasselbe gilt auch für die gleichzeitige Gabe von Erythromycin und Valproinsäure oder Carbamazepin.

Unter Digoxin kann es zu einer Erhöhung der Digoxin-Plasmakonzentration kommen, die zu Übelkeit, Erbrechen und Arrhythmien führen kann.

Bei gleichzeitiger Gabe von Antikoagulantien kann die Prothrombinzeit verlängert sein (Überwachung der Prothrombinzeit bei Patienten unter Antikoagulantien ist notwendig).

Unter Erythromycin können die Plasmakonzentration und damit auch die Nebenwirkungen von Tacrolimus erhöht werden.

Die Elimination von Alfentanil, Chinidin, Disopyramid, Felodipin, Methylprednisolon, Sildenafil und Vinblastin kann durch Erythromycin verzögert werden, wodurch die Wirkung gesteigert werden kann.

HMG-CoA-Reduktasehemmer: Es liegen Berichte vor, dass Erythromycin die Konzentrationen von HMG-CoA-Reduktasehemmern (z.B. Lovastatin und Simvastatin) erhöht. Vereinzelt wurde über Rhabdomyolyse bei Patienten, welche diese Arzneimittel gleichzeitig einnahmen, berichtet.

Bei gleichzeitiger Gabe von Erythromycin und bestimmten Protease-Inhibitoren (wie z.B. Ritonavir) wurde eine starke Hemmung des Abbaus von Erythromycin beobachtet.

Bei gleichzeitiger Gabe von Erythromycin und Omeprazol kann die Bioverfügbarkeit beider Arzneimittel deutlich erhöht werden. Die gleichzeitige Gabe von Erythromycin und Cimetidin kann zu einer Erhöhung der Erythromycin-Konzentration im Blut führen.

Die Elimination von Erythromycin kann durch Arzneimittel, welche auch über das Cytochrom P 450 System metabolisiert werden, beeinträchtigt werden. So können erhöhte Erythromycin-Spiegel bei gleichzeitiger Gabe von Carbamazepin, Ciclosporin und Phenytoin auftreten.

Theophyllin erhöht die renale Elimination von Erythromycin, was zu reduzierten Erythromycin-Serumkonzentrationen führt.

Die gleichzeitige Gabe von Erythromycin und Zopiclon führt zu einer beschleunigten Absorption von Zopiclon, was zu einer schnelleren hypnotischen Wirkung führen kann.

Erythromycin kann die antibakterielle Wirkung von Penicillinen hemmen.

Ein antagonistischer Effekt hinsichtlich der antimikrobiellen Wirkung in vitro wurde bei Kombination mit Lincomycin, Clindamycin oder Chloramphenicol beobachtet.

Hinweis: Der Erythrocin-i.v.-Lösung sollten keine anderen Arzneimittel oder Chemikalien zugegeben werden, ohne dass vorher die chemische und physikalische Stabilität bestimmt wurde (siehe auch unter «Mischbarkeit mit i.v.-Lösungen»).

Einzelnen Berichten zufolge kam es nach der Anwendung von manchen Antibiotika, unter anderem Erythromycin, zu Schwangerschaften trotz Verhütung mit oralen Kontrazeptiva. Frauen, welche orale Kontrazeptiva einnehmen, sollten darüber aufgeklärt werden und eine andere, zusätzliche Verhütungsmethode während der Behandlung mit Erythromycin und bis 7 Tage nach der Behandlung anwenden.

Hypotonie, Bradyarrhythmien und Laktatazidose wurden bei gleichzeitiger Verabreichung von Verapamil, einem Kalziumkanalblocker, beobachtet.

Schwangerschaft

Reproduktionsstudien bei Tieren haben keine Risiken für die Föten gezeigt, aber es liegen keine kontrollierten Studien an Schwangeren vor.

Epidemiologische Studien berichteten über ein erhöhtes Risiko von kardiovaskulären Missbildungen und infantilen hypertrophen Pylorusstenose (IHPS) nach Erythromycin-Exposition während der Schwangerschaft.

Deshalb soll Erythromycin während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.

Stillzeit

Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über und kann beim Säugling Magen-Darm-Störungen, aber auch die Ausbildung einer Pylorusstenose verursachen. Eine Kohortenstudie zeigte, dass Makrolide (Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin, Roxithromycin und Spiramycin) während der Stillzeit das Risiko einer infantilen hypertrophen Pylorusstenose erhöhen. Weiterhin ist eine Sensibilisierung oder eine Sprosspilzbesiedlung möglich.

Erythromycin sollte daher während der Stillzeit nicht angewendet werden. Ist dies trotzdem erforderlich, soll das Stillen vorübergehend unterbrochen werden.

Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen kann dieses Arzneimittel einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen haben.

Zur Klassifizierung der Häufigkeit ist folgende Untergliederung üblich:

Sehr häufig: ≥1/10; häufig: ≥1/100 bis <1/10; gelegentlich: ≥1/1000 bis <1/100; selten: ≥1/10000 bis <1/1000; sehr selten: <1/10000; unbekannt: anhand der verfügbaren Daten nicht ermittelbar

Unerwünschte Ereignisse mit Erythromycin in klinischen Studien und aus der Postmarketing Überwachung

Störungen des Blut- und Lymphsystems

Gelegentlich: Eosinophilie.

Selten: Agranulozytose.

Störungen des Immunsystems

Selten: Anaphylaktischer Schock, allergische Reaktionen, allergisches Oedem, Angioödem.

Psychische Störungen

Selten: Albträume, Psychosen.

Unbekannt: Halluzinationen.

Störungen des Nervensystems

Selten: Konvulsionen, Myasthenia gravis¹.

Unbekannt: Schwindelgefühl.

Vorübergehende Nebenwirkungen auf das Zentralnervensystem, darunter Verwirrungszustand, Konvulsionen und Kopfschmerzen.

Augenerkrankungen

Unbekannt: Sehstörungen.

Funktionsstörungen des Ohrs und Innenohrs

Selten: Taubheit², Tinnitus².

Funktionsstörungen des Herzens

Selten: Torsade de pointes, ventrikuläre Tachyarrhythmien, ventrikuläreTachykardien, QT-Zeitverlängerungen.

Funktionsstörungen der Gefässe

Selten: Hypotension.

Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen

Selten: Störung der Atemtätigkeit³.

Gastrointestinale Beschwerden

Gelegentlich: Oberbauchbeschwerden, Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Meteorismus, Diarrhö, erhöhte Darmmotilität4.

Selten: Pseudomembranöse Kolitis, Pankreatitis, Anorexie, infantile hypertrophe Pylorusstenose.

Funktionsstörungen der Leber und der Galle

Gelegentlich: Cholestatische Hepatitis5, Ikterus, Anstieg bestimmter Leberenzyme (GPT, GOT, LDH, AP, γ-GT), Hepatomegalie, Leberversagen, Hepatitis.

Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Ekzeme, Hautrötungen, Juckreiz mit Eosinophilie, Urtikaria.

Selten: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell Syndrom), angioneurotisches Oedem, Erythema multiforme.

Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen

Selten: Gelenkschwellungen, Rhabdomyolyse.

Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege

Selten: Interstitielle Nephritis.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Gelegentlich: Thrombophlebitis an der Infusionsstelle bei i.v. Anwendung.

Untersuchungen

Gelegentlich: Transaminasen erhöht.

¹ In Einzelfällen Verschlechterung einer Myasthenia Gravis.

² Hörverlust, Ohrensausen (meist reversibel), vor allem bei parenteraler Gabe bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion.

³ Bei Neugeborenen nach i.v. Verabreichung von Erythromycin-Lactobionat.

4 Vor allem bei jungen Patienten kommt gelegentlich eine vorübergehend erhöhte Darmmotilität vor, welche dosisabhängig ist.

5 Vor allem mit Estolat-Ester, selten bei Kindern.

Symptome

Ototoxische (Taubheit) Symptome, schwere Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö und hepatotoxische (Transaminasen- und Bilirubinerhöhung im Serum, Ikterus) Symptome.

Behandlung

Allgemeine unterstützende Massnahmen.

Im Fall einer Überdosis muss Erythromycin abgesetzt werden.

Hämodialyse oder Peritonealdialyse sind nicht wirksam. Die Symptome sind meist reversibel. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ATC-Code: J01FA01

Wirkungsmechanismus

Erythromycin, ein Makrolid-Antibiotikum, ist mit dem Isomer A der freien Base wirksam und bei einem pH unter 6,0 sehr instabil. Das Wirkungsmaximum wird bei einem pH-Wert von 8,5 erreicht und beruht auf einer Bakteriostase durch Bindung an die 50 S-Untereinheiten der 70 S-Ribosomen der Bakterien. Dadurch wird die Translokation der Peptidyl-t-RNS gehemmt und die Proteinsynthese blockiert.

Klinische Wirksamkeit

In hoher Konzentration wirkt Erythromycin auch bakterizid. Empfindlich gegen Erythromycin sind die meisten aeroben und anaeroben gram-positiven, einige gram-negative und einige andere Erreger (Mycoplasma, Ureaplasma, Chlamydia, Legionella).

Das antibakterielle in vitro-Spektrum umfasst

Sensibel (MHK90 ≤0,5 µg/ml)

Actinomyces israelii, Bacillus anthracis, Bordetella pertussis, Borrelia burgdorferi, Branhamella (Moraxella) catarrhalis, Chlamydia trachomatis, Chlamydia pneumoniae, Corynebacterium diphteriae, Gardnerella vaginalis, Legionella-Spezies, Mycoplasma pneumoniae, Streptococcus pneumoniae (einzelne resistente Stämme sind bekannt), Streptokokken der Viridansgruppe, β-hämolysierende Streptokokken der Gruppen A, B, C, F und G.

Intermediär (MHK90 1–4 µg/ml)

Bacteroides melanogenicus, Neisseria gonorrhoeae, Helicobacter pylori, Campylobacter jejuni, Clostridium-Spezies, Hämophilus influenzae (teilweise resistent) und parainfluenzae, Propionibacterium acnes, Staphylococcus aureus (10–20% resistent), Ureaplasma urealyticum.

Resistent (MHK90 ≥8 µg/ml)

Acinetobacter, Bacteroides fragilis, Brucella abortus, Enterobakterien, (E. coli, Klebsiellen, Proteus, Salmonellen, Shigellen), Enterokokken, einige Stämme von Hämophilus influenzae, Neisseria meningitidis, Nokardien, Pseudomonas aeruginosa, einige Stämme von Staphylococcus aureus, Vibrionen, Yersinien.

Bei nicht eindeutig sensiblen oder teilweise resistenten Keimen ist die Durchführung eines Empfindlichkeitstests zu empfehlen. Die Empfindlichkeit auf Erythromycin kann anhand von standardisierten Verfahren, wie sie beispielsweise vom «National Clinical and Laboratory Standards» Institute (CLSI) empfohlen werden, mit Disk- oder Verdünnungstests bestimmt werden. Das CLSI empfiehlt die folgenden Parameter als Empfindlichkeitskriterien:

Disktest (15 µg)

Hemmhofdurchmesser

(mm)

Verdünnungstest

MHK (µg/ml)

Sensibel

≥23

≤0,5

Intermediär

14–22

1–4

Resistent

≤13

≥8

Für die Empfindlichkeitsprüfung von Hämophilus influenzae wird vom CLSI das Hämophilus-Test-Medium (HTM) empfohlen («Approved Standard, Document M2-A4, 1990»).

Auf eine mögliche Kreuzresistenz zwischen Erythromycin und anderen Makrolid-Antibiotika sowie Lincosamin und Clindamycin ist zu achten (Makrolid-, Lincosamin- und Streptogramin- = MLS-Resistenz).

Absorption

Bei konstanten, über eine Stunde verlaufenden i.v.-Infusionen von 1000 mg Erythromycin-Lactobionat wurden bei Erwachsenen Spitzen-Serumspiegel von über 20 µg/ml gemessen. Die Talwerte betrugen unter diesen Bedingungen 2,4 µg/ml.

Distribution

Die Plasmaproteinbindungsrate von Erythromycin ist konzentrationsabhängig und beträgt bei 1, 16 und 24 mg/l rund 74, 54 bzw. 46%. Erythromycin wird vor allem an das saure alpha-1-Glycoprotein und weniger an das Albumin gebunden. Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 75 l. Erythromycin diffundiert gut in die meisten Flüssigkeiten und Gewebe des Körpers mit Ausnahme der Cerebrospinalflüssigkeit und des Gehirns. In den meisten Geweben sowie in den Leukozyten und alveolären Makrophagen wird Erythromycin sogar angereichert.

Erythromycin durchdringt die Plazentaschranke, jedoch sind foetale Plasmaspiegel deutlich niedriger als die mütterlichen Spiegel (ca. 5–20%). Erythromycin wird zu ca. 50% der mütterlichen Serumkonzentrationen in der Brustmilch gefunden.

Metabolismus

Erythromycin wird teilweise in der Leber zum inaktiven Des-N-Methylerythromycin abgebaut.

Elimination

Erythromycin wird hauptsächlich über die Leber und die Gallenblase eliminiert. Der Effekt einer Leberfunktionsstörung auf die Ausscheidung durch die Leber in die Galle ist nicht bekannt. Etwa 12–15% einer intravenös verabreichten Dosis werden unverändert im Urin ausgeschieden (Q0 ≡0,85). Die Halbwertzeit der Elimination beträgt 1–2 h.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Leberinsuffizienz

Erythromycin wird prinzipiell über die Leber eliminiert. Es sollte deshalb Patienten mit Leberinsuffizienz nur unter Vorsicht verabreicht werden.

Niereninsuffizienz

Bei schwerer Niereninsuffizienz und Anurie sollte gegebenenfalls die Dosierung reduziert werden (siehe unter «Spezielle Dosierungsanweisungen»). Erythromycin wird weder durch Peritoneal- noch durch Hämodialyse entfernt.

