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Haldol Inj Lös 5 mg / ml i.m. 5 Amp 1 ml
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  • 12.00 CHF

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Type Inj Lös
Dose, mg 5
Gen N05AD01SPPN000000005SOIJ
Origin SYNTHETIC
Amount in a pack. 5 ml
Storage temp. min 15 / max 25 ℃
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Active ingredient: Haloperidol 5 mg , Milchsäure.

QR Haldol Inj Lös 5 mg / ml i.m. 5 Amp 1 ml

Description

Wirkstoffe

Haloperidol.

Hilfsstoffe

Injektionslösung: Milchsäure, Wasser für Injektionszwecke.

Tabletten zu 1 mg: Lactose-Monohydrat 64.4 mg, Maisstärke, Saccharose 10 mg, Talkum, hydriertes Baumwollsamenöl (aus gentechnisch veränderten Baumwollsamen hergestellt).

Tabletten zu 10 mg: Maisstärke, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Calciumstearat, Chinolingelb (E 104).

Tropfen zu 2 mg/ml: Milchsäure, Methyl(4-hydroxybenzoat) (E 218) 1.88 mg, gereinigtes Wasser.

Injektionslösung: Haloperidolum 5 mg pro 1 ml.

Tabletten zu 1 mg (weiss, rund, bikonvex, mit Kreuzbruchrille, mit einseitigem Aufdruck «JANSSEN»): Haloperidolum 1 mg.

Tabletten zu 10 mg (gelb, rund, bikonvex, mit Bruchrille, mit Aufdruck «JANSSEN» auf einer Seite und «H/10» auf der anderen Seite): Haloperidolum 10 mg.

Tropfen zu 2 mg/ml (klar, farblos): Haloperidolum 2 mg pro 1 ml corresp. 20 guttae.

Haloperidol orale Darreichungsformen

Erwachsene Patienten ab 18 Jahren

  • Behandlung der Schizophrenie und schizoaffektiven Störung.
  • Akutbehandlung des Deliriums, wenn nicht-pharmakologische Therapien versagt haben.
  • Behandlung von mittelschweren bis schweren manischen Episoden mit Bipolar-I-Störung.
  • Behandlung akuter psychomotorischer Erregungszustände bei psychotischer Störung oder manischen Episoden einer Bipolar-I-Störung.
  • Behandlung von persistierender Aggression und psychotischen Symptomen bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz und vaskulärer Demenz nach Versagen nicht-pharmakologischer Therapien und bei einem Risiko für Selbst- oder Fremdgefährdung.
  • Behandlung von Tics einschliesslich Tourette-Syndrom bei stark beeinträchtigten Patienten nach Versagen edukativer, psychologischer und anderer pharmakologischer Therapien.
  • Behandlung einer leichten bis mittelschweren Chorea Huntington, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind.

Pädiatrische Patienten

Behandlung von:

  • Schizophrenie bei Jugendlichen von 13 bis 17 Jahren, wenn andere pharmakologische Therapien versagt haben oder unverträglich sind.
  • Schwerer persistierender Aggression bei Kindern und Jugendlichen von 6 bis 17 Jahren mit Autismus oder tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, wenn andere Therapien versagt haben oder unverträglich sind.
  • Tics einschliesslich Tourette-Syndrom bei stark beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen von 10 bis 17 Jahren nach Versagen edukativer, psychologischer und anderer pharmakologischer Therapien.

Haloperidol Injektion

Erwachsene Patienten ab 18 Jahren

  • Schnelle Kontrolle schwerer akuter psychomotorischer Erregungszustände bei psychotischer Störung oder manischen Episoden einer Bipolar-I-Störung, wenn eine orale Therapie nicht geeignet ist.
  • Akutbehandlung des Deliriums, wenn nicht-pharmakologische Therapien versagt haben.
  • Behandlung einer leichten bis mittelschweren Chorea Huntington, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind und eine orale Therapie nicht geeignet ist.
  • Mono- oder Kombinationsprophylaxe bei Patienten mit mässigem bis hohem Risiko für postoperative Übelkeit und postoperatives Erbrechen, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind.
  • Kombinationsbehandlung bei postoperativer Übelkeit und postoperativem Erbrechen, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind.

Es wird eine niedrige Anfangsdosis empfohlen, die schrittweise an das Ansprechen des Patienten angepasst werden kann. Patienten müssen immer auf die niedrigste wirksame Dosis eingestellt sein (siehe Pharmakokinetik).

Haldol Tabletten und Tropfen sind zur peroralen Anwendung bestimmt.

Die Bruchrillen auf den Tabletten sollen das Brechen der Tabletten und damit das Schlucken erleichtern; sie dienen nicht dazu, die Tablette in exakt gleiche Dosen zu teilen.

Haldol Tropfen können mit Wasser gemischt werden, um die Einnahme einer Dosis zu erleichtern, dürfen jedoch nicht mit anderen Flüssigkeiten gemischt werden. Die verdünnte Lösung muss sofort eingenommen werden.

Die Haldol Injektionslösung ist nur zur intramuskulären Anwendung bestimmt (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Kardiovaskuläre Wirkungen und Hinweise zur Anwendung und Handhabung).

Erwachsene – Haloperidol orale Darreichungsformen

Behandlung der Schizophrenie und schizoaffektiven Störung

  • 2 bis 10 mg/Tag oral, als Einzeldosis oder aufgeteilt auf 2 Dosen. Bei der ersten schizophrenen Episode sprechen die Patienten normalerweise auf 2 bis 4 mg/Tag an, während Patienten mit mehrfachen schizophrenen Episoden unter Umständen Tagesdosen bis zu 10 mg benötigen.
  • Die Dosis kann in Intervallen von 1 bis 7 Tagen angepasst werden.
  • Tagesdosen über 10 mg haben bei den meisten Patienten im Vergleich zu niedrigeren Dosen keine bessere Wirksamkeit gezeigt und können zu einer erhöhten Inzidenz von extrapyramidalen Symptomen führen. Wenn Tagesdosen über 10 mg erwogen werden, sollte das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis bewertet werden.
  • Die Höchstdosis beträgt 20 mg/Tag, da die Sicherheitsbedenken den klinischen Nutzen einer Behandlung mit höheren Dosen überwiegen.

Akutbehandlung des Deliriums, wenn nicht-pharmakologische Therapien versagt haben

  • 1 bis 10 mg/Tag oral, als Einzeldosis oder aufgeteilt auf 2 bis 3 Dosen.
  • Die Behandlung sollte mit der niedrigst möglichen Dosis begonnen werden. Wenn die Erregungszustände anhalten, sollte die Dosis schrittweise in 2‑ bis 4‑stündigen Intervallen bis zu einer maximalen Tagesdosis von 10 mg angepasst werden.

Behandlung von mittelschweren bis schweren manischen Episoden mit Bipolar-I-Störung

  • 2 bis 10 mg/Tag oral, als Einzeldosis oder aufgeteilt auf 2 Dosen.
  • Die Dosis kann in Intervallen von 1 bis 3 Tagen angepasst werden.
  • Tagesdosen über 10 mg haben bei den meisten Patienten im Vergleich zu niedrigeren Dosen keine bessere Wirksamkeit gezeigt und können zu einer erhöhten Inzidenz von extrapyramidalen Symptomen führen. Wenn Tagesdosen über 10 mg erwogen werden, sollte das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis bewertet werden.
  • Die Höchstdosis beträgt 15 mg/Tag, da die Sicherheitsbedenken den klinischen Nutzen einer Behandlung mit höheren Dosen überwiegen.
  • Die Weiterführung der Haldol-Therapie sollte in einem frühen Stadium der Behandlung beurteilt werden.

Behandlung akuter psychomotorischer Erregungszustände bei psychotischer Störung oder manischen Episoden einer Bipolar-I-Störung

  • 5 bis 10 mg oral, wenn notwendig nach 12 Stunden wiederholen, bis zu einer maximalen Tagesdosis von 20 mg.
  • Die Weiterführung der Haldol-Therapie sollte in einem frühen Stadium der Behandlung beurteilt werden.
  • Bei der Umstellung von intramuskulär injiziertem Haloperidol auf Haldol zum Einnehmen sollte mit einer 1:1 Dosis-Konversionsrate begonnen werden; danach erfolgt die Dosisanpassung gemäss dem klinischen Ansprechen.

Behandlung von persistierender Aggression und psychotischen Symptomen bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz und vaskulärer Demenz nach Versagen nicht-pharmakologischer Therapien und bei einem Risiko für Selbst- oder Fremdgefährdung

  • 0,5 bis 5 mg/Tag oral, als Einzeldosis oder aufgeteilt auf 2 Dosen.
  • Die Dosis kann in Intervallen von 1 bis 3 Tagen angepasst werden.
  • Die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung ist nach spätestens 6 Wochen zu überprüfen.

Behandlung von Tics einschliesslich Tourette-Syndrom bei stark beeinträchtigten Patienten nach Versagen edukativer, psychologischer und anderer pharmakologischer Therapien

  • 0,5 bis 6 mg/Tag oral, als Einzeldosis oder aufgeteilt auf 2 Dosen.
  • Die Dosis kann in Intervallen von 1 bis 7 Tagen angepasst werden.
  • Die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung ist alle 6 bis 12 Monate zu überprüfen.

Behandlung einer leichten bis mittelschweren Chorea Huntington, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind

  • 2 bis 10 mg/Tag oral, als Einzeldosis oder aufgeteilt auf 2 Dosen.
  • Die Dosis kann in Intervallen von 1 bis 3 Tagen angepasst werden.

Erwachsene – Haloperidol Injektion

Schnelle Kontrolle schwerer akuter psychomotorischer Erregungszustände bei psychotischer Störung oder manischen Episoden einer Bipolar-I-Störung, wenn eine orale Therapie nicht geeignet ist

  • 5 mg intramuskulär.
  • Kann stündlich wiederholt werden, bis die Symptome zufriedenstellend kontrolliert sind.
  • Bei den meisten Patienten sind Dosen bis zu 15 mg/Tag ausreichend. Die maximale Tagesdosis beträgt 20 mg.
  • Die Weiterführung der Haldol-Therapie sollte in einem frühen Stadium der Behandlung beurteilt werden.
  • Die Behandlung mit Haloperidol muss abgebrochen werden, sobald dies klinisch angezeigt ist; falls eine weitere Therapie erforderlich ist, sollte mit Haloperidol zum Einnehmen mit einer Dosiskonversionsrate von 1:1 begonnen werden; danach erfolgt die Dosisanpassung gemäss dem klinischen Ansprechen.

Akutbehandlung des Deliriums, wenn nicht-pharmakologische Therapien versagt haben

  • 1 bis 10 mg intramuskulär.
  • Die Behandlung sollte mit der niedrigst möglichen Dosis begonnen werden. Wenn die Erregungszustände anhalten, sollte die Dosis schrittweise in 2‑ bis 4-stündigen Intervallen bis zu einer maximalen Tagesdosis von 10 mg angepasst werden.

Behandlung einer leichten bis mittelschweren Chorea Huntington, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind und eine orale Therapie nicht geeignet ist

  • 2 bis 5 mg intramuskulär.
  • Kann stündlich wiederholt werden, bis die Symptome zufriedenstellend kontrolliert sind oder die maximale Tagesdosis von 10 mg erreicht ist.

Mono- oder Kombinationsprophylaxe bei Patienten mit mässigem bis hohem Risiko für postoperative Übelkeit und postoperatives Erbrechen, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind

  • 1 bis 2 mg intramuskulär, bei Einleitung oder 30 Minuten vor Beendigung der Anästhesie.

Kombinationsbehandlung bei postoperativer Übelkeit und postoperativem Erbrechen, wenn andere Arzneimittel unwirksam oder unverträglich sind

  • 1 bis 2 mg intramuskulär.

Therapieabbruch

Bei Therapieabbruch wird ein allmähliches Absetzen empfohlen (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Therapieansprechen und -abbruch).

Spezielle Dosierungsanweisungen

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Orale Darreichungsformen von Haloperidol

Der Einfluss einer beeinträchtigten Leberfunktion auf die Pharmakokinetik von Haloperidol wurde nicht beurteilt. Da Haloperidol hauptsächlich in der Leber metabolisiert wird, wird empfohlen, die Startdosis zu halbieren und die Dosierung in kleineren Stufen und in längeren Abständen anzupassen als bei Patienten ohne Leberinsuffizienz (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Hepatobiliäre Störungen und Pharmakokinetik – Kinetik spezieller Patientengruppen: Leberfunktionsstörungen).

Haloperidol Injektion

Der Einfluss einer beeinträchtigten Leberfunktion auf die Pharmakokinetik von Haloperidol wurde nicht beurteilt. Da Haloperidol hauptsächlich in der Leber metabolisiert wird, sollte die Anfangsdosis halbiert werden. Weitere Dosen können je nach Ansprechen des Patienten verabreicht und angepasst werden (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Hepatobiliäre Störungen und Pharmakokinetik – Kinetik spezieller Patientengruppen: Leberfunktionsstörungen).

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Der Einfluss einer beeinträchtigten Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Haloperidol wurde nicht beurteilt. Es wird keine Anpassung der Dosierung empfohlen, aber zur Vorsicht geraten, wenn Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion behandelt werden. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion kann allerdings eine niedrigere Anfangsdosis mit nachfolgenden Anpassungen in kleineren Schritten und längeren Intervallen als bei Patienten ohne eingeschränkte Nierenfunktion erforderlich sein (siehe Pharmakokinetik – Kinetik spezieller Patientengruppen: Nierenfunktionsstörungen).

Ältere Patienten

Orale Darreichungsformen von Haloperidol

In klinischen Studien mit oralem Haloperidol zur Behandlung von Tics einschliesslich Tourette-Syndrom waren Patienten im Alter von 65 Jahren und darüber nicht eingeschlossen.

Für ältere Patienten werden folgende Anfangsdosen von Haloperidol empfohlen:

  • Behandlung von persistierender Erregung, Aggression und psychotischen Symptomen bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz und vaskulärer Demenz nach Versagen nicht-pharmakologischer Therapien und bei einem Risiko für Selbst- oder Fremdgefährdung – 0,5 mg/Tag.
  • Alle anderen Indikationen – die Hälfte der niedrigsten Erwachsenendosis.

Die Dosis von Haloperidol kann je nach Ansprechen des Patienten angepasst werden.

Die Höchstdosis ist die Hälfte der Erwachsenendosis. Höhere Dosen können aber bei Patienten in Betracht gezogen werden, bei denen das individuelle Nutzen-Risiko-Profil erneut bewertet wurde und die höhere Dosen vertragen haben.

Haloperidol Injektion

Für ältere Patienten wird als Anfangsdosis von Haloperidol die Hälfte der niedrigsten Erwachsenendosis empfohlen.

Weitere Dosen können je nach Ansprechen des Patienten verabreicht und angepasst werden. Die Höchstdosis ist die Hälfte der Erwachsenendosis. Höhere Dosen können aber bei Patienten in Betracht gezogen werden, bei denen das individuelle Nutzen-Risiko-Profil erneut bewertet wurde und die höhere Dosen vertragen haben.