In Langzeitstudien, in welchen Ratten resp. Mäusen während 2 Jahren oral bis zu 400 mg/kg/Tag resp. bis zu 500 mg/kg/Tag Erythromycin Stearat erhalten hatten, konnte kein onkogenes Potential festgestellt werden. Studien zur Mutagenität zeigten kein genotoxisches Potenzial. Ebenfalls konnte keine erkennbare Wirkung auf die Fertilität von männlichen und weiblichen Ratten beobachtet werden, denen über Magensonde 700 mg/kg/Tag Erythromycin Base verabreicht wurde.

Es gibt keine Hinweise auf Teratogenität oder andere unerwünschte Wirkungen auf die Fortpflanzung bei weiblichen Ratten, welchen Erythromycin Base 350 mg/kg/Tag (7fache humane Dosis) vor und während der Paarung, während der Tragzeit und während der Entwöhnung über eine Magensonde verabreicht wurde.

Keine Hinweise auf Teratogenität oder Embryotoxizität wurden beobachtet, wenn trächtigen Ratten und Mäusen resp. trächtigen Kaninchen 700 mg/kg/Tag (14fache humane Dosis) resp. 125 mg/kg/Tag (2,5fache humane Dosis) Erythromycin Base über Magensonde verabreicht wurde.

Eine leichte Reduktion des Geburtsgewichts wurde festgestellt, wenn weiblichen Ratten vor und während der Paarung, während der Tragzeit und Säugezeit hohe orale Dosen von 700 mg/kg/Tag Erythromycin Base erhielten. Das Gewicht der Nachkommen war zum Zeitpunkt der Entwöhnung jedoch wieder vergleichbar mit dem Gewicht der Nachkommen aus der Kontrollgruppe. Bei diesen Dosen konnten keine Hinweise auf Teratogenität oder unerwünschte Wirkungen auf die Fortpflanzung beobachtet werden. Fand die Verabreichung von 700 mg/kg/Tag (14fache humane Dosis) während der späten Tragzeit und Säugezeit statt, so hatte die Verabreichung keine unerwünschten Effekte auf das Geburtsgewicht, das Wachstum und das Überleben der Nachkommen.

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Erythromycin kann die Bestimmung von Katecholaminen im Urin mittels Fluorimetrie, von 17-Hydroxykortikosteroiden im Urin mittels Colorimetrie und von Transaminasen im Serum mittels Colorimetrie mit fälschlich erhöhten Werten beeinflussen.

Inkompatibilitäten

Der zubereiteten Lösung von Erythromycin-Lactobionat sollte kein anderes Arzneimittel oder Chemikalie beigefügt werden, ohne dass vorher die chemische und physikalische Stabilität überprüft wurde (siehe auch unter «Herstellung der Infusionslösung» sowie «Mischbarkeit mit i.v.-Lösungen»).

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Die Stammlösung (5%) kann im Kühlschrank (2–8 °C) für 2 Wochen und bei Raumtemperatur (15–25 °C) für 24 h aufbewahrt werden. Die gebrauchsfertige Lösung (≤0,5%) sollte innert 8 h aufgebraucht werden.

Hinweise für die Handhabung

Anwendung

Erythrocin i.v. wird durch INFUSION verabreicht. Nur in Ausnahmefällen wird das Präparat injiziert, und zwar sehr langsam.

Die intraarterielle Injektion ist streng kontraindiziert. Sie kann zu Gefässspasmen mit Ischämie führen. Auch die intramuskuläre Applikation ist kontraindiziert.

Neben der kontinuierlichen Zufuhr als Dauerinfusion über 24 h kommt die intermittierende Verabfolgung von Erythrocin i.v. in jeweils 1–2 h und in 12-stündigen Intervallen in Frage. Müssen ausnahmsweise Injektionen verabreicht werden, empfiehlt es sich, die Tagesdosis (2 g) auf 4 sehr langsam durchgeführte Einzelinjektionen von 0,5 g in Abständen von 6 h zu verteilen. Die Konzentration an Erythromycin sollte höchstens 0,5% betragen, und die Lösung sollte über einen Zeitraum von 20–60 Minuten langsam und kontinuierlich infundiert werden, um Gefässreizungen zu vermeiden.

Herstellung der Infusionslösung

Stammlösung 5%

Zur Herstellung dieser Lösung dürfen nur 20 ml steriles destilliertes Wasser für Injektionszwecke verwendet werden, welches der Stechampulle mit lyophilisiertem Erythromycin-Lactobionat zugesetzt wird. Bei Verwendung von elektrolythaltigen Lösungsmitteln erfolgt eine Ausfällung.

Die Stammlösung ist im Kühlschrank (2–8 °C) während zweier Wochen, bei Raumtemperatur (15–25 °C) für 24 h haltbar.

Weitere Verdünnung/Gebrauchslösung

Zur Verdünnung der Stammlösung kommen bevorzugt 0,9%ige Kochsalz- oder Ringer-Laktatlösung in Frage. Die Lösungen sollten einen pH-Wert von über 5,5 aufweisen. Zur Vermeidung von venösen Reizerscheinungen sollten höchstens Endkonzentrationen von 0,5% (oder niedriger) Erythromycin verwendet werden. Die fertige Lösung ist innerhalb von 8 h aufzubrauchen.

Verdünnungstabelle

Endkonzentration von Erythromycin

20 ml Stammlösung 5% + 180 ml Trägerlösung =

1 g Erythromycin/200 ml

0,5%

20 ml Stammlösung 5% + 230 ml Trägerlösung =

1 g Erythromycin/250 ml

0,4%

20 ml Stammlösung 5% + 980 ml Trägerlösung =

1 g Erythromycin/1000 ml

0,1%

Da Erythromycin in saurem Milieu (pH <5,5) rasch inaktiviert wird, können die folgenden Lösungsmittel erst nach Pufferung mit 1 ml 4%-igem Natriumbikarbonat pro 100 ml verwendet werden:

5% Glukose zur Injektion;

5% Glukose und Ringer-Laktat zur Injektion;

5% Glukose und 0,9% NaCl zur Injektion.

Mischbarkeit mit i.v.-Lösungen

Durch unterschiedliche Zusammensetzung z.B. der Lösungsvermittler, ist eine verbindliche Aufstellung über Verträglichkeit oder Unverträglichkeit von Zusätzen nicht zu erstellen. Die chemische und physikalische Stabilität einer Lösung sollte deshalb immer vorgängig bestimmt werden.

Im allgemeinen kann Erythrocin i.v. mit folgenden Zusätzen ohne Aktivitätsverlust beider Komponenten oder Präzipitation gemischt werden:

Aminophyllin, Diphenhydramin, Hydrocortison Natriumsuccinat, Kaliumchlorid, Natriumbikarbonat, Natriumjodid, Penicillin G (Kaliumsalz), Penicillin Natriumsalz, Pentobarbital Natriumsalz, Polymyxin B Sulfat, Prednisolon Natriumphosphat, Prochlorperazin.

Erythrocin i.v. ist NICHT mischbar mit:

Ascorbinsäure, Cephalotin Natriumsalz (Auftreten eines Niederschlags nach einigen Stunden), Chloramphenicol, Natriumsuccinat, Heparin Natriumsalz, Metaraminol-bitartrat, Protein-Hydrolysat, Tetracyclin Hydrochlorid, Vitamin-B-Komplexen mit Vitamin C, Colistin, Phenytoin.

20258 (Swissmedic)

Recordati AG, 6340 Baar.

April 2016

Principe actif: Erythromycinum.

1 ampoule de solution injectable contenant Erythromycinum 1 g ut Erythromycini lactobionas pro vitro.

Erythrocin i.v. est avant tout indiqué dans les situations dans lesquelles on doit obtenir très rapidement des concentrations sériques élevées d'érythromycine ou dans lesquelles une administration orale est impossible. Le produit est indiqué dans les infections dues à des germes sensibles à l'érythromycine (cf. spectre in vitro).

Compte tenu du spectre des agents pathogènes, l'utilisation clinique d'Erythrocin i.v. peut être envisagée dans les formes sévères des affections suivantes:

-gorge, nez, oreilles: pharyngite, angine, diphtérie, scarlatine;

-voies respiratoires inférieures: pneumonie atypique, y compris pneumonie à Legionella, broncho-pneumonie, pneumonie lobaire, pneumonie pneumococcique;

-peau: érysipèle, anthrax, angiomatose bacillaire, erythrasma, phlegmons.

Il convient de respecter les recommandations officielles sur l'utilisation appropriée des antibiotiques, en particulier les recommandations visant à empêcher l'augmentation de la résistance aux antibiotiques.

Adultes

La posologie quotidienne est en règle de 15 à 20 mg/kg de poids corporel ou de 2 g, répartie en deux doses. Elle peut être doublée, c'est-à-dire accrue chez les adultes jusqu'à une posologie maximale de 4 g, en fonction de la sensibilité des germes ou de la gravité de la maladie.

Il faut respecter un intervalle de 6 à 24 heures entre deux doses consécutives.

L'administration intraveineuse devra être remplacée aussi rapidement que possible par l'administration orale d'érythromycine.

Enfants

L'utilisation et la sécurité d'Erythrocin i.v. n'ont pas été étudiées chez l'enfant et l'adolescent jusqu'à maintenant.

Posologie spéciale

Insuffisance hépatique/rénale: en cas d'insuffisance rénale et/ou hépatique, il ne faut pas dépasser une dose de 1 g par jour.

Patients âgés: là aussi, il faut réduire la dose en cas de traitement prolongé, en raison du risque d'accumulation.

Concernant l'utilisation et la fabrication de la solution pour perfusion voir «Remarques particulières», «Remarques concernant la manipulation».

Erythrocin i.v. ne doit être administré que par voie intraveineuse. L'injection intra-artérielle est strictement contre-indiquée. Elle peut entraîner des spasmes vasculaires avec ischémie. L'administration intramusculaire est également contre-indiquée.

Une injection (i.v.) en bolus est contre-indiquée.

Étant donné qu'une perfusion rapide peut plutôt provoquer des arythmies ou une hypotension, l'érythromycine devrait être administrée sur une durée d'au moins 60 minutes. Chez les patients avec des facteurs de risques existants ou des arythmies, la durée de perfusion devrait être prolongée.

En raison d'une vitesse de perfusion plus lente et de la concentration d'érythromycine plus faible, il est préférable de procéder à une perfusion continue de lactobionate d'érythromycine, mais des perfusions intermittentes avec des intervalles de six heures au maximum sont également efficaces.

Hypersensibilité connue à l'érythromycine ou à d'autres macrolides, insuffisance hépatique grave.

Erythrocin est contre-indiqué aux patients prenant de l'ergotamine ou de la dihydroergotamine (voir aussi «Mises en garde et précautions» ainsi que «Interactions»).

L'érythromycine et les inhibiteurs de la HMG-CoA-réductase (statines) ne doivent pas être administrés simultanément, car ils sont en grande mesure métabolisés par le CYP3A4 (lovastatine ou simvastatine) (voir rubrique «Mises en garde et précautions» ainsi que «Interactions»).

Erythrocin est contre-indiqué chez des patients avec des antécédents d'allongement de l'intervalle QT d'origine congénital ou acquis, ainsi qu'en cas de prise concomitante avec d'autres médicaments associés à un allongement de l'intervalle QT (voir «Mises en garde et précautions», «Interactions»).

L'érythromycine est contre-indiquée chez des patients traités par astémizole, terfénadine, cisapride, dompéridone ou pimozide (voir rubrique «Mises en garde et précautions» ainsi que «Interactions»).

Une injection (i.v.) en bolus est contre-indiquée.

Le lactobionate d'érythromycine ne doit être administré que par une perfusion continue ou intermittente (au minimum 60 minutes).

Allongement de l'intervalle QT

Un allongement de l'intervalle QT et, plus rarement, des arythmies ont été observés. Pendant la surveillance qui suit la mise sur le marché, des cas de torsade de pointes ont été spontanément signalés chez des patients sous érythromycine et des décès ont été également rapportés.

L'administration d'érythromycine doit être évitée chez des patients avec un allongement connu du QT, chez des patients avec des troubles proarythmiques, tels qu'une hypokaliémie non traitée ou une hypomagnésémie, une bradycardie cliniquement significative, ainsi que chez les patients traités par des antiarythmiques de classe IA (quinidine, procaïnamide) ou de classe III (dofétilide, amiodarone, sotalol), certains neuroleptiques, des antidépresseurs tri- et tétracycliques, du trioxyde d'arsenic, de la méthadone et de la budipine, certaines fluoroquinolones, des antifongiques imidazolés et des antipaludéens ainsi que la pentamidine i.v. (voir aussi «Interactions»).

Chez les patients âgés, l'effet induit par les médicaments sur l'intervalle QT peut être plus fréquent.

En cas d'apparition de symptômes susceptibles d'évoquer des arythmies tels que palpitations, vertiges ou syncopes sous traitement par érythromycine, il faut immédiatement initier un examen du patient, y compris un ECG et la mesure de l'intervalle QT.

En cas d'insuffisance rénale grave (clairance <10 ml/min) et/ou d'insuffisance hépatique, il faut réduire la dose et assurer une surveillance soigneuse. S'il apparaît des signes d'ototoxicité ou de toxicité hépatique (voir «Effets indésirables»), il faut immédiatement arrêter l'administration du produit.

L'érythromycine est excrétée principalement par le foie. Il convient donc d'être prudent lors de l'administration d'érythromycine aux patients insuffisants hépatiques.

La prudence est de mise chez les patients qui reçoivent en même temps des médicaments hépatotoxiques. Il faut informer les patients qu'ils doivent immédiatement arrêter le traitement et consulter un médecin lorsqu'ils développent des signes et des symptômes d'affection hépatique, tels que manque d'appétit, ictère, urines foncées, démangeaisons ou sensibilité à la pression au niveau de l'abdomen.