Kinder und Jugendliche

Orale Darreichungsformen von Haloperidol

Behandlung der Schizophrenie bei Jugendlichen von 13 bis 17 Jahren, wenn andere pharmakologische Therapien versagt haben oder unverträglich sind

  • Die empfohlene Tagesdosis beträgt 0,5 bis 3 mg und wird bevorzugt auf mehrere Dosen aufgeteilt (2‑ bis 3‑mal täglich) oral gegeben.
  • Es wird empfohlen, das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis zu bewerten, wenn Tagesdosen über 3 mg erwogen werden.
  • Die empfohlene Tageshöchstdosis beträgt 5 mg oral verabreicht.
  • Die Behandlungsdauer muss individuell ermittelt werden.

Behandlung einer schweren persistierenden Aggression bei Kindern und Jugendlichen von 6 bis 17 Jahren mit Autismus oder tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, wenn andere Therapien versagt haben oder unverträglich sind

  • Die empfohlene Tagesdosis beträgt 0,5 bis 3 mg für Kinder von 6 bis 11 Jahren bzw. 0,5 bis 5 mg für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren und wird bevorzugt auf mehrere Dosen aufgeteilt (2‑ bis 3‑mal täglich) oral gegeben.
  • Die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung ist nach 6 Wochen zu überprüfen.

Behandlung von Tics einschliesslich Tourette-Syndrom bei stark beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen von 10 bis 17 Jahren nach Versagen edukativer, psychologischer und anderer pharmakologischer Therapien

  • Die empfohlene Tagesdosis beträgt 0,5 bis 3 mg und wird bevorzugt auf mehrere Dosen aufgeteilt (2‑ bis 3‑mal täglich) oral gegeben.
  • Die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung ist alle 6 bis 12 Monate zu überprüfen.

Die Sicherheit und Wirksamkeit der oralen Darreichungsformen von Haloperidol bei Kindern unter dem in den Indikationen angegebenen Alter ist nicht erwiesen.

Haloperidol Injektion

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Haloperidol Injektionslösung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.

Verspätete Dosisgabe

Orale Darreichungsformen von Haloperidol

Wenn der Patient die Einnahme vergisst, sollte die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt eingenommen werden. Es darf nicht die doppelte Dosis eingenommen werden.

  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen Haloperidol oder einen der Inhaltsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • Komatöser Zustand.
  • Depression des zentralnervösen Systems durch Alkohol oder zentraldämpfende Arzneimittel.
  • Parkinson-Syndrom.
  • Demenz mit Lewy-Körperchen.
  • Progressive supranukleäre Parese.
  • Bekannte Verlängerung des QTc-Intervalls oder kongenitales Long-QT‑Syndrom.
  • Kürzlicher akuter Myokardinfarkt.
  • Dekompensierte Herzinsuffizienz.
  • Anamnestisch bekannte ventrikuläre Arrhythmie oder Torsade de pointes.
  • Unkorrigierte Hypokaliämie.
  • Gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die das QT‑Intervall verlängern (siehe Interaktionen).

Mortalität

Bei psychiatrischen Patienten, die mit Haloperidol behandelt wurden, sind seltene Fälle von plötzlichem Tod gemeldet worden (siehe Unerwünschte Wirkungen).

Bei älteren Patienten mit demenzbedingter Psychose, die mit Antipsychotika behandelt werden, besteht ein erhöhtes Sterberisiko. Eine Analyse von 17 placebokontrollierten Studien (modale Dauer von 10 Wochen), überwiegend an Patienten unter atypischen Antipsychotika, hat gezeigt, dass das Sterberisiko bei den mit Verum behandelten Patienten um den Faktor 1,6 bis 1,7 höher lag als bei den Patienten unter Placebo. Im Verlauf einer typischen 10-wöchigen, kontrollierten Studie betrug die Todesrate bei den mit Verum behandelten Patienten etwa 4,5%, verglichen mit einer Rate von etwa 2,6% in der Placebogruppe. Obwohl die Todesursachen verschiedenartig waren, schienen die meisten Todesfälle entweder auf kardiovaskulären Ursachen (z.B. Herzversagen, plötzlicher Tod) oder auf Infektionen (z.B. Pneumonie) zu beruhen. Beobachtungsstudien weisen darauf hin, dass die Behandlung mit klassischen Antipsychotika ähnlich wie eine Therapie mit Atypika die Sterblichkeit erhöhen kann. Inwieweit die Befunde einer höheren Sterblichkeit in den Beobachtungsstudien auf das Antipsychotikum statt auf bestimmte Patientenmerkmale zurückzuführen sind, ist noch ungeklärt.

Kardiovaskuläre Wirkungen

Unter Haloperidol wurden zusätzlich zum plötzlichen Herztod QTc‑Verlängerung und/oder ventrikuläre Arrhythmien beschrieben (siehe Kontraindikationen und Unerwünschte Wirkungen). Das Risiko für diese Ereignisse scheint bei hohen Dosen, hohen Plasmakonzentrationen, prädisponierten Patienten oder parenteraler (insbesondere intravenöser) Anwendung anzusteigen.

Haldol Injektionslösung ist nur zur intramuskulären Anwendung bestimmt. Wenn es dennoch intravenös angewendet wird, ist eine ständige EKG‑Überwachung auf Verlängerung des QTc‑Intervalls und ventrikuläre Arrhythmien erforderlich.

Bei Patienten mit Bradykardie, Herzerkrankungen, QTc‑Verlängerung in der Familienanamnese oder schwerem Alkoholmissbrauch in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten. Bei Patienten mit potenziell hohen Plasmakonzentrationen ist ebenfalls Vorsicht geboten (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, Langsame CYP2D6‑Metabolisierer).

Es wird empfohlen, vor Behandlungsbeginn ein EKG durchzuführen. Während der Behandlung muss die Notwendigkeit einer EKG‑Überwachung auf QTc‑Verlängerung und ventrikuläre Arrhythmien für jeden Patienten beurteilt werden. Bei wiederholter intramuskulärer Verabreichung ist jedoch eine ständige EKG‑Überwachung angezeigt. Bei einer Prophylaxe oder Behandlung von postoperativer Übelkeit und postoperativem Erbrechen wird empfohlen, bis zu 6 Stunden nach Verabreichung von Haldol Injektionslösung eine EKG‑Überwachung durchzuführen.

Bei einer QTc‑Verlängerung während der Behandlung wird eine Verringerung der Dosis empfohlen. Falls das QTc‑Intervall jedoch auf über 500 ms ansteigt, muss Haloperidol abgesetzt werden.

Störungen des Elektrolythaushalts wie Hypokaliämie und Hypomagnesiämie erhöhen das Risiko für ventrikuläre Arrhythmien und müssen vor Beginn der Haloperidol-Behandlung korrigiert werden. Daher wird eine Kontrolle des Elektrolythaushalts vor Behandlungsbeginn und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung empfohlen.

Tachykardie und Hypotonie (einschliesslich orthostatischer Hypotonie) wurden ebenfalls beschrieben (siehe Unerwünschte Wirkungen). Vorsicht wird empfohlen, wenn Haloperidol bei Patienten mit klinisch manifester Hypotonie oder orthostatischer Hypotonie angewendet wird.

Zerebrovaskuläre Ereignisse

In randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien an Patienten mit Demenz war das Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse während der Anwendung von einigen atypischen Antipsychotika um etwa das 3-fache erhöht. Beobachtungsstudien zum Vergleich des Risikos für das Auftreten eines Schlaganfalls bei älteren Patienten über 65 Jahren zeigten, dass bei diesen Patienten unter der Behandlung mit Antipsychotika das Risiko für einen Schlaganfall erhöht war im Vergleich zu den Patienten, die keine Behandlung mit solchen Arzneimitteln erhalten hatten. Das erhöhte Risiko kann bei Patienten, die mit typischen Antipsychotika behandelt wurden (wie Butyrophenonen, einschliesslich Haloperidol), ausgeprägter sein.

Es ist nicht bekannt, welcher Mechanismus diesem erhöhten Risiko zugrunde liegt. Es ist nicht auszuschliessen, dass auch bei anderen Patientengruppen ein erhöhtes Risiko besteht.

Haldol muss bei Patienten mit Schlaganfallrisikofaktoren mit Vorsicht und unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.

Malignes neuroleptisches Syndrom

Wie auch andere Antipsychotika wurde Haldol mit dem malignen neuroleptischen Syndrom, einem potentiell lebensbedrohlichen Zustand, in Verbindung gebracht: einer seltenen idiosynkratischen Reaktion, die mit Hyperthermie, generalisierter Muskelsteifigkeit, autonomer Instabilität, Bewusstseinsveränderungen und erhöhten Serumkonzentrationen der Kreatinphosphokinase einhergeht. Hyperthermie ist häufig ein Frühzeichen dieses Syndroms. Die Antipsychotika-Therapie muss unverzüglich abgesetzt werden; ferner sind eine geeignete unterstützende Behandlung sowie eine sorgfältige Überwachung des Patienten einzuleiten.

Spätdyskinesie

Wie bei allen Antipsychotika kann es bei manchen Patienten unter Langzeitbehandlung oder nach Absetzen des Arzneimittels zu einer Spätdyskinesie kommen. Das Syndrom äussert sich vorwiegend durch rhythmische unwillkürliche Bewegungen von Zunge, Gesicht, Mund oder Kiefer. Diese Manifestationen können bei manchen Patienten irreversibel sein. Wenn die Behandlung wiederaufgenommen bzw. die Dosis erhöht wird oder wenn eine Umstellung auf ein anderes Antipsychotikum erfolgt, kann das Syndrom maskiert werden. Die Behandlung ist so schnell wie möglich abzusetzen.

Extrapyramidale Symptome

Wie bei allen Antipsychotika können extrapyramidale Symptome auftreten (z.B. Tremor, Rigidität, Hypersalivation, Bradykinesie, Akathisie, akute Dystonie).

Anticholinerg wirkende Anti-Parkinson-Mittel sollten im Bedarfsfall, aber nicht routinemässig als Prophylaxe verschrieben werden. Falls eine gleichzeitige Anti-Parkinson-Medikation erforderlich ist, muss diese gegebenenfalls nach Absetzen von Haldol beibehalten werden, sofern deren Exkretion schneller erfolgt als diejenige von Haloperidol, um ein Auftreten bzw. eine Verschlimmerung extrapyramidaler Symptome auszuschliessen. Ein möglicher Anstieg des Augeninnendrucks ist in Betracht zu ziehen, wenn Anticholinergika einschliesslich Anti-Parkinson-Mittel gemeinsam mit Haldol verabreicht werden.

Da Kinder bereits bei niedrigen Dosierungen Störungen des Bewegungsablaufs entwickeln, ist bei Kindern bis 12 Jahre, die mit Haldol behandelt werden, Vorsicht geboten.

Krampfanfälle/Konvulsionen

Haldol kann die Anfallsschwelle herabsetzen. Deshalb ist Vorsicht angezeigt bei Patienten, welche an Epilepsie leiden oder Zuständen, die Konvulsionen auslösen können (z.B. Alkoholentzug und Enzephalopathien).

Hepatobiliäre Störungen

Da Haloperidol hauptsächlich in der Leber metabolisiert wird, sind bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion Dosisanpassungen vorzunehmen und die Anwendung muss mit Vorsicht erfolgen (siehe Dosierung/Anwendung – Spezielle Dosierungsanweisungen: Patienten mit Leberfunktionsstörungen und Pharmakokinetik – Kinetik spezieller Patientengruppen: Leberfunktionsstörungen). Es wurden vereinzelte Fälle von Leberfunktionsstörungen oder Hepatitis berichtet, die meist cholestatischer Natur waren (siehe Unerwünschte Wirkungen).

Störungen des endokrinen Systems

Thyroxin kann die Toxizität von Haloperidol begünstigen. Bei Patienten mit Hyperthyreose sollte eine Antipsychotika-Behandlung nur unter Vorsicht erfolgen und erfordert eine gleichzeitige thyreostatische Therapie.

In sehr seltenen Fällen wurde über Hypoglykämie und das Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons berichtet (siehe Unerwünschte Wirkungen).

Wirkungen auf Prolaktin

Zu den hormonellen Wirkungen von neuroleptischen Antipsychotika zählt eine Hyperprolaktinämie, die wiederum eine Galaktorrhö, Gynäkomastie sowie eine Oligomenorrhö oder Amenorrhö herbeiführen kann. Nicht-klinische Studien haben darauf hingewiesen, dass das Zellwachstum bei Mamma-Tumoren beim Menschen durch Prolaktin stimuliert werden kann. Ein klarer Zusammenhang mit der Verabreichung von Antipsychotika wurde bisher in klinischen und epidemiologischen Studien nicht gezeigt. Vorsicht ist angezeigt bei Patienten mit entsprechender Anamnese. Haldol sollte bei Patienten mit vorbestehender Hyperprolaktinämie und bei Patienten mit möglicherweise Prolaktin-abhängigen Tumoren mit Vorsicht eingesetzt werden.

Venöse Thromboembolie

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Antipsychotika sind Fälle von venösen Thromboembolien (VTE) berichtet worden. Da Patienten, die mit Antipsychotika behandelt werden, häufig erworbene Risikofaktoren für VTE aufweisen, sollten alle möglichen Risikofaktoren für VTE vor und während der Behandlung mit Haldol identifiziert und Präventivmassnahmen ergriffen werden.

Therapieansprechen und -abbruch

Schizophrene Patienten sprechen eventuell mit Verzögerung auf die antipsychotische Therapie an. Auch nach Absetzen der Antipsychotika treten die Symptome der zugrunde liegenden Erkrankung unter Umständen erst nach mehreren Wochen oder Monaten wieder auf.

Sehr selten wurde von akuten Entzugssymptomen (einschliesslich Übelkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit) nach plötzlichem Absetzen von hochdosierten Antipsychotika berichtet. Als Vorsichtsmassnahme ist es ratsam, das Arzneimittel schrittweise abzusetzen.

Weitere Vorsichtsmassnahmen

Es gibt Hinweise, dass mit verminderter körperlicher Aktivität ein erhöhtes Thromboserisiko verbunden ist. Antipsychotika können über sedierende Effekte die körperliche Aktivität von Patienten vermindern. Die Patienten sollten deshalb speziell nach Zeichen einer venösen Thromboembolie befragt werden und angehalten werden sich körperlich zu bewegen.

Patienten mit Depressionen

Bei vorherrschend depressiven Zuständen sollen Haldol und andere Antipsychotika nicht als Monotherapie eingesetzt werden, sondern mit Antidepressiva kombiniert werden, wenn eine Kombination aus psychotischer und depressiver Symptomatik vorliegt (siehe Interaktionen).

Hilfsstoffe

Die Tabletten zu 1 mg enthalten Lactose und Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel, einer Glukose-Galaktose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.

Haldol Tropfen enthält Methyl(4-hydroxybenzoat), welches allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen kann.