Réactions allergiques

Des réactions allergiques graves, menaçant potentiellement le pronostic vital, telles que par exemple des réactions cutanées graves comme un érythème exsudatif multiforme, un syndrome de Stevens-Johnson ou une nécrolyse épidermique toxique ainsi qu'un œdème angioneurotique ou une anaphylaxie ont été rapportés sous érythromycine.

Dès les premiers signes d'une réaction d'hypersensibilité, le traitement par érythromycine doit être immédiatement arrêté, et les mesures d'urgence nécessaires correspondant aux symptômes doivent être instaurées.

Une allergie croisée avec d'autres antibiotiques macrolides peut exister, de sorte que la plus grande prudence est de rigueur lors de l'utilisation en cas de réactions d'hypersensibilité connues aux macrolides ou à d'autres substances apparentées (p.ex. kétolides).

Une aggravation de la faiblesse physique a été rapportée après administration d'érythromycine en cas de myasthénie grave préexistante (voir «Effets indésirables»).

L'érythromycine ne doit pas être administrée simultanément avec les inhibiteurs de la HMG-CoA-réductase (statines), qui sont en grande mesure métabolisés par le CYP3A4 (lovastatine ou simvastatine), car il existe un risque accru de myopathie, y. c. de rhabdomyolyse (voir aussi «Interactions»).

Dans les situations ne permettant pas d'éviter l'utilisation concomitante d'érythromycine et d'une statine, il est recommandé de prescrire la plus faible dose autorisée de la statine. L'utilisation d'une statine non métabolisée par la CYP3A (p.ex. la fluvastatine) doit être envisagée. Les patients qui prennent simultanément d'autres statines doivent être informés par le médecin de surveiller tout signe de myopathie (p.ex. douleurs ou faiblesses musculaires inexpliquées ou urines foncées). Si une myopathie apparaît, il faut immédiatement arrêter de prendre la statine.

En cas de porphyrie aiguë intermittente, une surveillance intensive est indispensable. Si des crises de porphyrie sont déclenchées, il faut immédiatement arrêter le traitement.

L'érythromycine peut provoquer des interactions cliniquement notables avec de nombreux médicaments (voir «Interactions»). Il faut en particulier éviter l'administration simultanée d'ergotamine (voir «Contre-indications»), de terfénadine, d'astémizole, de dompéridone, de cisapride, de pimozide, de triazolam et de midazolam.

Enfants

L'utilisation et la sécurité d'Erythrocin i.v. n'ont pas été étudiées chez l'enfant et l'adolescent jusqu'à maintenant.

Nouveau-nés

Des cas de sténose hypertrophique du pylore chez des nouveau-nés sous traitement à l'érythromycine ont été rapportés. Sur 157 nouveau-nés ayant reçu de l'érythromycine pour la prévention de la coqueluche, 7 (5%) ont développé des symptômes du type vomissement non biliaire ou irritabilité pendant les tétées. Il en a été conclu que ces sujets présentaient une sténose hypertrophique du pylore nécessitant une pylorotomie. Sachant que l'érythromycine n'est indiquée au nouveau-né que pour le traitement de maladies présentant une mortalité et une morbidité significatives (p.ex. coqueluche ou infections à Chlamydia), le rapport bénéfice-risque de sténose hypertrophique du pylore d'un traitement à l'érythromycine doit être soigneusement évalué. Il convient d'informer les parents qu'ils doivent consulter le médecin traitant en cas de vomissements ou d'irritabilité lors des tétées.

Sous presque tout antibiotique, dont l'érythromycine, des diarrhées associées à Clostridium difficile (DACD) ont été rapportées. Le degré de sévérité peut aller d'une diarrhée légère jusqu'à une colite pseudomembraneuse à issue fatale. La possibilité d'une DACD doit être considérée chez tout patient souffrant de diarrhée après un traitement aux antibiotiques. Une évaluation soigneuse de l'anamnèse est nécessaire, étant donné qu'il existe des rapports de DACD survenues plus de deux mois après l'administration de l'antibiotique.

En cas de suspicion d'une telle complication, il faut immédiatement arrêter l'administration d'érythromycine, et le patient doit être rapidement examiné pour initier, le cas échéant, une antibiothérapie spécifique (p.ex. métronidazole, vancomycine). Dans cette situation clinique, les agents inhibiteurs du péristaltisme sont contre-indiqués.

Des rapports ont montré que les concentrations d'érythromycine atteintes dans le fœtus ne suffisaient pas à empêcher une syphilis congénitale. Les nourrissons de mères traitées par érythromycine orale pendant la grossesse contre une syphilis précoce doivent être traités par un schéma approprié à base de pénicilline.

Une utilisation prolongée ou répétée d'érythromycine peut entraîner une prolifération excessive de bactéries ou de champignons non sensibles. Dans le cas d'une surinfection, il faut arrêter le traitement par érythromycine et initier un traitement approprié.

Il existe un risque de troubles visuels après la prise d'érythromycine. Chez certains patients, un dysfonctionnement préexistant du métabolisme mitochondrial peut éventuellement jouer un rôle, p.ex. une neuropathie optique héréditaire de Leber (LHON) ou une atrophie optique autosomique-dominante (ADOA).

Analyses biologiques

L'érythromycine influence le dosage des catécholamines urinaires par fluorimétrie.

Comme l'érythromycine inhibe les enzymes qui dépendent du cytochrome P 450 (en particulier le cytochrome 450 3 A), elle affecte le métabolisme de nombreux médicaments (cf. Contre-indications et Précautions):

L'érythromycine perturbe le métabolisme de la dompéridone, de la terfénadine, de l'astémizole et du cisapride, ce qui peut provoquer des troubles cardio-vasculaires sérieux (allongement de l'intervalle QT, arythmies). Des effets similaires ont été observés chez des patients qui prenaient en même temps du pimozide et de la clarithromycine, un autre antibiotique de la classe des macrolides.

Chez des patients atteints de sida et qui recevaient en même temps de l'érythromycine et de la pentamidine i.v., on a parfois observé des troubles du rythme cardiaque (torsades de pointes).

Après l'administration d'érythromycine, les concentrations de bromocryptine sont fortement augmentées.

Les concentrations de rifabutine peuvent être accrues après administration d'érythromycine.

Une toxicité par la colchicine a été rapportée en cas d'administration simultanée avec Erythrocin.

La surveillance post-marketing a révélé que l'administration simultanée d'Erythrocin et d'ergotamine ou de dihydroergotamine pouvait entraîner une toxicité aiguë par l'ergotamine s'exprimant sous forme de spasmes vasculaires et d'ischémie des extrémités et d'autres tissus, incluant le système nerveux central.

Triazolobenzodiazépines (comme le triazolam et l'alprazolam) et benzodiazépines apparentés: il a été rapporté que l'érythromycine limite l'élimination du triazolam et du midazolam et peut donc renforcer et prolonger les effets pharmacologiques de ces benzodiazépines.

Bien que ces interactions soient moins marquées en cas d'administration intraveineuse de midazolam, il faut là aussi être prudent.

L'effet néphrotoxique de la ciclosporine est renforcé en cas d'administration simultanée d'érythromycine.