Kardiovaskuläre Wirkungen

Haldol ist in Kombination mit Arzneimitteln, die bekanntermassen das QTc-Intervall verlängern, kontraindiziert (siehe Kontraindikationen). Zu den Beispielen zählen:

  • Antiarrhythmika der Klasse IA (z.B. Disopyramid*, Chinidin*).
  • Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodaron, Dofetilid*, Dronedaron, Ibutilid, Sotalol).
  • Bestimmte Antidepressiva (z.B. Citalopram, Escitalopram).
  • Bestimmte Antibiotika (z.B. Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Telithromycin*).
  • Andere Antipsychotika (z.B. Phenothiazin-Derivate, Sertindol, Pimozid*, Ziprasidon*).
  • Bestimmte Antimykotika (z.B. Pentamidin).
  • Bestimmte Malariamittel (z.B. Halofantrin*).
  • Bestimmte gastrointestinale Arzneimittel (z.B. Dolasetron*).
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Tumorerkrankungen (z.B. Toremifen*, Vandetanib).
  • Bestimmte andere Arzneimittel (z.B. Bepridil*, Methadon).

* in der Schweiz nicht zugelassen.

Diese Liste ist nicht vollständig.

Es wird empfohlen, die begleitende Anwendung anderer Antipsychotika zu vermeiden.

Vorsicht ist geboten, wenn Haldol in Kombination mit Arzneimitteln angewendet wird, von denen bekannt ist, dass sie eine Störung des Elektrolythaushalts verursachen (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Kardiovaskuläre Wirkungen).

Andere Interaktionen

In seltenen Fällen wurde während einer Kombinationstherapie mit Lithium über die folgenden Symptome berichtet:

Enzephalopathie, extrapyramidale Symptome, tardive Dyskinesien, malignes neuroleptisches Syndrom, Hirnstammsymptome, akutes Hirnstammsyndrom und Koma. Die meisten dieser Symptome waren reversibel. Trotzdem muss bei Patienten, die gleichzeitig mit Haldol und Lithium therapiert werden, die Behandlung sofort abgebrochen werden, sobald solche Symptome auftreten.

Es wurde über einen Antagonismus der gerinnungshemmenden Wirkung von Phenindion berichtet.

Wirkung von Haloperidol auf andere Arzneimittel

Haloperidol kann die Wirkung anderer zentral wirkender Substanzen einschliesslich Alkohol, Hypnotika, Sedativa oder starker Analgetika (insbesondere Opiate) verstärken. Auf die erhöhte Sedierung und unter Umständen auf das erhöhte Risiko einer Atemdepression ist bei der Kombination von Antipsychotika mit anderen zentralnervösdämpfenden Mitteln zu achten.

Zudem wurden unerwünschte ZNS- und psychische Effekte bei der Kombination mit Methyldopa beobachtet.

Haloperidol kann die Antiparkinson-Wirkung von Levodopa und anderen Dopaminagonisten abschwächen.

Haloperidol kann die Wirkung von Adrenalin und anderen Sympathomimetika antagonisieren und die blutdrucksenkenden Wirkungen von adrenerg blockierenden Substanzen wie Guanethidin umkehren.

Haloperidol ist ein CYP2D6-Inhibitor und kann die Metabolisierung von trizyklischen Antidepressiva hemmen, wodurch deren Plasmaspiegel ansteigen. Dies kann eine erhöhte Toxizität von trizyklischen Antidepressiva zur Folge haben (anticholinerge Wirkungen, kardiovaskuläre Toxizität, Erniedrigung der Anfallsschwelle).

Wirkung anderer Arzneimittel auf Haloperidol

Arzneimittel, welche die Plasmakonzentrationen von Haloperidol erhöhen können

Bei der Verschreibung von Haloperidol mit Arzneimitteln mit bekannter QTc-Verlängerung ist Vorsicht geboten.

Haloperidol wird über mehrere Wege metabolisiert (siehe Pharmakokinetik – Metabolismus). Die Hauptwege sind Glucuronidierung und Ketonreduktion. Das Cytochrom-P450-Enzymsystem ist ebenfalls involviert, insbesondere CYP3A4 und in geringerem Umfang CYP2D6. Eine Hemmung dieser Metabolisierungswege durch ein anderes Arzneimittel oder eine reduzierte CYP2D6 Enzymaktivität (bei «Poor-Metabolizer») kann zu erhöhten Haloperidol-Konzentrationen führen. Die CYP3A4-Hemmung und die reduzierte CYP2D6-Enzymaktivität können additive Wirkung haben (siehe Pharmakokinetik – Metabolismus).

Ausgehend von begrenzten und mitunter widersprüchlichen Daten lag die durchschnittliche Erhöhung der Haloperidol-Plasmakonzentrationen bei gleichzeitiger Gabe eines CYP3A4- und/oder CYP2D6-Inhibitors im Bereich zwischen 20 und 40%, in einigen Fällen bei bis zu 100%.

Arzneimittel, die zu einer Erhöhung der Haloperidol-Plasmakonzentrationen führen können (ausgehend von der klinischen Erfahrung oder aufgrund des jeweiligen Mechanismus der Wirkstoffinteraktion), sind beispielsweise:

  • CYP3A4-Inhibitoren – Alprazolam, Itraconazol, Ketoconazol und einige andere Azole, Nefazodon*, bestimmte Virustatika.
  • CYP2D6-Inhibitoren – Chlorpromazin*, Promethazin*, Chinidin*, Paroxetin, Sertralin, Venlafaxin* und einige andere Antidepressiva.
  • Kombinierte CYP3A4- und CYP2D6-Inhibitoren – Fluoxetin, Fluvoxamin Ritonavir.
  • Ungewisser Mechanismus – Buspiron*.

* in der Schweiz nicht zugelassen.

Diese Liste ist nicht vollständig.

Erhöhte Haloperidol-Plasmakonzentrationen können zu einem erhöhten Risiko unerwünschter Ereignisse führen, einschliesslich QTc-Intervall-Verlängerung (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Kardiovaskuläre Wirkungen).

Erhöhte QTc wurden beobachtet, wenn Haloperidol zusammen mit den metabolischen Hemmstoffen Ketoconazol (400 mg pro Tag) oder und Paroxetin (20 mg pro Tag) verabreicht wurde.

Es wird empfohlen, dass Patienten, die Haloperidol zusammen mit solchen Arzneimitteln anwenden, auf Anzeichen und Symptome verstärkter oder verlängerter pharmakologischer Wirkungen von Haloperidol überwacht werden und die Dosis von Haldol soweit erforderlich reduziert wird.

Natriumvalproat, ein bekannter Hemmstoff der Glucuronidierung, hat keinen Einfluss auf die Haloperidol-Plasmakonzentrationen.

Arzneimittel, welche die Plasmakonzentrationen von Haloperidol verringern können

Die gleichzeitige Anwendung von Haloperidol mit starken CYP3A4‑Induktoren kann die Haloperidol-Plasmakonzentration schrittweise so weit vermindern, dass die Wirksamkeit reduziert sein kann. Zu den Beispielen (ausgehend von der klinischen Erfahrung oder aufgrund des jeweiligen Mechanismus der Wirkstoffinteraktion) zählen:

  • Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Rifampicin, Johanniskraut (Hypericum, perforatum).

Diese Liste ist nicht vollständig.

Eine Enzyminduktion wird eventuell nach einigen Behandlungstagen festgestellt. Eine maximale Enzyminduktion wird im Allgemeinen nach ungefähr 2 Wochen beobachtet und bleibt dann nach Beendigung der Therapie mit dem Arzneimittel ebenso lange bestehen. Daher wird während einer Kombinationsbehandlung mit CYP3A4-Induktoren empfohlen, die Patienten zu überwachen und die Dosis von Haldol zu erhöhen oder das Dosierungsintervall anzupassen, soweit dies für erforderlich gehalten wird. Nach Absetzen des CYP3A4-Induktors kann sich die Konzentration von Haloperidol allmählich erhöhen, und daher kann es erforderlich sein, die Dosis von Haldol zu reduzieren oder das Dosierungsintervall anzupassen.

Schwangerschaft

Haloperidol zeigte im Tierversuch eine teratogene und in hohen Dosen eine embryotoxische Wirkung (siehe Präklinische Daten).

Nicht-teratogene Effekte:

Bei Neugeborenen, deren Mütter während des dritten Trimenons der Schwangerschaft Antipsychotika (einschliesslich Haloperidol) einnahmen, besteht nach der Geburt das Risiko für extrapyramidal-motorische Symptome und/oder Entzugssymptome. Diese Symptome bei Neugeborenen können Agitation, ungewöhnlich erhöhten oder verminderten Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Atmen oder Probleme beim Füttern einschliessen.

Diese Komplikationen können einen unterschiedlichen Schweregrad aufweisen. Bei einigen Fällen waren sie selbst limitierend, in anderen Fällen benötigten die Neugeborenen eine Überwachung auf der Intensivstation oder eine längere Hospitalisierung.

Es liegen keine kontrollierten klinischen Studien bei schwangeren Frauen vor. Studien an schwangeren Frauen haben jedoch keinen signifikanten Anstieg von fötalen Anomalien aufgezeigt. Es wurden vereinzelte Fälle von Geburtsgebrechen nach fötaler Exposition von Haldol meist in Kombination mit anderen Arzneimitteln beschrieben. Haldol soll während der Schwangerschaft nicht verabreicht werden, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich.

Ist während der Schwangerschaft ein Absetzen der Behandlung erforderlich, soll dies womöglich nicht abrupt geschehen.

Stillzeit

Haloperidol geht in die Muttermilch über. Im Plasma und Urin von gestillten Neugeborenen von Müttern unter Behandlung mit Haloperidol wurden kleine Mengen von Haloperidol nachgewiesen. Falls die Anwendung von Haldol als unerlässlich erachtet wird, sollte der Nutzen des Stillens gegenüber den möglichen Risiken abgewogen werden.

Fertilität

Haloperidol erhöht den Prolaktinspiegel. Bei einer Hyperprolaktinämie kann das hypothalamische GnRH unterdrückt werden, was zu einer reduzierten Gonadotropin-Sekretion der Hypophyse führt. Dadurch kann infolge einer Beeinträchtigung der gonadalen Steroidgenese sowohl bei Frauen als auch bei Männern die Reproduktionsfähigkeit beeinträchtig werden. Tierexperimentelle Studien zeigten einen Effekt auf die Fertilität (siehe Präklinische Daten).

Speziell unter höheren Dosierungen und zu Beginn der Therapie kann es zu einer Sedierung oder Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens kommen, und dies kann durch Alkohol verstärkt werden. Es ist den Patienten zu raten, während der Behandlung so lange keine Fahrzeuge zu lenken oder Maschinen zu bedienen, bis ihre Reaktionen bekannt sind.

Im folgenden Abschnitt werden die unerwünschten Wirkungen aufgeführt. Unerwünschte Wirkungen sind unerwünschte Ereignisse, bei denen auf Basis einer gründlichen Auswertung der verfügbaren Informationen über das unerwünschte Ereignis ein Zusammenhang mit der Anwendung von Haloperidol (oder Haloperidoldecanoat) als möglich, wahrscheinlich oder sicher angenommen wird. Da klinische Studien unter verschiedenen Bedingungen durchgeführt werden, kann die Häufigkeit unerwünschter Wirkungen, die in klinischen Studien mit einem bestimmten Arzneimittel beobachtet wurden, nicht direkt mit der in klinischen Studien mit einem anderen wirkstoffgleichen Arzneimittel beobachteten Häufigkeit verglichen werden und entspricht nicht unbedingt der in der klinischen Anwendung nach der Markteinführung beobachteten Auftretenshäufigkeit.

Die Sicherheit von Haldol wurde anhand 284 mit Haloperidol behandelten Patienten beurteilt, die an drei placebokontrollierten Studien teilnahmen sowie anhand 1295 mit Haloperidol behandelten Patienten, die an 16 aktiv kontrollierten klinischen Doppelblindstudien teilnahmen. Die Sicherheit von Haldol decanoas wurde anhand 410 Patienten beurteilt, die an drei vergleichenden Studien (eine vergleichende Studie zu Haloperidol vs. Fluphenazin und zwei Studien zum Vergleich der Decanoat-Formulierung mit der oralen Formulierung), neun Open-Label-Studien und einer Dosis-Wirkungsstudie teilnahmen. Basierend auf den gepoolten Sicherheitsdaten dieser klinischen Studien waren die am häufigsten berichteten (% Inzidenz) unerwünschten Arzneimittelwirkungen: Extrapyramidale Störungen (34), Schlaflosigkeit (19), Agitation (15), Hyperkinesie (13), Kopfschmerzen (12), psychotische Störungen (9), Depressionen (8), Gewichtszunahme (8), orthostatische Hypotonie (7) und Somnolenz (5).

Einschliesslich der o.g. unerwünschten Arzneimittelwirkungen wurden in klinischen Studien die folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen unter Haldol und Haldol decanoas beobachtet und die folgenden Erfahrungen nach der Markteinführung gemacht. Die Häufigkeitsangaben entsprechen dabei folgender Konvention:

Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis <1/1000), sehr selten (<1/10'000).

Unerwünschte Arzneimittelwirkung

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Leukopenie.

Sehr selten (<1/10'000): Eosinophilie, Agranulozytose, Neutropenie, Panzytopenie, Thrombozytopenie.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Überempfindlichkeit.

Sehr selten (<1/10'000): Anaphylaktische Reaktion.

Endokrine Erkrankungen

Selten (≥1/10'000 bis <1/1000): Hyperprolaktinämie.

Sehr selten (<1/10'000): Inadäquate Sekretion von antidiuretischem Hormon.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr selten (<1/10'000): Hypoglykämie.

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr häufig (≥1/10): Agitation (15%), Schlaflosigkeit (19%).

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Depressionen, psychotische Störungen.

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Verwirrtheitszustände, Libidoabnahme, Libidoverlust, Ruhelosigkeit.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig (≥1/10): Extrapyramidale Störungen (34%), Hyperkinesie (13%), Kopfschmerzen (12%).

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Tardive Dyskinesie, okulogyre Krise, Dystonie, Dyskinesie, Akathisie, Bradykinesie, Hypokinesie, ungewöhnlich erhöhter Muskeltonus, Somnolenz, Maskengesicht, Tremor, Benommenheit, Vertigo.

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Krämpfe, Parkinsonismus, Akinesie, Zahnradphänomen, Sedation, unwillkürliche Muskelkontraktionen.

Selten (≥1/10'000 bis <1/1000): Motorische Störungen, malignes neuroleptisches Syndrom, Nystagmus.

Augenerkrankungen

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Sehstörungen.

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Verschwommenes Sehen.

Herzerkrankungen

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Tachykardie.

Sehr selten (<1/10'000): Kammerflimmern, Torsade de pointes, ventrikuläre Tachykardie, Extrasystolen.

Gefässerkrankungen

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Orthostatische Hypotonie, Hypotonie.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Dyspnoe.

Selten (≥1/10'000 bis <1/1000): Bronchospasmus.

Sehr selten (<1/10'000): Kehlkopfödem, Laryngospasmus.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Verstopfung, Mundtrockenheit, übermässige Speichelbildung, Übelkeit, Erbrechen.

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Appetitlosigkeit, Sodbrennen.

Sehr selten (<1/10'000): Paralytischer Ileus.

Affektionen der Leber und Gallenblase

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Abnorme Leberfunktionstests.

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Hepatitis, Ikterus.

Sehr selten (<1/10'000): Akutes Leberversagen, Cholestase.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Hautausschlag.

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Urtikaria, Juckreiz, übermässiges Schwitzen.

Sehr selten (<1/10'000): Angioödem, Leukozytoklastische Vaskulitis, Dermatitis exfoliativa.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Torticollis, Muskelrigidität, Muskelkrämpfe, muskuloskelettale Steifigkeit.