Lors de l'administration concomitante d'érythromycine et de théophylline, la concentration sanguine de théophylline peut être augmentée, si bien qu'il peut apparaître des effets indésirables de la théophylline. Il en va de même en cas d'administration concomitante d'érythromycine et d'acide valproïque ou de carbamazépine.

Chez les patients recevant de la digoxine, l'érythromycine peut provoquer une augmentation de la concentration plasmatique de digoxine, ce qui peut induire des nausées, des vomissements et des arythmies.

En cas d'administration simultanée d'anticoagulants, le temps de prothrombine peut être augmenté (il faut donc surveiller le temps de prothrombine chez les patients recevant des anticoagulants).

Sous traitement par l'érythromycine, la concentration plasmatique et, donc, aussi les effets indésirables du tacrolimus peuvent être augmentés.

L'élimination de l'alfentanil, de la quinidine, du disopyramide, de la félodipine, de la méthylprednisolone, du sildénafil et de la vinblastine peut être retardée par l'érythromycine, leur action peut donc être renforcée.

Inhibiteurs de l'HMG-CoA-réductase: il a été rapporté que l'érythromycine accroît les concentrations des inhibiteurs de l'HMG-CoA-réductase (par exemple lovastatine et simvastatine). De rares cas de rhabdomyolyse ont été rapportés chez des patients ayant pris ces médicaments simultanément.

Lors de l'administration simultanée d'érythromycine et de certains inhibiteurs de la protéase (comme p.ex. le ritonavir), une forte inhibition de la métabolisation de l'érythromycine a été observée.

L'administration simultanée d'érythromycine et d'oméprazole peut accroître nettement la biodisponibilité de ces deux médicaments. L'administration simultanée d'érythromycine et de cimétidine peut provoquer une augmentation de la concentration sanguine d'érythromycine.

L'élimination de l'érythromycine peut être perturbée par des médicaments qui sont eux aussi métabolisés par le système du cytochrome P 450. C'est ainsi que les taux d'érythromycine peuvent être augmentés en cas d'administration simultanée de carbamazépine, de ciclosporine et de phénytoïne.

La théophylline augmente l'élimination rénale de l'érythromycine, ce qui provoque une diminution des concentrations sériques d'érythromycine.

En cas d'administration simultanée d'érythromycine et de zopiclone, la résorption de la zopiclone est accélérée, si bien que l'effet hypnotique peut apparaître plus rapidement.

L'érythromycine peut inhiber l'effet antibactérien des pénicillines.

On a observé un effet antagoniste, sur le plan de l'effet antimicrobien in vitro, quand l'érythromycine est associée à la lincomycine, à la clindamycine ou au chloramphénicol.

Remarque: n'ajouter aucun autre médicament ou produit chimique à la solution d'Erythrocin i.v., sans avoir auparavant contrôlé la stabilité chimique et physique (voir également le chapitre «Miscibilité avec les solutions intraveineuses»).

Selon différents rapports, des grossesses ont été enregistrées après la prise de certains antibiotiques, dont l'érythromycine, et ce malgré la prise d'un contraceptif oral. Les femmes prenant des contraceptifs oraux doivent en être informées et utiliser une autre méthode contraceptive supplémentaire pendant le traitement par érythromycine et jusqu'à 7 jours après le traitement.

Une hypotension, des bradyarythmies et une lactacidose ont été observées lors de l'administration concomitante de vérapamil, un inhibiteur calcique.

Grossesse

Des études de reproduction chez des animaux n'ont montré aucun risque pour le fœtus, mais aucune étude contrôlée n'a été réalisée sur la femme enceinte.

Les études épidémiologiques font état d'un risque accru de malformation cardiovasculaire et de sténose hypertrophique du pylore infantile (IHPS) après exposition à l'érythromycine pendant la grossesse.

C'est pourquoi l'érythromycine ne doit pas être administrée pendant la grossesse, sauf si cela est clairement nécessaire.

Allaitement

Le principe actif passe dans le lait maternel et peut provoquer des troubles gastro-intestinaux chez le nourrisson, mais également l'apparition d'une sténose du pylore. Les résultats d'une étude de cohorte ont conclu que les macrolides (azithromycine, clarithromycine, érythromycine, roxithromycine et spiramycine) augmentaient le risque de sténose hypertrophique du pylore infantile pendant l'allaitement. De plus, une sensibilisation ou une colonisation par des levures est possible.

L'érythromycine ne doit donc pas être utilisée pendant l'allaitement. En cas de nécessité, l'allaitement doit être provisoirement interrompu.

En raison de ses effets secondaires possibles, ce médicament peut avoir une influence sur l'aptitude à la conduite ou à l'utilisation de machines.

Pour classifier la fréquence des effets indésirables, les conventions courantes suivantes ont été appliquées:

Très fréquent: ≥1/10; fréquent: ≥1/100, <1/10; occasionnel: ≥1/1000, <1/100; rare: ≥1/10000, <1/1000; très rare: <1/10000; fréquence inconnue: ne peut pas être déterminée à partir des données disponibles.

Événements indésirables survenus avec l'érythromycine au cours d'études cliniques et lors de la surveillance post-marketing

Troubles du système sanguin et du système lymphatique

Occasionnel: éosinophilie.

Rare: agranulocytose.

Troubles de l'immunité

Rare: choc anaphylactique, réactions allergiques, œdème allergique, angio-œdème.

Troubles psychiques

Rare: cauchemars, psychoses.

Fréquence inconnue: hallucinations.

Troubles du système nerveux

Rare: convulsions, myasthénie grave1.

Fréquence inconnue: sensation vertigineuse.

Effets indésirables passagers sur le système nerveux central, dont confusion, convulsions et céphalées.

Troubles oculaires

Fréquence inconnue: troubles visuels.

Troubles fonctionnels de l'oreille et de l'oreille interne

Rare: surdité2, acouphènes2.

Troubles cardiaques fonctionnels

Rare: torsade de pointes, tachyarythmies ventriculaires, tachycardies ventriculaires, allongement du segment QT.

Troubles vasculaires fonctionnels

Rare: hypotension.

Troubles fonctionnels respiratoires, thoraciques et médiastinaux

Rare: trouble de l'activité respiratoire3.

Troubles digestifs

Occasionnel: douleurs épigastriques, crampes, nausées, vomissements, météorisme, diarrhée, augmentation de la motricité intestinale4.

Rare: colite pseudo-membraneuse, pancréatite, anorexie, sténose hypertrophique du pylore infantile.

Troubles fonctionnels du foie et de la vésicule biliaire

Occasionnel: hépatite cholestatique5, ictère, augmentation de certaines enzymes hépatiques (GPT, GOT, LDH, AP, γ-GT), hépatomégalie, insuffisance hépatique, hépatite.

Troubles fonctionnels de la peau et du tissu sous-cutané

Occasionnel: eczéma, rougeurs, démangeaisons avec éosinophilie, urticaire.

Rare: syndrome de Stevens-Johnson, nécrolyse épidermique toxique (syndrome de Lyell), œdème angioneurotique, érythème multiforme.

Troubles fonctionnels de l'appareil locomoteur, du tissu conjonctif et des os

Rare: œdème articulaire, rhabdomyolyse.

Troubles fonctionnels du rein et des voies urinaires excrétrices

Rare: néphrite interstitielle.

Troubles généraux et réactions sur le site d'administration

Occasionnel: thrombophlébite sur le site de perfusion en cas d'utilisation i.v.

Paramètres biologiques

Occasionnel: augmentation des transaminases.

1 Dans quelques cas, aggravation d'une myasthénie grave.

2 Perte de l'audition, bourdonnements d'oreille (pour la plupart réversibles), principalement lors d'une administration parentérale à des patients insuffisants rénaux et/ou hépatiques.

3 Chez le nouveau-né, après administration i.v. de lactobionate d'érythromycine.

4 Principalement chez des patients jeunes, on observe parfois une augmentation transitoire de la motricité intestinale dépendante de la dose.

5 Principalement avec l'ester estolate, rarement chez l'enfant.

Symptômes

Symptômes d'ototoxicité (surdité), nausées sévères, vomissements, diarrhée et symptômes d'hépatotoxicité (augmentation des taux sériques de transaminases et de bilirubine, ictère).

Traitement

Mesures générales de soutien.

En cas de surdosage, il faut arrêter l'administration d'érythromycine.

Ni l'hémodialyse ni la dialyse péritonéale ne sont efficaces. Les symptômes sont généralement réversibles. On ne connaît pas d'antidote spécifique.

Code ATC: J01FA01

Mécanisme d'action

L'érythromycine, un antibiotique de la classe des macrolides, agit sous la forme de l'isomère A de la base libre et est très instable à un pH inférieur à 6,0. L'effet maximal est obtenu à un pH de 8,5. Il s'agit d'un effet bactériostatique résultant de la fixation aux sous-unités 50 S des ribosomes 70 S des bactéries. Cette fixation inhibe la translocation du peptidyl-ARN t et bloque la synthèse protéique.

Efficacité clinique

À forte concentration, l'érythromycine exerce aussi un effet bactéricide. La plupart des germes Gram(+) aérobies et anaérobies, quelques germes Gram(–) et quelques autres germes (Mycoplasma, Ureaplasma, Chlamydia, Legionella) sont sensibles à l'érythromycine.

In vitro, le spectre antibactérien est le suivant

Germes sensibles (CMI90 ≤0,5 µg/ml)

Actinomyces israelii, Bacillus anthracis, Bordetella pertussis, Borrelia burgdorferi, Branhamella (Moraxella) catarrhalis, Chlamydia trachomatis, Chlamydia pneumoniae, Corynebacterium diphteriae, Gardnerella vaginalis, espèces de Legionella, mycoplasma pneumoniae, Streptococcus pneumoniae (dont on connaît quelques souches résistantes), streptocoques du groupe viridans et streptocoques β-hémolytiques des groupes A, B, C, F et G.

Germes de sensibilité intermédiaire (CMI90 comprise entre 1–4 µg/ml)

Bacteroides melanogenicus, Neisseria gonorrhoeae, Helicobacter pylori, Campylobacter jejuni, espèces de Clostridium, Haemophilus influenzae (parfois résistant) et parainfluenzae, Propionibacterium acnes, Staphylococcus aureus (10–20% sont résistants), Ureaplasma urealyticum.

Germes résistants (CMI90 ≥8 µg/ml)

Acinetobacter, Bacteroides fragilis, Brucella abortus, entérobactéries (E. coli, klebsielles, Proteus, salmonelles, shigelles), Entérocoques, quelques souches de Haemophilus influenzae, Neisseria meningitidis, Nocardiae, Pseudomonas aeruginosa, quelques souches de Staphylococcus aureus, Vibrions, Yersiniae.

Quand la sensibilité des germes n'est pas parfaitement certaine, de même que s'il s'agit de germes partiellement résistants, il est recommandé d'effectuer un test de sensibilité. On peut déterminer la sensibilité à l'érythromycine par des méthodes standardisées comme par exemple celles qui sont recommandées par le «National Clinical and Laboratory Standards» Institute (CLSI) par des tests de diffusion sur disque ou par des méthodes de dilution. Le CLSI recommande de retenir les paramètres suivants comme critères de sensibilité:

Test sur disque (15 µg)

Diamètre d'inhibition (mm)

Test de dilution

CMI (µg/ml)

Sensibles

≥23

≤0,5

Intermédiaires

14–22

1–4

Résistants

≤13

≥8

Pour la détermination de la sensibilité de Haemophilus influenzae, le CLSI recommande l'emploi du milieu test pour Haemophilus (HTM) («Approved Standard, Document M2-A4, 1990»).

Tenir compte de la possibilité de résistance croisée entre l'érythromycine et d'autres macrolides ainsi que la lincosamine et la clindamycine (résistance macrolide/lincosamine/streptogramine, ou résistance MLS).

Absorption

Lors de la perfusion intraveineuse de 1000 mg de lactobionate d'érythromycine à un débit constant pendant une heure, on a mesuré chez des sujets adultes des concentrations sériques maximales supérieures à 20 µg/ml. Les concentrations minimales étaient de 2,4 µg/ml dans ces conditions.

Distribution

Le taux de liaison de l'érythromycine aux protéines plasmatiques dépend de la concentration et est respectivement d'environ 74%, 54% et 46% à des concentrations de 1, 16 et 24 mg/l. L'érythromycine se fixe essentiellement à la glycoprotéine alpha-1 acide, et moins fortement à l'albumine. Le volume de distribution est d'environ 75 litres. L'érythromycine diffuse bien dans la plupart des liquides et tissus de l'organisme, à l'exception du liquide céphalo-rachidien et du tissu cérébral. L'érythromycine se concentre même dans la plupart des tissus ainsi que dans les leucocytes et les macrophages alvéolaires.

L'érythromycine franchit la barrière placentaire, mais les concentrations plasmatiques fœtales sont nettement inférieures aux concentrations maternelles (environ 5–20%). Dans le lait maternel, la concentration d'érythromycine représente environ 50% de la concentration sérique maternelle.

Métabolisme

L'érythromycine est partiellement dégradée dans le foie en Des-N-méthylérythromycine, inactive.

Élimination

L'érythromycine est essentiellement éliminée par le foie et la vésicule biliaire. On ne connaît pas l'effet des perturbations hépatiques sur l'élimination dans la bile, par voie hépatique. Approximativement 12–15% d'une dose administrée par voie intraveineuse est excrétée sous une forme inchangée dans les urines (Q0 ≡0,85). La demi-vie d'élimination est de 1–2 heures.

Cinétique pour certains groupes de patients

Insuffisance hépatique

L'érythromycine est essentiellement éliminée par le foie. C'est pourquoi, en cas d'insuffisance hépatique, elle ne doit être utilisée qu'avec prudence.