Selten (≥1/10'000 bis <1/1000): Kieferklemme, Muskelzucken.

Sehr selten (<1/10'000): Rhabdomyolyse.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Urinretention.

Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen

Sehr selten: Extrapyramidal-motorische Symptome und/oder Entzugserscheinungen beim Neugeborenen. In utero Exposition wurde mit unerwünschten Wirkungen beim Neugeborenen assoziiert, wie Agitation, ungewöhnlich erhöhtem oder vermindertem Muskeltonus, Tremor, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Atmen oder Problemen beim Füttern.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Erektile Dysfunktion.

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Amenorrhö, Dysmenorrhö, Galaktorrhö, Brustbeschwerden, Brustschmerzen.

Selten (≥1/10'000 bis <1/1000): Menorrhagie, Menstruationsstörungen, sexuelle Funktionsstörungen.

Sehr selten (<1/10000): Gynäkomastie, Priapismus.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100): Gangstörungen, Hyperthermie, Ödeme.

Sehr selten (<1/10'000): Plötzlicher Tod, Gesichtsödem, Hypothermie.

Untersuchungen

Häufig (≥1/100 bis <1/10): Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme.

Selten (≥1/10'000 bis <1/1000): QT-Verlängerung im EKG.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Malignes neuroleptisches Syndrom: Haldol kann ein malignes neuroleptisches Syndrom auslösen. Das Syndrom wiederspiegelt ein seltenes idiosynkratisches Geschehen, charakterisiert durch Hyperthermie, generalisierte Muskelsteifheit, autonome Instabilität, erhöhte CPK-Spiegel, getrübtes Bewusstsein. Anzeichen einer autonomen Dysfunktion wie Tachykardie, schwankender Arteriendruck und Schwitzen können einer Hyperthermie vorausgehen und als frühe Warnsignale dienen. Bei Auftreten des malignen neuroleptischen Syndroms sollte eine antipsychotische Therapie sofort beendet, und geeignete symptomatische Massnahmen mit sorgfältiger Überwachung eingeleitet werden.

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Anzeichen und Symptome

Die Symptome einer Haloperidol-Überdosierung manifestieren sich in Form von verstärkten bekannten pharmakologischen und unerwünschten Wirkungen. Die deutlichsten Symptome sind: schwere extrapyramidale Reaktionen, Hypotonie, Sedation. Eine extrapyramidale Reaktion zeichnet sich durch Muskelrigidität und durch einen generalisierten oder lokalen Tremor aus. Bluthochdruck kann auch auftreten. In extremen Fällen kann der Patient komatös erscheinen, begleitet von einer Atemdepression und Hypotonie, welche stark genug sein können, um einen schockähnlichen Zustand hervorzurufen. Ebenfalls können epileptische Anfälle auftreten.

Zudem sollte das Risiko ventrikulärer Arrhythmien (z.B. Torsades de pointes), möglicherweise in Kombination mit einer QTc-Intervall -Verlängerung, in Betracht gezogen werden.

Behandlung

Es gibt kein spezifisches Antidot. Die Behandlung ist symptomatisch. Die therapeutische Wirkung von Aktivkohle bei einer Überdosierung mit oralem Haloperidol ist nicht belegt. Eine Dialyse wird nicht zur Behandlung einer Überdosierung empfohlen, weil sie nur sehr geringe Haloperidol-Mengen entfernt (siehe Pharmakokinetik – Kinetik spezieller Patientengruppen: Nierenfunktionsstörungen). Bei komatösen Patienten sollten die Luftwege durch einen oropharyngealen oder endotrachealen Tubus offengehalten werden. Bei Atemdepression ist künstliche Beatmung angezeigt. EKG und die Vitalfunktionen sind ständig zu überwachen, bis das EKG wieder normal ist. Schwere Arrhythmien sollen mit geeigneten antiarrhythmischen Massnahmen behandelt werden.

Einem Blutdruckabfall und Kreislaufkollaps kann durch die Verabreichung von Infusionslösungen, Plasma oder konzentriertem Albumin und Vasopressoren wie Dopamin oder Noradrenalin (Norepinephrin) entgegengewirkt werden. Adrenalin (Epinephrin) darf nicht eingesetzt werden, da es in Anwesenheit von Haloperidol eine starke Hypotonie verursachen kann.

Bei starken extrapyramidalen Reaktionen sollten Antiparkinson-Mittel vom Typ der Anticholinergika parenteral verabreicht werden. Sie müssen sehr vorsichtig abgesetzt werden, da extrapyramidale Symptome entstehen können.

ATC-Code

N05AD01

Wirkungsmechanismus

Haloperidol ist ein Antipsychotikum aus der Substanzgruppe der Butyrophenone. Haloperidol ist ein starker zentral wirksamer Dopamin-Typ-2-Rezeptorantagonist und hat in der empfohlenen Dosierung eine geringe alpha-1-antiadrenerge Wirkung und keine antihistaminerge oder anticholinerge Wirkung.

Pharmakodynamik

Haloperidol unterdrückt Wahnvorstellungen und Halluzinationen als direkte Folge der Blockierung der dopaminergen Signalübertragung im mesolimbischen System. Die zentrale Dopamin-blockierende Wirkung ist in den Basalganglien (nigrostriatale Bahnen) aktiv. Haloperidol bewirkt eine effektive psychomotorische Sedierung, was den positiven Effekt bei Manien und anderen Erregungszuständen erklärt.

Die Wirkung auf die Basalganglien stellt wahrscheinlich die Ursache für unerwünschte extrapyramidal-motorische Störungen (Dystonien, Akathisie und Parkinsonismus) dar.

Die antidopaminergen Wirkungen von Haloperidol auf laktotrope Zellen im Hypophysenvorderlappen erklären die Hyperprolaktinämie aufgrund einer Hemmung der dopaminvermittelten tonischen Hemmung der Prolaktinsekretion. Zusätzlich erklärt die antidopaminerge Wirkung auf die Chemorezeptor-Triggerzone die Wirkung gegen Übelkeit und Erbrechen.

Klinische Wirksamkeit

Siehe Pharmakodymamik.

Absorption

Die durchschnittliche Bioverfügbarkeit von Haldol Tabletten und Tropfen beträgt 60–70%. Maximale Plasmaspiegel werden nach oraler Gabe innerhalb von 2–6 Stunden gemessen. Bei den Plasmakonzentrationen wurde eine hohe interindividuelle Variabilität beobachtet. Steady State wird innerhalb einer Woche nach Behandlungsbeginn erreicht.

Nach intramuskulärer Verabreichung wird Haloperidol vollständig absorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden innerhalb von 20 bis 40 Minuten erreicht.

Distribution

Die mittlere Haloperidol-Proteinbindung im Plasma beträgt bei Erwachsenen ungefähr 88 bis 92%, wobei diesbezüglich eine hohe interindividuelle Variabilität besteht. Haloperidol wird schnell in verschiedene Gewebe und Organe verteilt, was am grossen Distributionsvolumen erkennbar ist (mittlere Werte 8 bis 21 l/kg nach intravenöser Gabe). Haloperidol passiert gut die Blut-Hirnschranke. Es passiert auch die Plazenta und wird in der Muttermilch ausgeschieden.

Metabolismus

Haloperidol wird grösstenteils in der Leber metabolisiert. Die Hauptabbauwege von Haloperidol beim Menschen sind Glucuronidierung, Ketonreduktion, oxidative N-Desalkylierung und Bildung von Pyridinmetaboliten. Es wird nicht angenommen, dass die Metaboliten von Haloperidol wesentlich zu dessen Aktivität beitragen. Die Cytochrom-P450-Enzyme CYP3A4 und CYP2D6 sind in den Haloperidol-Metabolismus involviert. Die Hemmung oder Induktion von CYP3A4 bzw. die Hemmung von CYP2D6 kann sich auf den Haloperidol-Metabolismus auswirken. Eine Reduzierung der CYP2D6-Enzymaktivität kann erhöhte Haloperidol-Konzentrationen zur Folge haben.

Elimination

Die terminale Eliminationshalbwertszeit von Haloperidol nach oraler Gabe beträgt durchschnittlich 24 Stunden (Bereich Mittelwerte: 15 bis 37 Stunden). Die scheinbare Clearance von Haloperidol nach extravaskulärer Anwendung beträgt 0,9 bis 1,5 l/h/kg und ist bei langsamen CYP2D6‑Metabolisierern reduziert. Die interindividuelle Variabilität (Variationskoeffizient, %) der Haloperidol-Clearance wurde in einer pharmakokinetischen Populationsanalyse bei Patienten mit Schizophrenie auf 44% geschätzt. Nach intravenöser Anwendung von Haloperidol wurden 21% der Dosis in den Fäzes und 33% im Urin ausgeschieden. Weniger als 3% der Dosis werden unverändert im Urin ausgeschieden.

Linearität/Nicht Linearität

Zwischen der Dosis von Haloperidol und den Plasmakonzentrationen bei Erwachsenen besteht eine lineare Beziehung.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Leberfunktionsstörungen

Der Einfluss einer beeinträchtigten Leberfunktion auf die Pharmakokinetik von Haloperidol wurde nicht beurteilt. Eine Leberinsuffizienz kann jedoch erheblichen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Haloperidol haben, weil die Substanz vorwiegend in der Leber metabolisiert wird. Daher wird bei Patienten mit Leberinsuffizienz eine Anpassung der Dosierung empfohlen und zur Vorsicht geraten (siehe Dosierung/Anwendung – Spezielle Dosierungsanweisungen: Patienten mit Leberfunktionsstörungen und Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Hepatobiliäre Störungen).

Nierenfunktionsstörungen

Der Einfluss einer beeinträchtigten Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Haloperidol wurde nicht beurteilt. Da weniger als 3% der verabreichten Haloperidol-Menge unverändert im Urin ausgeschieden werden, wird nicht erwartet, dass eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion Einfluss auf die Elimination hat. Daher ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz keine Anpassung der Dosierung erforderlich, es wird aber zur Vorsicht geraten, wenn Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion behandelt werden und insbesondere Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, dies aufgrund der langen Halbwertszeit von Haloperidol und seinem reduzierten Metaboliten sowie der Möglichkeit einer Akkumulation (siehe Dosierung/Anwendung).

Aufgrund des hohen Distributionsvolumens von Haloperidol und dessen hoher Proteinbindung werden durch Dialyse nur sehr geringe Mengen entfernt.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten waren die Haloperidol-Plasmakonzentrationen höher als bei jüngeren Erwachsenen, wenn jeweils die gleiche Dosierung gegeben wurde. Die Ergebnisse aus kleinen klinischen Studien lassen auf eine geringere Clearance und eine längere Eliminationshalbwertszeit von Haloperidol bei älteren Patienten schliessen. Die Ergebnisse liegen innerhalb der beobachteten Variabilität der Haloperidol-Pharmakokinetik. Bei älteren Patienten wird eine Anpassung der Dosierung empfohlen (siehe Dosierung/Anwendung – Spezielle Dosierungsanweisungen: Ältere Patienten).

Kinder und Jugendliche

Aus pädiatrischen Studien mit 78 Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen (Schizophrenie, psychische Störungen, Tourette-Syndrom, Autismus), die orale Haloperidol-Dosen bis maximal 30 mg/Tag erhielten, liegen begrenzte Daten zur Plasmakonzentration vor. In diese Studien waren hauptsächlich Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 17 Jahren eingeschlossen. Die zu verschiedenen Zeitpunkten und nach unterschiedlicher Behandlungsdauer gemessenen Plasmakonzentrationen waren entweder nicht nachweisbar oder betrugen maximal 44,3 ng/ml. Wie bei den Erwachsenen wurde eine hohe interindividuelle Variabilität der Plasmakonzentrationen beobachtet. Bei Kindern bestand im Vergleich zu Erwachsenen eine Tendenz zu kürzeren Halbwertszeiten.

In zwei Studien mit Kindern, die mit Haloperidol gegen Tics und Tourette-Syndrom behandelt wurden, war ein positives Ansprechen mit Plasmakonzentrationen von 1 bis 4 ng/ml assoziiert.

Pharmakokinetik/pharmakodynamische Beziehungen

Therapeutische Konzentrationen

Basierend auf klinischen Studien wird bei den meisten Patienten mit akuter oder chronischer Schizophrenie ein therapeutisches Ansprechen bei Plasmakonzentrationen von 1 bis 10 ng/ml erreicht, wobei manche Patienten möglicherweise Konzentrationen bis zu 17 ng/ml benötigen.

Bei Patienten mit einem ersten Schizophrenie-Schub unter Behandlung kann ein therapeutisches Ansprechen bereits bei Konzentrationen von 0,6 bis 3,2 ng/ml erreicht werden. Dies wurde ausgehend von Messungen der Besetzung des D2-Rezeptors geschätzt und unter der Annahme, dass eine 60- bis 80%ige Besetzung des D2-Rezeptors optimal ist, um ein therapeutisches Ansprechen zu erzielen und extrapyramidale Symptome zu begrenzen.

Aufgrund der hohen interindividuellen Variabilität der Haloperidol-Pharmakokinetik und der Konzentrations-Wirkungs-Beziehung sollte die individuelle Haloperidol-Dosis auf Basis des Ansprechens des Patienten angepasst werden, wobei Daten zu berücksichtigen sind, die auf eine Latenzzeit von 5 Tagen bis zum Erreichen von 50% des maximalen therapeutischen Ansprechens hindeuten.

Kardiovaskuläre Wirkungen

Das Risiko für eine Verlängerung des QTc-Intervall-Verlängerung steigt mit der Dosis und der Plasmakonzentration von Haloperidol an.

Sicherheitspharmakologie

In in-vitro-Tests wurde nachgewiesen, dass Haloperidol den kardialen hERG-Kanal blockiert. In weiteren in-vivo Studien führte die intravenöse Verabreichung von Haloperidol in Dosen von ungefähr 0,3 mg/kg (bei Cmax-Plasmawerten, die 4 bis 8 Mal höher sind als die maximale therapeutische Plasmakonzentration von 17 ng/ml in klinischen Studien) in einigen Tiermodellen zu einer signifikanten QTc-Intervall-Verlängerung, jedoch ohne Arrhythmien hervorzurufen. In tierexperimentellen Studien bewirkten höhere intravenöse Haloperidoldosen von 1 mg/kg oder darüber eine QTc-Verlängerung und/oder ventrikuläre Arrhythmien bei Cmax-Plasmawerten, die 22 bis 81 Mal höher waren als die maximale therapeutische Plasmakonzentration in klinischen Studien.

Langzeittoxizität (bzw. Toxizität bei wiederholter Verabreichung)

Akute toxikologische Wirkungen von Haldoperidol betreffen vorwiegend das zentrale Nervensystem und das Herz-Kreislaufsystem. Untersuchungen zur chronischen Toxizität an Ratten und Hunden ergaben keine Hinweise auf klinisch relevante toxische Effekte.

Mutagenität

In-vitro- und In-vivo-Tests zur Mutagenität von Haloperidol erbrachten keine relevanten Hinweise auf eine mutagene Wirkung.

Karzinogenität

Kurzzeitige (6–12 Monate) Karzinogenitätsstudien in verschiedenen Mausmodellen ergaben keine Hinweise auf ein krebserregendes Potenzial. Langzeitstudien (18–24 Monate) auf ein tumorerzeugendes Potential von Haloperidol ergaben bei Ratten keine Hinweise auf Kanzerogenität, jedoch wurde bei weiblichen Mäusen ein Anstieg an Tumoren der Mamma und der Hypophyse (letzteres nur bei Hochdosis) sowie ein erhöhtes Gesamtrisiko für Neoplasien beobachtet. Mammatumoren können die Folge erhöhter Prolaktinkonzentrationen im Blut sein. Zahlreiche Antipsychotika rufen auch beim Menschen eine Hyperprolaktinämie hervor.

Reproduktionstoxizität

Bei Nagern wurde nach Verabreichung von Haloperidol eine Abnahme der Fertilität, eine limitierte Teratogenität sowie eine embryotoxische Wirkung beobachtet. Im Nagetiermodell zeigte die Verabreichung von Haloperidol sowohl teratogene als auch embryo- und fetotoxische Wirkungen. Die Behandlung mit Haloperidol während der peri-/postnatalen Phase führte bei Ratten zu Verhaltensänderungen. Nach Haloperidol-Gabe wurde die Fertilität weiblicher Mäuse und Ratten sowie die Fertilität männlicher Hunde und Ratten beeinträchtigt.

Inkompatibilitäten

Haldol Injektionslösung soll nicht mit alkalischen oder gepufferten Lösungen gemischt werden.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Haldol Tabletten, Tropfen und Injektionslösung: Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.

Haldol Tropfen: Nicht einfrieren.

Haldol Injektionslösung: Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Hinweise für die Handhabung

Die Plastikflasche mit eingebautem Tropfenzähler von Haldol 2 mg/ml Tropfen 1× 30 ml ist ebenfalls mit einer kindersicheren Verschlusskappe ausgestattet. Diese lassen sich wie folgt öffnen: Plastikschraubverschluss nach unten drücken, während man ihn im Gegenuhrzeigersinn dreht. Die genaue Handhabung der Tropfen ist in der Patienteninformation beschrieben.

26891, 26892, 27304 (Swissmedic).

Janssen-Cilag AG, Zug, ZG.

August 2020

Principes actifs

Halopéridol.

Excipients

Solution injectable: acide lactique, eau pour préparations injectables.

Comprimés à 1 mg: 64,4 mg de lactose monohydraté, amidon de maïs, 10 mg de saccharose, talc, huile de coton hydrogénée (produite à partir de graines de coton génétiquement modifiées).

Comprimés à 10 mg: amidon de maïs, hydrogénophosphate de calcium dihydraté, stéarate de calcium, jaune de quinoléine (E 104).

Gouttes à 2 mg/ml: acide lactique, 1,88 mg de 4-hydroxybenzoate de méthyle (E 218), eau purifiée.

Solution injectable: 5 mg d'halopéridol pour 1 ml.

Comprimés à 1 mg (blancs, ronds, biconvexes, avec sillon de sécabilité en croix, gravés «JANSSEN» sur une face): 1 mg d'halopéridol.

Comprimés à 10 mg (jaunes, ronds, biconvexes, avec sillon de sécabilité, gravés «JANSSEN» sur une face et «H/10» sur l'autre): 10 mg d'halopéridol.

Gouttes à 2 mg/ml (limpide, incolore): 2 mg d'halopéridol pour 1 ml correspondant à 20 gouttes.

Halopéridol sous formes orales

Patients adultes âgés de 18 ans et plus

  • Traitement de la schizophrénie et du trouble schizo-affectif.
  • Traitement aigu du délire en cas d'échec des traitements non pharmacologiques.
  • Traitement des épisodes maniaques modérés à sévères associés au trouble bipolaire de type I.
  • Traitement de l'agitation psychomotrice aiguë associée aux troubles psychotiques ou aux épisodes maniaques du trouble bipolaire de type I.
  • Traitement de l'agressivité persistante et des symptômes psychotiques chez les patients présentant une démence d'Alzheimer modérée à sévère ou une démence vasculaire en cas d'échec des traitements non pharmacologiques et lorsqu'il existe un risque de préjudice pour le patient lui-même ou autrui.
  • Traitement des tics, notamment du syndrome de Gilles de la Tourette, chez les patients sévèrement atteints, après échec des prises en charge éducatives, psychologiques et des autres traitements pharmacologiques.
  • Traitement de la maladie de Huntington légère à modérée en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres traitements.

Patients pédiatriques

Traitement:

  • De la schizophrénie chez les adolescents âgés de 13 à 17 ans en cas d'échec ou d'intolérance aux autres traitements pharmacologiques.
  • De l'agressivité sévère persistante chez les enfants et les adolescents âgés de 6 à 17 ans atteints d'autisme ou de troubles envahissants du développement, en cas d'échec ou d'intolérance aux autres traitements.
  • Des tics, notamment du syndrome de Gilles de la Tourette, chez les enfants et les adolescents âgés de 10 à 17 ans sévèrement atteints, après échec des prises en charge éducatives, psychologiques et des autres traitements pharmacologiques.

Halopéridol en injection

Patients adultes âgés de 18 ans et plus

  • Contrôle rapide de l'agitation psychomotrice aiguë sévère associée aux troubles psychotiques ou aux épisodes maniaques du trouble bipolaire de type I lorsqu'un traitement oral n'est pas approprié.
  • Traitement aigu du délire en cas d'échec des traitements non pharmacologiques.
  • Traitement de la maladie de Huntington légère à modérée en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres traitements et lorsqu'un traitement oral n'est pas approprié.
  • Seul ou en association, en prévention chez les patients présentant un risque modéré à élevé de nausées et vomissements postopératoires, en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres traitements.
  • En association dans le traitement des nausées et vomissements postopératoires en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres traitements.

Il est recommandé d'instaurer le traitement à faible dose, laquelle sera ensuite ajustée en fonction de la réponse du patient de façon à définir la dose minimale efficace (voir Pharmacocinétique).

Haldol comprimés et gouttes doivent être administrés par voie orale.

Les sillons de sécabilité servent uniquement à casser les comprimés afin d'en faciliter la déglutition et non pas à diviser le comprimé en deux doses équivalentes.

Haldol gouttes peut être mélangé à de l'eau pour en faciliter l'administration, mais ne doit pas être mélangé à un autre liquide. Une fois diluée, la solution doit être prise immédiatement.

Haldol solution injectable doit être administré par voie intramusculaire (voir Mises en garde et précautions – Effets cardiovasculaires et Remarques concernant l'utilisation et la manipulation).

Adultes – Halopéridol sous formes orales

Traitement de la schizophrénie et du trouble schizo-affectif

  • 2 à 10 mg/jour par voie orale, en prise unique ou en 2 prises distinctes. Les patients connaissant un premier épisode schizophrénique répondent généralement à une dose de 2 à 4 mg/jour, tandis que chez les patients ayant présenté des épisodes schizophréniques multiples, des doses allant jusqu'à 10 mg/jour peuvent être nécessaires.
  • La dose peut être ajustée tous les 1 à 7 jour(s).
  • Chez la majorité des patients, les doses supérieures à 10 mg/jour n'ont pas montré une plus grande efficacité que les doses inférieures et peuvent être associées à une incidence accrue de symptômes extrapyramidaux. Le rapport bénéfice/risque doit être évalué au cas par cas lorsque des doses supérieures à 10 mg sont envisagées.
  • La dose maximale est de 20 mg/jour, car, au-delà, les risques en termes de sécurité sont supérieurs au bénéfice clinique apporté par le traitement.

Traitement aigu du délire en cas d'échec des traitements non pharmacologiques

  • 1 à 10 mg/jour par voie orale, en prise unique ou en 2 à 3 prises distinctes.
  • Le traitement doit être instauré à la plus faible dose possible, et la dose doit être ajustée par paliers toutes les 2 à 4 heures si l'agitation persiste, jusqu'à une dose maximale de 10 mg/jour.

Traitement des épisodes maniaques modérés à sévères associés au trouble bipolaire de type I

  • 2 à 10 mg/jour par voie orale, en prise unique ou en 2 prises distinctes.
  • La dose peut être ajustée tous les 1 à 3 jour(s).
  • Chez la majorité des patients, les doses supérieures à 10 mg/jour n'ont pas montré une plus grande efficacité que les doses inférieures et peuvent être associées à une incidence accrue de symptômes extrapyramidaux. Le rapport bénéfice/risque doit être évalué au cas par cas lorsque des doses supérieures à 10 mg sont envisagées.
  • La dose maximale est de 15 mg/jour, car, au-delà, les risques en termes de sécurité sont supérieurs au bénéfice clinique apporté par le traitement.
  • La pertinence de la poursuite du traitement par Haldol doit être évaluée rapidement après l'instauration du traitement.

Traitement de l'agitation psychomotrice aiguë associée aux troubles psychotiques ou aux épisodes maniaques du trouble bipolaire de type I

  • 5 à 10 mg par voie orale, à renouveler au bout de 12 heures si nécessaire, jusqu'à une dose maximale de 20 mg/jour.
  • La pertinence de la poursuite du traitement par Haldol doit être évaluée rapidement après l'instauration du traitement.
  • Si le patient recevait précédemment de l'halopéridol en injection intramusculaire, le traitement oral par Haldol doit être instauré en appliquant un rapport de conversion de dose initiale de 1:1, et être suivi d'un ajustement de la dose en fonction de la réponse clinique.

Traitement de l'agressivité persistante et des symptômes psychotiques chez les patients présentant une démence d'Alzheimer modérée à sévère ou une démence vasculaire en cas d'échec des traitements non pharmacologiques et lorsqu'il existe un risque de préjudice pour le patient lui-même ou autrui

  • 0,5 à 5 mg/jour par voie orale, en prise unique ou en 2 prises distinctes.
  • La dose peut être ajustée tous les 1 à 3 jour(s).
  • La nécessité de poursuivre le traitement doit être réévaluée après un délai maximal de 6 semaines.

Traitement des tics, notamment du syndrome de Gilles de la Tourette, chez les patients sévèrement atteints, après échec des prises en charges éducatives, psychologiques et des autres traitements pharmacologiques

  • 0,5 à 6 mg/jour par voie orale, en prise unique ou en 2 prises distinctes.
  • La dose peut être ajustée tous les 1 à 7 jour(s).
  • La nécessité de poursuivre le traitement doit être réévaluée tous les 6 à 12 mois.

Traitement de la maladie de Huntington légère à modérée en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres médicaments

  • 2 à 10 mg/jour par voie orale, en prise unique ou en 2 prises distinctes.
  • La dose peut être ajustée tous les 1 à 3 jour(s).

Adultes – Halopéridol en injection

Contrôle rapide de l'agitation psychomotrice aiguë sévère associée aux troubles psychotiques ou aux épisodes maniaques du trouble bipolaire de type I lorsqu'un traitement oral n'est pas approprié

  • 5 mg par voie intramusculaire.
  • Renouvelable toutes les heures jusqu'à ce que les symptômes soient suffisamment contrôlés.
  • Chez la majorité des patients, des doses allant jusqu'à 15 mg/jour sont suffisantes. La dose maximale est de 20 mg/jour.
  • La pertinence de la poursuite du traitement par Haldol doit être évaluée rapidement après l'instauration du traitement.
  • Le traitement par l'halopéridol doit être arrêté dès que la situation clinique le permet et si la poursuite du traitement s'avère nécessaire, un traitement oral par l'halopéridol doit être instauré en appliquant un rapport de conversion de 1:1 et être suivi d'un ajustement de la dose en fonction de la réponse clinique.

Traitement aigu du délire en cas d'échec des traitements non pharmacologiques

  • 1 à 10 mg par voie intramusculaire.
  • Le traitement doit être instauré à la plus faible dose possible, et la dose doit être ajustée par paliers toutes les 2 à 4 heures si l'agitation persiste, jusqu'à une dose maximale de 10 mg/jour.

Traitement de la maladie de Huntington légère à modérée en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres traitements et lorsqu'un traitement oral n'est pas approprié

  • 2 à 5 mg par voie intramusculaire.
  • Renouvelable toutes les heures jusqu'à ce que les symptômes soient suffisamment contrôlés ou jusqu'à une dose maximale de 10 mg/jour.

Seul ou en association, en prévention chez les patients présentant un risque modéré à élevé de nausées et vomissements postopératoires, en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres traitements

  • 1 à 2 mg par voie intramusculaire, au moment de l'induction de l'anesthésie ou 30 minutes avant la fin de l'anesthésie.

En association dans le traitement des nausées et vomissements postopératoires en cas d'inefficacité ou d'intolérance aux autres traitements

  • 1 à 2 mg par voie intramusculaire.

Arrêt du traitement

Un arrêt progressif du traitement est recommandé (voir Mises en garde et précautions – Réponse au traitement et sevrage).

Instructions posologiques particulières

Patients présentant des troubles de la fonction hépatique

Halopéridol sous formes orales

L'influence de l'insuffisance hépatique sur la pharmacocinétique de l'halopéridol n'a pas été évaluée. L'halopéridol étant essentiellement métabolisé dans le foie, il est recommandé de réduire la dose initiale de moitié et d'ajuster la dose par paliers plus petits et plus espacés que chez les patients ne présentant pas d'insuffisance hépatique (voir Mises en garde et précautions – Troubles hépatobiliaires et Pharmacocinétique – Cinétique pour certains groupes de patients: Troubles de la fonction hépatique).

Halopéridol en injection

L'influence de l'insuffisance hépatique sur la pharmacocinétique de l'halopéridol n'a pas été évaluée. L'halopéridol étant essentiellement métabolisé dans le foie, il est recommandé de réduire la dose initiale de moitié. Des doses supplémentaires pourront être administrées et seront ajustées en fonction de la réponse du patient au traitement (voir Mises en garde et précautions – Troubles hépatobiliaires et Pharmacocinétique – Cinétique pour certains groupes de patients: Troubles de la fonction hépatique).

Patients présentant des troubles de la fonction rénale

L'influence de l'insuffisance rénale sur la pharmacocinétique de l'halopéridol n'a pas été évaluée. Aucun ajustement de la dose n'est recommandé, néanmoins il est conseillé de procéder avec prudence lors de l'utilisation du traitement chez des patients atteints d'insuffisance rénale. Cependant, en cas d'insuffisance rénale sévère, il peut être nécessaire d'utiliser une dose initiale plus faible et d'ajuster ensuite la dose par paliers plus petits et plus espacés que chez les patients ne présentant pas d'insuffisance rénale (voir Pharmacocinétique – Cinétique pour certains groupes de patients: Troubles de la fonction rénale).

Patients âgés

Halopéridol sous formes orales

Les patients âgés de 65 ans et plus n'ont pas été inclus dans les études cliniques portant sur l'halopéridol administré par voie orale pour le traitement des tics, y compris du syndrome de Gilles de la Tourette.

Pour les patients âgés, les doses initiales suivantes d'halopéridol sont recommandées:

  • Traitement de l'agitation, de l'agressivité persistantes et des symptômes psychotiques chez les patients présentant une démence d'Alzheimer modérée à sévère ou une démence vasculaire en cas d'échec des traitements non pharmacologiques et lorsqu'il existe un risque de préjudice pour le patient lui-même ou autrui – 0,5 mg/jour.
  • Toutes les autres indications – la moitié de la plus faible dose utilisée chez l'adulte.