Insuffisance rénale

En cas d'insuffisance rénale grave et d'anurie, il faut, le cas échéant, réduire la posologie (voir la rubrique «Posologies spéciales»). L'érythromycine n'est éliminée ni par dialyse péritonéale ni par hémodialyse.

Au cours d'études à long terme pendant lesquelles des rats et des souris ont reçu jusqu'à 400 mg/kg/jour et jusqu'à 500 mg/kg/jour, respectivement, de stéarate d'érythromycine pendant deux ans par voie orale, aucun potentiel oncogène n'a pu être observé. Les études du pouvoir mutagène n'ont démontré aucun potentiel génotoxique. De même, aucun effet détectable sur la fertilité des rats et des rates n'a été observé après administration de 700 mg/kg/jour d'érythromycine base via une sonde gastrique.

Il n'existe aucun signe de tératogénicité ni d'autres effets indésirables sur la reproduction chez les rates ayant reçu 350 mg/kg/jour d'érythromycine base (soit 7 fois la dose humaine) par sonde gastrique avant et pendant l'accouplement, pendant la gestation et pendant le sevrage.

Aucun signe de tératogénicité ni d'embryotoxicité n'a été observé lorsque des rates et des souris gravides ou des lapines gravides ont reçu 700 mg/kg/jour (14 fois la dose humaine) ou 125 mg/kg/jour (2,5 fois la dose humaine), respectivement, d'érythromycine base par sonde gastrique.

Une légère diminution du poids à la naissance a été constatée lorsque des rates ont reçu des doses orales élevées de 700 mg/kg/jour d'érythromycine base avant et pendant l'accouplement, pendant la gestation et l'allaitement. Au moment du sevrage, le poids des petits était cependant à nouveau comparable au poids des petits du groupe de contrôle. À ces doses, aucun signe de tératogénicité ni d'effets indésirables sur la reproduction n'a été observé. Lorsque l'administration de 700 mg/kg/jour (14 fois la dose humaine) a eu lieu en fin de gestation et pendant l'allaitement, cette administration n'a eu aucun effet indésirable sur le poids de naissance, la croissance ni la survie des petits.

Influence sur les méthodes de diagnostic

L'érythromycine peut modifier les résultats du dosage des catécholamines urinaires par fluorimétrie et du dosage des 17-hydroxycorticoïdes urinaires par colorimétrie, de même que du dosage des transaminases sériques par colorimétrie, en donnant des résultats faussement augmentés.

Incompatibilités

La solution préparée d'érythromycine lactobionate ne doit être additionnée d'aucun autre médicament ni produit chimique sans vérification préalable de la stabilité chimique et physique (voir aussi les rubriques «Préparation de la solution à perfuser» et «Miscibilité avec les solutions intraveineuses»).

Stabilité

N'utiliser le médicament que jusqu'à la date de péremption figurant sur la boîte sous la mention «EXP».

Remarques concernant le stockage

La solution-mère (5%) peut être conservée pendant 2 semaines au réfrigérateur (2–8 °C) et à la température ambiante (15–25 °C) pendant 24 heures. La solution prête à l'emploi (≤0,5%) doit être administrée dans les 8 heures suivantes.

Remarques concernant la manipulation

Mode d'emploi

Erythrocin i.v. doit être administré en PERFUSION. Le produit n'est qu'exceptionnellement injecté et, dans ce cas, très lentement.

Les injections intra-artérielles sont strictement contre-indiquées. Elles peuvent provoquer des spasmes vasculaires suivis d'une ischémie. L'administration intramusculaire est également contre-indiquée.

Outre un apport continu sous forme d'une perfusion intraveineuse de 24 heures, on peut envisager l'administration intermittente d'Erythrocin i.v. pendant 1 à 2 heures à des intervalles de 12 heures. S'il faut procéder exceptionnellement à des injections, il est recommandé de répartir la posologie quotidienne (2 g) en 4 injections unitaires de 0,5 g, effectuées très lentement à des intervalles de 6 heures. La concentration d'érythromycine doit être au maximum de 0,5%, et il faut perfuser la solution en l'espace de 20–60 minutes, de façon lente et continue afin d'éviter les irritations vasculaires.

Préparation de la solution à perfuser

Solution-mère à 5%

Pour préparer cette solution, on ne doit utiliser que 20 ml d'eau distillée stérile à usage injectable, ajoutée au lactobionate d'érythromycine lyophilisée dans le flacon-ampoule. Il se produit un précipité si l'on utilise des solvants contenant des électrolytes.

La solution-mère est stable au réfrigérateur (2–8 °C) pendant deux semaines et à la température ambiante (15–25 °C) pendant 24 heures.

Autres dilutions/solutions prêtes à l'emploi

On utilise préférentiellement du sérum physiologique (0,9% de chlorure de sodium) ou une solution Ringer-Lactate pour diluer la solution-mère. Les solutions devront présenter un pH supérieur à 5,5. Il convient d'utiliser uniquement des concentrations finales maximales de 0,5% (ou plus faibles) d'érythromycine afin d'éviter des manifestations d'irritation veineuse. La solution prête à l'emploi doit être administrée dans les 8 heures suivantes.

Tableau des dilutions

Concentration finale d'érythromycine

20 ml de solution-mère à 5% + 180 ml de solution vectrice =

1 g d'érythromycine/200 ml

0,5%

20 ml de solution-mère à 5% + 230 ml de solution vectrice =

1 g d'érythromycine/250 ml

0,4%

20 ml de solution-mère à 5% + 980 ml de solution vectrice =

1 g d'érythromycine/1000 ml

0,1%

Étant donné que l'érythromycine est rapidement inactivée en milieu acide (pH <5,5), on peut utiliser les solvants suivants uniquement après l'adjonction d'un tampon sous forme d'1 ml de bicarbonate de sodium à 4% pour 100 ml de:

glucose à 5%, injectable;

glucose à 5% et Ringer-Lactate injectable;

glucose à 5% et 0,9% de NaCl injectable.

Miscibilité avec les solutions intraveineuses

Du fait de la composition variable des agents de solubilisation, il n'est pas possible de fournir des précisions définitives sur une tolérance ou une intolérance. La stabilité chimique et physique d'une solution devra de ce fait toujours être préalablement vérifiée.

On peut mélanger en général Erythrocin i.v. avec les produits suivants, sans observer une perte de l'activité des deux composants ni de précipité:

Aminophylline, diphénhydramine, hydrocortisone succinate sodique, chlorure de potassium, bicarbonate de sodium, iodure de sodium, pénicilline G (sel de potassium), pénicilline sel sodique, pentobarbital sel sodique, polymyxine B sulfate, prednisolone phosphate de sodium, prochlorpérazine.

Erythrocin i.v. N'EST PAS miscible avec:

L'acide ascorbique, céfalotine sel sodique (apparition d'un précipité au bout de quelques heures), chloramphénicol, succinate sodique, héparine sel sodique, métaraminol bitartrate, hydrolysat de protéines, tétracycline chlorhydrate, complexe vitaminique B comportant de la vitamine C, colistine, phénytoïne.

20258 (Swissmedic)

Recordati AG, 6340 Baar.

Avril 2016

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