La dose d'halopéridol peut être ajustée selon la réponse du patient au traitement.

La dose maximale correspond à la moitié de la dose utilisée chez l'adulte. Des doses supérieures peuvent toutefois être envisagées chez les patients qui ont préalablement toléré des doses supérieures et après réévaluation du rapport bénéfice/risque individuel.

Halopéridol en injection

La dose initiale d'halopéridol recommandée chez les patients âgés correspond à la moitié de la plus faible dose utilisée chez l'adulte.

Des doses supplémentaires pourront être administrées et la dose pourra être ajustée selon la réponse du patient au traitement. La dose maximale correspond à la moitié de la dose utilisée chez l'adulte. Des doses supérieures peuvent toutefois être envisagées chez les patients qui ont préalablement toléré des doses supérieures et après réévaluation du rapport bénéfice/risque individuel.

Enfants et adolescents

Halopéridol sous formes orales

Traitement de la schizophrénie chez les adolescents âgés de 13 à 17 ans en cas d'échec ou d'intolérance aux autres traitements pharmacologiques

  • La dose recommandée est de 0,5 à 3 mg/jour par voie orale à répartir de préférence sur plusieurs prises (2 à 3 prises par jour).
  • Il est recommandé d'évaluer le rapport bénéfice/risque au cas par cas lorsqu'une dose supérieure à 3 mg/jour est envisagée.
  • La dose maximale recommandée est de 5 mg/jour administrés par voie orale.
  • La durée du traitement doit être évaluée au cas par cas.

Traitement de l'agressivité sévère persistante chez les enfants et les adolescents âgés de 6 à 17 ans atteints d'autisme ou de troubles envahissants du développement, en cas d'échec ou d'intolérance aux autres traitements

  • La dose recommandée est de 0,5 à 3 mg/jour chez les enfants âgés de 6 à 11 ans et de 0,5 à 5 mg/jour chez les adolescents âgés de 12 à 17 ans, par voie orale à répartir de préférence sur plusieurs prises (2 à 3 prises par jour).
  • La nécessité de poursuivre le traitement doit être réévaluée au bout de 6 semaines.

Traitement des tics, notamment du syndrome de Gilles de la Tourette, chez les enfants et les adolescents âgés de 10 à 17 ans sévèrement atteints, après échec des prises en charges éducatives, psychologiques et des autres traitements pharmacologiques

  • La dose recommandée est de 0,5 à 3 mg/jour, par voie orale, à répartir de préférence sur plusieurs prises (2 à 3 prises par jour).
  • La nécessité de poursuivre le traitement doit être réévaluée tous les 6 à 12 mois.

La sécurité et l'efficacité des formes orales d'halopéridol n'ont pas été établies chez les enfants dont l'âge est inférieur à celui défini dans les indications.

Halopéridol en injection

La sécurité et l'efficacité de l'halopéridol en solution injectable n'ont pas été établies chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans. Aucune donnée n'est disponible.

Prise retardée

Halopéridol sous formes orales

En cas d'oubli, les patients doivent prendre la dose suivante à l'heure habituelle et ne doivent pas prendre de dose double.

  • Hypersensibilité connue à l'halopéridol ou à l'un des composants conformément à la composition
  • États comateux
  • Dépression du système nerveux central due à l'alcool ou à des dépresseurs centraux
  • Syndrome parkinsonien
  • Démence à corps de Lewy
  • Paralysie supranucléaire progressive
  • Allongement connu de l'intervalle QTc ou syndrome du QT long congénital
  • Infarctus du myocarde aigu récent
  • Insuffisance cardiaque décompensée
  • Antécédents connus d'arythmies ventriculaires ou de torsades de pointes
  • Hypokaliémie non corrigée
  • Traitement concomitant par des médicaments allongeant l'intervalle QT (voir Interactions)

Mortalité

De rares cas de mort subite ont été rapportés chez des patients psychiatriques traités par l'halopéridol (voir Effets indésirables).

Chez le patient âgé présentant une psychose associée à une démence et qui est traité par des antipsychotiques, le risque de décès est accru. Une analyse de 17 études contrôlées contre placebo (durée modale de 10 semaines), menée principalement auprès de patients sous antipsychotiques atypiques, a montré que le risque de décès chez les patients traités par le médicament étudié était de 1,6 à 1,7 fois plus élevé que chez les patients sous placebo. Au cours d'une étude contrôlée typique d'une durée de 10 semaines, la mortalité était d'environ 4,5% chez les patients traités par le médicament étudié, tandis qu'elle était d'environ 2,6% dans le groupe sous placebo. Bien que les décès aient eu des causes diverses, la plupart des cas de décès semblaient être dus à des causes cardiovasculaires (par ex. défaillance cardiaque, mort subite) ou à des infections (par ex. pneumonie). Des études observationnelles indiquent que le traitement par des antipsychotiques classiques peut accroître la mortalité de la même manière qu'un traitement par des antipsychotiques atypiques. Il n'est pas encore établi si la mortalité accrue constatée dans les études observationnelles s'explique par la prise de l'antipsychotique ou par certaines caractéristiques du patient.

Effets cardiovasculaires

Outre les cas de mort subite, des allongements de l'intervalle QTc et/ou des arythmies ventriculaires ont été signalés avec l'halopéridol (voir Contre-indications et Effets indésirables). Le risque de survenue de ces événements semble être plus élevé à forte dose, à forte concentration plasmatique, chez les patients prédisposés ou en cas d'administration par voie parentérale (en particulier intraveineuse).

Haldol solution injectable doit être administré par voie intramusculaire. Cependant, en cas d'administration par voie intraveineuse, un enregistrement ECG continu est nécessaire pour détecter un allongement de l'intervalle QTc et des arythmies ventriculaires.

La prudence est conseillée chez les patients présentant une bradycardie, une maladie cardiaque, des antécédents familiaux d'allongement du QTc ou des antécédents de consommation importante d'alcool. La prudence est également requise chez les patients susceptibles de présenter des concentrations plasmatiques élevées (voir Mises en garde et précautions, métaboliseurs lents du CYP2D6).

Il est recommandé de réaliser un ECG initial avant l'instauration du traitement. La nécessité d'effectuer des ECG de contrôle pendant le traitement pour détecter un allongement de l'intervalle QTc et des arythmies ventriculaires doit être évaluée chez tous les patients, mais un enregistrement ECG continu est recommandé en cas d'administration répétée par voie intramusculaire. Il est recommandé de surveiller l'ECG jusqu'à 6 heures après l'administration d'Haldol solution injectable lorsque le médicament est utilisé pour la prévention ou le traitement des nausées et vomissements postopératoires.

En cas d'allongement du QTc en cours de traitement, il est recommandé de réduire la dose, mais la prise d'halopéridol doit être interrompue si l'intervalle QTc dépasse 500 ms.

Les déséquilibres électrolytiques tels que l'hypokaliémie et l'hypomagnésémie augmentent le risque d'arythmies ventriculaires et doivent donc être corrigés avant de commencer le traitement par l'halopéridol. Par conséquent, un bilan initial des électrolytes, suivi de contrôles réguliers est recommandé.

Des cas de tachycardie et d'hypotension (notamment d'hypotension orthostatique) ont également été signalés (voir Effets indésirables). La prudence est recommandée lors de l'administration d'halopéridol chez des patients présentant une hypotension ou une hypotension orthostatique cliniquement manifeste.

Événements vasculaires cérébraux

Dans des études cliniques randomisées, contrôlées contre placebo menées chez des patients atteints de démence, le risque d'événements vasculaires cérébraux au cours de l'utilisation de certains antipsychotiques atypiques était multiplié par 3 environ. Des études observationnelles, menées dans le but de comparer le risque de survenue d'un accident vasculaire cérébral chez des patients de plus de 65 ans, ont montré que le risque d'accident vasculaire cérébral pour ces patients traités par des antipsychotiques était augmenté par rapport aux patients qui n'avaient reçu aucun traitement par de tels médicaments. Le risque accru peut être plus prononcé chez des patients ayant été traités par des antipsychotiques typiques (tels que des butyrophénones, y compris l'halopéridol).

On ignore la nature du mécanisme sous-jacent à ce risque élevé. Il n'est pas à exclure que ce risque soit également élevé pour d'autres groupes de patients.

Chez les patients qui présentent des facteurs de risque d'accident vasculaire cérébral, Haldol doit être utilisé avec prudence, tout en évaluant soigneusement les risques et les bénéfices.

Syndrome malin des neuroleptiques

Tout comme d'autres antipsychotiques, Haldol a été associé au syndrome malin des neuroleptiques, une pathologie pouvant engager le pronostic vital: une réaction idiosyncrasique rare qui se manifeste par de l'hyperthermie, une rigidité musculaire généralisée, des troubles dysautonomiques, des fluctuations de la conscience et une augmentation des concentrations sériques de créatine phosphokinase. L'hyperthermie est souvent un signe précoce de ce syndrome. Il est impératif de suspendre immédiatement le traitement antipsychotique et de mettre en route un traitement de soutien approprié, doublé d'une surveillance attentive du patient.

Dyskinésie tardive

Comme c'est le cas avec tous les antipsychotiques, une dyskinésie tardive peut survenir chez certains patients sous traitement de longue durée ou après arrêt du médicament. Ce syndrome est principalement caractérisé par des mouvements rythmiques involontaires de la langue, du visage, de la bouche ou des mâchoires. Ces manifestations peuvent être irréversibles chez certains patients. La reprise du traitement, une augmentation de la dose ou encore un changement d'antipsychotique peuvent masquer le syndrome. Le traitement doit être interrompu dès que possible.

Symptômes extrapyramidaux

Comme c'est le cas avec tous les médicaments antipsychotiques, des symptômes extrapyramidaux peuvent survenir (p.ex. tremblements, rigidité, sialorrhée, bradykinésie, akathisie, dystonie aiguë).

Les antiparkinsoniens anticholinergiques ne doivent être prescrits qu'en cas de besoin. Ils ne sauraient l'être à titre préventif de manière routinière. Si un traitement antiparkinsonien concomitant est nécessaire, celui-ci devra être poursuivi le cas échéant après l'arrêt de la prise d'Haldol si son excrétion est plus rapide que celle de l'halopéridol, afin d'exclure l'apparition ou l'aggravation de symptômes extrapyramidaux. Le risque d'augmentation de la pression intra-oculaire doit être pris en compte en cas d'administration concomitante d'Haldol et d'anticholinergiques, antiparkinsoniens compris.

Des posologies même faibles pouvant déclencher chez l'enfant des troubles moteurs, la prudence est de mise chez les enfants jusqu'à l'âge de 12 ans traités par Haldol.

Crises convulsives/convulsions

Haldol peut abaisser le seuil épileptogène. Il est donc recommandé d'être prudent chez les patients épileptiques et dans les situations épileptogènes (par ex. sevrage alcoolique ou encéphalopathie).

Troubles hépatobiliaires

L'halopéridol étant essentiellement métabolisé dans le foie, il est conseillé d'ajuster la dose et de procéder avec prudence chez les patients atteints d'insuffisance hépatique (voir Posologie/Mode d'emploi – Instructions posologiques particulières: Patients présentant des troubles de la fonction hépatique et Pharmacocinétique – Cinétique pour certains groupes de patients: Troubles de la fonction hépatique). Des cas isolés d'altération des fonctions hépatiques ou d'hépatite, le plus souvent cholestatiques, ont été signalés (voir Effets indésirables).

Troubles du système endocrinien

La thyroxine peut favoriser la toxicité de l'halopéridol. Un traitement antipsychotique ne sera donc prescrit qu'avec prudence chez les patients présentant une hyperthyroïdie et devra être associé à un traitement thyréostatique concomitant.

De très rares cas d'hypoglycémie et de syndrome de sécrétion inappropriée d'hormone antidiurétique ont été rapportés (voir Effets indésirables).

Effets sur la prolactine

Parmi les effets hormonaux pouvant être provoqués par les antipsychotiques neuroleptiques, on compte l'hyperprolactinémie, pouvant elle-même entraîner une galactorrhée, une gynécomastie, une oligoménorrhée ou une aménorrhée. Des études non cliniques suggèrent que, chez l'être humain, la croissance cellulaire dans les tumeurs mammaires peut être stimulée par la prolactine. Une association claire avec l'administration d'antipsychotiques n'a cependant pas encore été établie à ce jour par des études cliniques et épidémiologiques. La prudence s'impose donc chez des patients ayant des antécédents dans ce domaine. Haldol doit être utilisé avec prudence chez des patients présentant des antécédents d'hyperprolactinémie et chez ceux atteints d'une tumeur susceptible d'être prolactino-dépendante.

Thromboembolie veineuse

Des cas de thromboembolies veineuses (TEV) ont été rapportés en rapport avec l'utilisation d'antipsychotiques. Les patients traités par des antipsychotiques présentant souvent des facteurs de risque acquis de TEV, tout facteur de risque potentiel de TEV doit être identifié avant et pendant le traitement par Haldol et des mesures préventives doivent être mises en œuvre.

Réponse au traitement et sevrage

Il se peut que les patients schizophrènes répondent avec un certain retard au traitement antipsychotique. De même, après l'arrêt des antipsychotiques, il se peut que les symptômes de la pathologie sous-jacente ne réapparaissent que plusieurs semaines ou mois plus tard.

Des symptômes aigus de sevrage (comprenant nausées, vomissements et insomnies) ont été rapportés dans de très rares cas suite à un arrêt brutal d'un antipsychotique à fortes doses. Un arrêt progressif du médicament est conseillé par mesure de précaution.

Autres précautions

Certaines données suggèrent qu'une réduction de l'activité physique est associée à une augmentation du risque thrombotique. Or, les médicaments antipsychotiques, de par leur action sédative, peuvent diminuer l'activité physique des patients. En conséquence, ces derniers seront spécialement interrogés sur les signes d'une thromboembolie veineuse et encouragés à rester physiquement actifs.

Patients atteints de dépression

En cas d'état dépressif prédominant, ne pas administrer Haldol ou un autre antipsychotique en monothérapie, mais y adjoindre des antidépresseurs en présence d'une association de symptômes psychotiques et dépressifs (voir Interactions).

Excipients

Les comprimés à 1 mg contiennent du lactose et du saccharose. Les patients présentant une intolérance au fructose/galactose, un déficit total en lactase, un syndrome de malabsorption du glucose et du galactose ou un déficit en sucrase/isomaltase (maladies héréditaires rares) ne doivent pas prendre ce médicament.

Haldol gouttes contient du 4-hydroxybenzoate de méthyle, lequel peut provoquer des réactions allergiques (éventuellement retardées).

Effets cardiovasculaires

L'utilisation d'Haldol est contre-indiquée en association avec les médicaments connus pour allonger l'intervalle QTc (voir Contre-indications), par exemple:

  • les antiarythmiques de classe IA (p.ex. disopyramide*, quinidine*).
  • les antiarythmiques de classe III (p.ex. amiodarone, dofétilide*, dronédarone, ibutilide, sotalol).
  • certains antidépresseurs (p.ex. citalopram, escitalopram).
  • certains antibiotiques (p.ex. azithromycine, clarithromycine, érythromycine, lévofloxacine, moxifloxacine, télithromycine*).
  • d'autres antipsychotiques (p.ex. dérivés de la phénothiazine, sertindole, pimozide*, ziprasidone*).
  • certains antifongiques (p.ex. pentamidine).
  • certains antipaludéens (p.ex. halofantrine*).
  • certains médicaments gastro-intestinaux (p.ex. dolasétron*).
  • certains médicaments utilisés pour le traitement du cancer (p.ex. torémifène*, vandétanib).
  • certains autres médicaments (p.ex. bépridil*, méthadone).

* non autorisé en Suisse.

Cette liste n'est pas exhaustive.

Il est recommandé d'éviter l'utilisation concomitante d'autres antipsychotiques.

La prudence est conseillée lorsque Haldol est utilisé en association avec des médicaments connus pour provoquer un déséquilibre électrolytique (voir Mises en garde et précautions – Effets cardiovasculaires).

Autres interactions

Dans de rares cas, les symptômes suivants ont été décrits au cours de traitement associé au lithium:

encéphalopathie, symptômes extrapyramidaux, dyskinésie tardive, syndrome malin des neuroleptiques, symptômes au niveau du tronc cérébral, syndrome aigu du tronc cérébral et coma. Ces symptômes se sont le plus souvent avérés réversibles. En tout cas, il faut interrompre immédiatement le traitement associant Haldol et lithium chez les patients présentant de tels symptômes.

Un antagonisme des effets de la phénindione, un anticoagulant, a été rapporté.

Effet de l'halopéridol sur d'autres médicaments

L'halopéridol peut renforcer l'action d'autres substances à effet central, tels que l'alcool, les hypnotiques, les sédatifs ou les analgésiques puissants (les opioïdes en particulier). L'association d'un antipsychotique à d'autres dépresseurs centraux peut augmenter la sédation et entraîner, parfois, un risque accru de dépression respiratoire. En outre, l'association à la méthyldopa a donné lieu à des effets indésirables centraux et psychiques.

L'halopéridol peut atténuer l'action antiparkinsonienne de la lévodopa et d'autres agonistes de la dopamine.

L'halopéridol peut antagoniser l'effet de l'adrénaline et d'autres sympathomimétiques et inverser les effets antihypertenseurs de substances anti-adrénergiques comme la guanéthidine.

L'halopéridol est un inhibiteur de l'isoenzyme CYP2D6 et peut inhiber la métabolisation des antidépresseurs tricycliques, et augmenter ainsi leur taux plasmatique. Leur toxicité peut s'en trouver augmentée (effets anticholinergiques, toxicité cardiovasculaire, baisse du seuil épileptogène).

Effet d'autres médicaments sur l'halopéridol

Médicaments pouvant augmenter les concentrations plasmatiques de l'halopéridol

La prudence s'impose lors de la prescription d'halopéridol et de médicaments dont on sait qu'ils provoquent un allongement de l'intervalle QTc.

L'halopéridol est métabolisé par plusieurs voies (voir Pharmacocinétique – Métabolisme). Les principales voies sont la glucuronoconjugaison et la réduction cétonique. Le système enzymatique du cytochrome P450 est également impliqué, en particulier le CYP3A4 et, dans une moindre mesure le CYP2D6. L'inhibition de ces voies de métabolisation par d'autres médicaments ou une activité réduite de l'isoenzyme CYP2D6 (chez les «métaboliseurs lents») peut provoquer l'augmentation de la concentration d'halopéridol. Les effets de l'inhibition du CYP3A4 et de la réduction de l'activité enzymatique du CYP2D6 peuvent être cumulatifs (voir Pharmacocinétique – Métabolisme).

D'après les données limitées et parfois contradictoires qui sont disponibles, l'augmentation moyenne des concentrations plasmatiques de l'halopéridol, lors de l'administration concomitante d'un inhibiteur du CYP3A4 et/ou du CYP2D6, peut être comprise entre 20 et 40% bien que, dans certains cas, des augmentations allant jusqu'à 100% aient été rapportées.

Les médicaments susceptibles de provoquer une augmentation des concentrations plasmatiques de l'halopéridol (d'après l'expérience clinique ou en raison des différents mécanismes d'interaction entre les principes actifs) comprennent par exemple:

  • les inhibiteurs du CYP3A4 – alprazolam, itraconazole, kétoconazole et certains autres azolés, néfazodone*, certains virostatiques.
  • les inhibiteurs du CYP2D6 – chlorpromazine*, prométhazine*, quinidine*, paroxétine, sertraline, venlafaxine* et certains autres antidépresseurs.
  • les inhibiteurs combinés du CYP3A4 et du CYP2D6 – fluoxétine, fluvoxamine ritonavir.
  • des médicaments dont le mécanisme est incertain – buspirone*.

* non autorisé en Suisse.

Cette liste n'est pas exhaustive.

L'augmentation des concentrations plasmatiques de l'halopéridol peut entraîner une majoration du risque d'effets indésirables, notamment d'allongement de l'intervalle QTc (voir Mises en garde et précautions – Effets cardiovasculaires).

Des élévations du QTc ont été observées lorsque l'halopéridol était administré avec les substances inhibitrices du métabolisme comme le kétoconazole (400 mg par jour) ou et la paroxétine (20 mg par jour).

Chez les patients prenant de l'halopéridol en concomitance avec des médicaments de ce type, il est recommandé de surveiller les signes ou symptômes d'une majoration ou d'une prolongation des effets pharmacologiques de l'halopéridol et de réduire la dose d'Haldol si nécessaire.

Le valproate sodique, un inhibiteur connu de la glucuronoconjugaison, n'a aucune influence sur la concentration plasmatique d'halopéridol.

Médicaments pouvant réduire les concentrations plasmatiques de l'halopéridol

L'administration concomitante d'halopéridol et d'inducteurs puissants du CYP3A4 peut entraîner une diminution progressive des concentrations plasmatiques de l'halopéridol au point d'en réduire potentiellement l'efficacité (d'après l'expérience clinique ou en raison des différents mécanismes d'interaction entre les principes actifs), par exemple:

  • la carbamazépine, le phénobarbital, la phénytoïne, la rifampicine, le millepertuis (Hypericum perforatum).

Cette liste n'est pas exhaustive.

Une induction enzymatique est éventuellement observée au bout de quelques jours de traitement. L'induction enzymatique atteint généralement son niveau maximal en l'espace de 2 semaines environ et persiste ensuite pendant une durée similaire après l'arrêt du traitement par le médicament. En cas de traitement concomitant par des inducteurs des CYP3A4, il est donc recommandé de maintenir les patients sous surveillance et d'augmenter la dose d'Haldol ou d'ajuster les intervalles entre les administrations si nécessaire. Après l'arrêt de l'inducteur du CYP3A4, la concentration de l'halopéridol peut augmenter progressivement et il peut donc être nécessaire de réduire la dose d'Haldol ou d'ajuster les intervalles entre les administrations.

Grossesse

Chez l'animal, l'halopéridol a montré un effet tératogène, et, à hautes doses, des effets embryotoxiques (voir Données précliniques).

Effets non tératogènes

Les nouveau-nés dont les mères ont pris des antipsychotiques (dont l'halopéridol) pendant le troisième trimestre de la grossesse, présentent un risque de symptômes extrapyramidaux moteurs et/ou de symptômes de sevrage après la naissance. Ces symptômes chez le nouveau-né peuvent comprendre agitation, augmentation ou diminution inhabituelle du tonus musculaire, tremblements, somnolence, difficultés respiratoires ou problèmes d'alimentation.

Ces complications peuvent avoir un degré de sévérité variable. Dans certains cas, ils ont été autolimitants; dans d'autres cas, les nouveau-nés ont nécessité une surveillance en service de soins intensifs ou une hospitalisation prolongée.

Aucune étude clinique contrôlée n'a été effectuée chez la femme enceinte. Une augmentation significative d'anomalies fœtales n'a toutefois pas été observée lors d'études chez la femme enceinte. Des malformations congénitales sporadiques ont été observées après exposition fœtale à Haldol, le plus souvent lorsque celui-ci était associé à d'autres médicaments. Haldol ne doit donc pas être administré pendant la grossesse sauf en cas de nécessité absolue.

Si un arrêt du traitement s'avère nécessaire pendant la grossesse, celui-ci devra, dans la mesure du possible, ne pas être brutal.

Allaitement

L'halopéridol passe dans le lait maternel. De faibles quantités d'halopéridol ont été détectées dans le plasma et l'urine de nouveau-nés allaités par des mères traitées par l'halopéridol. Si l'utilisation d'Haldol est considérée comme indispensable, il convient d'évaluer le bénéfice de l'allaitement par rapport aux risques éventuels.

Fertilité

L'halopéridol augmente le taux de prolactine. L'hyperprolactinémie peut inhiber la GnRH hypothalamique, entraînant une réduction de la sécrétion de la gonadotrophine par l'hypophyse. Ceci peut inhiber la fonction de reproduction en altérant la stéroïdogenèse gonadique chez les femmes comme chez les hommes. Des études menées chez l'animal ont mis en évidence un effet de l'halopéridol sur la fertilité (voir Données précliniques).

Sédation et réduction des capacités de réaction peuvent s'observer, surtout à hautes doses et en début de traitement. Ces effets sont renforcés par l'alcool. On conseillera donc aux patients de ne pas conduire de véhicule ni d'utiliser de machine pendant le traitement, jusqu'à ce que leurs réactions soient connues.

Les effets indésirables sont présentés dans la section qui suit. Les effets indésirables sont des événements indésirables pour lesquels un lien possible, probable ou certain avec l'utilisation d'halopéridol (ou de décanoate d'halopéridol) est supposé, sur la base d'une évaluation approfondie des informations disponibles au sujet de l'événement indésirable. Comme les études cliniques sont exécutées dans des conditions variées, la fréquence des effets indésirables qui ont été observés au cours d'études cliniques réalisées avec un certain médicament ne peut pas être directement comparée à la fréquence observée au cours d'études cliniques menées avec un autre médicament contenant le même principe actif, et elle ne correspond pas forcément à la fréquence de leur survenue observée en cas d'utilisation clinique après la commercialisation.

La sécurité d'emploi d'Haldol a été évaluée auprès de 284 patients traités par l'halopéridol dans le cadre de trois études contrôlées contre placebo, ainsi qu'auprès de 1295 patients traités par l'halopéridol dans le cadre de 16 études cliniques contrôlées contre médicament actif et menées en double aveugle. La sécurité d'emploi d'Haldol decanoas a été évaluée auprès de 410 patients qui ont participé à trois études comparatives (une étude comparative portant sur l'halopéridol vs la fluphénazine et deux études comparant la formulation décanoate à la formule orale), à neuf études en ouvert et à une étude de détermination des doses. Sur la base de l'analyse des données regroupées sur la sécurité d'emploi obtenues dans ces études cliniques, les effets médicamenteux indésirables les plus souvent rapportés (incidence en %) étaient: troubles extrapyramidaux (34), insomnie (19), agitation (15), hyperkinésie (13), céphalées (12), troubles psychotiques (9), dépressions (8), prise de poids corporel (8), hypotension orthostatique (7) et somnolence (5).

Y compris les effets médicamenteux indésirables mentionnés ci-dessus, les effets médicamenteux indésirables suivants ont été constatés dans des études cliniques sous Haldol et Haldol decanoas et les observations suivantes ont été faites après la mise sur le marché de ces substances. Les données sur la fréquence correspondent à la convention suivante:

Très fréquents (≥1/10), fréquents (≥1/100 à <1/10), occasionnels (≥1/1000 à <1/100), rares (≥1/10 000 à <1/1000), très rares (<1/10 000).

Effet médicamenteux indésirable

Affections hématologiques et du système lymphatique

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Leucopénie.

Très rares (<1/10 000): Eosinophilie, agranulocytose, neutropénie, pancytopénie, thrombocytopénie.

Affections du système immunitaire

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Hypersensibilité.

Très rares (<1/10 000): Réactions anaphylactiques.

Affections endocriniennes

Rares (≥1/10 000 à <1/1000): Hyperprolactinémie.

Très rares (<1/10 000): Sécrétion inappropriée de l'hormone antidiurétique.

Troubles du métabolisme et de la nutrition

Très rares (<1/10 000): Hypoglycémie.

Affections psychiatriques

Très fréquents (≥1/10): Agitation (15%), insomnie (19%).

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Dépressions, troubles psychotiques.

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Etat confusionnel, baisse ou perte de la libido, inquiétude.

Affections du système nerveux

Très fréquents (≥1/10): Troubles extrapyramidaux (34%), hyperkinésie (13%), céphalées (12%).

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Dyskinésie tardive, crise oculogyre, dystonie, dyskinésie, akathisie, bradykinésie, hypokinésie, tonus musculaire inhabituellement élevé, somnolence, faciès figé, tremblements, obnubilation, vertiges.

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Convulsions, parkinsonisme, akinésie, phénomène de la roue dentée, sédation, contractions musculaires involontaires.

Rares (≥1/10 000 à <1/1000): Troubles moteurs, syndrome malin des neuroleptiques, nystagmus.

Affections oculaires

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Troubles de la vision.

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Vision floue.

Affections cardiaques

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Tachycardie.

Très rares (<1/10 000): Fibrillation ventriculaire, torsades de pointes, tachycardie ventriculaire, extrasystoles.

Affections vasculaires

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Hypotension orthostatique, hypotension artérielle.

Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Dyspnée.

Rares (≥1/10 000 à <1/1000): Bronchospasme.

Très rares (<1/10 000): Œdème du larynx, laryngospasme.

Affections gastro-intestinales

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Constipation, sécheresse buccale, sialorrhée, nausées, vomissements.

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Manque d'appétit, pyrosis.

Très rares (<1/10 000): Iléus paralytique.

Affections hépatobiliaires

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Tests hépatiques anormaux.

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Hépatite, ictère.

Très rares (<1/10 000): Défaillance hépatique aiguë, cholestase.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Eruptions cutanées.

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Réactions de photosensibilité, urticaire, prurit, transpiration excessive.

Très rares (<1/10 000): Angio-œdème, vascularite leucocytoclasique, dermatite exfoliatrice.

Affections musculosquelettiques et du tissu conjonctif

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Torticolis, rigidité musculaire, crampes musculaires, rigidité musculosquelettique.

Rares (≥1/10 000 à <1/1000): Trismus, secousses musculaires.

Très rares (<1/10 000): Rhabdomyolyse.

Affections du rein et des voies urinaires

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Rétention d'urine.

Affections gravidiques, puerpérales et périnatales

Très rares: symptômes extrapyramidaux moteurs et/ou phénomènes de sevrage chez le nouveau-né. Une exposition in utero a été associée à des effets indésirables chez le nouveau-né, tels qu'agitation, augmentation ou diminution inhabituelle du tonus musculaire, tremblements, somnolence, difficultés respiratoires ou problèmes d'alimentation.

Affections des organes de reproduction et du sein

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Dysfonctionnement érectile.

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Aménorrhée, dysménorrhée, galactorrhée, troubles mammaires, douleurs mammaires.

Rares (≥1/10 000 à <1/1000): Ménorragie, troubles menstruels, troubles de la fonction sexuelle.

Très rares (<1/10 000): Gynécomastie, priapisme.

Troubles généraux et anomalies au site d'administration

Occasionnels (≥1/1000 à <1/100): Troubles de la marche, hyperthermie, œdèmes.

Très rares (<1/10 000): Mort subite, œdème facial, hypothermie.

Investigations

Fréquents (≥1/100 à <1/10): Prise de poids, perte de poids.

Rares (≥1/10 000 à <1/1000): Allongement de l'intervalle QT sur l'ECG.

Description de certains effets indésirables

Syndrome malin des neuroleptiques: Haldol peut provoquer un syndrome malin des neuroleptiques. Cette complication idiosyncrasique rare associe hyperthermie, rigidité musculaire généralisée, troubles dysautonomiques, CPK élevée et confusion. Les signes de dysfonctionnement végétatif tels que tachycardie, pression artérielle instable et transpiration peuvent précéder l'apparition de l'hyperthermie et constituer des signes d'alarme précoces. En cas de survenue d'un syndrome malin des neuroleptiques, interrompre immédiatement le traitement antipsychotique et instaurer un traitement symptomatique adéquat doublé d'une surveillance attentive.

L'annonce d'effets secondaires présumés après l'autorisation est d'une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d'effet secondaire nouveau ou grave via le portail d'annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.

Signes et symptômes

Les symptômes d'un surdosage d'halopéridol se manifestent par une exacerbation des effets pharmacologiques et indésirables connus. Les symptômes les plus révélateurs sont: réactions extrapyramidales sévères, hypotension, sédation. Une réaction extrapyramidale se caractérise par une rigidité musculaire ainsi que par des tremblements locaux ou généralisés. Une hypertension artérielle est également possible. Dans les cas extrêmes, le patient peut apparaître comateux, en dépression respiratoire et hypotendu. L'intensité de ces manifestations peut parfois provoquer une condition comparable à un état de choc. Des crises épileptiques peuvent également survenir.

Prendre également en compte le risque d'arythmie ventriculaire (torsades de pointes, par ex.), probablement lié à un allongement de l'intervalle QTc.

Traitement

Il n'existe pas d'antidote spécifique. Le traitement est symptomatique. L'effet thérapeutique du charbon activé en cas de surdosage d'halopéridol par voie orale n'est pas établi. La dialyse ne permettant d'éliminer que de très faibles quantités d'halopéridol, son utilisation n'est pas recommandée pour le traitement d'un surdosage (voir Pharmacocinétique – -Cinétique pour certains groupes de patients: Troubles de la fonction rénale). Chez les patients comateux, il faut assurer la perméabilité des voies aériennes par intubation oropharyngienne ou endotrachéale. La respiration artificielle est indiquée en cas de dépression respiratoire. Surveiller en permanence les signes vitaux et l'ECG, jusqu'à ce que ce dernier retourne à la normale. Traiter les arythmies sévères par les moyens antiarythmiques appropriés.

La chute de la pression artérielle et le collapsus peuvent se traiter par l'administration de solutions perfusables, de plasma ou d'albumine concentrée, ainsi que par un vasopresseur comme la dopamine ou la noradrénaline (norépinéphrine). Ne pas utiliser d'adrénaline (épinéphrine), car elle peut provoquer une forte hypotension en présence d'halopéridol.

En cas de réactions extrapyramidales graves, administrer un antiparkinsonien de type anticholinergique par voie parentérale. Il sera ensuite diminué très prudemment pour éviter un rebond des réactions extrapyramidales.

Code ATC

N05AD01

Mécanisme d'action

L'halopéridol est un antipsychotique de la classe des butyrophénones. L'halopéridol est un puissant antagoniste central des récepteurs dopaminergiques de type 2 qui, aux doses recommandées, exerce une faible activité alpha-1-antiadrénergique et n'a aucune activité antihistaminergique ou anticholinergique.

Pharmacodynamique

L'halopéridol inhibe les idées délirantes et les hallucinations en conséquence directe du blocage de la signalisation dopaminergique au sein de la voie mésolimbique. L'effet de blocage central de la dopamine exerce une activité sur les noyaux gris centraux (faisceaux nigro-striés). L'halopéridol provoque une sédation psychomotrice efficace, ce qui explique son effet positif sur la manie et les autres syndromes d'agitation.

L'action sur les noyaux gris centraux est probablement à l'origine des effets indésirables moteurs extrapyramidaux (dystonie, akathisie et parkinsonisme).

Les effets anti-dopaminergiques de l'halopéridol sur les cellules lactotropes de l'antéhypophyse expliquent l'hyperprolactinémie due à l'inhibition tonique de la sécrétion de prolactine médiée par la dopamine. De plus, l'effet antidopaminergique sur la zone gâchette chémoréceptrice explique son action contre les nausées et les vomissements.

Efficacité clinique

Voir Pharmacodynamique.

Absorption

La biodisponibilité moyenne d'Haldol comprimés et d'Haldol gouttes est de 60 à 70%. La concentration plasmatique maximale d'halopéridol est atteinte en 2 à 6 heures après une prise orale. Une forte variabilité interindividuelle des concentrations plasmatiques a été constatée. L'état d'équilibre est atteint en l'espace d'une semaine après l'instauration du traitement.

Après administration intramusculaire, l'halopéridol est entièrement absorbé. Les concentrations plasmatiques maximales de l'halopéridol sont atteintes en l'espace de 20 à 40 minutes.

Distribution

Le taux de liaison moyen de l'halopéridol aux protéines plasmatiques est d'environ 88 à 92% chez l'adulte, avec une forte variabilité interindividuelle. L'halopéridol est rapidement distribué dans les divers tissus et organes, comme le montre son large volume de distribution (moyennes de 8 à 21 l/kg après administration intraveineuse). L'halopéridol traverse facilement la barrière hémato-encéphalique. Il traverse également la barrière placentaire et est excrété dans le lait maternel.

Métabolisme

L'halopéridol est métabolisé principalement dans le foie. Les principales voies métaboliques de l'halopéridol chez l'être humain comprennent la glucuronoconjugaison, la réduction cétonique, la N-désalkylation oxydative et la formation de métabolites de la pyridine. Les métabolites de l'halopéridol ne sont pas considérés comme contribuant de façon significative à son activité. Les enzymes CYP3A4 et CYP2D6 du cytochrome P450 sont impliquées dans le métabolisme de l'halopéridol. L'inhibition ou l'induction du CYP3A4, ou l'inhibition du CYP2D6 peuvent altérer le métabolisme de l'halopéridol. La réduction de l'activité enzymatique du CYP2D6 peut entraîner une augmentation des concentrations de l'halopéridol.

Élimination

La demi-vie d'élimination terminale de l'halopéridol est en moyenne de 24 heures (intervalle moyen: 15 à 37 heures) après prise orale. La clairance apparente de l'halopéridol après administration extravasculaire est comprise entre 0,9 et 1,5 l/h/kg et est réduite chez les métaboliseurs lents du CYP2D6. La variabilité interindividuelle (coefficient de variation, %) de la clairance de l'halopéridol a été estimée à 44% lors d'une analyse pharmacocinétique de population chez des patients atteints de schizophrénie. Après administration intraveineuse de l'halopéridol, 21% de la dose ont été éliminés dans les selles et 33% dans les urines. Moins de 3% de la dose sont excrétés sous forme inchangée dans les urines.

Linéarité/Non linéarité

Il existe une relation linéaire entre la dose d'halopéridol et les concentrations plasmatiques chez l'adulte.

Cinétique pour certains groupes de patients

Troubles de la fonction hépatique

L'influence de l'insuffisance hépatique sur la pharmacocinétique de l'halopéridol n'a pas été évaluée. Cependant, l'insuffisance hépatique peut avoir des effets significatifs sur la pharmacocinétique de l'halopéridol dans la mesure où la substance est essentiellement métabolisée dans le foie. Par conséquent, il est conseillé d'ajuster la dose et de procéder avec prudence chez les patients atteints d'insuffisance hépatique (voir Posologie/Mode d'emploi – Instructions posologiques particulières: Patients présentant des troubles de la fonction hépatique et Mises en garde et précautions – Troubles hépatobiliaires).

Troubles de la fonction rénale

L'influence de l'insuffisance rénale sur la pharmacocinétique de l'halopéridol n'a pas été évaluée. Moins de 3% de la quantité d'halopéridol administrée étant excrétés sous forme inchangée dans les urines, l'altération de la fonction rénale ne devrait pas affecter son élimination. C'est pourquoi aucun ajustement posologique n'est nécessaire chez les patients atteints d'insuffisance rénale, mais il est conseillé de procéder avec prudence en présence d'une insuffisance rénale, en particulier en cas d'insuffisance sévère, en raison de la longue demi-vie de l'halopéridol et de son métabolite réduit, ainsi que de l'éventualité d'une accumulation (voir Posologie/Mode d'emploi).

Étant donné le volume de distribution important de l'halopéridol et son fort taux de liaison aux protéines plasmatiques, la dialyse ne permet de l'éliminer qu'en très faibles quantités.

Patients âgés

Les concentrations plasmatiques de l'halopéridol ont été plus élevées chez les patients âgés que chez les adultes plus jeunes après administration de la même dose. Les résultats d'études cliniques de taille limitée semblent indiquer une clairance plus faible et une demi-vie d'élimination plus longue de l'halopéridol chez les patients âgés. Les résultats se situent dans les limites de la variabilité observée au niveau de la pharmacocinétique de l'halopéridol. Un ajustement de la dose est recommandé chez les patients âgés (voir Posologie/Mode d'emploi – Instructions posologiques particulières: Patients âgés).

Enfants et adolescents

Des données limitées concernant les concentrations plasmatiques ont été obtenues lors des études pédiatriques réalisées chez 78 patients présentant diverses pathologies (schizophrénie, trouble psychique, syndrome de Gilles de la Tourette, autisme) traités par des doses orales d'halopéridol allant jusqu'à un maximum de 30 mg/jour. Ces études ont été menées principalement chez des enfants et des adolescents âgés de 2 à 17 ans. Les concentrations plasmatiques mesurées à divers moments et après diverses durées de traitement ont été soit indétectables soit au maximum de 44,3 ng/ml. Comme chez l'adulte, une forte variabilité interindividuelle des concentrations plasmatiques a été constatée. La demi-vie a eu tendance à être plus courte chez l'enfant que chez l'adulte.

Lors de deux études menées chez des enfants traités par l'halopéridol pour des tics et un syndrome de Gilles de la Tourette, une réponse positive a été associée à des concentrations plasmatiques de 1 à 4 ng/ml.

Relations pharmacocinétique/pharmacodynamique

Concentrations thérapeutiques

D'après les données d'études cliniques, une réponse thérapeutique est obtenue chez la plupart des patients atteints de schizophrénie aiguë ou chronique à des concentrations plasmatiques de 1 à 10 ng/ml, certains patients ayant éventuellement besoin de concentrations allant jusqu'à 17 ng/ml.

Chez les patients connaissant un premier épisode de schizophrénie, une réponse au traitement peut déjà être obtenue à des concentrations de 0,6 à 3,2 ng/ml, comme estimé d'après la mesure du taux d'occupation des récepteurs D2 et en partant de l'hypothèse qu'un taux d'occupation des récepteurs D2 de 60% à 80% est le plus adapté pour obtenir une réponse au traitement et limiter les symptômes extrapyramidaux.

En raison de la forte variabilité interindividuelle de la pharmacocinétique de l'halopéridol et de la relation concentration-effet, il est recommandé d'ajuster la dose d'halopéridol au cas par cas selon la réponse au traitement du patient et en tenant compte des données indiquant une latence de 5 jours avant obtention de 50% de la réponse maximale au traitement.

Effets cardiovasculaires

Le risque d'allongement de l'intervalle QTc augmente avec la dose et les concentrations plasmatiques de l'halopéridol.

Pharmacologie de sécurité

Il a été prouvé dans des tests réalisés in vitro que l'halopéridol bloque le canal cardiaque hERG. D'autres études conduites in vivo ont montré que l'administration d'halopéridol par voie intraveineuse à des doses d'environ 0,3 mg/kg (à des Cmax plasmatiques 4 à 8 fois supérieures à la concentration plasmatique thérapeutique maximale de 17 ng/ml dans des études cliniques) provoquait dans quelques modèles animaux un allongement significatif de l'intervalle QTc, sans toutefois entraîner d'arythmies. Dans des études effectuées chez l'animal, des doses intraveineuses d'halopéridol plus élevées, de 1 mg/kg ou plus, ont entraîné un allongement de l'intervalle QTc et/ou des arythmies ventriculaires à des Cmax 22 à 81 fois supérieures à la concentration plasmatique thérapeutique maximale dans des études cliniques.

Toxicité à long terme (ou toxicité en cas d'administration répétée)

Les effets aigus d'ordre toxicologique de l'halopéridol concernent principalement le système nerveux central et le système cardiovasculaire. Des études sur la toxicité chronique chez le rat et le chien n'ont pas mis en évidence d'effets toxiques cliniquement importants.

Mutagénicité

Des tests sur la mutagénicité de l'halopéridol réalisés in vitro et in vivo n'ont pas apporté d'indication pertinente d'un effet mutagène.

Carcinogénicité

Des études sur la carcinogénicité, conduites sur une courte durée (6 à 12 mois) dans différents modèles sur la souris, n'ont pas mis en évidence un potentiel carcinogène. Des études de longue durée (18 à 24 mois) sur un potentiel carcinogène de l'halopéridol n'ont pas donné chez le rat d'indication de cancérogénicité. Toutefois, on a constaté chez la souris femelle une augmentation des tumeurs de la glande mammaire et (seulement dans le cas de doses élevées) de l'hypophyse, ainsi qu'une augmentation du risque global de formation de néoplasies. Le développement de tumeurs mammaires peut être la conséquence de l'élévation des concentrations de prolactine dans le sang. De nombreux antipsychotiques provoquent une hyperprolactinémie également chez l'être humain.

Toxicité sur la reproduction

Il a été constaté que l'administration d'halopéridol chez des rongeurs entraînait une diminution de la fertilité, une tératogénicité limitée, ainsi qu'un effet embryotoxique. Dans un modèle chez les rongeurs, l'administration d'halopéridol a montré des effets à la fois tératogènes, embryo- et fœtotoxiques. Le traitement par l'halopéridol durant la phase péri-/postnatale s'est soldé chez le rat par des modifications du comportement. L'administration d'halopéridol a provoqué des altérations de la fertilité de souris et rats femelles, ainsi que de la fertilité de chiens et de rats mâles.

Incompatibilités

Ne pas mélanger les solutions injectables de Haldol avec des solutions alcalines ou tamponnées.

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Remarques particulières concernant le stockage

Haldol comprimés, gouttes et solution injectable: Conserver à température ambiante (15 à 25 °C).

Haldol gouttes: Ne pas congeler.

Haldol solution injectable: Conserver le récipient dans son carton pour le protéger de la lumière.

Conserver hors de portée des enfants.

Remarques concernant la manipulation

Le flacon en plastique d'Haldol 2 mg/ml 1× 30 ml avec compte-gouttes intégré est également pourvu d'une fermeture de sécurité enfants et s'ouvre de la façon suivante: appuyer sur le bouchon en le tournant dans le sens contraire des aiguilles d'une montre. La manipulation exacte des gouttes est décrite dans l'information destinée aux patients.

26891, 26892, 27304 (Swissmedic).

Janssen-Cilag AG, Zug, ZG.

Août 2020

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